Ludiomil 10 mg

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Ludiomil 10 mg - Filmtabletten
  • Einheiten im Paket:
  • 50 Stueck, Laufzeit: 60 Monate,100 Stueck, Laufzeit: 60 Monate
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Ludiomil 10 mg - Filmtabletten
    Österreich
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiebereich:
  • Maprotilin

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AGES
  • Zulassungsnummer:
  • 15239
  • Letzte Änderung:
  • 29-08-2016

Packungsbeilage

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER 

Ludiomil 10 mg - Filmtabletten 

Wirkstoff: Maprotilin-hydrochlorid 

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses 

Arzneimittels beginnen. 

-  Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen. 

-  Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. 

-  Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter. Es 

kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie. 

-  Wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie 

Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind, 

informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker. 

Diese Packungsbeilage beinhaltet: 

1.  Was ist Ludiomil und wofür wird es angewendet? 

2.  Was müssen Sie vor der Einnahme von Ludiomil beachten? 

3.  Wie ist Ludiomil einzunehmen? 

4.  Welche Nebenwirkungen sind möglich? 

5.  Wie ist Ludiomil aufzubewahren? 

6.  Weitere Informationen 

1.  WAS IST LUDIOMIL UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET? 

Ludiomil hilft bei Depressionen und Verstimmungszuständen. 

Es vermindert Beschwerden, wie Angst, Traurigkeit, Verlust der Interessen, Schwierigkeiten bei der 

Ausübung von Alltagsaktivitäten, Nervosität, Gefühle des Versagens und der Schuld. Es bessert auch 

einen Mangel an Energie und körperliche Beschwerden, die im Zusammenhang mit einer Depression 

entstehen können, wie z.B. Müdigkeit, Schlafstörungen, Schwindel, Kopfschmerzen, 

Verdauungsbeschwerden, Herzbeschwerden und Schmerzen. 

Ludiomil wird zur Behandlung von Gemütsleiden wie Depressionen und Verstimmungszuständen 

angewendet, auch solchen, die auf Grund bestimmter Erlebnisse (Verlust geliebter Personen, 

Krankheiten) oder in bestimmten Lebensabschnitten (Wechseljahre, Alter) auftreten. 

2.  WAS MÜSSEN SIE VOR DER EINNAHME VON LUDIOMIL BEACHTEN? 

Ludiomil darf nicht eingenommen werden wenn Sie, 

-  jemals allergische Reaktionen (mit Hautausschlag oder Atembeschwerden) auf den Wirkstoff 

oder ähnliche andere Wirkstoffe bzw. einen anderen Bestandteil der Filmtabletten hatten. 

-  an epileptischen Anfällen leiden oder der Verdacht einer Epilepsie oder eine Neigung zu erhöhter 

Krampfbereitschaft besteht. 

-  kürzlich einen Herzinfarkt hatten oder an bestimmten Herzrhythmusstörungen 

(Überleitungsstörungen) leiden. 

-  an einer schweren Leber- oder Nierenerkrankung leiden. 

-  an erhöhtem Augeninnendruck (grüner Star, Glaukom) leiden, Schwierigkeiten beim Harnlassen 

(z.B. bei Vergrößerung der Prostata) haben. 

-  bestimmte andere stimmungsaufhellende Medikamente (MAO-Hemmer) einnehmen. 

-  größere Mengen Alkohol oder Arzneimittel eingenommen haben, die Ihren Geisteszustand 

beeinflussen können (Hypnotika oder Psychopharmaka). 

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Ludiomil ist erforderlich, 

wenn Sie an anderen Krankheiten oder an einer Allergie leiden, noch andere Arzneimittel einnehmen, 

auch solche, die sie selbst gekauft haben, schwanger sind oder stillen. 

Informieren sie ihren Arzt, bevor sie mit der Behandlung beginnen. Teilen Sie Ihrem Arzt 

insbesondere mit, wenn bei Ihnen folgende Krankheiten oder Zustände vorliegen, da in diesen Fällen 

Ludiomil nur mit Vorsicht angewendet werden darf. 

-  falls Sie irgendwann einmal allergisch auf ein Medikament gegen Depressionen reagiert haben. 

-  schwere Leber-, Nieren-, Blasenkrankheiten, Herzrhythmusstörungen oder Herzkrankheiten, 

einschließlich eines Herzinfarkts in der Vergangenheit. Dem jeweiligen Risiko entsprechend 

(Auftrittswahrscheinlichkeit der Nebenwirkung und Risikolage des Patienten) wird Ihr Arzt in 

regelmäßigen Abständen Kontrollen von Blutdruck, EKG, Blutbild, Leberfunktion und ggf. ein 

EEG vornehmen. 

