Maxitrol

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Maxitrol Augentropfen
  • Darreichungsform:
  • Augentropfen
  • Zusammensetzung:
  • dexamethasonum 1 mg, neomycinum 3,5 mg zu neomycini sulfas, polymyxini B sulfas 6000 U. I., conserv.: benzalkonii chloridum, excipiens Aussetzung für 1 ml.
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • Biologische Medizin

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Maxitrol Augentropfen
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Synthetika
  • Therapiebereich:
  • Infizierte Augenentzündungen

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • Swissmedic - Swiss Agency for Therapeutic Products
  • Zulassungsnummer:
  • 31567
  • Berechtigungsdatum:
  • 20-12-1965
  • Letzte Änderung:
  • 24-10-2018

Packungsbeilage

Patienteninformation

Information für Patientinnen und Patienten

Lesen Sie diese Packungsbeilage sorgfältig, bevor Sie das Arzneimittel anwenden. Dieses

Arzneimittel ist Ihnen persönlich verschrieben worden und Sie dürfen es nicht an andere Personen

weitergeben. Auch wenn diese die gleichen Krankheitssymptome haben wie Sie, könnte ihnen das

Arzneimittel schaden. Bewahren Sie die Packungsbeilage auf, Sie wollen sie vielleicht später

nochmals lesen

Maxitrol® Augentropfen

Novartis Pharma Schweiz AG

Was sind Maxitrol Augentropfen und wann werden sie angewendet?

Maxitrol Augentropfen ist ein Arzneimittel zur Behandlung von infizierten Augenentzündungen.

Dieses Arzneimittel ist rezeptpflichtig und nur auf ärztliche Verschreibung anzuwenden.

Was sollte dazu beachtet werden?

Die in Maxitrol Augentropfen enthaltenen Antibiotika (Neomycin und Polymyxin-B-Sulfat) sind

nicht gegen alle Erreger wirksam, die Augeninfektionen verursachen. Eine unkorrekte Anwendung

des Arzneimittels kann unter Umständen Komplikationen verursachen. Verwenden Sie daher

Maxitrol Augentropfen nie von sich aus zur Behandlung anderer Erkrankungen oder für

Drittpersonen. Auch bei späteren neuen Infektionen am Auge dürfen Sie Maxitrol Augentropfen nur

auf erneute ärztliche Verschreibung anwenden.

Während der gesamten Behandlungsdauer mit diesem Arzneimittel sind regelmässige Kontrollen

Ihrer Augen durch den Arzt bzw. die Ärztin erforderlich.

Wenn Sie mehrere Medikamente für die Augen verwenden, ist zwischen den Anwendungen ein

zeitlicher Abstand von mindestens 5 Minuten einzuhalten. Falls Salben verwendet werden, sind diese

am Schluss zu verwenden.

Wann dürfen Maxitrol Augentropfen nicht angewendet werden?

Maxitrol Augentropfen dürfen nicht angewendet werden bei bekannter oder vermuteter

Überempfindlichkeit (Allergie) auf einen Inhaltsstoff von Maxitrol Augentropfen, bei verschiedenen

Viruserkrankungen des Auges, bei gewissen bakteriellen Augeninfektionen, bei Pilzerkrankungen

oder unbehandelten parasitären Infektionen des Auges, bei Verletzungen und Geschwüren der

Hornhaut, sowie bei Neugeborenen.

Wann ist bei der Anwendung von Maxitrol Augentropfen Vorsicht geboten?

·Wenn sich eine allergische Reaktion entwickelt, wie z.B. Augenjuckreiz, Schwellung des Lides oder

Rötung der Augen, brechen Sie die Therapie ab und konsultieren Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin.

Allergische Reaktionen können sich sehr unterschiedlich manifestieren von lokalem Juckreiz,

Rötung der Haut bis zu schweren Hautreaktionen. Diese allergischen Reaktionen können auch bei

anderen Behandlungen (örtlich oder systemisch angewendet) mit einem Antibiotikum desselben

Typs (Amyloglycoside) auftreten. Falls Sie andere Antibiotika zusammen mit Maxitrol

Augentropfen anwenden, fragen Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin.

·Bei längerer Anwendung von Maxitrol Augentropfen besteht das Risiko einer Pilzinfektion

·Kortikosteroide können eine Infektion am Auge maskieren, aktivieren oder verschlimmern. Wird

Maxitrol Augentropfen während längerer Zeit angewendet, kann dies zu verzögerter Wundheilung

führen. Ebenso kann es zu Erhöhung des Augeninnendruckes und als Folge zu einem Glaukom

kommen. Während der Behandlung mit Maxitrol Augentropfen sollten Sie unter ständiger

medizinischer Kontrolle stehen, wobei der Augeninnendruck regelmässig vom Arzt bzw. von der

Ärztin zu messen ist.

