Menjugate

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Menjugate 10 Mikrogramm Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionssupension
  • Einheiten im Paket:
  • 1 Durchstechflasche , Laufzeit: 36 Monate,5 Durchstechflaschen, Laufzeit: 36 Monate,10 Durchstechflaschen , Laufzeit: 36 Monate
  • Verschreibungstyp:
  • Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • Biologische Medizin

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Menjugate 10 Mikrogramm Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionssupension
    Österreich
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiebereich:
  • Meningococcal vaccines
  • Produktbesonderheiten:
  • Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AGES
  • Zulassungsnummer:
  • 2-00335
  • Berechtigungsdatum:
  • 06-12-2007
  • Letzte Änderung:
  • 08-03-2018

Packungsbeilage: zusammensetzung, kinische angaben, nebenwirkungen, wechselwirkungen, dosierung, schwangerschaft, stillzeit

PACKUNGSBEILAGE

Gebrauchsinformation: Information für Anwender

Menjugate 10 Mikrogramm Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer

Injektionssuspension

Konjugatimpfstoff gegen Meningokokken der Serogruppe C

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie oder Ihr Kind mit der

Anwendung dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält für Sie oder Ihr Kind wichtige

Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Dieser Impfstoff wurde Ihnen persönlich oder Ihrem Kind verschrieben. Geben Sie ihn nicht an

Dritte weiter.

Wenn Sie bei sich bzw. Ihrem Kind Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe

Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was ist Menjugate und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Anwendung von Menjugate bei sich oder Ihrem Kind beachten?

Wie ist Menjugate anzuwenden?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Menjugate aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

Was ist Menjugate und wofür wird es angewendet?

Menjugate ist ein Impfstoff, der zur Vorbeugung von Krankheiten verwendet wird, die von Neisseria

meningitidis-Bakterien der Serogruppe C verursacht werden (die auch als Meningokokken-Bakterien

der Gruppe C bezeichnet werden).

Der Impfstoff hilft dem Körper seinen eigenen Schutzmechanismus (Antikörper) gegen die

Meningokokken Bakterien der Serogruppe C aufzubauen.

Neisseria meningitidis-Bakterien der Serogruppe C können ernste, manchmal sogar lebensbedrohliche

Erkrankungen (Infektionen) wie z. B. Hirnhautentzündung (Meningitis) und Blutvergiftung

(Septikämie) verursachen.

Dieser Impfstoff wird für die aktive Immunisierung von Kindern ab 2 Monaten, Jugendlichen und

Erwachsenen verwendet und bietet nur einen Schutz gegen Meningokokken der Serogruppe C. Er

kann keinen Schutz gegen andere Gruppen (Stämme) von Meningokokken oder gegen andere

Ursachen von Meningitis und Septikämie (Blutvergiftung) bieten. Falls bei Ihnen oder bei Ihrem Kind

irgendwann Nackenschmerzen, Nackensteifigkeit oder Lichtscheu (Photophobie), Benommenheit oder

Verwirrtheit auftreten oder sich rote oder violette Flecken ähnlich wie Blutergüsse auf der Haut

zeigen, die nicht blass werden, wenn man darauf drückt, wenden Sie sich bitte sofort an Ihren Arzt

oder an die Notaufnahme des örtlichen Krankenhauses.

Dieser Impfstoff kann keine Meningitis C (Meningokokken-C-Erkrankung) auslösen.

Dieser Impfstoff enthält ein Protein (mit der Bezeichnung CRM197) von den Bakterien, die

Diphtherie auslösen. Menjugate schützt nicht gegen Diphtherie. Dies bedeutet, dass Sie (oder Ihr

Kind) noch andere Impfstoffe zum Schutz gegen Diphtherie erhalten sollen, wenn diese fällig werden

oder wenn Ihr Arzt Ihnen dazu rät.

2.

Was sollten Sie vor der Anwendung von Menjugate bei sich oder Ihrem Kind beachten?

