Lisinopril-ratiopharm

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Lisinopril-ratiopharm 10 mg Tabletten
  • Einheiten im Paket:
  • 1 Stück (Blister), Laufzeit: 48 Monate,14 Stück (Blister), Laufzeit: 48 Monate,28 Stück (Blister), Laufzeit: 48 Monate,30 Stück
  • Verschreibungstyp:
  • Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Lisinopril-ratiopharm  10 mg  Tabletten
    Österreich
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiebereich:
  • Lisinopril
  • Produktbesonderheiten:
  • Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AGES
  • Zulassungsnummer:
  • 1-24103
  • Berechtigungsdatum:
  • 13-06-2001
  • Letzte Änderung:
  • 01-12-2018

Packungsbeilage: zusammensetzung, kinische angaben, nebenwirkungen, wechselwirkungen, dosierung, schwangerschaft, stillzeit

Gebrauchsinformation: Information für Patienten

Lisinopril-ratiopharm 10 mg Tabletten

Wirkstoff: Lisinopril (als Dihydrat)

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses

Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte

weiter. Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden

haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies

gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe

Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was ist Lisinopril-ratiopharm und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Einnahme von Lisinipril-ratiopharm beachten?

Wie ist Lisinopril-ratiopharm einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Lisinopril-ratiopharm aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

Was ist Lisinopril-ratiopharm und wofür wird es angewendet?

Lisinopril-ratiopharm gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als ACE-Hemmer (Angiotensin-

Converting-Enzyme-Hemmer)

bezeichnet

werden.

Lisinopril-ratiopharm

wirkt

durch

Erweiterung

Ihrer Blutgefäße, was zur Senkung Ihres Blutdrucks beiträgt und es Ihrem Herzen leichter macht,

das Blut in alle Teile Ihres Körpers zu pumpen. Ihr Arzt hat Ihnen Lisinopril-ratiopharm aus einem der

folgenden Gründe verschrieben:

Ihr Blutdruck ist zu hoch (Hypertonie).

leiden

unter

einer

Herzerkrankung,

symptomatische

Herzleistungsschwäche

(Herzinsuffizienz) bekannt ist, bei der das Herz Ihr Blut nicht so gut durch Ihren Körper pumpt,

wie es das eigentlich sollte.

Sie hatten einen Herzanfall (Myokardinfarkt), der zu einer Schwächung Ihres Herzens führen

kann.

Sie haben in Zusammenhang mit Ihrem Diabetes und Ihrem hohen Blutdruck Nierenprobleme.

2.

Was sollten Sie vor der Einnahme von Lisinopril-ratiopharm beachten?

Lisinopril-ratiopharm darf nicht eingenommen werden,

wenn Sie allergisch gegen Lisinopril oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen

Bestandteile oder andere ACE-Hemmer sind.

wenn Sie in der Vergangenheit mit einem ACE-Hemmer behandelt wurden und eine allergische

Reaktion hatten, die zu Schwellungen der Hände, Füße oder Knöchel, des Gesichts, der Lippen,

Zunge und/oder des Halses mit Schluck- oder Atembeschwerden (Angioödem) geführt hat.

wenn einer Ihrer Blutsverwandten ein Angioödem hatte (es wird angenommen, dass es eine

familiäre Prädisposition dafür gibt) oder Sie ein Angioödem unter anderen Umständen oder

irgendwelchen anderen Gründen hatten.

wenn Sie länger als 3 Monate schwanger sind. (Es wird empfohlen, Lisinopril-ratiopharm auch

in der frühen Phase der Schwangerschaft nicht anzuwenden - siehe unter „Schwangerschaft und

Stillzeit“).

wenn Sie an Diabetes oder Niereninsuffizienz leiden und mit einem blutdrucksenkenden

Arzneimittel behandelt werden, das Aliskiren enthält.

Sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt, wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Sie Lisinopril-ratiopharm

einnehmen dürfen.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Lisinopril-ratiopharm einnehmen,

wenn Sie entwässert („dehydriert“) sind, weil Sie harntreibende Arzneimittel einnehmen oder

„Wasser“-Tabletten einnehmen, sich einer Blutwäsche (Dialyse) unterziehen müssen, eine

salzarme Diät durchführen oder als Folge von starkem, lang anhaltendem Erbrechen oder

Durchfall.

möglich,

dass

nach

erstmaliger

Einnahme

einen

sehr

starken

Blutdruckabfall erleiden. Dies kann sich in Form von Schwäche oder Schwindel äußern.

wenn Sie eine Verengung der Herzklappen (Mitralklappe oder Aortenklappe) oder der Aorta

oder eine Verdickung des Herzmuskels haben.

wenn Sie niedrigen Blutdruck haben.

wenn Sie Kaliumpräparate oder kaliumhaltige Salzersatzmittel einnehmen.

wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel zur Behandlung von hohem Blutdruck verwenden:

einen Angiotensin II-Rezeptorblocker (ARBs) (auch als Sartane bekannt –

z.B. Valsartan, Telmisartan, Irbesartan), besonders wenn Sie Diabetes-

bedingte Nierenprobleme haben.

Aliskiren

Ihr Arzt überprüft möglicherweise regelmäßig Ihre Nierenfunktion, Blutdruck und die Menge an

Elektrolyten (z.B. Kalium) in Ihrem Blut.

Siehe auch Information unter der Überschrift „Lisinopril-ratiopharm darf nicht eingenommen

werden“.

wenn Sie eine Nierenerkrankung oder eine Verengung der Nierenarterien haben.

wenn Sie eine transplantierte Niere haben.

wenn Sie mit einer Blutwäsche (Hämodialyse) behandelt werden.

wenn sie eine Lebererkrankung haben.

wenn Sie unter Zuckerkrankheit leiden (Diabetes mellitus).

wenn Sie an einer bestimmten Erkrankung des Bindegewebes der Gefäße (z. B. Sklerodermie,

Systemischer Lupus erythematodes) leiden.

wenn Sie vor einer Operation oder Narkose (auch beim Zahnarzt oder Spinalanästhesie) stehen,

teilen Sie Ihrem Arzt, Ihrem Zahnarzt oder dem Krankenhauspersonal mit, dass Sie Lisinopril-

ratiopharm einnehmen.

wenn

eine

Behandlung

stark

erhöhten

Blutfettwerten

(LDL-Apherese)

oder

eine

Desensibilisierungsbehandlung

aufgrund

einer

Allergie

(bspw.

gegen

Bienen

oder

Wespenstiche)

benötigen.

Arzt

wird

möglicherweise

Behandlung

Lisinopril-

ratiopharm absetzen, um das mögliche Auftreten einer allergischen Reaktion zu verhindern.

wenn Sie Lithium-Präparate (Arzneimittel zur Behandlung von psychischen Erkrankungen wie

Manie oder Depression) einnehmen.

wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel anwenden, erhöht sich das Risiko eines Angioödems

(rasche Schwellung unter der Haut in Bereichen wie dem Rachen):

Sirolimus, Everolimus und andere Arzneimittel, die zur Klasse der mTOR-Inhibitoren

gehören (werden zur Verhinderung einer Abstoßung des Organtransplantats

verwendet).

Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie vermuten, schwanger zu sein (oder schwanger werden

könnten). Die Einnahme von Lisinopril-ratiopharm in der frühen Phase der Schwangerschaft

wird

nicht

empfohlen,

Lisinopril-ratiopharm

darf

nicht

mehr

nach

dritten

Schwangerschaftsmonat eingenommen werden, da die Einnahme von Lisinopril-ratiopharm in

diesem Stadium zu schweren Schädigungen Ihres ungeborenen Kindes führen kann (siehe

Abschnitt Schwangerschaft und Stillzeit).

Während Sie Lisinopril-ratiopharm einnehmen

Wenn

eine

folgenden

Beschwerden

sich

feststellen

sollten

sofort

Ihren

Arzt

benachrichtigen:

wenn Sie sich nach der Einnahme der ersten Dosis schwindelig fühlen. Wenige Personen

reagieren

nach

ersten

Einnahme

oder

nach

einer

Dosiserhöhung

dass

sich

schwindelig, matt, geschwächt und unwohl fühlen.

wenn Sie eine plötzliche Schwellung der Lippen und des Gesichts, des Halses, möglicherweise

auch der Hände und Füße, Schluck- oder Atembeschwerden, Nesselausschlag, Keuchen oder

Heiserkeit

sich

bemerken.

