Logroton retard

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Logroton retard Divitabs
  • Darreichungsform:
  • Divitabs
  • Zusammensetzung:
  • metoprololi tartras (2:1) 200 mg, chlortalidonum 25 mg, excipiens pro compresso Dunst.
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • Biologische Medizin

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Logroton retard Divitabs
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Synthetika
  • Therapiebereich:
  • Antihypertensivum

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • Swissmedic - Swiss Agency for Therapeutic Products
  • Zulassungsnummer:
  • 44917
  • Berechtigungsdatum:
  • 03-12-1982
  • Letzte Änderung:
  • 24-10-2018

Packungsbeilage

Patienteninformation

Information für Patientinnen und Patienten

Lesen Sie diese Packungsbeilage sorgfältig, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen bzw. anwenden.

Dieses Arzneimittel ist Ihnen persönlich verschrieben worden und Sie dürfen es nicht an andere

Personen weitergeben. Auch wenn diese die gleichen Krankheitssymptome haben wie Sie, könnte

ihnen das Arzneimittel schaden.

Bewahren Sie die Packungsbeilage auf, Sie wollen sie später vielleicht nochmals lesen.

Logroton Retard®

Was ist Logroton Retard und wann wird es angewendet?

Logroton Retard enthält zwei Wirkstoffe (Metoprololtartrat und Chlortalidon) mit unterschiedlichen

Angriffspunkten, deren blutdrucksenkende Effekte sich gegenseitig ergänzen. Metoprololtartrat

gehört zur Medikamentengruppe der Betablocker, die bestimmte, hauptsächlich im Herzen gelegene

Beta-Rezeptoren blockieren und Chlortalidon ist ein Diuretikum, das zu vermehrter

Urinausscheidung führt und dadurch den Salz- und Wassergehalt des Körpers verringert.

Logroton Retard wird auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin zur Senkung des Bluthochdrucks

(Hypertonie) angewendet.

Wann darf Logroton Retard nicht angewendet werden?

Logroton Retard darf nicht angewendet werden bei Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe

(Metoprololtartrat und Chlortalidon) und verwandte Substanzen oder einen der Hilfsstoffe sowie

gegen andere Betablocker, Sulfonamide und Sulfonylharnstoffe.

Ferner darf Logroton Retard nicht verabreicht werden bei schweren Herz-, Nieren-, und

Lebererkrankungen, niedrigem Blutdruck, bei schweren Durchblutungsstörungen, schwerem

Asthma, oder starkem Asthmaanfall in der Vergangenheit, Gicht oder Harnsteinen in der

Vergangenheit, bei zu niedrigem Gehalt an Kalium (trotz Behandlung) resp. Natrium oder zu hohem

Gehalt an Calcium im Blut, Bluthochdruck in der Schwangerschaft, bei fehlender oder stark

verminderter Harnausscheidung.

Wann ist bei der Einnahme von Logroton Retard Vorsicht geboten?

Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn Sie an einer Nieren- oder Lebererkrankung sowie

an Beschwerden leiden, die durch eine Herzkrankheit verursacht werden (z.B. geschwollene

Fussknöchel, Atemschwierigkeiten, Müdigkeit), ferner wenn Sie an einem langsamen Puls, schweren

Kreislaufstörungen, niedrigem Blutdruck oder Asthma leiden oder manchmal schwer keuchend

atmen, starke Allergien (z.B auf Insektenstiche) haben, manchmal bewusstlos werden, oder wenn Sie

wissen, dass Sie gegen Betablocker oder Hygroton® (Chlortalidon) überempfindlich sind.