Menjugate darf nicht angewendet werden, wenn Sie oder Ihr Kind:

in der Vergangenheit eine allergische Reaktion auf den Wirkstoff oder auf einen der in

Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile von Menjugate gezeigt haben.

in der Vergangenheit eine allergische Reaktion auf Diphtherietoxoid (eine Substanz, die in

einer Reihe von anderen Impfstoffen enthalten ist) hatten.

in der Vergangenheit Anzeichen einer Allergie nach der Impfung mit Menjugate gezeigt haben.

sehr hohes Fieber haben. In diesem Fall kann die Impfung mit Menjugate auf einen späteren

Zeitpunkt verschoben werden.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bevor Sie eine Dosis Menjugate erhalten, sollen Sie (oder Ihr Kind) nach Ihrer persönlichen

Vorgeschichte (oder der Ihres Kindes) und nach der Krankheitsgeschichte in Ihrer Familie befragt

werden. Sie müssen Ihrem Arzt Ihren Impfstatus (oder den Ihres Kindes) sowie etwaige frühere

Nebenwirkungen nach einer Impfung mitteilen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über diese Einzelheiten,

bevor Sie diesen Impfstoff erhalten, da er unter Umständen für Sie (oder für Ihr Kind) ungeeignet sein

kann. In manchen Fällen können Sie (oder Ihr Kind) trotzdem mit diesem Impfstoff geimpft werden,

aber er bietet möglicherweise keinen hohen Schutz gegen Infektionen durch Bakterien der Serogruppe

Als Reaktion auf Nadelinjektionen können Ohnmachtsanfälle, Schwächegefühl oder andere

stressbedingte Reaktionen vorkommen. Wenn es bei Ihnen (oder Ihrem Kind) früher bereits zu solchen

Reaktionen gekommen ist, teilen Sie dies dem Arzt oder dem medizinischen Fachpersonal mit.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie oder Ihr Kind Menjugate erhalten, wenn Sie oder Ihr

Kind:

an Hämophilie (Bluterkrankheit) oder einer anderen Erkrankung leiden, die die Blutgerinnung

beeinträchtigt, wie z. B. Thrombozytopenie (Blutplättchenmangel), oder Medikamente

einnehmen, die Auswirkungen auf die Blutgerinnung haben.

ein geschwächtes Immunsystem haben (z.B. wenn Sie (oder Ihr Kind) keine ausreichenden

Mengen von Antikörpern bilden oder wenn Sie (oder Ihr Kind) Arzneimittel einnehmen, welche

die Immunabwehr gegenüber Infektionen herabsetzen, wie z. B. Krebsmedikamente oder hoch

dosierte Corticosteroide).

die Milz entfernen ließen oder wenn bei Ihnen eine Funktionsschwäche der Milz festgestellt

wurde.

an einer Infektionskrankheit oder hohem Fieber leiden (wie zum Beispiel, Halsschmerzen,

Husten, Erkältung oder Grippe).

über 65 Jahre alt sind.

an einer Nierenerkrankung leiden, die zur Ausscheidung großer Mengen von Eiweiß im Urin

führt (nephrotisches Syndrom). Berichten zufolge kann dieser Zustand nach Impfungen wieder

auftreten.

Jede Verabreichung soll mittels beigefügter Selbstklebeetikette im Impfpass dokumentiert werden.

Warnhinweis für Leistungssportler

Die Anwendung des Arzneimittels Menjugate kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen

führen.

Anwendung von Menjugate zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie (oder Ihr Kind) andere Arzneimittel anwenden,

kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel anzuwenden.

Menjugate kann gleichzeitig mit anderen Impfstoffen verabreicht werden, injizierbare Impfstoffe

müssen aber an einer separaten Injektionsstelle verabreicht werden, vorzugsweise wird der anderen

Arm oder das andere Bein als bei der Menjugate Injektion gewählt.

Zu diesen gehören:

Polio-Impfstoffe zum Einnehmen oder als Injektion

Diphtherie- und Tetanus-Impfstoffe allein oder in Kombination mit Keuchhusten-Impfstoff

Haemophilus influenzae Typ B Impfstoff (Hib-Krankheit)

Hepatitis-B-Impfstoff allein oder gleichzeitig als Impfstoffkombination gegen Diphtherie,

Tetanus, Hib-Krankheit, Polio und Keuchhusten.

Impfstoffkombinationen gegen Masern, Mumps und Röteln (MMR)

Pneumokokken-Konjugat-Impfstoff

Diese anderen Impfstoffe sind wie üblich im empfohlenen Alter zu verabreichen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen,

schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat. Ihr Arzt

wird Ihnen unter Umständen trotzdem zu einer Impfung mit Menjugate raten, falls bei Ihnen ein hohes

Risiko für eine Meningokokken-Infektion der Serogruppe C besteht.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Nach der Injektion kann Ihnen schwindelig werden oder es können noch andere Nebenwirkungen

auftreten, die Ihre Fähigkeit, ein Fahrzeug zu lenken oder Maschinen zu bedienen, beeinträchtigen

können. Sie dürfen sich nicht an das Steuer eines Fahrzeugs setzen oder Maschinen bedienen, solange

Sie nicht wissen, wie sich die Impfung mit Menjugate auf Sie auswirkt.

