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Lasix

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Lasix 40 mg Tabletten
  • Einheiten im Paket:
  • 50 Stueck, Laufzeit: 60 Monate,20 Stueck, Laufzeit: 60 Monate
  • Verschreibungstyp:
  • Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge
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Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Lasix 40 mg Tabletten
    Österreich
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiebereich:
  • Furosemid
  • Produktbesonderheiten:
  • Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AGES
  • Zulassungsnummer:
  • 12585
  • Berechtigungsdatum:
  • 08-06-1964
  • Letzte Änderung:
  • 10-08-2017

Packungsbeilage


Gebrauchsinformation: Information für Anwender

Lasix

®

40 mg Tabletten

Wirkstoff: Furosemid

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses

Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter. Es

kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt

auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was ist Lasix 40 mg und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Einnahme von Lasix 40 mg beachten?

Wie ist Lasix 40 mg einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Lasix 40 mg aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

Was ist Lasix 40 mg und wofür wird es angewendet?

Der in Lasix 40 mg Tabletten enthaltene Wirkstoff Furosemid wirkt harntreibend. Furosemid fördert

daher die Flüssigkeitsausscheidung aus dem Körper und senkt außerdem den Blutdruck.

Lasix 40 mg Tabletten werden angewendet bei:

Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe infolge von Herz- oder Lebererkrankungen,

Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe infolge Erkrankungen oder Funktionsstörungen der

Nieren,

Bluthochdruck leichten bis mittleren Schweregrades.

2.

Was sollten Sie vor der Einnahme von Lasix 40 mg beachten?

Lasix darf nicht eingenommen werden,

wenn Sie allergisch gegen Furosemid, verwandte Wirkstoffe (Sulfonamide) oder einen der in

Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,

bei Nierenversagen mit stark eingeschränkter oder fehlender Harnproduktion,

bei Bewusstseinsstörungen, die mit neurologischen Symptomen aufgrund einer chronischen

Leberschädigung im Zusammenhang stehen,

bei schwerem Kaliummangel (siehe Abschnitt 4. „Welche Nebenwirkungen sind möglich?“),

bei schwerem Natriummangel,

bei verminderter Blutmenge oder Mangel an Körperwasser,

wenn Sie stillen.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Lasix anwenden, wenn einer der

folgenden Punkte auf Sie zutrifft.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Lasix ist erforderlich,

wenn Sie einen sehr niedrigen Blutdruck haben,

bei Zuckerkrankheit; hier ist eine regelmäßige Kontrolle des Blutzuckers erforderlich,

wenn Sie an Gicht leiden; dann ist eine regelmäßige Kontrolle der Harnsäure im Blut erforderlich,

wenn bei Ihnen eine Harnabflussbehinderung besteht (z. B. bei Prostatavergrößerung,

Harnstauungsniere, Harnleiterverengung). Lasix darf in diesem Fall nur angewendet werden, wenn

für freien Harnfluss gesorgt ist, da eine vermehrte Harnbildung zu einer Überdehnung der Blase

führen kann.

bei einem verminderten Eiweißgehalt im Blut (z. B. bei bestimmten Nierenerkrankungen mit

Eiweißverlust, Fettstoffwechselstörung und Wassereinlagerung); eine vorsichtige Dosierung ist

dann erforderlich,

wenn Sie an Leberzirrhose und gleichzeitiger Einschränkung der Nierenfunktion leiden,

wenn ein starker Blutdruckabfall für Sie schwere Folgen haben könnte (z. B. wenn Sie

Durchblutungsstörungen der Hirngefäße oder der Herzkranzgefäße haben). Ein unerwünscht

starker Blutdruckabfall muss in diesem Fall vermieden werden.

wenn Sie schon älter sind, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, die zu einem Abfall des

Blutdrucks führen können, und wenn Sie andere Erkrankungen haben, die mit dem Risiko eines

Blutdruckabfalls verbunden sind.

bei Frühgeborenen (Gefahr der Verkalkung des Nierengewebes und Nierensteinbildung; eine

Funktionskontrolle der Nieren und Nierensonographie sind erforderlich),

bei Frühgeborenen mit Atemnotsyndrom; eine Behandlung mit Furosemid kann in den ersten

Lebenswochen das Risiko für einen bestimmten Herzfehler erhöhen (eine offene Verbindung

zwischen der Aorta und der Lungenarterie bleibt länger bestehen als unter normalen Bedingungen;

ein sogenannter „persistierender Ductus arteriosus Botalli“).

Während einer Behandlung mit Lasix wird der Arzt in regelmäßigen Abständen die Kontrolle des

Blutbildes anordnen, inklusive Kalium, Natrium, Kalzium, Bikarbonat, Kreatinin, Harnstoff,

Harnsäure sowie Blutzucker. Bitte halten Sie die Kontrollen ein.

Eine besonders enge Überwachung ist wichtig, wenn es bei Ihnen leicht zu Elektrolytstörungen

kommen kann oder wenn es zu stärkeren Flüssigkeitsverlusten kommt (z. B. durch Erbrechen,

Durchfall oder intensives Schwitzen). Unter Umständen muss die Lasix-Behandlung so lange

unterbrochen werden, bis die entsprechenden Blut- und Elektrolytwerte oder Ihr Säure-Basen-Haushalt

wieder korrigiert sind.

