Malarone

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Malarone Filmtablette 250 mg;100 mg
  • Dosierung:
  • 250 mg;100 mg
  • Darreichungsform:
  • Filmtablette
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

  • Information für medizinisches Fachpersonal:
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Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Malarone Filmtablette 250 mg;100 mg
    Belgien
  • Sprache:
  • Deutsch

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AFMPS - Agence Fédérale des Médicaments et des Produits de Santé - Belgium
  • Zulassungsnummer:
  • BE186821
  • Letzte Änderung:
  • 12-04-2018

Packungsbeilage

Version 39

Gebrauchsinformation: Information für Patienten

Malarone 250 mg/100 mg Filmtabletten

Atovaquon/Proguanilhydrochlorid

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses

Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter. Es

kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch

für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.

_______________________________________________________________________________________

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was ist Malarone und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Einnahme von Malarone beachten?

Wie ist Malarone einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Malarone aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1

Was ist Malarone und wofür wird es angewendet?

Malarone gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als Antimalaria bezeichnet werden. Es enthält zwei

Wirkstoffe, Atovaquon und Proguanilhydrochlorid.

Wofür wird Malarone angewendet?

Für Malarone gibt es zwei Arten der Anwendung:

Verhinderung von Malaria

Behandlung von Malaria

Die Dosierungsanweisungen für jede Art der Anwendung finden sich in Abschnitt 3 „Wie ist Malarone

einzunehmen?“.

Malaria wird durch den Stich eines infizierten Moskitos übertragen, der den Malariaparasiten (Plasmodium

falciparum) in den Blutkreislauf überträgt. Malarone verhindert Malaria, indem es diesen Parasiten abtötet.

Auch bei Menschen, die bereits mit Malaria infiziert sind, tötet Malarone diese Parasiten ab.

Schützen Sie sich selbst von Malaria.

Personen jeden Alters können Malaria bekommen. Es handelt sich um eine schwerwiegende Erkrankung, sie

kann jedoch verhindert werden.

Es ist sehr wichtig, dass Sie außer der Einnahme von Malarone zusätzlich Dinge unternehmen, um zu

verhindern, dass Sie von Moskitos gestochen werden.

Verwenden Sie an exponierten Hautstellen Insektenschutzmittel

Tragen Sie helle Kleidung, die die meisten Körperstellen bedeckt, insbesondere nach

Sonnenuntergang, da in dieser Zeit die Moskitos am aktivsten sind

Schlafen Sie in einem mit Fliegengittern geschützten Raum oder unter einem mit einem Insektizid

imprägnierten Moskitonetz

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+ RTQ

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Schließen Sie bei Sonnenuntergang Fenster und Türen, wenn sie nicht mit Fliegengittern geschützt

sind

Verwenden Sie eventuell ein Insektizid (Klebefallen, Spray, Elektrofallen), um einen Raum von

Insekten frei zu bekommen oder Moskitos davon abzuhalten, in den Raum zu gelangen.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie weiteren Rat benötigen.

Auch trotz dieser Vorsichtsmaßnahmen ist es möglich, Malaria zu bekommen. Bei einigen Formen der

Malariainfektion treten die Beschwerden erst nach langer Zeit auf, die Erkrankung kann daher erst mehrere

Tage, Wochen oder sogar Monate nach dem Auslandsaufenthalt beginnen.

Gehen Sie sofort zu einem Arzt, wenn Sie nach ihrer Rückkehr nach Hause Beschwerden, wie hohes

Fieber, Kopfschmerzen, Schüttelfrost und oder Müdigkeit bekommen.

2

Was sollten Sie vor der Einnahme von Malarone beachten?

Malarone darf nicht eingenommen werden,

wenn Sie allergisch gegen Atovaquon, Proguanilhydrochlorid oder einen der in Abschnitt 6. genannten

sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

zur Verhinderung von Malaria, wenn Sie eine schwerwiegende Nierenerkrankung haben.

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn eines der oben genannten Dinge auf Sie zutrifft.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Malarone ist erforderlich

Sprechen Sie vor der Einnahme von Malarone mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn:

Sie eine schwerwiegende Nierenerkrankung haben

Ihr Kind wegen Malaria behandelt wird und weniger als 11 kg wiegt. Zur Behandlung von Kindern, die

weniger als 11 kg wiegen, gibt es Tabletten in einer anderen Stärke.

Teilen Sie Ihrem Arzt oder Apotheker mit, wenn einer der Punkte auf Sie zutrifft.