Menjugate enthält:

Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Dosis und ist damit praktisch

„natriumfrei“.

Die Verschlusskappe der Spritze kann 10 % trockenen Naturkautschuk enthalten. Bitte sprechen Sie

mit Ihrem Arzt, wenn Sie (oder Ihr Kind) in der Vergangenheit eine allergische Reaktion auf Latex

gezeigt haben.

3.

Wie ist Menjugate anzuwenden?

Menjugate wird Ihnen von Ihrem Arzt verabreicht.

Kleinkindern wird der Impfstoff in der Regel in den Oberschenkelmuskel verabreicht, älteren Kindern,

Jugendlichen und Erwachsenen in die Schultermuskulatur. Ihr Arzt wird sorgfältig darauf achten, dass

der Impfstoff nicht in ein Blutgefäß gelangt und wird dafür sorgen, dass er in einen Muskel und nicht

in die Haut injiziert wird.

Kinder ab 12 Monate, Jugendliche und Erwachsene: Es wird eine Einzeldosis (0,5 ml) des

Impfstoffs empfohlen.

Säuglinge ab 2 Monate bis 12 Monate: Zwei Dosen Menjugate sollten im Abstand von mindestens

zwei Monaten verabreicht werden.

Zur Aufrechterhaltung des Impfschutzes muss eine Auffrischdosis verabreicht werden, nachdem das

Kind eine Impfung mit zwei Dosen erhalten hat. Ihr Arzt wird Ihnen sagen, wann Ihr Kind diese

Auffrischimpfung erhalten soll.

Zur Zubereitung des Impfstoffs für die Verabreichung wird auf den Abschnitt für Ärzte am Ende

dieser Gebrauchsinformation verwiesen.

Wenn Sie eine größere Menge von Menjugate angewendet haben, als Sie sollten

Da Menjugate von einem Arzt verabreicht wird und jede Injektion aus einer Einzeldosis von 0,5

Millilitern besteht, ist es sehr unwahrscheinlich, dass Sie (oder Ihr Kind) zu viel Impfstoff erhalten.

Bei Fragen zur Impfstoffmenge, die Sie (oder Ihr Kind) erhalten haben, wenden Sie sich bitte an Ihren

Arzt.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung von Menjugate haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann Menjugate Nebenwirkungen verursachen, die aber nicht bei jedem

auftreten müssen.

Wenn eine schwerwiegende allergische Reaktion auftritt (in der Regel bei weniger als 1 von

10.000 Personen), informieren Sie sofort Ihren Arzt oder wenden Sie sich umgehend an die

nächste Notaufnahme bzw. bringen Sie Ihr Kind dort hin, denn es kann eine dringende

medizinische Behandlung erforderlich sein.

Symptome von schweren allergischen Reaktionen sind z.B.:

Anschwellen von Lippen, Mund, Rachen (mit daraus resultierenden Schluckbeschwerden)

Atemnot mit Keuchatmung oder Husten

Hautausschlag und Anschwellen von Händen, Füßen und Knöcheln.

Bewusstseinsverlust

Sehr niedriger Blutdruck

Diese sehr seltenen Reaktionen können unmittelbar oder sehr bald nach der Injektion auftreten,

bessern sich aber im Allgemeinen nach Verabreichung einer geeigneten Behandlung rasch wieder.

Andere allergische Reaktionen können sich erst einige Tage nach der Verabreichung des Impfstoffs

einstellen. Dazu gehören:

Hautausschläge, zuweilen mit Juckreiz und Auftreten dunkelroter Punkte oder Flecken auf

der Haut,

Hautausschläge mit Blasen, die auch zu Geschwüren im Mund und im Genitalbereich führen

können

Die in klinischen Studien am häufigsten berichteten Nebenwirkungen dauerten meist nur ein oder zwei

Tage an und waren in der Regel nicht schwerwiegend. Die Nebenwirkungen waren:

Sehr häufig (betrifft möglicherweise mehr als 1 von 10 Personen)

In allen Altersgruppen: Rötung, Schwellung und Druckempfindlichkeit/Schmerzen an der

Injektionsstelle, die jedoch keine weitere ärztliche Aufmerksamkeit verlangten. Rötung oder

Schwellung von mindestens 3 cm und Druckempfindlichkeit mit Schmerzen bei Bewegung wurden

selten länger als 48 Stunden beobachtet.

