Lodronat

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Lodronat 520 mg - Filmtabletten
  • Einheiten im Paket:
  • 30 Stück, Laufzeit: 60 Monate,60 Stück, Laufzeit: 60 Monate
  • Verschreibungstyp:
  • Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Lodronat 520 mg - Filmtabletten
    Österreich
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiebereich:
  • Clodronsäure
  • Produktbesonderheiten:
  • Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AGES
  • Zulassungsnummer:
  • 1-20266
  • Berechtigungsdatum:
  • 18-11-1993
  • Letzte Änderung:
  • 08-03-2018

Packungsbeilage: zusammensetzung, kinische angaben, nebenwirkungen, wechselwirkungen, dosierung, schwangerschaft, stillzeit

23.05.2018

Lodronat 520 mg - Filmtabletten

929020_F_GI_18-05-23_Lodronat_520mg_Filmtab

Gebrauchsinformation

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Gebrauchsinformation: Information für Patienten

Lodronat 520 mg - Filmtabletten

Dinatriumclodronat

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses

Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter.

Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt

auch

für

Nebenwirkungen,

nicht

dieser

Packungsbeilage

angegeben

sind.

Siehe

Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was ist Lodronat und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Einnahme von Lodronat beachten?

Wie ist Lodronat einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Lodronat aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

Was ist Lodronat und wofür wird es angewendet?

Dinatriumclodronat, der Wirkstoff von Lodronat, ist ein Non-Amino-Bisphosphonat.

Lodronat wird bei krankhaft gesteigertem Knochenabbau, der durch Tumore verursacht wird und

meist

erhöhter

Kalziumfreisetzung

Knochen

Anstieg

Kalziums

Blut

verbunden ist, angewendet.

Lodronat

reichert

sich

Knochengewebe

hemmt

dort

knochenabbauenden

Zellen

(Osteoklasten). Dadurch wird der Abbau des Knochengewebes verringert und der Knochenschmerz

gelindert.

2.

Was sollten Sie vor der Einnahme von Lodronat beachten?

Lodronat darf nicht eingenommen werden,

wenn Sie allergisch gegen Dinatriumclodronat oder einen der in Abschnitt 6. genannten

sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind;

bei starker Einschränkung der Nierenfunktion mit Ausnahme der kurzfristigen Anwendung bei

rein funktioneller Einschränkung der Nierenfunktion durch erhöhte Kalziumwerte im Blut;

bei gleichzeitiger Behandlung mit anderen Bisphosphonaten;

wenn Sie an akuten Entzündungen oder Blutungen im Magen-Darm-Bereich leiden;

während der Schwangerschaft und Stillzeit;

wenn

bestimmte

Probleme

Ihrer

Speiseröhre

haben,

eine

Einengung

oder

Schwierigkeiten beim Schlucken.

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Lodronat 520 mg - Filmtabletten

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Gebrauchsinformation

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Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Lodronat einnehmen. Bevor Sie mit der

Behandlung beginnen, informieren Sie Ihren Arzt, ob Sie an anderen Krankheiten leiden.

Vor und während der Behandlung mit Lodronat wird Ihr Arzt durch regelmäßige Untersuchungen Ihre

Nierenfunktion besonders beobachten.

Zur Unterstützung der Nierenfunktion sollten Sie vor und während der Behandlung auf ausreichende

Flüssigkeitszufuhr achten, um die unter der Behandlung vermehrte Kalziumausscheidung zu fördern.

Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion ist bei der Einnahme von Lodronat Vorsicht geboten

(siehe Abschnitt 3).

Wenn Sie an einer schweren Erkrankung des Knochenmarks (Plasmozytom) leiden, wird Ihr Arzt

regelmäßige

Kontrollen

Ihrer

Nierenfunktion

anordnen

Lodronat

gegebenenfalls

Verschlechterung Ihres Zustandes absetzen.

Vor und während der Behandlung wird Ihr Arzt das Serumkalzium, das Serumphosphat sowie

Leberfunktionsparameter und das Blutbild überprüfen.

Lassen Sie die vom Arzt angeordneten Laborkontrollen verlässlich durchführen.

Ihr Arzt wird Ihnen Anweisungen bezüglich einer ausreichenden Zufuhr von Kalzium und Vitamin D

geben.

