Meloxicam EG

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Meloxicam EG Tablette 7,5 mg
  • Dosierung:
  • 7,5 mg
  • Darreichungsform:
  • Tablette
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

  • Information für medizinisches Fachpersonal:
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Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Meloxicam EG Tablette 7,5 mg
    Belgien
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Nicht-Steroidale entzündungshemmende Medikamente, Oxicams 10/13 Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AFMPS - Agence Fédérale des Médicaments et des Produits de Santé - Belgium
  • Zulassungsnummer:
  • BE295075
  • Letzte Änderung:
  • 12-04-2018

Packungsbeilage

Gebrauchsinformation

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR ANWENDER

Meloxicam EG 15 mg Tabletten

Meloxicam

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme

dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte

weiter. Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese gleichen Beschwerden

haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Siehe Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht:

1. Was ist Meloxicam EG und wofür wird es angewendet?

2. Was sollten Sie vor der Einnahme von Meloxicam EG beachten?

3. Wie ist Meloxicam EG einzunehmen?

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

5. Wie ist Meloxicam EG aufzubewahren?

6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

1. Was ist Meloxicam EG und wofür wird es angewendet?

Meloxicam EG ist ein schmerzstillendes und entzündungshemmendes Arzneimittel aus der Gruppe der

so genannten nicht-steroidalen Antiphlogistika (NSAR), die zur Linderung von Entzündungen und

Schmerzen in den Gelenken und Muskeln angewendet werden.

Meloxicam EG wird angewendet zur

kurzfristigen

symptomatischen

Behandlung

einer

Verschlimmerung

Osteoarthritis

(degenerative Gelenkerkrankung)

langfristigen symptomatischen Behandlung von rheumatoider Arthritis oder Spondylitis

ankylosans (chronische Entzündung der Gelenke, die zu Mobilitätsverlust führt)

2. Was sollten Sie vor der Einnahme von Meloxicam EG beachten?

Meloxicam EG darf nicht eingenommen werden,

während der letzten drei Monate einer Schwangerschaft (siehe Abschnitt Schwangerschaft und

Stillzeit).

bei Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren.

wenn Sie allergisch gegen Meloxicam oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen

Bestandteile dieses Arzneimittels oder gegen Wirkstoffe mit ähnlicher Wirkung (z. B. NSAR,

Aspirin) sind. Meloxicam darf nicht durch Patienten eingenommen werden, die nach der

Verabreichung von Acetylsalicylsäure (z. B. Aspirin) oder anderen NSAR Symptome von Asthma

(Atemstörung mit Kurzatmigkeit), Nasenpolypen (Schwellungen, die aus der Nasenschleimhaut

entstehen), Gewebeschwellungen oder Nesselsucht entwickelt haben.

wenn Sie an einem aktiven Geschwür im Magen-Darm-Trakt leiden (peptische Ulzera;

Entzündungen/Geschwür im Magen/Zwölffingerdarm) oder Blutungen des Magen-Darm-Traktes

(was z. B. zu Teerstühlen führen kann).

bei in der Vergangenheit wiederholt aufgetretenen Magen/Zwölffingerdarm-Geschwüren oder

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Gebrauchsinformation

Blutungen des Magen-Darm-Trakts (mindestens 2 unterschiedliche Episoden von Geschwüren

oder Blutungen).

wenn Sie an zerebrovaskulären Blutungen (Blutungen der Gefäße im Hirn) gelitten haben

wenn Sie an anderen Blutungsstörungen leiden.

Magen-Darm-Blutung

oder

-Durchbruch

(Perforation)

Vorgeschichte

Zusammenhang mit einer vorherigen Therapie mit nicht-steroidalen Antiphlogistika (NSAR)

wenn Sie an einer stark herabgesetzten Leberfunktion leiden.

wenn Sie an einer stark herabgesetzten Nierenfunktion leiden und nicht dialysiert werden.

wenn Sie an schwerem kongestivem Herzversagen leiden (wenn Ihr Herz nicht gut funktioniert).

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Jede Ösophagitis (Speiseröhrenentzündung), Gastritis (Magenentzündung) und/oder jedes peptische

Geschwür in der Vorgeschichte muss durch Ihren Arzt abgeklärt werden, um sicherzustellen, dass

diese vor Beginn der Behandlung vollkommen ausgeheilt sind.

Blutungen des Magen-Darm-Traktes, Geschwüre oder Durchbrüche (Perforationen)

Wenn Sie in der Vergangenheit jemals an einer Magen-Darm-Erkrankung (Colitis ulcerosa, Morbus

Crohn) gelitten haben, wird Ihr Arzt Ihnen Meloxicam EG nur mit besonderer Vorsicht verschreiben,

da sich Ihr Zustand verschlechtern kann (siehe Abschnitt 4 Welche Nebenwirkungen sind möglich).

Meloxicam EG und andere Arzneimittel der gleichen Gruppe (NSAR) können zu Blutungen im

Magen-Darm-Trakt, Geschwüren und Durchbrüchen (Perforationen), auch mit tödlichem Ausgang,

führen. Diese können mit oder ohne vorherige Warnsymptome bzw. dergleichen Ereignisse in der

Vorgeschichte zu jedem Zeitpunkt im Behandlungsverlauf auftreten.

Wenn Sie in der Vergangenheit gastrointestinale Symptome (Symptome in Magen und Darm) oder

gastrointestinale Krankheiten (z. B. Colitis ulcerosa, Morbus Crohn (chronische Entzündung) und

wiederholte Darmkrankheiten) hatten, wird Ihr Arzt Sie auf Verdauungsstörungen überwachen,

insbesondere auf gastrointestinale Blutungen (Blutungen aus Magen und Darm, die zu schwarzem

Stuhl führen).

Das Risiko auf das Auftreten von Magen-Darm-Blutungen, Geschwüren oder Durchbrüchen ist

höher bei Patienten

mit steigender NSAR-Dosis

bei Patienten mit Geschwüren in der Vorgeschichte, insbesondere mit den Komplikationen

Blutung oder Durchbruch (siehe Abschnitt 2.: Meloxicam EG darf NICHT eingenommen werden)

bei älteren Patienten

Diese Patienten sollten die Behandlung mit der niedrigsten verfügbaren Dosis beginnen. Für diese

Patienten sowie für Patienten, die eine begleitende Therapie mit niedrig dosierter Acetylsalicylsäure

(ASS) oder anderen Arzneimitteln, die das Risiko auf Magen-Darm-Erkrankungen erhöhen können,

benötigen,

kann

der Arzt

eine

Kombinationstherapie

Magenschleimhaut

schützenden

Arzneimitteln (z. B. Misoprostol oder Protonenpumpenhemmer) in Betracht ziehen. Bitte fragen Sie

Ihren Arzt.

