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Lasilacton

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Lasilacton 20 mg/100 mg Kapseln
  • Einheiten im Paket:
  • 20 Stück, Laufzeit: 48 Monate,50 Stück, Laufzeit: 48 Monate
  • Verschreibungstyp:
  • Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge
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Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Lasilacton 20 mg/100 mg Kapseln
    Österreich
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiebereich:
  • Furosemid und Kalium sp
  • Produktbesonderheiten:
  • Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AGES
  • Zulassungsnummer:
  • 17056
  • Berechtigungsdatum:
  • 07-12-1981
  • Letzte Änderung:
  • 10-08-2017

Packungsbeilage


PSUSA Labelling Changes-PSUSA-00001493-201512

Gebrauchsinformation: Information für Anwender

Lasilacton

20 mg/100 mg Kapseln

Wirkstoffe: Furosemid und Spironolacton

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses

Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter.

Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie

Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies

gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe

Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was ist Lasilacton und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Einnahme von Lasilacton beachten?

Wie ist Lasilacton einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Lasilacton aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

Was ist Lasilacton und wofür wird es angewendet?

Lasilacton ist ein Arzneimittel, das die Harnausscheidung steigert. Dadurch vermag Lasilacton eine

vermehrte Wasseransammlung aus dem Gewebe auszuschwemmen.

Lasilacton dient der Behandlung folgender Erkrankungen:

Flüssigkeitsansammlung im Gewebe (Ödeme) und/oder Lungenstauung infolge einer

Herzmuskelschwäche,

Flüssigkeitsansammlung in der Bauchhöhle (Aszites) infolge von Lebererkrankungen,

Flüssigkeitsansammlungen in Geweben infolge einer Nierenfunktionsstörung (sogenanntes

„nephrotisches Syndrom“), wobei die Therapie der Grunderkrankung im Vordergrund steht.

Ihr Arzt wird Ihnen Lasilacton verschreiben, wenn bei Ihnen zusätzlich Störungen des

Elektrolythaushaltes durch übermäßige Produktion des Hormons Aldosteron vorliegen und bisher

angewandte Therapiemaßnahmen zur Steigerung der Harnproduktion nicht ausreichen.

2.

Was sollten Sie vor der Einnahme von Lasilacton beachten?

Lasilacton darf nicht eingenommen werden,

wenn Sie allergisch gegen Furosemid, Spironolacton, Sulfonamide oder einen der in Abschnitt 6.

genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,

bei Nierenversagen mit fehlender Harnproduktion, wenn der Patient auf eine Behandlung mit

Furosemid nicht anspricht,

wenn

Ihre

Nierenfunktion

stark

eingeschränkt

(stark

verminderte

oder

fehlende

Harnproduktion; Kreatinin-Clearance unter 30 ml/min, entsprechend einem Serumkreatinin von

1,8 bis 2 mg/100 ml),

bei Bewusstseinsstörungen, die mit neurologischen Symptomen aufgrund einer chronischen

Leberschädigung im Zusammenhang stehen,

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wenn Ihr Kaliumspiegel im Blut erhöht oder stark erniedrigt ist (siehe Abschnitt 4. „Welche

Nebenwirkungen sind möglich?“),

wenn Sie unter schwerem Natriummangel leiden,

bei verminderter Blutmenge oder Mangel an Körperwasser,

wenn Sie schwanger sind oder stillen.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Lasilacton anwenden, wenn einer der

folgenden Punkte auf Sie zutrifft.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Lasilacton ist erforderlich

Ihr Arzt wird die Behandlung mit Lasilacton streng überwachen,

wenn Sie unter Kaliummangel leiden (einen schweren Kaliummangel wird Ihr Arzt vor Beginn

der Behandlung ausgleichen),

wenn

Ihre

Nierenfunktion

eingeschränkt

(Kreatinin-Clearance

30–80 ml/min

bzw.

Serumkreatinin zwischen 1,3 und 1,8 mg/100 ml),

wenn Sie große Mengen an Körpersalzen oder -flüssigkeiten verloren haben (durch Erbrechen,

Durchfall, außergewöhnlich starkes Schwitzen, eine salzarme Diät oder die Einnahme von

harntreibenden Arzneimitteln über lange Zeit),

wenn Sie einen sehr niedrigen Blutdruck haben,

wenn Ihr Blut übersäuert ist,

bei Zuckerkrankheit; hier ist eine regelmäßige Kontrolle des Blutzuckers erforderlich,

wenn Sie an Gicht leiden; dann ist eine regelmäßige Kontrolle der Harnsäure im Blut erforderlich,

wenn

Ihnen

eine

Harnabflussbehinderung

besteht

(z. B.

Prostatavergrößerung,

Harnstauungsniere, Harnleiterverengung). Lasilacton darf in diesem Fall nur angewendet werden,

wenn für freien Harnfluss gesorgt ist, da eine vermehrte Harnbildung zu einer Überdehnung der

Blase führen kann.

bei einem verminderten Eiweißgehalt im Blut (z. B. bei Nierenerkrankungen mit Eiweißverlust,

Fettstoffwechselstörung

Wassereinlagerung);

eine

vorsichtige

Dosierung

dann

erforderlich,

wenn

starker

Blutdruckabfall

für

schwere

Folgen

haben

könnte

(z. B.

wenn

Durchblutungsstörungen der Hirngefäße oder der Herzkranzgefäße haben). Ein unerwünscht

starker Blutdruckabfall muss in diesem Fall vermieden werden.

wenn Sie schon älter sind, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, die zu einem Abfall des

Blutdrucks führen können, und wenn Sie andere Erkrankungen haben, die mit dem Risiko eines

Blutdruckabfalls verbunden sind,

wenn Sie unter Leberzirrhose und gleichzeitiger Nierenfunktionseinschränkung leiden.

Während einer Behandlung mit Lasilacton wird der Arzt in regelmäßigen Abständen die Kontrolle

bestimmter Blutwerte anordnen, einschließlich Kalium, Natrium, Kalzium, Bikarbonat, Kreatinin,

Harnstoff, Harnsäure sowie Blutzucker. Bitte halten Sie die Kontrollen ein.

Die gleichzeitige Verabreichung von Lasilacton und bestimmten Arzneimitteln,

Kaliumergänzungsmitteln und kaliumreichen Lebensmitteln kann zu einer schweren Hyperkaliämie

(erhöhter Kaliumspiegel im Blut) führen. Symptome einer schweren Hyperkaliämie können

Muskelkrämpfe, Herzrhythmusstörungen, Diarrhö, Übelkeit, Schwindel oder Kopfschmerzen sein.

Eine besonders enge Überwachung ist wichtig, wenn es bei Ihnen leicht zu Elektrolytstörungen oder

zu stärkeren Flüssigkeitsverlusten kommt (z. B. durch Erbrechen, Durchfall oder intensives

Schwitzen). Unter Umständen muss die Lasilacton-Behandlung so lange unterbrochen werden, bis die

entsprechenden Elektrolytwerte oder Ihr Säure-Basen-Haushalt wieder korrigiert sind.

