Lisinopril Arcana

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Lisinopril Arcana 5 mg - Tabletten
  • Einheiten im Paket:
  • 28 Stück, Laufzeit: 36 Monate,30 Stück, Laufzeit: 36 Monate,50 Stück, Laufzeit: 36 Monate,100 Stück, Laufzeit: 36 Monate,15 Stüc
  • Verschreibungstyp:
  • Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Lisinopril Arcana 5 mg - Tabletten
    Österreich
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiebereich:
  • Lisinopril
  • Produktbesonderheiten:
  • Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AGES
  • Zulassungsnummer:
  • 1-24195
  • Berechtigungsdatum:
  • 06-09-2001
  • Letzte Änderung:
  • 10-08-2017

Packungsbeilage: zusammensetzung, kinische angaben, nebenwirkungen, wechselwirkungen, dosierung, schwangerschaft, stillzeit

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GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER

Lisinopril Arcana 5 mg - Tabletten

Wirkstoff: Lisinopril-Dihydrat

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme

dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals

lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte

weiter.

kann

anderen

Menschen

schaden,

auch

wenn

diese

gleichen

Beschwerden haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben

sind. Siehe Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was ist Lisinopril Arcana und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Einnahme von Lisinopril Arcana beachten?

Wie ist Lisinopril Arcana einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Lisinopril Arcana aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

Was ist Lisinopril Arcana und wofür wird es angewendet?

Lisinopril Arcana enthält Lisinopril, das zur Arzneimittelgruppe der sogenannten Angiotensin-

Konvertierendes-Enzym-(ACE)-Hemmer gehört. ACE-Hemmer wirken blutdrucksenkend und

gefäßerweiternd, wodurch das Blut leichter fließen kann und der Aufwand, das Blut durch

den Körper zu pumpen, verringert wird.

Lisinopril

Arcana

wird

angewendet

Behandlung

Bluthochdruck

(Hypertonie),

Herzschwäche und kann gemeinsam mit anderen Arzneimitteln nach einem Herzinfarkt

verabreicht werden. Lisinopril Arcana kann auch zur Behandlung von Nierenerkrankungen

bei Diabetikern mit hohem Blutdruck (Hypertonie) verabreicht werden.

2.

Was sollten Sie vor der Einnahme von Lisinopril Arcana beachten?

Lisinopril Arcana darf nicht eingenommen werden,

wenn Sie allergisch gegen Lisinopril oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen

Bestandteile dieses Arzneimittels sind, oder wenn Sie allergisch gegen einen anderen

ACE-Hemmer sind (z.B. Captopril, Enalapril, Ramipril).

wenn es bei Ihnen während einer früheren Anwendung eines ACE-Hemmers zu einer

allergischen Reaktion gekommen ist. Die Anzeichen hierfür können Anschwellen von

Gesicht, Lippen, Zunge und/oder Rachen mit Problemen beim Schlucken oder Atmen

(Angioödem) umfassen.

wenn

oder

Mitglied

Ihrer

Familie

schon

einmal

Angioödem

(schwere

allergische Reaktion) hatten.

nach dem 3. Schwangerschaftsmonat (es ist besser, Lisinopril Arcana auch in der frühen

Schwangerschaft zu vermeiden, siehe Abschnitt „Schwangerschaft und Stillzeit“).

wenn Sie Diabetes mellitus oder eine eingeschränkte Nierenfunktion haben und mit

einem blutdrucksenkenden Arzneimittel, das Aliskiren enthält, behandelt werden.

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Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte

sprechen

Sie

mit

Ihrem

Arzt

oder

Apotheker,

bevor

Sie

Lisinopril

Arcana

einnnehmen,

wenn Sie unter zu niedrigem Blutdruck (Hypotonie) leiden.

wenn Sie an einem Flüssigkeitsmangel aufgrund einer Behandlung mit harntreibenden

Arzneimitteln (Diuretika), Dialyse, salzarmer Ernährung, Erbrechen oder Durchfall leiden.

