Leucen Brand- und Wundgel

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Leucen Brand- und Wundgel Gel
  • Darreichungsform:
  • Gel
  • Zusammensetzung:
  • cetylpyridinii chloridum 0,3 mg, allantoinum 3 mg, dexpanthenolum 25 mg, lidocaini hydrochloridum 25 mg, excipiens ad gelatum pro 1 g.
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • Biologische Medizin

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Leucen Brand- und Wundgel Gel
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Synthetika
  • Therapiebereich:
  • Wundgel

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • Swissmedic - Swiss Agency for Therapeutic Products
  • Zulassungsnummer:
  • 47737
  • Berechtigungsdatum:
  • 25-06-1987
  • Letzte Änderung:
  • 24-10-2018

Packungsbeilage

Patienteninformation

Information für Patientinnen und Patienten

Lesen Sie diese Packungsbeilage sorgfältig, denn sie enthält wichtige Informationen.

Dieses Arzneimittel haben Sie entweder persönlich von Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin verschrieben

erhalten oder Sie haben es ohne ärztliche Verschreibung in der Apotheke oder Drogerie bezogen.

Wenden Sie das Arzneimittel gemäss Packungsbeilage beziehungsweise nach Anweisung des Arztes,

des Apothekers oder des Drogisten bzw. der Ärztin, der Apothekerin oder der Drogistin an, um den

grössten Nutzen zu haben.

Bewahren Sie die Packungsbeilage auf, Sie wollen sie vielleicht später nochmals lesen.

Leucen Brand- und Wundgel

Was ist Leucen Brand- und Wundgel und wann wird es angewendet?

Leucen Brand- und Wundgel ist ein wasserlösliches, kühlendes Gel zur Behandlung von kleinen

Hautverletzungen, entzündeten Hautstellen, leichten Verbrennungen und leichtem Sonnenbrand. Der

Gehalt an Cetylpyridiniumchlorid sorgt für eine desinfizierende Wirkung.

Lidocainhydrochlorid ist ein rasch wirksames Lokalanästhetikum, das bei Schmerzen Linderung

bringt, die durch Verbrennungen hervorgerufen werden. Allantoin bekämpft Rauheit und Rissigkeit

der Haut. Dexpanthenol unterstützt die Fähigkeit der Haut sich zu regenerieren. Es begünstigt die

Bildung neuen Gewebes. Der Heilungsprozess bei frischen und schlecht heilenden Wunden wird

gefördert. Ein Vorteil dieser Gelgrundlage ist es, dass sie sich ohne Druck leicht auf der Haut

verteilen lässt. Ferner bildet sie einen filmähnlichen, feuchtigkeitsdurchlässigen Abschluss über der

entsprechenden Verletzung, so dass ein Verband sich erübrigen kann. Leucen Brand- und Wundgel

wird bei leichten Verbrennungen, kleinen Hautverletzungen, Schürfwunden, kleinem Sonnenbrand

und Insektenstichen angewendet.

Was sollte dabei beachtet werden?

Grossflächige, stark verschmutzte und tiefe Wunden, sowie Biss- und Stichwunden benötigen eine

ärztliche Behandlung (Gefahr von Wundstarrkrampf). Bleibt der Umfang einer Wunde während

einiger Zeit unverändert gross oder verheilt die Wunde nicht innerhalb von 10-14 Tagen, ist ebenfalls

ein Arztbesuch erforderlich. Wenn die Wundränder stark gerötet sind, die Wunde plötzlich

anschwillt, stark schmerzhaft ist oder sich das Allgemeinbefinden verschlechtert (Fieber), ist

unverzüglich ein Arzt oder eine Ärztin zu konsultieren (Gefahr einer Blutvergiftung).

Wann darf Leucen Brand- und Wundgel nicht angewendet werden?

Wenn eine Überempfindlichkeit gegenüber einem Wirkstoff besteht darf Leucen Brand- und

Wundgel nicht angewendet werden. Nicht grossflächig anwenden.

Wann ist bei der Anwendung von Leucen Brand-und Wundgel Vorsicht geboten?

Leucen Brand- und Wundgel sollte nicht auf Schleimhäute oder in unmittelbarer Nähe der Augen

aufgetragen werden.

Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin,

wenn Sie

- an anderen Krankheiten leiden

- Allergien haben oder

- andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte) einnehmen oder äusserlich anwenden.

Darf Leucen Brand- und Wundgel während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet

werden?

Auf Grund der bisherigen Erfahrung ist bei bestimmungsgemässer Anwendung kein Risiko für das

Kind bekannt. Systematische wissenschaftliche Untersuchungen wurden aber nie durchgeführt.

Vorsichtshalber sollten Sie während der Schwangerschaft und Stillzeit möglichst auf Arzneimittel

verzichten oder den Arzt oder den Apotheker bzw. die Ärztin oder die Apothekerin um Rat fragen.

Wie verwenden Sie Leucen Brand- und Wundgel?

Die Anwendung und Sicherheit von Leucen Brand- und Wundgel bei Kindern und Jugendlichen ist

bisher nicht geprüft worden.

Leucen Brand- und Wundgel wird in dünner Schicht auf die betroffenen Hautstellen vorsichtig

eingerieben. Bei Abklingen der schmerzlindernden und kühlenden Wirkung wird die Anwendung

wiederholt.

Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt bzw. von der Ärztin

verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so

sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. mit Ihrer Ärztin, Apothekerin oder

Drogistin.

Welche Nebenwirkungen kann Leucen Brand-und Wundgel haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Anwendung von Leucen Brand- und Wundgel auftreten:

Es können Überempfindlichkeitsreaktionen auftreten.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt,

Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Arzneimittel nicht in Reichweite von Kindern und bei Raumtemperatur (15-25°C) aufbewahren.

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit „EXP“ bezeichneten Datum verwendet

werden.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen ihr Arzt, Apotheker oder Drogist bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder

Drogistin.

Was ist in Leucen Brand- und Wundgel enthalten?

1 g Gel enthält:

Cetylpyridiniumchlorid 0,3 mg, Allantoin 3 mg, Dexpanthenol 25 mg, Lidocainhydrochlorid 25 mg

sowie Hilfsstoffe.

Zulassungsnummer

47737 (Swissmedic)

Wo erhalten Sie Leucen Brand- und Wundgel? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken und Drogerien ohne ärztliche Verschreibung.

Packungen zu 30 g.

Zulassungsinhaberin

Tentan AG, 4452 Ittingen

Diese Packungsbeilage wurde im Dezember 2008 letztmals durch die Arzneimittelbehörde

(Swissmedic) geprüft.

PIO60015/08.10