Der durch verstärkte Urinausscheidung hervorgerufene Gewichtsverlust soll 1 kg/Tag nicht

überschreiten.

Bei zu starker Entwässerung dürfen Sie während der Behandlung mit Lasilacton bestimmte

Arzneimittel gegen Schmerzen, Schwellungen oder Entzündungen (sogenannte „nicht steroidale

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Antirheumatika“) nicht anwenden, da sie ein akutes Nierenversagen auslösen können (siehe Abschnitt

„Einnahme von Lasilacton zusammen mit anderen Arzneimitteln“).

Wenn Sie Lasilacton über längere Zeit anwenden, empfiehlt es sich, zusätzlich Vitamin B

(Thiamin)

einzunehmen, um seinen Verlust auszugleichen. Vitamin B

unterstützt die Herzleistung.

Es besteht das Risiko einer Autoimmunerkrankung, die zu entzündlichen Veränderungen in allen

Organen führen kann, häufig sind Gelenksschmerzen, Hautveränderungen und Nierenprobleme.

Wenn Ihre Nierenfunktion eingeschränkt ist oder wenn Sie gleichzeitig Arzneimittel anwenden, die zu

einem Anstieg des Kaliumspiegels führen können, ist es wichtig, insbesondere eine regelmäßige

Kontrolle des Kaliumspiegels im Blut durchzuführen.

Lasilacton kann eine Störung bestimmter Labortests verursachen (z. B. RIA-Bestimmung der

Digoxinserumkonzentration).

Spironolacton kann Veränderungen der Stimme bewirken. Vor der Entscheidung, eine Behandlung mit

Lasilacton zu beginnen, muss bei Patienten, deren Stimme besonders wichtig für deren Arbeit ist (z. B.

Schauspieler, Sänger, Lehrer), besonderes Augenmerk auf diese Möglichkeit gelegt werden.

Kinder und Jugendliche

Die Anwendung von Lasilacton wird nicht empfohlen bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren,

da für diese Altersgruppe keine ausreichenden Erfahrungen vorliegen.

Die Anwendung des Arzneimittels Lasilacton kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen

führen.

Einnahme von Lasilacton zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden,

kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere

Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Lasilacton und andere Arzneimittel können einander in ihrer Wirkung beeinflussen.

Die Kombinationen mit folgenden Arzneimitteln und/oder Wirkstoffen sollte vermieden werden

Bei der gleichzeitigen Anwendung von Lasilacton mit folgenden Arzneimitteln wurden

lebensbedrohliche Erhöhungen des Kaliumgehalts im Blut beobachtet:

kaliumhaltige Präparate,

sogenannte „ACE-Hemmer“ (Blutdrucksenker mit Wirkstoffen wie z. B. Captopril, Enalapril),

kaliumsparende harntreibende Arzneimittel (Wirkstoffe: Triamteren, Amilorid).

Furosemid

Abgeschwächte Wirkung durch:

nicht steroidale Antirheumatika (bestimmte Arzneimittel gegen Schmerzen, Schwellungen und

Entzündungen): Sie können die blutdrucksenkende Wirkung von Lasilacton abschwächen. Bei

Patienten mit verminderter Wasser- und Blutmenge können sie ein plötzliches Nierenversagen

auslösen. Furosemid kann die schädigende Wirkung von Salizylaten verstärken.

Phenytoin (Arzneimittel gegen Krampfanfälle).

Sucralfat (Arzneimittel gegen Magengeschwüre): Es vermindert die Aufnahme von Lasilacton

aus dem Darm. Bei gleichzeitiger Anwendung müssen die beiden Arzneimittel in einem

zeitlichen Abstand von mindestens 2 Stunden angewendet werden.

Verstärkte Wirkung von:

anderen blutdrucksenkenden oder harntreibenden Arzneimitteln: Es kann zu einem stärkeren

Blutdruckabfall kommen (unter Umständen bis hin zum Schock, einer Verschlechterung der

Nierenfunktion oder einem akuten Nierenversagen). Wenn möglich sollte daher die Lasilacton-

Behandlung vorübergehend eingestellt oder wenigstens die Dosis für drei Tage reduziert werden,

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bevor die Behandlung insbesondere mit einem sogenannten „ACE-Hemmer“ oder „Angiotensin-

II-Rezeptor-Antagonisten“ begonnen wird bzw. seine Dosis erhöht wird.

bestimmten Narkosemitteln (sogenannte „Anästhetika“) und curareartigen Muskelrelaxanzien

(zur Muskelentspannung während der Narkose)

deren Wirkung durch Lasix verstärkt wird. Bitte

informieren Sie den Narkosearzt über die Einnahme von Lasilacton.

bestimmten blutgerinnungshemmenden Arzneimitteln (sogenannte „Blutverdünnungsmittel“,

„orale Antikoagulanzien“): Eine Dosisanpassung dieser Arzneimittel kann erforderlich werden.

Probenecid (Gichtmittel), Methotrexat (Rheumamittel und Arzneimitteln zur Unterdrückung der

Immunabwehr) und anderen Arzneimitteln, die wie Furosemid über die Niere ausgeschieden

werden: Deren Wirkungen und Nebenwirkungen können durch Lasilacton verstärkt werden.

Zugleich kann die Wirkung von Furosemid durch derartige Arzneimittel verringert werden.

Theophyllin (Asthmamittel).

Elektrolytstörungen:

Abführmittel sowie Arzneimittel, die als Wirkstoffe Glukokortikoide („Cortison“),

Carbenoxolon, ACTH, Salizylate, Amphotericin B oder Penicillin G enthalten: Die

gleichzeitige Anwendung mit Furosemid kann zu verstärkten Kaliumverlusten führen (Risiko

starker Kaliumverluste). In diesem Zusammenhang wirken große Mengen an Lakritze

vergleichbar wie Carbenoxolon.

Wenn sich durch die Behandlung mit Lasilacton ein Kalium- oder Magnesiummangel entwickelt,

ist die Empfindlichkeit des Herzmuskels gegenüber bestimmten Herzmitteln (sogenannte

„Herzglykoside“) erhöht. Es besteht auch ein erhöhtes Risiko für Herzrhythmusstörungen

(inklusive Torsade de pointes), wenn bei einer Elektrolytstörung gleichzeitig Arzneimittel

angewendet werden, die eine bestimmte EKG-Veränderung (verlängertes QT-Intervall)

verursachen können. Dazu zählen z. B. Terfenadin (gegen Allergien) und bestimmte Arzneimittel

gegen Herzrhythmusstörungen (Antiarrhythmika der Klassen I und III).

Nierenschädigung (Nephrotoxizität), Gehörschädigung (Ototoxizität):

Die gehörschädigende Wirkung bestimmter Antibiotika, sogenannte „Aminoglykoside“ (z. B.

