Memantinhydrochlorid-neuraxpharm

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Memantinhydrochlorid-neuraxpharm 5 mg Schmelztabletten
  • Darreichungsform:
  • Schmelztablette
  • Zusammensetzung:
  • Memantinhydrochlorid 5.mg
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

  • für die Allgemeinheit:
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Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Memantinhydrochlorid-neuraxpharm 5 mg Schmelztabletten
    Deutschland
  • Sprache:
  • Deutsch

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • BfArM - Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte
  • Zulassungsnummer:
  • 88368.00.00
  • Letzte Änderung:
  • 11-03-2018

Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels

Text Fachinformation

Memantinhydrochlorid-neuraxpharm (Schmelztabletten)

Version:

Stand: 05/2015

Seite 1 von 12

Fachinformation

1.

BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS

Memantinhydrochlorid-neuraxpharm 5 mg

Schmelztabletten

Memantinhydrochlorid-neuraxpharm 10 mg

Schmelztabletten

Memantinhydrochlorid-neuraxpharm 15 mg

Schmelztabletten

Memantinhydrochlorid-neuraxpharm 20 mg

Schmelztabletten

2.

QUALITATIVE UND QUANTITATIVE ZUSAMMENSETZUNG

Memantinhydrochlorid-neuraxpharm 5 mg Schmelztabletten:

Jede Schmelztablette enthält 5 mg Memantinhydrochlorid, entsprechend 4,15 mg Memantin.

Jede Schmelztablette enthält 6,25 mg Lactose-Monohydrat und 1,25 mg Aspartam (E 951).

Memantinhydrochlorid-neuraxpharm 10 mg Schmelztabletten:

Jede Schmelztablette enthält 10 mg Memantinhydrochlorid, entsprechend 8,31 mg Memantin.

Sonstige Bestandteile mit bekannter Wirkung: Jede Schmelztablette enthält 12,5 mg Lactose-

Monohydrat und 2,5 mg Aspartam (E 951).

Memantinhydrochlorid-neuraxpharm 15 mg Schmelztabletten:

Jede

Schmelztablette

enthält

Memantinhydrochlorid,

entsprechend

12,46

Memantin.

Jede Schmelztablette enthält 18,75 mg Lactose-Monohydrat und 3,75 mg Aspartam (E 951).

Memantinhydrochlorid-neuraxpharm 20 mg Schmelztabletten:

Jede

Schmelztablette

enthält

Memantinhydrochlorid,

entsprechend

16,62

Memantin.

Sonstige Bestandteile mit

bekannter Wirkung:

Jede Schmelztablette enthält

25 mg Lactose-

Monohydrat und 5 mg Aspartam (E 951).

Vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile, siehe Abschnitt 6.1.

3.

DARREICHUNGSFORM

Schmelztablette

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Memantinhydrochlorid-neuraxpharm (Schmelztabletten)

Version:

Stand: 05/2015

Seite 2 von 12

Memantinhydrochlorid-neuraxpharm 5 mg Schmelztabletten sind hell

rosa,

runde,

flache,

marmorierte Tabletten mit abgeschrägten Kanten mit einem Durchmesser von 7 mm und der

Prägung „5“ auf einer Seite.

Memantinhydrochlorid-neuraxpharm 10 mg Schmelztabletten sind hell

rosa,

runde,

flache,

marmorierte Tabletten mit abgeschrägten Kanten mit einem Durchmesser von 9 mm und der

Prägung „10“ auf einer Seite.

Memantinhydrochlorid-neuraxpharm 15 mg Schmelztabletten sind hell

rosa,

runde,

flache,

marmorierte Tabletten mit abgeschrägten Kanten mit einem Durchmesser von 11 mm und der

Prägung „15“ auf einer Seite.

Memantinhydrochlorid-neuraxpharm 20 mg Schmelztabletten sind hell

rosa,

runde,

flache,

marmorierte Tabletten mit abgeschrägten Kanten mit einem Durchmesser von 12 mm und der

Prägung „20“ auf einer Seite.

4.

KLINISCHE ANGABEN

4.1

Anwendungsgebiete

Zur Behandlung von Patienten mit moderater bis schwerer Alzheimer-Demenz.

4.2

Dosierung und Art der Anwendung

Dosierung

Die Einleitung und Überwachung der Behandlung sollte durch einen Arzt erfolgen,

der über

Erfahrungen in der

Diagnose und Behandlung der

Alzheimer-Demenz verfügt.

