Maxitrol

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Maxitrol Augentropfen
  • Darreichungsform:
  • Augentropfen
  • Zusammensetzung:
  • dexamethasonum 1 mg, neomycinum 3,5 mg zu neomycini sulfas, polymyxini B sulfas 6000 U. I., conserv.: benzalkonii chloridum, excipiens Aussetzung für 1 ml.
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Maxitrol Augentropfen
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Synthetik menschlichen
  • Therapiebereich:
  • Infizierte Augenentzündungen

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • Swissmedic - Swiss Agency for Therapeutic Products
  • Zulassungsnummer:
  • 31567
  • Berechtigungsdatum:
  • 20-12-1965
  • Letzte Änderung:
  • 25-01-2018

Packungsbeilage

Patienteninformation

Transferiert von Alcon Switzerland SA

Maxitrol® Augentropfen

Novartis Pharma Schweiz AG

Was sind Maxitrol Augentropfen und wann werden sie angewendet?

Maxitrol ist ein Arzneimittel zur Behandlung von infizierten Augenentzündungen. Dieses

Arzneimittel ist rezeptpflichtig und nur auf ärztliche Verschreibung anzuwenden.

Was sollte dazu beachtet werden?

Die in Maxitrol Augentropfen enthaltenen Antibiotika (Neomycin und Polymyxin-B-Sulfat) sind

nicht gegen alle Erreger wirksam, die Augeninfektionen verursachen. Eine unkorrekte Anwendung

des Arzneimittels kann unter Umständen Komplikationen verursachen. Verwenden Sie daher

Maxitrol Augentropfen nie von sich aus zur Behandlung anderer Erkrankungen oder für

Drittpersonen. Auch bei späteren neuen Infektionen am Auge dürfen Sie Maxitrol Augentropfen nur

auf erneute ärztliche Verschreibung anwenden.

Während der gesamten Behandlungsdauer mit diesem Arzneimittel sind regelmässige Kontrollen

Ihrer Augen durch den Arzt bzw. die Ärztin erforderlich.

Wenn Sie mehrere Medikamente für die Augen verwenden, ist zwischen den Anwendungen ein

zeitlicher Abstand von mindestens 5 Minuten einzuhalten. Falls Salben verwendet werden, sind diese

am Schluss zu verwenden.

Hinweis für Kontaktlinsenträger

Maxitrol Augentropfen enthalten Benzalkoniumchlorid, ein Konservierungsmittel, das

Augenirritationen hervorrufen kann und weiche Kontaktlinsen verfärbt. Kontakt mit weichen Linsen

sind zu vermeiden. Während der Behandlung mit Maxitrol Augentropfen müssen Sie mindestens 15

Minuten warten, bis die Linsen wieder eingesetzt werden können.

Wann dürfen Maxitrol Augentropfen nicht angewendet werden?

Bei bekannter oder vermuteter Überempfindlichkeit (Allergie) auf einen Inhaltsstoff von Maxitrol

Augentropfen, bei verschiedenen Viruserkrankungen des Auges, bei gewissen bakteriellen

Augeninfektionen, bei Pilzerkrankungen des Auges, bei Verletzungen und Geschwüren der

Hornhaut, sowie bei Neugeborenen.

Wann ist bei der Anwendung von Maxitrol Augentropfen Vorsicht geboten?

Wenn sich die mit Maxitrol Augentropfen behandelten Augenbeschwerden nach 2-3

Behandlungstagen verschlechtern oder wenn neue Symptome auftreten, sofort Ihren Arzt bzw. Ihre

Ärztin konsultieren.

Wenn die Anwendung von Maxitrol Augentropfen vorübergehend zu verschwommenem Sehen oder

Missempfinden führt, sollten Sie warten, bis die Symptome abgeklungen sind, bevor Sie ein

Fahrzeug lenken oder Maschinen bedienen.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie an anderen

Krankheiten (insbesondere Diabetes) oder an grünem Star (Glaukom) leiden, wenn Sie früher durch

Viren (Herpes) oder Pilze verursachte Augeninfektionen hatten, wenn Sie Allergien haben oder wenn

Sie andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte) einnehmen oder am Auge anwenden!

