Lomir SRO 5

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Lomir SRO 5 0 mg, Kapseln
  • Darreichungsform:
  • 0 mg, Kapseln
  • Zusammensetzung:
  • isradipinum 5 mg, excipiens pro capsula.
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Lomir SRO 5 0 mg, Kapseln
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Synthetika human
  • Therapiebereich:
  • Hypertonie

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • Swissmedic - Swiss Agency for Therapeutic Products
  • Zulassungsnummer:
  • 51228
  • Berechtigungsdatum:
  • 19-08-1991
  • Letzte Änderung:
  • 05-02-2018

Packungsbeilage

Patienteninformation

Wo erhalten Sie Lomir SRO? Welche Packungen sind erhältlich?

Information für Patientinnen und Patienten

Lesen Sie diese Packungsbeilage sorgfältig, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen.

Dieses Arzneimittel ist Ihnen persönlich verschrieben worden, und Sie dürfen es nicht an andere

Personen weitergeben. Auch wenn diese die gleichen Krankheitssymptome haben wie Sie, könnte

ihnen das Arzneimittel schaden.

Bewahren Sie die Packungsbeilage auf, Sie wollen sie vielleicht später nochmals lesen.

Lomir SRO®

Daiichi Sankyo (Schweiz) AG

Was ist Lomir SRO und wann wird es angewendet?

Lomir SRO ist ein Präparat zur Behandlung des hohen Blutdruckes (Hypertonie).

Lomir SRO gehört zu einer Arzneimittelfamilie, die als „Kalziumkanalblocker“ bezeichnet werden.

Diese Arzneimittel senken den Blutdruck, in dem sie die Blutgefässe erweitern, steigern die Zufuhr

von Blut und Sauerstoff zum Herzen und verringern gleichzeitig dessen Arbeitslast.

Lomir SRO wird auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin eingenommen.

Wann darf Lomir SRO nicht angewendet werden?

Lomir SRO darf nicht eingenommen werden:

·Bei Überempfindlichkeit auf den Wirkstoff des Präparates (Isradipin) oder einen der Hilfsstoffe,

·Wenn Sie bereits früher eine Allergie gegen einen dieser Hilfsstoffe oder einen anderen

Kalziumkanalblocker hatten,

·Wenn Sie unter schweren Brustschmerzen (Angina pectoris) oder einer schwerwiegenden

Herzkrankheit (kardiogener Schock) leiden,

·Wenn Sie einen Herzinfarkt haben und während eines Monats danach,

Wann ist bei der Einnahme von Lomir SRO Vorsicht geboten?

Besondere Vorsicht ist geboten:

·Wenn Sie an einer ernsthaften Herzerkrankung leiden oder

·Wenn Sie Leber- oder Nierenprobleme haben.

Wenn das eine oder andere auf Sie zutrifft, informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin bevor Sie

Lomir SRO einnehmen. Vielleicht muss Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin die Behandlung anpassen.

Gleichzeitige Einnahme mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn sie andere Arzneimitteln einnehmen oder kürzlich

eingenommen haben (auch selbstgekaufte!). Insbesondere ist es wichtig für Ihren Arzt bzw. Ihre

Ärztin zu wissen, ob Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:

·Ein anderes Herzmittel,

·Arzneimittel gegen Epilepsie (Antikonvulsivum wie Phenytoin, Phenobarbital),

·Arzneimittel zur Behandlung von Magengeschwüren (z.B. Cimetidin),

·Antibiotika (z.B. Rifampicin, Erythromycin, Clarithromycin),

·Arzneimittel gegen HIV/AIDS (Virostatika wie Ritonavir),

·Oral verabreichte Arzneimittel gegen Pilzerkrankungen (wie Ketoconazol) und Virusinfektionen.

Bei Einnahme von Lomir SRO zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Lomir SRO nicht zusammen mit Grapefruitsaft einnehmen. Dadurch kann die Menge von Lomir

SRO im Blut ansteigen, möglicherweise auf eine schädliche Menge.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Lomir SRO kann dazu führen, dass Ihnen schwindlig wird, Ihren Blutdruck zu stark senken

(Hypotonie), zu Sehstörungen und verschwommenem Sehen führen. Wenn Sie derartige

Beschwerden haben, sollten Sie kein Fahrzeug führen und keine Maschinen bedienen.

Ältere Menschen (65 Jahre und darüber)

Wenn Sie über 65 Jahre alt sind, muss Ihr Arzt möglicherweise Ihre Behandlung anpassen.

Kinder und Jugendliche

Es liegen nur begrenzte Erfahrungen zur Anwendung von Lomir SRO bei Kindern vor. Generell

sollte Lomir SRO bei Kindern nicht angewendet werden.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie:

·An anderen Krankheiten leiden,

·Allergien haben oder

·Andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen!