Wenn Sie, insbesondere in höherem Alter, eine Vorgeschichte von Nebenwirkungen am Magen-Darm-

Trakt aufweisen, sollten Sie jegliche ungewöhnliche Symptome des Magen-Darm-Trakts (vor allem

Blut im Stuhl oder schwarz verfärbter Stuhl oder blutiges Erbrechen) insbesondere während der ersten

Monate der Therapie melden.

Vorsicht ist angeraten, wenn Sie gleichzeitig Arzneimittel erhalten, die das Risiko auf Geschwüre

(Durchbrüche) oder Blutungen erhöhen können, wie z. B.

Kortikosteroide (Arzneimittel zur Behandlung von Entzündungen wie Rheuma) zum Einnehmen

blutgerinnungshemmende Medikamente wie Warfarin (zur Blutverdünnung)

selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (Arzneimittel, die unter anderem zur Behandlung

von depressiven Verstimmungen eingesetzt werden)

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Gebrauchsinformation

Thrombozytenaggregationshemmer wie Acetylsalicylsäure (zur Vorbeugung von Blutgerinnseln)

(siehe auch Abschnitt 2.: Bei Einnahme von Meloxicam EG mit anderen Arzneimitteln)

Wenn es unter Meloxicam EG zu einer Magen-Darm-Blutung (dies kann zu blutigen oder schwarzen

Stühlen oder zu blutigem Erbrechen führen) oder Geschwüren kommt, ist sofort der Arzt zu

informieren und die Behandlung abzusetzen.

Eine gleichzeitige Anwendung von Meloxicam EG mit anderen nicht-steroidalen Antiphlogistika

(NSAR), einschließlich sogenannter COX-2-Hemmer (Cyclooxigenase-2 Hemmer zur Behandlung

von Entzündungen) sollte vermieden werden.

Kardiovaskuläre und zerebrovaskuläre Wirkungen

Arzneimittel wie Meloxicam EG sind möglicherweise mit einem geringfügig erhöhten Risiko auf

Herzanfälle („Herzinfarkt“) oder Schlaganfälle verbunden. Jedwedes Risiko ist wahrscheinlicher mit

hohen Dosen und länger dauernder Behandlung. Überschreiten Sie nicht die empfohlene Dosis oder

Behandlungsdauer.

Wenn Sie Herzprobleme oder einen vorangegangenen Schlaganfall haben oder denken, dass Sie ein

Risiko auf diese Erkrankungen aufweisen könnten (z. B. wenn Sie hohen Blutdruck, Diabetes oder

hohe Cholesterinwerte haben oder Raucher sind), sollten Sie Ihre Behandlung mit Ihrem Arzt oder

Apotheker besprechen.

Ihr Arzt wird Sie sorgfältig überwachen, wenn Sie in Ihrer Vorgeschichte an Hypertonie

(Bluthochdruck) oder Herzinsuffizienz (Unfähigkeit des Herzens, eine ausreichende Menge an Blut

durch Ihren Körper zu pumpen) gelitten haben.

Schwerwiegende Hautreaktionen/Überempfindlichkeitsreaktionen

Nach Anwendung von Meloxicam EG wurde über potenziell lebensgefährliche Hautausschläge

(exfoliativer Dermatitis, Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse, siehe Abschnitt

4) berichtet, die anfangs als rötliche punktförmige Fleckchen oder runde Flecke mit oft zentralen

Blasen auf dem Rumpf auftreten.

Zusätzliche Zeichen, die zu beachten sind, umfassen Geschwüre im Mund oder Rachen, in der Nase

sowie an den Geschlechtsorganen, und Konjunktivitis (rote und geschwollene Augen).

Diese potenziell lebensgefährlichen Hautausschläge gehen häufig mit grippeartigen Beschwerden

einher. Der Ausschlag kann sich zu einer weitverbreiteten Blasenbildung oder einer Abschälung der

Haut entwickeln.

Das Risiko des Auftretens einer schweren Hautreaktion ist am höchsten in den ersten Wochen der

Behandlung.

Wenn Sie nach Anwendung von Meloxicam EG das Stevens-Johnson-Syndrom oder eine toxische

epidermale Nekrolyse entwickelt haben, dürfen Sie Meloxicam EG nicht aufs Neue einnehmen.

Wenn

Ihnen

Ausschlag,

diese

Hautbeschwerden

oder

sonstigen

Anzeichen

einer

überempfindlichkeitsreaktion (wie Atemnot, Zuschwellendes Halses, Schwellung von Lippen, Zunge

oder des Gesichtes oder Nesselsucht) auftreten, sollten Sie die Einnahme von Meloxicam EG

abbrechen, einen Arzt um dringenden Rat fragen und ihm sagen, dass Sie dieses Arzneimittel

einnehmen.

Andere Warnhinweise

Meloxicam hat einen verzögerten Wirkungseintritt. Bitte suchen Sie Ihren Arzt auf, wenn die Wirkung

von Meloxicam EG zu schwach ist oder wenn Sie eine rasche Schmerzlinderung benötigen.

Meloxicam kann zur Erhöhung von Laborwerten führen. Diese Störungen sind in den meisten Fällen

leicht und vorübergehend. Sollten signifikante oder fortdauernde Störungen der Laborwerte auftreten,

wird Ihr Arzt Meloxicam EG absetzen und entsprechende Untersuchungen veranlassen.