Kanamycin, Gentamicin, Tobramycin), und anderer möglicherweise gehörschädigender

Arzneimittel kann bei gleichzeitiger Gabe von Furosemid verstärkt werden. Auftretende

Hörstörungen können dauerhaft sein. Die gleichzeitige Anwendung von Aminoglykosiden wird

der Arzt nur bei zwingenden Gründen verordnen.

Arzneimittel mit nierenschädigender Nebenwirkung (z. B. Antibiotika wie Aminoglykoside,

Cephalosporine, Polymyxine): Furosemid kann die Nebenwirkungen verstärken und zu einer

Verschlechterung der Nierenfunktion führen.

Cisplatin (Arzneimittel gegen Krebserkrankungen): Bei gleichzeitiger Anwendung mit

Furosemid ist mit der Möglichkeit eines Hörschadens zu rechnen. Zudem ist das Risiko eines

Nierenschadens erhöht.

Patienten mit hohem Risiko für eine Nierenschädigung durch Röntgenkontrastmittel: Bei

Behandlung dieser Patienten mit Furosemid trat häufiger eine Verschlechterung der

Nierenfunktion nach einer Röntgenkontrastuntersuchung auf als bei Patienten, die nur eine

intravenöse Flüssigkeitszufuhr vor der Kontrastuntersuchung erhielten.

Sonstige Wechselwirkungen:

Blutzuckersenkende und blutdrucksteigernde Arzneimittel (z. B. Epinephrin, Norepinephrin):

Ihre Wirkung kann bei gleichzeitiger Anwendung von Lasilacton abgeschwächt werden.

Cyclosporin A: Die gleichzeitige Verwendung mit Lasilacton ist mit einem erhöhten Risiko von

Gelenkentzündung durch Gicht (Arthritis urica) verbunden.

Lithium (gegen bestimmte Depressionen): Die gleichzeitige Verwendung mit Lasilacton kann zu

einer Verstärkung der herz- und nervenschädigenden Nebenwirkungen von Lithium führen. Der

Lithiumspiegel im Blut sollte kontrolliert werden.

Hochdosierte Salizylate (Schmerzmittel): Die Nebenwirkungen dieser Arzneimittel am

Zentralnervensystem können durch gleichzeitige Anwendung von Lasilacton verstärkt werden.

Risperidon: Der Arzt wird die Vor- und Nachteile einer gemeinsamen Behandlung mit

Lasilacton sorgfältig prüfen.

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Levothyroxin: Hohe Dosen von Furosemid können die Bindung von Schilddrüsenhormonen an

Trägerproteine hemmen und dadurch zu einem vorübergehenden Anstieg von freien

Schilddrüsenhormonen zu Beginn der Therapie führen, gefolgt von einem allgemeinen Abfall der

Gesamtspiegel von Schilddrüsenhormonen. Der Schilddrüsenhormonspiegel ist zu überwachen.

Spironolacton

Sonstige Wechselwirkungen:

Nicht steroidale Antirheumatika (bestimmte Arzneimittel gegen Schmerzen, Schwellungen und

Entzündungen): Die Kombination mit Spironolacton kann zu einem Anstieg der

Kaliumkonzentration im Blut und damit zu Muskellähmungen und Herzrhythmusstörungen

führen. Außerdem kann die Wirkung von Spironolacton abgeschwächt werden.

Die gleichzeitige Anwendung von Spironolacton in Kombination mit Kaliumsalzen,

Arzneimitteln, die die Ausscheidung von Kalium reduzieren, nicht steroidalen

Antirheumatika, ACE-Hemmern (z. B. Captopril, Enalapril), Angiotensin-II-Antagonisten

(z. B. Candesartan, Valsartan) oder harntreibenden Arzneimitteln, die die

Kaliumausscheidung hemmen (Triamteren, Amilorid), kann zu einem schweren,

möglicherweise lebensbedrohlichen Anstieg des Kaliumgehalts im Blut führen.

Carbenoxolon (Arzneimittel zur Behandlung von Magengeschwüren): Spironolacton und

Carbenoxolon können sich gegenseitig in ihrer Wirkung beeinträchtigen. In diesem

Zusammenhang wirken große Mengen an Lakritze vergleichbar wie Carbenoxolon.

Wenn andere blutdrucksenkende Arzneimittel in Kombination mit Lasilacton verabreicht

werden, muss mit einem verstärkten Blutdruckabfall gerechnet werden.

Colestyramin (Arzneimittel zur Behandlung eines erhöhten Cholesterinspiegels): Bei

gleichzeitiger Gabe von Spironolacton und Colestyramin kann es zu einem Anstieg des

Kaliumgehalts im Blut kommen.

Neomycin (Wirkstoff gegen bakterielle Infektionen): Die Aufnahme von Spironolacton im Darm

kann verzögert werden.

Lasilacton kann zu einer erhöhten Konzentration des Wirkstoffs Digoxin (zur Herzstärkung) im

Blut führen.

Trimethoprim und Trimethoprim/Sulfamethoxazol

Wechselwirkungen mit Laboruntersuchungen

Lasilacton kann die Laborbestimmung der Digoxinkonzentration im Blut beeinflussen.

Spironolacton kann bei der Kortisolbestimmung nach Mattingly falsch erhöhte Werte verursachen.

Weitere Hinweise

Wurden Furosemid (als Injektion) und der Wirkstoff Chloralhydrat (in Schlafmitteln) innerhalb von 24

Stunden angewendet, kam es in Einzelfällen zu Hitzegefühl, Schweißausbruch, Unruhe, Übelkeit,

Blutdruckanstieg und erhöhtem Puls. Eine solche Reaktion könnte auch mit Lasilacton auftreten.

Einnahme von Lasilacton zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Um einem zu starken Verlust von Kalium vorzubeugen, wird eine kaliumreiche Kost empfohlen, z. B.

mageres Fleisch, Kartoffeln, Bananen, Tomaten, Karfiol, Spinat, getrocknete Früchte.

Große Mengen Lakritze können hingegen zu verstärkten Kaliumverlusten führen.

Die Aufnahme von Spironolacton ist deutlich erhöht, wenn Lasilacton zusammen mit einer Mahlzeit

eingenommen wird.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen,

schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker

um Rat.

Wenn Sie schwanger sind, dürfen Sie Lasilacton nicht einnehmen. Es gibt Hinweise, dass

Spironolacton, ein Wirkstoff von Lasilacton, zu Störungen des Hormonhaushaltes bei weiblichen und

männlichen Nachkommen führen kann.

Sie dürfen Lasilacton nicht einnehmen, wenn Sie stillen, da die Wirkstoffe bzw. ein Abbauprodukt in

die Muttermilch übergehen bzw. den Milchfluss hemmen können. Wenn eine Anwendung von

Lasilacton dennoch erforderlich ist, müssen Sie abstillen.