Dürfen Maxitrol Augentropfen während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet

werden?

Anwendung während der Schwangerschaft und der Stillzeit nur mit ausdrücklicher Genehmigung

Ihres Arztes bzw. Ihrer Ärztin.

Wie verwenden Sie Maxitrol Augentropfen?

Erwachsene

Der Arzt legt die Dosierung fest. In der Regel sollen 1-2 Tropfen 4-6 mal täglich in den

Bindehautsack des betroffenen Auges eingeträufelt werden.

Die Anwendung und Sicherheit von Maxitrol bei Kindern und Jugendlichen ist bisher nicht geprüft

worden.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel

wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer

Ärztin oder Apothekerin.

Welche Nebenwirkungen können Maxitrol Augentropfen haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Anwendung von Maxitrol Augentropfen auftreten:

Häufig (bis zu 10 von 100 Personen) können folgene Nebenwirkungen auftreten: Entzündung der

Haut im Bereich des Auges,

Gelegentlich (bis zu 1 von 100 Personen) treten auf: Hornhautentzündung, verschwommenes Sehen,

Lichtempfindlichkeit, Pupillenerweiterung,Herabhängen des Oberlides, Augenschmerzen, Juckreiz

am Auge, Fremdkörpergefühl am Auge, Augenirritationen, erhöhter Tränenfluss,

Überempfindlichkeitsreaktionen.

Selten (bis zu 1 von 1000 Personen) treten auf:

Veränderungen der Sehschärfe und des Gesichtsfeldes, verzögerte Wundheilung oder

Zweitinfektionen im Auge, Grüner Star (Glaukom),

Sehr selten (bis zu 1 von 10'000 Personen) treten auf: Exophthalmus (Hervortreten des Augapfels),

Perforation der Hornhaut (Schädigung der Hornhaut mit Durchbruch)

Wirkstoffe, die in Augentropfen enthalten sind, können in den Blutkreislauf gelangen.

Nebenwirkungen sind unter Umständen ausser am Auge auch an anderen Stellen des Körpers

möglich. Im Falle irgendwelcher Nebenwirkungen (insbesondere Hautallergien und Hautausschläge

im Bereich des Auges oder Überempfindlichkeitsreaktionen ), von denen Sie einen Zusammenhang

mit der Anwendung von Maxitrol Augentropfen vermuten, Behandlung abbrechen und sofort Ihren

Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin konsultieren.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder

Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Hinweis zur Anwendung

Flasche vor Gebrauch 30 Sekunden lang schütteln. Um die Sterilität der Augentropfen nicht zu

beeinträchtigen, Tropferspitze weder mit dem Auge noch mit den Händen berühren. Flasche nach

Gebrauch sofort gut verschliessen.

Haltbarkeit

Nur bis zum Verfalldatum (siehe Packung: «Verwendbar bis») anwenden. Inhalt nach Anbruch der

Flasche nicht länger als 30 Tage verwenden.

Aufbewahrung/Lagerung

Bei Raumtemperatur (15-25 °C), vor möglicher Wärme- und Lichteinwirkung geschützt und ausser

Reichweite von Kindern.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese

Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Bitte nach Beendigung der Behandlung jede Flasche mit restlichen Augentropfen Ihrer Abgabestelle

(Arztpraxis oder Apotheke) zur fachgerechten Entsorgung bringen.

Was ist in Maxitrol Augentropfen enthalten?

1 ml Augentropfen enthält: Dexamethason 1 mg, Neomycin 3,5 mg, Polymyxin-B 6000 U.I.

Hilfsstoffe: Benzalkoniumchlorid (Konservierungsstoff) und weitere Hilfsstoffe.

Zulassungsnummer

31567 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Maxitrol Augentropfen? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken gegen ärztliche Verschreibung, die nur zum einmaligen Bezug berechtigt.

Flasche zu 5 ml Augentropfen.

Zulassungsinhaberin

Novartis Pharma Schweiz AG, Risch; Domizil: 6343 Rotkreuz.

Diese Packungsbeilage wurde im September 2016 letztmals durch die Arzneimittelbehörde

(Swissmedic) geprüft.