Die Wahrscheinlichkeit, dass Ihr Blutdruck zu Behandlungsbeginn stark absinkt, Sie sich

schwach oder schwindlig fühlen, ist in diesen Fällen höher.

wenn Sie an einer unregelmäßigen Herzfunktion, Herzversagen, Herzklappenerkrankung,

verhärteten Arterien, Aortenstenose (Verengung der Herzgefäße) oder Herzvergrößerung

leiden.

wenn Sie einen Schlaganfall oder Schlaganfall mit geringgradiger Schädigung (auch

transitorische ischämische Attacke genannt) hatten.

wenn Ihre Nieren nicht richtig funktionieren oder Sie an einer Nierenerkrankung oder einer

Verengung der Blutgefäße, die die Nieren versorgen, leiden, oder wenn bei Ihnen eine

Niere entfernt wurde.

wenn Sie eine schwarze Hautfarbe haben und ACE-Hemmer einnehmen. Das Risiko für

das Auftreten eines Angioödems ist bei Ihnen im Vergleich zu Patienten nicht-schwarzer

Hautfarbe erhöht, und dieses Arzneimittel kann weniger wirksam sein.

wenn Sie Dialysepatient sind oder eine Nierentransplantation hatten.

wenn Sie sich einer apparativen Entfernung bestimmter Bestandteile aus dem Blut

(Apherese zur Entfernung von Cholesterin) oder einer Desensibilisierungsbehandlung

(z.B. nach einem Wespen- oder Bienenstich) unterziehen. Ihr Arzt wird die Behandlung

mit Lisinopril Arcana möglicherweise unterbrechen, um eine allergische Reaktion zu

vermeiden.

wenn Sie an einer Gefäßkollagenerkrankung, z.B. Sklerodermie, SLE oder Lupus (eine

allergische

Reaktion,

Gelenkschmerzen,

Hautausschlägen

Fieber

führt),

leiden. Ihr Arzt kann Ihr Blut regelmäßig auf das Auftreten möglicher Infektionen während

der Behandlung prüfen.

wenn Sie Diabetiker sind.

wenn Sie hohe Kalium-Spiegel im Blut haben.

wenn

eines

folgenden

Arzneimittel

Behandlung

hohem

Blutdruck

einnehmen:

einen

Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten

(diese

werden

auch

Sartane

bezeichnet

-z.B.

Valsartan,

Telmisartan,

Irbesartan),

insbesondere

wenn

Nierenprobleme aufgrund von Diabetes mellitus haben.

Aliskiren.

wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel anwenden, erhöht sich das Risiko eines

Angioödems (rasche Schwellung unter der Haut in Bereichen wie dem Rachen):

Sirolimus, Everolimus und andere Arzneimittel, die zur Klasse der mTOR-Inhibitoren

gehören (werden zur Verhinderung einer Abstoßung des Organtransplantats verwendet).

Ihr Arzt wird gegebenenfalls Ihre Nierenfunktion, Ihren Blutdruck und die Elektrolytwerte (z.

B. Kalium) in Ihrem Blut in regelmäßigen Abständen überprüfen.

Siehe auch Abschnitt „Lisinopril Arcana darf nicht eingenommen werden“.

Informieren

Ihren

Arzt,

wenn

glauben,

schwanger

sein

(oder

eine

Schwangerschaft

planen).

Lisinopril

Arcana

wird

frühen

Schwangerschaft

nicht

empfohlen und darf nach dem 3. Schwangerschaftsmonat nicht eingenommen werden, da es

Ihrem Kind in diesem Stadium ernsthaft schaden kann (siehe Abschnitt Schwangerschaft

und Stillzeit).

Während der Behandlung

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Informieren

Ihren

Arzt

oder

medizinische

Fachpersonal,

wenn

sich

einer

Operation oder Narkose unterziehen müssen.