Bei Krebspatienten, die im Rahmen eines Behandlungsschemas sowohl intravenös als auch oral

Bisphosphonate

(Gruppe

Arzneimittel

auch

Lodronat

gehört)

erhielten,

wurde

eine

Osteonekrose

(Absterben

Knochen)

Kiefers,

Regel

Zusammenhang

Zahnextraktion und/oder lokaler Infektion berichtet.

Wenden Sie sich an Ihren Arzt/Zahnarzt, wenn Sie Schmerzen, Schwellung und Taubheit des Kiefers

oder Lockerung der Zähne bemerken, dies könnten Anzeichen einer Osteonekrose des Kiefers sein.

Eine vorbeugende Zahnbehandlung vor der Behandlung mit Bisphosphonaten sollte in Betracht

gezogen werden, wenn bei Ihnen gleichzeitig andere Risikofaktoren (z.B. Krebs, Chemotherapie,

Strahlentherapie,

Kortikosteroide,

schlechte

Zahnhygiene)

vorliegen;

invasive

zahnmedizinische

Eingriffe während der Behandlung mit Bisphosphonaten sind zu vermeiden.

Wenn sich unter der Bisphosphonattherapie eine Osteonekrose des Kiefers entwickelt, kann sich Ihr

Zustand

durch

einen

zahnmedizinischen

Eingriff

verschlechtern.

Für

Patienten,

eine

Zahnbehandlung benötigen, liegen keinerlei Daten vor, die Aufschluss darüber geben, ob ein Abbruch

der Bisphosphonatbehandlung das Risiko einer Osteonekrose des Kiefers verringert.

Wenn Sie Probleme beim Schlucken oder mit der Verdauung haben, ist Vorsicht geboten, da Reizung,

Entzündung oder Geschwürbildung in der Speiseröhre oder der oberen Magen-Darm-Schleimhaut

durch diese Arzneimittelklasse hervorgerufen werden können.

Wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn Sie Schmerzen, Schwäche oder Beschwerden in Oberschenkel,

Hüfte

oder

Leiste

verspüren,

sich

dabei

frühes

Anzeichen

eines

möglichen

Oberschenkelknochenbruchs handeln könnte.

Halten Sie die Dosierungsanweisung ein. Sollten nach der Einnahme des Arzneimittels Probleme beim

Schlucken oder mit der Verdauung oder Symptome wie Sodbrennen, starke Schmerzen im Brustkorb,

starke Schmerzen beim Schlucken von Speisen und/oder Getränken, starke Übelkeit oder Erbrechen

auftreten, brechen Sie die Einnahme ab und nehmen Sie sofort Kontakt mit Ihrem Arzt auf.

Kinder und Jugendliche

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Die Sicherheit und Wirksamkeit bei Kindern wurde bisher nicht nachgewiesen.

Einnahme von Lodronat zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden,

kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel

einzunehmen/anzuwenden. Die Wirkung bestimmter Arzneimittel kann durch Lodronat verstärkt oder

abgeschwächt werden.

Eine

gleichzeitige

Einnahme

Nahrungsmitteln

hohem

Kalziumgehalt,

z.B.

Milch

Milchprodukte, kann die Aufnahme des Wirkstoffes im Magen-Darm-Trakt und damit die Wirkung

Lodronat

vermindern.

gleiche

bewirken

auch

kalzium-,

eisen-

oder

magnesiumhaltige

Arzneimittel (z.B. Arzneimittel zur Bindung der Magensäure).

Bei gleichzeitiger Einnahme von Lodronat und bestimmten Antibiotika (Aminoglykoside) kann es zu

einem verstärkten Abfall des Kalziumspiegels kommen. Dies kann auch der Fall sein, wenn Sie diese

beiden

Arzneistoffe

einem

Abstand

einer

oder

mehreren

Wochen

eingenommen

haben.

Besondere Vorsicht ist bei gleichzeitig bestehendem, vermindertem Blut-Magnesiumspiegel geboten.

Es gibt Berichte, dass die gleichzeitige Anwendung bestimmter schmerz- und entzündungshemmender

Arzneimittel (vor allem Diclofenac) zu Störungen der Nierenfunktion führen kann.

Über einen Anstieg der Serumkonzentration von Estramustinphosphat um bis zu 80 % wurde bei

gleichzeitiger Anwendung von Estramustinphosphat und Dinatriumclodronat berichtet.

Lodronat darf nicht gleichzeitig mit anderen Arzneimitteln, die zur Gruppe der Bisphosphonate

gehören, angewendet werden.

Einnahme von Lodronat zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Eine

gleichzeitige

Einnahme

Nahrungsmitteln

hohem

Kalziumgehalt,

z.B.