Der durch verstärkte Urinausscheidung hervorgerufene Gewichtsverlust soll 1 kg/Tag nicht

überschreiten.

Bei zu starker Entwässerung dürfen Sie während der Behandlung mit Lasix bestimmte Arzneimittel

gegen Schmerzen, Schwellungen oder Entzündungen (sogenannte „nicht steroidale Antirheumatika“)

nicht anwenden, da sie ein akutes Nierenversagen auslösen können.

Um einem zu starken Verlust von Kalium vorzubeugen, wird eine kaliumreiche Kost empfohlen, z. B.

mageres Fleisch, Kartoffeln, Bananen, Tomaten, Karfiol, Spinat, getrocknete Früchte.

Wenn Sie Lasix über längere Zeit anwenden, empfiehlt es sich, zusätzlich Vitamin B

(Thiamin)

einzunehmen, um seinen Verlust auszugleichen. Vitamin B

unterstützt die Herzleistung.

Es besteht das Risiko einer Autoimmunerkrankung, die zu entzündlichen Veränderungen in allen

Organen führen kann, häufig sind Gelenksschmerzen, Hautveränderungen und Nierenprobleme.

Die Anwendung des Arzneimittels Lasix kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen.

Weitere wichtige Informationen befinden sich am Ende der Gebrauchsinformation unter Hinweis 1.

Einnahme von Lasix 40 mg zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden,

kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere

Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Lasix und andere Arzneimittel können einander in ihrer Wirkung beeinflussen.

Die Wirkung von Lasix wird abgeschwächt durch:

nicht steroidale Antiphlogistika (NSAR) (bestimmte Arzneimittel gegen Schmerzen,

Schwellungen und Entzündungen): Sie können die blutdrucksenkende Wirkung von Lasix

abschwächen. Bei Patienten mit verminderter Wasser- und Blutmenge können NSAR ein

plötzliches Nierenversagen auslösen. Furosemid kann die schädigende Wirkung von Salizylaten

verstärken.

Phenytoin (Arzneimittel gegen Krampfanfälle)

Sucralfat (Arzneimittel gegen Magengeschwüre): Es vermindert die Aufnahme von Lasix aus

dem Darm. Bei gleichzeitiger Anwendung müssen die beiden Arzneimittel in einem zeitlichen

Abstand von mindestens 2 Stunden angewendet werden.

Aliskiren (Arzneimittel gegen Bluthochdruck).

Lasix verstärkt die Wirkung von:

anderen blutdrucksenkenden harntreibenden Arzneimitteln: Es kann zu einem stärkeren

Blutdruckabfall kommen (unter Umständen bis hin zum Schock, einer Verschlechterung der

Nierenfunktion oder einem akuten Nierenversagen). Wenn möglich sollte daher die Lasix-

Behandlung vorübergehend eingestellt werden oder wenigstens die Dosis für drei Tage reduziert

werden, bevor die Behandlung insbesondere mit einem sogenannten „ACE-Hemmer“ oder

„Angiotensin-II-Rezeptorantagonisten“ begonnen wird bzw. seine Dosis erhöht wird.

anderen harntreibenden Arzneimitteln: Bei Patienten, die harntreibende Arzneimittel

einnehmen, kann es zu einem stark erniedrigten Blutdruck und einer Verschlechterung der

Nierenfunktion kommen. Bei einer Kombination mit Furosemid kann es zu einem deutlichen

Blutdruckabfall kommen.

bestimmten Narkosemitteln (sogenannte „Anästhetika“ ) und curareartigen Muskelrelaxanzien

(zur Muskelentspannung während der Narkose), deren Wirkung durch Lasix verstärkt wird. Bitte

informieren Sie den Narkosearzt über die Einnahme von Lasix.

bestimmten blutgerinnungshemmenden Arzneimitteln (sogenannte „Blutverdünnungsmittel“,

„orale Antikoagulanzien“): Eine Dosisanpassung dieser Arzneimittel kann dadurch erforderlich

werden.

Probenecid (Gichtmittel), Methotrexat (Rheumaarzneimittel und Arzneimittel zur

Unterdrückung der Immunabwehr) und anderen Arzneimitteln, die wie Furosemid über die Niere

ausgeschieden werden: Deren Wirkungen und Nebenwirkungen können durch Lasix verstärkt

werden. Zugleich kann die Wirkung von Furosemid durch derartige Arzneimittel verringert

werden.

Theophyllin (Asthmamittel).

Elektrolytstörungen:

Abführmittel sowie Arzneimittel, die als Wirkstoffe Glukokortikoide („Cortison“),

Carbenoxolon, ACTH, Salizylate, Amphotericin B oder Penicillin G enthalten: Die

gleichzeitige Anwendung mit Furosemid kann zu verstärkten Kaliumverlusten führen (Risiko

starker Kaliumverluste).

Wenn sich durch die Behandlung mit Lasix ein Kalium- oder Magnesiummangel entwickelt, ist

die Empfindlichkeit des Herzmuskels gegenüber bestimmten Herzmitteln (sogenannte

„Herzglykoside“) erhöht. Es besteht auch ein erhöhtes Risiko für Herzrhythmusstörungen

(inklusive Torsade de pointes), wenn bei einer Elektrolytstörung gleichzeitig Arzneimittel

angewendet werden, die eine bestimmte EKG-Veränderung (verlängertes QT-Intervall)

verursachen können. Dazu zählen z. B. Terfenadin (gegen Allergien) und bestimmte Arzneimittel

gegen Herzrhythmusstörungen (Antiarrhythmika der Klassen I und III) (siehe auch Hinweis 2 am

Ende der Gebrauchsinformation).

