Metacam 40 mg ml ad us. vet.

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Metacam® 40 mg/ml ad us. vet., Injektionslösung
  • Darreichungsform:
  • Injektionslösung
  • Verwenden für:
  • Tiere
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

  • Information für medizinisches Fachpersonal:
  • Das Informationsblatt für dieses Produkt ist derzeit nicht verfügbar, können Sie eine Anfrage an unseren Kundendienst zu senden und wir werden Sie benachrichtigen, sobald wir in der Lage, um es zu erhalten.


    Fordern Sie die Packungsbeilage für medizinisches Fachpersonal.

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Metacam® 40 mg/ml ad us. vet., Injektionslösung
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Nichtsteroidales Antiphlogistikum; für Rinder und Pferde

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • Institut für Veterinärpharmakologie
  • Zulassungsnummer:
  • 53851
  • Letzte Änderung:
  • 02-09-2017

Packungsbeilage: zusammensetzung, kinische angaben, nebenwirkungen, wechselwirkungen, dosierung, schwangerschaft, stillzeit

Metacam

40 mg/ml ad us. vet., Injektionslösung

PDF-Version:

Deutsch

Français

Boehringer Ingelheim (Schweiz) GmbH

Nichtsteroidales Antiphlogistikum; für Rinder und Pferde

ATCvet: QM01AC06

Zusammensetzung

Wirkstoff: Meloxicam

1 ml Metacam 40 mg/ml enthält: Meloxicam 40 mg.

Hilfsstoffe: Meglumin, Macrogol 300, Poloxamer 188, Glycin, Di-Natrium-EDTA, Conserv.:

Ethanol 156.25 mg, Wasser für Injektionszwecke.

Fachinformationen Wirkstoffe (CliniPharm)

Meloxicam

Eigenschaften / Wirkungen

Meloxicam ist ein nicht-steroidales Antiphlogistikum der Oxicam-Gruppe. Durch Hemmung

der Prostaglandinsynthese wirkt es antiphlogistisch, anti-exsudativ, analgetisch und

antipyretisch. Es reduziert die Leukozyten-Infiltration ins entzündete Gewebe. Ausserdem

besteht eine schwache Hemmung der kollagen-induzierten Thrombozyten-Aggregation.

Meloxicam hemmt auch die Endotoxinwirkung. Versuche zeigen, dass Meloxicam die

Bildung von Thromboxan B

nach intravenöser Verabreichung von E. coli-Endotoxin bei

Kälbern und Schweinen vermindert.

Pharmakokinetik

Absorption

Nach einmaliger subkutaner Dosis von 0,5 mg/kg wurden Cmax Werte von 2,1 µg/ml bzw.

2,7 µg/ml nach 7,7 bzw. 4 Stunden bei Jungrindern und Milchkühen erreicht.

Verteilung

Meloxicam wird zu mehr als 98% an Plasmaproteine gebunden. Die höchsten Meloxicam-

Konzentrationen werden in der Leber und Niere gefunden. Vergleichsweise geringe

Konzentrationen finden sich in der Skelettmuskulatur und im Fettgewebe.

Metabolismus

Meloxicam wird vorwiegend im Plasma gefunden. Bei Kühen wird Meloxicam

hauptsächlich über die Galle und Milch ausgeschieden, während im Urin nur Spuren der

Muttersubstanz nachweisbar sind.

Meloxicam wird zu einem Alkohol, einem Säurederivat und mehreren polaren Metaboliten

verstoffwechselt. Alle Hauptmetaboliten haben sich als pharmakologisch inaktiv erwiesen.

Der Metabolismus bei Pferden wurde nicht untersucht.

Elimination

Meloxicam wird nach subkutaner Injektion bei Jungrindern und Milchkühen mit einer

Halbwertszeit von 26 bzw. 17.5 Stunden eliminiert.

Bei Pferden wird Meloxicam nach intravenöser Injektion mit einer Halbwertszeit von

8,5 Stunden ausgeschieden. Etwa 50% der verabreichten Dosis werden über den Urin und

der Rest über den Kot ausgeschieden.

Indikationen

Rinder:

Zur Anwendung bei akuter Atemwegsinfektion in Kombination mit einer geeigneten

Antibiotika-Therapie zur Reduktion klinischer Symptome bei Kälbern und Jungrindern.

Ausserdem zur Anwendung bei akuter Mastitis in Kombination mit einer geeigneten

Antibiotika-Therapie zur Reduktion klinischer Symptome bei laktierenden Kühen.

Zur Linderung post-operativer Schmerzen nach der Enthornung von Kälbern.

Pferde:

Zur Linderung von Entzündung und Schmerzen bei akuten und chronischen Erkrankungen

des Bewegungsapparates.

Zur Schmerzlinderung bei Kolik.

Rinder:

Einmalige subkutane oder intravenöse Injektion in einer Dosierung von 0,5 mg Meloxicam/

kg Körpergewicht (d.h. 1,25 ml/100 kg Körpergewicht).