Therapie sollte nur begonnen werden,

wenn eine Betreuungsperson zur Verfügung steht,

die Einnahme des Arzneimittels durch den Patienten regelmäßig überwacht.

Die Diagnose

sollte anhand der

aktuellen Richtlinien erfolgen.

Die Verträglichkeit

und Dosierung von

Memantin sollten regelmäßig überprüft

werden,

vorzugsweise während der ersten 3 Monate

nach Beginn der Behandlung.

Danach sollten der therapeutische Nutzen von Memantin und

Verträglichkeit

Behandlung für

den Patienten regelmäßig gemäß den aktuellen

klinischen Richtlinien überprüft

werden.

Die Erhaltungstherapie kann so lange fortgesetzt

werden,

wie ein therapeutischer

Nutzen für

den Patienten existiert

und der

Patient

Behandlung mit Memantin verträgt. Die Beendigung der Behandlung mit Memantin sollte in

Erwägung gezogen werden, wenn eine therapeutische Wirkung nicht mehr erkennbar ist oder

der Patient die Behandlung nicht verträgt.

Erwachsene:

Dosistitration

tägliche

Höchstdosis

beträgt

20 mg pro Tag.

Um das

Risiko von unerwünschten

Arzneimittelwirkungen

reduzieren,

wird

Erhaltungsdosis

durch

wöchentliche

Steigerung der Dosis um 5 mg während der ersten 3 Behandlungswochen wie folgt erreicht.

1. Woche (1. - 7. Tag):

Tägliche Einnahme von 5 mg über 7 Tage.

2. Woche (8. - 14. Tag):

Tägliche Einnahme von 10 mg über 7 Tage.

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3. Woche (15. - 21. Tag):

Tägliche Einnahme von 15 mg über 7 Tage.

Ab der 4. Woche:

Tägliche Einnahme von 20 mg.

Erhaltungsdosis

Die empfohlene Erhaltungsdosis beträgt 20 mg pro Tag.

Ältere Patienten:

Die auf der Basis klinischer Studien empfohlene Dosis für Patienten über 65 Jahre beträgt 20

mg täglich, wie oben beschrieben.

Patienten mit Nierenfunktionsstörung:

Bei Patienten mit leichter Beeinträchtigung der Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance 50 - 80

ml/min) ist

keine Anpassung der Dosis erforderlich.

Patienten mit

einer mittelschweren

Nierenfunktionsstörung (Kreatinin-Clearance 30 - 49 ml/min) sollte die Dosis 10 mg täglich

betragen. Bei guter Verträglichkeit über mindestens 7 Tage kann die Dosis auf 20 mg pro Tag

entsprechend dem Standardtitrationsschema

erhöht

werden.

Patienten mit

schwerer

Nierenfunktionsstörung (Kreatinin-Clearance 5 - 29 ml/min) sollte die Dosis 10 mg pro Tag

betragen.

Patienten mit Leberfunktionsstörung:

Patienten mit

leichten bis mittelschweren Leberfunktionsstörungen (Child-Pugh A und

Child-Pugh

keine

Dosisanpassung

erforderlich.

Für

Patienten

schweren

Leberfunktionsstörungen

sind

keine

Daten

bezüglich

Anwendung

Memantin

verfügbar.

Anwendung von Memantinhydrochlorid-neuraxpharm wird bei

schweren

Leberfunktionsstörungen nicht empfohlen.

Kinder und Jugendliche:

Memantinhydrochlorid-neuraxpharm wird für die Anwendung bei

Kindern unter 18 Jahren

aufgrund des Fehlens von Daten zur Unbedenklichkeit und Wirksamkeit nicht empfohlen.

Art der Anwendung:

Memantinhydrochlorid-neuraxpharm sollte

einmal

täglich und jeweils

gleichen Zeit

eingenommen werden.

Die Schmelztabletten können mit

oder ohne Nahrung eingenommen

werden.

4.3

Gegenanzeigen

Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen

Bestandteile.

4.4

Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die

Anwendung

Vorsicht

geboten bei

Patienten mit

Epilepsie,

Krämpfen in der

Anamnese oder

Patienten mit prädisponierenden Faktoren für Epilepsie.

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gleichzeitige

Anwendung

N-Methyl-D-Aspartat

(NMDA)-Antagonisten,

Amantadin,

Ketamin oder Dextromethorphan sollte vermieden werden.

Diese Verbindungen

wirken

am gleichen

Rezeptorsystem wie

Memantin.

