Metoprolol "Stada" retard

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Metoprolol "Stada" retard 200 mg - Filmtabletten
  • Einheiten im Paket:
  • 20 Stück, Laufzeit: 60 Monate,50 Stück, Laufzeit: 60 Monate
  • Verschreibungstyp:
  • Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Metoprolol "Stada" retard 200 mg - Filmtabletten
    Österreich
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiebereich:
  • Beta blocking agents, sel
  • Produktbesonderheiten:
  • Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AGES
  • Zulassungsnummer:
  • 1-20792
  • Berechtigungsdatum:
  • 15-02-1995
  • Letzte Änderung:
  • 10-08-2017

Packungsbeilage: zusammensetzung, kinische angaben, nebenwirkungen, wechselwirkungen, dosierung, schwangerschaft, stillzeit

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR ANWENDER

Metoprolol STADA retard 200 mg Filmtabletten

Wirkstoff: Metoprolol

Lesen

Sie

die

gesamte

Packungsbeilage

sorgfältig

durch,

bevor

Sie

mit

der

Einnahme dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals

lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an

Dritte weiter. Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen

Beschwerden haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder

Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage

angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht:

1. Was ist Metoprolol STADA und wofür wird es angewendet?

2. Was sollten Sie vor der Einnahme von Metoprolol STADA beachten?

3. Wie ist Metoprolol STADA einzunehmen?

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

5. Wie ist Metoprolol STADA aufzubewahren?

6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

1. Was ist Metoprolol STADA und wofür wird es angewendet?

Metoprolol, der Wirkstoff von Metoprolol „Stada“, hat eine blockierende Wirklung

vorwiegend auf bestimmte Rezeptoren des Herzens (i herzspezifischer

Betarezeptorenblocker), und wirkt dadurch stressabschirmend. Dadurch wird der

Blutdruck gesenkt und die Herzarbeit verbessert.

Metoprolol STADA wird verwendet für:

Bei Erwachsenen:

Bluthochdruck

bei Durchblutungsstörungen der Herzkranzgefäße (chronisch-stabile Angina pectoris)

vorbeugende Behandlung nach Herzinfarkt

Migräneprophylaxe

2. Was sollten Sie vor der Einnahme von Metoprolol STADA beachten?

Metoprolol STADA darf nicht eingenommen werden bei

Wenn Sie allergisch gegen Metoprolol, andere Betablocker oder einen der in

Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile von Metoprolol STADA sind

bestimmten Herzrhythmusstörungen (AV-Block II. und III. Grades, kranker Sinus-

Knoten außer bei Patienten mit Herzschrittmacher)

wenn Sie eine instabile Herzleistungsschwäche haben (die sich in Form von

Flüssigkeitsansammlung in der Lunge, beeinträchtigtem Blutfluss oder niedrigem

Blutdruck äußern kann) und mit Arzneimitteln zur Steigerung der Herzmuskelkraft

behandelt werden

sehr niedrigem Puls (unter 50 Schläge/min)

zu niedrigem Blutdruck (systolischer Blutdruck unter 90 mm Hg)

Herz-Kreislauf-Schock

wenn Sie schweres Asthma oder eine schwere Lungenerkrankung mit Einengung

der Atemwege (chronisch-obstruktive Lungenerkrankung, COPD) haben

wenn Sie einen unbehandelten hormonproduzierenden Tumor der Nebenniere

haben, der einen hohen Blutdruck verursacht (Phäochromozytom)

Stoffwechselbedingte Übersäuerung des Blutes (metabolische Azidose)

schweren Durchblutungsstörungen der Gliedmaßen

wenn Sie gleichzeitige bestimmte Arzneimittel gegen Depressionen (MAO-Hemmer)

einnehmen (Ausnahme: MAO-B-Hemmer)

bei gleichzeitiger intravenöser Behandlung mit bestimmten anderen Arzneimitteln

zur Blutdrucksenkung oder anderen Arzneimitteln zur Behandlung von

Herzrhythmusstörungen (z.B. Kalziumkanalblocker vom Verapamil- oder

Diltiazemtyp, Disopyramid) (Ausnahme: Intensivmedizin)

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Metoprolol STADA einnehmen.

Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Metoprolol STADA ist erforderlich,

wenn Sie an anderen Krankheiten oder an einer Allergie leiden,

wenn Sie noch andere Arzneimittel einnehmen, auch solche, die Sie selbst gekauft haben,

wenn Sie schwanger sind oder stillen.

wenn Sie an Asthma leiden. Die Wirkung von bestimmten Arzneimitteln zur Behandlung von

Asthma kann beeinflusst werden und es kann nötig sein, die Dosierung anzupassen. Wenn

Sie an einer schweren Form von Asthma oder einer schweren Lungenerkrankung mit

Einengung der Atemwege (chronisch-obstruktive Lungenerkrankung, COPD) leiden, dürfen

Sie Metoprolol STADA nicht einnehmen.

wenn Sie zuckerkrank sind (Diabetes mellitus). Die Anzeichen einer Unterzuckerung (z.B.

schneller Herzschlag, Zittern) können durch Metoprolol STADA abgeschwächt werden. Ihr

Arzt sollte Ihre Blutzuckerwerte in kürzeren Abständen überwachen.

wenn Sie eine Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) haben. Metoprolol STADA kann

die Beschwerden verschleiern und sie können sich nach dem Absetzen von Metoprolol

STADA verschlimmern.

wenn Sie eine verzögerte Erregungsleitung im Herzen haben (AV-Block 1. Grades).

wenn Sie Durchblutungsstörungen der Gliedmaßen haben (Raynaud-Syndrom, Claudicatio

intermittens),

diese

verschlimmert

werden

können.

schweren

Durchblutungsstörungen dürfen Sie Metoprolol STADA nicht einnehmen.

wenn Sie einen hormonproduzierenden Tumor der Nebenniere haben (Phäochromozytom).

Der Tumor muss vor und während der Einnahme von Metoprolol STADA behandelt werden

(mit Alpha-Rezeptorblockern).

wenn Sie operiert werden und ein Narkosemittel bekommen sollen. Bitte teilen Sie Ihrem

Arzt oder Zahnarzt mit, dass Sie Metoprolol STADA einnehmen.

wenn Sie gleichzeitig Clonidin, ein Arzneimittel gegen zu hohen Blutdruck, einnehmen. Bei

Beendigung der Behandlung muss zuerst Metoprolol STADA und dann Clonidin schrittweise

abgesetzt werden.

wenn Sie schon einmal eine schwere Überempfindlichkeitsreaktion (Allergie) hatten oder

gegen

eine

bestehende

Überempfindlichkeit

behandelt

werden

(Hyposensibilisierungstherapie).

Metoprolol

STADA

kann

sowohl

Empfindlichkeit

gegenüber allergieauslösenden Stoffen (Allergenen) als auch die Schwere allergischer

Reaktionen erhöhen.

wenn Sie an einer bestimmten Durchblutungsstörung der Herzkranzgefäße (Prinzmetal-

Angina) leiden. Die Anzahl und Dauer von Angina-Anfällen kann erhöht bzw. verlängert sein.

wenn Sie selbst oder jemand aus Ihrer Familie schon einmal Schuppenflechte (Psoriasis)

hatten.

wenn Sie Kontaktlinsen tragen. Metoprolol STADA kann den Tränenfluss verringern.

Wenn Ihr Ruhepuls zu stark absinkt und Beschwerden auftreten, kann Ihr Arzt die Dosis

verringern oder Metoprolol STADA schrittweise absetzen.

Die Anwendung des Arzneimittels Metoprolol STADA kann bei Dopingkontrollen zu positiven

Ergebnissen führen.

Einnahme von Metoprolol STADA zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen /

anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen / angewendet haben oder beabsichtigen,

andere Arzneimittel einzunehmen / anzuwenden.