Zu Beginn der Behandlung oder nach einer Dosiserhöhung wird bei den folgenden Patientengruppen

eine sorgfältige Überwachung der Diurese und der Nierenfunktion empfohlen:

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Gebrauchsinformation

Senioren

bei gleichzeitiger Behandlung mit ACE-Hemmern, Angiotensin-II-Antagonisten, Sartanen,

Diuretika (Arzneimittel zur Behandlung von Bluthochdruck)

bei zu geringem Blutvolumen

bei kongestivem Herzversagen

bei Nierenkrankheiten (Nierenversagen, nephrotisches Syndrom, Lupusnephritis)

bei schwerer Leberkrankheit

Bei Patienten, die an Diabetes leiden oder mit Arzneimitteln zur Erhöhung der Kaliumwerte behandelt

werden, müssen die Kaliumwerte regelmäßig überprüft werden.

Meloxicam kann Symptome einer zugrunde liegenden Infektionskrankheit verbergen.

Meloxicam kann es Ihnen erschweren, schwanger zu werden. Sie sollten Ihren Arzt informieren, wenn

Sie planen, schwanger zu werden oder, wenn Sie Probleme haben, schwanger zu werden.

Nebenwirkungen können reduziert werden, indem die niedrigste wirksame Dosis über den kürzesten,

für die Symptomkontrolle erforderlichen Zeitraum angewendet wird.

Die empfohlene Tageshöchstdosis darf bei unzureichender therapeutischer Wirkung nicht erhöht

werden und die Therapie darf nicht durch ein zusätzliches NSAR ergänzt werden. Wenn nach einigen

Tagen keine Besserung eintritt, müssen Sie sich an Ihren Arzt wenden!

Ältere Patienten

Bei älteren Patienten treten häufiger Nebenwirkungen nach Anwendung von NSAR auf, (insbesondere

Blutungen und Durchbrüche im Magen- und Darmbereich), die lebensbedrohlich sein können. Im

Allgemeinen haben Blutungen oder Geschwüre/Durchbrüche im Magen- und Darmbereich bei älteren

Menschen schwerwiegendere Konsequenzen. Daher ist bei älteren Patienten eine besonders sorgfältige

ärztliche Überwachung erforderlich.

Ihr Arzt wird Sie sorgfältig überwachen, insbesondere wenn Sie an einer Nieren- oder

Leberfunktionsstörung oder einer Herzinsuffizienz (Unfähigkeit des Herzens, eine ausreichende

Menge an Blut durch Ihren Körper zu pumpen) leiden.

Einnahme von Meloxicam EG zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere

Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen.

Die folgenden Arzneimittel können das Risiko auf Nebenwirkungen im Magen-Darm-Trakt erhöhen:

andere nicht-steroidale Antiphlogistika (NSAR) (z. B. Ibuprofen)

selektive Cyclooxigenase-2 Hemmer (Arzneimittel zur Behandlung von Entzündungen)

Kortikosteroide (Arzneimittel zur Behandlung von Entzündungen oder Allergien)

Thrombozytenaggregationshemmer (Arzneimittel, die Blutgerinnsel auflösen oder verhindern),

wie Acetylsalicylsäure

bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von depressiven Erkrankungen (selektive Serotonin-

Wiederaufnahmehemmer; SSRI)

Wechselwirkungen können auch mit den folgenden Arzneimitteln auftreten:

orale Antikoagulanzien.

NSAR können die Wirkung von Antikoagulanzien

wie Warfarin

verstärken.

Die gleichzeitige Anwendung von NSAR, wie Meloxicam, und oralen Antikoagulanzien wird

nicht empfohlen. Wenn Sie orale Antikoagulanzien einnehmen, wenden Sie sich bitte an Ihren

Arzt!

Heparin (ein injiziertes Antikoagulans)

Arzneimittel, die die Immunreaktion des Körpers unterdrücken oder Abwehrreaktionen nach

Organtransplantationen

verhindern

(Ciclosporin,

Tacrolimus).

Diese

können

die

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Gebrauchsinformation

Nebenwirkungen auf die Nieren verstärken (Nephrotoxizität), wenn gleichzeitig Meloxicam

verabreicht wird.

Blutdruck senkende Arzneimittel (z. B. Diuretika, ACE-Hemmer, Angiotensin-II-Antagonisten,

Betablocker). Meloxicam kann die Blutdruck senkende Wirkung dieser Arzneimittel vermindern.

Intrauterinpessare (IUP): kleine, biegsame Spiralen aus Metall und/oder Kunststoff, die nach

Einbringung in die Gebärmutter einer Frau eine Schwangerschaft verhindern). Ihre Wirkung

kann durch Meloxicam verringert werden.

bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von psychischen Störungen und Depression (Lithium)

bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von rheumatischen Krankheiten und Tumoren

(Methotrexat). Die Wirkstoffspiegel dieser Arzneimittel können durch Meloxicam erhöht

werden.

Arzneimittel

Senkung

Cholesterinspiegels

(Colestyramin).

senken

den

Meloxicamspiegel im Blut und somit die Wirkung von Meloxicam.

Einnahme von Meloxicam EG zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Die Tabletten müssen während einer Mahlzeit mit Wasser oder einer anderen Flüssigkeit

eingenommen werden.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen,

schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker

um Rat.

Schwangerschaft

Während der ersten 6 Monate der Schwangerschaft kann Ihr Arzt Meloxicam EG bei Bedarf fallweise

verschreiben.

Sie dürfen Meloxicam EG während der letzten drei Monate Ihrer Schwangerschaft nicht

einnehmen, da Meloxicam EG schwere Wirkungen auf Ihr Kind haben kann, insbesondere auf Herz,

Lunge und Nieren (Siehe Abschnitt 2. Meloxicam EG darf nicht eingenommen werden).

Meloxicam kann es Ihnen erschweren, schwanger zu werden (siehe Abschnitt 2. Warnhinweise und

Vorsichtsmaßnahmen).

Stillzeit

Meloxicam EG wird während der Stillzeit nicht empfohlen.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Meloxicam hat höchstwahrscheinlich keine oder eine zu vernachlässigende Wirkung auf diese

Fähigkeiten. Dennoch können bei der Einnahme von Meloxicam Störungen des Zentralnervensystems

auftreten (z. B. Sehstörungen, Schläfrigkeit, Vertigo (Schwindelgefühl) oder andere Symptome). Wenn

Sie betroffen sind, dürfen Sie keine Fahrzeuge lenken und keine Maschinen bedienen.

Meloxicam EG enthält Laktose

Bitte nehmen Sie dieses Arzneimittel erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt

ist, dass Sie an einer Zuckerunverträglichkeit leiden.