Bei der Enthornung von Kälbern muss die Injektion 20 Minuten vor dem Eingriff erfolgen.

Pferde:

Einmalige intravenöse Injektion in einer Dosierung von 0,6 mg Meloxicam/kg

Körpergewicht (d.h. 1,5 ml/100 kg Körpergewicht).

Zur Linderung von Entzündungen und Schmerzen bei akuten oder chronischen

Erkrankungen des Bewegungsapparates kann Metacam 15 mg/ml orale Suspension in

einer Dosierung von 0,6 mg Meloxicam/kg Körpergewicht 24 Stunden nach der Injektion

zur Weiterbehandlung eingesetzt werden.

Kontaminationen während des Gebrauchs sind zu vermeiden.

Überdosierung

Bei Überdosierung soll eine symptomatische Behandlung gestartet werden.

Anwendungseinschränkungen

Kontraindikationen

Nicht anwenden bei Tieren mit gastrointestinalen Störungen, speziell bei Blutungen und

bei Patienten mit Leber-, Herz- und Niereninsuffizienz. Weitere Gegenanzeigen sind

hämorrhagische Erkrankungen oder der Hinweis auf eine individuelle Überempfindlichkeit

gegenüber Meloxicam oder einem der Hilfsstoffe.

Kann bei Rindern während der Trächtigkeit und Laktation angewendet werden.

Nicht anwenden bei Pferden, die jünger als 6 Wochen sind, bei trächtigen oder

laktierenden Stuten oder bei Stuten, deren Milch für den menschlichen Verzehr bestimmt

sind.

Vorsichtsmassnahmen

Wenn unerwünschte Wirkungen auftreten, sollte die Behandlung abgebrochen werden und

ein Tierarzt aufgesucht werden.

Der Gebrauch bei dehydrierten, hypovolämischen oder hypotensiven Tieren sollte

vermieden werden, da ein potenzielles Risiko von renaler Toxizität besteht.

Ist bei der Behandlung von Koliken bei Pferden eine ungenügende Schmerzlinderung

festzustellen, sollte eine sorgfältige Überprüfung der Diagnose erfolgen, da dies auf die

Notwendigkeit eines chirurgischen Eingriffes hindeuten könnte.

Die Behandlung der Kälber mit Metacam 40 mg/ml Injektionslösung 20 Minuten vor der

Enthornung reduziert die post-operativen Schmerzen. Metacam alleine ist jedoch nicht

ausreichend für eine angemessene Schmerzausschaltung während der Enthornung. Um

eine angemessene Schmerzausschaltung während des Eingriffs zu erreichen, ist eine Co-

Medikation mit einem geeigneten Schmerzmittel erforderlich.

Unerwünschte Wirkungen

VetVigilance: Pharmacovigilance-Meldung erstatten

Die intravenöse Verabreichung beim Rind wird gut vertragen.

In Einzelfällen wurden bei Pferden während der klinischen Studien nach oraler

Behandlung die für NSAIDs typischen Nebenwirkungen (leichte Urtikaria, Diarrhoe)

beobachtet. Diese Symptome waren reversibel. An der Injektionsstelle kann es zu

vorübergehenden Schwellungen kommen, die jedoch in der Regel keiner Behandlung

bedürfen.

In sehr seltenen Fällen können anaphylaktische Reaktionen auftreten, die symptomatisch

behandelt werden sollten.

Rinder:Essbares Gewebe:15 Tage

Milch:

5 Tage

Pferde:Essbares Gewebe:5 Tage

Wechselwirkungen

Nicht zusammen mit anderen nicht steroidalen Antiphlogistika oder Glucocorticoiden oder

Antikoagulantien verabreichen.

Sonstige Hinweise

Sicherheitsvorkehrungen, die von der verabreichenden Person zu beachten sind

Die versehentliche Selbstinjektion kann schmerzhaft sein. Personen, die überempfindlich

auf nicht-steroidale Antiphlogistika (NSAIDs) reagieren, sollten den direkten Kontakt mit

der Injektionslösung vermeiden. Im Falle einer versehentlichen Selbstinjektion sollte

unverzüglich ein Arzt aufgesucht werden.

Schwangere Frauen, sowie Frauen die versuchen schwanger zu werden, sollten den

Kontakt mit dem Produkt meiden. Die Nebeneffekte der bekannten NSAIDs und anderen

Prostagladininhibitoren können die Schwangerschaft und/oder die embryofetale

Entwicklung beeinträchtigen.

Haltbarkeit

Das Präparat darf nur bis zu dem auf der Packung mit "EXP" bezeichneten Datum

verwendet werden.

Aufbrauchsfrist nach erster Entnahme: 28 Tage

Nicht aufgebrauchte Tierarzneimittel oder Abfallprodukte sind entsprechend den lokalen

Regelungen zu entsorgen.

