Maalox Kautabletten

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Maalox Kautabletten
  • Einheiten im Paket:
  • 20 Stück, Laufzeit: 60 Monate,100 Stück, Laufzeit: 60 Monate,50 Stück, Laufzeit: 60 Monate,40 Stück, Laufzeit: 60 Monate
  • Verschreibungstyp:
  • Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Maalox Kautabletten
    Österreich
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiebereich:
  • Einfache Salzkombinatio
  • Produktbesonderheiten:
  • Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AGES
  • Zulassungsnummer:
  • 1-18739
  • Berechtigungsdatum:
  • 18-08-1989
  • Letzte Änderung:
  • 13-06-2018

Packungsbeilage

07.12.2017

Gebrauchsinformation: Information für Patienten

Maalox

®

Kautabletten

Wirkstoffe: Algeldrat, Magnesiumhydroxid

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses

Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter. Es kann

anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch

für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was ist Maalox und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Einnahme von Maalox beachten?

Wie ist Maalox einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Maalox aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

Was ist Maalox und wofür wird es angewendet?

Maalox ist ein Antacidum, d. h. ein Arzneimittel, das überschüssige Magensäure und

schleimhautschädigende Gallensalze bindet. Aufgrund dieser Eigenschaften erleichtert Maalox den

Heilungsprozess der entzündeten Magenschleimhaut und unterstützt gleichzeitig die Wirkung

schleimhautaufbauender Faktoren. Dadurch beschleunigt Maalox die Heilung von Zwölffingerdarm- und

Magengeschwüren und führt zu rascher Beschwerdefreiheit. Bei vorschriftsmäßiger Einnahme beeinflusst

Maalox nicht die normalen Verdauungsfunktionen.

Maalox wird zur Behandlung von Übersäuerung bei Sodbrennen sowie bei Magenschleimhautentzündung

(Gastritis), Entzündungen der Speiseröhre durch Rückfluss von Mageninhalt (Refluxösophagitis), Magen-

und Zwölffingerdarmgeschwüren (Ulcus ventriculi, Ulcus duodeni, Ulcus pepticum) angewendet.

Dieses Arzneimittel wird angewendet bei Erwachsenen.

2.

Was sollten Sie vor der Einnahme von Maalox beachten?

Maalox darf nicht eingenommen werden,

wenn Sie allergisch gegen Algeldrat (Aluminiumhydroxid), Magnesiumhydroxid oder einen der in

Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,

wenn Sie eine stark eingeschränkte Nierenleistung (schwere Niereninsuffizienz) haben,

wenn Sie einen herabgesetzten Phosphatgehalt im Blut haben.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Maalox einnehmen:

wenn Sie eine Verengung im Magen-Darm-Bereich haben,

wenn Sie an chronischen Durchfällen leiden,

wenn Ihre Nierenfunktion eingeschränkt ist,

wenn Ihre Beschwerden mit Gewichtsverlust einhergehen,

wenn Ihre Beschwerden zum ersten Mal aufgetreten sind oder sich vor Kurzem geändert haben,

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wenn Sie sich phosphatarm ernähren müssen oder einen gestörten Knochenstoffwechsel haben,

bei langfristigem Gebrauch oder einem Gebrauch in hohen Dosen,

wenn Sie über 60 Jahre alt sind.

Eine eventuell bösartige Erkrankung ist vor der Behandlung durch den Arzt auszuschließen.

Die Anwendung von Maalox kann durch das enthaltene Aluminiumhydroxid in folgenden Fällen zu

Phosphatmangel führen:

bei überhöhten Dosen,

bei Langzeitbehandlungen,

normalen Dosen bei Patienten mit einer phosphatarmen Kost oder

bei Kindern unter 2 Jahren.

Wenn Sie an einer eingeschränkten Nierenfunktion leiden, kann es zu einem Anstieg von Aluminium und

Magnesium im Blut kommen. Dies kann bei langfristiger Anwendung in hoher Dosierung folgende

Auswirkungen haben:

Beeinträchtigung der Hirnfunktion (Enzephalopathie) mit Sprachschwierigkeiten,

Muskelzuckungen und Gedächtnisstörungen,

Demenz oder

eine bestimmte Form der Blutarmut (mikrozytäre Anämie) oder

es kann sich eine Knochenerweichung, die durch Dialyse hervorgerufen wird, verschlechtern.

Wenn Sie an einer eingeschränkten Nierenfunktion leiden, sollte Ihr Magnesiumspiegel im Blut ärztlich

kontrolliert werden, da es in diesem Fall zu Vergiftungserscheinungen kommen kann.

Anzeichen dafür sind:

starke Müdigkeitserscheinungen,

Blutdruckabfall,

Brechreiz und Erbrechen sowie

Muskelschwäche.

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn diese Anzeichen bei Ihnen auftreten.

