Lasilacton 100 mg

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Lasilacton 100 mg comprimés pelliculés
  • Darreichungsform:
  • comprimés pelliculés
  • Zusammensetzung:
  • spironolactonum 100 mg, furosemidum 20 mg, excipiens pro compresso obducto.
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Lasilacton 100 mg comprimés pelliculés
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Synthetika human
  • Therapiebereich:
  • Oedèmes ou ascite en cas d'hyperaldostéronisme

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • Swissmedic - Swiss Agency for Therapeutic Products
  • Zulassungsnummer:
  • 48419
  • Berechtigungsdatum:
  • 27-05-1987
  • Letzte Änderung:
  • 01-02-2018

Packungsbeilage

Patienteninformation

Lasilacton®

Sanofi-Aventis (Suisse) SA

Was ist Lasilacton und wann wird es angewendet?

In Lasilacton sind die beiden Komponenten Furosemid und Spironolacton enthalten. Lasilacton

steigert zuverlässig die Salz (Natrium)- und Wasserausscheidung der Nieren. Es eignet sich somit zur

Behandlung von Flüssigkeitsansammlungen (Oedemen) als Folge einer Erkrankung des Herzens, der

Leber oder der Nieren. Lasilacton darf nur auf Verschreibung eines Arztes bzw. einer Ärztin

verwendet werden.

Wann darf Lasilacton nicht angewendet werden?

·Bei Überempfindlichkeit auf Sulfonamide, Sulfonamidderivate, Furosemid, Spironolacton oder

einen der Hilfsstoffe;

·bei Nierenfunktionsstörungen, akutem Nierenversagen und bei fehlender Harnproduktion (Gefahr

der Zunahme des Kaliumspiegels im Blut);

·bei Kaliumüberschuss und schwerem Kaliummangel im Blut, schwerem Natriummangel-Zustand,

vermindertem Blutvolumen oder Wasserverlust (mit oder ohne erniedrigten Blutdruck);

·bei mit Bewusstseinsverlust bzw. Bewusstseinsstörungen einhergehenden Erkrankungen der Leber

(Gefahr der Verschlechterung des Bewusstseinszustandes);

·in Schwangerschaft und Stillzeit.

Wann ist bei der Anwendung von Lasilacton Vorsicht geboten?

Die Behandlung mit Lasilacton erfordert regelmässige Überwachung. Es sind Kontrollen von Serum-

Natrium, -Kalium, -Kreatinin und des Blutzuckers notwendig.

Eine besonders sorgfältige Überwachung ist erforderlich bei

·Patienten mit erniedrigtem Blutdruck und Patienten, die durch einen unerwünscht starken

Blutdruckabfall besonders gefährdet wären, z.B. Patienten mit relevanten Verengungen der

Herzkranzarterien und der hirnzuführenden Blutgefässen (es besteht die Gefahr einer weiteren

Senkung des Blutdrucks);

·Patienten mit einer offensichtlichen oder verborgenen Zuckerkrankheit (eine Verschlechterung der

Stoffwechsellage ist möglich);

·Patienten mit Gicht (Anstieg der Harnsäure im Serum und Gichtanfall möglich);

·Patienten mit Behinderung des Harnabflusses, besonders in der Anfangsphase der Behandlung

(Gefahr der Harnsperre bei plötzlicher starker Harnproduktion);

·Patienten mit Leberzirrhose und zugleich einer Nierenfunktionseinschränkung (weitere

Verschlechterung der Nierenfunktion möglich);

·Patienten mit Eiweissmangel im Blut (Wirkungsabschwächung von Furosemid und Verstärkung der

Ohrenschädlichkeit von Furosemid möglich);

·Patienten mit Niereninsuffizienz (erhöhtes Risiko für einen Anstieg des Kaliumspiegels).

Eine engmaschige Überwachung des Serum-Kaliumspiegels ist erforderlich bei eingeschränkter

Nierenfunktion sowie bei Anwendung von Lasilacton in Kombination mit bestimmten anderen

Medikamenten, die zu einem Anstieg des Kaliumspiegels führen können.

