Lartruvo 500 mg/50 ml

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Lartruvo 500 mg/50 ml solution à diluer pour perfusion
  • Darreichungsform:
  • solution à diluer pour perfusion
  • Zusammensetzung:
  • olaratumabum 500 mg, L-histidinum, histidini hydrochloridum monohydricum, glycinum, natrii chloridum, mannitolum, polysorbatum 20, aqua ad iniectabilia q.s. ad solutionem pro 50 ml.
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • Biologische Medizin

Dokumenten

  • für die Allgemeinheit:
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Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Lartruvo 500 mg/50 ml solution à diluer pour perfusion
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Biotechnologika
  • Therapiebereich:
  • traitement des sarcomes des tissus mous

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • Swissmedic - Swiss Agency for Therapeutic Products
  • Zulassungsnummer:
  • 66352
  • Berechtigungsdatum:
  • 26-09-2017
  • Letzte Änderung:
  • 02-02-2018

Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels

Fachinformation

Lartruvo® 10 mg/ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung

Eli Lilly (Suisse) SA

Zusammensetzung

Wirkstoff: Olaratumab.

Hilfsstoffe: Histidin, Histidinhydrochlorid Monohydrat, Glycin, Natriumchlorid, Mannitol,

Polysorbat 20, Wasser für Injektionszwecke.

Galenische Form und Wirkstoffmenge pro Einheit

Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung.

Das Konzentrat ist eine sterile, klare bis leicht opaleszente und farblose bis leicht gelbliche Lösung

ohne sichtbare Partikel und frei von Konservierungsmitteln.

Durchstechflaschen mit 190 mg/19 ml und 500 mg/50 ml Olaratumab.

Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten

Lartruvo ist indiziert in Kombination mit Doxorubicin für die Behandlung von erwachsenen

Patienten mit fortgeschrittenem Weichgewebesarkom, wenn diese Patienten nicht für eine kurative

Behandlung (Operation oder Strahlentherapie) geeignet sind und wenn sie zuvor nicht mit

Doxorubicin behandelt wurden.

Daten zu Lartruvo in Kombination mit Doxorubicin bei Patienten mit gastrointestinalen

Stromatumoren (GIST) liegen nicht vor.

Dosierung/Anwendung

Die Initiierung und Überwachung der Therapie mit Olaratumab muss durch einen in der Onkologie

erfahrenen Arzt erfolgen. Patienten sollten während der Infusion auf Anzeichen und Symptome einer

infusionsbedingten Reaktion überwacht werden. Es muss sichergestellt sein, dass eine Ausrüstung

zur Reanimation verfügbar ist (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).

Die empfohlene Dosis Lartruvo beträgt 15 mg/kg als intravenöse Infusion über 60 Minuten an den

Tagen 1 und 8 eines 3-wöchigen Zyklus. Lartruvo wird zusätzlich zu Doxorubicin angewendet;

Doxorubicin wird an Tag 1 jedes Zyklus nach der Olaratumab-Infusion angewendet, für bis zu 8

Zyklen, gefolgt von Lartruvo Monotherapie bei Patienten ohne Tumor-Progress bis zum Auftreten

von Tumor-Progress oder nicht-akzeptabler Toxizität.

Prämedikation

Alle Patienten sollten eine Prämedikation mit einem Histamin H1 Antagonisten (z.B.

Diphenhydramin) und Dexamethason (oder eine äquivalente Medikation) erhalten, intravenös, 30 bis

60 Minuten vor den Olaratumab-Gaben an den Tagen 1 und 8 des ersten Zyklus. In den

nachfolgenden Zyklen sollte eine Prämedikation mit einem Histamin H1 Antagonisten (z.B.

Diphenhydramin) intravenös erfolgen, 30 bis 60 Minuten vor jeder Dosis von Olaratumab.

Bei Patienten mit infusionsbedingten Reaktionen (IRR) Grad 1 oder 2 sollte die Infusion

unterbrochen und nach Bedarf Paracetamol, ein Histamin H1 Antagonist und Dexamethason (oder

eine äquivalente Medikation) gegeben werden. Bei allen nachfolgenden Infusionen muss eine

Prämedikation mit folgenden Substanzen erfolgen (oder eine äquivalente Medikation):

Diphenhydramin-Hydrochlorid (intravenös), Paracetamol und Dexamethason.