Nehmen Sie Metoprolol STADA nicht ein, wenn Sie bereits eines der folgenden Arzneimittel

einnehmen oder verabreicht bekommen:

- bestimmte Arzneimittel gegen Depressionen (MAO-Hemmer) (Ausnahme: MAO-B-Hemmer)

- bestimmte andere Arzneimittel zur Blutdrucksenkung oder andere Arzneimittel zur Behandlung

von Herzrhythmusstörungen (z.B. Kalziumkanalblocker vom Verapamil- oder Diltiazemtyp,

Disopyramid) dürfen Ihnen nicht gleichzeitig intravenös (in eine Vene) verabreicht werden

(Ausnahme: Intensivmedizin)

Folgende Arzneimittel können die Wirkung von Metoprolol STADA verstärken:

- Bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen (selektive Serotonin-

Wiederaufnahme-Inhibitoren (SSRI) wie Paroxetin, Fluoxetin und Sertralin)

- Diphenhydramin (Arzneimittel gegen Schlaflosigkeit und zur Behandlung von Allergien)

- Hydroxychloroquin (zur Vorbeugung und Behandlung von Malaria)

- Celecoxib (zur Behandlung von Gelenkerkrankungen)

- Terbinafin (zur Behandlung von Pilzerkrankungen),

- Arzneimittel zur Behandlung von psychischen Erkrankungen (Neuroleptika, z. B.

Chlorpromazin, Triflupromazin, Chlorprothixen)

- Cimetidin (gegen Sodbrennen und säurebedingte Magenbeschwerden)

- Hydralazin (gegen erhöhten Blutdruck)

- Amiodaron, Chinidin und möglicherweise Propafenon (Arzneimittel zur Behandlung von

Herzrhythmusstörungen)

- Bestimmte Narkosemittel (Inhalationsanästhetika). Bitte teilen Sie Ihrem Arzt oder Zahnarzt

mit, dass Sie Metoprolol einnehmen.

Folgende Arzneimittel können die Wirkung von Metoprolol STADA abschwächen:

- Rifampicin (Antibiotikum)

- Bestimmte entzündungshemmende und schmerzstillende Arzneimittel (Prostaglandinsynthese-

Hemmer, z.B. Indometacin)

Arzneimittel, die die Wirkung von Metoprolol STADA beeinflussen können oder deren Wirkung

durch Metoprolol STADA beeinflusst werden kann:

- Andere Arzneimittel gegen erhöhten Blutdruck oder zur Behandlung von

Herzrhythmusstörungen oder Herzleistungsschwäche (z.B. Reserpin, Alpha-Methyldopa,

Clonidin, Guanfacin, Klasse I Antiarrhythmika [z.B. Disopyramid], Herzglykoside)

- Andere Betablocker, z.B. in Augentropfen zur Behandlung von grünem Star

- Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes (Insulin und blutzuckersenkende Arzneimittel zum

Einnehmen): Metoprolol STADA kann die Anzeichen einer Unterzuckerung (v.a. einen schnellen

Herzschlag) abschwächen. Lassen Sie Ihren Blutzuckerspiegel regelmäßig kontrollieren. Ihr Arzt

wird gegebenenfalls die Dosierung Ihrer blutzuckersenkenden Arzneimittel entsprechend

anpassen.

- Blutdrucksteigernde Arzneimittel (Sympathomimetika, z.B. Adrenalin, Noradrenalin). Ihr

Blutdruck kann erheblich ansteigen.

- Die Wirkung von Adrenalin bei der Behandlung von Überempfindlichkeitsreaktionen kann

abgeschwächt sein.

- xanthinhaltige Arzneimittel (z.B. Amino-, Theophyllin: zur Behandlung von Asthma):

gegenseitige Abschwächung der Wirkung

- Lidocain (Arzneimittel zur örtlichen Betäubung)

- bestimmte Arzneimittel gegen Depressionen (MAO-B-Hemmer)

- Arzneimittel mit blockierender Wirkung an sympathischen Ganglien

Wenn bei Ihnen eine gleichzeitige Behandlung mit Clonidin (ein Mittel zur Behandlung von

Bluthochdruck) beendet werden soll, muss Metoprolol STADA einige Tage früher abgesetzt

werden.