-  Ludiomil kann die Krampfschwelle erniedrigen, daher kann es bei erhöhter Anfallsbereitschaft 

(z.B. Entzugssyndrom nach abruptem Absetzen von Benzodiazepinen oder Barbituraten) vermehrt 

zu Krampfanfällen kommen. 

-  Erkrankungen des Blutes oder der Schilddrüse. 

-  in der Vergangenheit aufgetretener erhöhter Augeninnendruck (grüner Star); Schwierigkeiten 

beim Harnlassen oder häufige Verstopfung. 

-  bestimmte Formen psychotischer Erkrankungen (Schizophrenie, Gemütskrankheiten mit abnorm 

gehobener Stimmung). 

-  wenn Sie einen niedrigen Blutdruck haben. 

-  wenn Sie regelmäßig Alkohol trinken. 

-  wenn sie Medikamente gegen Herzrhythmusstörungen einnehmen. 

-  bei einer Überfunktion der Schilddrüse können Nebenwirkungen von Ludiomil auf das Herz-

Kreislauf-System verstärkt werden. 

Die Einnahme des Medikamentes darf grundsätzlich nur unter ärztlicher Kontrolle erfolgen. 

Gedanken, sich das Leben zu nehmen (Suizidgedanken) und Verschlechterung der Depression 

oder Angststörung 

Wenn Sie an Depressionen und/oder an Angststörungen leiden, kann es manchmal zu Gedanken, sich 

das Leben zu nehmen oder sich selbst zu verletzten, kommen. Dies kann verstärkt auftreten, wenn Sie 

mit einer Antidepressiva - Therapie beginnen, da diese Medikamente erst nach einer gewissen Zeit 

wirken. Normalerweise wird die Wirkung der Therapie erst nach zwei Wochen bemerkbar, manchmal 

dauert dies jedoch länger. 

Möglicherweise können Sie verstärkt diese Gedanken entwickeln, 

-  wenn Sie schon einmal daran gedacht haben sich das Leben zu nehmen oder sich selbst zu 

verletzen. 

-  wenn Sie ein junger Erwachsener sind. Informationen von klinischen Studien haben ein 

erhöhtes Risiko von suizidalen Verhalten bei Patienten mit psychiatrischen Erkrankungen, die 

jünger als 25 Jahre alt sind und eine Therapie mit Antidepressiva erhalten, gezeigt. 

Wenn Sie zu irgendeinem Zeitpunkt an Selbstverletzung oder Suizid denken, kontaktieren Sie 

unverzüglich Ihren Arzt oder suchen Sie das nächste Krankenhaus auf. 

Es könnte für Sie hilfreich sein einem Angehörigen oder engen Freund zu erzählen, daß Sie 

depressiv sind oder eine Angststörung haben. Bitten Sie diese Vertrauensperson diese 

Gebrauchsinformation zu lesen. Sie könnten diese Person auch ersuchen, Ihnen mittzuteilen, ob sie 

denkt, daß sich ihre Depression oder Angststörung verschlechtert hat, oder ob sie über Änderungen in 

Ihrem Verhalten besorgt ist. 

Teilen Sie vor jedem chirurgischen Eingriff oder dem Beginn einer Zahnbehandlung dem 

verantwortlichen Arzt bzw. Zahnarzt mit, dass Sie Ludiomil nehmen. 

Jeder Alkoholgenuss während der Behandlung mit Ludiomil sollte vermieden werden. 

Wenn Sie Kontaktlinsen tragen und Augenreizungen bekommen, informieren Sie Ihren Arzt. 

Ludiomil kann zu Mundtrockenheit führen, was das Kariesrisiko erhöht. Während einer 

Langzeitbehandlung sollten also regelmäßig Ihre Zähne kontrolliert werden. 

Erste Anzeichen von Nebenwirkungen, insbesondere das Auftreten von Fieber, grippeartigen 

Beschwerden, Halsschmerzen oder Hautausschlägen, sind dem Arzt unverzüglich mitzuteilen. 

Ludiomil kann dazu führen, dass Ihre Haut empfindlicher auf Sonnenlicht reagiert. Selbst eine kurze 

Sonnenbestrahlung kann zu Hautausschlag, Jucken, Hautrötung oder Hautverfärbung führen. Setzen 

Sie sich keiner direkten Sonnenbestrahlung aus, tragen Sie eine Sonnenbrille und schützen Sie sich 

durch entsprechende Kleidung. 

