Metoprolol Stada

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Metoprolol Stada 100 mg Tabletten
  • Einheiten im Paket:
  • 20 Stück, Laufzeit: 60 Monate,50 Stück, Laufzeit: 60 Monate
  • Verschreibungstyp:
  • Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Metoprolol Stada 100 mg Tabletten
    Österreich
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiebereich:
  • Metoprolol
  • Produktbesonderheiten:
  • Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AGES
  • Zulassungsnummer:
  • 1-20791
  • Berechtigungsdatum:
  • 15-02-1995
  • Letzte Änderung:
  • 10-08-2017

Packungsbeilage: zusammensetzung, kinische angaben, nebenwirkungen, wechselwirkungen, dosierung, schwangerschaft, stillzeit

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR ANWENDER

Metoprolol STADA 100 mg Tabletten

Wirkstoff: Metoprolol

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme

dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals

lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an

Dritte weiter. Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen

Beschwerden haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder

Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage

angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht:

Was ist Metoprolol STADA und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Einnahme von Metoprolol STADA beachten?

Wie ist Metoprolol STADA einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Metoprolol STADA aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

Was ist Metoprolol STADA und wofür wird es angewendet?

Metoprolol, der Wirkstoff von Metoprolol STADA, hat eine blockierende Wirkung vorwiegend

auf bestimmte Rezeptoren des Herzens (herzspezifischer Betarezeptorenblocker), und wirkt

stressabschirmend auf das Herz. Dadurch wird der Blutdruck gesenkt und die Herzarbeit

verbessert.

Metoprolol STADA wird verwendet für:

Bei Erwachsenen

Bluthochdruck

bei Durchblutungsstörungen der Herzkranzgefäße (chronisch-stabile Angina pectoris)

bei Herzrhythmusstörungen mit beschleunigtem Herzschlag (tachykarde

Herzrhythmusstörungen)

Akutbehandlung eines Herzinfarktes und zur Vorbeugung eines erneuten Herzinfarktes

nach einem Herzinfarkt

vorbeugende Behandlung von Migräne

2.

Was sollten Sie vor der Einnahme von Metoprolol STADA beachten?

Metoprolol STADA darf nicht eingenommen werden,

wenn Sie allergisch gegen Metoprolol, andere Betablocker oder einen der in Abschnitt 6

genannten sonstigen Bestandteile von Metoprolol STADA sind.

bestimmten Herzrhythmusstörungen (AV-Block II. und III. Grades, kranker Sinus-Knoten

außer bei Patienten mit Herzschrittmacher)

wenn

eine

instabile

Herzleistungsschwäche

haben

(die

sich

Form

Flüssigkeitsansammlung

Lunge,

beeinträchtigtem

Blutfluss

oder

niedrigem

Blutdruck

äußern

kann)

Arzneimitteln

Steigerung

Herzmuskelkraft

behandelt werden

sehr niedrigem Puls (unter 50 Schläge/min)

zu niedrigem Blutdruck (systolischer Blutdruck unter 90 mm Hg)

Herz-Kreislauf-Schock

wenn Sie schweres Asthma oder eine schwere Lungenerkrankung mit Einengung der

Atemwege (chronisch-obstruktive Lungenerkrankung, COPD) haben

wenn Sie einen unbehandelten hormonproduzierenden Tumor der Nebenniere haben,

der einen hohen Blutdruck verursacht (Phäochromozytom)

stoffwechselbedingter Übersäuerung des Blutes (metabolische Azidose)

schweren Durchblutungsstörungen der Gliedmaßen

wenn Sie gleichzeitige bestimmte Arzneimittel gegen Depressionen (MAO-Hemmer)

einnehmen (Ausnahme: MAO-B-Hemmer)

bei gleichzeitiger intravenöser Behandlung mit bestimmten anderen Arzneimitteln zur

Blutdrucksenkung oder anderen Arzneimitteln zur Behandlung von

Herzrhythmusstörungen (z.B. Kalziumkanalblocker vom Verapamil- oder Diltiazemtyp,

Disopyramid) (Ausnahme: Intensivmedizin)

wenn bei Ihnen der Verdacht auf einen akuten Herzinfarkt besteht und der Herzschlag

langsamer als 45 Schläge in der Minute ist, der obere (systolische) Blutdruckwert unter

100 mmHg ist und bestimmte Herzrhythmusstörungen vorliegen (PQ-Intervall > 0,24

Sekunden)

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Metoprolol STADA einnehmen.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Metoprolol STADA ist erforderlich,

wenn Sie an Asthma leiden. Die Wirkung von bestimmten Arzneimitteln zur Behandlung

von Asthma kann beeinflusst werden und es kann nötig sein, die Dosierung anzupassen.

