Lisinopril "Interpharm"

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Lisinopril "Interpharm" 20 mg - Tabletten
  • Einheiten im Paket:
  • 14 Stück, Laufzeit: 12 Monate,28 Stück, Laufzeit: 12 Monate,10 Stück, Laufzeit: 12 Monate,30 Stück, Laufzeit: 12 Monate
  • Verschreibungstyp:
  • Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Lisinopril "Interpharm" 20 mg - Tabletten
    Österreich
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiebereich:
  • Lisinopril
  • Produktbesonderheiten:
  • Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AGES
  • Zulassungsnummer:
  • 1-22827
  • Berechtigungsdatum:
  • 18-12-1998
  • Letzte Änderung:
  • 10-08-2017

Packungsbeilage: zusammensetzung, kinische angaben, nebenwirkungen, wechselwirkungen, dosierung, schwangerschaft, stillzeit

Gebrauchsinformation: Information für Patienten

Lisinopril „Interpharm“ 20 mg - Tabletten

Wirkstoff: Lisinopril

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses

Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter.

Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt

auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was ist Lisinopril „Interpharm“ und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Einnahme von Lisinopril „Interpharm“ beachten?

Wie ist Lisinopril „Interpharm“ einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Lisinopril „Interpharm“ aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

Was ist Lisinopril „Interpharm“ und wofür wird es angewendet?

Lisinopril

„Interpharm“

enthaltene

Wirkstoff

Lisinopril

gehört

einer

Gruppe

Arzneimitteln, die als „ACE-Hemmer” bezeichnet werden.

Lisinopril „Interpharm“ dient zur Behandlung folgender Erkrankungen:

Bluthochdruck (Hypertonie)

Herzinsuffizienz

nach einem kürzlich erfolgten Herzinfarkt

Behandlung von Nierenerkrankungen in Folge eines Typ II Diabetes, bei Patienten mit hohem

Bluthochdruck

Lisinopril „Interpharm“ wirkt, indem es die Blutgefäße erweitert und damit hilft, Ihren Blutdruck zu

senken. Zusätzlich wird es Ihrem Herz dadurch erleichtert, Blut in alle Bereiche des Körpers zu

pumpen.

2.

Was sollten Sie vor der Einnahme von Lisinopril „Interpharm“ beachten?

Lisinopril „Interpharm“ darf nicht eingenommen werden,

wenn Sie allergisch gegen Lisinopril oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen

Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

wenn Sie in der Vergangenheit eine allergische Reaktion gegenüber einem anderen ACE-

Hemmer hatten. Symptome einer solchen allergischen Reaktion können sein: Schwellungen

an Händen, Füßen, Knöcheln, im Gesicht, Lippen, Zunge oder Hals. Es kann auch sein, dass

Sie Schwierigkeiten beim Schlucken oder Atmen (Angioödeme) haben.

wenn ein Mitglied Ihrer Familie nach Einnahme eines ACE-Hemmers schwere allergische

Reaktionen hatte (Angioödem), oder Sie schwere allergische Reaktionen (Angioödem) ohne

bekannte Ursache hatten.

wenn Sie länger als 3 Monate schwanger sind. (Es ist auch besser, Lisinopril „Interpharm“ in

der frühen Schwangerschaft zu vermeiden [siehe Abschnitt „Schwangerschaft und Stillzeit“].)

wenn Sie Diabetes mellitus oder eine eingeschränkte Nierenfunktion haben und mit einem

blutdrucksenkenden Arzneimittel, das Aliskiren enthält, behandelt werden.

Nehmen Sie Lisinopril „Interpharm“ nicht ein, wenn eine der oben angeführten Aussagen auf Sie

zutrifft. Wenn Sie sich nicht sicher sind, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker bevor Sie Lisinopril

„Interpharm“ einnehmen.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Lisinopril „Interpharm“ einnehmen.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Lisinopril „Interpharm“ ist erforderlich, wenn

Sie an einer Verengung (Stenose) der Aorta (eine große Arterie, welche vom Herz wegführt)

oder einer Verengung der Herzklappen (Mitralklappen) leiden

Sie an einer Verengung (Stenose) der Nierenarterien leiden

Sie eine Verdickung des Herzmuskels haben (hypertrophe Kardiomyopathie)