Diabetiker sollen beachten, dass es während der Behandlung mit Ludiomil zu 

Blutzuckerschwankungen kommen kann. Die vom Arzt angeordneten Laborkontrollen sind unbedingt 

einzuhalten. 

Ludiomil wurde Ihnen persönlich verordnet und Sie dürfen es unter keinen Umständen an andere 

Personen weitergeben. 

Dopingwarnhinweis 

Die Anwendung des Arzneimittels Ludiomil - 10 mg - Filmtabletten kann bei Dopingkontrollen zu 

positiven Ergebnissen führen. 

Bei Einnahme von Ludiomil mit anderen Arzneimitteln 

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden 

bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht 

verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt. 

Die Wirkung bestimmter Arzneimittel kann durch Ludiomil verstärkt oder abgeschwächt werden. 

Welche anderen Arzneimittel beeinflussen die Wirkung von Ludiomil oder werden selbst in 

ihrer Wirkung durch Ludiomil beeinflusst? 

-  Blutdruck- oder Herzmittel, wie z.B. Clonidin, Reserpin, Chinidin, Propranolol 

-  andere Arzneimittel gegen Depressionen (sogenannte MAO-Hemmer wie z.B. Moclobemid oder 

SSRIs (Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer) wie z.B. Fluoxetin, Fluvoxamin 

-  Beruhigungsmittel, z.B. Barbiturate, Benzodazepine 

-  Arzneimittel gegen Epilepsie, z.B. Phenytoin, Carbamazepin 

-  Methylphenidat, ein Arzneimittel, das vor allem zur Behandlung der Aufmerksamkeitsdefizit-

/Hyperaktivitätsstörung eingesetzt wird 

-  Arzneimittel zur Behandlung psychotischer Erkrankungen (Neuroleptika) wie z.B. Risperidon, 

Phenothiazine 

-  Antibabypille 

-  Arzneimittel zur Blutverdünnung wie z.B. Warfarin 

-  blutzuckersenkende Mittel (einschließlich Insulin) 

-  Arzneimittel gegen Asthma oder Allergien 

-  Cimetidin, ein Arzneimittel, das bei Magengeschwüren eingesetzt wird 

-  Arzneimittel gegen Parkinson-Krankheit 

-  Schnupfenmittel (einschließlich Nasentropfen) 

-  Terbinafin (Arzneimittel zum Einnehmen gegen Pilzinfektionen der Haut, Haare oder Nägel). 

Bei Anwendung von Ludiomil zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken 

Die Wirkung von Alkohol kann bei gleichzeitiger Anwendung von Ludiomil - Filmtabletten verstärkt 

werden. Sie sollten daher während der Behandlung mit Ludiomil - Filmtabletten Alkohol vermeiden. 

Schwangerschaft und Stillzeit 

Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. 

Informieren Sie unbedingt Ihren Arzt, wenn Sie schwanger sind oder während der Behandlung mit 

Ludiomil schwanger werden oder stillen! 

Ihr Arzt wird mit Ihnen entscheiden, ob Sie Ludiomil während der Schwangerschaft einnehmen 

sollen. 

Der Wirkstoff von Ludiomil tritt in die Muttermilch über. Mütter, welche Ludiomil erhalten, sollten 

daher nicht stillen. 

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen 

Achtung: dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und die Verkehrstüchtigkeit 

beeinträchtigen. 

Während der Behandlung mit Ludiomil können Schwindel, verschwommenes Sehen, Schläfrigkeit 

und andere ZNS-Symptome auftreten. Lenken Sie kein Fahrzeug, bedienen sie keine Maschinen und 

führen sie keine anderen potentiell gefährlichen Tätigkeiten aus. Die Beeinträchtigung der 

Reaktionsfähigkeit und Verkehrstüchtigkeit kann durch Alkoholkonsum oder andere Pharmaka 

verstärkt werden. 

Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von Ludiomil 

Ludiomil-10 mg - Filmtabletten enthalten 45mg Laktose-Monohydrat. Bitte nehmen Sie Ludiomil 10 

mg – Filmtabletten erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter 

einer Zuckerunverträglichkeit leiden. 

3.  WIE IST LUDIOMIL EINZUNEHMEN? 

Nehmen Sie Ludiomil immer genau nach Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt 

oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind. 

Ihr Arzt legt nach Ihrem Alter und der Schwere Ihrer Erkrankung die am besten geeignete Dosis fest. 

Die vom Arzt angeordnete Dosierung ist genau einzuhalten. 