Darf Lomir SRO während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Schwangere Frauen

Über die Anwendung von Lomir SRO in der Schwangerschaft oder Stillzeit liegen noch nicht

genügend Erfahrungen vor, so dass von einer Einnahme abzusehen ist, es sei denn, Ihr Arzt

entscheidet, dass Sie es einnehmen sollten. Ihr Arzt wird Ihnen die möglichen Risiken erklären, die

durch die Einnahme von Lomir SRO während der Schwangerschaft entstehen.

Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn Sie schwanger sind oder glauben, es zu sein, oder

schwanger werden möchten.

Stillende Mütter

Stillen Sie während der Behandlung mit Lomir SRO nicht. Fragen Sie Ihren Arzt um Rat, wenn Sie

stillen.

Wie verwenden Sie Lomir SRO?

Befolgen Sie strikt die Verordnung Ihres Arztes bzw. Ihrer Ärztin. Überschreiten Sie nicht die

empfohlene Dosis.

Wie viel Lomir SRO muss eingenommen werden?

Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird Ihnen genau vorgeben, wie viele Kapseln Lomir SRO Sie einnehmen

müssen. Abhängig davon, wie Sie auf die Behandlung ansprechen, kann Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin die

Dosis erhöhen oder reduzieren.

Erwachsene:

Die übliche Dosis beträgt einmal täglich eine Kapsel Lomir SRO 5 mg. In bestimmten Fällen,

insbesondere wenn Sie älter sind oder Leber- bzw. Nierenprobleme haben, kann eine Kapsel Lomir

SRO 2,5 mg mite die richtige Anfangsdosis sein.

Wann und wie muss Lomir SRO eingenommen werden?

Bitte schlucken Sie die Kapsel unzerkaut mit etwas Flüssigkeit jeden Tag zur selben Zeit hinunter,

entweder morgens oder abends. Die Kapsel Lomir SRO muss ganz hinuntergeschluckt werden.

Zerkauen Sie die Kapsel Lomir SRO nicht.

Wie lange muss Lomir SRO eingenommen werden?

Lomir SRO wird normalerweise als Langzeitbehandlung eingenommen. Denken Sie daran, dass

dieses Arzneimittel Ihren Bluthochdruck nicht heilt, aber hilft, ihn unter Kontrolle zu bringen. Daher

müssen Sie es nach Anweisung weiter einnehmen, damit Ihr Blutdruck niedrig bleibt. Um den

Blutdruck gut unter Kontrolle zu halten ist es wichtig, keine Dosen auszulassen. Brechen Sie die

Einnahme von Lomir SRO nicht plötzlich ab.

Es ist wichtig, dass Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin Ihren Blutdruck während Ihrer Behandlung regelmässig

überprüft, insbesondere, wenn Sie mit der Einnahme von Lomir SRO beginnen. Ihr Arzt bzw. Ihre

Ärztin kann die Dosierung ändern, abhängig davon, wie gut Lomir SRO wirkt.

Wenn Sie eine grössere Menge Lomir SRO eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie versehentlich zu viele Kapseln eingenommen haben, informieren Sie sofort Ihren Arzt

bzw. Ihre Ärztin oder gehen Sie zur nächsten Notaufnahme eines Krankenhauses. Eine Überdosis

muss normalerweise im Krankenhaus überwacht werden, da der Blutdruck abnorm niedrig sein kann.

Wenn Sie die Einnahme von Lomir SRO vergessen haben

Nehmen Sie Ihr Arzneimittel ein, sobald Sie daran denken, aber nicht, wenn bis zur nächsten Dosis

noch weniger als 4 Stunden liegen. Ist dies der Fall, warten Sie ab und nehmen Sie Ihre nächste

Dosis zur gewohnten Zeit ein.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel

wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer

Ärztin oder Apothekerin.

Welche Nebenwirkungen kann Lomir SRO haben?

Wie alle Arzneimittel kann Lomir SRO Nebenwirkungen bei manchen Menschen hervorrufen.