Sie Probleme mit den Blutgefäßen haben (Kollagen-Gefäßkrankheit)

Sie einen niedrigen Blutdruck haben. Sie bemerken dies z.B. durch Schwindelgefühl oder

Benommenheit, besonders beim Aufstehen

Sie Nierenerkrankungen haben oder Dialysepatient sind

Sie Lebererkrankungen haben

Sie Diabetes haben

Sie vor kurzem an Durchfall oder Erbrechen/Übelkeit litten

Ihr Arzt Ihnen die Kontrolle der Salzmenge in Ihren Mahlzeiten verordnet hat

Sie einen hohen Cholesterinwert und eine Behandlung namens „LDL Apherese“ haben

schwarze

Hautfarbe

haben.

Lisinopril

„Interpharm“

möglicherweise

weniger

wirkungsvoll. Es kann auch sein, dass die Nebenwirkung „Angioödem“ (schwere allergische

Reaktion) leichter bei Ihnen auftritt.

Sie eines der folgenden Arzneimittel zur Behandlung von hohem Blutdruck einnehmen:

einen

Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten

(diese

werden

auch

Sartane

bezeichnet

z.B.

Valsartan,

Telmisartan,

Irbesartan),

insbesondere

wenn

Nierenprobleme aufgrund von Diabetes mellitus haben.

Aliskiren.

Sie eines der folgenden Arzneimittel anwenden. Es erhöht sich das Risiko eines Angioödems

(rasche Schwellung unter der Haut in Bereichen wie dem Rachen):

Sirolimus, Everolimus und andere Arzneimittel, die zur Klasse der mTOR-Inhibitoren

gehören

(werden

Verhinderung

einer

Abstoßung

Organtransplantats

verwendet)

Vildagliptin

Ihr Arzt wird gegebenenfalls Ihre Nierenfunktion, Ihren Blutdruck und die Elektrolytwerte (z.B.

Kalium) in Ihrem Blut in regelmäßigen Abständen überprüfen.

Siehe auch Abschnitt „Lisinopril „Interpharm“ darf nicht eingenommen werden“.

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn es nach Beginn der Behandlung mit Lisinopril „Interpharm“ zu

einem trockenen Husten kommt, der über einen längeren Zeitraum bestehen bleibt.

Geben Sie unbedingt Ihrem Arzt Bescheid, wenn Sie glauben, dass sie schwanger sind (oder wenn Sie

eine Schwangerschaft planen). Lisinopril „Interpharm“ wird in der frühen Schwangerschaft nicht

empfohlen und es darf nicht eingenommen werden, wenn Sie länger als 3 Monate schwanger sind, da

es Ihrem Baby in dieser Phase schweren Schaden zufügen kann (siehe Abschnitt „Schwangerschaft

und Stillzeit“).

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie in Behandlung zur Minderung der Auswirkungen von Allergien

(Desensibilisierung), zum Beispiel nach Insektenstichen, sind, oder wenn eine solche Behandlung

geplant

ist.

gleichzeitiger

Einnahme

Lisinopril

„Interpharm“

während

einer

solchen

Behandlung kann es zu schweren allergischen Reaktionen kommen.

Wenn Sie vor einer Operation stehen (inklusive zahnärztliche Operationen), informieren Sie den Arzt

oder Zahnarzt, dass Sie Lisinopril „Interpharm“ einnehmen. Dies ist wichtig, da es bei bestimmten

lokalen Narkosen (Anästhesien) oder einer allgemeinen Anästhesie unter Einfluss von Lisinopril

„Interpharm“ zu einer Abnahme des Blutdrucks (Hypotonie) kommen kann.

Kinder und Jugendliche

Es gibt nur beschränkte Erfahrungen zur Sicherheit und Wirksamkeit bei Kindern über 6 Jahren mit

Bluthochdruck und keinerlei Erfahrungen über eine Anwendung bei anderen Indikationen.

Wirkstoff

Lisinopril

wird

Kindern

für

andere

Indikationen

außer

Bluthochdruck

nicht

empfohlen. Lisinopril wird für Kinder unter 6 Jahren oder für Kinder mit schwerer Einschränkung der

Nierenfunktion nicht empfohlen.