Milch

Milchprodukte, kann die Aufnahme des Wirkstoffs im Magen-Darm-Trakt und damit die Wirkung von

Lodronat vermindern.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen,

schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker

um Rat.

In der Schwangerschaft und Stillzeit darf Lodronat nicht eingenommen werden.

Frauen im gebärfähigen Alter müssen während der Behandlung eine zuverlässige Verhütungsmethode

anwenden.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Lodronat hat keinen oder einen zu vernachlässigenden Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die

Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.

Lodronat enthält Lactose (Milchzucker) und Natrium

Bitte nehmen Sie Lodronat erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass

Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden.

Dieses

Arzneimittel

enthält

83,4 mg

Natrium

(Hauptbestandteil

Kochsalz/Speisesalz)

Filmtablette. Dies entspricht 4 % der für einen Erwachsenen empfohlenen maximalen täglichen

Natriumaufnahme mit der Nahrung.

3.

Wie ist Lodronat einzunehmen?

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Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein.

Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Sie sollten sich nach der Einnahme von Lodronat nicht hinlegen, sondern in aufrechter Position

verbleiben, um Oberbauchbeschwerden zu vermeiden.

Dosierung

Tagesdosis

beträgt

Allgemeinen

2 Filmtabletten.

Einzelfall

kann

auch

eine

höhere

Tagesdosis bis maximal 4 Filmtabletten notwendig sein.

Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion:

Unter bestimmten Voraussetzungen kann Lodronat auch verordnet werden, wenn Sie unter einer

eingeschränkten Nierenfunktion leiden. In diesem Fall wird Ihr Arzt die Dosierung entsprechend

anpassen.

Patienten mit leichter Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance 50-80 ml/min) brauchen die tägliche

Dosis nicht zu reduzieren und nehmen 2 Filmtabletten (1040 mg) ein.

Bei einem Kreatinin-Clearance-Wert zwischen 30 und 50 ml/min sollte die Tagesdosis auf eineinhalb

Filmtabletten (780 mg) reduziert werden.

Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion mit einem Kreatinin-Clearance-Wert zwischen 10

und 30 ml/min sollte die Tagesdosis auf die Hälfte reduziert werden, das heißt 1 Filmtablette (520 mg).

Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion:

Eine spezielle Dosisanpassung ist nicht erforderlich, aber Ihr Arzt wird während der Behandlung

bestimmte Leberwerte verstärkt kontrollieren.

Ältere Patienten

(≥

65 Jahre):

Eine

Dosisanpassung

nicht

erforderlich,

außer

wenn

unter

einer

eingeschränkten

Nierenfunktion leiden.

Art der Anwendung

Zum Einnehmen.

Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.

Die Tagesdosis von 1040 mg sollte auf einmal eingenommen werden. Wenn höhere Tagesdosen

verwendet werden, sollte der Teil der Dosis über 1040 mg separat (als zweite Dosis) eingenommen

werden (siehe unten). Bei magenempfindlichen Patienten kann die Tagesdosis auch auf 2 Einzelgaben

verteilt werden.

Die einzelne Tagesdosis und die erste Dosis von zweien sollten am besten morgens auf nüchternen

Magen unzerkaut mit einem Glas Wasser eingenommen werden. Sie sollten danach für eine Stunde

auf Essen, Trinken (außer Leitungswasser) und jegliche andere über den Mund eingenommene

Arzneimittel verzichten.

Bei zwei Dosen sollte die erste Dosis wie oben empfohlen eingenommen werden. Die zweite Dosis

sollte zwischen den Mahlzeiten eingenommen werden, mehr als zwei Stunden nach und eine Stunde

Essen,

Trinken

(außer

Leitungswasser)

oder

Einnahme

anderer

über

Mund

eingenommener Arzneimittel.

Die Filmtabletten sollten auf keinen Fall mit Milch, Nahrungsmitteln oder Arzneimitteln, die Kalzium

oder andere zweiwertige Kationen (z.B. Magnesium, Eisen oder Zink) enthalten, eingenommen

werden, weil sie die Aufnahme von Dinatriumclodronat beeinträchtigen.

Dauer der Anwendung

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Behandlungsdauer

beträgt

Allgemeinen

Monate

kann

Abhängigkeit

Entwicklung des Krankheitsbildes verlängert werden.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen

Die Sicherheit und Wirksamkeit bei Kindern wurde bisher nicht nachgewiesen.