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Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und Verkehrstüchtigkeit

!

beeinträchtigen.

Dies gilt in verstärktem Maße bei Behandlungsbeginn, Dosiserhöhung und Präparatewechsel sowie im

Zusammenwirken mit Alkohol.

Lasilacton enthält Laktose.

Lasilacton-Kapseln enthalten Laktose (Milchzucker). Bitte nehmen Sie Lasilacton erst nach

Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit

leiden.

3.

Wie ist Lasilacton einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei

Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:

Erwachsene

Bei Beginn der Behandlung:

Wenn Ihre Erkrankung auf einer Herzmuskelschwäche beruht:

2 Kapseln täglich.

Wenn Ihre Erkrankung auf eine Leberschädigung zurückgeht:

bis zu maximal 4 Kapseln pro Tag.

Für die Weiterbehandlung:

3–6 Tage nach Behandlungsbeginn:

1–2 Kapseln täglich.

Bei Bedarf kann Ihr Arzt die Dosis auf bis zu 3 x 1 Kapsel pro Tag steigern. Diese Dosis wird nach

Anordnung des Arztes entweder täglich, jeden 2. oder jeden 3. Tag eingenommen.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen

Für die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen wurden keine kontrollierten klinischen Studien

durchgeführt.

Ältere Patienten

Der Arzt entscheidet über die geeignete Dosierung.

Art und Dauer der Anwendung

Zum Einnehmen.

Nehmen Sie die Kapseln unzerkaut zum Frühstück oder Mittagessen zusammen mit ausreichend

Flüssigkeit (z. B. 1 Glas Wasser) ein. Eine abendliche Gabe ist – insbesondere bei Behandlungsbeginn

– wegen der verstärkten nächtlichen Harnausscheidung nicht zu empfehlen.

Über die Dauer der Anwendung entscheidet Ihr Arzt. Sie richtet sich nach Art und Schwere Ihrer

Erkrankung und sollte auf einen möglichst kurzen Zeitraum begrenzt werden.

Wenn Sie eine größere Menge von Lasilacton eingenommen haben, als Sie sollten

Bei Verdacht auf eine Überdosierung mit größeren Mengen von Lasilacton ist sofort ein Arzt zu

benachrichtigen. Dieser kann entsprechend den Beschwerden über die gegebenenfalls erforderlichen

Maßnahmen entscheiden.

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Beschwerden bei einer Überdosierung:

Die Beschwerden hängen vom Ausmaß des Wasser- und Elektrolytverlustes ab. Sie umfassen:

Blutdrucksenkung, Kreislaufstörungen beim Wechsel vom Liegen zum Stehen, Elektrolytstörungen

(z. B. von Kalium, Natrium, Chlorid im Blut) oder Störungen des Säure-Basen-Haushalts.

Bei stärkeren Flüssigkeitsverlusten kann es zu „Entwässerung“ und verringerter Blutmenge kommen.

Diese kann zu Verwirrtheit und Benommenheit, zum Kreislaufkollaps, zur Bluteindickung (Risiko für

Blutgerinnsel) und zu einem akuten Nierenversagen führen.

Bei raschen Wasser- und Elektrolytverlusten können Verwirrtheitszustände auftreten. Selten kommt es

zum anaphylaktischen Schock (Beschwerden: Schweißausbrüche, Übelkeit, blaurote Färbung von

Haut und Schleimhäuten, starker Blutdruckabfall, Bewusstseinsstörungen bis hin zum Koma).

Ein zu hoher Kaliumgehalt im Blut kann zu Herzrhythmusstörungen, Herzstillstand, EKG-

Veränderungen, Blutdruckabfall und Störungen des Gehirns (schlaffe Lähmungen, Apathie,

Verwirrtheitszustände) führen.

Wichtige Informationen für den Arzt befinden sich am Ende der Gebrauchsinformation.

Wenn Sie die Einnahme von Lasilacton vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Setzen Sie stattdessen die Behandlung wie gewohnt fort.

Wenn Sie die Einnahme von Lasilacton abbrechen

Wenn die Behandlung vorzeitig abgebrochen wird, können die ursprünglichen Beschwerden

wiederum auftreten.

Die Dauer der Behandlung wird durch den Arzt festgelegt.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt

oder Apotheker.

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem

auftreten müssen.

Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):

Störungen im Elektrolythaushalt (einschließlich symptomatischer), verminderte Blutmenge und

Austrocknung (v. a. bei älteren Patienten), Anstieg von Kreatinin im Blut, Anstieg von Blutfetten

(Triglyzeride). Die mögliche Entwicklung von Elektrolytstörungen wird durch bereits bestehende

Erkrankungen (z. B. Leberzirrhose, Herzmuskelschwäche), andere Arzneimittel und die

Ernährung beeinflusst.

Blutdruckabfall und Kreislaufstörungen.

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

Bluteindickung, kann – insbesondere bei älteren Patienten – eine erhöhte Neigung zu

Thrombosen zur Folge haben.

Niedriger Gehalt an Natrium (Hyponatriämie, kann zu Müdigkeit, Verwirrung, Muskelzucken,

Krämpfen und Bewusstlosigkeit führen), Chlor, Kalium (Hypokaliämie, kann zu

Muskelschwäche, -zuckungen und veränderter Herztätigkeit führen) im Blut; Anstieg von

Cholesterin im Blut; erhöhte Harnsäurekonzentration im Blut (kann zu Gichtanfällen führen).

Durch chronische Lebererkrankungen kann es zu neurologischen Beschwerden kommen (z. B.

Unruhe, Vergesslichkeit, Zittern, Lethargie, Desorientiertheit, Schläfrigkeit).

Erhöhtes Harnvolumen. Bei sehr starker Harnausscheidung kann es zur „Entwässerung“ und als

Folge zum Kreislaufkollaps und zur Bluteindickung kommen.

Gesteigerte Berührungsempfindlichkeit der Brustwarzen, Brustspannung. Bei Männern kann eine

meist vorübergehende Brustvergrößerung auftreten.

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Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

Starke Verminderung der Blutplättchen, wodurch erhöhtes Risiko einer Blutung und Neigung zu

Blutergüssen besteht.

Juckreiz, Haut- und Schleimhautreaktionen.

Der Blutzuckerspiegel kann unter Behandlung mit Furosemid ansteigen. Das kann bei Patienten

mit bereits bestehender Zuckerkrankheit zu einer Verschlechterung der Stoffwechsellage führen.

Eine bisher nicht bekannte Zuckerkrankheit kann in Erscheinung treten.

Sehstörungen, zum Teil auch Verstärkung einer bestehenden Kurzsichtigkeit.