Wenn Sie an einer schweren Form von Asthma oder einer schweren Lungenerkrankung

mit Einengung der Atemwege (chronisch-obstruktive Lungenerkrankung, COPD) leiden,

dürfen Sie Metoprolol STADA nicht einnehmen.

wenn Sie zuckerkrank sind (Diabetes mellitus). Die Anzeichen einer Unterzuckerung

(z.B. schneller Herzschlag, Zittern) können durch Metoprolol STADA abgeschwächt

werden. Ihr Arzt sollte Ihre Blutzuckerwerte in kürzeren Abständen überwachen.

wenn Sie eine Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) haben. Metoprolol STADA

kann die Beschwerden verschleiern und sie können sich nach dem Absetzen von

Metoprolol STADA verschlimmern.

wenn Sie eine verzögerte Erregungsleitung im Herzen haben (AV-Block 1. Grades).

wenn Sie Durchblutungsstörungen der Gliedmaßen haben (Raynaud-Syndrom,

Claudicatio intermittens), da diese verschlimmert werden können. Bei schweren

Durchblutungsstörungen dürfen Sie Metoprolol STADA nicht einnehmen.

wenn Sie einen hormonproduzierenden Tumor der Nebenniere haben

(Phäochromozytom). Der Tumor muss vor und während der Einnahme von Metoprolol

STADA behandelt werden (mit Alpha-Rezeptorblockern).

wenn Sie operiert werden und ein Narkosemittel bekommen sollen. Bitte teilen Sie Ihrem

Arzt oder Zahnarzt mit, dass Sie Metoprolol STADA einnehmen.

wenn Sie gleichzeitig Clonidin, ein Arzneimittel gegen zu hohen Blutdruck, einnehmen.

Bei Beendigung der Behandlung muss zuerst Metoprolol STADA und dann Clonidin

schrittweise abgesetzt werden.

wenn Sie schon einmal eine schwere Überempfindlichkeitsreaktion (Allergie) hatten oder

gegen eine bestehende Überempfindlichkeit behandelt werden

(Hyposensibilisierungstherapie). Metoprolol STADA kann sowohl die Empfindlichkeit

gegenüber allergieauslösenden Stoffen (Allergenen) als auch die Schwere allergischer

Reaktionen erhöhen.

wenn Sie an einer bestimmten Durchblutungsstörung der Herzkranzgefäße (Prinzmetal-

Angina) leiden. Die Anzahl und Dauer von Angina-Anfällen kann erhöht bzw. verlängert

sein.

wenn Sie selbst oder jemand aus Ihrer Familie schon einmal Schuppenflechte (Psoriasis)

hatten.

wenn Sie Kontaktlinsen tragen. Metoprolol STADA kann den Tränenfluss verringern.

Wenn Ihr Ruhepuls zu stark absinkt und Beschwerden auftreten, kann Ihr Arzt die Dosis

verringern oder Metoprolol STADA schrittweise absetzen.

Die Anwendung des Arzneimittels Metoprolol STADA kann bei Dopingkontrollen zu positiven

Ergebnissen führen.

Einnahme von Metoprolol STADA zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen /

anwenden,

kürzlich

andere

Arzneimittel

eingenommen

angewendet

haben

oder

beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen / anzuwenden.