Dies

wird

Angioödem

bezeichnet

kann

jedem

Zeitpunkt der Behandlung auftreten. Die Häufigkeit des Auftretens eines Angioödems unter

ACE-Hemmern ist bei Patienten mir schwarzer Hautfarbe höher als bei Patienten mit nicht-

schwarzer Hautfarbe.

wenn Sie erhöhte Temperatur, Halsschmerzen oder Geschwüre im Mundraum haben (Dies

könnten Beschwerden einer Infektion sein, die durch eine Erniedrigung der Anzahl der weißen

Blutzellen hervorgerufen wird.).

wenn Sie eine Gelbfärbung der Haut und des weißen Anteils des Auges (Gelbsucht) feststellen.

Dies könnte Ausdruck einer Lebererkrankung sein.

Zu Beginn der Behandlung und/oder während der Dosisanpassung kann es sein, dass häufigere

Kontrolluntersuchungen erforderlich sind. Sie sollten diese Termine wahrnehmen, auch wenn Sie sich

wohl fühlen. Ihr Arzt wird die Abstände zwischen den Kontrolluntersuchungen festlegen.

Kinder und Jugendliche

Geben

Lisinopril-ratiopharm

nicht

Kindern

unter

6

Jahren

oder

Kindern

schwerer

Nierenfunktionsstörung. Es liegen nur begrenzte Informationen zur Wirksamkeit und Sicherheit von

Lisinopril-ratiopharm bei Kindern mit erhöhtem Blutdruck unter 6 Jahren und keine Informationen auf

anderen Anwendungsgebieten vor.

Bei Einnahme von Lisinopril-ratiopharm mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, vor

kurzem

eingenommen/angewendet

haben

oder

beabsichtigen

andere

Arzneimittel

einzunehmen/anzuwenden.

Hierzu

gehören

auch

pflanzliche

Mittel,

Reformhausprodukte

oder

Ergänzungspräparate, die Sie sich selbst gekauft haben. Dies trifft auch auf Arzneimittel zu, die Sie

vor einiger Zeit eingenommen/angewendet haben. Einige Arzneimittel können die Wirkungen von

anderen Arzneimitteln beeinflussen.

Informieren Sie bitte Ihren Arzt, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:

-

Diuretika (entwässernde Arzneimittel, einschließlich solcher, die Kalium sparen).

-

Antihypertonika (andere Arzneimittel gegen hohen Blutdruck).

-

Nitroglycerin und andere Nitrate (Arzneimittel zur Behandlung von Koronarer Herzkrankheit

und Angina pectoris).

-

Acetylsalicylsäure (hochdosiertes Aspirin, mehr als 3 g pro Tag) und andere nicht-steroidale

Antiphlogistika

Indometacin

(Arzneimittel

Behandlung

Gelenkentzündungen oder Muskelschmerzen).

-

Lithium (Arzneimittel zur Behandlung von manisch-depressiven Störungen).

-

Antipsychotika, trizyklische Antidepressiva (Arzneimittel für seelische Erkrankungen) oder

Barbiturate.

-

Kaliumtabletten

oder

flüssige

Kaliumpräparate

oder

kaliumhaltige

Salzersatzpräparate,

andere Arzneimittel, die den Kaliumspiegel in Ihrem Körper erhöhen können (wie Heparin

und Co-Trimoxazol, auch bekannt als Trimethoprim/Sulfamethoxazol).

-

Orale Antidiabetika (Tabletten zur Senkung des Blutzuckers) oder Insulin (Arzneimittel zur

Behandlung von Zuckerkrankheit (Diabetes)).

-

Sympathomimetica

(Arzneimittel,

zentrale

Nervensystem

anregen),

Ephedrin, Pseudoephedrin und Salbutamol, die auch in einigen Abschwellungsmittel Husten-

und Erkältungspräparaten sowie Asthmamitteln vorkommen können.

-

Immunsuppressiva

(Arzneimittel,

körpereigenen

Immunreaktionen

unterdrücken),

Allopurinol (gegen Gicht) oder Procainamid (bei abnormen Herzschlägen).