Daher

können

unerwünschte

(hauptsächlich das zentrale Nervensystem (ZNS) betreffende) Arzneimittelwirkungen häufiger

oder in stärkerer Ausprägung auftreten (siehe auch Abschnitt 4.5).

Einige Faktoren, die zu einem Anstieg des pH-Werts im Urin führen können (siehe Abschnitt

5.2 „Elimination“),

machen u.

eine besonders sorgfältige Überwachung des Patienten

erforderlich. Zu diesen Faktoren gehören eine grundlegende Umstellung der Ernährung, z. B.

von fleischhaltiger

vegetarische Kost,

oder

die massive Einnahme von Mitteln zur

Neutralisierung der Magensäure. Darüber hinaus kann ein erhöhter pH-Wert auch durch eine

renale

tubuläre

Azidose

(RTA)

oder

schwere

Infektionen des

Harntrakts

Proteus-

Bakterien verursacht werden.

meisten

klinischen

Studien

waren

Patienten

kürzlich

zurückliegendem

Myokardinfarkt,

dekompensierter

Herzinsuffizienz

(NYHA III-IV)

oder

unkontrolliertem

Bluthochdruck ausgeschlossen. Demzufolge liegen für Patienten mit diesen Beschwerden nur

begrenzte Daten vor, sie müssen daher engmaschig überwacht werden.

Memantinhydrochlorid-neuraxpharm enthält

Aspartam (E 951) als Quelle für Phenylalanin

und kann schädlich sein für Patienten mit Phenylketonurie.

Memantinhydrochlorid-neuraxpharm enthält

Lactose.

Patienten mit

der seltenen hereditären

Galactose-Intoleranz,

Lactase-Mangel

oder

Glucose-Galactose-Malabsorption sollten diese

Arzneimittel nicht einnehmen.

4.5

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige

Wechselwirkungen

Aufgrund der pharmakologischen Effekte und des Wirkmechanismus von Memantin können

die folgenden Wechselwirkungen auftreten:

Wirkungsweise

Folge,

dass

Wirkungen von L-Dopa,

dopaminergen

Agonisten und Anticholinergika bei

gleichzeitiger Behandlung mit

NMDA-Antagonisten,

wie Memantin,

möglicherweise verstärkt

werden.

Die Wirkungen von Barbituraten und

Neuroleptika können abgeschwächt werden.

Die gleichzeitige Anwendung von Memantin

und den Spasmolytika Dantrolen oder Baclofen kann zu einer Änderung in der Wirkung

dieser Arzneimittel führen, wodurch ggf. eine Anpassung der Dosierung erforderlich wird.

Die gleichzeitige Anwendung von Memantin und Amantadin sollte vermieden werden, da

diese

Risiko einer

pharmakotoxischen Psychose

birgt.

Beide Verbindungen sind

chemisch

verwandte

NMDA-Antagonisten.

Dasselbe

kann

auch

Ketamin

Dextromethorphan zutreffen (siehe auch Abschnitt

4.4).

Ein veröffentlichter

Fallbericht

weist

auch auf eine mögliche Gefahr bei

der Kombination von Memantin und Phenytoin

hin.

anderen Wirkstoffen,

wie Cimetidin,

Ranitidin,

Procainamid,

Chinidin,

Chinin und

Nicotin, die das gleiche renale Kationen-Transportsystem wie Amantadin benutzen, besteht

ebenfalls die Möglichkeit der Wechselwirkung mit Memantin und dadurch die potenzielle

Gefahr eines erhöhten Plasmaspiegels.

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Serumspiegel

von HCT (Hydrochlorothiazid)

kann möglicherweise erniedrigt

sein,

wenn Memantin gleichzeitig mit

HCT oder

HCT-haltigen Kombinationsarzneimitteln

angewendet wird.

Seit

Markteinführung

Memantin

wurden

einzelne

Fälle

Erhöhungen

normierten Gerinnungswertes (INR -

International

Normalized Ratio) bei

Patienten,

gleichzeitig

Warfarin

behandelt

wurden,

berichtet.

Obwohl

kein

kausaler

Zusammenhang

hergestellt

werden

konnte,

eine

engmaschige

Überwachung

Prothrombin-Zeit oder der INR bei Patienten, die gleichzeitig mit oralen Antikoagulanzien

behandelt werden, ratsam.

In pharmakokinetischen Studien zur

Einmalgabe bei

jungen gesunden Probanden wurden

keine

relevanten

Wirkstoff/Wirkstoff-Wechselwirkungen

Memantin

Glibenclamid/Metformin oder Donepezil beobachtet.