Nehmen Sie Metoprolol STADA nicht ein, wenn Sie bereits eines der folgenden Arzneimittel

einnehmen oder verabreicht bekommen:

bestimmte

Arzneimittel

gegen

Depressionen

(MAO-Hemmer)

(Ausnahme:

MAO-B-

Hemmer)

bestimmte

andere

Arzneimittel

Blutdrucksenkung

oder

andere

Arzneimittel

Behandlung von Herzrhythmusstörungen (z.B. Kalziumkanalblocker vom Verapamil- oder

Diltiazemtyp,

Disopyramid)

dürfen

Ihnen

nicht

gleichzeitig

intravenös

eine

Vene)

verabreicht werden (Ausnahme: Intensivmedizin)

Folgende Arzneimittel können die Wirkung von Metoprolol STADA verstärken:

Bestimmte

Arzneimittel

Behandlung

Depressionen

(selektive

Serotonin-

Wiederaufnahme-Inhibitoren (SSRI) wie Paroxetin, Fluoxetin und Sertralin)

- Diphenhydramin (Arzneimittel gegen Schlaflosigkeit und zur Behandlung von Allergien)

- Hydroxychloroquin (zur Vorbeugung und Behandlung von Malaria)

- Celecoxib (zur Behandlung von Gelenkerkrankungen)

- Terbinafin (zur Behandlung von Pilzerkrankungen),

Arzneimittel

Behandlung

psychischen

Erkrankungen

(Neuroleptika,

Chlorpromazin, Triflupromazin, Chlorprothixen)

- Cimetidin (gegen Sodbrennen und säurebedingte Magenbeschwerden)

- Hydralazin (gegen erhöhten Blutdruck)

- Amiodaron, Chinidin und möglicherweise Propafenon (Arzneimittel zur Behandlung von

Herzrhythmusstörungen)

- Bestimmte Narkosemittel (Inhalationsanästhetika). Bitte teilen Sie Ihrem Arzt oder Zahnarzt

mit, dass Sie Metoprolol einnehmen.

Folgende Arzneimittel können die Wirkung von Metoprolol STADA abschwächen:

- Rifampicin (Antibiotikum)

Bestimmte

entzündungshemmende

schmerzstillende

Arzneimittel

(Prostaglandinsynthese-Hemmer, z.B. Indometacin)

Arzneimittel, die die Wirkung von Metoprolol STADA beeinflussen können oder deren

Wirkung durch Metoprolol STADA beeinflusst werden kann:

Andere

Arzneimittel

gegen

erhöhten

Blutdruck

oder

Behandlung

Herzrhythmusstörungen

oder

Herzleistungsschwäche

(z.B.

Reserpin,

Alpha-Methyldopa,

Clonidin, Guanfacin, Klasse I Antiarrhythmika [z.B. Disopyramid], Herzglykoside)

- andere Betablocker, z.B. in Augentropfen zur Behandlung von grünem Star

- Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes (Insulin und blutzuckersenkende Arzneimittel

zum Einnehmen): Metoprolol STADA kann die Anzeichen einer Unterzuckerung (v.a. einen

schnellen

Herzschlag)

abschwächen.

Lassen

Ihren

Blutzuckerspiegel

regelmäßig

kontrollieren.

Arzt

wird

gegebenenfalls

Dosierung

Ihrer

blutzuckersenkenden

Arzneimittel entsprechend anpassen.

- Blutdrucksteigernde Arzneimittel (Sympathomimetika, z.B. Adrenalin, Noradrenalin). Ihr

Blutdruck kann erheblich ansteigen.

- Die Wirkung von Adrenalin bei der Behandlung von Überempfindlichkeitsreaktionen kann

abgeschwächt sein.

xanthinhaltige

Arzneimittel

(z.B.

Amino-,

Theophyllin:

Behandlung

Asthma):

gegenseitige Abschwächung der Wirkung

- Lidocain (Arzneimittel zur örtlichen Betäubung)

- bestimmte Arzneimittel gegen Depressionen (MAO-B-Hemmer)

- Arzneimittel mit blockierender Wirkung an sympathischen Ganglien

Wenn bei Ihnen eine gleichzeitige Behandlung mit Clonidin (ein Mittel zur Behandlung von

Bluthochdruck) beendet werden soll, muss Metoprolol STADA einige Tage früher abgesetzt

werden.

Einnahme von Metoprolol STADA zusammen mit Alkohol

Trinken Sie keine alkoholischen Getränke, da die blutdrucksenkende Wirkung von Metoprolol

STADA verstärkt werden kann.

