Livostin

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Livostin Nasenspray
  • Darreichungsform:
  • Nasenspray
  • Zusammensetzung:
  • levocabastinum 0,5 mg zu levocabastini hydrochloridum, propylenglycolum, conserv.: benzalkonii chloridum, excipiens Aussetzung für 1 ml.
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • Biologische Medizin

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Livostin Nasenspray
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Synthetika
  • Therapiebereich:
  • Allergische Rhinitis

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • Swissmedic - Swiss Agency for Therapeutic Products
  • Zulassungsnummer:
  • 50497
  • Berechtigungsdatum:
  • 27-06-1994
  • Letzte Änderung:
  • 24-10-2018

Packungsbeilage

Patienteninformation

Livostin® Nasenspray

Janssen-Cilag AG

Was ist Livostin Nasenspray und wann wird er angewendet?

Livostin Nasenspray ist ein Arzneimittel zur Behandlung von saisonal bedingten Allergien in der

Nase. Seine Wirkung setzt sofort ein und hält mehrere Stunden lang an. Livostin lindert rasch die

typischen Zeichen von allergischem Schnupfen (z.B. Heuschnupfen), wie Niesen, Juckreiz in der

Nase und Nasenfluss.

Wann darf Livostin Nasenspray nicht angewendet werden?

Bei Überempfindlichkeit auf einen der Inhaltsstoffe darf Livostin Nasenspray nicht angewendet

werden. Livostin Nasenspray darf nicht bei schwerer Nierenfunktionsstörung (Niereninsuffizienz)

angewendet werden.

Falls Sie sich unsicher sind, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder

Apothekerin.

Wann ist bei der Anwendung von Livostin Nasenspray Vorsicht geboten?

Falls Sie unter einer Nierenfunktionsstörung leiden, muss der Arzt oder Apotheker bzw. die Ärztin

oder Apothekerin darauf aufmerksam gemacht werden.

Livostin Nasenspray ohne ärztliche Verschreibung nicht länger als 2 Wochen anwenden. Wenn nach

dieser Zeit die Symptome anhalten, ist der Arzt oder die Ärztin zu konsultieren. Auf Verordnung des

Arztes oder der Ärztin kann das Präparat länger als 2 Wochen angewendet werden. In diesem Fall

soll es bei regelmässiger Anwendung nicht länger als 2 Monate angewendet werden.

Kinder unter 6 Jahren sollen Livostin Nasenspray nicht anwenden.

Im Allgemeinen beeinflusst Livostin Nasenspray die Aufmerksamkeit und die Konzentration nicht.

Sollten Sie sich jedoch schläfrig fühlen, seien Sie vorsichtig beim Lenken von Fahrzeugen oder beim

Bedienen von Maschinen.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie an anderen

Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen

oder äusserlich anwenden.

Darf Livostin Nasenspray während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet werden?

Aufgrund der bisherigen Erfahrungen ist bei bestimmungsgemässer Anwendung kein Risiko für das

Kind bekannt. Systematische wissenschaftliche Studien wurden aber nie durchgeführt. Livostin

Nasenspray darf während der Schwangerschaft nicht angewendet werden, es sei denn, der Arzt bzw.

die Ärztin erachtet dies als unbedingt erforderlich. Dies gilt auch für die Stillzeit.

Wie verwenden Sie Livostin Nasenspray?

Wenn vom Arzt oder der Ärztin nicht anders verordnet, wird Livostin Nasenspray wie folgt

angewendet:

Erwachsene und Kinder über 6 Jahren:

Pro Nasenöffnung 2× täglich 2 Sprühstösse.

Vor dem erstmaligen Gebrauch den Sprühkopf nach Entfernung der Schutzkappe mehrmals

herunterdrücken, bis ein feiner Sprühnebel austritt.

Vor jedem Gebrauch die Nase gründlich schneuzen und das Fläschchen schütteln. Den Dosierspray

in die Nasenöffnung einführen. Die freie Nasenöffnung zuhalten und beim Herunterdrücken des

Sprühkopfes durch die Nase einatmen. Am anderen Nasenloch wiederholen.

Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt oder der Ärztin

verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so

sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

Welche Nebenwirkungen kann Livostin Nasenspray haben?

Eine sehr häufige Nebenwirkung bei der Anwendung von Livostin Nasenspray sind Kopfschmerzen.

Folgende Nebenwirkungen können bei der Anwendung von Livostin Nasenspray ebenfalls häufig

auftreten:

·Entzündungen der Nasennebenhöhlen

·Schläfrigkeit

·Müdigkeit

·Schwindelgefühl

·Brechreiz

·Schmerzen an der Applikationsstelle

·Halsschmerzen

·Nasenbluten

·Husten

Gelegentlich wurden folgende Nebenwirkungen berichtet:

·Überempfindlichkeit

·Herzklopfen

·Allgemeines Unwohlsein

·Atemnot

Gelegentlich bis sehr selten sind zudem die folgenden Nebenwirkungen aufgetreten:

·Verstopfte Nase

·Nasales Unbehagen

·Reizung, Unbehagen, Schmerz, Brennen oder Trockenheit an der Applikationsstelle

Selten wurde auch von folgenden Nebenwirkungen berichtet:

·Herzrasen

·Nasale Schwellungen

In Einzelfällen wurden zudem folgende Nebenwirkungen beobachtet:

·Verengung der Atemwege

·Allergische Überempfindlichkeitsreaktionen

·Anschwellung des Augenlids

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder

Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Ausserhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren!

Bei Raumtemperatur (15-25 °C) aufbewahren.

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet

werden. Das Fläschchen nach Gebrauch sofort wieder verschliessen.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. lhre Ärztin oder Apothekerin. Diese

Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Livostin Nasenspray enthalten?

Wirkstoff: Levocabastin (als Hydrochlorid).

Mikrosuspension, enthaltend: 0,5 mg Levocabastin/ml.

Hilfsstoffe: Propylenglycol; Konservierungsmittel: Benzalkoniumchlorid.

Zulassungsnummer

50497 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Livostin Nasenspray? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken ohne ärztliche Verschreibung.

Dosierspray zu 10 ml.

Zulassungsinhaberin

Janssen-Cilag AG, Zug, ZG.

Diese Packungsbeilage wurde im Dezember 2013 letztmals durch die Arzneimittelbehörde

(Swissmedic) geprüft.