Als Dosierungsrichtlinie gilt: 

Leichte bis mittelgradige Depression

25 mg ein- bis dreimal täglich oder 25-75 mg einmal am Tag 

Schwere Depression

25 mg dreimal täglich oder 75 mg einmal täglich. Im Bedarfsfall wird der Arzt die Tagesdosis 

allmählich auf maximal 150 mg steigern. 

Andere depressive Verstimmungszustände

Zu Beginn der Behandlung werden 10 mg dreimal täglich oder 25 mg einmal täglich empfohlen. Im 

Bedarfsfall wird der Arzt die Tagesdosis in kleinen Schritten allmählich auf bis zu dreimal täglich 25 

mg oder einmal täglich 75 mg erhöhen. 

Ältere Patienten

Im allgemeinen wird der Arzt niedrigere Dosen verordnen. Die Anfangsdosierung beträgt dreimal 

täglich 10 mg oder einmal täglich 25 mg. Im Bedarfsfall wird der Arzt die Tagesdosis in kleinen 

Schritten allmählich erhöhen auf bis zu dreimal täglich 25 mg oder einmal täglich 75 mg. 

Gewöhnlich muss man Ludiomil einige Wochen nehmen, bevor man sich besser fühlt. Beenden Sie 

die Behandlung nicht, ohne vorher mit Ihrem Arzt zu sprechen. Möglicherweise wird er Ihnen 

empfehlen, die Einnahme nicht abrupt, sondern allmählich zu beenden. Damit werden eine 

Verschlechterung Ihres Zustandes und das Risiko von Abbruchbeschwerden wie Kopfschmerzen, 

Übelkeit und allgemeines Unwohlsein vermieden (siehe auch Abschnitt Nebenwirkungen). 

Sie dürfen maximal 150 mg Ludiomil am Tag einnehmen. Das entspricht 15 Ludiomil 10 mg - 

Filmtabletten. 

Es stehen auch Filmtabletten zu 25, 50 und 75 mg zur Verfügung. 

Kinder und Jugendliche (unter 18 Jahren)

Da die Sicherheit und Wirksamkeit von Ludiomil bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren noch 

nicht ausreichend untersucht ist, wird eine Anwendung bei dieser Altergruppe nicht empfohlen. 

Wenn Sie eine größere Menge von Ludiomil eingenommen haben, als Sie sollten 

Wenn Sie einmal wesentlich mehr Filmtabletten eingenommen haben, als Ihnen Ihr Arzt verschrieben 

hat, können innerhalb von wenigen Stunden starke Schläfrigkeit, Koma, Blutdruckabfall, 

Konzentrationsschwäche, schneller, langsamer oder unregelmäßiger Pulsschlag, Ruhelosigkeit und 

Erregtheit, Verlust der Muskelkoordination und Muskelsteifigkeit, Krämpfe, Herzstillstand, Schock, 

Atemnot, Anfälle, Erbrechen, Fieber, erweiterte Pupillen, Schwitzen, verminderte Harnmenge 

auftreten. Nehmen Sie sofort Kontakt mit Ihrem Arzt oder der Notfallstation des nächstgelegenen 

Krankenhauses auf. 

Hinweise für den Arzt finden sich am Ende der Gebrauchsinformation. 

Wenn Sie die Einnahme von Ludiomil vergessen haben 

Falls Sie einmal die Einnahme einer Dosis Ludiomil vergessen haben, nehmen Sie sie, sobald Sie 

daran denken, und fahren Sie danach fort, das Medikament zur gewohnten Zeit einzunehmen. Ist es 

jedoch bald Zeit für die Einnahme der nächsten Dosis, nehmen Sie die ausgelassene Dosis nicht, 

sondern fahren Sie mit dem üblichen Einnahmeschema fort. Wenn Sie dazu Fragen haben, wenden 

Sie sich an Ihren Arzt. 

Wenn Sie die Einnahme von Ludiomil abbrechen 

Ein abruptes Absetzen des Medikaments oder eine abrupte Dosisreduktion sollten vermieden werden, 

da es zu unerwünschten Wirkungen kommen kann. Wenn die Entscheidung getroffen wurde die 

Behandlung abzusetzen, sollte allmählichabgesetzt werden. Ein Absetzen des Medikaments muss 

nach Anweisung des Arztes erfolgen. 

Nach plötzlicher Unterbrechung der Behandlung oder Dosisverminderung können gelegentlich 

folgende Beschwerden auftreten, die jedoch nicht im Sinne einer Abhängigkeit zu verstehen sind: 

Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Durchfall, Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen, Nervosität, Angst 

und Verschlimmerung der zugrundeliegenden Depression oder erneutes Auftreten der depressiven 

Verstimmung. 