3. Wie ist Meloxicam EG einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei

Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die empfohlene Dosis beträgt:

Bei Verschlimmerung von Osteoarthritis

½ Tablette täglich (7,5 mg Meloxicam).

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Gebrauchsinformation

Bei Bedarf, wenn keine Besserung eintritt, kann die Dosis auf 1 Tablette täglich (15 mg Meloxicam)

erhöht werden.

Bei rheumatoider Arthritis oder Spondylitis ankylosans

1 Tablette täglich (15 mg Meloxicam) (siehe auch ‘Besondere Patientengruppen’).

Je nach der therapeutischen Reaktion kann Ihr Arzt die Dosis auf ½ Tablette täglich (7,5 mg

Meloxicam) senken.

Die Dosis von 1 Tablette Meloxicam EG 15 mg (also 15 mg Meloxicam) täglich darf nicht

überschritten werden.

Art der Anwendung

Zum Einnehmen.

Nehmen Sie die Tablette(n) bitte einmal täglich während einer Mahlzeit mit ausreichend Flüssigkeit

(z. B. 1 Glas Wasser) ein.

Da die Risiken von Meloxicam mit der Dosis und der Dauer der Behandlung steigern können, wird Ihr

Arzt die kürzest mögliche Dauer und die niedrigst wirksame Dosis vorschreiben. Daher müssen Sie

regelmäßig zur Kontrolle zum Arzt.

Besondere Patientengruppen

Ältere Patienten und Patienten mit erhöhtem Risiko auf Nebenwirkungen

Die empfohlene Dosis für eine Langzeitbehandlung älterer Patienten ist 1/2 Tablette Meloxicam EG

15 mg (7,5 mg Meloxicam) täglich.

Patienten mit erhöhtem Risiko auf Nebenwirkungen müssen die Behandlung mit 1/2 Tablette

Meloxicam EG 15 mg (7,5 mg Meloxicam) täglich beginnen.

Patienten mit herabgesetzter Nierenfunktion

Bei Patienten mit schwerem Nierenversagen, die dialysiert werden, darf die Dosis 1/2 Tablette

Meloxicam EG 15 mg (7,5 mg Meloxicam) täglich nicht übersteigen.

Meloxicam darf durch Patienten mit schwerem Nierenversagen, die nicht dialysiert werden, nicht

eingenommen werden (siehe „Meloxicam EG darf nicht eingenommen werden").

Patienten mit herabgesetzter Leberfunktion

Bei Patienten mit leicht bis mäßig eingeschränkter Leberfunktion ist keine Dosisanpassung

erforderlich. Meloxicam darf durch Patienten mit stark herabgesetzter Leberfunktion nicht

eingenommen werden (siehe „Meloxicam EG darf nicht eingenommen werden“).

Anwendung bei Kindern und Jugendliche (unter 16 Jahren)

Dieses Arzneimittel darf Kindern unter 16 Jahren nicht verabreicht werden.

Wenn Sie eine größere Menge von Meloxicam EG eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie eine größere Menge von Meloxicam EG eingenommen haben, kontaktieren Sie sofort Ihren

Arzt, Ihren Apotheker oder das Antigiftzentrum (070/245.245).

Symptome einer Überdosierung mit Meloxicam können sein:

Übelkeit

Erbrechen

Schläfrigkeit

Antriebslosigkeit (Lethargie)

epigastrische Schmerzen (Schmerzen im Oberbauch), die im Allgemeinen mit supportiver

Therapie reversibel sind.

Magen- und/oder Darmblutungen

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Gebrauchsinformation

Schwere Vergiftung kann zu schweren Reaktionen auf das Arzneimittel führen:

Bluthochdruck (Hypertonie)

akutes Nierenversagen

Leberfunktionsstörung

langsame/flache Atmung oder Atemstillstand (Atemdepression)

Krampfanfälle (Konvulsionen)

Bewusstlosigkeit (Koma)

Kreislaufkollaps

Herzstillstand

sofortige allergische (Überempfindlichkeits-) Reaktionen, einschließlich:

Ohnmacht

Kurzatmigkeit

Hautreaktionen

Wenn Sie die Einnahme von Meloxicam EG vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben,

sondern setzen Sie das Einnahmeschema fort, wie durch Ihren Arzt verschrieben.

Wenn Sie die Einnahme von Meloxicam EG abbrechen

Unterbrechen Sie die Behandlung nicht und brechen Sie sie auch nicht ab, ohne vorab mit Ihrem Arzt

darüber zu sprechen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt

oder Apotheker.

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem

auftreten müssen.

Brechen Sie die Einnahme von Meloxicam EG ab und wenden Sie sich sofort an einen Arzt oder

die Notaufnahme des nächsten Krankenhauses, wenn Sie Folgendes feststellen:

Allergische (Überempfindlichkeits-) Reaktionen, die in folgender Form auftreten können:

Atembeschwerden; Zuschwellen des Rachens; Schwellung von Lippen, Zunge oder Gesicht, oder

Quaddeln

Schwellung oder schnelle Gewichtszunahme (Flüssigkeitsansammlung)

Geschwüre (offene wunde Stellen) im Mund

Gelbfärbung der Haut oder Augen

starker Juckreiz

grippeähnliche Symptome

Muskelkrämpfe, Gefühllosigkeit oder Prickeln und Kribbeln

Krampfanfälle

eingeschränktes Hörvermögen oder Klingeln in den Ohren

unübliche Müdigkeit oder Schwäche

Nebenwirkungen auf den Verdauungstrakt, insbesondere:

Bauchkrämpfe, Sodbrennen oder Verdauungsstörungen

Schmerzen oder Empfindlichkeit im Bauch

blutiger, schwarzer oder teeriger Stuhl

Blut im Erbrochenen

Diese Symptome könnten auf schwere Nebenwirkungen hinweisen (z. B. peptische Ulzera,

Durchbrüche oder Magen-Darm-Blutungen), die gelegentlich schwer sein können, besonders bei

Senioren.

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Gebrauchsinformation

Diese Nebenwirkungen können jederzeit während der Behandlung auftreten, mit oder ohne

Warnsymptome oder schwerwiegende gastrointestinale Erkrankungen in der Vergangenheit, und

können bei Senioren schwerere Folgen haben.