Falls die intravenöse Gabe eines H1 Antagonisten nicht möglich ist, sollte eine äquivalente,

alternative Prämedikation erfolgen (z.B. Diphenhydramin-Hydrochlorid oral, mindestens 90 Minuten

vor der Infusion).

Dosisanpassungen für Olaratumab

Infusionsbedingte Reaktionen (IRR)

Nach Erholung des Patienten von einer IRR Grad 1 oder 2 (gemäss den Kriterien National Cancer

Institute Common Terminology Criteria for Adverse Events [NCI CTCAE]), muss die Olaratumab-

Infusionsrate für die Dauer der Infusion und für alle nachfolgenden Infusionen um 50% reduziert

werden (siehe Abschnitt «Dosierung/Anwendung, Prämedikation»). Olaratumab muss sofort und

endgültig abgesetzt werden, wenn eine IRR Grad 3 oder 4 auftritt (siehe Abschnitt «Warnhinweise

und Vorsichtsmassnahmen»).

Andere nicht-hämatologische Toxizitäten

Bei schwerwiegenden nicht-hämatologischen Toxizitäten Grad 3, die im Zusammenhang mit

Olaratumab gesehen werden, muss die Olaratumab-Dosis für alle weiteren Infusionen auf 12 mg/kg

reduziert werden.

Neutropenie

Falls ein neutropenisches Fieber/neutropenische Infektion oder eine Neutropenie Grad 4, länger als 1

Woche anhält, muss die Gabe von Olaratumab vorübergehend unterbrochen werden, bis die absolute

Neutrophilenzahl 1'000 µl oder mehr beträgt, anschliessend muss die Olaratumab-Dosis auf 12

mg/kg reduziert werden.

Bei Toxizitäten mit Zusammenhang mit Doxorubicin bitte die aktuelle Doxorubicin-Fachinformation

beachten.

Besondere Populationen

Ältere Patienten (>65 Jahre)

Studiendaten bei Patienten, die 65 Jahre oder älter sind, liegen nur in begrenztem Umfang vor. Es

werden keine Dosisreduzierungen nur wegen des Alters empfohlen.

Eingeschränkte Nierenfunktion

Es liegen keine gesicherten Studiendaten zu Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion vor.

Klinische Daten weisen darauf hin, dass Dosisanpassungen bei Patienten mit leichter oder moderater

Einschränkung der Nierenfunktion nicht erforderlich sind. Es gibt keine Daten zur Anwendung von

Olaratumab bei Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz (berechnete Kreatinin-Clearance <30

ml/min) (siehe Abschnitt «Pharmakokinetik»). Es werden keine Dosisreduzierungen empfohlen.

Eingeschränkte Leberfunktion

Es liegen keine gesicherten Studiendaten bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion vor.

Klinische Daten weisen darauf hin, dass Dosisanpassungen bei Patienten mit leichter oder moderater

Einschränkung der Leberfunktion nicht erforderlich sind. Es gibt keine Daten zur Anwendung von

Olaratumab bei Patienten mit schwerer Einschränkung der Leberfunktion (siehe Abschnitt

«Pharmakokinetik»). Es werden keine Dosisreduzierungen empfohlen.

Kinder und Jugendliche

Die Sicherheit und Wirksamkeit von Olaratumab bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 0 bis

18 Jahre ist nicht belegt.

Es liegen keine Daten vor.

Art der Anwendung

Nach der Verdünnung mit Natriumchlorid 0,9% Injektionslösung wird Olaratumab als intravenöse

Infusion über etwa 60 Minuten verabreicht. Bei grösseren Infusionsvolumina, die bei Patienten mit

höheren Dosierungen erforderlich sein können, muss die Infusionsdauer erhöht werden, sodass eine

maximale Infusionsrate von 25 mg/Minute nicht überschritten wird. Während der Infusion ist der

Patient auf Zeichen von infusionsbedingten Reaktionen zu beobachten (siehe Abschnitt

«Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen») und es muss sichergestellt sein, dass eine Ausrüstung

zur Reanimation verfügbar ist.

Hinweise zur Verdünnung des Arzneimittels vor der Anwendung, siehe Abschnitt «Sonstige

Hinweise, Hinweise für die Handhabung und Entsorgung», Verdünnung des Arzneimittels vor der

Anwendung.