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder 

Apotheker. 

4.  WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH? 

Wie alle Arzneimittel kann Ludiomil Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten 

müssen. 

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie 

erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser 

Gebrauchsinformation angegeben sind. 

Verschiedene unerwünschte Wirkungen von Ludiomil sind leichter und vorübergehender Natur, Sie 

treten vielfach unter Fortsetzung der Therapie oder nach Dosisreduktion nicht mehr auf. Es ist oft 

schwierig, einige unerwünschte Wirkungen von Beschwerden der Grunderkrankung (z.B. Müdigkeit, 

Schlafstörungen, Unruhe, Angst, Verstopfung, Mundtrockenheit) abzugrenzen. Beim Andauern der 

unerwünschten Wirkungen oder beim Auftreten von schweren Beschwerden ist der Arzt aufzusuchen. 

Bei älteren Patienten, die empfindlicher sind, können unerwünschte Wirkungen häufiger auftreten. 

Für die Häufigkeit (Wahrscheinlichkeit des Auftretens) von Nebenwirkungen werden folgende 

Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt: 

Sehr häufig:  betrifft mehr als 1 Behandelten von 10 

Häufig:  betrifft 1 bis 10 Behandelte von 100 

Gelegentlich:  betrifft 1 bis 10 Behandelte von 1.000 

Selten:  betrifft 1 bis 10 Behandelte von 10.000 

Sehr selten:  betrifft weniger als 1 Behandelten von 10.000 

Nicht bekannt:  Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar 

Folgende Nebenwirkungen können auftreten: 

Sehr häufig

Schläfrigkeit, Müdigkeit, Zittern, Schwindel, Benommenheit, Kopfschmerzen, Muskelzuckungen, 

Mundtrockenheit 

Häufig

gesteigerter Appetit, Gewichtszunahme, allergische Hautreaktionen, Fieber, 

Lichtüberempfindlichkeit, Ruhelosigkeit, Muskelschwäche, Sprechstörungen, Schwierigkeiten beim 

Harnlassen, unregelmäßiger Herzschlag (rascher Puls, Herzklopfen, Herzjagen), lageabhängige 

Kreislaufbeschwerden, leicht gesteigerter Antrieb, Angst, übermäßiger Drang zu Aktivität bei 

übermäßig gehobener Stimmung, Aggressivität, Gedächtnisstörungen, Schlafstörungen bis 

Schlaflosigkeit, Albträume, verstärkte Depression, Konzentrations-störungen, Kribbeln, 

Ameisenlaufen, Verstopfung, Schwitzen, Hitzewallungen, verschwommenes Sehen, Probleme bei der 

Scharfeinstellung der Augen, Übelkeit, Erbrechen, Bauchbeschwerden, verminderter Sexualtrieb, 

Erektionsstörungen, abnormale Ergebnisse im Elektrokardiogramm (EKG) 

Selten

Verwirrtheitszustände, Halluzinationen, Krampfanfälle, Störungen der Muskelkoordination, 

Unvermögen ruhig zu sitzen, Nervosität, Delirium, Herzrhythmusstörungen, Blutdruckerhöhungen, 

Durchfall, Leberfunktionsstörungen (erhöhte Leberwerte, Leberentzündung mit oder ohne Gelbsucht), 

Sehr selten

Gleichgewichtsstörungen, Bewegungsstörungen, Persönlichkeitsstörungen, Bewusstseinsverlust, 

Herzleitungs-störungen, Koordinationsstörungen, Entzündungen der Mundschleimhaut, Zahnkaries, 

Blutbildungsstörungen, Haarausfall, Juckreiz, schwere Entzündungen der Haut, Vergrößerung der 

Brustdrüsen, Milchabsonderung, , Bronchialkrämpfe, Ohrgeräusche, Geschmacksstörungen, 

verstopfte Nase, kleine Hautblutungen,   Lungenentzündung (auch allergisch bedingt; Beschwerden 

durch die Lungenentzündung können Husten, Schwierigkeiten beim Atmen und Keuchen sein), 

Harnverhalt, Wasseransammlungen in Geweben (Ödeme), Veränderungen im 

Elektroenzephalogramm, Stürze, schwere allergische Reaktionen, Aktivierung psychotischer 

Symptome 

Nicht bekannt: Selbstmordgedanken und suizidales Verhalten (Fallberichte von Selbstmordgedanken 

und suizidales Verhalten wurden während der Behandlung mit oder kurz nach Beendigung der 

Behandlung von Ludiomil berichtet. 