In einer klinischen Studie mit

jungen gesunden Probanden wurden keine relevanten Effekte

von Memantin auf die Pharmakokinetik von Galantamin beobachtet.

Memantin inhibierte CYP 1A2,

2A6,

2C9,

2D6,

2E1,

Flavin-haltige Monooxygenase,

Epoxidhydrolase oder Sulfatierungen in vitro nicht.

4.6

Fertilität, Schwangerschaft und Stillzeit

Schwangerschaft

liegen

keine

klinischen

Daten

über

Anwendung

Memantin

während

Schwangerschaft

vor.

Tierstudien zeigten ein Potenzial

zur Verminderung des intrauterinen

Wachstums bei Exposition, die identisch oder leicht höher war als die beim Menschen (siehe

Abschnitt

5.3).

Das potenzielle Risiko für den Menschen ist

nicht

bekannt.

Memantin darf

nicht

während der

Schwangerschaft

angewendet

werden,

denn,

dies

eindeutig

erforderlich.

Stillzeit

Es ist

nicht

bekannt,

ob Memantin in die Muttermilch übergeht.

Angesichts des lipophilen

Charakters der Substanz ist

jedoch von dieser Annahme auszugehen.

Frauen,

die Memantin

einnehmen, dürfen nicht stillen.

Fertilität

In Prä-klinischen Studien zur männlichen und weiblichen Fertilität

wurden keine negativen

Auswirkungen beobachtet.

4.7

Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum

Bedienen von Maschinen

Eine moderate bis schwere Alzheimer-Demenz führt

normalerweise zu einer Einschränkung

Verkehrstüchtigkeit

und beeinträchtigt

die Fähigkeit,

Maschinen zu bedienen.

Darüber

hinaus

Memantinhydrochlorid-neuraxpharm geringen

mäßigen

Einfluss

Verkehrstüchtigkeit

und die Fähigkeit

zum Bedienen von Maschinen,

so dass ambulante

Patienten zu besonderer Vorsicht anzuhalten sind.

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4.8

Nebenwirkungen

Zusammenfassung des Sicherheitsprofils

In klinischen Studien bei leichter bis schwerer Demenz,

in denen 1.784 Patienten Memantin

und 1.595 Patienten Placebo erhielten,

unterschied sich die Gesamthäufigkeit unerwünschter

Arzneimittelwirkungen unter

Memantin nicht

von derjenigen in der

Placebogruppe.

unerwünschten Arzneimittelwirkungen waren im Allgemeinen leicht bis mittelschwer. Die am

häufigsten aufgetretenen unerwünschten Arzneimittelwirkungen mit einer höheren Inzidenz in

der Memantin-Gruppe als in der Placebogruppe waren Schwindel

(6,3 % vgl.

5,6 %),

Kopfschmerzen (5,2 % vgl. mit 3,9 %), Verstopfung (4,6 % vgl. mit 2,6 %), Schläfrigkeit (3,4

% vgl. mit 2,2 %) und erhöhter Blutdruck (4,1 % vgl. mit 2,8 %).

Die in der

folgenden Tabelle gelisteten unerwünschten Arzneimittelwirkungen sind aus

klinischen Studien und seit der Markteinführung von Memantin mitgeteilt worden. Innerhalb

jeder

Häufigkeitsgruppe

werden die

Nebenwirkungen nach abnehmendem Schweregrad

angegeben.

Tabellarische Liste der Nebenwirkungen

unerwünschten Arzneimittelwirkungen sind gemäß der

folgenden Konvention nach

Systemorganklassen geordnet: sehr häufig (≥ 1/10), häufig (≥ 1/100 bis < 1/10), gelegentlich

(≥ 1/1.000 bis < 1/100), selten (≥ 1/10.000 bis < 1/1.000), sehr selten (< 1/10.000), nicht

bekannt (Häufigkeit aufgrund der verfügbaren Daten nicht abschätzbar).

