Medrol Pak

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Medrol Pak Tablette 4 mg
  • Dosierung:
  • 4 mg
  • Darreichungsform:
  • Tablette
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

  • Information für medizinisches Fachpersonal:
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Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Medrol Pak Tablette 4 mg
    Belgien
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • synthetische Glukokortikoide.

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AFMPS - Agence Fédérale des Médicaments et des Produits de Santé - Belgium
  • Zulassungsnummer:
  • BE500302
  • Letzte Änderung:
  • 12-04-2018

Packungsbeilage

Gebrauchsinformation BEL 18B07

BEL 18B07

Gebrauchsinformation: Information für Patienten

Medrol 4 mg Tabletten

Medrol PAK 4 mg Tabletten

Medrol A 16 mg Tabletten

(Methylprednisolon)

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses

Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter. Es

kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt

auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe

Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was ist Medrol und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Einnahme von Medrol beachten?

Wie ist Medrol einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Medrol aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

Was ist Medrol und wofür wird es angewendet?

Medrol enthält Methylprednisolon. Methylprednisolon gehört zur Gruppe der Corticoide.

Methylprednisolon unterdrückt lokale Entzündungserscheinungen (Hitze, Schwellungen, Schmerzen,

Rötung) und allergische Reaktionen und beeinflusst mehrere Organe und Stoffwechselprozesse. Deshalb

wird es zur Behandlung von zahlreichen Erkrankungen eingesetzt, z. B. von:

rheumatischen Erkrankungen verschiedenster Ursache;

allergischen Erkrankungen: z. B. Heuschnupfen, Asthma, Medikamentenallergien;

Hauterkrankungen;

Augenerkrankungen bedingt durch Allergien oder Entzündungen;

bestimmten entzündlichen Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts;

bestimmten Erkrankungen der Atemwege;

bestimmten schweren Blutkrankheiten;

Nebennierenrindeninsuffizienz.

2.

Was sollten Sie vor der Einnahme von Medrol beachten?

Medrol darf nicht eingenommen werden,

wenn Sie allergisch gegen Methylprednisolon oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen

Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

bei Infektion des Körpers durch mikroskopische Pilze (Mykose).

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Medrol einnehmen.

Eine regelmäßige ärztliche Kontrolle sollte erfolgen, wenn:

Gebrauchsinformation BEL 18B07

Sie zu einer der besonderen Risikogruppen gehören (siehe Abschnitt 4 „Welche

Nebenwirkungen sind möglich?“)

Sie an Tuberkulose, einer Herzerkrankung oder Infektionen leiden oder gelitten haben.

Sie an Verdauungsstörungen, einer Magendarmstörung (Geschwür, Colitis usw.) leiden oder

gelitten haben. Eine Behandlung mit Glucocorticoiden kann eine Peritonitis oder andere, mit

gastrointestinalen Erkrankungen verbundene Anzeichen oder Symptome, wie eine Perforation,

eine Verstopfung oder eine Pankreatitis, verschleiern.

Sie unter Konvulsionen, einer Muskelerkrankung oder schwerer Muskelschwäche (Myasthenia

gravis) leiden.

eine Langzeitbehandlung mit diesem Arzneimittel notwendig ist, insbesondere bei älteren

Patienten, bei denen das Risiko für die Entwicklung von Nebenwirkungen erhöht ist.

eine Impfung unbedingt notwendig ist: Impfungen mit Lebendimpfstoffen oder abgeschwächten

Lebendimpfstoffen werden nicht empfohlen. Je nach Art des Impfstoffs kann dieser gefährlich

sein und eine Infektion hervorrufen, oder er kann unwirksam sein, sodass kein Impfschutz gegen

die Erkrankung aufgebaut wird. Informieren Sie immer diejenige Person, die Sie impft, dass Sie

mit Medrol behandelt werden oder wurden.

Informieren Sie Ihren Arzt vor der Behandlung, wenn Sie an einem Nebennierentumor (auch

Phäochromozytom genannt) leiden.

Sie am Cushing-Syndrom, einer Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) leiden; wenn Sie einer

außergewöhnlichen Stresssituation ausgesetzt sind oder in Kürze sein werden, sprechen Sie darüber

mit Ihrem Arzt.

Informieren Sie Ihren Arzt darüber, dass Sie dieses Arzneimittel erhalten, bevor er mit Ihnen einen

biologischen Test durchführt.