Einnahme von Lisinopril Arcana zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren

Sie

Ihren

Arzt

oder

Apotheker,

wenn

Sie

andere

Arzneimittel

einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben,

oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden, oder es sich um

die folgenden Arzneimittel handelt:

Diuretika („Wassertabletten“), z.B. Amilorid, Triamteren, Spironolacton.

Kaliumergänzungsmittel oder kaliumhaltige Salzersatzstoffe oder andere Arzneimittel, die

den Kaliumspiegel in Ihrem Körper erhöhen können (wie Heparin und Co-Trimoxazol,

auch bekannt als Trimethoprim/Sulfamethoxazol).

Lithium zur Behandlung von bestimmten geistigen Erkrankungen.

NSAR

(nicht-steroidale,

entzündungshemmende

Arzneimittel)

bezeichnete

Schmerzmittel zur Behandlung von Schmerzen und Entzündungen, z.B. Indometacin,

Aspirin (bei Einnahme von mehr als 3 Gramm pro Tag), Celecoxib, Rofecoxib.

injizierbares

Gold

Behandlung

Arthritis,

z.B.

Natrium-Aurothiomalat,

Gesichtsrötung, Übelkeit, Schwindel und niedrigem Blutdruck führen kann.

andere Arzneimittel zur Behandlung von Bluthochdruck, z.B. Atenolol, Glycerintrinitrat.

Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen, z.B. Amitriptylin.

Antipsychotika, z.B. Fluphenazin.

Arzneimittel

Stimulierung

zentralen

Nervensystems,

z.B.

Ephedrin

oder

Pseudoephedrin, häufig in Husten- oder Erkältungsmitteln enthalten.

Insulin oder andere Antidiabetika, z.B. Gliclazid, Metformin. Ihr Blutzucker muss während

des ersten Monats der Behandlung mit Lisinopril Arcana sorgfältig überwacht werden.

Allopurinol zur Behandlung von Gicht.

Procainamid zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen.

Arzneimittel zur Unterdrückung des Immunsystems, die zur Behandlung von rheumatoider

Arthritis oder nach einer Transplantation angewendet werden, z.B. Ciclosporin.

Arzneimittel, die sehr oft zur Verhinderung einer Abstoßung des Organtransplantats

verwendet werden (Sirolimus, Everolimus und andere Arzneimittel, die zur Klasse der

mTOR- Inhibitoren gehören). Siehe Abschnitt „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen”.

Heparin (verabreicht durch Injektion) oder Arzneimittel zur Behandlung von Blutgerinnseln

(meistens im Krankenhaus verabreicht).

Anästhetika (wie z.B. Lidocain).

Arzt

muss

unter

Umständen

Ihre

Dosierung

anpassen

und/oder

sonstige

Vorsichtsmaßnahmen treffen:

wenn Sie einen Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten oder Aliskiren einnehmen (siehe

auch Abschnitte „Lisinopril Arcana darf nicht eingenommen werden" und „Warnhinweise

und Vorsichtsmaßnahmen“).

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder

beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels

Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft: Informieren Sie Ihren Arzt, bevor Sie Lisinopril Arcana einnehmen, wenn

Sie glauben, schwanger zu sein (oder wenn Sie schwanger werden könnten). Üblicherweise

wird Ihr Arzt Ihnen raten, die Einnahme von Lisinopril Arcana vor einer Schwangerschaft zu

beenden oder sobald Sie wissen, dass Sie schwanger sind. Er wird Ihnen ein anderes

Medikament anstelle von Lisinopril Arcana verschreiben.

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Einnahme

Lisinopril

Arcana

während

frühen

Schwangerschaft

wird

nicht

empfohlen. Nach dem 3. Schwangerschaftsmonat darf Lisinopril Arcana nicht angewendet

werden, da es Ihrem Baby in diesem Stadium ernsthaften Schaden zufügen kann.