Meist vorübergehende Hörstörungen. Besonders empfindlich dafür dürften Patienten mit einer

Nierenschädigung sein. Mit dieser Möglichkeit ist vor allem bei zu schneller Injektion in die

Vene – insbesondere bei gleichzeitigem Vorliegen einer Nierenfunktionsstörung oder einer

Vermehrung des Gesamteiweißes (z. B. bei sogenanntem nephrotischen Syndrom) – zu rechnen.

Taubheit, manchmal irreversibel.

Übelkeit.

Juckreiz, Haut- und Schleimhautreaktionen mit Rötung, Blasen- oder Schuppenbildung

(Dermatitis bullosa, Pemphigoid bzw. Exanthem, Purpura, Erythema multiforme, Dermatitis

exfoliativa); erhöhte Lichtempfindlichkeit.

Schmetterlingsflechtenartige Erscheinungen wurden beschrieben.

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):

Vermehrung bestimmter weißer Blutkörperchen (Eosinophilie), Verringerung aller weißen

Blutkörperchen.

Schwere Überempfindlichkeitsreaktionen wie ein Kreislaufkollaps (anaphylaktischer Schock).

Erste Anzeichen für einen Schock sind u. a. Hautreaktionen wie heftige Hautrötung oder

Nesselsucht, Schweißausbruch und bläuliche Verfärbung der Haut, weiters Unruhe, Übelkeit,

Kopfschmerz, Atemnot.

Kribbeln oder taubes Gefühl in den Gliedmaßen. Nach sehr hoher Dosierung wurden Verwirrtheit

und Teilnahmslosigkeit beobachtet. Kopfschmerzen, Störung von Bewegungsabläufen (Ataxie),

Benommenheit, Schläfrigkeit.

Plötzlich oder ständig auftretende Ohrgeräusche, Ohrensausen. Besonders empfindlich dafür

dürften Patienten mit einer Nierenschädigung sein.

Entzündung der Blutgefäße, oft in Verbindung mit Hautausschlägen.

Bei Frauen Vertiefung der Stimmlage, bei Männern Erhöhung der Stimmlage.

Stimmveränderungen können auch in Form von Heiserkeit auftreten.

Stimmveränderungen können bei manchen Patienten bleibend sein.

Magen-Darm-Beschwerden (z. B. Erbrechen, Durchfall).

Nierenentzündung.

Fieberhafte Zustände. Bei sehr starker Harnausscheidung kann es zur „Entwässerung“ und als

Folge zum Kreislaufkollaps und zur Bluteindickung kommen. Bluteindickung kann –

insbesondere bei älteren Patienten – eine erhöhte Neigung zu Thrombosen zur Folge haben.

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):

Blutarmut, durch Zerfall der roten Blutkörperchen, kann zu blasser Gesichtsfarbe, Schwäche und

Kurzatmigkeit führen; starke Verminderung bestimmter weißer Blutkörperchen mit Infektneigung

und schweren Allgemeinsymptomen (aplastische Anämie, Agranulozytose).

Entzündung der Bauchspeicheldrüse, welche zu starken Schmerzen im Bauch-/Unterleibsbereich

und Rücken führt.

Blutungen der Magenschleimhaut und Magen-/Darmgeschwüre (auch mit Blutungen).

Stau der Gallenflüssigkeit und Erhöhung bestimmter Leberwerte (Transaminasen).

Ansteigen der Leberenzyme, Leberentzündung.

Entzündliche Rötungen der Haut (auch als Knötchenflechte), Haarausfall.

Knochenerweichung.

Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):

Verminderte Konzentration im Blut von Kalzium und Magnesium; Harnstoffanstieg im Blut; als

Folge der Elektrolyt- und Flüssigkeitsverluste kann sich eine stoffwechselbedingte Störung im

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Säure-Basen-Haushalt (metabolische Alkalose) entwickeln bzw. eine bereits bestehende Alkalose

verschlechtern.

Nierenstörung (sogenanntes „Pseudo-Bartter-Syndrom“) im Zusammenhang mit Missbrauch

und/oder Langzeitbehandlung mit Furosemid.

Ein stark erhöhter Kaliumgehalt im Blut kann zu Muskellähmungen und Herzrhythmusstörungen

sowie zu Schwindel und Beinkrämpfen führen.

Eine Übersäuerung des Blutes kann auftreten oder sich verschlechtern. Ein vorübergehender

Anstieg stickstoffhaltiger Stoffe im Harn ist möglich.

Bildung eines Blutgerinnsels (sogenannte „Thrombose“).

Kreislaufbeschwerden, Kopfschmerz, Schwindel, Sehstörungen, Mundtrockenheit, Durst.

Magen-Darm-Krämpfe.

Schwere Hauterkrankung mit Störung des Allgemeinbefindens, schmerzhafte Blasenbildung der

Haut, besonders im Mund-, Augen- und Genitalbereich; schwere Erkrankung der Haut und

Schleimhaut mit ausgedehnter Blasenbildung und Rötung.

Entzündliche Veränderung der Haut mit Pustelbildung (AGEP, akute generalisierte

exanthematische Pustulose bzw. akutes febriles Arzneimittelexanthem).

Schwindel, Ohnmacht oder Bewusstlosigkeit (verursacht durch symptomatische Hypotonie),

Kopfschmerzen.

Arzneimittelausschlag mit Vermehrung bestimmter weißer Blutkörperchen im Blut und mit

Beeinträchtigung des Allgemeinbefindens (DRESS).

Vermehrte Behaarung bei Frauen.

Eine Harnabflussbehinderung (z. B. bei Prostatavergrößerung, Harnstauungsniere,

Harnleiterverengung) kann auftreten bzw. verschlechtert werden. Natrium- und

Chloridkonzentration im Harn erhöht. Es kann zur Harnsperre (Harnverhaltung) mit darauf

folgenden Komplikationen kommen.

Bei Frühgeborenen kann es zur Verkalkung des Nierengewebes und Nierensteinbildung kommen.

Nierenversagen.

Bei Frühgeborenen mit Atemnotsyndrom kann eine Behandlung mit Furosemid in den ersten

Lebenswochen das Risiko für einen bestimmten Herzfehler erhöhen (eine offene Verbindung

zwischen der Aorta und der Lungenarterie bleibt länger bestehen als unter normalen

Bedingungen; ein sogenannter „persistierender Ductus arteriosus Botalli“).

Knochenschädigungen bei Neugeborenen.

Bei Frauen wurde das Auftreten von schmerzhaften Schwellungen, Vergrößerung der Brust und

von Störungen bzw. Ausbleiben der Regelblutung beschrieben, bei Männern können

Potenzstörungen auftreten.

Muskelschädigung (Muskelschwäche, -spannung oder -schmerzen, genannt Rhabdomyolyse), oft

im Zusammenhang mit stark verminderter Konzentration von Kalium im Blut (siehe Abschnitt 2.

„Lasilacton darf nicht angewendet werden“).

Autoimmunreaktion, die zu entzündlichen Veränderungen in allen Organen führen kann, häufig

sind Gelenksschmerzen, Hautveränderungen und Nierenprobleme (sogenannter „systemischer

Lupus erythematodes“).