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie in der Vergangenheit gegen ein Arzneimittel allergisch waren.

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie an thromboembolischen Erkrankungen (Blutgerinnsel, die die

Blutgefäße verstopfen) leiden.

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie unter Bluthochdruck leiden.

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie ein Kaposi-Sarkom haben (eine Krebserkrankung, die zuerst

auf der Haut auftritt).

Ihr Arzt wird Ihnen eventuell zu natriumarmer Ernährung und zusätzlicher Kaliumzufuhr raten,

sofern Ihre Behandlung hohe Dosierungen erfordert.

Es sollte die niedrigste Dosis, mit der eine wirksame Kontrolle der Beschwerden möglich ist, ver-

abreicht werden. Ist eine Reduzierung der Dosis erforderlich, sollte dies schrittweise erfolgen.

Lesen Sie ebenfalls unter „Einnahme von Medrol zusammen mit anderen Arzneimitteln“ nach,

wenn Sie bereits andere Arzneimittel einnehmen.

Wenn bei Ihnen verschwommenes Sehen oder andere Sehstörungen auftreten, wenden Sie sich an

Ihren Arzt.

Kinder und Jugendliche

Bei Kindern und Neugeborenen, die eine Langzeitbehandlung erhalten, sind Wachstum und Entwick-

lung streng ärztlich zu überwachen. Bei einer Behandlung über einen längeren Zeitraum kann es zu ei-

ner Wachstumsverzögerung kommen. Bei Bedarf kann das Arzneimittel alle zwei Tage verabreicht

werden.

Säuglinge und Kinder, die über einen längeren Zeitraum behandelt werden, weisen ein erhöhtes Risiko

für eine Erhöhung des Schädelinnendrucks auf.

Hohe Dosen dieses Arzneimittels können bei Kindern eine Pankreatitis verursachen.

Einnahme von Medrol zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt

oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen oder kürzlich

andere Arzneimittel eingenommen haben, auch wenn es sich um Arzneimittel handelt, die ohne

ärztliches Rezept erhältlich sind.

Gebrauchsinformation BEL 18B07

Einige Arzneimittel können die Wirkungen von Medrol verstärken, und Ihr Arzt wird Sie

möglicherweise sorgfältig überwachen, wenn Sie diese Arzneimittel einnehmen, einschließlich

bestimmter Arzneimittel, wie antivirale Arzneimittel (Ritonavir, Indinavir) und pharmakokinetische

Verstärker (Cobicistat) zur Behandlung einer HIV-Infektion.

Die gleichzeitige Anwendung von Glucocorticoiden mit bestimmten entzündungshemmenden

Arzneimitteln erhöht das Risiko des Auftretens von bestimmten Erkrankungen des

Gastrointestinaltrakts.

Glucocorticoide können den Bedarf an Insulin oder oralen blutzuckersenkenden Arzneimitteln bei

Diabetikern erhöhen. Die Kombination von Glucocorticoiden mit harntreibenden Arzneimitteln

aus der Gruppe der Thiazide erhöht das Risiko einer Hyperglykämie (anormal erhöhter

Blutzuckerspiegel) und eines Kaliummangels im Blut.

Ein erhöhtes Risiko für einen Kaliummangel im Blut besteht auch bei der gleichzeitigen

Anwendung von Corticosteroiden mit folgenden Arzneimitteln: Amphotericin B (Arzneimittel

gegen bestimmte Pilzinfektionen), Xanthen oder Beta-2-Mimetika (Arzneimittel gegen Asthma).

Glucocorticoide unterdrücken den Abwehrmechanismus. Deshalb sind bestimmte Impfungen

nicht angezeigt.

Glucocorticoide können die Wirkung von Antikoagulanzien (Arzneimittel, die die Blutgerinnung

hemmen) verändern.