StiIlzeit: Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie stillen oder wenn Sie vorhaben, zu stillen. Die

Einnahme von Lisinopril Arcana wird für Mütter, die stillen, nicht empfohlen. Wenn Sie stillen

möchten,

wird

Arzt

Ihnen

anderes

Medikament

anstelle

Lisinopril

Arcana

verschreiben, insbesondere wenn Ihr Baby neugeboren ist oder frühgeboren wurde.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

!

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und Verkehrstüchtigkeit

beeinträchtigen.

Lenken Sie keine Fahrzeuge und bedienen Sie keine Maschinen, wenn Ihnen während der

Behandlung mit Lisinopril Arcana schwindlig ist oder Sie sich ungewohnt müde fühlen.

3.

Wie ist Lisinopril Arcana einzunehmen?

Nehmen

dieses

Arzneimittel

immer

genau

nach

Absprache

Ihrem

Arzt

oder

Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher

sind.

Nehmen Sie die Tabletten mit einem Glas Wasser ein.

Versuchen Sie, die Tabletten täglich ungefähr zur gleichen Zeit einzunehmen.

Zu Behandlungsbeginn wird Ihr Arzt Sie sorgfältig überwachen, Bluttests durchführen, Ihre

Nierenfunktion

kontrollieren

Blutspiegel

bestimmter

Salze

Zeit

Zeit

überprüfen. Dies wird häufiger der Fall sein, wenn Sie an Nierenproblemen oder einer

Kollagenerkrankung

leiden

oder

Allopurinol,

Probenecid

oder

Arzneimitteln

Unterdrückung der Immunantwort behandelt werden.

Erwachsene (einschließlich ältere Patienten):

Behandlung von Bluthochdruck: Die empfohlene Anfangsdosis beträgt 10 mg täglich. In

einigen Fällen liegt die Anfangsdosis bei 2,5 mg oder 5 mg täglich. Ihr Arzt wird die Dosis

langsam bis zu jener Dosis steigern, mit der Ihr Blutdruck am Besten kontrolliert wird. Die

empfohlene Erhaltungsdosis beträgt 20 mg einmal täglich. Die maximale Dosis beträgt 80

mg einmal täglich.

Lisinopril Arcana kann in der Blutdrucksenkung bei Patienten schwarzer Hautfarbe weniger

wirksam sein.

Wenn Sie bereits „Wassertabletten“ (Diuretika) zur Senkung des Blutdrucks einnehmen, wird

Ihr Arzt möglicherweise die Behandlung mit dem Diuretikum unterbrechen oder die Dosis

verringern, bevor Sie mit der Einnahme von Lisinopril Arcana beginnen. Sobald Ihr Blutdruck

stabil ist kann es sein, dass Ihr Arzt die Behandlung mit den Wassertabletten wieder

fortsetzt.

Behandlung von Herzschwäche: Die empfohlene Anfangsdosis beträgt 2,5 mg täglich. Je

nach Ansprechen auf die Behandlung kann Ihr Arzt die Dosis langsam in Abständen von

mindestens 2 Wochen um nicht mehr als 10 mg steigern. Die maximale Dosis beträgt 35 mg

täglich.

Arzt

wird

möglicherweise

auffordern,

zusätzlich

andere

Arzneimittel

anzuwenden, z.B. Diuretika und Digoxin oder einen Beta-Blocker wie Atenolol.

Behandlung von Patienten mit Herzinfarkt: Die empfohlene Anfangsdosis beträgt 5 mg an

Tag 1 und Tag 2, danach 10 mg einmal täglich. Falls Sie einen niedrigen Blutdruck haben

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wird Ihr Arzt möglicherweise die Behandlung mit einer geringeren Dosis von 2,5 mg täglich

beginnen.