Einnahme von Malarone zusammen mit andere Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere

Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen, auch wenn es sich

um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Einige Arzneimittel können die Wirkung von Malarone beeinträchtigen oder Malarone selbst kann die

Wirkung anderer Arzneimittel, die gleichzeitig angewendet werden, abschwächen oder verstärken. Hierbei

handelt es sich um folgende Arzneimittel:

Metoclopramid, das zur Behandlung von Übelkeit und Erbrechen verwendet wird

die Antibiotika Tetracyclin, Rifampicin und Rifabutin

Efavirenz oder bestimmte hoch aktiven Protease-Inhibitoren zur behandlung van HIV

Warfarin und andere Arzneimittel, die die Blutgerinnung hemmen

Etoposid zur Behandlung van Krebs.

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie eines dieser Arzneimittel einnehmen. Ihr Arzt kann

entscheiden, dass Malarone für Sie nicht geeignet ist oder dass bei Ihnen zusätzliche Kontrolluntersuchungen

erforderlich sind, wenn Sie es einnehmen.

Vergessen Sie nicht, Ihren Arzt zu informieren, wenn Sie mit der Einnahme anderer Arzneimittel

beginnen, während Sie Malarone einnehmen.

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+ RTQ

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Bei Einnahme von Malarone zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Nehmen Sie Malarone mit Nahrung oder einem milchhaltigen Getränk ein wenn möglich. Hierdurch

wird die Menge an Malarone, die von Ihrem Körper aufgenommen werden kann, erhöht und Ihre

Behandlung wird wirksamer.

Schwangerschaft und Stillzeit

Malarone darf nicht während der Schwangerschaft verwendet werden, es sei denn auf Anraten des

Artztes.

Fragen Sie vor der Einnahme von Malarone Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Stillen Sie nicht, wenn Sie Malarone einnehmen, da die Bestandteile von Malarone in die Muttermilch

übergehen und Ihrem Baby schaden können.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Führen Sie kein Fahrzeug, wenn Ihnen schwindlig ist.

Malarone führt bei einigen Personen zu Schwindelgefühlen. Wenn das bei Ihnen der Fall ist, führen Sie kein

Fahrzeug, bedienen Sie keine Maschinen und nehmen Sie nicht an Aktivitäten teil, bei denen Sie sich selbst

oder andere gefährden können.

3

Wie ist Malarone einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arztes oder Apotheker ein.

Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Nehmen Sie Malarone wenn möglich mit Nahrung oder einem milchhaltigen Getränk ein.

Am besten nehmen Sie Malarone jeden Tag zur gleichen Zeit ein.

Wenn sie erbrechen

Zur Verhinderung der Malaria:

wenn Sie innerhalb von 1 Stunde nach der Einnahme Ihrer Malarone-Tablette erbrechen, nehmen

Sie sofort noch eine Dosis

es ist wichtig, dass Sie die Malarone-Behandlung vollständig einnehmen. Wenn Sie aufgrund von

Erbrechen zusätzliche Tabletten einnehmen müssen, kann es sein, dass Sie ein weiteres Rezept benötigen

wenn Sie erbrochen haben, ist es besonders wichtig, zusätzliche Schutzmaßnahmen wie

Insektenschutzmittel und Moskitonetze zu verwenden. Malarone ist dann möglicherweise nicht mehr so

wirksam, da eine geringere Menge aufgenommen wurde.

Zur Behandlung der Malaria:

informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie unter Erbrechen und Durchfall leiden, dann sind regelmäßige

Blutuntersuchungen erforderlich. Malarone ist dann nicht mehr so wirksam, da eine geringere Menge

aufgenommen wurde. Durch die Untersuchung wird überprüft, ob der Malariaparasit aus Ihrem Blut

entfernt wurde.

Zur Verhinderung von Malaria

Die empfohlene Dosis für Erwachsene ist 1 Tablette einmal täglich, eingenommen wie unten angegeben.

Nicht empfohlen zur Verhinderung der Malaria bei Kindern oder bei Erwachsenen mit einem

Körpergewicht unter 40 kg. Bei Erwachsenen oder Kindern, die weniger als 40 kg wiegen, werden zur

Vorbeugung von Malaria Malarone Junior Tabletten empfohlen.

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Zur Verhinderung der Malaria bei Erwachsenen:

beginnen Sie 1 bis 2 Tage vor der Abreise in ein Gebiet, in dem es Malaria gibt, mit der Einnahme

von Malarone

setzen Sie die Einnahme während Ihres Aufenthalts täglich fort

nehmen Sie es weitere 7 Tage ein, nachdem Sie in ein Malaria-freies Gebiet zurückgekehrt sind.

Zur Behandlung von Malaria

Die empfohlene Dosis für Erwachsene ist 3 Tage lang 4 Tabletten einmal täglich.