Systemorganklassen

Häufigkeit

Nebenwirkungen

Infektionen und parasitäre

Erkrankungen

Gelegentlich

Pilzinfektionen

Erkrankungen des

Immunsystems

Häufig

Arzneimittelüberempfindlichkeits-

reaktionen

Psychiatrische Erkrankungen

Häufig

Schläfrigkeit

Gelegentlich

Verwirrtheit

Gelegentlich

Halluzinationen

Nicht bekannt

Psychotische Reaktionen

Erkrankungen des

Nervensystems

Häufig

Schwindel

Häufig

Gleichgewichtsstörungen

Gelegentlich

Anomaler Gang

Sehr selten

Krampfanfälle

Herzerkrankungen

Gelegentlich

Herzinsuffizienz

Gefäßerkrankungen

Häufig

Erhöhter Blutdruck

Gelegentlich

Venenthrombose/Thromboembolie

Erkrankungen der Atemwege,

des Brustraums und

Mediastinums

Häufig

Dyspnoe

Erkrankungen des

Gastrointestinaltrakts

Häufig

Verstopfung

Gelegentlich

Erbrechen

Nicht bekannt

Pankreatitis

Leber- und

Gallenerkrankungen

Häufig

Erhöhte Leberfunktionswerte

Nicht bekannt

Hepatitis

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Allgemeine Erkrankungen und

Beschwerden am

Verabreichungsort

Häufig

Kopfschmerzen

Gelegentlich

Müdigkeit

Halluzinationen

sind

hauptsächlich

Patienten

schwerer

Alzheimer-Demenz

beobachtet worden.

Einzelfallberichte seit Markteinführung

Alzheimer-Demenz wird mit Depression, Suizidgedanken und Suizid in Verbindung gebracht.

Seit Markteinführung wurden solche Ereignisse bei Patienten unter Memantin berichtet.

Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen:

Meldung des

Verdachts

Nebenwirkungen nach der

Zulassung ist

von großer

Wichtigkeit.

ermöglicht

eine

kontinuierliche

Überwachung

Nutzen-Risiko-

Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden

Verdachtsfall einer Nebenwirkung dem

Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

Abt. Pharmakovigilanz

Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3

D-53175 Bonn

Website: www.bfarm.de

anzuzeigen.

4.9

Überdosierung

Es liegen nur begrenzte Erfahrungen zu Überdosierung aus klinischen Studien sowie nach

Markteinführung vor.

Symptome:

Relativ hohe Überdosierungen (200 mg/Tag bzw.

105 mg/Tag,

jeweils über 3 Tage) gingen

entweder lediglich mit

Symptomen wie Müdigkeit,

Schwächegefühl

und/oder Diarrhö oder

ohne

Symptome

einher.

Überdosierungsfällen

weniger

oder

unbekannter Dosis zeigten die Patienten Symptome zentralnervösen Ursprungs (Verwirrtheit,

Benommenheit,

Schläfrigkeit,

Schwindel,

Agitiertheit,

Aggression,

Halluzinationen

Gangstörungen) und/oder gastrointestinalen Ursprungs (Erbrechen und Diarrhö).

Im extremsten Fall

einer

Überdosierung überlebte der

Patient

die orale Einnahme von

insgesamt 2000 mg Memantin mit Wirkungen auf das zentrale Nervensystem (Koma über 10

Tage

sowie

später

Diplopie

und Agitiertheit).

Patient

erhielt

eine

symptomatische

Behandlung

sowie

Plasmapherese

erholte

sich

ohne

Ausbildung

dauerhafter

Folgeerscheinungen.

In einem weiteren Fall

massiver

Überdosierung überlebte

und erholte sich der

Patient

ebenfalls. Dieser Patient hatte 400 mg Memantin oral erhalten und entwickelte zentralnervöse

Symptome

Ruhelosigkeit,

Psychose,

visuelle

Halluzinationen,

erniedrigte

Krampfschwelle, Schläfrigkeit, Stupor und Bewusstlosigkeit.

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Behandlung:

Im Falle einer Überdosierung sollte die Behandlung symptomatisch erfolgen. Ein spezifisches

Antidot

gegen

eine

Intoxikation

bzw.

Überdosierung

nicht

verfügbar.

Klinische

Standardverfahren zur

Entfernung des Wirkstoffes,

Magenspülung,

Aktivkohle (zur

Unterbrechung der möglichen enterohepatischen Rezirkulation),

Ansäuerung des Urins und

forcierte Diurese sollten, wenn angemessen, zur Anwendung kommen.

Im Fall

von Anzeichen oder

Symptomen einer

allgemeinen Überstimulation des zentralen

Nervensystems

(ZNS)

sollte

eine

sorgfältige

symptomatische

klinische

Behandlung

Erwägung gezogen werden.

5.