Die empfohlene Erhaltungsdosis ist 10 mg pro Tag. Je nachdem, wie Sie auf die Behandlung

ansprechen, kann Ihr Arzt die Dosierung anpassen oder die Behandlung abbrechen.

Behandlung von Diabetes-bedingten Beschwerden: Die empfohlene Dosis ist 10 mg täglich.

Falls erforderlich wird Ihr Arzt die Dosis auf 20 mg einmal täglich erhöhen.

Patienten mit Nierenproblemen kann eine geringere Dosis Lisinopril Arcana verordnet

werden. Ihr Arzt kann die Dosis zur optimalen Blutdruckregulierung anpassen oder auf die

Maximaldosis von 40 mg pro Tag erhöhen.

Die Anwendung mit Lisinopril Arcana wird nicht empfohlen, wenn Sie vor kurzem eine

Nierentransplantation hatten.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen (6 - 16 Jahre) mit Bluthochdruck:

Lisinopril Arcana ist für Kinder unter 6 Jahren oder Kinder mit schweren Nierenproblemen

nicht geeignet.

Der Arzt wird die korrekte Dosis für Ihr Kind bestimmen. Diese Dosis ist abhängig vom

Körpergewicht des Kindes.

Für Kinder mit einem Gewicht zwischen 20 kg und 50 kg beträgt die empfohlene

Anfangsdosis 2,5 mg einmal täglich bis maximal 20 mg täglich.

Für Kinder mit einem Gewicht über 50 kg beträgt die empfohlene Anfangsdosis 5 mg

einmal täglich bis maximal 40 mg täglich.

Lisinopril

Arcana

wird

Kindern

für

andere

Indikationen

außer

Hypertonie

nicht

empfohlen.

Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.

Wenn Sie eine größere Menge von Lisinopril Arcana eingenommen haben, als Sie

sollten

Informieren Sie unverzüglich Ihren Arzt oder das nächstgelegene Krankenhaus. Nehmen

Sie die Verpackung und alle restlichen Tabletten mit! Anzeichen einer Überdosis umfassen

niedrigen Blutdruck, Schock, Nierenversagen, veränderte Salzkonzentration im Blut, die bei

Bluttests gemessen wird, Schwierigkeiten beim Atmen, beschleunigter oder verlangsamter

Herzschlag, Schwindel, Angst und Husten.

Wenn Sie die Einnahme von Lisinopril Arcana vergessen haben

Nehmen Sie die vergessene Tablette ein, sobald Sie sich daran erinnern, außer es ist schon

fast Zeit für die nächste Tablette. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die

vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Lisinopril Arcana abbrechen

Beenden

Behandlung

Lisinopril

Arcana

nicht

plötzlich,

dies

schwerwiegenden Veränderungen Ihres Blutdrucks führen kann. Sprechen Sie mit Ihrem

Arzt oder Apotheker, wenn Sie die Behandlung beenden wollen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt

oder Apotheker.

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht

bei jedem auftreten müssen.

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Beenden Sie die Einnahme dieses Arzneimittels und informieren Sie unverzüglich Ihren

Arzt oder suchen Sie das nächstgelegene Krankenhaus auf, wenn eine der folgenden

Beschwerden bei Ihnen auftritt:

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelte betreffen):

schwere Brustschmerzen, die auf den Nacken oder die Schultern ausstrahlen können

(Herzanfall) oder Schlaganfall (vor allem bei starkem Schwindelgefühl und Benommenheit

zu Behandlungsbeginn oder wenn die Dosis erhöht wurde, oder wenn Sie aufstehen.

Diese Nebenwirkungen werden durch einen deutlichen Abfall des Blutdrucks ausgelöst).

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelte betreffen):

Unwohlsein,

Verwirrtheit

und/oder

Schwäche,

Erbrechen,

Appetitverlust,

Gereiztheit.

Hierbei kann es sich um ein sogenanntes Syndrom der unzureichenden Ausschüttung

des antidiuretischen Hormons (SIADH) handeln.