Schwangerschaft und Stillzeit

Sie müssen Ihren Arzt informieren, wenn Sie schwanger sind, wenn sie vermuten, dass Sie

schwanger sind, wenn Sie beabsichtigen schwanger zu werden oder wenn Sie stillen. Ihr

Arzt wird dann entscheiden, ob Sie Metoprolol STADA während der Schwangerschaft und

Stillzeit

weiter

einnehmen

werden.

Betablocker

einschließlich

Metoprolol

können

ungeborene

Kind

schädigen

einer

Frühgeburt

führen.

Metoprolol

kann

Nebenwirkungen, wie zum Beispiel verlangsamten Herzschlag beim ungeborenen Kind und

beim Neugeborenen verursachen.

Der Wirkstoff von Metaprolol STADA geht in die Muttermilch über. Bei einer Behandlung mit

Metoprolol STADA in der Stillzeit muss das Kind sorgfältig überwacht werden.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und Verkehrstüchtigkeit

beeinträchtigen!

Besonders zu Beginn der Behandlung, bei Dosiserhöhung, Präparatewechsel oder durch

gleichzeitigen Alkoholgenuss, können Schwindel oder Müdigkeit auftreten. Wenn Sie solche

Nebenwirkungen bei sich bemerken, sollten Sie kein Fahrzeug führen und keine Werkzeuge

oder Maschinen benutzen.

Metoprolol STADA enthält Lactose

1 Tablette enthält 214,75 mg Lactose (Milchzucker). Bitte nehmen Sie Metoprolol STADA

erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass sie unter einer

Zuckerunverträglichkeit leiden.

3.

Wie ist Metoprolol STADA einzunehmen?

Nehmen Sie Metoprolol STADA immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Bitte

fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind. Metoprolol

STADA wird angewendet bei Erwachsenen.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, gelten folgende Dosierungsrichtlinien:

Bluthochdruck:

1-mal täglich 1 - 2 Tabletten Metoprolol STADA 100 mg oder 2-mal täglich ½ - 1 Tablette

Metoprolol STADA 100 mg.

Durchblutungsstörungen der Herzkranzgefäße (chronisch-stabile Angina pectoris), Migräne:

2-mal täglich ½ - 1 Tablette Metoprolol STADA 100 mg.

Akutbehandlung eines Herzinfarktes und Vorbeugung eines erneuten Herzinfarktes nach

einem Herzinfarkt:

Akutbehandlung:

Nach vorhergehender intravenöser Behandlung mit Metoprololtartrat gibt man, beginnend 15

Minuten nach der letzten intravenösen Injektion, in den folgenden 48 Stunden 4-mal täglich

Metoprololtartrat

Einnehmen.

Patienten,

weniger

Metoprololtartrat

intravenös

vertragen

haben,

sollte

Behandlung

Tabletten

Anschluss vorsichtig mit 25 mg Metoprololtartrat begonnen werden.

Vorbeugung:

Die empfohlene Dosis beträgt zweimal täglich 100 mg Metoprololtartrat.

Herzrhythmusstörungen

mit

beschleunigtem

Herzschlag

(tachykarde

Herzrhythmusstörungen:

2-mal täglich ½ - 1 Tablette Metoprolol STADA 100 mg.

Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion:

Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion ist keine Dosisanpassung erforderlich.

Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion:

Bei Anzeichen einer schweren Leberfunktionsstörung wird Ihr Arzt über eine Anpassung der

Dosis entscheiden.

Ältere Patienten (ab 65 Jahren):

Bei älteren Patienten ist keine Dosisanpassung erforderlich.

Kinder und Jugendliche:

Die Sicherheit und Wirksamkeit von Metoprolol bei Kindern im Alter von 0 bis 18 Jahren ist

bisher noch nicht erwiesen.

Art der Anwendung

Zum Einnehmen.

Bitte

nehmen

Tabletten

Einmalgabe

morgens

bzw.

zweimaliger

Gabe

morgens und abends nüchtern unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit ein.

Wie teilen Sie Ihre Metoprolol STADA Tablette ?

Die Tabletten können wahlweise mit zwei Händen oder durch Auflegen mit der größeren

Bruchkerbe nach oben auf eine harte, flache Unterlage mit Daumendruck in 4 gleich

große Dosen zerteilt werden.