Bei Kindern ist die Dosis abhängig vom Körpergewicht:

11-20 kg – 3 Tage lang 1 Tablette einmal täglich

21-30 kg – 3 Tage lang 2 Tabletten einmal täglich

31-40 kg – 3 Tage lang 3 Tabletten einmal täglich

über 40 kg – Dosis wie bei Erwachsenen.

Nicht empfohlen zur Behandlung der Malaria bei Kindern mit einem Körpergewicht unter 11 kg.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn es sich um Kinder handelt, die unter 11 kg wiegen. Möglicherweise sind

hierfür in Ihrem Land andere Malarone-Tabletten erhältlich.

Wenn Sie eine größere Menge von Malarone eingenommen haben, als Sie sollten

Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. Zeigen Sie ihm wenn möglich die Malarone-Packung.

Wenn Sie zu viel Malarone eingenommen haben, informieren Sie bitte sofort Ihren Arzt, Apotheker oder

rufen Sie die Giftnotrufzentrale an (Tel.: 070/245.245).

Wenn Sie die Einnahme von Malarone vergessen haben

Es ist sehr wichtig, dass Sie die Malarone-Behandlung vollständig einnehmen.

Wenn Sie die Einnahme einer Dosis vergessen, machen Sie sich keine Sorgen. Nehmen Sie einfach die

nächste Dosis ein, sobald Sie daran denken. Setzen Sie dann Ihre Behandlung wie zuvor fort.

Nehmen Sie keine zusätzlichen Tabletten ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Nehmen

Sie einfach zur gewohnten Zeit die nächste Dosis ein.

Setzen Sie Malarone nicht ohne ärztlichen Rat ab

Nehmen Sie Malarone weitere 7 Tage ein, nachdem Sie in ein Malaria-freies Gebiet zurückgekehrt

sind. Nehmen Sie die Malarone-Behandlung vollständig ein, um einen größtmöglichen Schutz zu erreichen.

Wenn Sie die Behandlung vorzeitig abbrechen, gehen Sie das Risiko ein, Malaria zu bekommen, da 7 Tage

erforderlich sind, um sicher zu stellen, dass Parasiten, die sich möglicherweise nach einem Stich durch einen

infizierten Moskito in Ihrem Blut befinden, abgetötet wurden.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder

Apotheker.

4

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem

auftreten müssen.

Achten Sie auf folgende schwerwiegende Reaktionen. Sie sind bei wenigen Menschen aufgetreten, ihre

genaue Häufigkeit ist jedoch nicht bekannt.

Schwerwiegende allergische Reaktionen sind unter Anderem:

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Version 39

Ausschlag und Juckreiz

plötzliche pfeifende Atmung, Engegefühl in der Brust oder im Rachen oder Atemprobleme

Schwellung von Augenlidern, Gesicht, Lippen, Zunge oder anderen Körperteilen.

Wenden Sie sich sofort an einen Arzt, wenn Sie eines dieser Symptome bekommen. Nehmen Sie

Malarone nicht mehr ein.

Schwere Hautreaktionen

Hautausschlag, bei dem sich Blasen bilden können und der wie kleine Zielscheiben aussieht (zentrale

dunkle Punkte, die von einem blasseren Hof umgeben sind, der einen dunklen Rand hat) (Erythema

exsudativum multiforme).

schwerer, weit verbreiteter Ausschlag mit Blasenbildung und abschilfernder Haut, insbesondere um den

Mund, die Nase, die Augen und die Geschlechtsorgane herum (Stevens-Johnson-Syndrom).

Wenden Sie sich unverzüglich an einen Arzt, wenn Sie eines dieser Symptome bemerken.

Die meisten der anderen gemeldeten Nebenwirkungen waren geringfügig und hielten nicht sehr lange an:

Sehr häufige Nebenwirkungen

Diese können mehr als 1 von 10 Personen betreffen:

Kopfschmerzen

Übelkeit und Erbrechen

Magenschmerzen

Durchfall.

Häufige Nebenwirkungen

Diese können bis zu 1 von 10 Personen betreffen:

Schwindel

Schlafstörungen (Schlaflosigkeit)

merkwürdige Träume

Depression

Appetitverlus

Fieber

Hautausschlag mit möglicher Juckreiz

Husten.

Häufige Nebenwirkungen, die sich in Ihr Blutuntersuchungen zeigen können, sind:

verringerte Anzahl roter Blutkörperchen (Anämie), die zu Müdigkeit, Kopfschmerzen und

Kurzatmigkeit führen kann

verringerte Anzahl weißer Blutkörperchen (Neutropenie), die dazu führen kann, dass Sie eine größere

Wahrscheinlichkeit dafür haben, Infektionen zu bekommen

niedrige Natriumspiegel im Blut (Hyponatriämie)

Erhöhung der Leberenzyme.