Allgemeine Nebenwirkungen von nichtsteroidalen Antiphlogistika (NSAR)

Die Anwendung einiger nichtsteroidaler Antiphlogistika (NSAR) kann mit einem geringfügig erhöhten

Risiko auf eine Obstruktion von Arterien (arterielle thrombotische Ereignisse) verbunden sein, z. B.

Herzanfall (Myokardinfarkt) oder Schlaganfall (Apoplexie), vor allem bei hohen Dosen und

Langzeitanwendung.

Über

Flüssigkeitsansammlung

(Ödem),

Bluthochdruck

(Hypertonie)

Herzinsuffizienz

(Herzversagen) wurde im Zusammenhang mit einer Behandlung mit NSAR berichtet.

häufigsten

beobachteten

Nebenwirkungen

betreffen

Magen-Darm-Trakt.

Magen/Zwölffingerdarm-Geschwüre (peptische Ulzera), Perforationen (Durchbrüche) oder Blutungen,

manchmal lebensbedrohlich, können auftreten, insbesondere bei älteren Patienten (siehe Abschnitt 2.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen).

Über die folgenden Nebenwirkungen wurde nach der Verabreichung von NSAR berichtet:

Übelkeit und Erbrechen

weicher Stuhl (Durchfall)

Blähungen

Verstopfung

Verdauungsstörung (Dyspepsie)

Bauchschmerzen

teeriger Stuhl aufgrund von Blutungen im Verdauungstrakt (Meläna)

Erbrechen von Blut (Hämatemesis)

Entzündung mit Bildung von Geschwüren im Mund (ulzerative Stomatitis)

Verschlimmerung einer Entzündung des Dickdarms (Kolitis)

Verschlimmerung einer Entzündung des Verdauungstrakts (Morbus Crohn)

Weniger häufig wurde eine Entzündung des Magens (Gastritis) beobachtet.

Nebenwirkungen von Meloxicam – der Wirkstoff von Meloxicam EG

Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Personen betreffen):

Magen-Darm-Störungen wie

Verdauungsstörung (Dyspepsie)

Übelkeit und Erbrechen

Bauchschmerzen

Verstopfung

Blähungen (Flatulenz)

Durchfall

geringfügige Blutverluste im Magen-Darm-Trakt, die in sehr seltenen Fällen zu einer Senkung

der Anzahl der roten Blutkörperchen (Anämie) führen können

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Personen betreffen):

Kopfschmerzen

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Personen betreffen):

niedrige Anzahl von roten Blutkörperchen (Anämie)

Schwindel oder drehendes Gefühl (Vertigo)

Schwindel

Schläfrigkeit (Somnolenz)

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Gebrauchsinformation

Blutdruckanstieg (Hypertonie)

Flush

Magen-Darm-Blutungen und –Geschwüre (dies kann zu schwarzen Stühlen oder Bluterbrechen

führen)

Magenentzündung (Gastritis)

Aufstoßen (Eruktation)

Mundgeschwüre, Entzündung der Mundschleimhaut (Stomatitis)

Schwellung von Haut und Schleimhäuten (Angioödem)

allergische Reaktionen

Juckreiz (Pruritus)

Hautausschlag

Natrium- und Wasserretention

Anstieg des Kaliumspiegels im Blut (Hyperkaliämie)

vorübergehende Störungen bei Leber- und Nierenfunktionstests

Bildung eines Blutgerinnsels oder Thrombus innerhalb eines Blutgefäßes, wodurch bestimmte

Herzerkrankungen oder Hirnerkrankungen verursacht werden können (kardiovaskuläre oder

zerebrovaskuläre thromboembolische Ereignisse)

Flüssigkeitsretention (Ödem) z. B. mit Anschwellen der unteren Gliedmaßen

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Personen betreffen):

potenziell lebensgefährliche bullöse Hautausschläge, mit Rötung und Blasenbildung (z. B.

Stevens-Johnson-Syndrom und toxisch epidermale Nekrolyse/Lyell-Syndrom) (siehe Abschnitt 2)

Nesselsucht (Urtikaria)

spürbarer Herzschlag (Herzklopfen)

Stimmungsschwankungen

Schlaflosigkeit und Albträume

Sehstörungen einschließlich verschwommenen Sehens

Augenreizung (Konjunktivitis)

Klingeln oder Pfeifen im Ohr (Tinnitus)

Auftreten von Asthmaanfällen bei Personen, die gegen Acetylsalicylsäure (z. B. Aspirin) oder

andere NSAR allergisch sind

Darmentzündung (Kolitis)

Speiseröhrenentzündung (Ösophagitis)

Störungen der Blutbildung (Störungen der Anzahl der Blutkörperchen: wie z. B. Leukopenie,

Thrombozytopenie, Agranulozytose)

Sehr Selten (kann bis zu 1 von 10.000 Personen betreffen):

Durchbrüche der Magen- und Darmwand (gastrointestinale Durchbrüche). Dadurch entsteht

Peritonitis (Entzündung im Bauch), die sofort operiert werden muss.

Wichtige Abnahme der Anzahl von weißen Blutkörperchen, die das Risiko der Infektionen erhöht

(Agranulozytose)

Leberentzündung (Hepatitis)

Blasenbildung auf der Haut (bullöse Reaktionen) und Erythema multiforme. Erythema multiforme

ist eine schwerwiegende allergische Hautreaktion, bei der Flecken, rote Striemen sowie purpurrote

oder blasenbedeckte Hautgebiete entstehen. Der Mund, die Augen und andere feuchte

Körperoberflächen können davon ebenfalls betroffen sein.

akutes funktionales Nierenversagen insbesondere bei Patienten mit Risikofaktoren

Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):

anaphylaktische Reaktionen (akute allergische Reaktionen), einschließlich Symptome wie

Entzündung

oder

Blasenbildung

Haut,

Anschwellen

Lippen

oder

Zunge,

Atembeschwerden, niedriger Blutdruck und Ohnmacht. Wenn Sie eines dieser Symptome

feststellen, wenden Sie sich bitte sofort an Ihren Arzt

Verschlimmerung von Magen-Darm-Erkrankungen (Colitis und Morbus Crohn; siehe Abschnitt 2