Patienten, die 50 Jahre oder älter sind und ein Medikament aus der Gruppe, aus der Ludiomil stammt, 

nehmen haben ein höheres Risiko für Knochenbrüche. 

5.  WIE IST LUDIOMIL AUFZUBEWAHREN? 

Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich. 

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren. 

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem dem Umkarton und dem Blistersatreifen  angegebenen 

Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats. 

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren 

Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme 

hilft die Umwelt zu schützen. 

6.  WEITERE INFORMATIONEN 

Was Ludiomil enthält 

-  Der Wirkstoff ist: Maprotilin-hydrochlorid. 1 Filmtablette enthält 10 mg Maprotilin-hydrochlorid. 

-  Die sonstigen Bestandteile sind:  

-  Tablettenkern: Maisstärke, Siliziumdioxid, Kalziumphosphat, Laktose-Monohydrat, 

Magnesiumstearat, Stearinsäure, Talkum 

-  Überzug: Hypromellose, Titandioxid (E 171), Polysorbat 80, gelbes Eisenoxid (E 172), Talkum. 

Wie Ludiomil aussieht und Inhalt der Packung 

Hellgelbe runde bikonvexe Filmtabletten mit der Prägung „CG“ auf der einen Seite und „CO“ auf der 

anderen. 

Blisterpackungen zu 50 und 100 Stück. 

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller 

Pharmazeutischer Unternehmer 

Amdipharm Ltd., Dublin 4, Irland 

Hersteller 

Amdipharm Plc, Basildon, United Kingdom 

Vertrieb 

Pro Farma GmbH 

Josef-Jessernigg-Straße 19 

A-2000 Stockerau 

Z.Nr.: 15.239 

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt genehmigt im  August 2012. 

Die folgenden Informationen sind für Ärzte bzw. medizinisches Fachpersonal bestimmt: 

Überdosierung 

Symptome 

Bei einer intravenösen Überdosierung von Ludiomil sind ähnliche Symptome wie nach peroraler 

Gabe bzw. wie bei der Überdosierung trizyklischer Antidepressiva zu erwarten. Die schwersten 

Komplikationen sind kardiale und neurologische Störungen. 

Aufgrund der langen Halbwertszeit und der Rückresorption in einem enterohepatischen Kreislauf 

bleibt die Gefahr für den Patienten unter Umständen 4 - 6 Tage lang bestehen. 

Folgende Symptome können auftreten: 

Zentralnervensystem: Schläfrigkeit, Stupor, Koma, Ataxie, Unruhe, Agitiertheit, gesteigerte Reflexe, 

Muskelstarre, Choreoathetose, Konvulsionen. 

Kardiovaskuläres System: Hypotonie, Tachykardie, Arrhythmien, Reizleitungsstörungen, Schock, 

Herzinsuffizienz, Kammertachykardie, Kammerflimmern, Torsade de pointes und Herzstillstand, 

wobei diese auch tödlich sein können. 

Ferner können Atemdepression, Zyanose, Erbrechen, Fieber, Mydriasis, Schwitzen und Oligurie oder 

Anurie auftreten. 

Therapie 

Es gibt kein spezifisches Antidot. Die Behandlung ist im Wesentlichen symptomatisch und 

unterstützend. 

Die Patienten sollten hospitalisiert und während mindestens 72 Stunden streng überwacht werden. 

Die symptomatische Behandlung erfolgt unter Einsatz moderner Methoden der Intensivmedizin mit 

kontinuierlicher Überwachung der Herzfunktion, der Blutgase und der Elektrolyte; zu den 

möglicherweise erforderlichen Notfallmaßnahmen zählen antikonvulsive Behandlung, künstliche 

Beatmung und Reanimation. Da berichtet wurde, dass Physostigmin zu schwerer Bradykardie, 

Asystolie und Krampfanfällen führen kann, wird seine Anwendung bei Überdosierung von Ludiomil 

nicht empfohlen. Wegen der niedrigen Plasmakonzentrationen von Ludiomil ist eine Hämodialyse 

und Peritonealdialyse unwirksam. 

19-9-2018

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Update of the Xylella spp. host plant database

Update of the Xylella spp. host plant database

Published on: Mon, 10 Sep 2018 00:00:00 +0200 Following a request from the European Commission, EFSA periodically updates the database on the host plants of Xylella spp. While previous editions of the database (2015 and 2016) dealt with the species Xylella fastidiosa only, this database version addresses the whole genus Xylella, including therefore both species X. fastidiosa and Xylella taiwanensis. The database now includes information on host plants of Xylella spp. retrieved from scientific literature...