Einnahme von Metoprolol STADA zusammen mit Alkohol

Trinken Sie keine alkoholischen Getränke, da die blutdrucksenkende Wirkung von Metoprolol

„Stada“ verstärkt werden kann.

Schwangerschaft und Stillzeit

Sie müssen Ihren Arzt informieren, wenn Sie schwanger sind, wenn sie vermuten, dass Sie

schwanger sind, wenn Sie beabsichtigen schwanger zu werden oder wenn Sie stillen. Ihr Arzt

wird dann entscheiden, ob Sie Metoprolol STADA während der Schwangerschaft und Stillzeit

weiter einnehmen werden. Betablocker einschließlich Metoprolol können das ungeborene Kind

schädigen und zu einer Frühgeburt führen. Metoprolol kann Nebenwirkungen, wie zum Beispiel

verlangsamten Herzschlag beim ungeborenen Kind und beim Neugeborenen verursachen.

Der Wirkstoff von Metoprolol STADA geht in die Muttermilch über. Bei einer Behandlung mit

Metoprolol STADA in der Stillzeit muss das Kind sorgfältig überwacht werden.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen:

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und Verkehrstüchtigkeit

beeinträchtigen!

Besonders zu Beginn der Behandlung, bei Dosiserhöhung, Präparatewechsel oder durch

gleichzeitigen Alkoholgenuss, können Schwindel oder Müdigkeit auftreten. Wenn Sie solche

Nebenwirkungen bei sich bemerken, sollten Sie kein Fahrzeug führen und keine Werkzeuge

oder Maschinen benutzen.

Metoprolol STADA enthält Lactose:

1 Tablette enthält 66 mg Lactose (Milchzucker). Bitte nehmen Sie Metoprolol STADA daher erst

nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer

Zuckerunverträglichkeit leiden.

3.

Wie ist Metoprolol STADA einzunehmen?

Nehmen Sie Metoprolol STADA immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Bitte fragen

Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Metoprolol STADA wird angewendet bei Erwachsenen.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, gelten folgende Dosierungsrichtlinien:

Im Allgemeinen wird 1mal täglich morgens 1 Filmtablette Metoprolol „Stada“ retard 200 mg

eingenommen.

Für Patienten mit niedrigerem Wirkstoffbedarf (z.B. Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion)

werden vom Arzt niedriger dosierte Formulierungen mit rascher Wirkstofffreisetzung verordnet

(Metoprolol „Stada“ 50 mg- bzw. Metoprolol „Stada“ 100 mg-Tabletten).

Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion:

Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion ist keine Dosisanpassung erforderlich.

Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion:

Bei Patienten mit stark eingeschränkter Leberfunktion wird der Arzt über eine Anpassung der

Dosis entscheiden.

Ältere Patienten (ab 65 Jahren):

Bei älteren Patienten ist keine Dosisanpassung erforderlich.

Kinder und Jugendliche:

Die Sicherheit und Wirksamkeit von Metoprolol Stada bei Kindern im Alter von 0 bis 18

Jahren ist bisher noch nicht erwiesen.

Art der Anwendung

Zum Einnehmen.

Bitte nehmen Sie die Tablette morgens nüchtern unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit ein.

Wie teilen Sie Ihre Metoprolol STADA Tablette?

Die Retardtabletten können wahlweise mit zwei Händen oder durch Auflegen mit der

größeren Bruchkerbe nach oben auf eine harte, flache Unterlage mit Daumendruck in 2

gleich große Dosen zerteilt werden.