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen)

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Gebrauchsinformation

Bildung eines Blutgerinnsels oder einer Thrombose in einer Vene, wodurch der Blutfluss durch

den Körper beeinträchtigt wird (periphere venöse thrombotische Ereignisse)

Lungenentzündung, höchstwahrscheinlich ausgelöst durch eine allergische Reaktion (pulmonale

Eosinophilie)

Verwirrtheit

Desorientiertheit

Lichtempfindlichkeitsreaktionen

Pankreatitis (Entzündung der Bauchspeicheldrüse)

Nebenwirkungen, die durch nichtsteroidale Antiphlogistika (NSAR) verursacht werden, nach

der Einnahme von Meloxicam EG aber nicht beobachtet wurden

Veränderungen der Nierenstruktur, die zu akutem Nierenversagen führt:

sehr seltene Fälle von Nierenentzündung (interstitielle Nephritis)

Absterben bestimmter Zellen in den Nieren (akute tubuläre oder papilläre Nekrose)

Eiweiß im Harn (nephrotisches Syndrom mit Proteinurie)

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch

für

Nebenwirkungen,

nicht

dieser

Packungsbeilage

angegeben

sind.

können

Nebenwirkungen auch direkt über die Website:

www.fagg-afmps.be

anzeigen.

Indem Sie

Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit

dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5. Wie ist Meloxicam EG aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und auf der Blisterpackung nach ‚EXP’

angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag

des angegebenen Monats.

Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie

das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der

Umwelt bei.

6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Meloxicam EG enthält

Der Wirkstoff ist Meloxicam.

Meloxicam EG 15 mg Tabletten: 1 Tablette enthält 15 mg Meloxicam.

Die sonstigen Bestandteile sind mikrokristalline Cellulose, vorverkleisterte Stärke (Mais), Maisstärke,

Natriumcitrat, hochdisperses Siliciumdioxid, Magnesiumstearat, Laktose-Monohydrat.

Wie Meloxicam EG aussieht und Inhalt der Packung

Hell gelbe, flache Tablette mit abgeschrägtem Rand und zentraler Bruchlinie auf einer Seite, glatt auf

der anderen, in PVC/PVDC/Aluminium-Blisterpackung. Packungen mit 7, 10, 14, 15, 20, 28, 30, 50,

60, 100, 140, 280, 300, 500 oder 1.000 Tabletten.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

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Gebrauchsinformation

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer

Eurogenerics NV - Heizel Esplanade b 22 - 1020 Brüssel - Belgien

Hersteller

Chanelle Medical – Loughrea, Co. Galway – Irland

Sanico NV – Veedijk 59 – Industriezone – 2300 Turnhout – Belgien

Centrafarm Services BV – Nieuwe Donk 9 – 4879 AC Etten Leur – Niederlande

STADA Arzneimittel AG - Stadastrasse 2-18 - 61118 Bad Vilbel – Deutschland

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR)

unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

BE: Meloxicam EG 15mg tabletten

CZ: MELOXISTAD 15

DE: Meloxicam AL 7,5 /15mg Tabletten

DK: Meloxicam STADA

EE: MELOXISTAD 7,5/15 mg tabletid

ES: Meloxicam STADA 7,5/15 mg comprimidos EFG

HU: MELOXISTAD 7.5/15 mg tabletta

IT: Meloxicam EG 7,5/15 mg Compresse

LT: MELOXISTAD 7,5/15 mg tabletés

LU: Meloxicam EG 15 mg comprimés

LV: MELOXISTAD 7,5/15 mg tabletes

PL: Meloxistad

PT: Meloxicam Ciclum 7,5/15 mg comprimidos

SK: MELOXISTAD 15

Zulassungsnummern:

Meloxicam EG 15 mg Tabletten: BE295075

Abgabeform: Verschreibungspflichtig.

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt genehmigt/überarbeitet im 11/2017 / 11/2017.

11/11

24-3-2018

EMA bewertet die Anwendung von Omega-3-Fettsäure-haltigen Arzneimitteln nach Herzinfarkt

EMA bewertet die Anwendung von Omega-3-Fettsäure-haltigen Arzneimitteln nach Herzinfarkt

Das BfArM informiert über die Einleitung eines europäischen Risikobewertungsverfahrens nach Artikel 31 der Richtlinie 2001/83/EG zur Anwendung von Omega-3-Fettsäure-haltigen Arzneimitteln nach Herzinfarkt.

Deutschland - BfArM - Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

16-2-2018

Pending EC decision:  Metacam, meloxicam, Opinion date: 15-Feb-2018

Pending EC decision: Metacam, meloxicam, Opinion date: 15-Feb-2018

Europe - EMA - European Medicines Agency

1-12-2017

Vancomycinhaltige Antibiotika: Änderungen der Produktinformationen 
Aktualisierung zur Minimierung von Resistenzentwicklungen

Vancomycinhaltige Antibiotika: Änderungen der Produktinformationen Aktualisierung zur Minimierung von Resistenzentwicklungen

Zur Minimierung von Resistenzentwicklungen hat der Ausschuss für Humanarzneimittel CHMP der Europäischen Arzneimittelagentur EMA in einem Verfahren nach Artikel 31 der Richtlinie 2001/83/EG die Produktinformationen vancomycinhaltiger Arzneimittel umfassend aktualisiert und Vorgaben für den Wirkstoffgehalt/die Zusammensetzung gemacht. Das BfArM setzt den Durchführungsbeschluss der EU-Kommission per Bescheid um.

Deutschland - BfArM - Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

30-11-2017

Hinweis zur verpflichtenden Einreichung von Referrals via Common Repository des BfArM

Hinweis zur verpflichtenden Einreichung von Referrals via Common Repository des BfArM

Das BfArM weist darauf hin, dass ab 1. Dezember 2017 Unterlagen zu Europäischen Risikobewertungsverfahren, d.h. zu Referrals nach Artikel 13, Artikel 29(4), Artikel 30, Artikel 31 und Artikel 107i der Richtlinie 2001/83/EG oder nach Artikel 5 Abs. 3 und Artikel 20 der Verordnung (EG) Nr. 726/2004 bis zu deren Abschluss auf Europäischer Ebene nur noch über das Common Repository der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) einzureichen sind.

