Metoprololtartrat Hexal

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Metoprololtartrat Hexal 100 mg - Tabletten
  • Einheiten im Paket:
  • 20 Stück, Laufzeit: 60 Monate,50 Stück, Laufzeit: 60 Monate
  • Verschreibungstyp:
  • Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Metoprololtartrat Hexal 100 mg - Tabletten
    Österreich
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiebereich:
  • Metoprolol
  • Produktbesonderheiten:
  • Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AGES
  • Zulassungsnummer:
  • 1-20865
  • Berechtigungsdatum:
  • 24-03-1995
  • Letzte Änderung:
  • 10-08-2017

Packungsbeilage: zusammensetzung, kinische angaben, nebenwirkungen, wechselwirkungen, dosierung, schwangerschaft, stillzeit

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR ANWENDER

Metoprololtartrat Hexal 100 mg - Tabletten

Wirkstoff: Metoprololtartrat

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme

dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals

lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte

weiter. Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen

Beschwerden haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben

sind. Siehe Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was ist Metoprololtartrat Hexal und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Einnahme von Metoprololtartrat Hexal beachten?

Wie ist Metoprololtartrat Hexal einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Metoprololtartrat Hexal aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

WAS IST METOPROLOLTARTRAT HEXAL UND WOFÜR WIRD ES

ANGEWENDET?

Metoprololtartrat ist ein herzspezifischer Betarezeptorenblocker, wirkt blutdrucksenkend und

vermindert die Herzarbeit und damit den Sauerstoffbedarf des Herzmuskels.

Metoprololtartrat Hexal wird angewendet zur Behandlung von

Bluthochdruck

chronisch stabiler Angina pectoris (Engegefühl und Schmerzen in der Brust infolge

unzureichender Sauerstoffversorgung des Herzens)

bestimmten Herzrhythmusstörungen (Tachyarrhythmien, insbesondere

supraventrikuläre Arrhythmien)

Akutbehandlung des Herzinfarkts

Metoprololtartrat Hexal wird angewendet zur Vorbeugung von

weiteren Herzinfarkten oder einer weiteren Schädigung des Herzens nach einem

Herzinfarkt (Sekundärprophylaxe)

Migräne

2.

WAS SOLLTEN SIE VOR DER EINNAHME VON METOPROLOLTARTRAT HEXAL

BEACHTEN?

Metoprololtartrat Hexal darf nicht eingenommen werden

wenn Sie allergisch gegen Metoprololtartrat, andere Beta-Rezeptorenblocker (es können

Kreuzreaktionen zwischen einzelnen Betablockern auftreten) oder einen der in Abschnitt

6. genannten sonstigen Bestandteile von Metoprololtartrat Hexal sind

wenn

bestimmte

Herzrhythmusstörungen

(AV-Block

oder

Grades,

Sinusknotensyndrom) haben

wenn Sie einen stark verlangsamten Puls (weniger als 50 Schläge/min) haben

wenn Sie einen stark erniedrigten Blutdruck (systolischer Blutdruck unter 90 mmHg)

haben

wenn Sie eine unbehandelte Herzmuskelschwäche (Flüssigkeitsansammlungen in der

Lunge, Kreislaufzentralisation, niedriger Blutdruck) haben

wenn Sie einen Herz-/Kreislauf-Schock erleiden

wenn Sie schwere arterielle Durchblutungsstörungen der Gliedmaßen haben

wenn

schweres

Bronchialasthma

(anfallsweise

auftretende

Atemnot)

oder

eine

schwere, chronische Lungenerkrankung mit Verengung der Atemwege haben

wenn Sie einen unbehandelten Tumor der Nebenniere haben, der einen Anstieg des

Blutdrucks verursacht (Phäochromozytom). Bevor der Arzt Ihnen Metoprololtartrat Hexal

verschreibt, muss zuerst diese Erkrankung behandelt werden.

