Meningitec

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Meningitec 0,5 ml Injektionssuspension in einer Fertigspritze
  • Einheiten im Paket:
  • 1 Fertigspritze (0,5 ml Suspension), Laufzeit: 24 Monate,1 Fertigspritze (0,5 ml Suspension) mit Injektionsnadel, Laufzeit: 24 M
  • Verschreibungstyp:
  • Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • Biologische Medizin

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Meningitec 0,5 ml Injektionssuspension in einer Fertigspritze
    Österreich
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiebereich:
  • Meningokokkus C, gerein
  • Produktbesonderheiten:
  • Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AGES
  • Zulassungsnummer:
  • 2-00340
  • Berechtigungsdatum:
  • 29-05-2008
  • Letzte Änderung:
  • 10-08-2017

Packungsbeilage: zusammensetzung, kinische angaben, nebenwirkungen, wechselwirkungen, dosierung, schwangerschaft, stillzeit

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜRANWENDER

Meningitec 0,5 ml Injektionssuspension in einer Fertigspritze

Wirkstoff: Meningokokken Oligosaccharid Konjugatimpfstoff der Serogruppe C (adsorbiert)

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie/Ihr Kind diesen Impfstoff

erhalten/erhält.

- Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

- Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder die medizinische

Fachkraft.

- Dieses Arzneimittel wurde Ihnen/Ihrem Kind persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte

weiter.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken,

wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder die

medizinische Fachkraft. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage

angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht:

1.

Was ist Meningitec und wofür wird es angewendet?

2.

Was sollten Sie/Ihr Kind vor der Impfung mit Meningitec beachten?

3.

Wie wird Meningitec verabreicht?

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

5.

Wie ist Meningitec aufzubewahren?

6.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

Was ist Meningitec und wofür wird es angewendet?

Meningitec ist ein Impfstoff gegen Meningokokken der Serogruppe C.

Meningitec hilft, Sie/Ihr Kind gegen Krankheiten wie Meningitis (Hirnhautentzündung) und

Septikämie (Blutvergiftung) zu schützen.

Meningitec ist ein Impfstoff, der bei Kindern ab dem vollendeten 2. Monat, Jugendlichen und

Erwachsenen zur Vorbeugung von Infektionen verwendet wird, die von Neisseria meningitidis

Bakterien (Meningokokken) der Serogruppe C verursacht werden. Er bietet keinen Schutz vor anderen

Serogruppen der Neisseria meningitidis Bakterien oder vor anderen Bakterien oder Viren, die

manchmal Meningitis (Hirnhautentzündung) oder Septikämie (Blutvergiftung) verursachen. Der

Impfstoff hilft dem Körper, durch die Antikörperproduktion gegen diese Bakterien seinen eigenen

Schutzmechanismus aufzubauen.

Neisseria meningitidis Bakterien der Serogruppe C können schwere und manchmal lebensbedrohliche

Infektionen wie Meningitis (Hirnhautentzündung) und Septikämie (Blutvergiftung) verursachen.

Dieser Impfstoff enthält keine lebenden Organismen, und er kann keine Meningitis C

(Meningokokken C Erkrankungen) verursachen.

Bedenken Sie, dass kein Impfstoff bei allen geimpften Personen einen vollständigen und lebenslangen

Schutz bieten kann.

2.

Was sollten Sie/Ihr Kind vor der Impfung mit Meningitec beachten?

Meningitec darf nicht angewendet werden,

wenn Sie/Ihr Kind allergisch gegen die Wirkstoffe oder einen der sonstigen Bestandteile von

Meningitec sind/ist,

wenn Sie/Ihr Kind bereits auf eine vorherige Impfung mit Impfstoffen, die Diphtherietoxoid oder

Diphtherietoxin-Protein CRM

enthalten, allergisch reagiert haben/hat,

wenn Sie/Ihr Kind bereits auf eine vorherige Impfung mit Meningitec allergisch reagiert

haben/hat,

wenn Sie/Ihr Kind unter einer akuten Erkrankung mit hohem Fieber leiden/leidet, sollte die

Impfung auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Dessen ungeachtet kann die Impfung

bei einer leichten Erkrankung mit nur leicht erhöhter Temperatur durchgeführt werden. Sprechen

Sie vorher mit Ihrem Arzt oder der medizinischen Fachkraft.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie vor der Impfung mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen

Fachpersonal,

wenn Sie/Ihr Kind unter der Bluterkrankheit (Hämophilie) oder einer anderen

Blutgerinnungsstörung leiden/leidet oder wenn Sie/Ihr Kind blutgerinnungshemmende