Gelegentliche Nebenwirkungen

Diese können bis zu 1 von 100 Personen betreffen:

Angst,

ungewöhnliche Wahrnehmung abnormer Herzschläge (Palpitationen)

Schwellung und Rötung des Mundes

Haarausfall

juckender, knotiger Ausschlag (Quaddeln).

Gelegentliche Nebenwirkungen, die sich in Ihr Blutuntersuchungen zeigen können, sind:

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Erhöhung der Amylase (ein in der Bauchspeicheldrüse hergestelltes Enzym).

Seltene Nebenwirkungen

Diese können bis zu 1 von 1.000 Personen betreffen:

Sehen oder Hören von Dingen, die nicht vorhanden sind (Halluzinationen).

Andere Nebenwirkungen

Weitere Nebenwirkungen sind bei wenigen Menschen aufgetreten, ihre genaue Häufigkeit ist jedoch nicht

bekannt.

Leberentzündung (Hepatitis)

Verlegung der Gallengänge (Cholestase)

Anstieg Ihrer Herzfrequenz (Tachykardie)

Entzündung der Blutgefäße (Vaskulitis), die in Form von roten oder lilafarbenen, erhebenen Flecken auf

der Haut sichtbar sein kann, jedoch auch andere Körperteile betreffen kann

Krämpfe (Anfalle)

Panikattacken, Weinen

Alpträume

eine schwere psychische Störung, bei der die Person den Kontakt mit der Realität verliert und nicht in

der Lage ist , klar zu denken und zu urteilen

Verdauungsstörungen

Geschwüre im Mund

Blasenbildung

abschilfernde Haut

Erhöhte Empfindlichkeit der Haut gegenüber Sonnenlicht.

Andere Nebenwirkungen, die sich in Ihr Blutuntersuchungen zeigen können:

Absinken der Anzahl aller Arten von Blutzellen (Panzytopenie).

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für

Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem anzeigen.

Belgien

Föderalagentur für Arzneimittel und

Gesundheitsprodukte

Abteilung Vigilanz

EUROSTATION II

Victor Hortaplein, 40/40

B-1060 BRUSSEL

Website: www.fagg-afmps.be

E-Mail: patientinfo@fagg-afmps.be

Luxemburg

Direction de la Santé – Division de la Pharmacie et

des Médicaments

Villa Louvigny – Allée Marconi

L-2120 Luxembourg

Website:

http://www.ms.public.lu/fr/activites/pharmacie-

medicament/index.html

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit

dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5

Wie ist Malarone aufzubewahren?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton nach EXP angegebenen Verfalldatum nicht

mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

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Version 39

Für Malarone sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das

Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt

bei.

6

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Malarone enthält

Die Wirkstoffe sind: 250 mg Atovaquon und 100 mg Proguanil je Tablette.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Tablettenkern: Poloxamer 188, mikrokristalline Cellulose, Hydroxypropylcellulose, Povidon K30,

Carboxymethylstärke-Natrium (Typ A), Magnesiumstearat.

Filmüberzug: Hypromellose, Titandioxid (E 171), Eisenoxid rot (E 172), Macrogol 400 und

Polyethylenglycol 8000 (siehe Abschnitt 2).

Wenn Sie allergisch gegen einen dieser Bestandteile sein könnten, informieren Sie Ihren Arzt, bevor

Sie Malarone einnehmen.

Wie Malarone aussieht und Inhalt der Packung

Malarone-Tabletten sind runde, rosafarbene Filmtabletten und auf einer Seite mit ‚GX CM3’ gekennzeichnet.

Sie sind in Blisterpackungen mit je 12 Tabletten erhältlich.

Pharmazeutische Unternehmer

GlaxoSmithKline Pharmaceuticals s.a./n.v.

Site Apollo

Avenue Pascal, 2-4-6

B-1300 Wavre

Hersteller

Aspen Bad Oldesloe GmbH oder

Industriestrasse 32 – 36

23843 Bad Oldesloe

Deutschland

Glaxo Wellcome S.A.

Avenida de Extremadura, 3

09400 Aranda de Duero

Burgos

Spanien

Art der Abgabe

Verschreibungspflichtig.

Zulassungsnummer

BE186821

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den

folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Alle Mitgliedsstaaten: MALARONE

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im 06/2017.

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt genehmigt im 06/2017.

Falls Sie weitere Informationen über das Arzneimittel wünschen, setzen Sie sich bitte mit dem örtlichen

Vertreter des pharmazeutischen Unternehmers in Verbindung.

Belgien/Luxemburg

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Version 39

GlaxoSmithKline Pharmaceuticals s.a./n.v.

Tel: + 32 (0)10 85 52 00

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