Europe - EFSA - European Food Safety Authority Publications

10-9-2018

USDA and FDA announce joint public meeting on use of animal cell culture technology to develop products derived from livestock and poultry

USDA and FDA announce joint public meeting on use of animal cell culture technology to develop products derived from livestock and poultry

WASHINGTON, Sept. 10, 2018 – U.S. Secretary of Agriculture Sonny Perdue, DVM and U.S. Food and Drug Administration Commissioner Scott Gottlieb, M.D. today announced a joint public meeting to be held on Oct. 23-24, 2018 to discuss the use of cell culture technology to develop products derived from livestock and poultry.

FDA - U.S. Food and Drug Administration

8-9-2018

Bewertung (Stand: 11.10.2016)

Bewertung (Stand: 11.10.2016)

Tamsulosin bzw. Doxazosin bei Urolithiasis (als medikamentöse expulsive Therapie auch nach Lithotripsie)

Deutschland - BfArM - Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

7-9-2018

Camber Pharmaceuticals, Inc. Issues Voluntary Nationwide Recall of Montelukast Tablets USP, 10mg 30Ct. due to Product/Label Mix-Up

Camber Pharmaceuticals, Inc. Issues Voluntary Nationwide Recall of Montelukast Tablets USP, 10mg 30Ct. due to Product/Label Mix-Up

Camber Pharmaceuticals, Inc. is voluntarily recalling one single lot of Montelukast Sodium Tablets, USP 10mg, to the consumer level. This recall of one batch of Montelukast Sodium Tablets, USP 10mg, lot# MON17384 Exp. 12/31/2019, was prompted because a complaint of a sealed bottle labeled as Montelukast 10mg 30 ct found to contain 90 tablets of Losartan Potassium Tablets, USP 50mg

FDA - U.S. Food and Drug Administration

1-9-2018

Spodoptera frugiperda partial risk assessment

Spodoptera frugiperda partial risk assessment

Published on: Fri, 31 Aug 2018 00:00:00 +0200 EFSA was asked for a partial risk assessment of Spodoptera frugiperda for the territory of the EU focussing on the main pathways for entry, factors affecting establishment, risk reduction options and pest management. As a polyphagous pest, five commodity pathways were examined in detail. Aggregating across these and other pathways, we estimate that tens of thousands to over a million individual larvae could enter the EU annually on host commodities. Instigat...

Europe - EFSA - European Food Safety Authority Publications

29-8-2018

Outcome of the public consultation on a draft protocol for the Scientific Opinion on dietary sugars

Outcome of the public consultation on a draft protocol for the Scientific Opinion on dietary sugars

Published on: Fri, 10 Aug 2018 00:00:00 +0200 The European Food Safety Authority (EFSA) carried out a public consultation to receive input from the scientific community and all interested parties on a draft protocol for the Scientific Opinion on free sugars from all dietary sources, prepared by the EFSA Panel on Dietetic Products, Nutrition and Allergies (NDA Panel), supported by the ad‐hoc Working Group on Sugars. The draft protocol was endorsed by the Panel for public consultation at its plenary meeti...

Europe - EFSA - European Food Safety Authority Publications

29-8-2018

Safety assessment of the process ‘General Plastic’, based on Starlinger Decon technology, used to recycle post‐consumer PET into food contact materials

Safety assessment of the process ‘General Plastic’, based on Starlinger Decon technology, used to recycle post‐consumer PET into food contact materials

Published on: Fri, 10 Aug 2018 00:00:00 +0200 This scientific opinion of the EFSA Panel on Food Contact Materials, Enzymes, Flavourings and Processing Aids (CEF Panel) deals with the safety evaluation of the recycling process General Plastic (EU register No RECYC153), which is based on the Starlinger Decon technology. The decontamination efficiency of the process was demonstrated by a challenge test. The input of this process is hot caustic washed and dried poly(ethylene terephthalate) (PET) flakes orig...

Europe - EFSA - European Food Safety Authority Publications

29-8-2018

Protocol for the scientific opinion on the Tolerable Upper Intake Level of dietary sugars

Protocol for the scientific opinion on the Tolerable Upper Intake Level of dietary sugars

Published on: Fri, 10 Aug 2018 00:00:00 +0200 In June 2016, EFSA received a mandate from the national food competent authorities of five European countries (Denmark, Finland, Iceland, Norway and Sweden) to provide a dietary reference value (DRV) for sugars, with particular attention to added sugars. A draft protocol was developed with the aim of defining as much as possible beforehand the strategy that will be applied for collecting data, appraising the relevant evidence, and analysing and integrating t...