Kontraindikationen

Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der im Abschnitt «Zusammensetzung»

genannten sonstigen Bestandteile.

Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen

Infusionsbedingte Reaktionen (IRR)

In klinischen Studien mit Olaratumab wurden infusionsbedingte Reaktionen (IRR) berichtet. Die

meisten Ereignisse traten während oder nach der ersten Olaratumab-Infusion auf. Die Symptome der

infusionsbedingten Reaktionen beinhalteten Hitzewallungen, Kurzatmigkeit, Bronchospasmen oder

Fieber/Schüttelfrost. Schwere Fälle manifestierten sich mit schwerer Hypotonie, anaphylaktischem

Schock oder Herzstillstand.

Schwere infusionsbedingte Reaktionen wie anaphylaktische Reaktionen können trotz der Gabe einer

Prämedikation auftreten. Das Risiko für anaphylaktische Reaktionen steht im Zusammenhang mit

erhöhten Werten von IgE Antikörpern gegen Galactose-α-1-3-Galactose, ohne dass normale Werte

das Risiko ausschliessen können.

Die Patienten müssen während der Infusion auf Zeichen einer IRR beobachtet werden und eine

Ausrüstung zur Reanimation muss verfügbar sein. Bei Patienten mit IRR Grad 3 oder 4 muss die

Behandlung mit Olaratumab sofort und endgültig beendet werden (siehe Abschnitt

«Dosierung/Anwendung» und Abschnitt «Unerwünschte Wirkungen»).

Neutropenie

Für Patienten, die Olaratumab und Doxorubicin erhalten, besteht das Risiko für eine Neutropenie.

Die Neutrophilenzahl sollte jeweils vor der Gabe von Olaratumab an Tag 1 und Tag 8 in jedem

Zyklus überprüft werden. Während der Behandlung mit Olaratumab und Doxorubicin sollte die

Neutrophilenzahl überwacht werden. Eine unterstützende Behandlung, wie mit Antibiotika oder G-

CSF, sollte nach lokalen Richtlinien gegeben werden. Für Neutropenie-bezogene Dosisanpassungen

(siehe Abschnitt «Dosierung/Anwendung»).

Hämorrhagische Ereignisse

Für Patienten, die Olaratumab und Doxorubicin erhalten, besteht das Risiko für hämorrhagische

Ereignisse. Die Thrombozytenzahl sollte jeweils vor der Gabe von Olaratumab an Tag 1 und Tag 8

in jedem Zyklus überprüft werden. Die Koagulationsparameter sollten bei Patienten mit einer

Prädisposition für Blutungen, z.B. bei Anwendung von Antikoagulantien, während der Behandlung

mit Olaratumab und Doxorubicin überwacht werden. In einer Studie mit Olaratumab in Kombination

mit liposomalem Doxorubicin trat ein Fall von tödlicher intrakranialer Hämorrhagie bei einem

Patienten auf, der während der Behandlung gestürzt war.

Kardiotoxizität

Doxorubicin ist kardiotoxisch in Abhängigkeit von der kumulativen Dosis. Die Fachinformation von

Doxorubicin für Empfehlungen zur kardialen Überwachung muss unbedingt beachtet werden.

In der Phase 2 Studie erhielten die Patienten in beiden Behandlungsarmen ab dem 5. Zyklus

Doxorubicin zusätzlich Dexrazoxan vor jeder Gabe von Doxorubicin, um das Risiko einer

Doxorubicin-bedingten Kardiotoxizität zu minimieren.

Leberfunktionseinschränkung

Die Fachinformation von Doxorubicin muss für eine angemessene Überwachung der Leberfunktion

und Dosisanpassungen von Doxorubicin bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion unbedingt

beachtet werden.

Interaktionen

Pharmakokinetische Wechselwirkungen zwischen Olaratumab und Doxorubicin wurden in einer

speziellen Interaktionsstudie (DDI Studie) nicht beobachtet.