wenn

unter

einer

stoffwechselbedingten

Übersäuerung

Körpers

leiden

(metabolische Azidose)

wenn Sie gleichzeitig bestimmte blutdrucksenkende Arzneimittel (Kalziumantagonisten

vom Verapamil- oder Diltiazemtyp) oder Arzneimittel gegen Herzrhythmusstörungen

(Antiarrhythmika) intravenös verabreicht bekommen (Ausnahme: Intensivstation)

wenn Sie gleichzeitig bestimmte Arzneimittel gegen Depressionen (MAO-Hemmer, mit

Ausnahme von MAO-B-Hemmern) einnehmen

wenn Sie eine Herzmuskelschwäche haben und Ihr Blutdruck immer wieder unter

100 mmHg abfällt (eine entsprechende Abklärung muss vor Beginn der Behandlung

vorgenommen werden)

Sie dürfen Metoprololtartrat Hexal nicht einnehmen, wenn bei Ihnen der Verdacht auf einen

akuten Herzinfarkt besteht und der Puls unter 45 Schlägen/Minute liegt, der systolische

Blutdruck < 100 mmHg ist und gewisse Formen der Herzrhythmusstörungen vorliegen.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte

sprechen

Ihrem

Arzt

oder

Apotheker,

bevor

Metoprololtartrat

Hexal

einnehmen:

wenn Sie an Lungenerkrankungen mit Atembeschwerden durch verengte Atemwege

Bronchialasthma

oder

chronisch

obstruktive

Lungenerkrankung)

leiden.

Metoprolol

kann

Beschwerden

Asthma

verschlimmern.

Wirkung

bestimmten Arzneimitteln zur Behandlung von Asthma kann beeinflusst werden.

Bei einer schweren Form von Asthma darf Metoprololtartrat Hexal nicht eingenommen

werden.

wenn Sie Erregungsleitungsstörungen des Herzens haben (AV-Block 1. Grades)

wenn Sie Schmerzen im Brustbereich, ausgelöst durch Durchblutungsstörungen des

Herzmuskels haben (Prinzmetal – Angina)

wenn Sie zuckerkrank sind (Diabetes mellitus). Niedrige Blutzuckerspiegel können

durch dieses Arzneimittel verschleiert werden. Es kann zu vermehrtem Schwitzen

kommen. Ihr Arzt wird die Blutzuckerwerte während der Behandlung regelmäßig

kontrollieren.

wenn Sie eine Überfunktion der Schilddrüse haben. Beschwerden können durch

dieses Arzneimittel verschleiert werden oder sich beim Absetzen verschlechtern. Eine

regelmäßige Kontrolle der Schilddrüsen- und Herzfunktion ist erforderlich.

wenn Sie eine geringgradige Erregungsleitungsstörung des Herzens (AV-Block 1.

Grades) haben

falls Ihr Ruhepuls unter 50 - 55 Schläge/min sinkt und Beschwerden auftreten. In

diesem

Fall

muss

Dosis

Absprache

Ihrem

Arzt

verringert

bzw.

muss

Metoprololtartrat Hexal schrittweise abgesetzt werden.

wenn Sie an leichten oder mittelschweren arteriellen Durchblutungsstörungen der

Gliedmaßen leiden (Raynaud-Syndrom, Claudicatio intermittens)

wenn

oder

jemand

Ihrer

Familie

Schuppenflechte

(Psoriasis,

eine

Hautkrankheit mit starkem Ausschlag) leiden oder gelitten haben

Bitte informieren Sie Ihren Arzt vor der Einnahme von Metoprololtartrat Hexal, falls dies

zutrifft.

wenn

wegen

Überempfindlichkeitsreaktionen

(Allergien)

Behandlung

sind

(Hyposensibilisierungstherapie, zur Abschwächung allergischer Beschwerden) oder

Allergien in der persönlichen Vorgeschichte haben

Metoprololtartrat Hexal verstärkt die Überempfindlichkeit gegen die Substanzen, gegen

die Sie allergisch sind und steigert die Schwere der allergischen Reaktionen.

wenn Sie an einer schwerwiegenden Lebererkrankung leiden

Wenn Sie Kontaktlinsen tragen, berücksichtigen Sie bitte, dass Metoprololtartrat Hexal zu

einer Verringerung des Tränenflusses führen und das Risiko einer Augenreizung erhöhen

kann.