Wenn Sie eine größere Menge von Metoprolol STADA eingenommen haben, als Sie

sollten

Wenden Sie sich umgehend an einen Arzt oder ein Krankenhaus. Der Arzt kann

entsprechend der Schwere der Überdosierung bzw. der Art der Beschwerden über die

erforderlichen Maßnahmen entscheiden.

Nehmen Sie diese Gebrauchsinformation und/oder die Verpackung von Metoprolol STADA

mit, damit der Arzt weiß, welchen Wirkstoff Sie eingenommen haben.

Die häufigsten Anzeichen je nach Schwere einer Überdosierung sind ein starker

Blutdruckabfall, langsamer Puls, unregelmäßiger Herzschlag, Herzleistungsschwäche, Herz-

Kreislaufschock und Herzstillstand sowie Atembeschwerden mit Verengung/Verkrampfung

der Atemwege, Bewusstseinsstörungen, Koma, Übelkeit, Erbrechen, bläuliche Verfärbung

von Haut und Schleimhäuten (Zyanose), Unterzuckerung und Krampfanfälle.

Bei gleichzeitiger Einnahme von Alkohol, anderen blutdrucksenkenden Arzneimitteln, Chinidin

(zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen) oder Barbituraten (Beruhigungsmittel) können

die Beschwerden verstärkt werden.

Die ersten Anzeichen einer Überdosierung treten üblicherweise 20 Minuten bis 2 Stunden

nach der Einnahme des Arzneimittels auf.

Hinweis für das medizinische Fachpersonal

Informationen zur Überdosierung finden Sie am Ende der Gebrauchsinformation.

Wenn Sie die Einnahme von Metoprolol STADA vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen

haben.

Wenn Sie die Einnahme von Metoprolol STADA abbrechen

Die Behandlung mit Metoprolol STADA darf nur in Absprache mit Ihrem Arzt geändert oder

beendet werden.

Die Behandlung muss von Ihrem Arzt langsam und schrittweise beendet werden. Plötzliches

Absetzen kann zu einer Verschlechterung der Herzerkrankung führen und das Risiko für einen

Herzinfarkt und plötzlichen Herztod erhöhen.

Sprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt, wenn Sie die Einnahme unterbrechen oder vorzeitig

beenden möchten.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren

Arzt oder Apotheker.

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei

jedem auftreten müssen.

Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:

Sehr häufig:

Kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen

Häufig:

Kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen

Gelegentlich:

Kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen

Selten:

Kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen

Sehr selten:

Kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen

Herzerkrankungen:

Häufig: niedriger Puls, niedriger Blutdruck, Blutdruckabfall beim Aufstehen (vereinzelt mit

Ohnmachtsanfällen), Herzklopfen.

Gelegentlich: Vorübergehende Verschlechterung einer Herzschwäche, Herz-Kreislaufschock bei

Patienten mit akutem Herzinfarkt, Erregungsleitungsstörungen am Herzen (AV-Block 1. Grades),

Wassereinlagerungen ins Gewebe, Brustschmerzen

Selten: Herzrhythmusstörungen (Erregungsleitungsstörungen, Arrhythmien).

Erkrankungen des Gefäßsystems:

Häufig: Kalte Hände und Füße, Durchblutungsstörungen in den Fingern (Raynaud-Syndrom).

Sehr selten: Verstärkung von bereits bestehenden Durchblutungsstörungen in den Gliedmaßen

bis zum Absterben von Gewebe (Gangrän).

Erkrankungen des Nervensystems:

Sehr häufig: Müdigkeit.

Häufig: Schwindel, Kopfschmerz.

Gelegentlich: Missempfindungen wie Kribbeln oder taubes Gefühl in den Gliedmaßen

(Parästhesien).

Erkrankungen des Magen-Darmtrakts:

Häufig: Übelkeit, Bauchschmerzen, Durchfall, Verstopfung.

Gelegentlich: Erbrechen.

Selten: Mundtrockenheit.

Sehr selten: Geschmacksstörungen.

Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems:

Sehr selten: Verminderung der Blutplättchen (Thrombozytopenie), starke Verminderung

bestimmter weißer Blutkörperchen (Agranulozytose).