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das

medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage

angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

1200 Wien

Österreich

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen

über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

PSUSA Labelling Changes-PSUSA-00001493-201512

5.

Wie ist Lasilacton aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Nicht über 25 °C lagern. In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu

schützen.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Packung nach „Verwendbar bis“ angegebenen

Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des

angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie

das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der

Umwelt bei.

6.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Lasilacton 20 mg/100 mg enthält

Die Wirkstoffe sind: Furosemid und Spironolacton.

Jede Kapsel enthält 20 mg Furosemid und 100 mg Spironolacton.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Kapselinhalt: Laktose-Monohydrat, mikrokristalline Cellulose, Talkum, Carboxymethylstärke-

Natrium, Magnesiumstearat.

Kapselhülle Oberteil: Eisenoxid rot (E 172), Eisenoxid schwarz (E 172), Erythrosin (E 127),

Kapselhülle Unterteil: Titandioxid (E 171), Gelatine.

Wie Lasilacton 20 mg/100 mg aussieht und Inhalt der Packung

Jede Hartkapsel besteht aus einem rosafarbenen Kapseloberteil und einem weißen Kapselunterteil. Die

Kapseln enthalten ein weißliches Pulver.

Eine Packung enthält PVC/PVDC-Aluminiumblisterpackungen mit 20 oder 50 Kapseln.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer

sanofi-aventis GmbH, Leonard-Bernstein-Straße 10, 1220 Wien, Österreich

Hersteller

Famar L´Aigle, Zl N

1 Route de Crulai, 61303 L´Aigle, Frankreich

Sanofi-Aventis Sp. z o.o., Ul. Lubelska 52, 35-233 Rzeszów, Polen

Z. Nr.: 17.056

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im September 2016.

Die folgenden Informationen sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Behandlung einer Überdosierung

Bei nur kurz zurückliegender Einnahme kann durch Maßnahmen der primären Giftelimination

(induziertes Erbrechen, Magenspülung) oder resorptionsmindernde Maßnahmen (medizinische Kohle)

versucht werden, die systemische Aufnahme von Lasilacton zu vermindern.

In schweren Fällen müssen unter intensivmedizinischen Bedingungen die vitalen Parameter überwacht

sowie wiederholt Kontrollen des Wasser- und Elektrolythaushaltes, des Säure-Basen-Haushaltes, des

PSUSA Labelling Changes-PSUSA-00001493-201512

Blutzuckers und der harnpflichtigen Substanzen durchgeführt und Abweichungen gegebenenfalls

korrigiert werden.

Bei Patienten mit Miktionsstörungen (z. B. bei Patienten mit Prostatahypertrophie) muss für freien

Harnabfluss gesorgt werden, da eine plötzlich einsetzende Harnflut zu einer Harnsperre mit

Überdehnung der Blase führen kann.

Ein spezifisches Antidot gegen Spironolacton und Furosemid ist nicht bekannt.

Therapeutische Maßnahmen

bei Hypovolämie und Hyponatriämie: Natrium- und Volumensubstitution,

bei Kreislaufkollaps: Schocklagerung, falls nötig Schocktherapie,

bei Hypokaliämie: Kaliumsubstitution,

bei Hyperkaliämie: Bedrohliche Hyperkaliämien müssen unverzüglich einer Intensivbehandlung

zugeführt werden.

Normalisierung des Verhältnisses zwischen intra- und extrazellulärer Kaliumkonzentration:

Natriumhydrogencarbonat erhöht über einen direkten Mechanismus die Kaliumaufnahme der Zelle:

Infusion von 50–100 ml einer 1-molaren (8,4%igen) Natriumhydrogencarbonatlösung i. v.

(Wirkungseintritt: nach wenigen Minuten; Wirkungsdauer: mehrere Stunden).

Der Kaliumeinstrom in die Zelle wird besonders durch Glucose gefördert: z. B. 200 ml einer 25%igen

(1,4 mol/l) Glucoselösung und 25 I. E. Altinsulin (1 I. E. Altinsulin pro 2 g Glucose) i. v. innerhalb

von 30–60 Minuten infundieren (Wirkungsdauer: mehrere Stunden).

Elimination eines gegebenenfalls vorhandenen Kaliumüberschusses:

Nach den oben erwähnten Notfallmaßnahmen sollte überschüssiges Kalium durch längerfristig

wirkende Maßnahmen aus dem Körper eliminiert werden. Lässt sich die renale Ausscheidung nicht

steigern (z. B. durch Injektion von Furosemid), sind extrarenale Eliminationswege zu wählen. Hier ist

die orale Gabe von Kationenaustauscherharzen (z. B. Resonium A oder Calcium Resonium) zu

empfehlen.

Lässt sich mit diesen Maßnahmen keine Normalisierung der extrazellulären Kaliumkonzentration

erreichen, ist eine Peritoneal- oder Hämodialyse unumgänglich.

7-2-2018

FUROSEMIDE Tablet [A-S Medication Solutions]

FUROSEMIDE Tablet [A-S Medication Solutions]

Updated Date: Feb 7, 2018 EST

US - DailyMed

31-1-2018

Lasix vs. Aldactone

Lasix vs. Aldactone

Lasix (furosemide) and Aldactone (spironolactone) are used to reduce edema (fluid accumulation) caused by heart, liver or kidney problems, or high blood pressure (hypertension). Lasix may also be used with antihypertensive drugs to control high blood pressure hypertension). Aldactone is also used to reduce edema caused by certain patients with hyperaldosteronism. Lasix and Aldactone belong to different drug classes. Lasix is an anthranilic acid derivative used as a strong loop diuretic and Aldactone is ...

US - RxList

31-1-2018

Lasix vs. Bumex

Lasix vs. Bumex

Lasix (furosemide) and Bumex (bumetanide) are loop diuretics (water pills) used to treat excessive fluid accumulation (edema) caused by congestive heart failure, liver failure, renal failure, and nephritic syndrome. Lasix and Bumex may be used with antihypertensive drugs to control high blood pressure (hypertension).

US - RxList

31-1-2018

Lasix vs. Thiazides

Lasix vs. Thiazides

Lasix (furosemide) and thiazides are types of diuretics (water pills) used to treat excessive fluid accumulation (edema) caused by congestive heart failure, liver failure, renal failure, and nephritic syndrome. They may also be used with antihypertensive drugs to control high blood pressure (hypertension).

US - RxList

31-1-2018

SPIRONOLACTONE Tablet, Film Coated [A-S Medication Solutions]

SPIRONOLACTONE Tablet, Film Coated [A-S Medication Solutions]

Updated Date: Jan 31, 2018 EST

US - DailyMed

31-1-2018

SPIRONOLACTONE Tablet, Film Coated [PD-Rx Pharmaceuticals, Inc.]