Wenn bei Ihnen eine Narkose durchgeführt werden soll, informieren Sie bitte vorher Ihren

Arzt

bzw.

Zahnarzt,

dass

Metoprololtartrat

Hexal

Tabletten

einnehmen,

möglichen Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln kommen kann.

Wenn

gleichzeitig

Clonidin

(zur

Blutdrucksenkung)

erhalten

Kombinationstherapie beendet werden soll, muss Metoprololtartrat Hexal mehrere Tage vor

Clonidin langsam abgesetzt werden.

Sie dürfen die Therapie mit Metoprololtartrat Hexal nicht plötzlich abbrechen, da es zu einer

Verschlechterung der Herzerkrankung kommen kann und dadurch das Risiko für einen

Herzinfarkt und plötzlichen Herztod erhöht ist.

Die Anwendung des Arzneimittels Metoprololtartrat Hexal kann bei Dopingkontrollen zu

positiven Ergebnissen führen.

Bei Einnahme von Metoprololtartrat Hexal mit anderen Arzneimitteln

Informieren

Ihren

Arzt

oder

Apotheker,

wenn

andere

Arzneimittel

einnehmen/

anwenden,

kürzlich

andere

Arzneimittel

eingenommen/angewendet

haben

oder

beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Bei einer gleichzeitigen Einnahme von folgenden Arzneimitteln ist eine sorgfältige ärztliche

Überwachung angezeigt:

Kalziumantagonisten

Verapamil-

bzw.

Diltiazemtyp

oder

Klasse-I-

Antiarrhythmika

(wie

z. B.

Disopyramid).

Diese

Arzneimittel

dürfen

Ihnen

nicht

intravenös verabreicht werden (Ausnahme: Intensivmedizin).

andere Beta-Rezeptorenblocker, z. B. in Augentropfen

MAO-B-Hemmer (gegen Depressionen)

sympathische Ganglienblocker (Arzneimittel mit Wirkung auf das Nervensystem)

Folgende Arzneimittel können die blutdrucksenkende Wirkung von Metoprololtartrat Hexal

verstärken:

Cimetidin (gegen Sodbrennen und säurebedingte Magenbeschwerden)

Hydralazin und Clonidin (Blutdrucksenker)

Terbinafin (gegen Pilzinfektionen)

Paroxetin, Fluoxetin und Sertralin (gegen Depressionen)

Hydroxychloroquin (gegen Malaria)

Chlorpromazin, Triflupromazin, Chlorprothixen (gegen Psychosen)

Amiodaron,

Chinidin,

Tocainid,

Procainamid,

Ajmaline,

Flecainid,

Disopyramid,

Propafenon (gegen unregelmäßigen Herzschlag)

Diphenhydramin ( Antihistaminikum, gegen Allergien)

Celecoxib (gegen Schmerzen)

Glyceroltrinitrat (gegen Gefäßverengung)

Folgende Arzneimittel können die blutdrucksenkende Wirkung von Metoprololtartrat Hexal

abschwächen:

Indometacin (gegen Schmerzen)

Rifampicin (Antibiotikum)

xanthinhaltige Präparate (Amino-, Theophyllin, zur Behandlung gegen Asthma)