Wenn Sie eine größere Menge von Metoprolol STADA eingenommen haben, als Sie

sollten

Wenden

sich

umgehend

einen

Arzt

oder

Krankenhaus.

Arzt

kann

entsprechend der Schwere der Überdosierung bzw. der Art der Beschwerden über die

erforderlichen Maßnahmen entscheiden.

Nehmen Sie diese Gebrauchsinformation und/oder die Verpackung von Metoprolol STADA

mit, damit der Arzt weiß, welchen Wirkstoff Sie eingenommen haben.

häufigsten

Anzeichen

nach

Schwere

einer

Überdosierung

sind

starker

Blutdruckabfall, langsamer Puls, unregelmäßiger Herzschlag, Herzleistungsschwäche, Herz-

Kreislaufschock und Herzstillstand sowie Atembeschwerden mit Verengung/Verkrampfung

der Atemwege, Bewusstseinsstörungen, Koma, Übelkeit, Erbrechen, bläuliche Verfärbung

von Haut und Schleimhäuten (Zyanose), Unterzuckerung und Krampfanfälle.

gleichzeitiger

Einnahme

Alkohol,

anderen

blutdrucksenkenden

Arzneimitteln,

Chinidin

(zur

Behandlung

Herzrhythmusstörungen)

oder

Barbituraten

(Beruhigungsmittel) können die Beschwerden verstärkt werden.

Die ersten Anzeichen einer Überdosierung treten üblicherweise 20 Minuten bis 2 Stunden

nach der Einnahme des Arzneimittels auf.

Hinweis für das medizinische Fachpersonal

Informationen zur Überdosierung finden Sie am Ende der Gebrauchsinformation.

Wenn Sie die Einnahme von Metoprolol STADA vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen

haben, sondern setzen Sie die vom Arzt verordnete Dosierung fort. Falls es beinahe schon

Zeit für die nächste Dosis ist, lassen Sie die vergessene Dosis aus und nehmen Sie die

nächste Dosis zur gewohnten Zeit ein.

Wenn Sie die Einnahme von Metoprolol STADA abbrechen

Die Behandlung mit Metoprolol STADA darf nur in Absprache mit Ihrem Arzt geändert oder

beendet werden.

Die Behandlung muss von Ihrem Arzt langsam und schrittweise beendet werden. Plötzliches

Absetzen kann zu einer Verschlechterung der Herzerkrankung führen und das Risiko für

einen Herzinfarkt und plötzlichen Herztod erhöhen.

Sprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt, wenn Sie die Einnahme unterbrechen oder

vorzeitig beenden möchten.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, wenden Sie sich an

Ihren Arzt oder Apotheker.

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht

bei jedem auftreten müssen.

Folgende nach Organsystem geordnete Ereignisse traten mit folgenden Häufigkeiten auf:

sehr häufig (kann mehr als 1 Behandelten von 10 betreffen), häufig (kann bis zu 1 von 10

Behandelten betreffen), gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen) selten

(kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen), sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000

Behandelten betreffen).

Herzerkrankungen

Häufig: niedriger Puls, niedriger Blutdruck, Blutdruckabfall beim Aufstehen (vereinzelt mit

Ohnmachtsanfällen), Herzklopfen.

Gelegentlich: Vorübergehende Verschlechterung einer Herzschwäche, Herz-Kreislaufschock

bei Patienten mit akutem Herzinfarkt, Erregungsleitungsstörungen am Herzen (AV-Block 1.

Grades), Wassereinlagerungen ins Gewebe, Brustschmerzen

Selten: Herzrhythmusstörungen (Erregungsleitungsstörungen, Arrhythmien)

Erkrankungen des Gefäßsystems:

Häufig: Kalte Hände und Füße, Durchblutungsstörungen in den Fingern (Raynaud-Syndrom).

Sehr

selten:

Verstärkung

bereits

bestehenden

Durchblutungsstörungen

Gliedmaßen bis zum Absterben von Gewebe (Gangrän).

Erkrankungen des Nervensystems

Sehr häufig: Müdigkeit.

Häufig: Schwindel, Kopfschmerz.