Nierenschädigung (Nephrotoxizität), Gehörschädigung (Ototoxizität):

Die gehörschädigende Wirkung bestimmter Antibiotika, sogenannter „Aminoglykoside“ (z. B.

Kanamycin, Gentamicin, Tobramycin), und anderer ototoxischer Arzneimittel kann bei

gleichzeitiger Gabe von Furosemid verstärkt werden. Auftretende Hörstörungen können dauerhaft

sein. Die gleichzeitige Anwendung von Aminoglykosiden darf nur bei zwingenden medizinischen

Gründen erfolgen.

Arzneimittel mit nierenschädigender Nebenwirkung (z. B. Antibiotika wie Aminoglykoside,

Cephalosporine, Polymyxine): Furosemid kann die schädlichen Effekte verstärken und zu einer

Verschlechterung der Nierenfunktion führen.

Cisplatin (Arzneimittel gegen bösartige Erkrankungen): Bei gleichzeitiger Anwendung mit

Furosemid ist mit der Möglichkeit eines Hörschadens zu rechnen. Wird bei einer

Cisplatinbehandlung eine forcierte Diurese mit Furosemid angestrebt, so darf Furosemid nur in

niedriger Dosis (z. B. 40 mg bei normaler Nierenfunktion) und bei positiver Flüssigkeitsbilanz

eingesetzt werden. Andernfalls kann es zu einer Verstärkung der nierenschädigenden Wirkung

von Cisplatin kommen.

Patienten mit hohem Risiko für eine Nierenschädigung durch Röntgenkontrastmittel: Bei

Behandlung dieser Patienten mit Furosemid trat häufiger eine Verschlechterung der

Nierenfunktion nach einer Röntgenkontrastuntersuchung auf als bei Patienten, die nur eine

intravenöse Flüssigkeitszufuhr vor der Kontrastuntersuchung erhielten.

Sonstige Wechselwirkungen:

Blutzuckersenkende und blutdrucksteigernde Arzneimittel (z. B. Epinephrin, Norepinephrin):

Ihre Wirkung kann bei gleichzeitiger Anwendung von Lasix abgeschwächt werden.

Cyclosporin A: Die gleichzeitige Verwendung mit Lasix ist mit einem erhöhten Risiko von

Gelenkentzündung durch Gicht (Arthritis urica) verbunden.

Lithium (gegen bestimmte Depressionen): Die gleichzeitige Verwendung mit Lasix kann zu einer

Verstärkung der herz- und nervenschädigenden Nebenwirkungen von Lithium führen. Der

Lithiumspiegel im Blut sollte kontrolliert werden.

Hochdosierte Salizylate (Schmerzmittel): Die Nebenwirkungen dieser Arzneimittel am

Zentralnervensystem können durch gleichzeitige Anwendung von Lasix verstärkt werden.

Risperidon: Vorsicht ist erforderlich; vor der Behandlung soll eine Nutzen-Risiko-Abwägung für

die Kombination mit Furosemid oder die gemeinsame Behandlung mit anderen stark

harntreibenden Arzneimitteln durchgeführt werden.

Levothyroxin: Hohe Dosen von Furosemid können zu einer allgemeinen Reduktion des

Schilddrüsenhormonspiegels führen, daher sollte der Schilddrüsenhormonspiegel überwacht

werden.

Weitere wichtige Informationen befinden sich am Ende der Gebrauchsinformation unter Hinweis 2.

Einnahme von Lasix 40 mg zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Um einem zu starken Verlust von Kalium vorzubeugen, wird eine kaliumreiche Kost empfohlen, z. B.

mageres Fleisch, Kartoffeln, Bananen, Tomaten, Karfiol, Spinat, getrocknete Früchte.

Große Mengen Lakritze können in Kombination mit Lasix zu verstärkten Kaliumverlusten führen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen,

schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker

um Rat.

Da Furosemid über den Mutterkuchen in den Kreislauf des ungeborenen Kindes übergeht, dürfen Sie

Lasix in der Schwangerschaft nur dann kurzfristig einnehmen, wenn es Ihr Arzt für zwingend

erforderlich hält. Teilen Sie Ihrem Arzt mit, falls Sie schwanger sind oder eine Schwangerschaft

planen.

Falls Furosemid bei Herz- oder Nierenfunktionsstörung der Schwangeren eingenommen werden muss,

wird Ihr Arzt das Blutbild (Elektrolyte und Hämatokrit) sowie das Wachstum des ungeborenen Kindes

genau überwachen.

Furosemid wird in die Muttermilch ausgeschieden und hemmt die Produktion der Muttermilch. Sie

dürfen daher Lasix nicht einnehmen, wenn Sie stillen. Gegebenenfalls müssen Sie abstillen.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und Verkehrstüchtigkeit

beeinträchtigen.

Dies gilt in verstärktem Maße bei Behandlungsbeginn, Dosiserhöhung sowie im Zusammenwirken mit

Alkohol.