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie an Porphyrie (einer seltenen Stoffwechselerkrankung mit gestörter

Bildung des roten Blutfarbstoffes) leiden und sich einer Blutwäsche (Hämodialyse) unterziehen müssen.

Die Anwendung von Maalox kann hier ein Risiko darstellen.

Maalox soll von folgenden Patientengruppen nicht über längere Zeit und in hoher Dosierung

eingenommen werden:

von Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion,

insbesondere bei Kindern unter 2 Jahren,

von Dialysepatienten,

von Patienten mit Morbus Alzheimer (frühzeitigem Gedächtnis- und Persönlichkeitsverlust) oder

anderen Formen der Demenz.

Kinder und Jugendliche

Die Sicherheit und Wirksamkeit von Maalox Kautabletten bei Kindern und Jugendlichen ist nicht

erwiesen. Es liegen keine Daten vor.

Einnahme von Maalox zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich

andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel

einzunehmen/anzuwenden.

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Die gleichzeitige Anwendung von Maalox Kautabletten mit Chinidinen (bestimmten Arzneimitteln gegen

Herzrhythmusstörungen) kann zu einer Chinidin-Überdosierung führen.

Eine zeitgleiche Verabreichung von Maalox Kautabletten und anderen Arzneimitteln sollte vermieden

werden, da dies zu Wechselwirkungen führen kann. Dies betrifft unter anderem:

bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Magengeschwüren (H

-Antagonisten),

Arzneimittel gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen (z. B. Atenolol, Propranolol, Metoprolol, Digoxin),

verschiedene Antibiotika (z. B. aus der Gruppe der Fluorchinolone, Cephalosporine, Tetrazykline oder

der Lincosamide),

bestimmte Arzneimittel (Bisphosphonate) zur Behandlung von Knochenveränderungen (Osteoporose),

Arzneimittel gegen Malaria (Chloroquin),

Arzneimittel gegen Tuberkulose (Ethambutol, Isoniazid),

Arzneimittel gegen bestimmte Vergiftungen (Penicillamine), gegen erhöhten Kaliumgehalt im Blut

(Natriumpolystyrolsulfonat),

Arzneimittel zur Behandlung psychischer Störungen (Phenothiazine),

Arzneimittel zur Therapie von Schmerzen, Entzündungen oder Allergien (Glucocorticoide,

Indometacin, Diflunisal),

Pilzerkrankungen (Ketoconazol),

Arzneimittel zur Behandlung von Eisenmangel (Eisensalze) und zur Vorbeugung von Karies

(Natriumfluorid),

Arzneimittel zur Cholesterinsenkung (Rosuvastatin).

Arzneimittel zur Behandlung von zu hohen Kaliumwerten im Blut bei Nierenerkrankungen

(Polystyrolsulfonat)

Deswegen sollte die Einnahme anderer Arzneimittel mindestens 2 Stunden vor oder nach der Einnahme

von Maalox erfolgen. Bei Fluorchinolonen (bestimmte Antibiotika s.o.) sollte der Abstand 4 Stunden

betragen.

Gleichzeitige Anwendung von Algeldrat (Aluminiumhydroxid) und Citraten (z. B. enthalten in

Brausetabletten oder -pulver) kann vor allem bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion zu einer

Erhöhung der Aluminiumkonzentration im Blut führen.

Einnahme von Magnesiumhydroxid zusammen mit anderen Arzneimitteln

Einige Arzneimittel können von Magnesiumhydroxid beeinflusst werden, oder sie können beeinflussen,

wie gut Magnesiumhydroxid wirken wird. Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie

bereits Folgendes einnehmen:

Salicylate

Einnahme von Maalox zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Aluminiumhaltige säurebindende Magenarzneimittel erhöhen bei gleichzeitiger Einnahme mit

säurehaltigen Getränken (Obstsaft, Wein etc.) die Aluminiumaufnahme aus dem Darm. Auch

Brausetabletten enthalten Fruchtsäuren, die die Aluminiumaufnahme steigern können.

Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen,

schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um

Rat.

Über eine Anwendung während Schwangerschaft und Stillzeit entscheidet Ihr Arzt.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Maalox hat keinen oder einen zu vernachlässigenden Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die

Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.

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Maalox enthält Saccharose und Sorbitol.

Bitte nehmen Sie Maalox erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie

unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden.

3.

Wie ist Maalox einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein.

Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die empfohlene Dosis für Erwachsene beträgt:

1–2 Maalox Kautabletten jeweils 1 Stunde nach jeder Mahlzeit und unmittelbar vor dem Schlafengehen,

höchstens jedoch 8 Tabletten pro Tag.

Zum Einnehmen. Die Tabletten sollten möglichst gut zerkaut werden.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen

Es liegen keine Erfahrungen zur Anwendung bei Kindern und Jugendlichen vor.