Nicht über 25°C lagern. Vor Licht schützen.

Medikament für Kinder unerreichbar aufbewahren.

Packungen

Injektionsflasche zu 50 ml

Abgabekategorie: B

Swissmedic Nr. 53'851

Informationsstand: 11/2017

Dieser Text ist behördlich genehmigt.

14-2-2019

Modification of the existing maximum residue levels for mandipropamid in various crops

Modification of the existing maximum residue levels for mandipropamid in various crops

Published on: Wed, 13 Feb 2019 In accordance with Article 6 of Regulation (EC) No 396/2005, the applicants Syngenta Crop Protection B.V. and Agriculture and Horticulture Development Board (AHDB) submitted, respectively, a request to the competent national authorities in the Netherlands and United Kingdom to modify the existing maximum residue levels (MRLs) for the active substance mandipropamid in various crops. The data submitted in support of the request were found to be sufficient to derive MRL propo...

Europe - EFSA - European Food Safety Authority EFSA Journal

13-2-2019

CADOREX 300 mg/ml ad us. vet., Injektionsloesung

CADOREX 300 mg/ml ad us. vet., Injektionsloesung

● Die Neuzulassung erfolgte am 13.02.2019.

Institut für Veterinärpharmakologie und toxikologie

5-2-2019

Phlogal ad us. vet., Salbe

Phlogal ad us. vet., Salbe

● Die Zulassung ist am 05.02.2019 erloschen.

Institut für Veterinärpharmakologie und toxikologie

4-2-2019

Dr. Reddy's Laboratories Continues its Voluntary Nationwide Recall of Levetiracetam in 0.54% Sodium Chloride Injection 1500mg/100mL Due to Mislabeling

Dr. Reddy's Laboratories Continues its Voluntary Nationwide Recall of Levetiracetam in 0.54% Sodium Chloride Injection 1500mg/100mL Due to Mislabeling

Dr. Reddy’s Laboratories Ltd. (BSE: 500124, NSE: DRREDDY, NYSE: RDY) announced that it’s wholly owned subsidiary, Dr Reddy’s Laboratories, Inc is continuing its voluntary nationwide recall of lot ABD807 of Levetiracetram in 0.54% Sodium Chloride Injection, 1,500 mg/100 mL (15 mg/mL) single-dose infusion bags to the hospital level in U.S.A.

FDA - U.S. Food and Drug Administration

20-2-2019

Selincro® 18 mg Filmtabletten

Rote - Liste

20-2-2019

Vivace 30/10 mg Tabletten

Rote - Liste

20-2-2019

Rocuroniumbromid-hameln 10 mg/ml

Rote - Liste

19-2-2019

BENDACITABIN 38 mg/ml

Rote - Liste

18-2-2019

Jardiance (Boehringer Ingelheim International GmbH)

Jardiance (Boehringer Ingelheim International GmbH)

Jardiance (Active substance: Empagliflozin) - Centralised - Renewal - Commission Decision (2019)1427 of Mon, 18 Feb 2019 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/2677/R/40

Europe -DG Health and Food Safety

15-2-2019

magno sanol® uno 245 mg Kapseln

Rote - Liste

15-2-2019

Aldactone® 10 ml Canrenoat

Rote - Liste

13-2-2019

Canemes® 1 mg Kapseln

Rote - Liste

13-2-2019

Syrea® 500 mg Kapsel

Rote - Liste

12-2-2019

Bendadocel 20 mg/ml

Rote - Liste

11-2-2019

Leukeran® 2 mg Filmtabletten

Rote - Liste

11-2-2019

Rocornal® 200 mg Kapseln

Rote - Liste

8-2-2019

Naramig® 2,5 mg Filmtabletten

Rote - Liste

7-2-2019

Equisolon (Le Vet B.V.)

Equisolon (Le Vet B.V.)

Equisolon (Active substance: Prednisolone) - Centralised - Renewal - Commission Decision (2019)936 of Thu, 07 Feb 2019 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/V/C/2382/R/04

Europe -DG Health and Food Safety

7-2-2019

Cilostazol-Elpen 100 mg Tabletten

Rote - Liste

7-2-2019

Zeffix 100 mg Filmtabletten

Rote - Liste

7-2-2019

Zeffix 5 mg/ml Lösung zum Einnehmen

Rote - Liste

5-2-2019

FORMIGRAN® 2,5 mg Filmtabletten

Rote - Liste

5-2-2019

Juluca 50 mg/25 mg Filmtabletten

Rote - Liste

5-2-2019

Calciumacetat-Nefro 950 mg

Rote - Liste

5-2-2019

ferro sanol® 40 mg Dragees

Rote - Liste

5-2-2019

Modafinil Heumann 100 mg Tabletten

Rote - Liste

5-2-2019

Minette® 2 mg/0,03 mg Filmtabletten

Rote - Liste