Setzen Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin davon in Kenntnis, wenn Sie trotz Behandlung einen zu

niedrigen Kalium- oder Natriumgehalt resp. einen zu hohen Calciumgehalt im Blut haben, wenn Sie

an Zuckerkrankheit, hohem Cholesteringehalt im Blut, Schilddrüsenüberfunktion, Gicht oder

Durchblutungsstörungen (z.B. kalte Hände und Füsse) leiden, wenn während der Behandlung

Juckreiz, Hautrötung, Atemnot, auffallend langsamer Puls, unregelmässiger Herzschlag,

Muskelkrämpfe, Depressionen, Schmerzen in der Brust im Ruhezustand, heftige

Oberbauchbeschwerden oder andere, bisher nicht vorhandene Störungen auftreten.

Wenn Sie unter der Behandlung das Gefühl bekommen, dass Ihre Augen trocken sind, kratzen oder

brennen, dann informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin.

Vor jedem chirurgischen oder zahnärztlichen Eingriff ist dem zuständigen Arzt bzw. der zuständigen

Ärztin mitzuteilen, dass Sie mit Logroton Retard behandelt werden.

Die gleichzeitige Einnahme anderer Medikamente kann die Wirkung von Logroton Retard verändern

oder diese können unter dem Einfluss von Logroton Retard eine ungewohnte Wirkung entwickeln.

Zu den Medikamenten, die mit Logroton Retard eine Wechselwirkung eingehen können, gehören

unter anderem:

·Andere Medikamente gegen zu hohen Blutdruck, Angina pectoris, unregelmässigen Herzschlag,

·Präparate gegen zu hohen Blutzuckerspiegel (die Warnsymptome einer Unterzuckerung,

insbesondere Herzjagen (= beschleunigter Herzschlag) können abgeschwächt, Schwitzen evtl.

verstärkt werden),

·Digoxin (Herzmittel),

·Adrenalin oder ähnlich wirkende Substanzen (enthalten in gewissen Augen- oder Nasentropfen,

Erkältungsmitteln),

·Medikamente zur Behandlung von Schmerz und Entzündung (sog. nichtsteroidale Antirheumatika),

·Rifampicin (Antibiotikum),

·Gewisse Medikamente gegen Magen-Darm-Störungen (Cimetidin, Atropin-ähnliche Wirkstoffe),

·Narkosemittel,

·Lithium,

·Vitamin D und Calciumsalze,

·Präparate gegen zu hohen Cholesterinwert im Blut (Cholestyramin, Colestipol),

·Medikamente mit kortisonartigem Wirkstoff (Steroid).

Bitte informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin, wenn Sie

·An anderen Krankheiten leiden,

·Allergien haben oder

·Andere Medikamente (auch selbstgekaufte!) einnehmen.

Darf Logroton Retard während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Informieren Sie unter allen Umständen umgehend Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn Sie schwanger

sind oder es werden wollen oder stillen. Logroton Retard darf in der Schwangerschaft und Stillzeit

nicht eingenommen werden.

Wie verwenden Sie Logroton Retard?

Logroton Retard ist nicht für Kinder und Jugendliche geeignet, da die Sicherheit und Wirksamkeit

bei Kindern und Jugendlichen bisher nicht untersucht/ überprüft worden sind.

Soweit nicht anders verordnet, nehmen Erwachsene morgens 1 Lacktablette (Divitab)-Logroton

Retard ein.

Die Divitabs sind teilbar; sie werden gemäss Verordnung des Arztes bzw. der Ärztin ganz oder auch

halbiert, ohne sie zu zerkauen, mit etwas Flüssigkeit eingenommen. Logroton Retard darf nur unter

ärztlicher Überwachung eingenommen werden. Zu Beginn der Behandlung ist es möglich, dass der

Arzt bzw. die Ärztin nach einiger Zeit die Dosierung ändert, um die für Sie geeignetste Dosierung

zu erreichen. Das Medikament darf unter keinen Umständen abrupt abgesetzt werden. Bei zu

raschem Abbrechen der Behandlung kann sich Ihr Zustand vorübergehend verschlechtern. Ihr Arzt

bzw. Ihre Ärztin wird Ihnen raten, wie beim Absetzen des Medikamentes vorzugehen ist.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Medikament

wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer Ärztin

oder Apothekerin.