Spironolacton kann Stimmveränderungen auslösen. Dies ist bei der Entscheidung zur Behandlung

mit Lasilacton insbesondere dann zu berücksichtigen, wenn die Stimme für den Patienten beruflich

eine besondere Bedeutung hat.

Bei Kindern liegen keine Erfahrungen vor und die Anwendung von Lasilacton wird bei ihnen nicht

empfohlen.

Viele andere Medikamente können die Wirkung von Lasilacton beeinflussen. Es sind dies

verschiedene Schmerzmittel (Wirkungsabschwächung und bei Blutvolumenmangel Gefahr eines

akuten Nierenversagens), z.B. Acetylsalicylsäure und Indometacin, Medikamente gegen

Magengeschwüre (z.B. gegenseitige Wirkungsabschwächung) und blutdrucksenkende Mittel, z.B.

Betablocker, Nitropräparate, ACE-Hemmer, Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten, Diuretika

(Wirkungsverstärkung mit starkem Blutdruckabfall, insbesondere in Kombination mit sog. ACE-

Hemmern, eventuell. bis zum Kreislauf- und Nierenversagen). Die Lasilacton-Verabreichung soll

vorübergehend unterbrochen oder in ihrer Dosierung für drei Tage reduziert werden, bevor ein ACE-

Hemmer oder Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonist gegeben oder deren Dosis gesteigert wird.

Der Kaliumspiegel im Serum kann durch zusätzliche Verabreichung von Kaliumpräparaten,

harntreibenden Medikamenten mit kalium-sparendem Effekt, hypocholesterinämischen Mitteln

(Cholestyramin) und schmerz- bzw. entzündungshemmenden Mitteln erhöht werden.

Glukokortikoide, ein bestimmtes Mittel gegen Magengeschwüre (Carbenoxolon), grössere Mengen

von Lakritze und längerer Gebrauch von Abführmittel können einen Kaliummangel verursachen.

Liegt Kalium- oder Magnesiummangel vor, können die Wirkungen und Nebenwirkungen von

bestimmten Herzpräparaten (sog. Herzglykoside, z.B. Digoxin) verstärkt werden.

Spironolacton kann zu erhöhten Spiegeln von Herzglykosiden (z.B. Digoxin) führen.

Grössere Mengen von Lakritze können die Wirkung von Spironolacton beeinträchtigen.

Wird Lasilacton mit einer Mahlzeit eingenommen, so ist die Aufnahme von Spironolacton erheblich

gesteigert.

Die gleichzeitige Einnahme von Sucralfat, ein bestimmtes Mittel gegen Magengeschwüre, und

Lasilacton ist zu vermeiden, da Sucralfat den Übertritt ins Blut von Furosemid hemmt und dadurch

dessen Wirkung abschwächt. Daher ist zwischen der Einnahme der beiden Medikamente ein

zeitlicher Abstand von mindestens 2 Stunden einzuhalten.

Die Wirkung von blutzuckersenkenden Arzneimitteln und blutdrucksteigernden, gefässverengenden

Mitteln kann abgeschwächt, die Wirkung eines best. Asthmamittels (Theophyllin) verstärkt werden.

Die gehörschädigende Wirkung gehörschädigender Arzneimittel (z.B. Aminoglykoside) kann durch

Lasilacton verstärkt werden; dabei auftretende Gehörschäden können bestehen bleiben. Solche

Arzneimittel dürfen nur bei Vorliegen zwingender Gründe gleichzeitig mit Lasilacton verabreicht

werden. Die gleichzeitige Einnahme von Furosemid und hohen Dosen von bestimmten Antibiotika

(Cephalosporinen) kann zu einer Beeinträchtigung der Nierenfunktion führen.

Bei gleichzeitiger Anwendung von Lasilacton und Cisplatin (ein Krebsmittel) ist mit der Möglichkeit

eines Hörschadens zu rechnen.