-

Gold.

Arzneimittel, die sehr oft zur Verhinderung einer Abstoßung des Organtransplantats

verwendet werden (Sirolimus, Everolimus und andere Arzneimittel, die zur Klasse der mTOR-

Inhibitoren gehören). Siehe Abschnitt „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen”.

Ihr Arzt wird möglicherweise Ihre Dosierung ändern und/oder andere Vorsichtsmaßnahmen treffen,

wenn Sie einen Angiotensin II-Rezeptorblocker (ARB) oder Aliskiren verwenden (siehe

Informationen unter den Überschriften „Lisinopril-ratiopharm darf nicht eingenommen werden“ und

„Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“).

Einnahme von Lisinopril-ratiopharm zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol

Nehmen

keine

kaliumhaltigen

Nahrungsergänzungsmittel

oder

Salzersatzmittel

während

Behandlung mit Lisinopril-ratiopharm ein. Der Kaliumspiegel im Blut könnte zu hoch ansteigen.

Verwenden Sie keine sehr großen Mengen an Salz (Natriumchlorid), da Salz den Blutdruck erhöhen

und die Wirksamkeit von Lisinopril-ratiopharm herabsetzen kann.

Alkohol kann die Wirkung von Lisinopril-ratiopharm verstärken.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen,

schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker

um Rat.

Schwangerschaft

Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie vermuten, schwanger zu sein (oder schwanger werden

könnten).

Regel

wird

Arzt

Ihnen

empfehlen,

Lisinopril-ratiopharm

einer

Schwangerschaft bzw. sobald Sie wissen, dass Sie schwanger sind, abzusetzen, und er wird Ihnen

ein anderes Arzneimittel anstelle von Lisinopril-ratiopharm empfehlen. Die Anwendung von

Lisinopril-ratiopharm

frühen

Schwangerschaft

wird

nicht

empfohlen

Lisinopril-

ratiopharm

darf nicht mehr nach dem dritten Schwangerschaftsmonat eingenommen werden, da

die Einnahme von

Lisinopril-ratiopharm

in diesem Stadium zu schweren Schädigungen Ihres

ungeborenen Kindes führen kann.

Stillzeit

Teilen sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie stillen oder mit dem Stillen beginnen wollen. Die Einnahme von

Lisinopril-ratiopharm wird stillenden Müttern nicht empfohlen. Ihr Arzt wird eine andere Behandlung

auswählen, wenn Sie stillen wollen, vor allem, solange Ihr Kind im Neugeborenenalter ist oder wenn

es eine Frühgeburt war.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

!

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und Verkehrstüchtigkeit

beeinträchtigen.

Ihre

Lisinopril-ratiopharm

Tabletten

werden

Ihre

Fähigkeit,

Fahrzeug

lenken

oder

eine

Maschine

bedienen,

wahrscheinlich

nicht

beeinflussen.

sollten

jedoch

keine

Aufgaben

durchführen, die besondere Aufmerksamkeit erfordern, bis Sie wissen, wie Ihr Arzneimittel Sie

beeinflusst.

Sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt, wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Sie mit der Einnahme von

Lisinopril-ratiopharm beginnen sollten.

3.

Wie ist Lisinopril-ratiopharm einzunehmen?

Nehmen Sie Lisinopril-ratiopharm immer genau nach Anweisung des Arztes oder Apothekers ein.

Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Dosierung

Ihr Arzt wird Ihnen sagen, wie viele Tabletten Sie jeden Tag einnehmen müssen. Die Dosierung ist

individuell, und es ist wichtig, dass Sie die Tabletten genau nach der Anweisung Ihres Arztes

einnehmen. Ihre Anfangs- und Erhaltungsdosis sind von Ihrer Erkrankung sowie davon abhängig, ob

Sie noch andere Arzneimittel einnehmen. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn

Sie sich nicht ganz sicher sind.

Die empfohlene Dosis ist:

bei erhöhtem Blutdruck

Die übliche empfohlene Anfangsdosis beträgt einmal täglich 1 Tablette Lisinopril-ratiopharm 10 mg

(entsprechend 10 mg Lisinopril). Die übliche Erhaltungsdosis beträgt einmal täglich 2 Tabletten

Lisinopril-ratiopharm 10 mg (entsprechend 20 mg Lisinopril).