PHARMAKOLOGISCHE EIGENSCHAFTEN

5.1

Pharmakodynamische Eigenschaften

Pharmakotherapeutische Gruppe: Psychoanaleptika, andere Antidementiva

ATC-Code: N06DX01

Es gilt zunehmend als erwiesen, dass eine Fehlfunktion der glutamatergen Neurotransmission,

insbesondere an den NMDA-Rezeptoren,

sowohl

zur Ausprägung der Symptome wie auch

zum Fortschreiten der Erkrankung bei der neurodegenerativen Demenz beiträgt.

Memantin

spannungsabhängiger,

nichtkompetitiver

NMDA-Rezeptorantagonist

mittlerer

Affinität.

Memantin

reguliert

Wirkung

pathologisch

erhöhter

toxischer

Konzentrationen von Glutamat, die zu neuronalen Funktionsstörungen führen können.

Klinische Studien:

In die pivotale Monotherapiestudie an Patienten,

die an einer

moderaten bis

schweren

Alzheimer-Demenz

litten

(Gesamtscore

Mini-Mental-Status-Tests

(MMSE)

Studienbeginn 3 -

14),

wurden insgesamt

252 ambulante Patienten aufgenommen.

In der

Studie wurden vorteilhafte Wirkungen der Memantin-Behandlung im Vergleich zu Placebo

zum Untersuchungszeitpunkt

nach 6 Monaten gezeigt

(Analyse

beobachteten Fälle

(Observed Cases) hinsichtlich des klinischen Gesamteindrucks (Clinician‘s Interview Based

Impression of Change - CIBIC-plus): p = 0,025; der Alltagskompetenz (Alzheimer‘s Disease

Cooperative Study - Activities of Daily Living - ADCS-ADLsev): p = 0,003; der Kognition

(Severe Impairment Battery - SIB): p = 0,002).

Die pivotale Monotherapiestudie mit

Memantin zur Behandlung der leichten bis moderaten

Alzheimer-Demenz

(MMSE-Gesamtscores

Studienbeginn

umfasste

Patienten.

Mit Memantin behandelte Patienten zeigten verglichen zu Patienten unter Placebo

ein statistisch signifikant

besseres Ergebnis bei

den primären Endpunkten:

Bewertung der

kognitiven Funktionen (Alzheimer Disease Assessment

Scale - ADAScog) (p = 0,003) und

CIBIC-plus (p = 0,004)

in Woche 24 unter

Einbeziehung des letzten für

jeden Patienten

ermittelten Wertes in der

Endauswertung (Last

Observation Carried Forward -

LOCF).

einer

weiteren Monotherapiestudie bei

leichter

moderater

Alzheimer-Demenz wurden

insgesamt

470 Patienten (MMSE-Gesamtscores bei

Studienbeginn 11 - 23) randomisiert.

der prospektiv festgelegten primären Analyse erreichte der Unterschied zwischen Memantin

und Placebo im Hinblick auf

den primären Wirksamkeitsendpunkt

in Woche 24 keine

Signifikanz.

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Eine Metaanalyse der

Patienten mit

moderater

bis schwerer

Alzheimer-Demenz (MMSE-

Gesamtscore < 20)

aus sechs Phase III,

Placebo-kontrollierten,

6-monatigen Studien (inkl.

Memantin-Monotherapiestudien

Studien

Patienten,

stabil

einen

Acetylcholinesterasehemmer

eingestellt

waren)

zeigte

statistisch

signifikante

Wirkung

zugunsten

Memantin-Behandlung

kognitiven,

globalen

funktionalen

Bereichen.

Patienten,

denen sich der

Krankheitsverlauf

in allen drei

Bereichen

verschlechterte,

zeigte

sich

eine

statistisch

signifikante

Wirkung

Memantin

Verhinderung

einer

Verschlechterung:

Unter

Placebo-Behandlung

zeigte

sich

eine

Verschlechterung in allen drei Bereichen bei doppelt so vielen Patienten wie unter Memantin-

Behandlung (21 % vgl. mit 11 %, p < 0,0001).

5.2

Pharmakokinetische Eigenschaften

Resorption:

Memantin besitzt eine absolute Bioverfügbarkeit von ca. 100 %. T

liegt zwischen 3 und 8

Stunden.

Es gibt

keine Hinweise darauf,

dass die Resorption von Memantin durch Nahrung

beeinflusst wird.

Verteilung:

Tägliche Dosen von 20 mg führen zu Memantin-Plasmakonzentrationen im Steady-state im

Bereich von 70 bis 150 ng/ml (0,5 - 1 μmol) mit großen interindividuellen Schwankungen.