Wirkungen und Nebenwirkungen hochdosierter Salicylate können durch Lasilacton verstärkt werden.

Ein best. Gichtmittel (Probenecid) und ein Antiepileptikum (Phenytoin) sowie Methotrexat (ein

Krebsmittel) können die Wirkung von Lasilacton abschwächen.

Furosemid vermindert die Ausscheidung von Lithiumsalzen. Bei Patienten, die gleichzeitig mit

Lithiumsalzen behandelt werden, wird daher empfohlen, den Lithiumspiegel sorgfältig zu

überwachen.

Es wurden einzelne Fälle beschrieben, in denen es nach intravenöser Gabe von Furosemid innerhalb

von 24 Stunden nach Einnahme von Chloralhydrat zu Hitzegefühl, Schweissausbruch, Unruhe,

Übelkeit, Blutdruckanstieg und Herzjagen kam. Eine solche Reaktion könnte auch mit Lasilacton

auftreten.

Da der Wirkstoff Furosemid den Blutharnsäurespiegel erhöhen kann und Ciclosporin (ein

Transplantationsmittel und ein das Immunsystem beeinflussendes Arzneimittel) die Ausscheidung

von Harnsäure durch die Niere vermindert, ist das Risiko einer Gichtarthritis bei gleichzeitiger

Behandlung von Furosemid und Ciclosporin A erhöht.

Bei gleichzeitiger Anwendung von Risperidon Vorsicht walten lassen sowie Risiken und Nutzen

einer Kombination oder gleichzeitigen Behandlung mit Furosemid oder anderen potenten Diuretika

vor Therapieentscheidung sorgfältig abwägen.

Besondere Vorsicht ist geboten bei der gleichzeitigen hochdosierten Anwendung von Furosemid

und Levothyroxin (Medikament zur Behandlung einer Schilddrüsenunterfunktion), da dies zu einer

Absenkung des Schilddrüsenhormonspiegels führen kann. Aus diesem Grund ist der

Schilddrüsenhormonspiegel bei dieser Arzneimittelkombination zu überwachen.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie

·an anderen Krankheiten leiden,

·Allergien haben oder

·andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden.

Darf Lasilacton während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet werden?

Dieses Medikament soll während einer Schwangerschaft grundsätzlich nicht angewendet werden.

Andernfalls besteht die Gefahr einer Schädigung oder Missbildung des Kindes. Während der

Behandlung mit Lasilacton darf nicht gestillt werden, um zu verhindern, dass das Kind geringe

Mengen der Wirkstoffe aufnimmt. Falls bei stillenden Müttern eine Anwendung erforderlich ist, so

ist in diesen Fällen abzustillen.

Wie verwenden Sie Lasilacton?

Die Dosierung wird vom Arzt bzw. Ärztin, abhängig vom Schweregrad der Erkrankung, individuell

festgelegt.

Im Allgemeinen wird bei Oedemen folgende Dosierung empfohlen:

·In den ersten 3-6 Tagen bis zu täglich: 4× 1 Filmtablette Lasilacton 50 bis 4× 1 Filmtablette

Lasilacton 100;

·Für die Weiterbehandlung (Erhaltungsdosis) genügt 3× 1 Filmtablette Lasilacton 50 resp. Lasilacton

100, täglich bzw. jeden 2. oder 3. Tag.

Die Filmtabletten sind unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit zu schlucken. Die Einnahme erfolgt am

besten zum Frühstück oder Mittagessen. Eine abendliche Dosis ist insbesondere während der

Anfangsbehandlung wegen der zu erwartenden nächtlichen Harnausscheidung nicht zu empfehlen.

Über die Anwendungsdauer entscheidet der Arzt bzw. die Ärztin.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Medikament

wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer Ärztin

oder Apothekerin.

Welche Nebenwirkungen kann Lasilacton haben?

Im Fall von Nebenwirkungen konsultieren Sie bitte Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin!