Einnahme von Lisinopril „Interpharm“ zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden,

kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel

einzunehmen/anzuwenden.

Dies ist wichtig, da Lisinopril „Interpharm“ die Wirkung anderer Arzneimittel beeinflussen kann, bzw.

können diese Arzneimittel die Wirkung von Lisinopril „Interpharm“ beeinflussen.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker vor allem, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel

einnehmen:

andere Arzneimittel, die Sie zur Senkung des Blutdrucks einnehmen

Entwässerungsmittel (Diuretika)

Arzneimittel zur Auflösung von Blutgerinnseln (werden üblicherweise nur im Krankenhaus

verabreicht)

Betablocker, wie Atenolol oder Propranolol

Nitrathältige Arzneimittel (bei Herzerkrankungen)

Nicht-Steroidale-Anti-Rheumatika (NSAR) zur Behandlung von Schmerzen und Arthritis

Aspirin (Acetylsalicylsäure), wenn Sie mehr als 3 Gramm pro Tag einnehmen

Arzneimittel

Behandlung

Depressionen

psychischen

Erkrankungen,

einschließlich Lithium

Kalium-Ergänzungsmittel

oder

kaliumhaltige

Salzersatzstoffe,

Diuretika

(Wassertabletten,

insbesondere jene, die als kaliumsparend bezeichnet werden), andere Arzneimittel, die den

Kaliumspiegel in Ihrem Körper erhöhen können (wie Spironolacton, Triamteren, Amilorid

und Heparin) Insulin oder oral eingenommene Arzneimittel gegen Diabetes

Arzneimittel zur Behandlung von Asthma

Arzneimittel zur Behandlung einer verschnupften Nase oder Nasennebenhöhle oder andere

Arzneimittel gegen Erkältungen (auch solche, die Sie rezeptfrei in der Apotheke kaufen

können)

Arzneimittel, die die körpereigene Immunabwehr unterdrücken (Immunsuppressiva)

Allopurinol (bei Gicht)

Procainamid (bei unregelmäßigem Herzschlag)

Goldhältige Arzneimittel (Natriumaurothiomalat), die Ihnen als Injektion verabreicht werden

Trimethoprim und Cotrimoxazol (gegen bakterielle Infektionen)

Temsirolismus (gegen Krebs)

Everolimus (als Vorbeugung gegen Organabstoßung)

Sirolimus (als Vorbeugung gegen Organabstoßung)

Vildagliptin (zur Behandlung von Diabetes mellitus)

Ihr Arzt muss unter Umständen Ihre Dosierung anpassen und/oder sonstige Vorsichtsmaßnahmen

treffen:

wenn

einen

Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten

oder

Aliskiren

einnehmen

(siehe

auch

Abschnitte

„Lisinopril

„Interpharm“

darf

nicht

eingenommen

werden"

„Warnhinweise

Vorsichtsmaßnahmen“).

Einnahme von Lisinopril „Interpharm“ zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Die Tabletten können vor, während oder nach den Mahlzeiten mit Flüssigkeit eingenommen werden.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen,

schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker

um Rat.

Schwangerschaft

Geben Sie unbedingt Ihrem Arzt Bescheid, wenn Sie glauben, dass Sie schwanger sind (oder wenn Sie

eine Schwangerschaft planen). Ihr Arzt wird Ihnen normalerweise raten, die Einnahme von Lisinopril

„Interpharm“ zu beenden, wenn Sie eine Schwangerschaft planen oder sobald Sie wissen, dass Sie

schwanger

sind,

wird

Ihnen

anderes

Medikament

statt

Lisinopril

„Interpharm“

verschreiben. Lisinopril „Interpharm“ wird in der frühen Schwangerschaft nicht empfohlen, und es

darf gar nicht eingenommen werden, wenn Sie länger als 3 Monate schwanger sind, da es Ihrem Baby

in dieser Phase schweren Schaden zufügen kann.

Stillzeit

Geben Sie Ihrem Arzt Bescheid, wenn Sie stillen oder mit dem Stillen beginnen möchten. Lisinopril

„Interpharm“ wird für stillende Mütter nicht empfohlen. Ihr Arzt wird eine andere Behandlung für Sie

auswählen, wenn Sie stillen möchten, ganz besonders dann, wenn es sich um ein neugeborenes oder

frühgeborenes Baby handelt.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung:

dieses

Arzneimittel

kann

Reaktionsfähigkeit

Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigen.