Gelegentlich:

Missempfindungen

Kribbeln

oder

taubes

Gefühl

Gliedmaßen

(Parästhesien)

Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts

Häufig: Übelkeit, Bauchschmerzen, Durchfall, Verstopfung.

Gelegentlich: Erbrechen

Selten: Mundtrockenheit.

Sehr selten: Geschmacksstörungen.

Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems

Sehr selten:

Verminderung der Blutplättchen (Thrombozytopenie), starke Verminderung

bestimmter weißer Blutkörperchen (Agranulozytose)

Leber- und Gallenerkrankungen

Selten: Abweichungen der Leberfunktionswerte.

Sehr selten: Leberentzündung (Hepatitis).

Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen

Gelegentlich: Gewichtszunahme.

Selten:

Auftreten

oder

Verschlechterung

einer

bestehenden

Zuckerkrankheit

(Diabetes

mellitus), Verstärkung einer insulinbedingten Unterzuckerung, Störungen im Fettstoffwechsel

(Verminderung des HDL-Cholesterins, Erhöhung der Triglyzeride).

Sehr selten: -Störungen im Fettstoffwechsel (Erhöhung des VLDL-Cholesterins).

Psychiatrische Erkrankungen

Gelegentlich:

Depressionen,

Konzentrationsstörungen,

verminderte

Aufmerksamkeit,

Schläfrigkeit oder Schlafstörungen, Alpträume.

Selten: Nervosität, Ängstlichkeit.

Sehr

selten:

Erinnerungsschwierigkeiten,

Gedächtnisschwächen,

Verwirrtheit,

Halluzinationen .

Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums

Häufig: Atemnot bei Anstrengung.

Gelegentlich: Atemnot durch Verengung/Verkrampfung der Atemwege (Bronchospasmus).

Selten: Schnupfen.

Augenerkrankungen

Selten: Sehstörungen, trockene und/oder gereizte Augen, Bindehautentzündung.

Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths

Sehr selten: Hörstörungen, Ohrgeräusche bzw. Ohrensausen (Tinnitus), vorübergehender

Hörverlust.

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes

Gelegentlich: Hautausschläge (in Form von Schuppenflechte-ähnlichen Nesselausschlägen),

verstärktes Schwitzen.

Selten: Haarausfall

Sehr

selten:

Lichtempfindlichkeitsreaktionen,

Verschlechterung

oder

Auslösung

einer

Schuppenflechte (Psoriasis) bzw. Schuppenflechte-ähnlicher Hautausschläge

Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen

Gelegentlich: Muskelschwäche, Muskelkrämpfe.

Sehr selten: Gelenkschmerzen

Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse

Selten: Impotenz, sexuelle Funktionsstörung

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies

gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

1200 WIEN

ÖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen

über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5.

Wie ist Metoprolol STADA aufzubewahren?

Nicht über 25° C lagern.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

dürfen

dieses

Arzneimittel

nach

Umkarton

nach

Verwendbar

angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den

letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen

Arzneimittel

nicht

Abwasser

oder

Haushaltsabfall.

Fragen

Ihren

Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie

tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

6.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Metoprolol STADA enthält

Der Wirkstoff ist Metoprolol. 1 Tablette enthält 100 mg Metoprololtartrat.

Die sonstigen Bestandteile sind: Lactose-Monohydrat, Croscarmellose-Natrium, Polyvidon,

Magnesiumstearat, Talkum und Siliciumdioxid.

Wie Metoprolol STADA aussieht und Inhalt der Packung

Metoprolol

STADA

sind

runde,

weiße,

bikonvexe

Tabletten

einer

Kreuzbruchkerbe auf beiden Seiten (Snap-Tab) und einem Durchmesser von 11 mm.

Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.

Metoprolol STADA ist in Packungen zu 20 und 50 Stück erhältlich.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

STADA Arzneimittel GmbH, 1190 Wien

Z.Nr.: 1-20791

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt überarbeitet im April 2016.

Die folgenden Informationen sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt.

Überdosierung

Symptome

Überdosierung kann zu schwerer Hypotonie, Sinusbradykardie, Bradyarrhythmie, kardialen

Überleitungsstörungen, Herzinsuffizienz, kardiogenem Schock und Herzstillstand führen.