Lasilacton kann in Abhängigkeit der verabreichten Dosis bei Mann und Frau eine

Berührungsempfindlichkeit der Brustwarzen, Spannungsgefühl in den Brüsten oder eine

Vergrösserung der Brustdrüsen verursachen und ausserdem bei Frauen in Abhängigkeit der

verabreichten Dosis zu Menstruationsstörungen einschliesslich eines Ausbleibens der Menstruation,

verstärkter Körper- und Gesichtsbehaarung oder beim Mann zu Potenzstörungen führen. Selten

wurde eine Veränderung der Stimmlage (Vertiefung bei Frauen, resp. Erhöhung bei Männern) und

Heiserkeit festgestellt. Da diese nicht in allen Fällen nach Absetzen des Präparates verschwunden

sind, wird der Arzt bzw. die Ärztin, insbesondere bei Patienten mit Berufen, in denen die Stimme

eine besondere Bedeutung hat (Theater-, Lehrberufe) Lasilacton nur verschreiben, wenn dies

therapeutisch unbedingt notwendig ist.

Störungen des Elektrolyt- (Natrium, Kalzium, Magnesium und Chlorid) und Flüssigkeitshaushaltes

als Folge der vermehrten Wasserausscheidung können auftreten. Zu Behandlungsbeginn kann es zu

Kaliummangel, bei einer Langzeitbehandlung, insbesondere bei Nierenfunktionsstörungen, zu

Kaliumüberschuss im Blut kommen. Symptome eines Kaliumüberschusses sind Müdigkeit,

Muskelschwäche, z.B. in den Beinen und unregelmässiger Pulsschlag.

Weitere Störungen im Elektrolythaushalt (z.B. Mangel an bestimmten Elektrolyten) können sich

äussern in Beschwerden wie verstärktem Durst, Kopfschmerz, Verwirrtheit, Benommenheit,

Muskelkrämpfen, Tetanie, in Form von Muskelschwäche und Herzrhythmusstörungen, aber auch in

Form von Magen-Darm-Beschwerden.

Verschiedene Krankheiten, andere gleichzeitig eingenommene Medikamente sowie die Art der

Ernährung können im Hinblick auf die Entwicklung von Störungen des Elektrolythaushaltes von

Bedeutung sein. Vor allem bei Erbrechen oder Durchfall muss daran gedacht werden, dass dies die

Entwicklung eines Kaliummangels begünstigen kann.

Stärkere Elektrolytstörungen müssen ausgeglichen werden.

Die harntreibende Wirkung kann zu Blutvolumenmangel und zu Körperwasserverlust führen,

insbesondere bei älteren Patienten. Um dies zu vermeiden, ist es wichtig, unerwünschte

Flüssigkeitsverluste (z.B. bei Erbrechen oder Durchfall, starkem Schwitzen) auszugleichen. In

Verbindung mit einer verstärkten Wasserausscheidung kann es zu einer Blutdrucksenkung kommen.

Dies kann eine Beeinträchtigung von Konzentrationsfähigkeit und Reaktionsvermögen und

Beschwerden wie Kopfdruck, Kopfschmerz, Schwindel, Schläfrigkeit, Schwächegefühl,

Sehstörungen und Mundtrockenheit sowie Kreislaufregulationsstörungen beim Aufstehen

verursachen. Ein starker Flüssigkeitsmangel kann zu Bluteindickung mit Neigung zur Entwicklung

von Thrombosen führen.

Es kann zu einem Anstieg des Blutspiegels von Kreatinin, Harnstoff sowie der Blutfette kommen.

Unter Behandlung mit Furosemid kann die Belastbarkeit auf Zucker abnehmen. Bei Zuckerkranken

kann dies zu einer Verschlechterung der Stoffwechseleinstellung führen; eine verborgene

Zuckerkrankheit kann erstmals in Erscheinung treten. Eine Zunahme der Harnsäurekonzentration im

Blut ist möglich. Dies kann zu Gichtanfällen führen.