Lasix enthält Laktose

Eine Lasix 40 mg Tablette enthält 53 mg Milchzucker (Laktose). Bitte nehmen Sie Lasix 40 mg

Tabletten erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer

Zuckerunverträglichkeit leiden.

3.

Wie ist Lasix 40 mg einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei

Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Ändern Sie auf keinen Fall von sich aus die verschriebene Dosierung.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis für Erwachsene und ältere Patienten:

Bei Behandlung von Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe infolge von Herz-, Leber- oder

Nierenerkrankungen:

1 Lasix 40 mg Tablette täglich.

Falls erforderlich, kann der Arzt diese Dosis entsprechend steigern. Zur schonenden Entwässerung

können Lasix 40 mg Tabletten auch jeden 2. Tag oder jede Woche an 2–4 aufeinander folgenden

Tagen eingenommen werden. Der Arzt wird die für Sie geeignete Dosierung festlegen.

Bei Behandlung von Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe nach Verbrennungen:

1 bis 2

Lasix 40 mg Tabletten täglich, in Ausnahmefällen bis zu 6 Lasix 40 mg Tabletten täglich.

Der Arzt wird die für Sie geeignete Dosierung festlegen.

Bei Behandlung von Bluthochdruck leichten bis mittleren Schweregrades:

1 Lasix 40 mg Tablette täglich, allein oder in Kombination mit anderen Arzneimitteln. Sollte

zusätzlich die Einnahme eines sogenannten „ACE-Hemmers“ erforderlich sein, sollte Lasix 2–3 Tage

vor der Gabe dieses ACE-Hemmers vom Arzt abgesetzt werden. Sollte dies nicht möglich sein, sollte

der Arzt die Dosis von Lasix zumindest reduzieren.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren:

Kinder erhalten eine körpergewichtsbezogene Dosierung, 1–2 mg/kg Körpergewicht, maximal 1

Lasix 40 mg Tablette täglich. Gegebenenfalls muss auf andere Verabreichungsarten zurückgegriffen

werden (über die Vene).

Art der Anwendung:

Zum Einnehmen.

Die Tabletten werden morgens vor dem Frühstück bzw. vor den Mahlzeiten unzerkaut mit ausreichend

Flüssigkeit (z. B. 1 Glas Wasser) eingenommen.

Wenn Sie eine größere Menge von Lasix 40 mg eingenommen haben, als Sie sollten

Bei Überdosierung ist sofort ein Arzt zu benachrichtigen. Dieser kann entsprechend der Schwere der

Überdosierung über die gegebenenfalls erforderlichen Maßnahmen entscheiden.

Die Anzeichen einer akuten oder chronischen Überdosierung sind vom Ausmaß des Salz- und

Flüssigkeitsverlustes abhängig.

Eine Überdosierung kann zu vermindertem Blutdruck und Kreislaufstörungen, Elektrolytstörungen

(z. B. erniedrigte Kalium-, Natrium- und Chloridspiegel) oder Anstieg des pH-Wertes im Blut führen.

Bei stärkeren Flüssigkeitsverlusten kann es zur „Entwässerung“ und als Folge einer verminderten

zirkulierenden

Blutmenge

Kreislaufkollaps

Bluteindickung

Thromboseneigung

kommen.

Bei raschen Wasser- und Elektrolytverlusten können Verwirrtheitszustände auftreten.

Weitere wichtige Informationen befinden sich am Ende der Gebrauchsinformation unter Hinweis 3.

Wenn Sie die Einnahme von Lasix 40 mg vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Setzen

Sie stattdessen die Behandlung wie gewohnt fort.

Wenn Sie die Einnahme von Lasix 40 mg abbrechen

Hören Sie auch bei scheinbarer Besserung Ihres Zustandes nicht vorzeitig mit der Anwendung dieses

Arzneimittels auf, da es ansonsten wieder zu einer Verschlechterung Ihrer Krankheit kommen kann.

Die Dauer der Behandlung wird durch den Arzt festgelegt.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt

oder Apotheker.

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem

auftreten müssen.

Bei der Angabe von Nebenwirkungen werden folgende international übliche Häufigkeitsangaben

verwendet:

Sehr häufig:

kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen

Häufig:

kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen

Gelegentlich:

kann bis zu 1 bis 100 Behandelten betreffen

Selten:

kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen

Sehr selten:

kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen

Nicht bekannt:

Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar

Sehr häufig

Störungen im Elektrolythaushalt (einschließlich symptomatischer), verminderte Blutmenge und

Austrocknung (v. a. bei älteren Patienten), Anstieg von Kreatinin im Blut, Anstieg von Blutfetten

(Triglyzeride). Die mögliche Entwicklung von Elektrolytstörungen wird durch bereits bestehende

Erkrankungen (z. B. Leberzirrhose, Herzmuskelschwäche), andere Arzneimittel und die

Ernährung beeinflusst.

Blutdruckabfall und Kreislaufstörungen.

Häufig

Bluteindickung, kann – insbesondere bei älteren Patienten – eine erhöhte Neigung zu Thrombosen

zur Folge haben.