Leber und Gallenerkrankungen:

Selten: Abweichungen der Leberfunktionswerte.

Sehr selten: Leberentzündung (Hepatitis).

Stoffwechsel und Ernährungsstörungen:

Gelegentlich: Gewichtszunahme.

Selten: Auftreten oder Verschlechterung einer bestehenden Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus),

Verstärkung einer insulinbedingten Unterzuckerung, Störungen im Fettstoffwechsel

(Verminderung des HDL-Cholesterins, Erhöhung der Triglyzeride).

Sehr selten:

Störungen im Fettstoffwechsel (Erhöhung des VLDL-Cholesterins).

Psychiatrische Erkrankungen:

Gelegentlich: Depressionen, Konzentrationsstörungen, verminderte Aufmerksamkeit,

Schläfrigkeit oder

Schlafstörungen, Alpträume

Selten: Nervosität, Ängstlichkeit.

Sehr selten: Erinnerungsschwierigkeiten//Gedächtnisschwächen, Verwirrtheit, Halluzinationen.

Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums:

Häufig: Atemnot bei Anstrengung,

Gelegentlich: Atemnot durch Verengung/Verkrampfung der Atemwege

Selten: Schnupfen.

Augenerkrankungen:

Selten: Sehstörungen, trockene und/oder gereizte Augen, Bindehautentzündung.

Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths:

Sehr selten: Hörstörungen, Ohrgeräusche bzw. Ohrensausen (Tinnitus), vorübergehender

Hörverlust.

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes:

Gelegentlich: Hautausschläge (in Form von Schuppenflechte-ähnlichen Nesselausschlägen),

verstärktes Schwitzen.

Selten: Haarausfall.

Sehr selten: Lichtempfindlichkeitsreaktionen, Verschlechterung oder Auslösung einer

Schuppenflechte (Psoriasis) bzw. Schuppenflechte-ähnlicher Hautausschläge.

Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen:

Gelegentlich: Muskelschwäche, Muskelkrämpfe.

Sehr selten: Gelenkschmerzen.

Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse:

Selten: Impotenz, sexuelle Funktionsstörung.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt

auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

1200 WIEN

ÖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über

die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5. WIe ist Metoprolol STADA aufzubewahren?

Nicht über 25° C lagern.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton nach Verwendbar bis angegebenen

Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des

angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker,

wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum

Schutz der Umwelt bei.

6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Metoprolol STADA enthält

Der Wirkstoff ist Metoprolol.

Jede Metoprolol STADA Filmtablette enthält: 200 mg Metoprololtartrat.

Die sonstigen Bestandteile sind: Lactose-Monohydrat, Maisstärke, Eudragit RS PM,

Magnesiumstearat, hochdisperses Siliciumdioxid, Methylhydroxypropylcellulose,

Polyethylenglykol, Talkum und Titandioxid.

Wie Metoprolol STADA aussieht und Inhalt der Packung

Metoprolol STADA 200 mg sind runde, weiße, bikonvexe Filmtabletten mit einer Bruchkerbe auf

beiden Seiten und einem Durchmesser von 11 mm.

Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.

Metoprolol STADA ist in Blisterpackungen zu 20 und 50 Stück erhältlich.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

STADA Arzneimittel GmbH, 1190 Wien

Z.Nr.: 1-20792

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt überarbeitet im April 2016.

Die folgenden Informationen sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt.

Überdosierung

Symptome

Überdosierung kann zu schwerer Hypotonie, Sinusbradykardie, Bradyarrhythmie, kardialen

Überleitungsstörungen, Herzinsuffizienz, kardiogenem Schock und Herzstillstand führen.

Zusätzlich können Atembeschwerden mit Bronchospasmen, Bewusstseinsstörungen, Koma,

Übelkeit, Erbrechen, Zyanose, Hypoglykämie und auch generalisierte Krampfanfälle und

Hyperkaliämie auftreten.