Nierenversagen (mit Anzeichen wie Rückenschmerzen, Anschwellen der Beine, Füße,

Hände und des Gesichts, Müdigkeit, Probleme beim Wasserlassen)

allergische Reaktionen mit Anschwellen von Gesicht, Lippen, Zunge und/oder Rachen,

die zu Schwierigkeiten beim Atmen oder Schlucken führen (die Wahrscheinlichkeit hierfür

Patienten

schwarzer

Hautfarbe

höher)

oder

sehr

selten

Kurzatmigkeit

Keuchen.

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelte betreffen):

Entzündung der Bauchspeicheldrüse, die zu starken Schmerzen in Bauch und Rücken

führen kann.

schwere Hautreaktionen, die zu Bläschenbildung auf Haut, Mund, Augen und Genitalien

oder zu Wunden führen.

schwere Hautreaktionen, die zu roten, oft juckenden Flecken führen, beginnend an den

Gliedmaßen und manchmal im Gesicht und am restlichen Körper. Die Flecken können

Bläschen

bilden

oder

sich

geschwollenen,

roten

Flecken

blassem

Zentrum

entwickeln. Bei den Betroffenen kann es zu Fieber, Gelenkschmerzen, Halsentzündung,

Kopfschmerzen und/oder Durchfall kommen.

vermehrte Entzündungen oder Fieber, z.B. Halsentzündung oder Geschwüre im Mund

(die Wahrscheinlichkeit hierfür ist bei Patienten mit Nierenerkrankungen oder einer

Gefäßkollagenerkrankung wie Sklerodermie oder bei Patienten, die mit Arzneimitteln zur

Unterdrückung der Immunantwort wie Allopurinol oder Procainamid behandelt werden,

erhöht).

könnten

Anzeichen

möglicherweise

schwerwiegenden –

Veränderungen der Menge oder Anzahl der Blutzellen sein, die durch eine verminderte

Aktivität im Knochenmark (wo die Blutzellen entstehen) verursacht sind.

Probleme mit dem Immunsystem, wie z.B. Angriffe des Immunsystems auf normale

Körperzellen.

Gelbfärbung

Haut

Augen,

blassfarbiger

Stuhl,

dunkelgefärbter

Harn

oder

Bauchschmerzen (das können Anzeichen von Leberproblemen wie Leberentzündung

oder verstopfter Gallengang sein).

Lungenentzündung oder Entzündung der luftführenden Wege der Lunge.

Veränderungen der Nierenfunktion, verminderter Harnfluss oder keine Harnproduktion.

Weitere mögliche Nebenwirkungen:

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelte betreffen):

Schwindel oder Schwindel beim Aufstehen, insbesondere beim Aufstehen aus dem

Sitzen oder Liegen; Kopfschmerzen; Husten; Durchfall; Erbrechen; Nierenprobleme.

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelte betreffen):

Stimmungsschwankungen;

Kribbelgefühl,

Ameisenlaufen;

Gefühl

Drehens

(Vertigo);

Änderungen

Geschmacksempfindens;

Änderung

Schlafmusters;

unregelmäßige

Herzfrequenz oder fehlende Herzschläge; beschleunigter Herzschlag; Störungen in der

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Blutzirkulation, wodurch es zu kalten, schmerzenden Fingern kommen kann; juckende,

rinnende Nase; Übelkeit; Magenschmerzen oder allgemeines Unwohlsein; Halluzinationen

(Dinge

sehen,

hören

oder

fühlen,

nicht

sind);

Verdauungsstörungen;

Hautausschlag oder Juckreiz; Impotenz; Müdigkeit oder Schwäche; erhöhte Spiegel von

Harnstoff,

Kreatinin

oder

Leberenzymen

Blut;

erhöhte

Blut-Kaliumspiegel,

Herzrhythmusstörungen führen können.