Häufig wurde eine hepatische Enzephalopathie (reversible Erkrankung des Nervensystems aufgrund

von Leberversagen) bei Patienten mit hepatozellulärer Insuffizienz (z.B. als Folge von Hepatitis,

Leberzirrhose oder Lebertumoren) beobachtet. Zu den Symptomen gehörten Schlaflosigkeit,

Hypersomnie (übermässige Schläfrigkeit), Gedächtnisstörungen, Verwirrtheit, Desorientierung,

plötzliche und kurze Muskelzuckungen, Zittern, psychomotorische Störungen und

Bewusstseinsstörungen.

Magen-Darm-Beschwerden (Übelkeit, Erbrechen, Durchfall) können auftreten. In Einzelfällen

können sich Magengeschwüre (auch mit Blutungen) oder eine akute

Bauchspeicheldrüsenentzündung entwickeln. Unter der Behandlung mit Spironolacton kann es in

Einzelfällen zu einem Anstieg der Leberenzyme und einer Hepatitis (Leberentzündung) kommen.

Gelegentlich können (z.B. allergische) Reaktionen an Haut und Schleimhäuten auftreten, unter

anderem in Form von Juckreiz, Nesselsucht und anderen Hautausschlägen sowie in Form von

blasigen Hauterscheinungen, Hautrötung, Ekzem, Haut- und Schleimhautblutungen, sehr selten

fleckige Hautausschläge mit Papelbildung oder anderen Exanthemen.

Anaphylaktische oder anaphylaktoide Reaktionen auf Furosemid (mit z.B. Kreislaufversagen) sind

selten und bisher nur nach intravenöser Verabreichung beschrieben.

In seltenen Fällen können Fieber, eine Gefäss-, Nierenentzündung, Missempfindungen (Jucken,

Kribbeln), Vaskulitis (Entzündung der Blutgefässwände), reversible Hörstörungen und Ohrensausen

auftreten. Es kann zu Empfindungsstörungen kommen, ebenso wie zu einer

Lichtüberempfindlichkeit der Haut.

Unter Furosemid wurden Fälle von Schwerhörigkeit beschrieben, die gelegentlich nicht reversibel

waren. Lasilacton kann Blutbildveränderungen verursachen; Abnahme der weissen Blutkörperchen,

Blutarmut (Verlust der Infektabwehr, kehrt nach Absetzen der Therapie wieder zurück) oder

Abnahme der Blutplättchen (verstärkte Blutungsneigung).

Eine verstärkte Harnproduktion kann bei Behinderung des Harnabflusses zu Beschwerden bzw. zu

deren Zunahme führen; bei Blasenentleerungsstörungen (z.B. Prostatavergrösserung oder

Harnröhrenverengung) kann es im äussersten Fall zur Harnsperre mit Blasenüberdehnung kommen.

Es wurden Fälle einer Beeinträchtigung der Nierenfunktion beobachtet.

Bei der Einnahme von Lasilacton wurde über Fälle von Schwindel, Ohnmacht oder Bewusstlosigkeit

und Kopfschmerzen berichtet.

Die Einnahme von Lasilacton kann einen vorbestehenden Lupus verschlimmern oder diese

Autoimmunerkrankung aktivieren. Schwere Hautreaktionen (Stevens-Johnson-Syndrom, toxische

epidermale Nekrolyse und DRESS-Syndrom), die als generalisierte Hautausschläge und Fieber

auftreten, wurden ebenfalls sehr selten beobachtet. Es wurden Einzelfälle einer Rhabdomyolyse

(Abbau von Muskelgewebe, der zu Niereninsuffizienz führen kann) berichtet, die insbesondere durch

Muskelschmerzen, Muskelschwäche und Muskelschwellungen gekennzeichnet ist. Wenn Sie diese

Symptome bemerken, wenden Sie sich bitte unverzüglich an Ihren Arzt oder Ihre Ärztin.

Was ist ferner zu beachten?