Kleinkinder: Erbrechen

Säuglinge und Kleinkinder: Reizbarkeit, Benommenheit, Schlafstörungen, Appetitverlust und

Durchfall.

Kinder in weiterführenden Schulen: Kopfschmerzen

Ältere Kinder und Erwachsene: Muskel- und Gelenkschmerzen, allgemeines Unwohlsein

Erwachsene: Übelkeit

Häufig (betrifft möglicherweise bis zu 1 von 10 Personen)

In allen Altersgruppen: Fieber (nur selten schwerwiegend)

Säuglinge und Kleinkinder: Weinen

Kleinkinder: Erbrechen

Volksschulkinder: Kopfschmerzen

Andere Nebenwirkungen, die in Routineimpfprogrammen berichtet wurden, sind:

Sehr selten (betrifft möglicherweise bis zu 1 von 10.000 Personen)

Unterschiedliche Altersgruppen:

Lymphdrüsenvergrößerung

Schwindel

Ohnmachtsanfälle

Taubheit

Kribbeln (Ameisenlaufen)

Vorübergehend verringerter Muskeltonus (Spannungszustand des Muskels)

Sehstörungen und Lichtempfindlichkeit, die in der Regel in Verbindung mit Kopfschmerzen und

Schwindel auftraten.

Außergewöhnliches Anschwellen der geimpften Extremität

Obwohl in sehr seltenen Fällen nach der Impfung mit Menjugate über Krampfanfälle berichtet wurde,

ist anzunehmen, dass es sich bei einigen dieser Berichte von Teenagern und Erwachsenen um

Ohnmachtsanfälle gehandelt haben könnte. Bei Säuglingen und Kleinkindern waren Krampfanfälle im

Allgemeinen mit hohem Fieber verbunden. Die Mehrheit der Betroffenen erholte sich rasch wieder.

Nach Impfung mit dieser Art von Impfstoff wurde in sehr seltenen Fällen auch über das

Wiederauftreten einer als nephrotisches Syndrom bezeichneten Nierenerkrankung berichtet.

Bei Frühgeborenen (in oder vor der 28. Schwangerschaftswoche) können für 2-3 Tage nach der

Impfung längere Pausen zwischen den Atemzügen auftreten.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie bei sich oder Ihrem Kind Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt. Dies

gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können

Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem anzeigen.

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

1200 WIEN

ÖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die

Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5.

Wie ist Menjugate aufzubewahren?

Bewahren Sie diesen Impfstoff für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton angegebenen Verfalldatum nicht mehr

anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Der Impfstoff besteht aus einer Durchstechflasche und einer Spritze, die jeweils ein unterschiedliches

Verfalldatum tragen können. Der Umkarton und der GESAMTE Inhalt müssen nach Ablauf des auf

dem Umkarton aufgedruckten Verfalldatums entsorgt werden.

Im Kühlschrank lagern (2-8°C). Nicht einfrieren. Die Durchstechflasche und Spritze im Umkarton

aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Arzt, wie das

Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der

Umwelt bei.

6.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Menjugate enthält

Eine Dosis (0,5 ml des rekonstituierten Impfstoffs) enthält folgende Wirkstoffmenge: 10

Mikrogramm Neisseria meningitidis der Serogruppe C (Stamm C11) Oligosaccharid, chemisch

gebunden an 12,5 bis 25,0 Mikrogramm Corynebacterium diphtheriae CRM-197-Protein.

Der Wirkstoff ist an Aluminiumhydroxid (0,3 bis 0,4 mg Al

) in 0,5 ml (1 Dosis) zubereitetem

Impfstoff adsorbiert.

Die sonstigen Bestandteile des Pulvers in der Durchstechflasche sind: Mannitol,

Natriumdihydrogenphosphat-Monohydrat und Dinatriumphosphat-Heptahydrat.

Die sonstigen Bestandteile in der Spritze mit dem Aluminiumhydroxid-Lösungsmittel sind:

Natriumchlorid und Wasser für Injektionszwecke (siehe auch am Ende von Abschnitt 2).

Wie Menjugate aussieht und Inhalt der Packung

Menjugate ist ein Pulver und Lösungsmittel für eine Injektionssuspension.

Jede Dosis Menjugate wird geliefert als:

Durchstechflasche, die den Wirkstoff als weißes bis cremefarbenes Pulver enthält

Spritze, die ein weiß-schillerndes Aluminiumhydroxid-haltiges Lösungsmittel enthält

Die Inhalte der beiden Komponenten (Durchstechflasche und Spritze) müssen vor der Impfung

gemischt werden.