SPIRONOLACTONE Tablet, Film Coated [PD-Rx Pharmaceuticals, Inc.]

Updated Date: Jan 31, 2018 EST

US - DailyMed

19-1-2018

DIASCREEN 12-PANEL MEDICATED COLLECTION SYSTEM (Furosemide) Kit [IT3 Medical LLC]

DIASCREEN 12-PANEL MEDICATED COLLECTION SYSTEM (Furosemide) Kit [IT3 Medical LLC]

Updated Date: Jan 19, 2018 EST

US - DailyMed

19-1-2018

FUROSEMIDE Tablet [IT3 Medical LLC]

FUROSEMIDE Tablet [IT3 Medical LLC]

Updated Date: Jan 19, 2018 EST

US - DailyMed

12-1-2018

FUROSEMIDE Injection, Solution [REMEDYREPACK INC.]

FUROSEMIDE Injection, Solution [REMEDYREPACK INC.]

Updated Date: Jan 12, 2018 EST

US - DailyMed

11-1-2018

Spironolactone

Spironolactone

Spironolactone is used to treat high blood pressure and heart failure.

US - RxList

10-1-2018

FUROSEMIDE (Furosemide) Tablet [RPK Pharmaceuticals, Inc.]

FUROSEMIDE (Furosemide) Tablet [RPK Pharmaceuticals, Inc.]

Updated Date: Jan 10, 2018 EST

US - DailyMed

8-1-2018

SPIRONOLACTONE Tablet [Cardinal Health]

SPIRONOLACTONE Tablet [Cardinal Health]

Updated Date: Jan 8, 2018 EST

US - DailyMed

2-1-2018

FUROSEMIDE (Furosemide) Tablet [St. Mary'S Medical Park Pharmacy]

FUROSEMIDE (Furosemide) Tablet [St. Mary'S Medical Park Pharmacy]

Updated Date: Jan 2, 2018 EST

US - DailyMed

2-1-2018

FUROSEMIDE (Furosemide) Tablet [Bryant Ranch Prepack]

FUROSEMIDE (Furosemide) Tablet [Bryant Ranch Prepack]

Updated Date: Jan 2, 2018 EST

US - DailyMed

29-12-2017

FUROSEMIDE Tablet [Mylan Institutional Inc.]

FUROSEMIDE Tablet [Mylan Institutional Inc.]

Updated Date: Dec 29, 2017 EST

US - DailyMed

28-12-2017

SPIRONOLACTONE Tablet, Film Coated [Bryant Ranch Prepack]

SPIRONOLACTONE Tablet, Film Coated [Bryant Ranch Prepack]

Updated Date: Dec 28, 2017 EST

US - DailyMed

27-12-2017

SPIRONOLACTONE Tablet [Preferred Pharmaceuticals, Inc.]

SPIRONOLACTONE Tablet [Preferred Pharmaceuticals, Inc.]

Updated Date: Dec 27, 2017 EST

US - DailyMed

26-12-2017

FUROSEMIDE Injection [Wockhardt USA LLC.]

FUROSEMIDE Injection [Wockhardt USA LLC.]

Updated Date: Dec 26, 2017 EST

US - DailyMed

21-12-2017

SALIX (Furosemide) Injection [Merck Sharp Dohme Corp.]

SALIX (Furosemide) Injection [Merck Sharp Dohme Corp.]

Updated Date: Dec 21, 2017 EST

US - DailyMed

20-12-2017

SPIRONOLACTONE Tablet, Film Coated [Aphena Pharma Solutions - Tennessee, LLC]

SPIRONOLACTONE Tablet, Film Coated [Aphena Pharma Solutions - Tennessee, LLC]

Updated Date: Dec 20, 2017 EST

US - DailyMed

18-12-2017

FUROTABS (Furosemide) Tablet [Henry Schein Animal Health]

FUROTABS (Furosemide) Tablet [Henry Schein Animal Health]

Updated Date: Dec 18, 2017 EST

US - DailyMed

18-12-2017

FUROJECT (Furosemide) Injection [Henry Schein Animal Health]

FUROJECT (Furosemide) Injection [Henry Schein Animal Health]

Updated Date: Dec 18, 2017 EST

US - DailyMed

14-12-2017

SPIRONOLACTONE Tablet, Film Coated [NCS HealthCare Of KY, Inc Dba Vangard Labs]

SPIRONOLACTONE Tablet, Film Coated [NCS HealthCare Of KY, Inc Dba Vangard Labs]

Updated Date: Dec 14, 2017 EST

US - DailyMed

12-12-2017

SPIRONOLACTONE Tablet [St Marys Medical Park Pharmacy]

SPIRONOLACTONE Tablet [St Marys Medical Park Pharmacy]

Updated Date: Dec 12, 2017 EST

US - DailyMed

8-12-2017

Spironolactone Ceva (Ceva SantE Animale)

Spironolactone Ceva (Ceva SantE Animale)

Spironolactone Ceva (Active substance: Spironolactone) - Centralised - Yearly update - Commission Decision (2017)8509 of Fri, 08 Dec 2017

Europe -DG Health and Food Safety

8-12-2017

FUROSEMIDE Tablet [St Marys Medical Park Pharmacy]

FUROSEMIDE Tablet [St Marys Medical Park Pharmacy]

Updated Date: Dec 8, 2017 EST

US - DailyMed

6-12-2017

SPIRONOLACTONE Tablet [A-S Medication Solutions]

SPIRONOLACTONE Tablet [A-S Medication Solutions]

Updated Date: Dec 6, 2017 EST

US - DailyMed

22-11-2017

SPIRONOLACTONE Tablet [Preferred Pharmaceuticals Inc.]

SPIRONOLACTONE Tablet [Preferred Pharmaceuticals Inc.]

Updated Date: Nov 22, 2017 EST

US - DailyMed

21-11-2017

SPIRONOLACTONE Tablet, Film Coated [Preferred Pharmaceuticals, Inc.]

SPIRONOLACTONE Tablet, Film Coated [Preferred Pharmaceuticals, Inc.]

Updated Date: Nov 21, 2017 EST

US - DailyMed

15-11-2017

DISAL (Furosemide) Tablet [Boehringer Ingelheim Vetmedica, Inc.]

DISAL (Furosemide) Tablet [Boehringer Ingelheim Vetmedica, Inc.]

Updated Date: Nov 15, 2017 EST

US - DailyMed

3-11-2017

SPIRONOLACTONE Tablet, Film Coated [American Health Packaging]

SPIRONOLACTONE Tablet, Film Coated [American Health Packaging]

Updated Date: Nov 3, 2017 EST

US - DailyMed

31-10-2017

SPIRONOLACTONE Tablet, Film Coated [Mylan Institutional Inc.]

SPIRONOLACTONE Tablet, Film Coated [Mylan Institutional Inc.]