Bei gleichzeitiger Einnahme von Alkohol, Antihypertensiva, Chinidin oder Barbituraten können

die Symptome verstärkt werden.

Die ersten Anzeichen einer Überdosierung treten üblicherweise 20 Minuten bis 2 Stunden nach

Einnahme des Arzneimittels auf.

Therapie

Überwachung der vitalen Parameter unter intensivmedizinischen Bedingungen.

Therapeutische Maßnahmen sind die Gabe von Aktivkohle, Laxantien und, sofern erforderlich,

Magenspülung.

Atropin, Sympathomimetika oder temporärer Schrittmacher zur Behandlung von Bradykardie

und Überleitungsstörungen.

Bei Schock, akutem Herzversagen und Hypotonie können Plasma oder Plasmaersatzmittel, eine

Bolusinjektion Glucagon (falls erforderlich gefolgt von einer i.v. Infusion von Glucagon),

Sympathomimetika wie z.B. Dobutamin intravenös, und zusätzlich α1-Rezeptoragonisten bei

Vasodilatation verabreicht werden.

Die Gabe von Calcium-Ionen kann ebenfalls in Betracht gezogen werden.

Bei Bronchospasmen kann ein Bronchodilatator (Beta-2-Sympathomimetikum) verabreicht

werden.

Bei generalisierten Krampfanfällen empfiehlt sich die langsame intravenöse Gabe von

Diazepam.

Die zur Behandlung der Überdosierung erforderlichen Dosen können viel höher sein als die

üblichen therapeutischen Dosen, da die Betarezeptoren durch den Betablocker blockiert sind.

6-11-2018

Metoprolol 200 retard Heumann

Rote - Liste

1-8-2018

Champix (Pfizer Europe MA EEIG)

Champix (Pfizer Europe MA EEIG)

Champix (Active substance: varenicline tartrate) - Centralised - Transfer Marketing Authorisation Holder - Commission Decision (2018)5197 of Wed, 01 Aug 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/699/T/71

Europe -DG Health and Food Safety

4-6-2018

Champix (Pfizer Limited)

Champix (Pfizer Limited)

Champix (Active substance: varenicline tartrate) - Centralised - Yearly update - Commission Decision (2018)3620 of Mon, 04 Jun 2018

Europe -DG Health and Food Safety

28-5-2018

Procysbi (Chiesi Farmaceutici S.p.A.)

Procysbi (Chiesi Farmaceutici S.p.A.)

Procysbi (Active substance: mercaptamine (cysteamine bitartrate)) - Centralised - Transfer Marketing Authorisation Holder - Commission Decision (2018)3337 of Mon, 28 May 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/2465/T/21

Europe -DG Health and Food Safety

18-5-2018

EU/3/14/1306 (Chiesi Farmaceutici S.p.A.)

EU/3/14/1306 (Chiesi Farmaceutici S.p.A.)

EU/3/14/1306 (Active substance: Cysteamine bitartrate) - Transfer of orphan designation - Commission Decision (2018)3151 of Fri, 18 May 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMA/OD/070/14/T/01

Europe -DG Health and Food Safety

18-5-2018

EU/3/14/1252 (Chiesi Farmaceutici S.p.A.)

EU/3/14/1252 (Chiesi Farmaceutici S.p.A.)

EU/3/14/1252 (Active substance: Cysteamine bitartrate) - Transfer of orphan designation - Commission Decision (2018)3133 of Fri, 18 May 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMA/OD/164/13/T/01

Europe -DG Health and Food Safety

18-5-2018

EU/3/10/778 (Chiesi Farmaceutici S.p.A.)

EU/3/10/778 (Chiesi Farmaceutici S.p.A.)

EU/3/10/778 (Active substance: Cysteamine bitartrate (gastroresistant)) - Transfer of orphan designation - Commission Decision (2018)3137 of Fri, 18 May 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMA/OD/034/10/T/01

Europe -DG Health and Food Safety