Methocarbamol-neuraxpharm

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Methocarbamol-neuraxpharm 750 mg Filmtabletten
  • Darreichungsform:
  • Filmtablette
  • Zusammensetzung:
  • Methocarbamol 750.mg
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Methocarbamol-neuraxpharm 750 mg Filmtabletten
    Deutschland
  • Sprache:
  • Deutsch

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • BfArM - Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte
  • Zulassungsnummer:
  • 98039.00.00
  • Letzte Änderung:
  • 11-03-2018

Packungsbeilage

Gebrauchsinformation: Information für Patienten

Methocarbamol-neuraxpharm 750 mg Filmtabletten

Wirkstoff: Methocarbamol

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses

Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter.

Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt

auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt

Was in dieser Packungsbeilage steht

1. Was ist Methocarbamol-neuraxpharm und wofür wird es angewendet?

2. Was sollten Sie vor der Einnahme von Methocarbamol-neuraxpharm beachten?

3. Wie ist Methocarbamol-neuraxpharm einzunehmen?

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

5. Wie ist Methocarbamol-neuraxpharm aufzubewahren?

6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

1. Was ist Methocarbamol-neuraxpharm und wofür wird es angewendet?

Methocarbamol-neuraxpharm enthält Methocarbamol, einen Wirkstoff zur Behandlung von

Muskelverspannungen.

Methocarbamol-neuraxpharm wird angewendet zur symptomatischen Behandlung schmerzhafter

Muskelverspannungen, insbesondere des unteren Rückenbereiches (Lumbago).

2. Was sollten Sie vor der Einnahme von Methocarbamol-neuraxpharm beachten?

Methocarbamol-neuraxpharm darf nicht eingenommen werden,

wenn Sie allergisch gegen Methocarbamol, Soja, Erdnuss oder einen der in Abschnitt 6.

genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

bei komatösen oder präkomatösen Zuständen.

wenn Sie an einer Erkrankung des Zentralnervensystems leiden.

wenn Sie an einer krankhaften Muskelschwäche (Myasthenia gravis) leiden.

bei Epilepsie.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Methocarbamol-neuraxpharm

einnehmen

wenn Sie an einer eingeschränkten Nierenfunktion und / oder einer eingeschränkten

Leberfunktionleiden.

Methocarbamol kann eine Farbinterferenz bei Laboruntersuchungen auf Hydroxyindolessigsäure

(5-HIAA) und Vanillinmandelsäure (VMA) verursachen.

Kinder unter 12 Jahren

Dieses Arzneimittel ist nicht für die Anwendung bei Kindern unter 12 Jahren bestimmt, da hierzu

keine ausreichenden Erfahrungen vorliegen.

Einnahme von Methocarbamol-neuraxpharm zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden,

kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere

Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Bei gleichzeitiger Anwendung von Methocarbamol mit zentralwirksamen Arzneimitteln wie

Barbituraten, Opioiden sowie Appetitzüglern kann es zu einer wechselseitigen

Wirkungsverstärkung kommen.

Methocarbamol kann die Wirkung von Anticholinergika, wie z.B. Atropin, und einigen

psychotropen Arzneimitteln verstärken.

Methocarbamol kann die Wirkung von Pyridostigminbromid abschwächen. Daher darf

Methocarbamol bei Patienten mit krankhafter Muskelschwäche (Myasthenia gravis), die mit

Pyridostigmin behandelt werden, nicht angewendet werden.

Einnahme von Methocarbamol-neuraxpharm zusammen mit Alkohol

Die Einnahme von Methocarbamol zusammen mit Alkohol kann die Wirkung des Arzneimittels

verstärken.

Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder

beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt

oder Apothekder um Rat.

Schwangerschaft:

Wenn Sie schwanger sind, sollten Sie Methocarbamol-neuraxpharm nicht einnehmen, da die

sichere Anwendung von Methocarbamol während der Schwangerschaft nicht etabliert wurde.

Stillzeit:

Es ist nicht bekannt, ob Methocarbamol und / oder seine Abbaustoffe beim Menschen in die

Muttermilch übergehen. Daher sollten Sie Methocarbamol-neuraxpharm nicht einnehmen, wenn

Sie stillen.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Methocarbamol-neuraxpharm kann einen Einfluss auf Ihre Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit

zum Bedienen von Maschinen haben.