Arzneimittel einnehmen/einnimmt. In diesem Fall kann Ihr Arzt besondere

Vorsichtsmaßnahmen ergreifen.

wenn Sie/Ihr Kind ein geschwächtes Immunsystem haben/hat oder wenn Sie/Ihr Kind kürzlich

mit Bestrahlung, Kortikosteroiden oder anderen Medikamenten, welche die Immunität gegen

Krankheitserreger senken können, behandelt wurden/wurde oder zur Zeit behandelt

werden/wird. Meningitec kann auch in diesem Fall verabreicht werden, jedoch ist der Schutz

möglicherweise geringer als bei anderen Menschen.

wenn Sie/Ihr Kind an einer Nierenerkrankung leiden/leidet, bei der große Mengen Eiweiß im

Urin auftreten (nephrotisches Syndrom). Es gibt Berichte über ein erneutes Auftreten dieses

Zustands nach der Impfung. Abhängig von dem exakten Typ Ihrer Nierenerkrankung wird Ihr

Arzt Ihnen mitteilen, ob Sie/Ihr Kind trotzdem mit Meningitec geimpft werden dürfen.

Obwohl Meningitec ein Eiweiß von dem Bakterium, welches Diphtherie verursacht, enthält (CRM

genannt), schützt es nicht vor Diphtherie. Es ist also wichtig, dass Sie/Ihr Kind mit einem

Diphtherieimpfstoff zum Schutz vor Diphtherie geimpft werden/wird. Ihr Arzt oder die medizinische

Fachkraft können Sie beraten.

Meningitec wurde in erster Linie Säuglingen ab dem vollendeten 2. Lebensmonat, Kindern und jungen

Erwachsenen verabreicht. Es liegen noch keine Informationen zu Erwachsenen im Alter von 65 Jahren

oder älter und Säuglingen unter 2 Monaten vor.

Anwendung von Meningitec zusammen mit anderen Arzneimitteln/Impfstoffen

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie/Ihr Kind andere Arzneimittel/Impfungen

einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel/Impfungen eingenommen/angewendet haben oder

beabsichtigen andere Arzneimittel/Impfungen einzunehmen/anzuwenden, auch wenn es sich um nicht

verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Sofern Ihnen Ihr Arzt oder die medizinische Fachkraft nichts anderes sagt, sollte/n Sie/Ihr Kind mit

der Einnahme der verordneten Medikamente vor und nach der Impfung wie üblich fortfahren.

Meningitec kann gleichzeitig mit anderen Impfstoffen gegen eine oder mehrere der folgenden

Erkrankungen verabreicht werden:

Polio (einschließlich Polioimpfstoffe zum Einnehmen und zum Injizieren)

Diphtherie

Tetanus

Keuchhusten (Pertussis)

Haemophilus influenzae Typ b (bekannt als Hib Impfstoff)

Hepatitis B

Masern, Mumps und Röteln

Pneumokokken-Erkrankung (7-valenter Pneumokokken-Konjugatimpfstoff und 13-valenter

Pneumokokken-Konjugatimpfstoff)

Schwangerschaft, Stillzeit und Zeugungs-/Gebärfähigkeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen,

schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Impfstoffs Ihren Arzt oder Apotheker um

Rat.

Meningitec wird im Allgemeinen nicht bei Schwangeren und stillenden Frauen angewendet, es sei

denn, Ihr Arzt hält eine Impfung für absolut erforderlich.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigen.

Nach der Impfung mit Meningitec können Schläfrigkeit, Schwindel und andere Nebenwirkungen

auftreten, die die Fahrtüchtigkeit oder die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinflussen (siehe

“Welche Nebenwirkungen sind möglich?”).

Sie dürfen sich nicht an das Steuer eines Fahrzeugs setzen oder Maschinen bedienen, bis Sie die

Auswirkungen von Meningitec kennen.

Meningitec enthält Natriumchlorid

Einer der sonstigen Bestandteile in Meningitec ist Natriumchlorid. Dieser Impfstoff enthält weniger

als 1 mmol Natrium (23 mg) pro 0,5 ml-Dosis, er ist also im Wesentlichen “natriumfrei”.

3.

Wie ist Meningitec anzuwenden?

Meningitec wird Ihnen/Ihrem Kind von einem Arzt oder einer medizinischen Fachkraft verabreicht.