Zusätzlich können Atembeschwerden mit Bronchospasmen, Bewusstseinsstörungen, Koma,

Übelkeit, Erbrechen, Zyanose, Hypoglykämie und auch generalisierte Krampfanfälle und

Hyperkaliämie auftreten.

gleichzeitiger

Einnahme

Alkohol,

Antihypertensiva,

Chinidin

oder

Barbituraten

können die Symptome verstärkt werden.

Die ersten Anzeichen einer Überdosierung treten üblicherweise 20 Minuten bis 2 Stunden

nach Einnahme des Arzneimittels auf.

Therapie

Überwachung der vitalen Parameter unter intensivmedizinischen Bedingungen.

Therapeutische

Maßnahmen

sind

Gabe

Aktivkohle,

Laxantien

und,

sofern

erforderlich, Magenspülung.

Atropin, Sympathomimetika oder temporärer Schrittmacher zur Behandlung von Bradykardie

und Überleitungsstörungen.

Bei Schock, akutem Herzversagen und Hypotonie können Plasma oder Plasmaersatzmittel,

eine Bolusinjektion Glucagon (falls erforderlich gefolgt von einer i.v. Infusion von Glucagon),

Sympathomimetika wie z.B. Dobutamin intravenös, und zusätzlich α1-Rezeptoragonisten bei

Vasodilatation verabreicht werden.

Die Gabe von Calcium-Ionen kann ebenfalls in Betracht gezogen werden.

Bei Bronchospasmen kann ein Bronchodilatator (Beta-2-Sympathomimetikum) verabreicht

werden.

generalisierten

Krampfanfällen

empfiehlt

sich

langsame

intravenöse

Gabe

Diazepam.

Die zur Behandlung der Überdosierung erforderlichen Dosen können viel höher sein als die

üblichen therapeutischen Dosen, da die Betarezeptoren durch den Betablocker blockiert

sind.

6-11-2018

Metoprolol 200 retard Heumann

Rote - Liste

1-8-2018

Champix (Pfizer Europe MA EEIG)

Champix (Pfizer Europe MA EEIG)

Champix (Active substance: varenicline tartrate) - Centralised - Transfer Marketing Authorisation Holder - Commission Decision (2018)5197 of Wed, 01 Aug 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/699/T/71

Europe -DG Health and Food Safety

4-6-2018

Champix (Pfizer Limited)

Champix (Pfizer Limited)

Champix (Active substance: varenicline tartrate) - Centralised - Yearly update - Commission Decision (2018)3620 of Mon, 04 Jun 2018

Europe -DG Health and Food Safety

28-5-2018

Procysbi (Chiesi Farmaceutici S.p.A.)

Procysbi (Chiesi Farmaceutici S.p.A.)

Procysbi (Active substance: mercaptamine (cysteamine bitartrate)) - Centralised - Transfer Marketing Authorisation Holder - Commission Decision (2018)3337 of Mon, 28 May 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/2465/T/21

Europe -DG Health and Food Safety

18-5-2018

EU/3/14/1306 (Chiesi Farmaceutici S.p.A.)

EU/3/14/1306 (Chiesi Farmaceutici S.p.A.)

EU/3/14/1306 (Active substance: Cysteamine bitartrate) - Transfer of orphan designation - Commission Decision (2018)3151 of Fri, 18 May 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMA/OD/070/14/T/01

Europe -DG Health and Food Safety

18-5-2018

EU/3/14/1252 (Chiesi Farmaceutici S.p.A.)

EU/3/14/1252 (Chiesi Farmaceutici S.p.A.)

EU/3/14/1252 (Active substance: Cysteamine bitartrate) - Transfer of orphan designation - Commission Decision (2018)3133 of Fri, 18 May 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMA/OD/164/13/T/01

Europe -DG Health and Food Safety

18-5-2018

EU/3/10/778 (Chiesi Farmaceutici S.p.A.)

EU/3/10/778 (Chiesi Farmaceutici S.p.A.)

EU/3/10/778 (Active substance: Cysteamine bitartrate (gastroresistant)) - Transfer of orphan designation - Commission Decision (2018)3137 of Fri, 18 May 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMA/OD/034/10/T/01

Europe -DG Health and Food Safety