Niedriger Gehalt an Natrium (Hyponatriämie, kann zu Müdigkeit, Verwirrung, Muskelzucken,

Krämpfen und Bewusstlosigkeit führen), Chlor, Kalium (Hypokaliämie, kann zu

Muskelschwäche, -zuckungen und veränderter Herztätigkeit führen) im Blut; Anstieg von

Cholesterin im Blut; erhöhte Harnsäurekonzentration im Blut (kann zu Gichtanfällen führen).

Durch chronische Lebererkrankungen kann es zu neurologischen Beschwerden kommen (z. B.

Unruhe, Vergesslichkeit, Zittern, Lethargie, Desorientiertheit, Schläfrigkeit).

Erhöhtes Harnvolumen. Bei sehr starker Harnausscheidung kann es zur „Entwässerung“ und als

Folge zum Kreislaufkollaps und zur Bluteindickung kommen.

Gelegentlich

Starke Verminderung der Blutplättchen, wodurch erhöhtes Risiko einer Blutung und Neigung zu

Blutergüssen besteht.

Juckreiz, Haut- und Schleimhautreaktionen.

Der Blutzuckerspiegel kann unter Behandlung mit Furosemid ansteigen. Das kann bei Patienten

mit bereits bestehender Zuckerkrankheit zu einer Verschlechterung der Stoffwechsellage führen.

Eine bisher nicht bekannte Zuckerkrankheit kann in Erscheinung treten.

Sehstörungen, zum Teil auch Verstärkung einer bestehenden Kurzsichtigkeit.

Meist vorübergehende Hörstörungen. Besonders empfindlich dafür dürften Patienten mit einer

Nierenschädigung sein. Mit dieser Möglichkeit ist vor allem bei zu schneller Injektion in die Vene

– insbesondere bei gleichzeitigem Vorliegen einer Nierenfunktionsstörung oder einer Vermehrung

des Gesamteiweißes (z. B. bei sogenanntem „nephrotischen Syndrom“) – zu rechnen.

Taubheit, manchmal irreversibel.

Übelkeit.

Juckreiz, Haut- und Schleimhautreaktionen mit Rötung, Blasen- oder Schuppenbildung

(Dermatitis bullosa, Pemphigoid bzw. Exanthem, Purpura, Erythema multiforme, Dermatitis

exfoliativa); erhöhte Lichtempfindlichkeit.

Selten

Vermehrung bestimmter weißer Blutkörperchen (Eosinophilie), Verringerung aller weißen

Blutkörperchen.

Schwere Überempfindlichkeitsreaktionen wie ein Kreislaufkollaps (anaphylaktischer Schock).

Erste Anzeichen für einen Schock sind u. a. Hautreaktionen, wie heftige Hautrötung oder

Nesselsucht, Schweißausbruch und bläuliche Verfärbung der Haut, weiters Unruhe, Übelkeit,

Kopfschmerz, Atemnot.

Kribbeln oder taubes Gefühl in den Gliedmaßen. Nach sehr hoher Dosierung wurden Verwirrtheit

und Teilnahmslosigkeit beobachtet.

Plötzlich oder ständig auftretende Ohrengeräusche, Ohrensausen. Besonders empfindlich dafür

dürften Patienten mit einer Nierenschädigung sein.

Entzündung der Blutgefäße, oft in Verbindung mit Hautausschlägen.

Magen-Darm-Beschwerden (z. B. Erbrechen, Durchfall).

Nierenentzündung.

Fieberhafte Zustände. Bei sehr starker Harnausscheidung kann es zur „Entwässerung“ und als

Folge zum Kreislaufkollaps und zur Bluteindickung kommen. Bluteindickung kann –

insbesondere bei älteren Patienten – eine erhöhte Neigung zu Thrombosen zur Folge haben.

Sehr selten

Blutarmut, durch Zerfall der roten Blutkörperchen, kann zu blasser Gesichtsfarbe, Schwäche und

Kurzatmigkeit führen; starke Verminderung bestimmter weißer Blutkörperchen mit Infektneigung

und schweren Allgemeinsymptomen (aplastische Anämie, Agranulozytose).

Entzündung der Bauchspeicheldrüse, welche zu starken Schmerzen im Bauch-/Unterleibsbereich

und Rücken führt.

Stau der Gallenflüssigkeit und Erhöhung bestimmter Leberwerte (Transaminasen).

Nicht bekannt

Verminderte Konzentration im Blut von Kalzium und Magnesium; Harnstoffanstieg im Blut. Als

Folge der Elektrolyt- und Flüssigkeitsverluste kann sich eine stoffwechselbedingte Störung im

Säure-Basen-Haushalt (metabolische Alkalose) entwickeln bzw. eine bereits bestehende Alkalose

verschlechtern.

Nierenstörung (sogenanntes „Pseudo-Bartter-Syndrom“) im Zusammenhang mit Missbrauch

und/oder Langzeitbehandlung mit Furosemid.

Bildung eines Blutgerinnsels (sog. „Thrombose“).

Kreislaufbeschwerden, Kopfschmerz, Schwindel, Sehstörungen, Mundtrockenheit, Durst.

Schwere Hauterkrankung mit Störung des Allgemeinbefindens, schmerzhafte Blasenbildung der

Haut, besonders im Mund-, Augen- und Genitalbereich; schwere Erkrankung der Haut und

Schleimhaut mit ausgedehnter Blasenbildung und Rötung.