Updated Date: Oct 31, 2017 EST

US - DailyMed

26-10-2017

FUROSEMIDE (Furosemide) Tablet [Aphena Pharma Solutions - Tennessee, LLC]

FUROSEMIDE (Furosemide) Tablet [Aphena Pharma Solutions - Tennessee, LLC]

Updated Date: Oct 26, 2017 EST

US - DailyMed

3-10-2017

FUROSEMIDE Tablet [Contract Pharmacy Services-PA]

FUROSEMIDE Tablet [Contract Pharmacy Services-PA]

Updated Date: Oct 3, 2017 EST

US - DailyMed

27-9-2017

FUROSEMIDE Tablet [Solco Healthcare LLC]

FUROSEMIDE Tablet [Solco Healthcare LLC]

Updated Date: Sep 27, 2017 EST

US - DailyMed

26-9-2017

FUROSEMIDE Tablet [REMEDYREPACK INC.]

FUROSEMIDE Tablet [REMEDYREPACK INC.]

Updated Date: Sep 26, 2017 EST

US - DailyMed

25-9-2017

FUROSEMIDE Tablet [Mas Management Group, Inc.]

FUROSEMIDE Tablet [Mas Management Group, Inc.]

Updated Date: Sep 25, 2017 EST

US - DailyMed

15-9-2017

SPIRONOLACTONE Tablet [Contract Pharmacy Services-PA]

SPIRONOLACTONE Tablet [Contract Pharmacy Services-PA]

Updated Date: Sep 15, 2017 EST

US - DailyMed

7-9-2017

SPIRONOLACTONE Tablet, Film Coated [Cardinal Health]

SPIRONOLACTONE Tablet, Film Coated [Cardinal Health]

Updated Date: Sep 7, 2017 EST

US - DailyMed

6-9-2017

LASIX (Furosemide) Tablet [Preferred Pharmaceuticals Inc.]

LASIX (Furosemide) Tablet [Preferred Pharmaceuticals Inc.]

Updated Date: Sep 6, 2017 EST

US - DailyMed

5-9-2017

FUROSEMIDE Tablet [Preferred Pharmaceuticals Inc.]

FUROSEMIDE Tablet [Preferred Pharmaceuticals Inc.]

Updated Date: Sep 5, 2017 EST

US - DailyMed

1-9-2017

SPIRONOLACTONE Tablet, Film Coated [NuCare Pharmaceuticals,Inc.]

SPIRONOLACTONE Tablet, Film Coated [NuCare Pharmaceuticals,Inc.]

Updated Date: Sep 1, 2017 EST

US - DailyMed

1-9-2017

FUROSEMIDE (Furosemide) Tablet [PD-Rx Pharmaceuticals, Inc.]

FUROSEMIDE (Furosemide) Tablet [PD-Rx Pharmaceuticals, Inc.]

Updated Date: Sep 1, 2017 EST

US - DailyMed

22-8-2017

FUROSEMIDE Injection, Solution [General Injectables Vaccines, Inc]

FUROSEMIDE Injection, Solution [General Injectables Vaccines, Inc]

Updated Date: Aug 22, 2017 EST

US - DailyMed

27-7-2017

FUROSEMIDE Tablet [NuCare Pharmaceuticals,Inc.]

FUROSEMIDE Tablet [NuCare Pharmaceuticals,Inc.]

Updated Date: Jul 27, 2017 EST

US - DailyMed

26-7-2017

FUROSEMIDE Tablet FUROSEMIDE Solution [West-Ward Pharmaceuticals Corp.]

FUROSEMIDE Tablet FUROSEMIDE Solution [West-Ward Pharmaceuticals Corp.]

Updated Date: Jul 26, 2017 EST

US - DailyMed

21-7-2017

FUROSEMIDE Tablet [Aphena Pharma Solutions - Tennessee, LLC]

FUROSEMIDE Tablet [Aphena Pharma Solutions - Tennessee, LLC]

Updated Date: Jul 21, 2017 EST

US - DailyMed

19-7-2017

SPIRONOLACTONE Tablet, Film Coated [Par Pharmaceutical]

SPIRONOLACTONE Tablet, Film Coated [Par Pharmaceutical]

Updated Date: Jul 19, 2017 EST

US - DailyMed

3-7-2017

SPIRONOLACTONE Tablet [Unit Dose Services]

SPIRONOLACTONE Tablet [Unit Dose Services]

Updated Date: Jul 3, 2017 EST

US - DailyMed

27-6-2017

SPIRONOLACTONE Tablet, Film Coated [Proficient Rx LP]

SPIRONOLACTONE Tablet, Film Coated [Proficient Rx LP]

Updated Date: Jun 27, 2017 EST

US - DailyMed

15-6-2017

FUROSEMIDE Injection, Solution [Claris Lifesciences Inc.]

FUROSEMIDE Injection, Solution [Claris Lifesciences Inc.]

Updated Date: Jun 15, 2017 EST

US - DailyMed

12-6-2017

Cardalis (CEVA SANTE ANIMALE)

Cardalis (CEVA SANTE ANIMALE)

Cardalis (Active substance: Benazepril hydrochloride, Spironolactone) - Centralised - Renewal - Commission Decision (2017) 4090 of Mon, 12 Jun 2017 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/V/C/2524/R/09

Europe -DG Health and Food Safety

6-6-2017

SPIRONOLACTONE Tablet, Film Coated [Accord Healthcare, Inc.]

SPIRONOLACTONE Tablet, Film Coated [Accord Healthcare, Inc.]

Updated Date: Jun 6, 2017 EST

US - DailyMed

5-6-2017

SPIRONOLACTONE Tablet, Film Coated [REMEDYREPACK INC.]

SPIRONOLACTONE Tablet, Film Coated [REMEDYREPACK INC.]

Updated Date: Jun 5, 2017 EST

US - DailyMed

31-5-2017

SPIRONOLACTONE Tablet, Film Coated [RedPharm Drug, Inc.]

SPIRONOLACTONE Tablet, Film Coated [RedPharm Drug, Inc.]

Updated Date: May 31, 2017 EST

US - DailyMed

23-5-2017

SPIRONOLACTONE Tablet [Bryant Ranch Prepack]

SPIRONOLACTONE Tablet [Bryant Ranch Prepack]

Updated Date: May 23, 2017 EST

US - DailyMed

21-3-2017

FUROSEMIDE (Furosemide) Tablet

FUROSEMIDE (Furosemide) Tablet

Updated Date: Mar 21, 2017 EST

US - DailyMed

21-3-2017

Spironolacton 50/100 plus Heumann

Rote - Liste

20-3-2017

FUROSEMIDE Tablet

FUROSEMIDE Tablet

Updated Date: Mar 20, 2017 EST

US - DailyMed

13-3-2017

SPIRONOLACTONE Tablet, Film Coated [Unit Dose Services]

SPIRONOLACTONE Tablet, Film Coated [Unit Dose Services]

Updated Date: Mar 13, 2017 EST

US - DailyMed

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