Die Wirkung von Glucocorticoiden kann bei gleichzeitiger Verabreichung mit folgenden

Arzneimitteln vermindert oder verstärkt werden:

Ketoconazol, Itraconazol

bestimmte Makrolid-Antibiotika wie Erythromycin, Clarithromycin, Troleandomycin

Barbiturate, Phenobarbital, Phenylbutazon, Phenytoin, Carbamazepin

neuromuskuläre Blocker (Arzneimittel zur Muskelrelaxation während Anästhesie wie

Vecuronium, Pancuronium)

Cholinesterase-Hemmer

Rifampicin, Isoniazid (Arzneimittel zur Behandlung von Tuberkulose)

bestimmte Arzneimittel gegen Übelkeit und Erbrechen (Aprepitant, Fosaprepitant)

Diltiazem

Aminoglutethimid

bestimmte orale Kontrazeptiva (Ethinylestradiol, Norethindron)

bestimmte Immunsuppressiva (Cyclophosphamid, Tacrolimus)

Andererseits kann die Wirkung von Acetylsalicylsäure und anderen Salicylaten durch die

gleichzeitige Verabreichung mit Glucocorticoiden vermindert werden.

Die Kombination von Glucocorticoiden mit nichtsteroidalen Entzündungshemmern kann das

Risiko von Geschwüren und Blutungen im Magendarm-takt erhöhen.

Bei gleichzeitiger Anwendung von Acetylsalicylsäure und nichtsteroidalen Entzündungshemmern

mit Glucocorticoiden ist Vorsicht geboten.

Bei gleichzeitiger Verabreichung von Glucocorticoiden mit Ciclosporin können Konvulsionen

auftreten.

Einnahme von Medrol zusammen mit Getränken

Grapefruitsaft kann die Wirkung von Medrol beeinflussen.

Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit

Die Anwendung dieser Arzneimittel während der Schwangerschaft wird generell nicht empfohlen, es sei

denn nach Rücksprache mit Ihrem Arzt. Sollte während der Behandlung mit diesem Arzneimittel bei

Ihnen eine Schwangerschaft eintreten, teilen Sie dies Ihrem Arzt mit.

Wenn eine Langzeitbehandlung während einer Schwangerschaft abgebrochen werden muss, sollte dies

in ausschleichender Form erfolgen.

Gebrauchsinformation BEL 18B07

Neugeborene, deren Mütter mit hohen Dosen von Corticosteroiden während der Schwangerschaft

behandelt wurden, müssen sorgfältig auf ein geringes Geburtsgewicht oder auf Symptome einer

Nebenniereninsuffizienz beobachtet werden.

Die Anwendung dieser Arzneimittel während der Stillzeit wird allgemein nicht empfohlen, es sei denn

nach Rücksprache mit Ihrem Arzt. Corticosteroide werden in die Muttermilch ausgeschieden.

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen,

schwanger zu werden, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Schwindelgefühl, Schwindel, Sehstörungen und Müdigkeit treten als mögliche Nebenwirkungen bei

einer Behandlung mit Corticosteroiden auf.

Sollten Sie derartige Störungen bemerken, dürfen Sie kein Fahrzeug fahren und/oder keine Maschinen

bedienen.

Medrol enthält Lactose und Saccharose

Bitte nehmen Sie Medrol erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie

unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden..

3.

Wie ist Medrol einzunehmen?

Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt an. Fragen Sie bei Ihrem

Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die empfohlene Dosis und die Behandlungsdauer hängen von der Erkrankung ab. Ihr Arzt wird die

empfohlene Dosis und Behandlungsdauer festlegen.

Im Allgemeinen sollte dieses Arzneimittel mit reichlich Wasser oder Milch eingenommen werden.

Gebrauch der Kalenderverpackung von Medrol A16

mg mit 14

Tabletten:

Nehmen Sie entsprechend den Anweisungen Ihres Arztes eine Tablette Medrol A16 mg im Abstand

von zwei Tagen um 8 Uhr morgens ein.

Die Kalenderverpackung hilft Ihnen, dieses Verabreichungsschema einzuhalten.

Auf dem Blisterstreifen ist jede Tablette mit dem Tag bezeichnet, an dem Sie diese einnehmen

müssen.

Suchen Sie den Tag, an dem Sie mit Ihrer Behandlung beginnen, in der ersten oder zweiten

Reihe. Drücken Sie die Tablette heraus, und nehmen Sie diese um 8 Uhr morgens ein.

Drücken Sie die nachfolgenden Tabletten in der angegebenen Pfeilrichtung heraus. Nachdem

Sie die vierte Reihe beendet haben, gehen Sie eventuell zur ersten und zweiten Reihe zurück

und nehmen die restlichen Tabletten

ein.

Wenn Sie eine größere Menge von Medrol eingenommen haben, als Sie sollten

Eine akute Überdosierung dieses Arzneimittels führt nicht zu sofort sichtbaren Erscheinungen. Bei

chronischer Überdosierung kommt es dagegen zu den typischen Erscheinungen wie Mondgesicht,

Schwellungen und Wasseransammlung.

