Legalon 140

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Legalon 140 Kapseln
  • Darreichungsform:
  • Kapseln
  • Zusammensetzung:
  • cardui mariae-Extrakt ethylaceticum trocken 173-186.7 mg Endwerte. silymarinum 140 mg, DER: 36-44:1, excipiens pro Kapsel.
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • Pflanzliches für Menschengebrauch

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Legalon 140 Kapseln
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Phytotherapeutika
  • Therapiebereich:
  • Adjuvantien bei Hepatopathie

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • Swissmedic - Swiss Agency for Therapeutic Products
  • Zulassungsnummer:
  • 38296
  • Berechtigungsdatum:
  • 08-11-1974
  • Letzte Änderung:
  • 27-01-2018

Packungsbeilage

Patienteninformation

Information für Patientinnen und Patienten

Lesen Sie diese Packungsbeilage sorgfältig, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen bzw. anwenden.

Dieses Arzneimittel ist Ihnen persönlich verschrieben worden und Sie dürfen es nicht an andere

Personen weitergeben. Auch wenn diese die gleichen Krankheitssymptome haben wie Sie, könnte

ihnen das Arzneimittel schaden.

Bewahren Sie die Packungsbeilage auf, Sie wollen sie vielleicht später nochmals lesen.

Legalon® 70 / 140

Pflanzliches Arzneimittel

Was ist Legalon und wann wird es angewendet?

Die Leber hat im menschlichen Organismus mehrere lebenswichtige Aufgaben zu erfüllen, z.B.

spielt sie eine beherrschende Rolle im Zucker-, Eiweiss- und Fettstoffwechsel, bei der Verdauung

(Galleabsonderung) und bei der Entgiftung von Schlackenstoffen.

Silymarin, der aus der Mariendistel (Silybum marianum) gewonnene Wirkstoff des Legalon, schützt

die Leber vor schädigenden Einflüssen und beschleunigt die Bildung gesunder Leberzellen bei

bereits vorliegenden Leberschäden.

Legalon wird angewendet bei entzündlichen Lebererkrankungen und solchen Lebererkrankungen,

die durch Einwirkung zahlreicher schädigender Substanzen entstehen.

Legalon darf nur auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin eingenommen werden.

Wann darf Legalon nicht oder nur mit Vorsicht eingenommen werden?

Legalon darf nicht eingenommen werden bei bekannter Überempfindlichkeit gegen

Mariendistelfrüchte und/oder andere Korbblütler sowie einen der sonstigen Bestandteile.

Bei ungewöhnlichem Leistungsabfall, bei Gelbfärbung der Bindehaut der Augen oder der Haut,

dunklem Urin oder entfärbtem Stuhl sollte als Hinweis auf eine mögliche Leberschädigung das

Präparat abgesetzt werden und ein Arzt bzw. eine Ärztin aufgesucht werden.

Die Arzneimitteltherapie ersetzt nicht die Vermeidung der die Leber schädigenden Ursachen (z.B.

Alkohol).

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie

-an anderen Krankheiten leiden,

-Allergien haben oder

-andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen!

Darf Legalon während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Aufgrund der bisherigen Erfahrungen ist bei bestimmungsgemässer Anwendung kein Risiko für das

Kind bekannt. Systematische wissenschaftliche Untersuchungen wurden aber nie durchgeführt.

Vorsichtshalber sollten Sie während der Schwangerschaft und Stillzeit möglichst auf Arzneimittel

verzichten oder den Arzt oder Apotheker bzw. die Ärztin oder Apothekerin um Rat fragen.

Wie verwenden Sie Legalon?

Wenn nicht anders verschrieben, als Anfangsdosis und in schweren Fällen 420 mg Silymarin täglich,

entsprechend 3 mal täglich 1 Kapsel Legalon 140 bzw. 3 mal täglich 2 Kapseln Legalon 70.

Zur Nachbehandlung und bei mittelschweren Fällen kann die tägliche Dosis auf 2 Kapseln Legalon

140 bzw. 3 Kapseln Legalon 70 reduziert werden.

Die Kapseln unabhängig von den Mahlzeiten unzerkaut mit etwas Flüssigkeit einnehmen.

Die Anwendung und Sicherheit von Legalon bei Kindern und Jugendlichen ist bisher nicht geprüft

worden.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel

wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer Ärztin

oder Apothekerin.

Welche Nebenwirkungen kann Legalon haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Legalon auftreten:

Selten werden Magen-Darm-Beschwerden wie weicher Stuhl oder Durchfall beobachtet.

Sehr selten können Überempfindlichkeitsreaktionen, auch mit Hautausschlag oder Atemnot,

auftreten.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder

Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet

werden.

Bei Raumtemperatur (15–25 °C) in der Originalverpackung und für Kinder unzugänglich lagern.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese

Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Legalon enthalten?

1 Kapsel Legalon 70 enthält 86,5–93,35 mg standardisierter Trockenextrakt aus Mariendistelfrüchten

entsprechend 70 mg Silymarin berechnet als Silibinin. Droge-Extrakt-Verhältnis: 36–44:1,

Auszugsmittel: Ethylacetat. Dieses Präparat enthält zusätzlich Hilfsstoffe.

1 Kapsel Legalon 140 enthält 173,0–186,7 mg standardisierter Trockenextrakt aus

Mariendistelfrüchten entsprechend 140 mg Silymarin berechnet als Silibinin. Droge-Extrakt-

Verhältnis: 36–44:1, Auszugsmittel: Ethylacetat. Dieses Präparat enthält zusätzlich Hilfsstoffe.

Zulassungsnummer

38296 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Legalon? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.

Legalon 70: Packungen zu 40 und 200 Kapseln.

Legalon 140: Packungen zu 60 Kapseln.

Zulassungsinhaberin

MEDA Pharma GmbH, 8602 Wangen-Brüttisellen.

Diese Packungsbeilage wurde im März 2017 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic)

geprüft.