Wenn Sie eine größere Menge von Lodronat eingenommen haben, als Sie sollten

Bei Überdosierung muss mit Übelkeit, Erbrechen und Durchfall gerechnet werden. Bei Aufnahme

größerer

Substanzmengen

kann

einem

Abfall

Blut-Kalziumspiegels

(Hypokalzämie)

kommen.

Bitte

benachrichtigen

einen

Arzt,

wenn

eine

größere

Anzahl

Lodronat

Filmtabletten eingenommen haben, als Sie sollten.

Ein Anstieg des Serumkreatinins und Nierenfunktionsstörungen wurden mit hohen intravenösen

Dosen von Dinatriumclodronat gemeldet. Ein Fall von Nierenversagen und Leberschaden wurde nach

versehentlicher Einnahme von 20.000 mg (50x400 mg) Dinatriumclodronat berichtet.

Therapie

einer

Überdosierung

sollte

symptomatisch

erfolgen.

eine

ausreichende

Flüssigkeitszufuhr ist zu achten. Die Nieren- und Leberfunktion sowie das Serumkalzium sollten

überwacht werden.

Hinweis für das medizinische Fachpersonal:

Informationen zur Behandlung einer Überdosierung finden Sie am Ende dieser Gebrauchsinformation.

Wenn Sie die Einnahme von Lodronat vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Setzen

Sie die Behandlung wie verordnet fort.

Wenn Sie die Einnahme von Lodronat abbrechen

Auch wenn Sie Lodronat aus irgendeinem Grund nicht mehr einnehmen, sollen Sie das Ihrem Arzt

melden, um mögliche gesundheitliche Nachteile zu vermeiden.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt

oder Apotheker.

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem

auftreten müssen.

Die am häufigsten berichtete Nebenwirkung ist Durchfall, die in der Regel mild verläuft und häufiger

bei höherer Dosierung auftritt.

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

Übelkeit, Erbrechen und Durchfall

erniedrigte Blutkalziumwerte (ohne Symptome bzw. Beschwerden)

Erhöhung bestimmter Leberenzyme (Transaminasen) im Blut (ohne den Normalbereich zu

überschreiten)

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):

Überempfindlichkeitsreaktionen (z.B. Hautreaktionen)

Erniedrigte Blutkalziumwerte (mit Symptomen bzw. Beschwerden einhergehend)

Zunahme des Serum-Parathormons mit vermindertem Kalzium-Spiegel

Erhöhung der alkalischen Phosphatase im Serum

Ungewöhnliche (atypische) Brüche des Oberschenkelknochens

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Verschlechterung

Nierenfunktion

(Anstieg

Serum-Kreatinins

vermehrte

Eiweißausscheidung mit dem Urin)

Erhöhung bestimmter Leberenzyme (Transaminasen) im Blut (um mehr als das Zweifache des

normalen Bereichs)

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):

Verminderung des Serum-Phosphat-Spiegels

Erhöhung der Laktatdehydrogenase (LDH) im Serum

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn bei Ihnen Ohrenschmerzen, Ausfluss aus dem Ohr und/oder

eine Ohreninfektion auftreten. Diese könnten Anzeichen für eine Schädigung der Knochen im

Ohr sein.

Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):

Über Schmerzen, Schwellung und Taubheit des Kiefers oder Lockerung der Zähne wurde bei

Patienten berichtet, welche Bisphosphonate (Gruppe von Arzneimittel zu der auch Lodronat

gehört) erhielten. Dies könnten Anzeichen einer Knochenschädigung im Kiefer (Osteonekrose)

sein. Verständigen Sie unverzüglich Ihren Arzt und Zahnarzt, wenn Sie eines dieser Symptome

bemerken.

Reizung der Schleimhäute des oberen Verdauungstraktes (Speiseröhre, Magen), Entzündungen,

Geschwüre

oder

Schmerzen

Speiseröhre,

Magen

oder

Zwölffingerdarm

(manche

schwerwiegend und mit Komplikationen)

Augenerkrankungen

einschließlich

Uveitis

(Entzündung

Gefäßhaut

Auges),

Konjunktivitis (Bindehautentzündung), Episkleritis (Entzündung einer dünnen Gewebeschicht

des weißen Teils des Auges) und Skleritis (Entzündung des Weißen des Auges)

Verschlechterung der Lungenfunktion bei Patienten mit Acetylsalicylsäure-sensitivem Asthma

Überempfindlichkeitsreaktionen in Form von Störungen der Lungenfunktion

Beeinträchtigung

Nierenfunktion

(Erhöhung

Serum-Kreatinins

Proteinurie),

schwere Nierenschäden vor allem nach schneller Verabreichung von hohen Dosen über die

Vene (intravenöse Infusion)

Einzelfälle von Nierenversagen, in seltenen Fällen mit tödlichem Ausgang, wurden besonders

gleichzeitiger

Einnahme

bestimmten

schmerz-

entzündungshemmenden

Arzneimitteln (vor allem Diclofenac) berichtet.

