Mesurol flüssig

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Mesurol flüssig
  • Verwenden für:
  • Pflanzen
  • Art der Medizin:
  • Agrochemisch

Dokumenten

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Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Mesurol flüssig
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Saatbeizmittel

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • UFAG - Ufficio federale dell'agricoltura. OFAG - Office fédéral de l'agriculture. BLW - Bundesamt für Landwirtschaft.
  • Zulassungsnummer:
  • W-6421
  • Letzte Änderung:
  • 06-09-2017

Packungsbeilage

Produkt:

Handelsbezeichnung: Mesurol flüssig

Produktekategorie

Bewilligungsinhaber

Eidg. Zulassungsnummer

Saatbeizmittel

Bayer (Schweiz) AG W-6421

Stoff(e)

Gehalt

Formulierungscode

Wirkstoff: Methiocarb

(Mercaptodimethur)

44.7 % 500 g/l

FS Mehrphasenkonzentrat zur Saatgutbehandlung

oder Suspensionsbeize

Anwendungen

A Kultur

Schaderreger/Wirkung

Dosierungshinweise

Auflagen

Zuckermai

Vogelrepellent (Krähen)

Nebenwirkung:

Ackerschnecken/Deroceras Arten

Fritfliege

Aufwandmenge: 1 l/100 kg

Saatgut

1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9

Mais

Vogelrepellent (Krähen)

Nebenwirkung:

Ackerschnecken/Deroceras Arten

Fritfliege

Aufwandmenge: 1 l/100 kg

Saatgut

1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8

Auflagen und Bemerkungen:

Schützt das behandelte Korn vor Schneckenfrass.

Die Dosierung von 1.0 l Produkt/100 kg Saatgut entspricht: 0.15 l Produkt pro Einheit Saatgut; 75

g Methiocarb pro Einheit Saatgut; 1.5 mg Methiocarb pro Korn.

Die Verpackungen von behandeltem Saatgut sind mit dem folgenden Hinweis zu versehen: "Bei

Aussaat mit pneumatischer Sämaschine muss diese mit Deflektoren ausgestattet sein, welche die

Abluft in Richtung und in Nähe des Bodens entweichen lassen."

Die Etiketten von Säcken mit behandeltem Saatgut sind mit folgenden Angaben zu versehen: -

Gebeiztes Saatgut. Nicht einnehmen! Überreste dürfen (auch gewaschen) nicht als Futter oder

Lebensmittel verwendet werden. - Die Handelsbezeichnung, Wirkstoff(e), sowie die

Sicherheitshinweise des Saatbeizmittels. - Zum Schutz von Vögeln und wildlebenden Säugetieren

muss das behandelte Saatgut vollständig in den Boden eingearbeitet werden; es ist sicherzustellen,

dass das behandelte Saatgut auch am Ende der Saatreihen vollständig in den Boden eingearbeitet

ist. - Zum Schutz von Vögeln und wildlebenden Säugetieren muss verschüttetes Saatgut beseitigt

werden.

Bei der Behandlung von Saatgut ist die vom Bewilligungsinhaber erstellte Gebrauchsanweisung

zu beachten. Um die Staubemission zu minimieren, bestimmt die Gebrauchsanweisung

insbesondere die möglichen Mischungen mit anderen zugelassenen Produkten und die zur

Sicherstellung einer guten Adhäsion des Produkts auf dem Saatgut zu verwendenden Zusatzstoffe.

Laut Gebrauchsanweisung technisch bzw. unter Sicherheitsaspekten ungeeignete Beizgeräte wie

z.B. Betonmischer dürfen nicht verwendet werden. Der Beizprozess muss gewährleisten, dass die

Staubemission bei der Handhabung von behandeltem Saatgut eine Menge von 0.75 g pro 100'000

Körner Mais nicht überschreitet.

Falls das Saatgut auch mit dem Produkt Poncho (W 6341) gebeizt wird, kann die Aufwandmenge

auf 0.66 l/100 kg Saatgut reduziert werden.

Die Etiketten von Säcken mit behandeltem Saatgut sind mit folgender Angabe zu versehen:

"Öffnen der Saatgutsäcke und Beladen der Sämaschine nur mit Schutzhandschuhen. Entwicklung

und Einatmen von Staub vermeiden."

Beizen des Saatguts: Schutzhandschuhe + Schutzanzug + Atemschutzmaske (P2) tragen.

Bewilligt als geringfügige Verwendung nach Art. 35 PSMV (minor use).

Gefahrenkennzeichnungen:

Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.

EUH 401 Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt die Gebrauchsanleitung

einhalten.

H301 Giftig bei Verschlucken.

H410 Sehr giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung.

SPa 1 Zur Vermeidung einer Resistenzbildung darf dieses Pflanzenschutzmittel nicht mehr als

zwei Mal pro Jahr ausgebracht werden.

SPe 5 Zum Schutz von Vögeln und wildlebenden Säugetieren muss das behandelte Saatgut

vollständig in den Boden eingearbeitet werden; es ist sicherzustellen, dass das behandelte Saatgut

auch am Ende der Saatreihen vollständig in den Boden eingearbeitet ist.

SPe 6 Zum Schutz von Vögeln und wildlebenden Säugetieren muss verschüttetes Saatgut beseitigt

werden.

SPo 2 Die gesamte Schutzkleidung muss nach Gebrauch gewaschen werden.

Signalwort:

Gefahr

Gefahrensymbole und -bezeichnungen:

Kurzkennzeichnung

GHS06

GHS09

Symbol

Gefahrenbezeichnung Hochgiftig Gewässergefährdend

Im Zweifelsfall gelten einzig die Originaldokumente der Zulassung. Die Erwähnung eines Produktes,

Wirkstoffes oder einer Firma stellt keine Empfehlung dar und bedeutet nicht, dass sich das Produkt im

Verkauf befindet.

8-6-2018

Rote-Hand-Brief zu bestimmten elektrolyt-und/oder kohlenhydrathaltigen intravenösen Flüssigkeiten: Risiko einer schweren Hyponatriämie

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In Abstimmung mit dem BfArM informieren die pharmazeutischen Unternehmer über das Risiko irreversibler Hirnschädigungen.

Deutschland - BfArM - Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

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