Ihr Arzt oder die medizinische Fachkraft stellt sicher, dass der Impfstoff korrekt in den Muskel

injiziert wird (nicht in oder nahe bei Nerven und Blutgefäßen oder zu flach unter die Haut) und dass

Meningitec nicht mit anderen Impfstoffen in derselben Spritze gemischt wird. Der Impfstoff ist eine

Injektion von 0,5 ml und wird bei Säuglingen vorzugsweise in den Oberschenkelmuskel, bei älteren

Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in den Schulter-/Oberarmmuskel verabreicht. Er sollte nicht

in den Gesäßmuskel verabreicht werden.

Kindern im Alter von 2 Monaten bis zum vollendeten 12. Lebensmonat sollten zwei Dosen

Meningitec mit einem Abstand von mindestens 2 Monaten verabreicht werden.

Zur Erhaltung eines lang anhaltenen Schutzes sollte eine Boosterimpfung verabreicht werden, wenn

die Grundimmunisierung mit 2 Dosen abgeschlossen ist. Ihr Arzt wird Sie darüber informieren, wann

Ihr Kind eine Boosterdosis erhalten sollte.

Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern im Alter von mehr als 12 Monaten, die zuvor noch nicht mit

Meningitec geimpft wurden, wird eine Einzeldosis (0,5 ml) des Impfstoffes empfohlen.

Bei gleichzeitiger Anwendung mit einem anderen zu injizierenden Impfstoff wird Meningitec als

separate Injektion an einer anderen Stelle des Körpers verabreicht werden.

Jede Verabreichung soll mittels beigefügter Selbstklebeetikette in der Krankengeschichte oder im

Impfpass dokumentiert werden.

Wenn Sie eine größere Menge von Meningitec erhalten haben, als Sie sollten

Eine Überdosierung ist sehr unwahrscheinlich, da der Impfstoff in Einzeldosis-Fertigspritzen zur

Verfügung gestellt wird und von einem Arzt oder einer medizinischen Fachkraft verabreicht wird.

Es wurden einige Fälle von höheren Dosierungen, verkürzten Abständen zwischen den einzelnen

Impfungen und einer höherer Anzahl von Impfungen berichtet. In den meisten Fällen traten keine

Nebenwirkungen auf, während in einigen Fällen Nebenwirkungen auftraten, die denen ähnelten, die

nach routinemäßiger und korrekter Anwendung von Meningitec beobachtet worden waren.

Wenn Sie den Besuch beim Arzt vergessen haben

Wenn Sie vergessen, zur vereinbarten Zeit zum Arzt oder der medizinischen Fachkraft zu gehen,

fragen Sie Ihren Arzt oder die medizinische Fachkraft um Rat.

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem

auftreten müssen.

Schwerwiegende allergische Reaktionen nach einer Impfung sind immer sehr selten. Diese Reaktionen

können einschließen:

- Schwellung des Gesichts, der Zunge oder des Rachens

- Schluckbeschwerden

- Hautschwellung (Nesselsucht) und Atembeschwerden

- Niedriger Blutdruck, der zu Kollaps und Schock führen kann

Wenn diese Anzeichen oder Symptome auftreten, entwickeln sie sich im allgemeinen sehr schnell

nach der Injektion und noch während die betroffene Person in der Klinik oder in der Arztpraxis ist.

Sollten diese Symptome nach Verlassen der Klinik/Arztpraxis auftreten, müssen Sie SOFORT einen

Arzt aufsuchen.

Sehr selten kann ein schwerer Hautausschlag auftreten, der einen Großteil des Körpers umfassen und

zu Bläschenbildung und Abschälen der Haut führen kann. Die Mundschleimhaut und die Augen

können ebenfalls betroffen sein. Andere, weniger schwere allergische Reaktionen umfassen

Hautausschlag, der rot und knotig sein kann, Juckreiz und ein später auftretendes, allgemeines

Unwohlsein, das Symptome wie Fieber und Gelenkschwellung hervorrufen kann.

Dieser Impfstoff kann keine Meningitis durch Meningokokken der Serogruppe C (Meningokokken C-

Erkrankung) verursachen. Wenn bei Ihnen oder Ihrem Kind Nackenschmerzen, Nackensteifheit oder

Lichtscheue (Photophobie), Benommenheit oder Verwirrtheit, rote oder violette Bluterguss-ähnliche

Flecken, die unter Druck nicht verblassen, auftreten, sollten Sie sich umgehend an Ihren Arzt oder die

örtliche Notfallaufnahme wenden, um andere Ursachen auszuschließen.