Entzündliche Veränderung der Haut mit Pustelbildung (AGEP, akute generalisierte

exanthematische Pustulose bzw. akutes febriles Arzneimittelexanthem).

Schwindel, Ohnmacht oder Bewusstlosigkeit (verursacht durch symptomatische Hypotonie),

Kopfschmerzen.

Arzneimittelausschlag mit Vermehrung bestimmter weißer Blutkörperchen im Blut und mit

Beeinträchtigung des Allgemeinbefindens (DRESS).

Eine Harnabflussbehinderung (z. B. bei Prostatavergrößerung, Harnstauungsniere,

Harnleiterverengung) kann auftreten bzw. verschlechtert werden. Natrium- und

Chloridkonzentration im Harn erhöht. Es kann zur Harnsperre (Harnverhaltung) mit darauf

folgenden Komplikationen kommen.

Bei Frühgeborenen kann es zur Verkalkung des Nierengewebes und Nierensteinbildung kommen.

Nierenversagen.

Bei Frühgeborenen mit Atemnotsyndrom kann eine Behandlung mit Furosemid in den ersten

Lebenswochen das Risiko für einen bestimmten Herzfehler erhöhen (eine offene Verbindung

zwischen der Aorta und der Lungenarterie bleibt länger bestehen als unter normalen Bedingungen;

ein sogenannter „persistierender Ductus arteriosus Botalli“). Knochenschädigungen bei

Neugeborenen.

Muskelschädigung (Muskelschwäche, -spannung oder -schmerzen, genannt Rhabdomyolyse), oft

im Zusammenhang mit stark verminderter Konzentration von Kalium im Blut (siehe Abschnitt 2.

„Lasix darf nicht angewendet werden“).

Autoimmunreaktion, die zu entzündlichen Veränderungen in allen Organen führen kann, häufig

sind Gelenksschmerzen, Hautveränderungen und Nierenprobleme (sogenannter „systemischer

Lupus erythematodes“).

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das

medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage

angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

1200 Wien

Österreich

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen

über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5.

Wie ist Lasix 40 mg aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Nicht über 25 °C lagern.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Packung nach „Verwendbar bis“ angegebenen

Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des

angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie

das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der

Umwelt bei.

6.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Lasix 40 mg enthält

Der Wirkstoff ist: Furosemid. Eine Tablette enthält 40 mg Furosemid.

Die sonstigen Bestandteile sind: Maisstärke, Laktose, vorverkleisterte Stärke, Talkum, Siliciumdioxid,

Magnesiumstearat.

Wie Lasix 40 mg aussieht und Inhalt der Packung

Lasix 40 mg Tabletten sind weiß, rund, mit einer Bruchrille und der Beschriftung „DLI“ auf einer

Seite und dem Schriftzug „Hoechst“ auf der anderen Seite. Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt

werden.

Es sind Packungen zu 20 oder 50 Tabletten erhältlich.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer

sanofi-aventis GmbH, Leonard-Bernstein-Straße 10, 1220 Wien, Österreich

Hersteller

Famar L´Aigle, Zl N

1 Route de Crulai, 61303 L´Aigle, Frankreich

Sanofi Winthrop Industrie, 56, Route de Choisy au Bac, 60205 Compiègne, Frankreich

Z. Nr.: 12.585

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Mai 2016.

Die folgenden Informationen sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Hinweis 1: Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

Ein freier Harnfluss muss sichergestellt sein.

Die hochdosierte Anwendung von Lasix bei Nierenschäden, die durch nierenschädigende bzw.

leberschädigende Stoffe verursacht wurden, sowie bei schwerem Leberschaden darf nur nach strenger

Nutzen-Risiko-Abwägung erfolgen.

Liegt beim Patienten ein ausgeprägter Natriummangel vor, kann die Filtrationsrate der Niere

vermindert und die harntreibende Wirkung bestimmter Arzneimittel (sogenannter „Saluretika“)

beeinträchtigt werden. Durch Ausgleich des Natriummangels kann die Wirkung der Lasix-Behandlung

gefördert werden.

Gemeinsame Anwendung mit Risperidon:

In plazebokontrollierten Studien mit Risperidon an älteren Patienten mit Demenz wurde eine höhere

Mortalitätsinzidenz bei Patienten beobachtet, die mit Furosemid und Risperidon behandelt wurden

(7,3 %: mittleres Alter 89 Jahre; range: 75–97 Jahre), im Vergleich zu Patienten, die ausschließlich

Risperidon (3,1 %: mittleres Alter 84 Jahre; range: 70–96 Jahre) oder Furosemid (4,1 %: mittleres

Alter 80 Jahre; range: 67–90 Jahre) erhielten. Eine Anwendung von Risperidon zusammen mit

anderen Diuretika (v. a. Thiaziddiuretika in niedriger Dosierung) war nicht mit vergleichbaren

Ergebnissen assoziiert. Ein pathophysiologischer Mechanismus zur Erklärung dieser Befunde wurde

nicht identifiziert.

Vor der Anwendung soll eine Nutzen-Risiko-Abwägung für diese Kombination oder eine gemeinsame

Behandlung mit anderen stark wirksamen Diuretika erfolgen. Eine erhöhte Mortalitätsinzidenz bei

Patienten, die andere Diuretika in Kombination mit Risperidon anwendeten, wurde nicht festgestellt.

