Laxasan

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Laxasan Tropfen
  • Darreichungsform:
  • Tropfen
  • Zusammensetzung:
  • natrii picosulfas 7.5 mg, natrii picosulfas monohydricum, conserv.: E 218, excipiens ad-Lösung für 1 ml.
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • Biologische Medizin

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Laxasan Tropfen
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Synthetika
  • Therapiebereich:
  • Laxans

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • Swissmedic - Swiss Agency for Therapeutic Products
  • Zulassungsnummer:
  • 49798
  • Berechtigungsdatum:
  • 24-04-1989
  • Letzte Änderung:
  • 24-10-2018

Packungsbeilage

Patienteninformation

Laxasan® Tropfen

Lesen Sie diese Packungsbeilage sorgfältig, denn sie enthält wichtige Informationen. Dieses

Arzneimittel haben Sie entweder persönlich von Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin verschrieben erhalten

oder Sie haben es ohne ärztliche Verschreibung in der Apotheke oder Drogerie bezogen. Wenden Sie

das Arzneimittel gemäss Packungsbeilage beziehungsweise nach Anweisung des Arztes, des

Apothekers oder des Drogisten bzw. der Ärztin, der Apothekerin oder der Drogistin an, um den

größten Nutzen zu haben. Bewahren Sie die Packungsbeilage auf, Sie wollen sie vielleicht später

nochmals lesen.

Was ist Laxasan und wann wird es angewendet?

Laxasan ist ein Abführmittel auf der Basis von Natriumpicosulfat, welches zu den Abführmitteln

gehört, die eine anregende Wirkung auf die Dickdarmtätigkeit haben.

Laxasan wird zur Behandlung von gelegentlicher Verstopfung (z.B. bei Kostumstellung, bei

Ortswechsel oder bei Bettruhe) verwendet. Das Präparat darf nur gelegentlich und nicht länger als 1

bis 2 Wochen eingenommen werden. Langzeitbehandlungen gehören unter ärztliche Kontrolle.

Was sollte dazu beachtet werden?

Wenn Sie an Verstopfungen leiden, sollten Sie ballaststoffreiche Nahrung (Gemüse, Früchte,

Vollkornbrot) sowie viel und regelmässig Flüssigkeit einnehmen und auf körperliche Betätigung

(Sport) achten!

Hinweise für Diabetiker und Diabetikerinnen: Laxasan Tropfen sind zuckerfrei. Eine Tagesdosis von

28 Tropfen entspricht 0,1 BW.

Wann darf Laxasan nicht angewendet werden?

Nicht anwenden bei Darmverschluss, bei entzündlichen Prozessen in der Bauchhöhle, bei Krämpfen,

Koliken, sowie bei Kindern unter 4 Jahren. Bei Überempfindlichkeit auf einen der Inhaltsstoffe.

Wann ist bei der Einnahme von Laxasan Vorsicht geboten?

Wie alle Abführmittel sollte auch Laxasan nicht über längere Zeit eingenommen werden. Patienten

und Patientinnen mit schweren Krankheiten sollen vor der Einnahme von Laxasan Ihren Arzt oder

Ihre Ärztin um Rat fragen.

Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin,

wenn Sie

– an anderen Krankheiten leiden

– Allergien haben oder

– andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte) einnehmen oder äußerlich anwenden.

Darf Laxasan während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Aufgrund der bisherigen Erfahrungen ist bei bestimmungsgemässer Anwendung kein Risiko für das

Kind bekannt. Systematische wissenschaftliche Untersuchungen wurden aber nie durchgeführt.

Vorsichtshalber sollten Sie während der Schwangerschaft und Stillzeit möglichst auf Arzneimittel

verzichten oder den Arzt, den Apotheker oder den Drogisten bzw. die Ärztin, die Apothekerin oder

die Drogistin um Rat fragen.

Wie verwenden Sie Laxasan?

Im Allgemeinen, wenn nicht anders verordnet:

Erwachsene: 14–28 Tropfen.

Kinder von 12–16 Jahren: 7–14 Tropfen.

Kinder von 4–12 Jahren: nur auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin.

Die Tropfen mit oder ohne Wasser einnehmen. Die Wirkung kann nach 4 bis 6 Stunden nach

Einnahme einsetzen. Abends eingenommen, wirkt es aufgrund einer längeren Darm-Passagezeit erst

am nächsten Morgen.

Ist der Stuhl nach der ersten Einnahme zu weich oder zu hart, so ist die Dosierung bei den folgenden

Einnahmen um jeweils 2–3 Tropfen zu vermindern oder zu erhöhen, bis die optimale Dosis gefunden

ist.

Achtung: Zur genauen Dosierung muss das Fläschchen beim Tropfenzählen senkrecht gehalten

werden.

Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt oder der Ärztin

verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so

sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. mit Ihrer Ärztin, Apothekerin oder

Drogistin.

Welche Nebenwirkungen kann Laxasan haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Laxasan auftreten: Bei zu hoher Dosierung

können sich Koliken einstellen, verbunden mit flüssigem Stuhl.

In seltenen Fällen kann das Präparat Blähungen oder Bauchkrämpfe verursachen. Bei hohen Dosen,

längerem oder zu häufigem Gebrauch können Durchfälle mit Wasserverlust und Störungen des

Mineralstoffhaushaltes (u.a. Kaliumverlust) auftreten.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt,

Apotheker oder Drogist bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Laxasan ist wie alle Arzneimittel vor Kindern geschützt aufzubewahren.

Laxasan ist bei Raumtemperatur (15–25 °C) aufzubewahren.

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit “EXP” bezeichneten Datum verwendet

werden.

Nach dem Öffnen beträgt die Haltbarkeit des Arzneimittels 12 Wochen.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker oder Drogist bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder

Drogistin.

Was ist in Laxasan enthalten?

1 ml (= 21 Tropfen) enthält den Wirkstoffe Natriumpicosulfat-Monohydrat Ph. Eur. 7,78 mg corresp.

Natriumpicosulfat wasserfrei 7,5 mg, Hilfsstoffe: Pfefferminzöl, Fenchelöl, Konserv.: p–

Hydroxybenzoesäuremethylester (E218), Hilfsstoffe.

Zulassungsnummer

49798 (Swissmedic)

Wo erhalten Sie Laxasan? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken und Drogerien ohne ärztliche Verschreibung.

Glasfläschchen zu 20 ml mit Tropfer [D]

Zulassungsinhaberin

Gebro Pharma AG, 4410 Liestal

Diese Packungsbeilage wurde im April 2016 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic)

geprüft.