Weitere Arzneimittel, die die Wirkung von Metoprololtartrat Hexal beeinflussen können oder

deren Wirkung durch Metoprololtartrat Hexal beeinflusst werden kann:

andere Betablocker, z. B. in Augentropfen zur Behandlung des grünen Stars

Adrenalin

(Epinephrin),

Noradrenalin

(Norepinephrin),

oder

andere

Sympathomimetika (Arzneimittel mit Wirkung auf das Nervensystem)

Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes (Zuckerkrankheit); Beschwerden eines zu

niedrigen Blutzuckerspiegels können verschleiert werden

Lidocain

Ritonavir (Behandlung bei HIV-Infektionen)

Dipyridamol (zur Vorbeugung von Thrombosen)

Reserpin, Alpha-Methyldopa, Guanfacin (zur Senkung des Blutdrucks)

Herzglykoside (gegen Herzrhythmusstörungen)

Ergotamin (gegen Migräne)

curareartige Muskelrelaxantien (Arzneimittel zur Herabsetzung der Muskelspannung)

Bei Einnahme von Metoprololtartrat Hexal zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken

und Alkohol

Alkohol

kann

blutdrucksenkende

Wirkung

Metoprololtartrat

Hexal

verstärken,

deshalb sollten Sie keinen Alkohol zu sich nehmen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder

beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme

dieses Arzneimittels

Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Metoprolol darf in der Schwangerschaft und Stillzeit nur in unbedingt notwendigen Fällen und

nur auf Anordnung des Arztes eingenommen werden.

Bei Behandlung in der Schwangerschaft und Stillzeit (Metoprololtartrat Hexal tritt in die

Muttermilch über) muss das Kind sorgfältig überwacht werden.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und Verkehrstüchtigkeit

beeinträchtigen.

Besonders zu Beginn der Behandlung, bei Dosisanpassung, Präparatewechsel oder durch

Alkoholgenuss kann es zu Benommenheit, Schwindelgefühl, Müdigkeit oder Sehstörungen

kommen.

Wenn Sie derartige Nebenwirkungen bei sich feststellen, dürfen Sie kein Kraftfahrzeug

lenken und/oder keine Maschinen bedienen.

Metoprololtartrat Hexal enthält Lactose

Dieses Arzneimittel enthält Lactose (Milchzucker). Bitte nehmen Sie Metoprololtartrat Hexal

erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer

Zuckerunverträglichkeit leiden.

3.

WIE IST METOPROLOLTARTRAT HEXAL EINZUNEHMEN?

Nehmen Sie Metoprololtartrat Hexal immer genau nach Anweisung des Arztes ein. Bitte

fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Die Tabletten sollen unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit (z. B. einem Glas Wasser) in

einem gleichbleibenden zeitlichen Verhältnis zu den Mahlzeiten eingenommen werden.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:

Bluthochdruck:

Die übliche Anfangsdosis beträgt 100 mg (1 Tablette)

täglich.

nach

Ansprechen

kann

Dosis

Arzt

wöchentlichen

Abständen

Erhaltungsdosis von üblicherweise 100 – 200 mg (1 – 2 Tabletten) täglich gesteigert werden.

Chronisch stabile Angina pectoris, Migränevorbeugung:

2 x täglich 50 - 100 mg*

Akutbehandlung des Herzinfarkts und Vorbeugung nach Herzinfarkt:

Akutbehandlung: Nach der letzten intravenösen Behandlung 6-stündlich 50 mg für die Dauer

von 48 Stunden*.

Vorbeugende Behandlung: 2 x täglich 100 mg (zweimal täglich 1 Tablette) über mindestens

3 Monate

Herzrhythmusstörungen:

2 – 3 x täglich 50 mg*

* Für Dosierungen, die mit diesem Arzneimittel nicht realisierbar/praktikabel sind, stehen

andere metoprololtartrathältige Präparate in entsprechender Darreichungsform und

Wirkstärke zur Verfügung.

Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion

Wenn Ihre Leberfunktion stark eingeschränkt ist, wird Ihr Arzt möglicherweise die Dosis

verringern.