Für Kinder (im Alter von 6-16 Jahren) mit erhöhtem Blutdruck

Die übliche empfohlene Dosis beträgt einmal täglich 2,5 mg Lisinopril bei Patienten zwischen 20 und

50 kg (für diese Dosierung stehen passendere Wirkstärken zur Verfügung) und einmal täglich ½

Tablette Lisinopril-ratiopharm 10 mg (entsprechend 5 mg Lisinopril) bei Patienten über 50 kg.

Ihr Arzt wird die Dosis individuell bis höchstens 20 mg pro Tag bei Patienten zwischen 20 und 50 kg

und 40 mg pro Tag bei Patienten, die über 50 kg wiegen, anpassen. Ihr Arzt wird bei Kindern mit einer

verminderten Nierenfunktion möglicherweise eine niedrigere Anfangsdosierung verschreiben oder

einen verlängerten Einnahmeabstand empfehlen.

bei symptomatischer Herzleistungsschwäche (Herzinsuffizienz)

Die übliche empfohlene Anfangsdosis beträgt einmal täglich 2,5 mg Lisinopril. Für diese Dosierung

stehen Tabletten mit passendem Wirkstoffgehalt zur Verfügung. Die übliche Erhaltungsdosis beträgt

einmal täglich ½ - 3 ½ Tabletten Lisinopril-ratiopharm 10 mg (entsprechend 5 bis 35 mg Lisinopril).

nach einem Herzanfall

Die übliche empfohlene Anfangsdosis beträgt ½ Tablette Lisinopril-ratiopharm 10 mg (entsprechend

5 mg Lisinopril) an Tag 1 und Tag 2, gefolgt von einmal täglich 1 Tablette Lisinopril-ratiopharm 10

mg (entsprechend 10 mg Lisinopril).

bei Diabetes-bedingten Problemen

Die übliche Dosis beträgt entweder 1 oder 2 Tabletten Lisinopril-ratiopharm 10 mg (entsprechend 10

mg oder 20 mg Lisinopril) einmal täglich.

Patienten mit Nierenerkrankungen

Ihr Arzt wird Ihnen gegebenenfalls eine niedrigere Dosis verschreiben.

Einnahme von Lisinopril-ratiopharm

Schlucken Sie die Tabletten mit einem Glas Wasser. Nehmen Sie die Tabletten immer möglichst zur

gleichen Tageszeit ein. Es spielt keine Rolle, ob Sie Lisinopril-ratiopharm vor oder nach dem Essen

einnehmen.

Denken

daran,

dass

erste

Dosis

Lisinopril-ratiopharm

einem

stärkeren

Blutdruckabfall führen kann als nach fortgesetzter Behandlung. Dies kann sich bei Ihnen durch

Schwindelgefühl oder Benommenheit bemerkbar machen. In diesem Fall kann es hilfreich sein, sich

hinzulegen. Sollte Sie das beunruhigen, sprechen Sie sobald wie möglich mit Ihrem Arzt.

Bitte sprechen Sie sobald wie möglich mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben,

dass die Wirkung von Lisinopril-ratiopharm zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie eine größere Menge von Lisinopril-ratiopharm eingenommen haben, als Sie sollten

Suchen Sie umgehend Ihren Arzt oder das nächstgelegene Krankenhaus auf, wenn Sie eine größere

Menge von Lisinopril-ratiopharm eingenommen haben, als Sie sollten (Überdosierung).

Eine

Überdosierung

kann

sehr

niedrigen

Blutdruck

verursachen,

Benommenheit

Schwindelgefühl

führen

kann.

Beschwerden

können

auch

Kurzatmigkeit,

schnellen

oder

langsamen Puls, Herzklopfen, Angst oder Husten beinhalten.

Wenn Sie die Einnahme von Lisinopril-ratiopharm vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Fahren

Sie einfach mit Ihrem gewohnten Einnahmeschema fort.

