Loxazol

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Loxazol Spüllotion
  • Darreichungsform:
  • Spüllotion
  • Zusammensetzung:
  • permethrinum 10 mg, alcohol isopropylicus, propylenglycolum, aromatica, color.: E 110, conserv.: E 216, E 218, excipiens ad emulsionem pro 1 g.
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Loxazol Spüllotion
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Synthetika human
  • Therapiebereich:
  • Gegen Kopfläuse

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • Swissmedic - Swiss Agency for Therapeutic Products
  • Zulassungsnummer:
  • 51159
  • Berechtigungsdatum:
  • 22-10-1992
  • Letzte Änderung:
  • 05-02-2018

Packungsbeilage

Patienteninformation

Loxazol®

INTERDELTA

Was ist Loxazol und wann wird es angewendet ?

Loxazol ist ein Medikament gegen Läuse. Es wird angewendet beim Befall von Kopfläusen oder als

vorbeugende Massnahme während einer Kopflaus-Epidemie, zum Beispiel in Schulen.

Was sollte dazu beachtet werden?

Um einer erneuten Ansteckung vorzubeugen, sind die zuletzt getragenen Kleidungsstücke, die

Bettwäsche und Handtücher bei mind. 60 °C in der Waschmaschine zu waschen. Tiefkühlen über

mind. 24 Stunden sowie heisses Bügeln tötet die Läuse und Nissen. Teppiche, Polstermöbel und

Matratzen sind zu staubsaugen, Kämme und Haarbürsten 10 Minuten in heissem Seifenwasser zu

reinigen.

Wann darf Loxazol nicht angewendet werden?

Loxazol darf nicht angewendet werden, wenn eine bekannte Überempfindlichkeit auf den Wirkstoff

Permethrin oder eine bekannte Überempfindlichkeit auf einen der verwendeten Hilfsstoffe besteht.

Wann ist bei der Anwendung von Loxazol Vorsicht geboten?

Loxazol ist nur für die äusserliche Anwendung bestimmt.

Das versehentliche Einatmen von Loxazol ist zu vermeiden, insbesondere gilt dies für Asthmatiker.

Für Pflegepersonal, das häufige Anwendungen vornehmen muss, empfiehlt es sich, Handschuhe zu

tragen.

Bei Kindern unter 2 Jahren sollte Loxazol nur unter ärztlicher Aufsicht angewendet werden.

Loxazol soll nicht in Augennähe oder auf Schleimhäuten (Augen, Mund, Nase) angewendet werden.

Bei versehentlichem Kontakt sollen Augen bzw. Schleimhäute mit viel Wasser gespült werden.

Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin,

wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben, andere Arzneimittel (auch

selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden.

Darf Loxazol während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet werden?

Wenn Sie schwanger sind, es werden möchten oder stillen, sollten Sie vorsichtshalber möglichst auf

Medikamente verzichten und daher Loxazol nur anwenden, wenn es dringend nötig ist und erst nach

Konsultation Ihres Arztes.

Wie verwenden Sie Loxazol?

Die übliche Anwendung bei Erwachsenen und Kindern über 2 Jahren geschieht nach folgendem

Vorgehen:

1. Das Haar, wie üblich, mit Ihrem Shampoo waschen und nach der letzten Spülung mit einem Tuch

trocknen, so dass es noch feucht bleibt. Verwenden Sie weder eine Haarspülung noch ein Shampoo,

das bereits eine Pflegespülung («zwei in eins») enthält.

2. Die Loxazol-Flasche gut schütteln und den Inhalt auf Kopfhaut und Haare auftragen, so dass beide

gut bedeckt sind.

1 Flasche Loxazol reicht für schulterlanges Haar von normaler Dichte.

3. Sie sollten Loxazol 10 Minuten einwirken lassen.

4. Spülen Sie das Haar sorgfältig mit Wasser und trocknen Sie es in gewohnter Weise.

Läuse und deren Nissen sind vor allem im Bereich des Ansatzes vom Kopf- und Körperhaar

(insbesondere auch hinter den Ohren und im Nacken) zu finden, also dort, wo ein Kontakt mit der

Haut am leichtesten möglich ist. Die Behandlung dieser Bereiche ist daher besonders gründlich

durchzuführen.

Wenn Sie glauben, es sei nötig, ist eine zweite Anwendung nach 7–14 Tagen möglich. Die Nissen,

die am Haar haften bleiben, sind abgestorben und können mit einem Kamm entfernt werden.

Dasselbe Vorgehen wird auch zur Vorbeugung einer Lausinfektion angewendet, nur sollte es

wöchentlich wiederholt werden, solange die Gefahr einer Ansteckung besteht, jedoch maximal bis zu

8 Wochen.

Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt verschriebene Dosierung.

Wenn Sie glauben, das Medikament wirke zu schwach oder zu stark, sprechen Sie mit Ihrem Arzt,

Apotheker oder Drogisten, bzw. Ihrer Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.

Welche Nebenwirkungen kann Loxazol haben?

Am häufigsten tritt bei der Anwendung von Loxazol ein Juckreiz auf, wobei dieser meistens bereits

vor der Behandlung da ist und eine Folge des Läusebefalls ist. Sehr selten tritt ein vorübergehender

Hautausschlag oder ein Brennen der Kopfhaut auf. Wirkstoffe wie das in Loxazol enthaltene

Permethrin können Überempfindlichkeitsreaktionen, insbesondere der Atemwege, hervorrufen.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt,

Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Die Loxazol-Flasche ist vor Gebrauch gut zu schütteln und nur äusserlich anzuwenden.

Loxazol soll vor Kinderhand und vor Licht geschützt bei Raumtemperatur (15–25 °C) aufbewahrt

werden.

Das Medikament darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet

werden.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker oder Drogist, bzw. Ihrer Ärztin, Apothekerin

oder Drogistin, die über die ausführliche Fachinformation verfügen.

Was ist in Loxazol enthalten?

1 g Spüllotion enthält:

Wirkstoff: 10 mg Permethrin.

Hilfsstoffe: Aromastoffe, Farbstoff Gelborange S (E 110), Konservierungsmittel Methyl-und

Propylparaben (E 216 und E 218), Propylenglycol, Isopropylalkohol sowie weitere Hilfsstoffe.

Zulassungsnummer

51159 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Loxazol? Welche Packungen sind erhältlich?

Loxazol ist in Apotheken und Drogerien ohne ärztliches Rezept erhältlich.

1 Plastikflasche enthält 59 ml Loxazol.

Zulassungsinhaberin

Interdelta SA, 1762 Givisiez/FR.

Diese Packungsbeilage wurde im März 2009 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic)

geprüft.