Packungsgrößen: 1, 5 oder 10 Dosen

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer: GSK Vaccines S.r.I., 53100-Siena , Italien

Hersteller: GSK Vaccines S.r.I., Bellaria Rosia, 53018 Sovicille (Siena), Italien

Vertrieb in Österreich: GlaxoSmithKline Pharma GmbH, Wien

Z.Nr. 2-00335

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Jänner 2018.

Die folgenden Informationen sind für den Arzt bestimmt:

Rekonstitution des Impfstoffs

Der lyophylisierte Impfstoff muss mit dem Aluminiumhydroxid-haltigen Lösungsmittel zubereitet, d.

h. rekonstituiert, werden.

Die Spritze mit dem Aluminiumhydroxid-Lösungsmittel vorsichtig schütteln. Verschlusskappe von

der Spritze entfernen und eine geeignete Nadel auf die Spritze setzen. Zur Rekonstitution den

gesamten Inhalt der Spritze (0,6 ml Suspension) in die Durchstechflasche mit dem Meningokokken-

Serogruppe-C-Konjugatimpfstoff geben.

Die Durchstechflasche dann so lange vorsichtig schütteln, bis sich der Impfstoff gelöst hat (dadurch

wird sichergestellt, dass sich das Antigen an das Adjuvans gebunden hat). Den gesamten Inhalt der

Durchstechflasche in die Spritze aufziehen und dabei darauf achten, den Kolben nicht vollständig aus

dem Spritzenzylinder herauszuziehen. Bitte beachten Sie, dass nach Aufziehen des Impfstoffs

üblicherweise eine kleine Restmenge in der Durchstechflasche zurückbleibt.

Sie können die Menge des rekonstituierten Impfstoffs in Ihrer Spritze mit der Angabe in der

Zeichnung unten vergleichen, um zu bestätigen, dass Sie eine ausreichende Dosis Impfstoff in die

Spritze aufgezogen haben.

0,5 ml

Stellen Sie vor der Injektion des Impfstoffs bitte sicher, dass sich keine Luftblasen in der Spritze

befinden.

Nach dem Auflösen ist der Impfstoff eine leicht trübe, farblose bis hellgelbe Suspension, die frei von

sichtbaren Fremdkörpern sein muss. Bei Auftreten von Verunreinigungen und/oder Veränderungen der

physikalischen Beschaffenheit muss der Impfstoff verworfen werden.

22-11-2018

Foreign Product Alert: Black Lion Pill, Help 100% & Pure Natural & Body Slim capsules, Herba Saraf, Horny Little Devil, Ja Dera Max capsules, Lida (Plus) capsules, Nutra Organics Green Tea Extract capsules, Papapa, Red Zone Xtreme 3000, Rhino 69 Extreme 5

Foreign Product Alert: Black Lion Pill, Help 100% & Pure Natural & Body Slim capsules, Herba Saraf, Horny Little Devil, Ja Dera Max capsules, Lida (Plus) capsules, Nutra Organics Green Tea Extract capsules, Papapa, Red Zone Xtreme 3000, Rhino 69 Extreme 5

These foreign health products have been found by regulators in other countries to contain undeclared drug ingredients and/or unacceptable contaminant(s).

Health Canada

31-10-2018

Safety and efficacy of a super critical carbon dioxide extract of Humulus lupulus L. flos when used as a feed flavouring for all animal species

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Published on: Tue, 30 Oct 2018 00:00:00 +0100 Following a request from the European Commission, the EFSA Panel on Additives and Products or Substances used in Animal Feed (FEEDAP) was asked to deliver a scientific opinion on the safety and efficacy of a super critical carbon dioxide extract of Humulus lupulus L. flos (hop strobiles) when used as a sensory feed additive for all animal species. The additive is specified to containing 40% beta acids and less than 0.2% alpha acids. Known substances of conce...

Europe - EFSA - European Food Safety Authority Publications

13-6-2018

World Variety Produce, Inc. Voluntarily Recalls Spicy Edamame Because Of Undeclared Allergens

World Variety Produce, Inc. Voluntarily Recalls Spicy Edamame Because Of Undeclared Allergens

World Variety Produce, Inc. of Los Angeles, CA is voluntarily recalling Spicy Edamame 7oz, because it contains the undeclared shellfish/crustacean allergen “Oyster Extract” ingredient within the spicy sauce packet. People who have an allergy or severe sensitivity to shellfish run the risk of serious or life-threatening allergic reaction if they consume these products.

FDA - U.S. Food and Drug Administration

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