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelte betreffen):

Abnahme

Blutzellen,

für

Sauerstofftransport

Körper

zuständig

sind;

Verwirrung;

veränderter

Geruchssinn;

Mundtrockenheit;

Nesselausschlag,

Haarausfall;

Hauterkrankungen

geschwollenen

Bereichen

roter

Haut,

oftmals

silberfarbenen

Schuppen

(Psoriasis);

hohe

Harnstoffspiegel,

Gicht

(eine

schmerzhafte

Gelenksentzündung) führen können; Brustvergrößerung beim Mann; Anstieg der Bilirubin-

Spiegel, was zu einer Gelbfärbung der Haut führen kann; niedrige Blutspiegel von Natrium,

was zu Müdigkeit und Verwirrung, Muskelzucken, Krämpfen oder Koma führen kann.

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelte betreffen):

Geschwollene Drüsen im Nacken, der Armhöhle oder der Leiste; niedrige Blutzuckerspiegel,

Schwitzen,

Schwäche,

Hunger,

Schwindel,

Zittern,

Kopfschmerz,

Rötung

oder

Blässe, Taubheit, schnellem pochendem Herzschlag führen kann; Keuchen, Schwierigkeiten

beim Atmen; entzündete und geschwollene Stirnhöhlen, wodurch es zu Schmerzen, erhöhter

Temperatur und Schmerzempfindlichkeit kommen kann; geschwollene Verdauungsorgane

(Darm); Schwitzen; Erkrankungen der Lymphdrüsen.

Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):

Depression; Ohnmacht; Veränderungen der Blutwerte (in Bluttests festzustellen), wie z.B.

Erhöhung der weißen Blutkörperchen.

auch

möglich,

dass

Lisinopril

Arcana

einen

Beschwerdekomplex

Fieber,

Gefäßentzündung,

oftmals

Hautausschlag,

Muskel-

oder

Knochenschmerzen

Lichtempfindlichkeit der Haut hervorruft.

Zusätzliche Nebenwirkungen bei Kindern

Mögliche Nebenwirkungen scheinen bei Kindern vergleichbar mit jenen bei Erwachsenen zu

sein.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies

gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie

können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

1200 Wien

Österreich

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen

über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5.

Wie ist Lisinopril Arcana aufzubewahren ?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

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Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Blisterpackung und dem Umkarton nach

„Verwendbar bis:“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum

bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Entsorgen

Arzneimittel

nicht

Abwasser

oder

Haushaltsabfall.

Fragen

Ihren

Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie

tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

6.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Lisinopril Arcana enthält

Der Wirkstoff ist: Lisinopril. Jede Tablette enthält 5 mg Lisinopril (als Lisinopril-Dihydrat).

Die sonstigen Bestandteile sind: Magnesiumstearat, Talkum, Mannitol, Maisstärke und

Calciumhydrogenphosphat-Dihydrat.

Wie Lisinopril Arcana aussieht und Inhalt der Packung

Lisinopril Arcana 5 mg – Tabletten sind weiße Tabletten mit der Prägung „5“ auf einer Seite

und einer Bruchkerbe auf der anderen Seite. Sie sind in Blisterpackungen mit 14, 15, 28, 30,

50, 60 und 100 Tabletten erhältlich. Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in

den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer:

Arcana Arzneimittel GmbH, A-1140 Wien

Hersteller:

McDermott Laboratories Ltd t/a Gerard Laboratories, 35 Baldoyle Industrial Estate, Grange

Road, Dublin 13, Irland

Z. Nr.: 1-24195

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes

(EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Belgien, Dänemark, Finnland, Schweden: Lisinopril Mylan

Deutschland: Lisodura

Irland: Zesger

Italien: Lisinopril Mylan Generics

Luxemburg: Lisinopril Mylan CPR

Vereinigtes Königreich: Lisinopril

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt überarbeitet im März 2017.