Im Fall einer Überdosierung gibt es kein spezifisches Gegenmittel. Eine Behandlung besteht aus

unterstützenden Maßnahmen und Linderung der Symptome. Methylprednisolon ist dialysierbar.

Wenn Sie eine größere Menge von Medrol eingenommen haben, kontaktieren Sie sofort Ihren Arzt,

Ihren Apotheker oder das Antigiftzentrum (070/245.245).

Wenn Sie die Einnahme von Medrol vergessen haben

Bitte fragen Sie Ihren Arzt um Rat.

Gebrauchsinformation BEL 18B07

Wenn Sie die Einnahme von Medrol abbrechen

Ihr Arzt wird Ihnen sagen, wie lange Sie dieses Arzneimittel einnehmen müssen. Bei Langzeitgabe

empfiehlt sich die Beendigung der Behandlung in ausschleichender Form und unter ärztlicher

Aufsicht. Ihr Arzt wird darauf achten, ob Symptome einer Nebennierenrindeninsuffizienz wie

Schwäche, Blutdruckabfall bei Übergang von der liegenden in die aufrechte Position und depressive

Stimmung auftreten.

Bei einem abrupten Absetzen des Arzneimittels kann ein „Entzugssyndrom“ mit folgenden

Symptomen auftreten: starker Appetitverlust, Übelkeit, Erbrechen, Lethargie, Kopfschmerzen, Fieber,

Gelenkschmerzen, Zerstörung der obersten Hautschichten, Muskelschmerzen, Gewichtsverlust

und/oder niedriger Blutdruck.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt

oder Apotheker.

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem

auftreten müssen.

Wenn Sie einer der folgenden besonderen Risikogruppen angehören, sollten Sie sich regelmäßigen

ärztlichen Kontrollen unterziehen:

Kinder: Eine Wachstumsverzögerung ist bei Langzeitbehandlung möglich.

Diabetiker: Gegebenenfalls besteht ein erhöhter Bedarf an Insulin oder sonstigen

blutzuckersenkenden Substanzen.

Patienten mit erhöhtem Blutdruck.

Patienten mit Stimmungsstörungen.

Patienten mit einer Dekalzifizierung der Knochen.

Patienten mit beeinträchtigter Nierenfunktion.

Patienten mit Herpes simplex oder Herpes zoster am Auge aufgrund des Risikos einer

Hornhautperforation.

Das Risiko von Nebenwirkungen ist im Allgemeinen gering, wenn dieses Arzneimittel nur über kurze

Zeit angewendet wird. Es kann jedoch zunehmen, wenn hohe Dosen über einen längeren Zeitraum

angewendet werden. Es können vor allem die folgenden Nebenwirkungen auftreten:

Muskel- und Knochenerkrankungen

: Muskelerkrankung (Myopathie), Muskelschwäche,

Wachstumsverzögerung, Dekalzifizierung der Knochen (Osteoporose), Frakturen,

Sinterungsfrakturen von Wirbelkörpern, Sehnenriss (besonders Achillessehne),

Gewebszerstörungen, Erkrankungen des Gelenksystems, Muskelatrophie, Muskel- und

Gelenkschmerzen

Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts

: Geschwüre (mit Risiko von Perforation und Blutverlust),

Magenblutung, Darmperforation, Entzündungen (zum Beispiel im Bereich der Bauchspeicheldrüse

oder Speiseröhre), aufgeblähter Bauch, Bauchschmerzen, Diarrhoe, Übelkeit, Erbrechen,

Verdauungsstörungen

Leber- und Gallenerkrankungen

: veränderte Leberwerte im Blutbild bei Leberfunktionstests,

Erhöhung von Leberenzymen, Leberentzündung (Hepatitis)

Erkrankungen der Haut

: verzögerte Wundheilung, dünne und brüchige Haut, blaue Flecken,

geringfügige Hautblutungen, Akne, Hautveränderungen, Hautrötung, Quincke-Ödem (allergische

Reaktion), Juckreiz, Nesselsucht, Hautausschlag, vermehrte Körperbehaarung bei Frauen