Anwendung von Tagesdosen zwischen 5 und 30 mg wurde ein mittlerer Liquor (CSF)-

Serum-Quotient von 0,52 ermittelt.

Das Verteilungsvolumen beträgt ca.

10 l/kg.

Etwa 45 %

des Memantin liegt an Plasmaproteine gebunden vor.

Biotransformation:

Beim Menschen

liegen

% der

Memantin-verwandten

Stoffe

im Blut

Ausgangssubstanz vor. Die Hauptmetabolite beim Menschen sind N-3,5-Dimethyl-Gludantan,

Isomerengemisch

von 4-

6-Hydroxy-Memantin,

sowie

1-Nitroso-3,5-Dimethyl-

Adamantan.

Keiner

dieser

Metabolite zeigt

eine Aktivität

als NMDA-Antagonist.

In-

vitro-Untersuchungen

konnte

kein

durch

Cytochrom P 450 katalysierter

Metabolismus

festgestellt werden.

In einer

Studie mit

oral

verabreichtem

C-Memantin wurden im Mittel

84 % der

Dosis

innerhalb von 20 Tagen wiedergefunden, wobei über 99 % renal ausgeschieden wurden.

Elimination:

Memantin wird monoexponentiell mit einer terminalen t

von 60 bis 100 Stunden eliminiert.

Probanden mit

normaler Nierenfunktion wurde eine Gesamt-Clearance (Cl

) von 170

ml/min/1,73 m

ermittelt.

Ein Teil

der renalen Gesamt-Clearance wird dabei

durch tubuläre

Sekretion erzielt.

In der

Niere

erfolgt

ebenfalls

eine

tubuläre

Rückresorption,

wahrscheinlich durch

Kationen-Transportproteine

vermittelt

wird.

alkalischem Urin

kann

renale

Eliminationsrate von Memantin um den Faktor 7 bis 9 reduziert sein (siehe Abschnitt 4.4).

Ein alkalischer pH-Wert des Urins kann durch eine grundlegende Umstellung der Ernährung,

von fleischhaltiger auf vegetarische Kost,

oder die massive Einnahme von Mitteln zur

Neutralisierung der Magensäure verursacht werden.

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Linearität:

Studien an Probanden zeigten eine lineare Pharmakokinetik im Dosisbereich von 10 bis 40

Pharmakokinetische/pharmakodynamische Zusammenhänge:

einer Tagesdosis von 20 mg Memantin entspricht

der CSF-Spiegel

dem ki-Wert

Inhibitionskonstante) von Memantin,

der beim Menschen in der vorderen Großhirnrinde 0,5

μmol beträgt.

5.3

Präklinische Daten zur Sicherheit

In Kurzzeitstudien an Ratten induzierte Memantin,

wie andere NMDA-Antagonisten auch,

Vakuolenbildungen und Nekrosen des Nervengewebes (Olney-Läsionen),

jedoch nur

nach

Dosierungen,

sehr

hohen

Spitzenkonzentrationen

im Serum führten.

Vakuolisierung und Nekrotisierung gingen Ataxie und weitere präklinische Anzeichen voraus.

Diese

Wirkungen

wurden

weder

Langzeitstudien

Nagern

noch

anderen

Versuchstieren beobachtet. Die klinische Relevanz dieser Befunde ist unbekannt.

In Toxizitätsstudien mit

wiederholter Gabe wurden Augenveränderungen inkonsistent

nicht

durchgängig in allen Studien)

Nagern und Hunden beobachtet,

jedoch nicht

Affen.

speziellen

ophthalmoskopischen

Untersuchungen

klinischen

Studien

Memantin wurden keine Augenveränderungen festgestellt.

Nagern wurde eine Störung des Phospholipidhaushalts in Lungenmakrophagen,

die auf

Akkumulation von Memantin in Lysosomen zurückzuführen ist,

beobachtet.

Diese Wirkung

von anderen Wirkstoffen,

die kationisch-amphiphile Eigenschaften besitzen,

bekannt.

Möglicherweise besteht eine Beziehung zwischen dieser Akkumulation und der beobachteten

Vakuolenbildung in den Lungen. Diese Wirkung wurde nur unter hoher Dosierung bei Nagern

festgestellt. Die klinische Relevanz dieser Befunde ist unbekannt.

Die Prüfung von Memantin in Standard-Tests ergab keine Genotoxizität.

In Langzeitstudien

an Mäusen und Ratten gab es keine Hinweise auf Kanzerogenität. Memantin hatte bei Ratten

und Kaninchen keine teratogene Wirkung,

selbst

für

die Muttertiere toxischen Dosen.