Wenn Sie eine größere Menge von Maalox eingenommen haben, als Sie sollten

Berichtete Symptome einer akuten Überdosierung mit Kombinationen aus Aluminiumhydoxid und

Magnesiumsalzen beinhalten Durchfall, Magenschmerzen und Erbrechen.

Hohe Dosen dieses Arzneimittels können eine Darmverstopfung oder einen Darmverschluss bei

Risikopatienten auslösen oder verschlimmern.

Bei zu hohen Dosierungen erhöht sich die Wahrscheinlichkeit des Auftretens von Nebenwirkungen.

Weitere wichtige Informationen befinden sich am Ende der Gebrauchsinformation.

Wenn Sie die Einnahme von Maalox vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder

Apotheker.

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem

auftreten müssen.

Hinsichtlich der Häufigkeit des Auftretens der nachfolgenden Nebenwirkungen liegen keine

vollständigen Angaben vor; diesbezügliche Aussagen sind daher nur in beschränktem Umfang möglich.

Bei empfohlener Dosierung treten Nebenwirkungen nur gelegentlich auf.

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

Weicher Stuhl

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

Durchfälle, Verstopfung

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):

Hypermagnesiämie (krankhaft erhöhter Magnesiumspiegel im Blut). Nach langfristiger Anwendung bei

Patienten mit Nierenfunktionsstörung beobachtet.

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Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):

Überempfindlichkeitsreaktionen, wie z.B. Juckreiz, Nesselsucht, allergische schmerzhafte

Schwellung von Haut und Schleimhaut vor allem im Gesichtsbereich, allergische

(Überempfindlichkeits-) Reaktion, häufig einhergehend mit Blutdruckabfall, Schwindel, Übelkeit

und evtl. Atemnot.

Vor allem bei stark eingeschränkter Nierenfunktion können erhöhte Aluminiumkonzentrationen

im Blut auftreten; bei langfristiger Anwendung oder hoher bzw. auch normaler Dosierung bei

Patienten mit phosphatarmer Ernährung oder Kindern unter 2 Jahren kann es zu herabgesetztem

Phosphatgehalt im Blut mit verstärktem Abbau aus dem Knochengewebe, erhöhter

Kalziumausscheidung im Urin und Knochenerweichung kommen. Anzeichen dafür: siehe

Abschnitt 2. „Was sollten Sie vor der Einnahme von Maalox beachten?“.

Bauchschmerzen

Bei langfristiger Anwendung in hoher Dosierung kann der Bestandteil Aluminiumhydroxid zu

einer Verminderung des Knochengewebes führen.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für

Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch

direkt über das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

1200 WIEN

ÖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die

Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5.

Wie ist Maalox aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Nicht über 25 °C lagern. In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton nach „Verwendbar bis“ angegebenen

Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen

Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das

Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der

Umwelt bei.

6.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Maalox enthält

Die Wirkstoffe sind: Algeldrat und Magnesiumhydroxid.

1 Kautablette enthält 400 mg Algeldrat (entsprechend 200 mg Aluminiumoxid) und 400 mg

Magnesiumhydroxid.

Die sonstigen Bestandteile sind: Saccharose 245,4 mg, Sorbitol 125 mg, Mannitol 10 mg,

Saccharin-Natrium 3 mg, Magnesiumstearat, Pfefferminzaroma.

Wie Maalox aussieht und Inhalt der Packung:

Weiße, flache Tabletten mit Facettenrand und Prägung „MX“ auf beiden Seiten.

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Packungsgrößen: 20, 40, 50 und 100 Stück in Blisterstreifen aus PVC/Aluminium.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer:

sanofi-aventis GmbH, Leonard-Bernstein-Straße 10, 1220 Wien, Österreich

Hersteller:

Sanofi S.p.A. Viale Europa 11, 21040 – Origgio (VA), Italien

Sanofi S.p.A., S.S. 17 Km 22, 67019 Scoppito (AQ), Italien

Z. Nr.: 1-18739

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Dezember 2017.

Die folgenden Informationen sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Überdosierung

Symptome

Berichtete Symptome einer akuten Überdosierung mit Kombinationen aus Aluminiumhydoxid und

Magnesiumsalzen beinhalten Diarrhö, Magenschmerzen und Erbrechen.

Hohe Dosen dieses Arzneimittels können eine Darmverstopfung oder einen Ileus bei Risikopatienten

auslösen oder verschlimmern.

Therapiemaßnahmen

Aluminium und Magnesium werden über den Harn ausgeschieden.

Bei Verdacht auf eine akute Überdosierung wird folgendes Vorgehen angeraten: Rehydratation und

forcierte Diurese. Bei stark verminderter Nierenfunktion ist eine Hämodialyse und Peritonealdialyse

notwendig.