Bei manchen Patienten kann sich Schwindel oder Müdigkeitsgefühl in Folge der Einnahme dieses

Arzneimittels einstellen. Sollte das bei Ihnen der Fall sein, dürfen Sie kein Fahrzeug lenken oder

Werkzeuge sowie Maschinen bedienen. Sie müssen die Wirkung dieses Arzneimittels abwarten, bevor

Sie diese Aktivitäten ausüben können.

3.

Wie ist Lisinopril „Interpharm“ einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein.

Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Hinweise zur Einnahme

Nehmen Sie die Tablette mit ausreichend Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.

Versuchen Sie Lisinopril jeden Tag möglichst zur gleichen Zeit einzunehmen. Es ist dabei

nicht wichtig, ob Sie Lisinopril vor oder nach einer Mahlzeit einnehmen.

Nehmen Sie Lisinopril „Interpharm“ so lange ein, wie vom Arzt verordnet. Es ist eine

Langzeitbehandlung. Es ist wichtig, dass Sie Lisinopril „Interpharm“ regelmäßig jeden Tag

einnehmen.

Zu Beginn der Lisinopril-Einnahme

Besondere

Vorsicht

Beginn

Behandlung

oder

Erhöhung

Dosierung

erforderlich.

kann

einem

stärkeren

Blutdruckabfall

Laufe

weiteren

Behandlung kommen.

Es kann zu Schwindel oder Benommenheit kommen. Wenn das der Fall ist, hilft es meistens,

wenn Sie sich hinlegen. Sollten Sie verunsichert sein, sprechen Sie so bald als möglich mit

Ihrem Arzt.

Erwachsene

Ihre Dosierung ist abhängig von Ihrer körperlichen Verfassung und ob Sie noch weitere Arzneimittel

einnehmen. Ihr Arzt wird Ihnen sagen, wie viele Tabletten Sie pro Tag einnehmen sollen.

Bei hohem Blutdruck:

Die übliche Anfangsdosis beträgt 10 mg einmal täglich.

Die übliche Langzeitdosis beträgt 20 mg einmal täglich.

Bei Herzinsuffizienz

Die übliche Anfangsdosis beträgt 2,5 mg einmal täglich.

Die übliche Langzeitdosis beträgt 5 bis 35 mg einmal täglich.

Nach einem akuten Herzinfarkt:

Die übliche Einstiegsdosis beträgt 5 mg innerhalb von 24 Stunden nach Ihrem Herzinfarkt und

5 mg am darauf folgenden Tag.

Die übliche Langzeitdosis beträgt 10 mg einmal täglich.

Bei Nierenerkrankung in Folge von Diabetes:

Die übliche Dosis beträgt entweder 10 mg oder 20 mg einmal täglich.

Wenn Sie in fortgeschrittenem Alter sind, Nierenprobleme haben oder Diuretika einnehmen, wird Ihr

Arzt Ihnen unter Umständen eine etwas niedrigere Dosis als die übliche Dosierung verschreiben.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen (6–16 Jahre) mit Bluthochdruck

Lisinopril

„Interpharm“

für

Kinder

unter

Jahren

oder

Kinder

schweren

Nierenproblemen nicht geeignet.

Der Arzt wird die korrekte Dosis für Ihr Kind bestimmen. Diese Dosis ist abhängig vom

Körpergewicht des Kindes.

Für Kinder mit einem Gewicht zwischen 20 kg und 50 kg beträgt die übliche Anfangsdosis

2,5 mg einmal täglich.

Für Kinder mit einem Gewicht über 50 kg beträgt die übliche Anfangsdosis 5 mg einmal

täglich.

Die Bruchkerbe dient nur zum Teilen der Tablette, wenn Sie Schwierigkeiten haben, diese im Ganzen

zu schlucken.

Wenn Sie eine größere Menge von Lisinopril „Interpharm“ eingenommen haben, als Sie sollten

Wenden Sie sich umgehend an einen Arzt oder die Notaufnahme des nächstgelegenen Krankenhauses,

wenn Sie eine größere Menge von Lisinopril eingenommen haben, als von Ihrem Arzt verschrieben

wurde.