(Hirsutismus), erhöhte Schweißabsonderung, Streifenbildung der Haut

Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen

: Natriumretention, Wasserretention, erhöhter

Blutsäuregehalt (

metabole

Azidose), Veränderung der Blutfettwerte (Dyslipidämie), verminderte

Zuckertoleranz, Hypokaliämie (Kaliumverlust im Blut) Alkalose (Anstieg der Alkalinität im Blut),

erhöhter Bedarf an Insulin oder blutzuckersenkenden Arzneimitteln bei Diabetikern, Auftreten

Gebrauchsinformation BEL 18B07

eines latenten Diabetes, negative Stickstoffbilanz, verstärkter Appetit (kann zu einer

Gewichtszunahme führen), Fettablagerungen in verschiedenen Teilen des Körpers

Erkrankungen des Nervensystems

: Schwindel, erhöhter Schädelinnendruck (insbesondere benigne

intrakraniale Hypertension), Kopfschmerzen, Krampfanfälle, Gedächtnisverlust, kognitive

Störungen

Psychiatrische Störungen

: Euphorie, Depression, psychotische Störungen (einschließlich Manie,

Wahnvorstellungen, Halluzinationen, Schizophrenie), psychotisches Verhalten, affektive Störungen

(einschließlich emotionaler Instabilität, Medikamentenabhängigkeit, Suizidgedanken), mentale

Störungen, Persönlichkeitsveränderungen, Stimmungswechsel, Verwirrtheit, anormales Verhalten,

Angst, Schlaflosigkeit, Reizbarkeit

Hormonelle Störungen

: Wachstumsstörungen bei Kindern, Mondgesicht (Cushing-Syndrom),

Hypopituitarismus, unregelmäßige Monatsblutungen, Entzugssyndrom (siehe Abschnitt 3 „Wenn

Sie die Einnahme von Medrol abbrechen“)

Augenerkrankungen

: Katarakt, Glaukom (erhöhter Augeninnendruck), hervortretende Augen,

Erkrankung der Netzhaut und der Aderhaut, verschwommenes Sehen (Häufigkeit nicht bekannt)

Infektionen

: Infektionen, opportunistische Infektionen, allergische und schwere allergische

Reaktionen mit potenziell tödlichem Ausgang (einschließlich erhöhter Sensibilität gegen

Fremdstoffe), Entzündung des Bauchfells (Peritonitis)

Herzerkrankungen

: beschleunigter Herzrhythmus, Myokardruptur (Riss des Herzmuskels) nach

Infarkt, kongestive Herzinsuffizienz (bei empfindlichen Patienten)

Gefäßerkrankungen

: Blutgerinnsel (Thrombose), erhöhter Blutdruck (Hypertonie) oder erniedrigter

Blutdruck (Hypotonie), verstärkte Blutgerinnung

Erkrankungen

Blutes und des Lymphsystems

: Zunahme der weißen Blutkörperchen

Erkrankungen der Atemwege

: Lungenembolie (Verstopfung eines Blutgefäßes in der Lunge),

Schluckauf

Allgemeine Erkrankungen

: Müdigkeit, Unwohlsein, peripheres Ödem

Untersuchungen (Labortests):

niedriger Kaliumspiegel im Blut, erhöhter Augeninnendruck,

Herabsetzung der Glukosetoleranz, verstärkte Kalziumausscheidung, erhöhter Harnstoffspiegel im

Blut, Hemmung von Hauttests

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch

für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können

Nebenwirkungen auch direkt über die Föderalagentur für Arzneimittel und Gesundheitsprodukte –

Abteilung Vigilanz, Eurostation II, Victor Hortaplein, 40/40, B-1060 Brüssel (Webseite:

www.afmps.be, E-Mail: patientinfo@fagg-afmps.be) anzeigen.

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die

Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5.

Wie ist Medrol aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Bei Raumtemperatur aufbewahren (15 °C – 25 °C).

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton nach „EXP“ angegebenen Verfalldatum

nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie

das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der

Umwelt bei.

6.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Medrol enthält

Gebrauchsinformation BEL 18B07

Der Wirkstoff ist Methylprednisolon:

Jede Tablette Medrol 4 mg und Medrol PAK 4 mg enthält 4 mg Methylprednisolon.

Jede Tablette Medrol A16 mg enthält 16 mg Methylprednisolon

Die sonstigen Bestandteile sind

Medrol 4 mg Tabletten und Medrol PAK 4 mg Tabletten:

Lactose-Monohydrat, Saccharose, Kalziumstereat, Maisstärke (siehe Abschnitt 2 „Medrol enthält

Lactose und Saccharose“).