Es können einige schwerwiegende Nebenwirkungen auftreten:

·Hautausschlag, Juckreiz, Schwellung des Gesichts, der Lippen, der Zunge oder anderer Körperteile,

pfeifende Atemgeräusche oder andere Atembeschwerden (Anzeichen einer Allergie),

·Plötzliche und beklemmende Brustschmerzen, Atemnot, Atembeschwerden im Liegen, Schwellung

der Füsse oder Beine, unregelmässiger Herzschlag (Anzeichen einer Herzkrankheit),

·Spontane Blutung oder Blutergüsse (Anzeichen einer zu geringen Anzahl von Thrombozyten im

Blut),

·Fieber, Halsschmerzen oder Aphthen (Geschwüre im Mundbereich) aufgrund von Infektionen

(Anzeichen einer zu geringen Anzahl weisser Blutkörperchen),

·Zu wenige rote Blutkörperchen (Anämie),

·Gelbfärbung der Haut und Augen, Übelkeit, Appetitverlust, dunkel gefärbter Urin (Anzeichen einer

Lebererkrankung),

·Schwindel, Benommenheit (Anzeichen von niedrigem Blutdruck),

·Depression, Sehstörung, verschwommenes Sehen.

Bei manchen Patienten traten während der Behandlung mit Lomir SRO Schwächegefühle oder

Lähmungen im Bereich der Beine oder des Gesichts, Schwierigkeiten beim Sprechen bzw. ein

plötzlicher Bewusstseinverlust auf (Anzeichen von Erkrankungen des Nervensystems, Schlaganfall).

Sollte bei Ihnen eines dieser Symptome auftreten, teilen Sie dies bitte umgehend Ihrem

behandelnden Arzt bzw. Ihrer behandelnden Ärztin mit.

Folgende Nebenwirkungen können sehr häufig auftreten (bei mehr als 1 von 10 Patienten):

Kopfschmerzen, Wärmegefühl, Ödeme (Schwellung aufgrund von Wasseransammlungen,

hauptsächlich im Bereich der Knöchel, der Füsse oder der unteren Beine).

Wenn eine dieser Nebenwirkungen bei Ihnen in ausgeprägter Form auftreten sollte, informieren Sie

bitte Ihren Arzt oder Ihre Ärztin.

Folgende Nebenwirkungen können häufig auftreten (bei 1 bis 10 von 100 Patienten):

Schwindel, Müdigkeit, Herzklopfen (Gefühl eines starken Herzschlages), häufiges Wasserlassen,

Bauchschmerzen.

Wenn eine dieser Nebenwirkungen bei Ihnen in ausgeprägter Form auftreten sollte, informieren Sie

bitte Ihren Arzt oder Ihre Ärztin.

Folgende Nebenwirkungen können gelegentlich auftreten (bei 1 bis 10 von 1'000 Patienten):

Gewichtszunahme.

Wenn eine dieser Nebenwirkungen bei Ihnen in ausgeprägter Form auftreten sollte, informieren Sie

bitte Ihren Arzt oder Ihre Ärztin.

Folgende Nebenwirkungen können sehr selten auftreten (bei weniger als 1 von 10'000 Patienten):

Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit, verminderte Empfindlichkeit der Haut, Kribbeln oder

Taubheitsgefühl, Angst, Nervosität, Schläfrigkeit, Sehstörungen, unscharfes Sehen, Husten,

blutendes, empfindliches oder verdicktes Zahnfleisch (Zeichen einer Zahnfleischentzündung),

Rückenschmerzen, Muskelkrämpfe, Gelenkschmerzen, Schmerzen der Gliedmassen, Unfähigkeit

eine Erektion zu erreichen oder zu halten, Brustvergrösserung bei Männern, generelles Unwohlsein

bzw. Schwäche.

Wenn eine dieser Nebenwirkungen bei Ihnen in ausgeprägter Form auftreten sollte, informieren Sie

bitte Ihren Arzt oder Ihre Ärztin.

Bei manchen Patienten traten während der Behandlung mit Lomir SRO Brustschmerzen,

Schlaflosigkeit, Mundtrockenheit, Verstopfung, Durchfall bzw. Energielosigkeit auf.

Wenn eine dieser Nebenwirkungen bei Ihnen in ausgeprägter Form auftreten sollte, informieren Sie

bitte Ihren Arzt oder Ihre Ärztin.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder

Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Das Arzneimittel unterhalb 30°C aufbewahren.

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Entnehmen Sie die Kapseln nicht der Verpackung, bis Sie sie brauchen.

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit „EXP“ bezeichneten Datum verwendet

werden.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin; diese

Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Lomir SRO enthalten?

1 Kapsel enthält entweder 2,5 mg oder 5 mg Isradipin als Wirkstoff.

In der Kapselhülle befinden sich Hilfsstoffe.

Zulassungsnummer

Lomir SRO: 51'228 (Swissmedic)

Wo erhalten Sie Lomir SRO? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.

100 Kapseln Lomir SRO 5 mg.

100 Kapseln Lomir SRO 2,5 mg mite.

Zulassungsinhaberin

Daiichi Sankyo (Schweiz) AG, 8800 Thalwil

Diese Packungsbeilage wurde im Januar 2014 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic)

geprüft.