Wenn Sie die Einnahme von Lisinopril-ratiopharm abbrechen

Beenden Sie die Einnahme Ihrer Tabletten nicht, wenn Sie sich gut fühlen, außer wenn Ihr Arzt es

Ihnen sagt.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder

Apotheker.

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem

auftreten müssen.

Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:

Sehr häufig

kann mehr als 1 von 10 Personen betreffen

Häufig

kann bis 1 von 10 Personen betreffen

Gelegentlich

kann bis 1 von 100 Personen betreffen

Selten

kann bis 1 von 1.000 Personen betreffen

Sehr selten

kann bis 1 von 10.000 Personen betreffen

nicht bekannt

Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar

Bedeutsame Nebenwirkungen oder Beschwerden, die auftreten können, und Maßnahmen, wenn

Sie betroffen sind

Wenn Sie von einer der nachfolgend genannten Beschwerden eines Angioödems betroffen sind,

nehmen Sie Lisinopril-ratiopharm nicht weiter ein und suchen Sie unverzüglich Ihren Arzt auf:

Beschwerden eines Angioödems wie zum Beispiel:

-

Schwellung von Gesicht, Zunge oder Rachen.

-

Schluckbeschwerden.

-

Nesselausschlag und Atembeschwerden.

Lisinopril-ratiopharm kann zu einer Verminderung der Zahl der weißen Blutzellen führen und Ihre

Infektabwehr kann herabgesetzt sein. Falls Sie bei sich eine Infektion mit Beschwerden wie Fieber

und schwerer Beeinträchtigung Ihres Allgemeinbefindens oder Fieber mit örtlichen Beschwerden einer

Infektion wie Hals-/Rachenschmerzen/Beschwerden im Bereich des Mundes oder der Harnwege

bemerken, suchen Sie unverzüglich Ihren Arzt auf. Ein Bluttest wird gemacht, um eine mögliche

Verminderung der weißen Blutzellen (Agranulozytose) zu untersuchen. Es ist wichtig, dass Sie Ihren

Arzt über die Einnahme dieses Arzneimittels informieren.

Andere mögliche Nebenwirkungen

Häufig

Kopfschmerzen

Schwindel oder Benommenheit insbesondere bei raschem Aufstehen

Durchfall

Trockener und anhaltender Husten

Erbrechen

Verminderte Nierenfunktion

Gelegentlich

Stimmungsschwankungen

Herzinfarkt oder Schlaganfall

Herzklopfen

Veränderung der Hautfarbe (blass oder blau mit anschließender Rötung) und/oder

Taubheit oder Kribbeln in Fingern oder Zehen (Raynaud’sche Krankheit)

Veränderungen im Geschmacksempfinden

Schläfrigkeit oder Einschlafstörungen, seltsame Träume

Rascher Herzschlag

Rinnende Nase

Übelkeit

Magenschmerzen oder Verdauungsstörungen

Hautausschlag

Juckreiz

Impotenz

Müdigkeit

Körperliche Schwäche (Kraftlosigkeit)

Anstieg des Blutharnstoffs, des Serumkreatinins oder der Leberenzymwerte

Hohe Kaliumwerte im Blut (Hyperkaliämie)

Bei Patienten mit einer Erkrankung der Herzkranzgefäße (koronare Herzkrankheit) oder mit

einer

Verengung

Hauptschlagader

(Aortenstenose),

Nierenarterien

(Nierenarterienstenose) oder der Herzklappen (Mitralklappenstenose) oder bei Patienten mit

einer fortgeschrittenen Verdickung des Herzmuskels (hypertrophe Kardiomyopathie) kann es

zu einem übermäßigen Blutdruckabfall kommen.

Selten

Abnahme der Substanz in den roten Blutzellen, die Sauerstoff durch den

Körper

transportiert

(Hämoglobin)

relativen

Menge

roten

Blutzellen (Hämatokrit)

Syndrom der inadäquaten Sekretion von antidiuretischem Hormon (SIADH)

Verwirrtheit

Mundtrockenheit

Angioödem:

Überempfindlichkeitsreaktion

plötzlichem

Anschwellen

von Händen, Füßen oder Knöcheln, des Gesichts, der Lippen, der Zunge

und/oder des Rachens mit Schluck- und Atembeschwerden

Haarausfall

Schuppenflechte

Akutes Nierenversagen

Brustvergrößerung bei Männern

Anstieg des Serumbilirubins (orange-gelber Gallenfarbstoff)