Sollte Ihnen Ihr Arzt früher einmal mitgeteilt haben, dass Sie/Ihr Kind an nephrotischem Syndrom

(eine Erkrankung der Niere, die zu Schwellungen insbesondere im Bereich des Gesichtes oder der

Augen, Eiweiß im Urin, das diesen schaumig erscheinen lässt und/oder Gewichtszunahme führen

kann) leiden/leidet, kann die Möglichkeit für ein erneutes Auftreten dieses Zustands innerhalb einiger

Monate nach der Impfung erhöht sein. Sie sollten Ihren Arzt informieren, wenn Sie ähnliche

Symptome nach der Impfung beobachten.

Die Häufigkeiten der in diesem Abschnitt beschriebenen Nebenwirkungen sind:

Sehr häufig = Auftreten bei mehr als einer von zehn Personen, die den Impfstoff erhielten

Häufig = Auftreten zwischen bei einer von zehn und bei einer von hundert Personen, die den Impfstoff

erhielten

Sehr selten = Auftreten bei weniger als einer von zehntausend Personen, die den Impfstoff erhielten

Sehr häufige Nebenwirkungen umfassen:

In allen Altersgruppen - Schwellung und Schmerzempfindlichkeit oder Schmerzen an der

Einstichstelle.

Bei Säuglingen und Kleinkindern - Appetitverlust, Reizbarkeit, Schläfrigkeit oder Störung des

Schlafverhaltens, Erbrechen, Durchfall.

Bei Vorschulkindern – Fieber.

Bei Erwachsenen – Kopfschmerzen.

Häufige Nebenwirkungen umfassen:

In allen Altersgruppen - Fieber (sehr häufig bei Vorschulkindern), welches aber selten sehr hoch ist.

Bei Säuglingen und Kleinkindern – Weinen.

Bei Kindern im Alter von 3 bis 6 Jahren – Schläfrigkeit, Kopfschmerzen, Reizbarkeit.

Bei Erwachsenen – Muskelschmerzen, Schläfrigkeit.

Sehr seltene Nebenwirkungen umfassen (in allen Altersgruppen, sofern nicht bereits oben

genannt):

Schwellung der Drüsen, Schwindel, Ohnmacht, Taubheitsgefühl, Prickeln oder Kribbeln oder

Ameisenlaufen, Unwohlsein, Übelkeit, Bluterguss oder Blutung in der Haut, Wiederauftreten

bestimmter Nierenerkrankungen, bei denen große Mengen Eiweiß im Urin auftreten.

Sehr selten wurde eine Verringerung des Muskeltonus (Schlaffheit) beobachtet, manchmal verbunden

mit verminderter Wachheit oder Reaktionsfähigkeit des Säuglings sowie Blässe oder bläulicher

Färbung der Haut.

Krampfanfälle wurden sehr selten nach einer Impfung mit Meningitec berichtet, darin eingeschlossen

sind Personen mit bereits vorher bekannter Anfallsanamnese. Einige dieser berichteten Fälle bei

Teenagern und Erwachsenen waren möglicherweise Ohnmachtsanfälle. Bei Säuglingen und

Kleinkindern traten Krampfanfälle gewöhnlich in Verbindung mit Fieber auf und waren

wahrscheinlich Fieberkrämpfe. Die meisten Behandelten erholten sich rasch nach dem Krampfanfall.

Bei sehr unreifen Frühgeborenen (Geburt vor oder in der 28. Schwangerschaftswoche) können

innerhalb von 2-3 Tagen nach der Impfung längere Atempausen als gewöhnlich auftreten.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das

medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage

angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

AT-1200 WIEN

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die

Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5.

Wie ist Meningitec aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen Meningitec nach dem auf dem Etikett und dem Umkarton nach “ Verwendbar bis:”

angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag

des angegebenen Monats.

Im Kühlschrank lagern (2°C – 8°C). Nicht einfrieren. In der Originalverpackung aufbewahren, um den

Inhalt vor Licht zu schützen.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie

das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der

Umwelt bei.

6.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Meningitec enthält

Der Wirkstoff in jeder 0,5 ml-Dosis ist:

10 Mikrogramm Meningokokken Oligosaccharid der Serogruppe C*

*konjugiert mit dem CRM

– Trägerprotein und adsorbiert an Aluminiumphosphat

(0,125 mg Al

Die sonstigen Bestandteile sind

Natriumchlorid und Wasser für Injektionszwecke.

Wie Meningitec aussieht und Inhalt der Packung

Meningitec ist eine Injektionssuspension und als Fertigspritze mit 0,5 ml in den Packungsgrößen 1 und

10 (mit oder ohne Injektionsnadeln) erhältlich. Nach dem Schütteln ist der Impfstoff eine

homogene, weiße Suspension. Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr

gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller:

Pharmazeutischer Unternehmer:

Nuron Biotech B.V.