Europe - EFSA - European Food Safety Authority Publications

23-8-2018

Anlage 10

Anlage 10

Anlage 10 zum Ergebnisprotokoll 79. Sitzung des Sachverständigen-Ausschusses für Verschreibungspflicht nach § 53 Abs. 2 AMG vom 3. Juli 2018

Deutschland - BfArM - Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

22-8-2018

Radagast Pet Food Voluntarily Expands Recall to Include Rad Cat Raw Diet Products With Best By Dates of 10/19/18 Through 12/3/19 Due to Potential Health Risk

Radagast Pet Food Voluntarily Expands Recall to Include Rad Cat Raw Diet Products With Best By Dates of 10/19/18 Through 12/3/19 Due to Potential Health Risk

Radagast Pet Food, Inc. of Portland, OR is expanding its voluntary recall to include an additional quantity of Rad Cat Raw Diet across all varieties with Best By dates of 10/19/18 through 12/3/19 because it has the potential to be contaminated with Listeria monocytogenes. Radagast Pet Food is conducting this voluntary recall out of an abundance of caution because of its strong commitment to food safety and quality.

FDA - U.S. Food and Drug Administration

19-9-2018

Lartruvo (Eli Lilly Nederland B.V.)

Lartruvo (Eli Lilly Nederland B.V.)

Lartruvo (Active substance: olaratumab) - Centralised - Annual renewal - Commission Decision (2018)6105 of Wed, 19 Sep 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/4216/R/10

Europe -DG Health and Food Safety

19-9-2018

Attentin® 10 mg/20 mg, Tablette

Rote - Liste

17-9-2018

Ebastel® 10 mg Filmtablette

Rote - Liste

12-9-2018

Zavedos® Oral 5 mg/10 mg/25 mg

Rote - Liste

12-9-2018

Zavedos® 5 mg/Zavedos (10 mg/20 mg)

Rote - Liste

11-9-2018

Soolantra 10 mg/g Creme

Rote - Liste

10-9-2018

Akynzeo (Helsinn Birex Pharmaceuticals Ltd)

Akynzeo (Helsinn Birex Pharmaceuticals Ltd)

Akynzeo (Active substance: netupitant / palonosetron) - Centralised - Yearly update - Commission Decision (2018)5947 of Mon, 10 Sep 2018

Europe -DG Health and Food Safety

10-9-2018

Alkindi (Diurnal Limited)

Alkindi (Diurnal Limited)

Alkindi (Active substance: hydrocortisone) - Centralised - Transfer Marketing Authorisation Holder - Commission Decision (2018)5945 of Mon, 10 Sep 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/4416/T/03

Europe -DG Health and Food Safety

10-9-2018

Retacrit (Hospira UK Limited)

Retacrit (Hospira UK Limited)

Retacrit (Active substance: epoetin zeta) - Centralised - Yearly update - Commission Decision (2018)5946 of Mon, 10 Sep 2018

Europe -DG Health and Food Safety

10-9-2018

Silapo (STADA Arzneimittel AG)

Silapo (STADA Arzneimittel AG)

Silapo (Active substance: epoetin zeta) - Centralised - Yearly update - Commission Decision (2018)5944 of Mon, 10 Sep 2018

Europe -DG Health and Food Safety

5-9-2018

Hepsera® 10 mg Tabletten

Rote - Liste

4-9-2018

ACM meeting statement, Meeting 10, 2 August 2018

ACM meeting statement, Meeting 10, 2 August 2018

The Advisory Committee on Medicines meeting statement is now available

Therapeutic Goods Administration - Australia

4-9-2018

Donepezil-Elpen 10 mg Filmtabletten

Rote - Liste

3-9-2018

Revatio® 10 mg/ml Pulver

Rote - Liste

30-8-2018

Loratadin 10 Heumann

Rote - Liste

29-8-2018

OCTAGAM 10 %

Rote - Liste

28-8-2018

Opsumit® 10 mg Filmtabletten

Rote - Liste

27-8-2018

Carbimazol 5 mg/10 mg Henning

Rote - Liste

22-8-2018

BTVPUR (Merial)

BTVPUR (Merial)

BTVPUR (Active substance: Bluetongue virus vaccine (inactivated) (multistrain: 1-2 strains out of a set of 4)) - Centralised - 2-Monthly update - Commission Decision (2018)5630 of Wed, 22 Aug 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/V/C/2231/II/10

Europe -DG Health and Food Safety