Medrol A 16 mg Tabletten:

Lactose-Monohydrat, Saccharose, flüssiges Paraffin, Kalziumstereat, Maisstärke (siehe Abschnitt 2

„Medrol enthält Lactose und Saccharose“).

Wie Medrol aussieht und Inhalt der Packung

Medrol ist in Form von Schlucktabletten in folgenden Packungsgrößen erhältlich:

Medrol 4 mg Tabletten:

Plastikflasche mit 30 und 100 Tabletten.

Blisterpackung mit 100 Tabletten (Krankenhauspackung).

Medrol PAK 4 mg Tabletten:

Blisterpackung mit 21 Tabletten (Kalenderverpackung).

Medrol A 16 mg Tabletten:

Blisterpackung mit 14 Tabletten (Kalenderverpackung) und mit 50 Tabletten

(Krankenhauspackung).

Plastikflasche mit 50 Tabletten.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller:

Pharmazeutischer Unternehmer: Pfizer S.A., 17 Boulevard de la Plaine, 1050 Brüssel, Belgien.

Hersteller: Pfizer Italia S.r.l., Località Marino del Tronto, 63100 Ascoli Piceno (AP), Italien.

Zulassungsnummern:

MEDROL 4 mg Tabletten:

Plastikflasche: BE061214

Blisterpackung: BE500284

MEDROL PAK 4 mg Tabletten:

Blisterpackung: BE124494

MEDROL A 16 mg Tabletten:

Blisterpackung: BE061372

Plastikflasche: BE500302

Verschreibungspflichtig.

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt überarbeitet im 02/2018.

Das Zulassungsdatum: 03/2018

BEL 18B07

15-11-2018

Vanpak Limited recalls various Cosmetic products in pressurised containers.

Vanpak Limited recalls various Cosmetic products in pressurised containers.

The recalled products do not have mandatory hazard labelling as required by the Cosmetics Regulations under the Food and Drugs Act. Improper labelling could result in misuse of the product and lead to serious injury.

Health Canada

5-11-2018

Vanpak Limited recalls David Ross Extra purified Butane gas

Vanpak Limited recalls David Ross Extra purified Butane gas

The recalled products do not have proper hazard labelling as required by the Consumer Chemicals and Containers Regulations, 2001 under the Canada Consumer Product Safety Act. Improper labelling could result in unintentional exposure to these products and lead to serious illness, injury or death.

Health Canada

28-7-2018

Dringende Sicherheitsinformation zu Alcon 20GA TOTALPLUS Combined Procedure Pak von Alcon Laboratories, Inc.

Dringende Sicherheitsinformation zu Alcon 20GA TOTALPLUS Combined Procedure Pak von Alcon Laboratories, Inc.

Weitere Informationen sowie Details zum Produkt entnehmen Sie bitte der anliegenden Kundeninformation des Herstellers.

Deutschland - BfArM - Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

28-6-2018

Minister Bruno Bruins verbetert transparantie zorgverzekeringen

Minister Bruno Bruins verbetert transparantie zorgverzekeringen

Er zijn in Nederland 55 verschillende standaard basisverzekeringen. In de praktijk worden verzekeringen onder allerlei namen en in verschillende verpakkingen aangeboden. Een van de verpakkingsvormen zijn de ongeveer 51.000 verschillende collectieve zorgverzekeringen. Hierdoor is de zorgverzekeringsmarkt ondoorzichtig geworden en is goed vergelijken een haast onmogelijke opgave. Minister Bruno Bruins (Medische Zorg) wil daarom dat zorgverzekeraars zorgen voor meer transparantie, onder andere door precies ...

Netherlands - Ministerie van Volksgezondheid, Welzijn en Sport

15-6-2018

Minister Bruins presenteert maatregelen om uitgavengroei geneesmiddelen te beheersen

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Lagere maximumprijzen, scherper inkopen en beter kijken welke geneesmiddelen tegen welke prijs vergoed worden.  Dat zijn drie belangrijke onderwerpen in een nieuw pakket aan maatregelen van minister Bruno Bruins voor Medische Zorg. Doel is de uitgavengroei aan geneesmiddelen te beheersen.

Netherlands - Ministerie van Volksgezondheid, Welzijn en Sport

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