Niedrige Natriumwerte (Hyponatriämie)

Sehr selten

Herabgesetzte Knochenmarkfunktion, Mangel an roten Blutzellen, geringe

Blutplättchenzahl (Thrombozytopenie), Verminderung des weißen

Blutbildes (Neutropenie, Leukopenie), Verminderung der Zahl weißer

Blutzellen (Agranulozytose), wodurch das Infektrisiko steigt;

Lymphknotenerkrankung, Autoimmunerkrankung, wobei sich die Abwehr

gegen den eigenen Körper richtet.

Zu niedrige Blutzuckerwerte

Nasennebenhöhlenentzündung

Keuchende Atmung

Lungenentzündung

Allergische Reaktion des Dünndarms (intestinales Angioödem)

Gelbfärbung von Haut und/oder Augen (Gelbsucht)

Leber- oder Bauchspeicheldrüsenentzündung

Schwere Hauterkrankungen (mit Beschwerden, die Rötung, Blasenbildung

Hautablösung

umfassen),

vorübergehende

Vergrößerung

Lymphknoten im Bereich der Haut

Schwitzen

Verminderte

Harnausscheidung

(Oligurie)

oder

Versagen

Harnproduktion (Anurie)

Nicht bekannt depressive Symptome, Ohnmacht

Ein Beschwerdekomplex wurde beschrieben, der mit einer oder mehreren der folgenden Beschwerden

einhergehen

kann:

Fieber,

schmerzhafte

Entzündung

kleinen

Blutgefäße

(Vaskulitis),

Muskelschmerzen, Entzündung eines oder mehrerer Gelenke (Arthralgie/Arthitis) und bestimmten

Laborwertveränderungen

(positive

antinukleäre

Antikörper

[ANA],

erhöhte

Blutkörperchensenkungsgeschwindigkeit

[ESR],

erhöhte

Werte

bestimmter

weißer

Blutzellen

[Eosinophilie]

erhöhte

Werte

aller

weißen

Blutzellen

[Leukozytose]),

Hautausschlag,

Lichtempfindlichkeit (Photosensitivität) oder andere Hautreaktionen.

Zusätzliche Nebenwirkungen bei Kindern und Jugendlichen

klinischen

Studien

vorliegenden

Sicherheitsdaten

weisen

darauf

hin,

dass

Kinder

Bluthochdruck

Lisinopril-ratiopharm

Allgemeinen

vertragen

dass

Nebenwirkungsprofil bei Kindern im Alter von 6-16 Jahren mit dem von Erwachsenen vergleichbar

ist.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch

für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

1200 WIEN

ÖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die

Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5.

Wie ist Lisinopril-ratiopharm aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf den Tablettenstreifen (Blister) und der Faltschachtel nach

„Verwendbar bis:“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich

auf den letzten Tag des Monats.

Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker,

wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum

Schutz der Umwelt bei.

6.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Lisinopril-ratiopharm 10 mg enthält

Der Wirkstoff ist Lisinopril-Dihydrat.

Jede Tablette enthält 10 mg Lisinopril (als Dihydrat).

Die sonstigen Bestandteile sind:

Mannitol, Calciumhydrogenphosphat-Dihydrat, Vorverkleisterte Maisstärke, Croscarmellose-Natrium,

Magnesiumstearat, Eisen(III)-oxid, Eisen(II, III)-oxid, Eisen(III)-hydroxid (E 172).

Wie Lisinopril-ratiopharm 10 mg aussieht und Inhalt der Packung

Runde, nicht überzogene, bikonvexe, teilbare, hellrosa Tabletten mit Bruchkerbe und ohne

Markierung.

Lisinopril-ratiopharm Tabletten stehen in 3 Stärken zur Verfügung: 5 mg, 10 mg und 20 mg.

Lisinopril-ratiopharm 5 mg ist in PVC-Aluminium Blisterpackungen mit 1, 14, 28, 30, 30x1, 50, 98,

100, 100x1, 400 (10x40) Tabletten und in Flaschen mit 100, 250 Tabletten erhältlich.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer

TEVA B.V.