Kinder und Jugendliche

Metoprololtartrat wird nicht empfohlen für die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen

unter 18 Jahren aufgrund des Fehlens von Daten zur Unbedenklichkeit und Wirksamkeit.

Dauer der Behandlung

Die Dauer der Behandlung wird vom Arzt festgelegt.

Wenn Sie eine größere Menge von Metoprololtartrat Hexal eingenommen haben als

Sie sollten

Informieren Sie unverzüglich einen Arzt oder das nächstgelegene Krankenhaus. Nehmen Sie

die Verpackung mit!

Die häufigsten Anzeichen je nach Schwere einer Überdosierung sind ein stark erniedrigter

Blutdruck mit Schwindel und Benommenheit, langsamer Puls, unregelmäßiger Herzschlag,

Herzstillstand, Atemnot, Bewusstlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen und bläuliche Verfärbung von

Haut und Schleimhäuten (Zyanose).

gleichzeitiger

Einnahme

Alkohol,

anderen

blutdrucksenkenden

Arzneimitteln,

Chinidin oder Barbituraten können die Symptome verstärkt werden.

Die ersten Anzeichen einer Überdosierung treten üblicherweise 20 Minuten bis 2 Stunden

nach der Einnahme des Arzneimittels auf.

Wenn Sie die Einnahme von Metoprololtartrat Hexal vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen

haben. Nehmen Sie stattdessen einfach die folgende Dosis zur gewohnten Zeit ein.

Wenn Sie die Einnahme von Metoprololtartrat Hexal abbrechen

Die Behandlung mit Metoprololtartrat Hexal darf nur in Absprache mit Ihrem Arzt geändert

oder beendet werden. Die Therapie muss von Ihrem Arzt langsam und schrittweise beendet

werden, ansonsten kann es zu einer Verschlechterung der Herzerkrankung kommen und das

Risiko für einen Herzinfarkt und plötzlichen Herztod ansteigen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an

Ihren Arzt oder Apotheker.

4.

WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht

bei jedem auftreten müssen.

Häufigkeit

(Wahrscheinlichkeit

Auftretens)

Nebenwirkungen

wird

folgt

eingestuft:

Sehr häufig

(betrifft mehr

als 1

Behandelten

von 10)

Häufig

(betrifft 1 bis 10

Behandelte von

100)

Gelegentlich

(betrifft 1 bis 10

Behandelte von

1.000)

Selten

(betrifft 1 bis 10

Behandelte von

10.000)

Sehr selten

(betrifft weniger als

1 Behandelten von

10.000), nicht

bekannt (Häufigkeit

auf Grundlage der

verfügbaren Daten

nicht abschätzbar)

Erkrankungen des

Blutes und des

Lymphsystems

Verminderung der

Blutplättchen und

der weißen

Blutkörperchen

Hormonelle (endokrine)

Erkrankungen

Verschleierung der

Anzeichen einer

Schilddrüsenüber-

funktion

(Hyperthyreose),

Auftreten einer

unbemerkten

Zuckerkrankheit

(latenter Diabetes

mellitus);

Verschlechterung

einer bereits

bestehenden

Zuckerkrankheit

Stoffwechsel- und

Ernährungsstörungen

Gewichtszu-

nahme

Störungen im

Fettstoffwechsel

(Erhöhung des

VLDL-Cholesterins

Verminderung des

HDL-Cholesterins,

Erhöhung der

Triglyzeride);

niedriger Blutzucker

Psychiatrische

Erkrankungen

Depression,

Konzentrations-

störungen,

Benommenheit,

Schlaflosigkeit,

Alpträume

Nervosität,

Ängstlichkeit

Persönlichkeitsver-

änderungen (z. B.