Methocarbamol-neuraxpharm enthält Lactose

Bitte nehmen Sie Methocarbamol-neuraxpharm daher erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein,

wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern

leiden.

Methocarbamol-neuraxpharm enthält Phospholipide aus Sojabohnen

Phospholipide aus Sojabohnen können sehr selten allergische Reaktionen hervorrufen. Nehmen Sie

dieses Arzneimittel nicht ein, wenn Sie allergisch gegen Soja oder Erdnüsse sind.

3. Wie ist Methocarbamol-neuraxpharm einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei

Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, beträgt die empfohlene Dosis für Erwachsene 3-mal täglich

1500 mg (entsprechend 3-mal täglich 2 Filmtabletten).

Zu Beginn der Behandlung wird eine Dosis von 4-mal täglich 1500 mg (entsprechend 4-mal täglich

2 Filmtabletten) empfohlen.

In schweren Fällen können bis zu 7500 mg (10 Filmtabletten) pro Tag eingenommen werden.

Art der Anwendung:

Methocarbamol-neuraxpharm ist zum Einnehmen.

Nehmen Sie die Filmtabletten mit ausreichend Wasser ein.

Die Bruchkerbe dient nur zum Teilen der Filmtablette, um das Schlucken zu erleichtern, und nicht

zum Teilen in gleiche Dosen.

Die Dauer der Anwendung richtet sich nach den Symptomen der Muskelverspannung, soll jedoch

30 Tage nicht überschreiten.

Wenn Sie eine größere Menge von Methocarbamol-neuraxpharm eingenommen haben, als

Sie sollten,

Informieren Sie Ihren Arzt. Er wird über die notwendigen Maßnahmen entscheiden.

Wenn Sie die Einnahme von Methocarbamol-neuraxpharm vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Methocarbamol-neuraxpharm abbrechen

Bitte informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie beabsichtigen die Behandlung mit Methocarbamol-

neuraxpharm zu beenden. Besondere Auswirkungen eines Abbruchs der Behandlung sind nicht zu

erwarten.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren

Arzt oder Apotheker.

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei

jedem auftreten müssen.

Mögliche Nebenwirkungen

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):

Rötung der Augen (Bindehautentzündung) mit Nasenschleimhautschwellung

Kopfschmerz, Schwindel, metallischer Geschmack

niedriger Blutdruck

angioneurotisches Ödem

Juckreiz, Hautausschlag, Nesselsucht, Fieber

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):

Schockreaktion

Appetitlosigkeit

Unruhe, Angstzustände, Verwirrtheit

Ohnmacht, unwillkürliches Augenzittern, Schwindel, Zittern, Krampfanfall

Sehstörung

langsamer Herzschlag

Hitzewallungen

Übelkeit, Erbrechen

Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):

Benommenheit

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt

auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und

Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website:

www.bfarm.de anzeigen.

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die

Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5. Wie ist Methocarbamol-neuraxpharm aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf!

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Blisterpackung nach

„verwendbar bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich

auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel

zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Methocarbamol-neuraxpharm enthält

Der Wirkstoff ist Methocarbamol.

Jede Filmtablette enthält 750 mg Methocarbamol.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Tablettenkern:

Lactose-Monohydrat, Croscarmellose-Natrium, Natriumdodecylsulfat,

Povidon K 29/32, hochdisperses Siliciumdioxid, Magnesiumstearat (Ph. Eur.) [pflanzlich]

Filmüberzug:

Poly(vinylalkohol), Titandioxid (E 171), Talkum, Macrogol 3350,

Phospholipide aus Sojabohnen

Wie Methocarbamol -neuraxpharm aussieht und Inhalt der Packung

Weiße, längliche Filmtabletten mit einseitiger Bruchkerbe und Abmessungen von ungefähr

19,1 mm x 8,1 mm.

Methocarbamol-neuraxpharm ist in Packungen mit 50 und 100 Filmtabletten erhältlich.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

neuraxpharm Arzneimittel GmbH

Elisabeth-Selbert-Straße 23

40764 Langenfeld

Tel. 02173 / 1060 - 0

Fax 02173 / 1060 - 333

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