Folgende Symptome treten wahrscheinlich auf: Schwindel, Herzklopfen.

Wenn Sie die Einnahme von Lisinopril „Interpharm“ vergessen haben

Wenn Sie die Einnahme einer Dosis vergessen haben, holen Sie die vergessene Dosis nach, sobald Sie

daran denken. Sollte es fast Zeit für die nächste Dosis sein, lassen Sie die vergessene Dosis aus.

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Lisinopril „Interpharm“ abbrechen

Beenden Sie die Behandlung nicht, auch wenn es Ihnen besser geht, ohne Anweisung Ihres Arztes.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt

oder Apotheker.

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem

auftreten müssen.

Wenn Sie folgende Reaktionen an sich bemerken, nehmen Sie Lisinopril „Interpharm“ nicht

weiter ein und kontaktieren Sie umgehend einen Arzt.

schwere allergische Reaktionen (selten). Diese Reaktionen können begleitet sein von:

Schwellungen des Gesichtes, der Lippen, der Zunge oder im Hals, wodurch es zu

Schluckbeschwerden kommen kann.

Atembeschwerden

schwere plötzliche Schwellungen der Hände, Füße oder Knöchel

schweres Hautjucken (mit Blasenbildung)

schwere Hautstörungen (sehr selten), wie plötzlicher, unerwarteter Ausschlag oder Brennen,

rote oder sich schälende Haut

Infektionen

Symptomen

Fieber

massiver

Verschlechterung

Allgemeinzustandes, oder Fieber mit Symptomen einer lokalen Infektion wie Schmerzen im

Hals/Rachen/Mund oder Probleme beim Urinieren

Andere mögliche Nebenwirkungen:

Häufig: kann 1 von 10 Behandelten betreffen

Kopfschmerzen

Benommenheit oder Schwindelgefühl, vor allem beim schnellen Aufstehen

Durchfall

Anhaltender trockener Husten

Unwohlsein (Erbrechen)

Nierenerkrankungen (nachweisbar durch einen Bluttest)

Gelegentlich: kann 1 von 100 Behandelten betreffen

Stimmungsschwankungen

Änderung

Hautfarbe

Ihren

Fingern

oder

Zehen

(schwach

blau

rötlich),

Taubheitsgefühl oder Kribbeln in Fingern und Zehen

Veränderungen des Geschmacksinns

Müdigkeit

Drehschwindel (Vertigo)

Schlafstörungen

Schlaganfall

Schneller Herzschlag

Schnupfen

Übelkeit

Magenschmerzen oder Verdauungsstörungen

Hautausschlag oder Jucken

Erektionsstörungen (Impotenz)

Gefühl von Müdigkeit oder Schwäche (Kraftlosigkeit)

Ein sehr starker Abfall des Blutdrucks kann bei Personen mit folgenden Symptomen auftreten:

Koronare

Herzerkrankung;

Verengung

Aorta

(Hauptschlagader

Herz),

Nierenarterie oder Herzklappen; Verdickung des Herzmuskels. In diesen Fällen können

Sie sich schwindlig oder benommen fühlen, vor allem beim schnellen Aufstehen.

Änderungen des Blutbildes, das Aufschluss darüber geben kann, wie gut Ihre Leber und

Nieren arbeiten

Herzanfall

Selten: kann 1 von 1.000 Behandelten betreffen

Verwirrtheitszustände

Großflächiger Hautausschlag (Nesselsucht)

Trockener Mund

Haarausfall

Psoriasis (Schuppenflechte)

Veränderungen des Geruchsinns

Vergrößerung der männlichen Brust

Änderungen im Blutbild. Ihr Arzt wird möglicherweise von Zeit zu Zeit Blutproben nehmen,

um zu prüfen ob Lisinopril Auswirkungen auf Ihr Blutbild hat. Mögliche Auswirkungen

dieser Blutbildveränderungen können sein: Müdigkeit, blasse Haut, entzündeter Hals, erhöhte

Temperatur

(Fieber),

Gelenks-

Muskelschmerzen,

Schwellungen

Gelenke

oder

Drüsen, Lichtempfindlichkeit

Niedrige Mengen von Natrium im Blut (Symptome können sein: Müdigkeit, Kopfschmerzen,

Übelkeit, Erbrechen)

Plötzliches Nierenversagen

Sehr selten: kann 1 von 10.000 Behandelten betreffen

Nasennebenhöhlenentzündung

(Sinusitis,

Schmerz

Druckgefühl

hinter

Wangen

Augen)

Keuchen

Erniedrigung des Blutzuckerspiegels (Hypoglykämie). Symptome können Hunger, Schwäche,

Schwitzen und ein schneller Herzschlag sein.