Stimmungsschwan-

kungen),

Vergesslichkeit

oder

Gedächtnisstörun-

gen, Verwirrtheit,

Halluzinationen

Erkrankungen des

Nervensystems

Müdigkeit,

besonders

zu Beginn

Behandlung

Schwindel, Kopf-

schmerzen

Missempfind-

ungen (Kribbeln

oder Taubheits-

gefühl),

Schlafstör-ungen

oder Schlaflosig-

keit,

beeinträchtigte

Aufmerksamkeit

Augenerkrankungen

Sehstörungen,

trockene

und/oder

gereizte Augen,

Bindehaut-

entzündung

Erkrankungen des Ohrs

und des

Gleichgewichtsorganes

Hörstörungen,

Ohrgeräusche

(Tinnitus);

vorübergehender

Hörverlust

Herzerkrankungen

verlangsamter

Herzschlag,

ausgeprägter

Blutdruckabfall

(vereinzelt mit

kurzer

Bewusstlosig-

keit), Herzklopfen

vorübergehende

Verschlecht-

erung einer

Herzmuskel-

schwäche,

verzögerte

Erregungs-

leitung (AV-Block

1. Grades),

Flüssigkeitsan-

sammlungen im

Gewebe, Brust-

schmerzen

Erregungs-

leitungsstörung,

Herzrhythmus-

störungen

Verstärkung der

Anfälle bei

Patienten mit

Angina pectoris

(anfallsweise

auftretende

Schmerzen in der

Brustgegend)

Gefäßerkrankungen

Abfall des

Blutdrucks bei

Lagewechsel

(sehr selten mit

Bewusstlosigkeit)

Kältegefühl in

den Gliedmaßen

Flüssigkeitsan-

sammlungen im

Gewebe

(Ödeme),

Durchblutungs-

störungen im

Bereich der

Zehen und

Finger (Raynaud-

Syndrom)

Verschlechterung

bereits bestehender

Durchblutungs-

störungen (bis zum

Absterben von

Gewebe),

Verstärkung der

Beschwerden bei

Patienten mit

Durchblutungs-

störungen der

Zehen und Finger

(Claudicatio

intermittens oder

Raynaud-Syndrom)

Erkrankungen der

Atemwege, des

Brustraums und des

Mittelfells

Atemnot bei

Anstrengung

(funktionelle

Dyspnoe)

Atemnot durch

Verengung der

Atemwege

(Broncho-

spasmus, bei

Patienten mit

Verengungen der

Atemwege in der

Vorgeschichte)

Schnupfen

Erkrankungen des

Magen-/Darmtrakts

Übelkeit, Magen-

schmerzen,

Durchfall,

Verstopfung,

Erbrechen

Mundtrockenheit

Geschmacks-

störungen,

Bindegewebsver-

mehrung zwischen

Bauchfell und

Wirbelsäule

(Retroperitoneal-

fibrose)

Leber- und

Gallenerkrankungen

veränderte

Leberwerte

Leberentzündung

Erkrankungen der Haut

und des

Unterhautzellgewebes

allergische

Hautreaktionen

(Rötung,

Juckreiz,

Exanthem),

vermehrtes

Schwitzen

Haarausfall

Lichtempfindlichkeit,

Verschlechterung

oder Auslösung einer

Schuppenflechte

(Psoriasis) oder

Schuppenflechte-

ähnliche

Hautausschläge

wenige Wochen bis

Jahre nach

Behandlungsbeginn

Skelettmuskulatur-,

Bindegewebs- und

Knochenerkrankungen

Muskelschwä-

che und

–krämpfe

Gelenkserkrankungen

Erkrankungen der

Geschlechtsorgane und

der Brustdrüse

Impotenz und andere

Sexualstörungen,

Gewebsverhärtungen

des Penis (Peyronie

Krankheit)

Allgemeine

Erkrankungen und

Beschwerden am

Verabreichungsort

Müdigkeit

Wassereinlage-

rungen im

Gewebe

(Ödeme)

Gewichtszunahme

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies

gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem anzeigen.