Deutschland - BfArM - Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

28-10-2017

Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) startet eine neue Risikobewertung von Hydroxyethylstärke (HES)-haltigen Arzneimitteln

Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) startet eine neue Risikobewertung von Hydroxyethylstärke (HES)-haltigen Arzneimitteln

Das BfArM informiert über die Einleitung eines europäischen Risikobewertungsverfahrens nach Art. 107i der RL 2001/83/EG für HES-haltige Arzneimittel. Studien zeigen eine geringe Einhaltung von Beschränkungen, die zum Ziel haben, das Risiko von Nierenschäden und Tod zu reduzieren

Deutschland - BfArM - Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

18-8-2017

Fälschungsrichtlinie

Fälschungsrichtlinie

Ab dem 09.02.2019 sind die von der Richtlinie 2011/62/EU in Verbindung mit der Delegierten Verordnung (EU) 2016/161 zur Ergänzung der Richtlinie 2001/83/EG erfassten Humanarzneimittel mit zusätzlichen Sicherheitsmerkmalen und einer Vorrichtung zum Erkennen einer möglichen Manipulation zu versehen.

Deutschland - BfArM - Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

15-7-2017

Unzuverlässige Studien der Fa. Micro Therapeutic Research Labs

Unzuverlässige Studien der Fa. Micro Therapeutic Research Labs

Unzuverlässige Studien der Fa. Micro Therapeutic Research Labs; Verfahren nach Art. 31 der RL 2001/83/EG

Deutschland - BfArM - Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

15-7-2017

Direkt wirkende Antiretrovirale Arzneimittel gegen Hepatitis C (DAAV): Mögliche Hepatitis B Reaktivierung und mögliches Wiederauftreten von Leberzellkarzinomen

Direkt wirkende Antiretrovirale Arzneimittel gegen Hepatitis C (DAAV): Mögliche Hepatitis B Reaktivierung und mögliches Wiederauftreten von Leberzellkarzinomen

Direkt wirkende Antiretrovirale Arzneimittel gegen Hepatitis C (DAAV): Mögliche Hepatitis B Reaktivierung und mögliches Wiederauftreten von Leberzellkarzinomen Verfahren nach Art. 20 der VO (EG) 726/2004

Deutschland - BfArM - Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

3-6-2017

Umsetzung des Beschlusses der CMDh zum PSUR Single Assessment Verfahren für den Wirkstoff Budesonid

Umsetzung des Beschlusses der CMDh zum PSUR Single Assessment Verfahren für den Wirkstoff Budesonid

Das BfArM hat mit Bescheid vom 30.05.2017 den entsprechenden Beschluss, EMA/CMDh/33056/2017 corr1 vom 25.01.2017, der Koordinierungsgruppe für dezentrale Verfahren und Verfahren der gegenseitigen Anerkennung (CMDh) nach Artikel 107d) bis g) der Richtlinie 2001/83/EG, betreffend die Zulassungen für Humanarzneimittel mit dem Wirkstoff Budesonid, umgesetzt.

Deutschland - BfArM - Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

24-4-2018

Meloxidolor (Le Vet Beheer B.V.)

Meloxidolor (Le Vet Beheer B.V.)

Meloxidolor (Active substance: Meloxicam) - Centralised - Renewal - Commission Decision (2018)2536 of Tue, 24 Apr 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/V/C/2590/R/7

Europe -DG Health and Food Safety

12-4-2018

MOBIC (Meloxicam) Suspension [Boehringer Ingelheim Pharmaceuticals, Inc.]

MOBIC (Meloxicam) Suspension [Boehringer Ingelheim Pharmaceuticals, Inc.]

Updated Date: Apr 12, 2018 EST

US - DailyMed

19-3-2018

MELOXICAM Tablet [QPharma Inc]

MELOXICAM Tablet [QPharma Inc]

Updated Date: Mar 19, 2018 EST

US - DailyMed

28-2-2018

MELOXICAM Tablet [McKesson Corporation]

MELOXICAM Tablet [McKesson Corporation]

Updated Date: Feb 28, 2018 EST

US - DailyMed

27-2-2018

Voltaren Gel vs. Mobic

Voltaren Gel vs. Mobic

Voltaren Gel (diclofenac sodium topical gel) and meloxicam are nonsteroidal anti-inflammatory drugs (NSAIDs) used to treat osteoarthritis joint pain. Meloxicam is also used to treat rheumatoid arthritis.

US - RxList

22-2-2018

MELOXICAM Tablet [Cardinal Health]

MELOXICAM Tablet [Cardinal Health]

Updated Date: Feb 22, 2018 EST

US - DailyMed

5-2-2018

MELOXICAM Tablet [Cadila Healthcare Limited]

MELOXICAM Tablet [Cadila Healthcare Limited]

Updated Date: Feb 5, 2018 EST

US - DailyMed

2-2-2018

Meloxoral (Le Vet B.V.)

Meloxoral (Le Vet B.V.)

Meloxoral (Active substance: Meloxicam) - Centralised - Yearly update - Commission Decision (2018)657 of Fri, 02 Feb 2018

Europe -DG Health and Food Safety

1-2-2018

MOBIC (Meloxicam) Tablet [Boehringer Ingelheim Pharmaceuticals, Inc.]

MOBIC (Meloxicam) Tablet [Boehringer Ingelheim Pharmaceuticals, Inc.]

Updated Date: Feb 1, 2018 EST

US - DailyMed

19-1-2018

MELOXICAM Tablet [NuCare Pharmaceuticals,Inc.]

MELOXICAM Tablet [NuCare Pharmaceuticals,Inc.]

Updated Date: Jan 19, 2018 EST

US - DailyMed

12-1-2018

MELOXICAM Tablet [Preferred Pharmaceuticals, Inc.]

MELOXICAM Tablet [Preferred Pharmaceuticals, Inc.]

Updated Date: Jan 12, 2018 EST

US - DailyMed

29-12-2017

MELOXICAM Tablet [Exelan Pharmaceuticals Inc.]

MELOXICAM Tablet [Exelan Pharmaceuticals Inc.]