Patienten, die mit dem Wirkstoff behandelt wurden, berichteten über starke Knochen-, Gelenk-

und/oder Muskelschmerzen. Das Auftreten dieser Symptome variierte von Tagen bis einigen

Monaten nach Beginn der Behandlung.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch

für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

1200 WIEN

ÖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die

Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

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5.

Wie ist Lodronat aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton/der Blisterpackung nach „Verwendbar

bis“/„Verw. bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf

den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie

das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der

Umwelt bei.

6.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Lodronat enthält

Der Wirkstoff ist: Dinatriumclodronat.

Filmtablette

enthält

649,73 mg

Dinatriumclodronat

entsprechend

520 mg

Dinatriumclodronat.

sonstigen

Bestandteile

sind:

Talkum,

Maisstärke,

mikrokristalline

Cellulose,

Magnesiumstearat, Carboxymethylstärke-Natrium (Typ A), Hypromellose, Poly(ethylacrylat-

methylmethacrylat)-Dispersion

30 %,

Macrogol 10000,

Lactose-Monohydrat

(Milchzucker),

Titandioxid (E 171), Polysorbat 80, Natriumcitrat-Dihydrat.

Wie Lodronat aussieht und Inhalt der Packung

Die Filmtabletten sind länglich, weiß, haben eine beidseitige Bruchrille und die einseitige Prägung

„E 9“.

Sie erhalten die Filmtabletten in Blisterpackungen mit 30 oder 60 Stück.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer

RIEMSER Pharma GmbH

An der Wiek 7

17493 Greifswald – Insel Riems

Deutschland

phone

+49 30 338427-0

+49 38351 308

e-mail

info@RIEMSER.com

Hersteller

CENEXI

52 Rue Marcel et Jacques Gaucher

94120 Fontenay sous Bois

Frankreich

RIEMSER Pharma GmbH

An der Wiek 7

17493 Greifswald – Insel Riems

Deutschland

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Lodronat 520 mg - Filmtabletten

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Z.Nr.: 1-20266

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Mai 2018.

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Die folgenden Informationen sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Hinweis für den Arzt bei Überdosierung

Die Therapie sollte symptomatisch erfolgen. Eine adäquate Flüssigkeitszufuhr sollte gewährleistet sein,

und die Nieren- und Leberfunktion sowie das Serumkalzium sollten überwacht werden.

23-11-2018

„Bisphosphonat-Therapie mit Zolendronat oder Clodronat beim Mammakarzinom“

„Bisphosphonat-Therapie mit Zolendronat oder Clodronat beim Mammakarzinom“

Bewertung zur „Bisphosphonat-Therapie mit Zolendronat oder Clodronat bei postmenopausalen Patientinnen mit einem Hormonrezeptor (HR)-positivem, HER2-negativem Mammakarzinom “

Deutschland - BfArM - Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

21-6-2018

Bisphosphonat-Therapie mit Zolendronat oder Clodronat (in der tumorspezifischen Therapie zusätzlich zur adjuvanten antihormonellen Therapie mit Aromataseinhibitoren oder Tamoxifen) bei postmenopausalen Patientinnen mit einem Hormonrezeptor (HR)-positivem,

Bisphosphonat-Therapie mit Zolendronat oder Clodronat (in der tumorspezifischen Therapie zusätzlich zur adjuvanten antihormonellen Therapie mit Aromataseinhibitoren oder Tamoxifen) bei postmenopausalen Patientinnen mit einem Hormonrezeptor (HR)-positivem,

Bisphosphonat-Therapie mit Zolendronat oder Clodronat (in der tumorspezifischen Therapie zusätzlich zur adjuvanten antihormonellen Therapie mit Aromataseinhibitoren oder Tamoxifen) bei postmenopausalen Patientinnen mit einem Hormonrezeptor (HR)-positivem, HER2-negativem Mammakarzinom (ohne Fernmetastasen, M0)

Deutschland - BfArM - Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

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