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

1200 WIEN

ÖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen

über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5.

WIE IST METOPROLOLTARTRAT HEXAL AUFZUBEWAHREN?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Nicht über 25°C lagern. In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu

schützen.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Außenkarton und dem Blister nach

„Verwendbar

bis“

angegebenen

Verfalldatum

nicht

mehr

verwenden.

Verfalldatum

bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen

Arzneimittel

nicht

Abwasser

oder

Haushaltsabfall.

Fragen

Ihren

Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie

tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

6.

INHALT DER PACKUNG UND WEITERE INFORMATIONEN

Was Metoprololtartrat Hexal enthält

Der Wirkstoff ist Metoprololtartrat.

1 Tablette enthält 100 mg Metoprololtartrat.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Lactose,

Maisstärke,

Cellulose,

Magnesiumstearat,

Siliciumdioxid,

Hydroxypropylcellulose, Calciumhydrogenphosphat, Crospovidon

Wie Metoprololtartrat Hexal aussieht und Inhalt der Packung

Weiße, runde, bikonvexe Tablette mit einseitiger Bruchkerbe.

Die Bruchkerbe dient nur zum Teilen der Tablette für ein erleichtertes Schlucken und nicht

zum Aufteilen in gleiche Dosen.

Packungsgrößen: 20 und 50 Stück

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer:

Hexal Pharma GmbH, 1020 Wien, Österreich

Hersteller:

Salutas Pharma GmbH, 39179 Barleben, Deutschland

Z.Nr.: 1-20865

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Juni 2014.

6-11-2018

Metoprolol 200 retard Heumann

Rote - Liste

1-8-2018

Champix (Pfizer Europe MA EEIG)

Champix (Pfizer Europe MA EEIG)

Champix (Active substance: varenicline tartrate) - Centralised - Transfer Marketing Authorisation Holder - Commission Decision (2018)5197 of Wed, 01 Aug 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/699/T/71

Europe -DG Health and Food Safety

4-6-2018

Champix (Pfizer Limited)

Champix (Pfizer Limited)

Champix (Active substance: varenicline tartrate) - Centralised - Yearly update - Commission Decision (2018)3620 of Mon, 04 Jun 2018

Europe -DG Health and Food Safety

28-5-2018

Procysbi (Chiesi Farmaceutici S.p.A.)

Procysbi (Chiesi Farmaceutici S.p.A.)

Procysbi (Active substance: mercaptamine (cysteamine bitartrate)) - Centralised - Transfer Marketing Authorisation Holder - Commission Decision (2018)3337 of Mon, 28 May 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/2465/T/21

Europe -DG Health and Food Safety

18-5-2018

EU/3/14/1306 (Chiesi Farmaceutici S.p.A.)

EU/3/14/1306 (Chiesi Farmaceutici S.p.A.)

EU/3/14/1306 (Active substance: Cysteamine bitartrate) - Transfer of orphan designation - Commission Decision (2018)3151 of Fri, 18 May 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMA/OD/070/14/T/01

Europe -DG Health and Food Safety

18-5-2018

EU/3/14/1252 (Chiesi Farmaceutici S.p.A.)

EU/3/14/1252 (Chiesi Farmaceutici S.p.A.)

EU/3/14/1252 (Active substance: Cysteamine bitartrate) - Transfer of orphan designation - Commission Decision (2018)3133 of Fri, 18 May 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMA/OD/164/13/T/01

Europe -DG Health and Food Safety

18-5-2018

EU/3/10/778 (Chiesi Farmaceutici S.p.A.)

EU/3/10/778 (Chiesi Farmaceutici S.p.A.)

EU/3/10/778 (Active substance: Cysteamine bitartrate (gastroresistant)) - Transfer of orphan designation - Commission Decision (2018)3137 of Fri, 18 May 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMA/OD/034/10/T/01

Europe -DG Health and Food Safety