Durch individuell auftretende, unterschiedliche Reaktionen kann, besonders im Zusammenwirken

mit Alkohol, die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Strassenverkehr oder zum Bedienen von

Maschinen beeinträchtigt werden.

Das Medikament ist bei Raumtemperatur (15–25 °C) und vor Licht geschützt aufzubewahren.

Arzneimittel sind ausserhalb der Reichweite von Kindern aufzubewahren.

Es darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden. Sollten

Sie Tabletten besitzen, deren Haltbarkeit abgelaufen ist, so bringen Sie diese bitte in Ihre Apotheke

zur Vernichtung zurück.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, der über

die ausführliche Fachinformation verfügt.

Was ist in Lasilacton enthalten?

Lasilacton 50

1 Filmtablette enthält 50 mg Spironolacton mikronisiert und 20 mg Furosemid sowie Hilfsstoffe,

unter anderem Lactose.

Lasilacton 100

1 Filmtablette enthält 100 mg Spironolacton mikronisiert und 20 mg Furosemid sowie Hilfsstoffe,

unter anderem Lactose.

Zulassungsnummer

48419 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Lasilacton? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken, gegen ärztliches Rezept.

Packungen zu 20 und 50 Filmtabletten Lasilacton 50/100.

Zulassungsinhaberin

sanofi-aventis (schweiz) ag, 1214 Vernier/GE.

Diese Packungsbeilage wurde im Oktober 2016 letztmals durch die Arzneimittelbehörde

(Swissmedic) geprüft.

14-8-2018

World Organix, LLC Issues Voluntary Nationwide Recall of Blissful Remedies Red Maeng Da 100% Mitragyna Speciosa, Blissful Remedies Red Maeng Da Liquid Kratom Mitragyna Speciosa, Blissful Remedies 4 Hour Chill Slow Motion Blend, Due to High Microbial Loads

World Organix, LLC Issues Voluntary Nationwide Recall of Blissful Remedies Red Maeng Da 100% Mitragyna Speciosa, Blissful Remedies Red Maeng Da Liquid Kratom Mitragyna Speciosa, Blissful Remedies 4 Hour Chill Slow Motion Blend, Due to High Microbial Loads

World Organix LLC, is voluntarily recalling lot: 112710 of Blissful Remedies Red Maeng Da 100% Mitragyna Speciosa capsules, Blissful Remedies Red Maeng Da Liquid Kratom Mitragyna Speciosa, Blissful Remedies 4 Hour Chill Slow Motion Blend to the consumer level. These products have been tested by the U.S. Food and Drug Administration (“FDA”) and found to be contaminated with High Microbial Loads. Additionally, this serves as a update to a previous press release posted on June 30th 2018, concerning Blissful...

FDA - U.S. Food and Drug Administration

7-8-2018

Argatroban 1 mg/ml Infusionslösung, neue Darreichungsformen als gebrauchsfertige Lösungen: Sicherheitshinweise zum Risiko einer möglichen Verwechselung mit Argatroban 100 mg/ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung

Argatroban 1 mg/ml Infusionslösung, neue Darreichungsformen als gebrauchsfertige Lösungen: Sicherheitshinweise zum Risiko einer möglichen Verwechselung mit Argatroban 100 mg/ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung

Risiko von Medikationsfehlern im Zusammenhang mit einer möglichen Verwechslung zwischen dem bisher im Markt verfügbaren Argatra® Multidose 100 mg/ml.

Deutschland - BfArM - Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

3-8-2018

Scientific guideline:  Posaconazole gastro-resistant tablet 100 mg product-specific bioequivalence guidance, adopted

Scientific guideline: Posaconazole gastro-resistant tablet 100 mg product-specific bioequivalence guidance, adopted

Posaconazole gastro-resistant tablet 100 mg product-specific bioequivalence guidance

Europe - EFSA - European Food Safety Authority EFSA Journal

20-7-2018

Liste der aktuell gültigen Monografien für Standardzulassungen – Humanarzneimittel: Stand 18.07.2018

Liste der aktuell gültigen Monografien für Standardzulassungen – Humanarzneimittel: Stand 18.07.2018

In diesem Dokument wurde bei Argininhydrochlorid-Lösung, 1M-L-Form die Menge an Wasser für Injektionszwecke von "zu 100,0 ml" zu "zu 1000,0 ml" geändert.