Unabhängig von der Behandlung war Dehydratation ein allgemeiner Risikofaktor für Mortalität und

muss daher bei älteren dementen Patienten vermieden werden.

Hinweis 2: Wechselwirkung mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen

Manche Elektrolytstörungen (z. B. Hypokaliämie, Hypomagnesiämie) können die Toxizität

bestimmter Wirkstoffe (z. B. Digitalispräparate und Substanzen, die eine Verlängerung des QT-

Intervalls hervorrufen können) verstärken.

Hinweis 3: Überdosierung

Bei Überdosierung oder Anzeichen einer Hypovolämie (Hypotonie, orthostatische

Regulationsstörungen) muss die Behandlung mit Lasix sofort abgesetzt werden.

Bei nur kurze Zeit zurückliegender oraler Aufnahme empfehlen sich Maßnahmen der primären

Giftelimination (induziertes Erbrechen, Magenspülung) und resorptionsmindernde Maßnahmen

(medizinische Kohle).

In schwereren Fällen müssen die vitalen Parameter überwacht sowie wiederholt Kontrollen des

Wasser- und Elektrolyt-Haushalts, des Säure-Basen-Haushalts, des Blutzuckers und der

harnpflichtigen Substanzen durchgeführt und Abweichungen gegebenenfalls korrigiert werden.

Es gibt keine Sicherheitswarnungen betreffend dieses Produktes.

7-2-2018

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Updated Date: Feb 7, 2018 EST

US - DailyMed

31-1-2018

Lasix vs. Aldactone

Lasix vs. Aldactone

Lasix (furosemide) and Aldactone (spironolactone) are used to reduce edema (fluid accumulation) caused by heart, liver or kidney problems, or high blood pressure (hypertension). Lasix may also be used with antihypertensive drugs to control high blood pressure hypertension). Aldactone is also used to reduce edema caused by certain patients with hyperaldosteronism. Lasix and Aldactone belong to different drug classes. Lasix is an anthranilic acid derivative used as a strong loop diuretic and Aldactone is ...

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31-1-2018

Lasix vs. Bumex

Lasix vs. Bumex

Lasix (furosemide) and Bumex (bumetanide) are loop diuretics (water pills) used to treat excessive fluid accumulation (edema) caused by congestive heart failure, liver failure, renal failure, and nephritic syndrome. Lasix and Bumex may be used with antihypertensive drugs to control high blood pressure (hypertension).

US - RxList

31-1-2018

Lasix vs. Thiazides

Lasix vs. Thiazides

Lasix (furosemide) and thiazides are types of diuretics (water pills) used to treat excessive fluid accumulation (edema) caused by congestive heart failure, liver failure, renal failure, and nephritic syndrome. They may also be used with antihypertensive drugs to control high blood pressure (hypertension).

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19-1-2018

DIASCREEN 12-PANEL MEDICATED COLLECTION SYSTEM (Furosemide) Kit [IT3 Medical LLC]

DIASCREEN 12-PANEL MEDICATED COLLECTION SYSTEM (Furosemide) Kit [IT3 Medical LLC]

Updated Date: Jan 19, 2018 EST

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19-1-2018

FUROSEMIDE Tablet [IT3 Medical LLC]

FUROSEMIDE Tablet [IT3 Medical LLC]

Updated Date: Jan 19, 2018 EST

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12-1-2018

FUROSEMIDE Injection, Solution [REMEDYREPACK INC.]

FUROSEMIDE Injection, Solution [REMEDYREPACK INC.]

Updated Date: Jan 12, 2018 EST

US - DailyMed

10-1-2018

FUROSEMIDE (Furosemide) Tablet [RPK Pharmaceuticals, Inc.]

FUROSEMIDE (Furosemide) Tablet [RPK Pharmaceuticals, Inc.]

Updated Date: Jan 10, 2018 EST

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2-1-2018

FUROSEMIDE (Furosemide) Tablet [St. Mary'S Medical Park Pharmacy]

FUROSEMIDE (Furosemide) Tablet [St. Mary'S Medical Park Pharmacy]

Updated Date: Jan 2, 2018 EST

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2-1-2018

FUROSEMIDE (Furosemide) Tablet [Bryant Ranch Prepack]

FUROSEMIDE (Furosemide) Tablet [Bryant Ranch Prepack]

Updated Date: Jan 2, 2018 EST

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29-12-2017

FUROSEMIDE Tablet [Mylan Institutional Inc.]

FUROSEMIDE Tablet [Mylan Institutional Inc.]

Updated Date: Dec 29, 2017 EST

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26-12-2017

FUROSEMIDE Injection [Wockhardt USA LLC.]

FUROSEMIDE Injection [Wockhardt USA LLC.]

Updated Date: Dec 26, 2017 EST

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21-12-2017

SALIX (Furosemide) Injection [Merck Sharp Dohme Corp.]

SALIX (Furosemide) Injection [Merck Sharp Dohme Corp.]