Updated Date: Dec 29, 2017 EST

US - DailyMed

22-12-2017

MELOXICAM Tablet [St. Mary'S Medical Park Pharmacy]

MELOXICAM Tablet [St. Mary'S Medical Park Pharmacy]

Updated Date: Dec 22, 2017 EST

US - DailyMed

14-12-2017

Ibuprofen vs. Mobic

Ibuprofen vs. Mobic

Ibuprofen and Mobic (meloxicam) are nonsteroidal anti-inflammatory drugs (NSAIDs) used to treat pain or inflammation caused by arthritis.

US - RxList

13-12-2017

MELOXICAM Tablet [American Health Packaging]

MELOXICAM Tablet [American Health Packaging]

Updated Date: Dec 13, 2017 EST

US - DailyMed

13-12-2017

METACAM (Meloxicam) Suspension [Boehringer Ingelheim Vetmedica, Inc.]

METACAM (Meloxicam) Suspension [Boehringer Ingelheim Vetmedica, Inc.]

Updated Date: Dec 13, 2017 EST

US - DailyMed

16-11-2017

Contacera (Zoetis Belgium S.A.)

Contacera (Zoetis Belgium S.A.)

Contacera (Active substance: Meloxicam) - Centralised - Renewal - Commission Decision (2017)7724 of Thu, 16 Nov 2017 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/V/C/2612/R/9

Europe -DG Health and Food Safety

1-11-2017

Ibuprofen vs. Meloxicam (Mobic) for Pain

Ibuprofen vs. Meloxicam (Mobic) for Pain

Title: Ibuprofen vs. Meloxicam (Mobic) for PainCategory: MedicationsCreated: 11/1/2017 12:00:00 AMLast Editorial Review: 11/1/2017 12:00:00 AM

US - MedicineNet

26-10-2017

Inflacam (Chanelle Pharmaceuticals Manufacturing Limited)

Inflacam (Chanelle Pharmaceuticals Manufacturing Limited)

Inflacam (Active substance: Meloxicam) - Centralised - Yearly update - Commission Decision (2017)7270 of Thu, 26 Oct 2017

Europe -DG Health and Food Safety

26-10-2017

COMFORT PAC WITH MELOXICAM (Meloxicam) Kit [PD-Rx Pharmaceuticals, Inc.]

COMFORT PAC WITH MELOXICAM (Meloxicam) Kit [PD-Rx Pharmaceuticals, Inc.]

Updated Date: Oct 26, 2017 EST

US - DailyMed

20-10-2017

Celebrex vs. Mobic

Celebrex vs. Mobic

Celebrex (celecoxib) and Mobic (meloxicam) are nonsteroidal anti-inflammatory drugs (NSAIDs) used for the relief of pain, fever, swelling, and tenderness caused by arthritis. Celebrex is also used for familial FAP, acute pain, and menstrual cramps.

US - RxList

6-10-2017

MELOXICAM Tablet [Clinical Solutions Wholesale, LLC]

MELOXICAM Tablet [Clinical Solutions Wholesale, LLC]

Updated Date: Oct 6, 2017 EST

US - DailyMed

3-10-2017

MELOXICAM Tablet [Aphena Pharma Solutions - Tennessee, LLC]

MELOXICAM Tablet [Aphena Pharma Solutions - Tennessee, LLC]

Updated Date: Oct 3, 2017 EST

US - DailyMed

2-10-2017

MELOXICAM Tablet [PD-Rx Pharmaceuticals, Inc.]

MELOXICAM Tablet [PD-Rx Pharmaceuticals, Inc.]

Updated Date: Oct 2, 2017 EST

US - DailyMed

27-9-2017

Metacam (Boehringer Ingelheim Vetmedica GmbH)

Metacam (Boehringer Ingelheim Vetmedica GmbH)

Metacam (Active substance: Meloxicam) - Centralised - Yearly update - Commission Decision (2017)6579 of Wed, 27 Sep 2017

Europe -DG Health and Food Safety

19-9-2017

Rheumocam (Chanelle Pharmaceuticals Manufacturing Limited)

Rheumocam (Chanelle Pharmaceuticals Manufacturing Limited)

Rheumocam (Active substance: Meloxicam) - Centralised - Yearly update - Commission Decision (2017)6277 of Tue, 19 Sep 2017

Europe -DG Health and Food Safety

19-9-2017

MELOXICAM Tablet [Contract Pharmacy Services-PA]

MELOXICAM Tablet [Contract Pharmacy Services-PA]

Updated Date: Sep 19, 2017 EST

US - DailyMed

23-8-2017

MELOXICAM Tablet [Proficient Rx LP]

MELOXICAM Tablet [Proficient Rx LP]

Updated Date: Aug 23, 2017 EST

US - DailyMed

1-8-2017

Loxicom (Norbrook Laboratories Ltd)

Loxicom (Norbrook Laboratories Ltd)

Loxicom (Active substance: Meloxicam) - Centralised - Yearly update - Commission Decision (2017) 5474 of Tue, 01 Aug 2017

Europe -DG Health and Food Safety

20-7-2017

MELOXICAM Tablet [REMEDYREPACK INC.]

MELOXICAM Tablet [REMEDYREPACK INC.]

Updated Date: Jul 20, 2017 EST

US - DailyMed

13-7-2017

MELOXICAM Tablet [Zydus Pharmaceuticals (USA) Inc.]

MELOXICAM Tablet [Zydus Pharmaceuticals (USA) Inc.]

Updated Date: Jul 13, 2017 EST

US - DailyMed

11-7-2017

ALLOXATE (Meloxicam) Injection, Solution [Patterson Veterinary]

ALLOXATE (Meloxicam) Injection, Solution [Patterson Veterinary]

Updated Date: Jul 11, 2017 EST

US - DailyMed

5-7-2017

MELOXICAM Tablet [Unit Dose Services]

MELOXICAM Tablet [Unit Dose Services]

Updated Date: Jul 5, 2017 EST

US - DailyMed

3-7-2017

MELOXICAM Tablet MELOXICAM Tablet [Bryant Ranch Prepack]

MELOXICAM Tablet MELOXICAM Tablet [Bryant Ranch Prepack]

Updated Date: Jul 3, 2017 EST

US - DailyMed

9-6-2017

MELOXICAM Tablet [International Laboratories, LLC]

MELOXICAM Tablet [International Laboratories, LLC]

Updated Date: Jun 9, 2017 EST

US - DailyMed