Deutschland - BfArM - Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

22-6-2018

Metronidazole intravenous infusion 500 mg/100 mL bag

Metronidazole intravenous infusion 500 mg/100 mL bag

Shortage and althernative supply of Metronidazole intravenous infusion 500 mg/100 mL bag

Therapeutic Goods Administration - Australia

15-6-2018

Compounded Products Containing Triamcinolone-Moxifloxacin by Guardian Pharmacy Services (Dallas, Texas): Alert to Health Professionals - Adverse Events Reported After Receiving Eye Injections

Compounded Products Containing Triamcinolone-Moxifloxacin by Guardian Pharmacy Services (Dallas, Texas): Alert to Health Professionals - Adverse Events Reported After Receiving Eye Injections

At least 43 patient reported adverse event after receiving eye injections of Guardian’s Pharmacy Services compounded triamcinolone-moxifloxacin product during cataract surgery. The patients reportedly experienced various symptoms, including vision impairment, poor night vision, loss of color perception, and significant reductions in best-corrected visual acuity and visual fields. FDA identified multiple substances in Guardian’s product, including poloxamer 407 and poloxamer 407 degradants. FDA prepared i...

FDA - U.S. Food and Drug Administration

12-6-2018

Blokhuis: harde feiten gif in sigaretten zeer zorgelijk

Blokhuis: harde feiten gif in sigaretten zeer zorgelijk

Teer, nicotine en koolmonoxide gehalten in sigaretten die gemeten worden volgens de Canadian Intense (CI) methode zijn minimaal twee keer zo hoog als de gehalten gemeten met de wettelijke voorgeschreven ISO methode waarmee de EU en dus ook Nederland werkt. In sommige gevallen liggen de gehaltes zelfs tot meer dan 20 keer hoger. Dat blijkt uit onderzoek van het RIVM, dat 100 sigaretten onder de loep nam. Staatssecretaris Paul Blokhuis (VWS) heeft als opdrachtgever het onderzoek vandaag in ontvangst genome...

Netherlands - Ministerie van Volksgezondheid, Welzijn en Sport

14-8-2018

Tramadol AbZ 100 mg/ml Tropfen

Rote - Liste

10-8-2018

IBRANCE® 75/100/125 mg Hartkapseln

Rote - Liste

3-8-2018

CIN 100/300 mg

Rote - Liste

1-8-2018

Maviret® 100 mg/40 mg Filmtabletten

Rote - Liste

26-7-2018

Tramagit® 100 mg Retardtabletten

Rote - Liste

24-7-2018

Norvir® 100 mg Filmtabletten

Rote - Liste

13-7-2018

Soledum® Kapseln 100 mg

Rote - Liste

12-7-2018

Morphin Merck® 100 mg

Rote - Liste

2-7-2018

ZEPATIER 50 mg/100 mg Filmtabletten

Rote - Liste

28-6-2018

Tramadol-CT 100 mg Retardkapseln

Rote - Liste

27-6-2018

Fluanxol Depot 10%, 100 mg/ml

Rote - Liste

25-6-2018

Thevier 50/100

Rote - Liste

22-6-2018

Fevarin® 100 mg Filmtabletten

Rote - Liste

14-6-2018

Gabapentin AbZ 100 mg Hartkapseln

Rote - Liste

12-6-2018

REMICADE 100 mg

Rote - Liste

11-6-2018

Kaletra® 100 mg/25 mg Filmtabletten

Rote - Liste

6-6-2018

Osyrol® 50-Lasix/Osyrol® 100-Lasix

Rote - Liste

5-6-2018

Viramune® 100 mg Retardtabletten

Rote - Liste