·Wenn sich die mit Maxitrol Augentropfen behandelten Augenbeschwerden nach 2-3

Behandlungstagen verschlechtern oder wenn neue Symptome auftreten, sofort Ihren Arzt bzw. Ihre

Ärztin konsultieren.

·Wenn Sie unter Krankheiten leiden, welche ein dünner werden von Geweben am Auge (Hornhaut

oder Sklera) zur Folge haben: Lokale Anwendung von Kortikosteroiden kann eine Perforation des

Auges verursachen.

·Bei Vorliegen von Diabetes (insbesondere Typ I Diabetes) besteht das Risiko eines Kataraktes. Bei

Anwendung von Kortikosteroiden bei Diabetikern erhöht sich die Gefahr eines frühen und schnell

auftretenden Katarakts.

·Wenn eine Schwellung am Rumpf und im Gesicht auftritt (Cushing Syndrom), sollten Sie Ihren

Arzt informieren. Dieses Risiko ist besonders wichtig bei Kindern und Patienten, die mit Ritonavir

oder Cobicistat behandelt werden.

·Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie an anderen

Krankheiten (insbesondere Diabetes) oder an grünem Star (Glaukom) leiden oder einen erhöhten

Augendruck haben, wenn Sie früher durch Viren (Herpes) oder Pilze verursachte Augeninfektionen

oder Verletzungen oder ulzeröse Prozesse der Hornhaut hatten, wenn Sie Allergien haben oder wenn

Sie andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte) einnehmen oder am Auge anwenden!

·Wenn die Anwendung von Maxitrol Augentropfen vorübergehend zu verschwommenem Sehen oder

Missempfinden führt, sollten Sie warten, bis die Symptome abgeklungen sind, bevor Sie ein

Fahrzeug lenken oder Maschinen bedienen.

Hinweis für Kontaktlinsenträger

Maxitrol Augentropfen enthalten Benzalkoniumchlorid, ein Konservierungsmittel, das

Augenirritationen hervorrufen kann und weiche Kontaktlinsen verfärbt. Kontakt mit weichen Linsen

sind zu vermeiden. Während der Behandlung mit Maxitrol Augentropfen müssen Sie mindestens 15

Minuten warten, bis die Linsen wieder eingesetzt werden können.

Dürfen Maxitrol Augentropfen während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet

werden?

Die Anwendung während der Schwangerschaft wird nicht empfohlen. Die Anwendung während der

Stillzeit darf nur mit ausdrücklicher Genehmigung Ihres Arztes bzw. Ihrer Ärztin erfolgen.

Wie verwenden Sie Maxitrol Augentropfen?

Erwachsene

Der Arzt legt die Dosierung fest. In der Regel sollen 1-2 Tropfen 4-6 mal täglich in den

Bindehautsack des betroffenen Auges eingeträufelt werden.

Die Anwendung und Sicherheit von Maxitrol bei Kindern und Jugendlichen ist bisher nicht geprüft

worden.

Wenn zuviel Maxitrol Augentropfen ins Auge gelangt ist, spülen Sie das Auge mit lauwarmem

Wasser aus.

Tropfen Sie nicht mehr nach, bis es Zeit für die nächste planmässige Anwendung ist.

Wenn Sie einmal vergessen haben, Maxitrol Augentropfen einzutropfen setzen Sie die Behandlung

planmässig fort. Tropfen Sie nicht die doppelte Dosis ein, um die versäumte Dosis nachzuholen.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel

wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer

Ärztin oder Apothekerin.

Welche Nebenwirkungen können Maxitrol Augentropfen haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Anwendung von Maxitrol Augentropfen auftreten:

Häufig (bis zu 1 von 10 Personen) können folgende Nebenwirkungen auftreten: Entzündung der

Haut im Bereich des Auges,

Gelegentlich (bis zu 1 von 100 Personen) treten auf:

Überempfindlichkeitsreaktionen, Hornhautentzündung, erhöhter Augendruck, Juckreiz am Auge,

Unbehagen am Auge, Augenirritationen.