Darüber

hinaus zeigte Memantin keine negativen Wirkungen auf die Fertilität.

Ratten

wurde ein vermindertes Wachstum der Föten beobachtet bei Exposition mit identischen oder

etwas

höheren Spiegeln als

denen,

die beim Menschen bei

therapeutischer

Anwendung

erreicht werden.

6.

PHARMAZEUTISCHE ANGABEN

6.1

Liste der sonstigen Bestandteile

Polacrilin

Natriumhydroxid (zur pH-Einstellung)

Lactose-Monohydrat

Mikrokristalline Cellulose

Mannitol (Ph. Eur.)

Croscarmellose-Natrium

Text Fachinformation

Memantinhydrochlorid-neuraxpharm (Schmelztabletten)

Version:

Stand: 05/2015

Seite 11 von 12

Aspartam (E 951)

Hochdisperses Siliciumdioxid

Eisen(III)-oxid (E 172)

Pfefferminz-Aroma (enthält Maltodextrin, modifizierte Stärke (Mais), Pfefferminzöl [Mentha

arvensis])

Magnesiumstearat (Ph. Eur.)

6.2

Inkompatibilitäten

Nicht zutreffend.

6.3

Dauer der Haltbarkeit

3 Jahre

6.4

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung

Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

6.5

Art und Inhalt des Behältnisses

Memantinhydrochlorid-neuraxpharm

Schmelztabletten

sind

Blisterpackungen

abziehbarer Folie aus PVC/Aluminium/oPA//Aluminium/Papier/PET verpackt.

Memantinhydrochlorid-neuraxpharm 5 mg / 15 mg Schmelztabletten

Packungen mit 7 Schmelztabletten.

Memantinhydrochlorid-neuraxpharm 10 mg / 20 mg Schmelztabletten

Packungen mit 28, 42 und 98 Schmelztabletten erhältlich.

Klinikpackung mit 420 Schmelztabletten

6.6

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung

Nicht

verwendetes

Arzneimittel

oder

Abfallmaterial

entsprechend

nationalen

Anforderungen zu beseitigen.

7.

INHABER DER ZULASSUNG

neuraxpharm

Arzneimittel GmbH

Elisabeth-Selbert-Straße 23

40764 Langenfeld

Tel.

02173 / 1060 - 0

Fax 02173 / 1060 - 333

Text Fachinformation

Memantinhydrochlorid-neuraxpharm (Schmelztabletten)

Version:

Stand: 05/2015

Seite 12 von 12

8.

ZULASSUNGSNUMMERN

88368.00.00

88372.00.00

88373.00.00

88374.00.00

9.

DATUM DER ERTEILUNG DER ZULASSUNG /

VERLÄNGERUNG DER ZULASSUNG

22.10.2013

10.

STAND DER INFORMATION

05/2015

11.

VERKAUFSABGRENZUNG

Verschreibungspflichtig

1409

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FDA approves the first non-opioid treatment for management of opioid withdrawal symptoms in adults

FDA approves the first non-opioid treatment for management of opioid withdrawal symptoms in adults

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FDA - U.S. Food and Drug Administration

10-7-2018

Raloxifene Teva (Teva B.V.)

Raloxifene Teva (Teva B.V.)

Raloxifene Teva (Active substance: Raloxifene hydrochloride) - Centralised - Yearly update - Commission Decision (2017)4939 of Tue, 10 Jul 2018

Europe -DG Health and Food Safety

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EU/3/14/1353 (Lupin Europe GmbH)

EU/3/14/1353 (Lupin Europe GmbH)

EU/3/14/1353 (Active substance: Mexiletine hydrochloride) - Transfer of orphan designation - Commission Decision (2018)3134 of Mon, 21 May 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMA/OD/074/14/T/03

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Rivastigmin-neuraxpharm® Hartkapseln

Rote - Liste

11-5-2018

Bupropion-neuraxpharm®

Rote - Liste

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Venlafaxin-neuraxpharm® retard

Rote - Liste

9-5-2018

Rasagilin-neuraxpharm®

Rote - Liste

9-5-2018

Cinna/Dimen-neuraxpharm®

Rote - Liste

9-5-2018

Venlafaxin-neuraxpharm® Tabletten

Rote - Liste

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SOTALOL HYDROCHLORIDE Tablet [Par Pharmaceutical]

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TRAZODONE HYDROCHLORIDE Tablet [American Health Packaging]

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