Updated Date: Dec 21, 2017 EST

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18-12-2017

FUROTABS (Furosemide) Tablet [Henry Schein Animal Health]

FUROTABS (Furosemide) Tablet [Henry Schein Animal Health]

Updated Date: Dec 18, 2017 EST

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18-12-2017

FUROJECT (Furosemide) Injection [Henry Schein Animal Health]

FUROJECT (Furosemide) Injection [Henry Schein Animal Health]

Updated Date: Dec 18, 2017 EST

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8-12-2017

FUROSEMIDE Tablet [St Marys Medical Park Pharmacy]

FUROSEMIDE Tablet [St Marys Medical Park Pharmacy]

Updated Date: Dec 8, 2017 EST

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15-11-2017

DISAL (Furosemide) Tablet [Boehringer Ingelheim Vetmedica, Inc.]

DISAL (Furosemide) Tablet [Boehringer Ingelheim Vetmedica, Inc.]

Updated Date: Nov 15, 2017 EST

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26-10-2017

FUROSEMIDE (Furosemide) Tablet [Aphena Pharma Solutions - Tennessee, LLC]

FUROSEMIDE (Furosemide) Tablet [Aphena Pharma Solutions - Tennessee, LLC]

Updated Date: Oct 26, 2017 EST

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3-10-2017

FUROSEMIDE Tablet [Contract Pharmacy Services-PA]

FUROSEMIDE Tablet [Contract Pharmacy Services-PA]

Updated Date: Oct 3, 2017 EST

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27-9-2017

FUROSEMIDE Tablet [Solco Healthcare LLC]

FUROSEMIDE Tablet [Solco Healthcare LLC]

Updated Date: Sep 27, 2017 EST

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26-9-2017

FUROSEMIDE Tablet [REMEDYREPACK INC.]

FUROSEMIDE Tablet [REMEDYREPACK INC.]

Updated Date: Sep 26, 2017 EST

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25-9-2017

FUROSEMIDE Tablet [Mas Management Group, Inc.]

FUROSEMIDE Tablet [Mas Management Group, Inc.]

Updated Date: Sep 25, 2017 EST

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6-9-2017

LASIX (Furosemide) Tablet [Preferred Pharmaceuticals Inc.]

LASIX (Furosemide) Tablet [Preferred Pharmaceuticals Inc.]

Updated Date: Sep 6, 2017 EST

US - DailyMed

5-9-2017

FUROSEMIDE Tablet [Preferred Pharmaceuticals Inc.]

FUROSEMIDE Tablet [Preferred Pharmaceuticals Inc.]

Updated Date: Sep 5, 2017 EST

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1-9-2017

FUROSEMIDE (Furosemide) Tablet [PD-Rx Pharmaceuticals, Inc.]

FUROSEMIDE (Furosemide) Tablet [PD-Rx Pharmaceuticals, Inc.]

Updated Date: Sep 1, 2017 EST

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22-8-2017

FUROSEMIDE Injection, Solution [General Injectables Vaccines, Inc]

FUROSEMIDE Injection, Solution [General Injectables Vaccines, Inc]

Updated Date: Aug 22, 2017 EST

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27-7-2017

FUROSEMIDE Tablet [NuCare Pharmaceuticals,Inc.]

FUROSEMIDE Tablet [NuCare Pharmaceuticals,Inc.]

Updated Date: Jul 27, 2017 EST

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26-7-2017

FUROSEMIDE Tablet FUROSEMIDE Solution [West-Ward Pharmaceuticals Corp.]

FUROSEMIDE Tablet FUROSEMIDE Solution [West-Ward Pharmaceuticals Corp.]

Updated Date: Jul 26, 2017 EST

US - DailyMed

21-7-2017

FUROSEMIDE Tablet [Aphena Pharma Solutions - Tennessee, LLC]

FUROSEMIDE Tablet [Aphena Pharma Solutions - Tennessee, LLC]

Updated Date: Jul 21, 2017 EST

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15-6-2017

FUROSEMIDE Injection, Solution [Claris Lifesciences Inc.]

FUROSEMIDE Injection, Solution [Claris Lifesciences Inc.]

Updated Date: Jun 15, 2017 EST

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21-3-2017

FUROSEMIDE (Furosemide) Tablet

FUROSEMIDE (Furosemide) Tablet

Updated Date: Mar 21, 2017 EST

US - DailyMed

20-3-2017

FUROSEMIDE Tablet

FUROSEMIDE Tablet

Updated Date: Mar 20, 2017 EST

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3-3-2017

FUROSEMIDE Tablet [NuCare Pharmaceuticals, Inc.]

FUROSEMIDE Tablet [NuCare Pharmaceuticals, Inc.]

Updated Date: Mar 3, 2017 EST

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2-3-2017

FUROSEMIDE Solution FUROSEMIDE Tablet [Cardinal Health]

FUROSEMIDE Solution FUROSEMIDE Tablet [Cardinal Health]

Updated Date: Mar 2, 2017 EST

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24-2-2017

FUROSEMIDE Tablet [PD-Rx Pharmaceuticals, Inc.]

FUROSEMIDE Tablet [PD-Rx Pharmaceuticals, Inc.]

Updated Date: Feb 24, 2017 EST

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22-2-2017

FUROSEMIDE Injection, Solution [Hospira, Inc.]

FUROSEMIDE Injection, Solution [Hospira, Inc.]

Updated Date: Feb 22, 2017 EST

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22-2-2017

FUROSEMIDE Tablet [Bryant Ranch Prepack]

FUROSEMIDE Tablet [Bryant Ranch Prepack]

Updated Date: Feb 22, 2017 EST

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