Selten (bis zu 1 von 1000 Personen) treten auf:

Zweitinfektionen im Auge, Veränderungen der Sehschärfe und des Gesichtsfeldes, verzögerte

Wundheilung oder grauer Star (Katarakt), Grüner Star (Glaukom),

Sehr selten (bis zu 1 von 10'000 Personen) treten auf: Hervortreten des Augapfels (Exophthalmus),

Perforation der Hornhaut (Schädigung der Hornhaut mit Durchbruch)

Die Erfahrungen nach Markteinführung zeigen die folgenden Nebenwirkungen:

Auswirkungen auf die Augen: ulzerative Hornhautentzündung, verschwommenes Sehen,

Lichtempfindlichkeit, erweiterte Pupille, Herabhängen des Oberlides, Augenschmerzen,

Augenschwellung, Fremdkörpergefühl im Auge, Augenrötung, erhöhter Tränenfluss

Auswirkungen auf den Körper: Allergie, Kopfschmerzen, schwere Hautreaktion (Stevens-Johnson

Syndrom).

Weitere Nebenwirkungen der einzelnen Wirkstoffe, die potentiell bei Maxitrol Augentropfen

auftreten können:

Dexamethason

Auswirkungen auf die Augen: trockene Augen, Bindehautentzündung, Verschwommene Sicht,

anormale Sinnesempfindungen im Auge, Lidrandverkrustungen, Hornhauterrosion,

Augenschmerzen.

Auswirkungen auf den Körper: Geschmacksstörungen, Benommenheit, hormonelle Änderung, z.B.

verstärkte Körperbehaarung (besonders bei Frauen), Muskelschwäche und –schwund,

Dehnungsstreifen auf der Haut, Bluthochdruck, unregelmässige oder ausfallende Menstruation,

Protein- und Calcium-Konzentrationsänderung im Körper, Kleinwuchs bei Kindern und Teenagern

sowie Schwellung und Zunahme am Rumpf und Gesicht (Cushing Syndrom).

Wirkstoffe, die in Augentropfen enthalten sind, können in den Blutkreislauf gelangen.

Nebenwirkungen sind unter Umständen ausser am Auge auch an anderen Stellen des Körpers

möglich. Im Falle irgendwelcher Nebenwirkungen (insbesondere Hautallergien und Hautausschläge

im Bereich des Auges oder Überempfindlichkeitsreaktionen), von denen Sie einen Zusammenhang

mit der Anwendung von Maxitrol Augentropfen vermuten, Behandlung abbrechen und sofort Ihren

Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin konsultieren.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder

Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Hinweis zur Anwendung

Flasche vor Gebrauch 30 Sekunden lang schütteln. Um die Sterilität der Augentropfen nicht zu

beeinträchtigen, Tropferspitze weder mit dem Auge noch mit den Händen berühren. Flasche nach

Gebrauch sofort gut verschliessen.

Haltbarkeit

Nur bis zum Verfalldatum (siehe Packung: «Verwendbar bis») anwenden. Inhalt nach Anbruch der

Flasche nicht länger als 30 Tage verwenden.

Aufbewahrung/Lagerung

Bei Raumtemperatur (15-25 °C), vor möglicher Wärme- und Lichteinwirkung geschützt und ausser

Reichweite von Kindern.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese

Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Bitte nach Beendigung der Behandlung jede Flasche mit restlichen Augentropfen Ihrer Abgabestelle

(Arztpraxis oder Apotheke) zur fachgerechten Entsorgung bringen.

Was ist in Maxitrol Augentropfen enthalten?

1 ml Augentropfen enthält: Dexamethason 1 mg, Neomycin 3,5 mg, Polymyxin-B 6000 U.I.

Hilfsstoffe: Benzalkoniumchlorid (Konservierungsstoff) und weitere Hilfsstoffe.

Zulassungsnummer

31567 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Maxitrol Augentropfen? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken gegen ärztliche Verschreibung, die nur zum einmaligen Bezug berechtigt.

Flasche zu 5 ml Augentropfen.

Zulassungsinhaberin

Novartis Pharma Schweiz AG, Risch; Domizil: 6343 Rotkreuz.

Diese Packungsbeilage wurde im Juni 2018 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic)

geprüft.

2-10-2018

Vimizim (BioMarin International Limited)

Vimizim (BioMarin International Limited)

Vimizim (Active substance: elosulfase alfa) - Centralised - Transfer Marketing Authorisation Holder - Commission Decision (2018)6491 of Tue, 02 Oct 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/002779/T/0026

Europe -DG Health and Food Safety

18-7-2018

Sulfasalazin medac

Rote - Liste

17-7-2018

Naglazyme (BioMarin International Limited)

Naglazyme (BioMarin International Limited)

Naglazyme (Active substance: galsulfase) - Centralised - Transfer Marketing Authorisation Holder - Commission Decision (2018)4782 of Tue, 17 Jul 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/640/T/72

Europe -DG Health and Food Safety