Strawinskylaan 1143

Toren 11-C

1077XX Amsterdam

Niederlande

Hersteller:

Hälsa Pharma GmbH

Nikolaus-Dürkopp-Str. 4a

33602 Bielefeld

Deutschland

Z. Nr.: 2-00340

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Oktober 2013.

__________________________________________________________________________________

Die folgenden Informationen sind nur für Ärzte bzw. medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Hinweise für die Anwendung, Handhabung und Beseitigung

Während der Lagerung können eventuell ein weißer Bodensatz und ein klarer Überstand beobachtet

werden.

Der Impfstoff sollte gut geschüttelt werden, um eine homogene weiße Suspension zu erhalten; diese

sollte vor Anwendung optisch auf Partikel und/oder Veränderung des Aussehens hin geprüft werden.

Sollte dieses beobachtet werden, ist der Impfstoff zu verwerfen.

Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen Anforderungen

zu entsorgen.

MENINGITEC SOLL UNTER KEINEN UMSTÄNDEN INTRAVENÖS VERABREICHT

WERDEN.

Meningitec ist für die intramuskuläre Injektion bestimmt, bei Säuglingen vorzugsweise in den

anterolateralen Oberschenkel, bei älteren Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in die deltoide

Region. Meningitec sollte nicht in die Glutealregion injiziert werden.

Eine Injektion in oder in der Nähe von Nerven und Blutgefäßen ist zu vermeiden.

Der Impfstoff darf nicht intradermal, subkutan oder intravenös angewendet werden.

Wird mehr als nur ein Impfstoff verabreicht, sollten unterschiedliche Injektionsstellen verwendet

werden. Der Impfstoff darf nicht mit anderen Impfstoffen in derselben Spritze gemischt werden.

Wie bei allen injizierbaren Impfstoffen sollte immer eine geeignete medizinische Versorgung und

Überwachung verfügbar sein, für den Fall, dass es nach Verabreichung des Impfstoffs zu einer

seltenen anaphylaktoiden/anaphylaktischen Reaktion kommen sollte.

Beim Auftreten von Petechien und/oder Purpura nach einer Impfung sollte die Ätiologie sorgfältig

untersucht werden. Sowohl infektiöse als auch nicht infektiöse Ursachen sollten in Betracht gezogen

werden.

Es liegen keine Daten über die Eignung des Impfstoffs zur Kontrolle einer Epidemie vor.

22-11-2018

Foreign Product Alert: Black Lion Pill, Help 100% & Pure Natural & Body Slim capsules, Herba Saraf, Horny Little Devil, Ja Dera Max capsules, Lida (Plus) capsules, Nutra Organics Green Tea Extract capsules, Papapa, Red Zone Xtreme 3000, Rhino 69 Extreme 5

Foreign Product Alert: Black Lion Pill, Help 100% & Pure Natural & Body Slim capsules, Herba Saraf, Horny Little Devil, Ja Dera Max capsules, Lida (Plus) capsules, Nutra Organics Green Tea Extract capsules, Papapa, Red Zone Xtreme 3000, Rhino 69 Extreme 5

These foreign health products have been found by regulators in other countries to contain undeclared drug ingredients and/or unacceptable contaminant(s).

Health Canada

31-10-2018

Safety and efficacy of a super critical carbon dioxide extract of Humulus lupulus L. flos when used as a feed flavouring for all animal species

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Published on: Tue, 30 Oct 2018 00:00:00 +0100 Following a request from the European Commission, the EFSA Panel on Additives and Products or Substances used in Animal Feed (FEEDAP) was asked to deliver a scientific opinion on the safety and efficacy of a super critical carbon dioxide extract of Humulus lupulus L. flos (hop strobiles) when used as a sensory feed additive for all animal species. The additive is specified to containing 40% beta acids and less than 0.2% alpha acids. Known substances of conce...

Europe - EFSA - European Food Safety Authority Publications

13-6-2018

World Variety Produce, Inc. Voluntarily Recalls Spicy Edamame Because Of Undeclared Allergens

World Variety Produce, Inc. Voluntarily Recalls Spicy Edamame Because Of Undeclared Allergens

World Variety Produce, Inc. of Los Angeles, CA is voluntarily recalling Spicy Edamame 7oz, because it contains the undeclared shellfish/crustacean allergen “Oyster Extract” ingredient within the spicy sauce packet. People who have an allergy or severe sensitivity to shellfish run the risk of serious or life-threatening allergic reaction if they consume these products.

FDA - U.S. Food and Drug Administration

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