Lungenentzündung.

Symptome

sind

unter

anderem

Husten,

Kurzatmigkeit

erhöhte

Temperatur (Fieber).

Gelbfärbung der Haut oder Augen (Gelbsucht)

Entzündung der Leber. Dies kann zu Appetitlosigkeit, Gelbfärbung der Haut und Augen sowie

Dunkelfärbung des Urins führen.

Entzündung

Bauchspeicheldrüse

(Pankreas).

Dies

führt

mäßigen

heftigen

Magenschmerzen.

Schwere

Hautveränderungen.

Symptome

sind

unter

anderem

Rötung,

Bläschenbildung,

Schälen der Haut.

Schwitzen

Probleme beim Wasserlassen (weniger oder kein Harn)

Leberversagen

Entzündung des Darms

Verminderte Funktion des Knochenmarks

Autoimmunerkrankung

Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar

Symptome einer Depression

Ohnmacht

Mögliche Nebenwirkungen bei Kindern scheinen vergleichbar mit jenen bei Erwachsenen zu sein.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch

für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

1200 WIEN

ÖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen

über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5.

Wie ist Lisinopril „Interpharm“ aufzubewahren?

Nicht über 25 °C lagern.

In der Originalverpackung aufbewahren um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Blisterpackung („Verw.bis“)

angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag

des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker wie

das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der

Umwelt bei.

6.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Lisinopril „Interpharm“ enthält

Der Wirkstoff ist: Lisinopril als Lisinopril Dihydrat. 1 Tablette enthält 20 mg Lisinopril

Die sonstigen Bestandteile sind: Mannitol, Calciumhydrogenphosphat-Dihydrat, Maisstärke,

vorverkleisterte Stärke, Magnesiumstearat, rotes und gelbes Eisenoxid (E 172)

Wie Lisinopril „Interpharm“ aussieht und Inhalt der Packung

Pfirsichfarbene, ovale, bikonvexe Tabletten mit einer Bruchkerbe auf einer Seite.

PVC/Aluminium-Blisterpackungen zu 28 Stück

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

„Interpharm“ ProduktionsgmbH, 1160 Wien

Z.Nr.: 1-22827

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Mai 2017.

13-12-2018

Lisinopril comp. AbZ Tabletten

Rote - Liste

7-8-2018

Duaklir Genuair (AstraZeneca AB)

Duaklir Genuair (AstraZeneca AB)

Duaklir Genuair (Active substance: aclidinium bromide / formoterol fumarate dihydrate) - Centralised - Yearly update - Commission Decision (2018)5419 of Tue, 07 Aug 2018

Europe -DG Health and Food Safety

7-8-2018

Brimica Genuair (AstraZeneca AB)

Brimica Genuair (AstraZeneca AB)

Brimica Genuair (Active substance: aclidinium bromide / formoterol fumarate dihydrate) - Centralised - Yearly update - Commission Decision (2018)5420 of Tue, 07 Aug 2018

Europe -DG Health and Food Safety

19-6-2018

Dany's BienenWohl (Dany Bienenwohl GmbH)

Dany's BienenWohl (Dany Bienenwohl GmbH)

Dany's BienenWohl (Active substance: oxalic acid dihydrate) - Centralised - Authorisation - Commission Decision (2018)3892 of Tue, 19 Jun 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/V/C/4667

Europe -DG Health and Food Safety

5-2-2018

Oxybee (Dany Bienenwohl GmbH)

Oxybee (Dany Bienenwohl GmbH)

Oxybee (Active substance: oxalic acid dihydrate) - New authorisation - Commission Decision (2018)684 of Mon, 05 Feb 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/V/C/4296

Europe -DG Health and Food Safety