Welche Nebenwirkungen kann Logroton Retard haben?

Unter der Einnahme von Logroton Retard kann es vor allem bei höherer Dosierung sehr häufig zu,

Kaliummangel, Erhöhung des Harnsäurespiegels im Blut, Anstieg der Blutlipide kommen.

Häufig können Müdigkeit, Schwindel, Kopfschmerzen, ungewöhnlich langsamer Puls, niedriger

Blutdruck (gelegentlich mit Ohnmacht), Atemnot oder keuchende Atmung, Übelkeit und Erbrechen,

Bauchschmerzen, erniedrigter Natriumspiegel im Blut, erniedrigter Blutmagnesiumspiegel, erhöhter

Blutzuckerspiegel, Sehstörungen, Appetitverlust, leichte Magen- Darmbeschwerden, Nesselsucht

und andere Hautausschläge, sexuelle Störungen wie Impotenz, auftreten.

Selten können Gemütsverstimmungen wie Depressionen, herabgesetzte Aufmerksamkeit,

Schlaflosigkeit, Schläfrigkeit, Alpträume, Muskelkrämpfe, Herzinsuffizienz, Herzrhythmus-

störungen, , geschwollene Knöchel, Herzklopfen, Raynaud-Syndrom, Fehlempfindungen der Haut

(Kribbeln, Ameisenlaufen) ,Asthmaanfall, Durchfall oder Verstopfung, Verschlechterung einer

diabetischen Stoffwechsellage, Gicht, Magenschmerzen, verändertes Blutbild, erhöhter Kalzium-

Spiegel im Blut, Ausscheidung von Zucker im Harn, Gallenstau oder Gelbsucht, erhöhte

Hautempfindlichkeit gegen Sonnenlicht, Verschlechterung einer Psoriasis auftreten.

Sehr selten auftretende Nebenwirkungen sind Gewichtszunahme, Persönlichkeitsstörungen,

Halluzinationen, trockene und/oder gereizte Augen, Ohrensausen (bei einer höheren als der

empfohlenen Dosierung Schwerhörigkeit), Schmerzen in der Herzgegend, Absterben von

Gewebe(teilen) bei Patienten mit schweren peripheren Durchblutungsstörungen), laufende oder

verstopfte Nase, Mundtrockenheit, abnormale Leberfunktionswerte, vermehrte

Schweissabsonderung, Haarausfall, Arthritis, Atembeschwerden, Bauchspeicheldrüsen-entzündung,

allergische Nierenentzündung und Blutgefässentzündung, Anhäufung von alkalischen Verbindungen

im Blut bei gleichzeitiger Senkung der Chlorid-Konzentration.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt, Ihren

Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Ihre Apothekerin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Wie viele andere blutdrucksenkende Mittel kann auch Logroton Retard die Konzentrations-fähigkeit

beeinträchtigen. Deshalb ist Vorsicht beim Strassenverkehr oder beim Bedienen von Maschinen

geboten.

Logroton Retard kann die Wirkung von Alkohol verstärken.

Arzneimittel sollen für Kinder unzugänglich aufbewahrt werden.

Das Medikament soll vor Feuchtigkeit geschützt und nicht über 30°C aufbewahrt werden.

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit „Verwendbar bis“ bezeichneten Datum

verwendet werden.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin. Diese Personen

verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Logroton Retard enthalten?

1 teilbare Lacktablette (Divitab) enthält 200 mg Metoprololtartrat und 25 mg Chlortalidon.

Zulassungsnummer

Logroton Rertard: 44'917 (Swissmedic)

Wo erhalten Sie Logroton Retard? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.

Kalenderpackung zu 56 Divitabs.

Zulassungsinhaberin

Daiichi Sankyo (Schweiz) AG, 8800 Thalwil

Diese Packungsbeilage wurde im Juli 2012 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic)

geprüft.