Swensweg 5

2031 GA Haarlem

Niederlande

Tel.Nr.: +43/1/97007-0

Fax-Nr.: +43/1/97007-66

e-mail: info@ratiopharm.at

Hersteller

Merckle GmbH

Ludwig-Merckle-Str. 3

89143 Blaubeuren

Deutschland

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR)

unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Deutschland:

Lino 10 mg

Finnland:

LISINOPRIL RATIOPHARM ® 10 mg tabletti

Norwegen:

Lisinopril ratiopharm® 10 mg tabletter

Z.Nr.: 1-24103

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt übrarbeitet im Juni 2017.

11-9-2018

Broschüre für den Apotheker

Broschüre für den Apotheker

Bortezomib - Bortezomib-ratiopharm® - Information für Ärzte

Deutschland - BfArM - Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

11-9-2018

Poster

Poster

Bortezomib - Bortezomib-ratiopharm® - Information für Ärzte

Deutschland - BfArM - Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

13-12-2018

Ampicillin-ratiopharm®

Rote - Liste

13-12-2018

Paracetamol-ratiopharm® Lösung

Rote - Liste

13-12-2018

Zolpidem-ratiopharm 5 mg Filmtabletten

Rote - Liste

13-12-2018

Isotretinoin-ratiopharm® Weichkapseln

Rote - Liste

13-12-2018

Lisinopril comp. AbZ Tabletten

Rote - Liste

28-11-2018

Leflunomide ratiopharm (ratiopharm GmbH)

Leflunomide ratiopharm (ratiopharm GmbH)

Leflunomide ratiopharm (Active substance: leflunomide) - Centralised - Yearly update - Commission Decision (2018)8045 of Wed, 28 Nov 2018

Europe -DG Health and Food Safety

27-11-2018

Fentanyl-ratiopharm® Matrixpflaster

Rote - Liste

27-11-2018

Paroxetin-ratiopharm 40 mg Tabletten

Rote - Liste

27-11-2018

Nevirapin-ratiopharm® 200 mg Tabletten

Rote - Liste

14-11-2018

Clopidogrel ratiopharm (Teva B.V.)

Clopidogrel ratiopharm (Teva B.V.)

Clopidogrel ratiopharm (Active substance: clopidogrel) - Centralised - Yearly update - Commission Decision (2018)7602 of Wed, 14 Nov 2018

Europe -DG Health and Food Safety

14-11-2018

Desloratadine ratiopharm (ratiopharm GmbH)

Desloratadine ratiopharm (ratiopharm GmbH)

Desloratadine ratiopharm (Active substance: desloratadine) - Centralised - Yearly update - Commission Decision (2018)7603 of Wed, 14 Nov 2018

Europe -DG Health and Food Safety

12-11-2018

Paracetamol-ratiopharm® Zäpfchen

Rote - Liste

31-10-2018

Eporatio (ratiopharm GmbH)

Eporatio (ratiopharm GmbH)

Eporatio (Active substance: epoetin theta) - Centralised - Yearly update - Commission Decision (2018)7336 of Wed, 31 Oct 2018

Europe -DG Health and Food Safety

24-10-2018

Loratadin-ratiopharm® 10 mg Tabletten

Rote - Liste

15-10-2018

Diazepam-ratiopharm 10 mg Zäpfchen

Rote - Liste

15-10-2018

Glib-ratiopharm S Tabletten

Rote - Liste

1-10-2018

Diclofenac-ratiopharm 30 mg/g Gel

Rote - Liste

28-9-2018

Lormetazepam-ratiopharm®

Rote - Liste

28-9-2018

Colestyramin-ratiopharm

Rote - Liste

28-8-2018

Rasagilin-ratiopharm 1 mg Tabletten

Rote - Liste

30-7-2018

Rasagiline ratiopharm (Teva B.V.)

Rasagiline ratiopharm (Teva B.V.)

Rasagiline ratiopharm (Active substance: rasagiline) - Centralised - Yearly update - Commission Decision (2018)5108 of Mon, 30 Jul 2018

Europe -DG Health and Food Safety

30-7-2018

Tramadol-ratiopharm

Rote - Liste