Es wurden keine weiteren formalen DDI Studien mit Olaratumab und Arzneimitteln, die häufig bei

Krebspatienten verwendet werden, inklusive denen mit Weichgewebesarkom (z.B. Antiemetika,

Analgetika, Antidiarrhoika, orale Kontrazeptiva) durchgeführt. Da monoklonale Antikörper nicht

über Cytochrom P450 (CYP) Enzyme oder andere Arzneimittel-metabolisierende Enzyme

metabolisiert werden, ist nicht anzunehmen, dass eine Hemmung oder Induktion dieser Enzyme

durch eine Begleittherapie die Pharmakokinetik von Olaratumab beeinflusst. Im Gegenzug wird auch

von Olaratumab nicht erwartet, dass es einen Effekt auf die Pharmakokinetik von zeitgleich

gegebenen Arzneimitteln hat.

Die Gabe von Lebend- oder attenuierten Lebendimpfstoffen an immunsupprimierte Patienten, die

mit Chemotherapie (einschliesslich Doxorubicin) vorbehandelt wurden, kann zu schweren oder

tödlichen Infektionen führen. Impfungen mit einem Lebendimpfstoff sollten bei Patienten vermieden

werden, die Olaratumab in Kombination mit Doxorubicin erhalten.

Schwangerschaft/Stillzeit

Gebärfähige Frauen/Kontrazeption bei Frauen

Gebärfähige Frauen müssen angewiesen werden, während der Behandlung mit Olaratumab nicht

schwanger zu werden und müssen über die potentielle Gefährdung für die Schwangerschaft und den

Fetus aufgeklärt werden. Gebärfähige Frauen müssen während und bis zu 3 Monate nach Gabe der

letzten Dosis Olaratumab effektive Massnahmen zur Kontrazeption anwenden.

Schwangerschaft

Es gibt keine oder begrenzte Daten über die Anwendung von Olaratumab bei schwangeren Frauen.

Eine Studie zur Reproduktions- und Entwicklungstoxizität mit einem anti-murinen PDGFRα

Antikörper bei Mäusen zeigte fetale Missbildungen und Skelettveränderungen (siehe Abschnitt

«Präklinische Daten»). Auf Grundlage des Wirkmechanismus (siehe Abschnitt

«Eigenschaften/Wirkungen») kann Olaratumab den Fetus schädigen. Olaratumab unterbricht die

PDGFR-α Signaltransduktion und kann unerwünschte Wirkungen bei kritischen Aspekten der

embryofetalen Entwicklung haben. Lartruvo ist nicht empfohlen während der Schwangerschaft oder

bei gebärfähigen Frauen, die keine Kontrazeption anwenden. Lartruvo darf nur eingesetzt werden,

wenn der mögliche Nutzen für die Mutter das potentielle Risiko für den Fetus rechtfertigt.

Schwangere Frauen müssen über die potentielle Gefährdung für den Fetus aufgeklärt werden.

Stillzeit

Es ist nicht bekannt, ob Olaratumab in die Muttermilch übergeht. Studien zum Einfluss von

Olaratumab auf die Milchbildung oder auf das Vorhandensein von Olaratumab in der Muttermilch

wurden nicht durchgeführt. Humane IgG werden in die Muttermilch ausgeschieden, jedoch lassen

publizierte Daten vermuten, dass Antikörper in der Muttermilch nicht in substanzieller Menge in den

Kreislauf von Neugeborenen und Säuglingen eintreten. Ein Risiko für das Neugeborene/den

Säugling kann nicht ausgeschlossen werden. Aufgrund des potentiellen Risikos für schwerwiegende

unerwünschte Ereignisse von Olaratumab bei Säuglingen sollten Frauen angewiesen werden, dass

das Stillen während der Therapie mit Olaratumab und bis mindestens 3 Monate nach der letzten

Dosis nicht empfohlen wird.

Fertilität

Daten zur Auswirkung von Olaratumab auf die Fertilität des Menschen sind nicht vorhanden.

Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von Maschinen

Es wurden keine entsprechenden Studien durchgeführt.

Olaratumab hat möglicherweise einen geringen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die

Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen. Wegen des häufigen Auftretens von Müdigkeit sollten

Patienten darauf hingewiesen werden, beim Fahren oder Bedienen von Maschinen vorsichtig zu sein.

Unerwünschte Wirkungen

Mit Olaratumab behandelte Patienten aus der Phase 2 Studie

Im Behandlungsarm Olaratumab plus Doxorubicin waren die meisten schwerwiegenden (Grad ≥3)

Nebenwirkungen Neutropenie (54,7%) und muskuloskelettale Schmerzen (7,8%).

Die am häufigsten auftretenden Nebenwirkungen waren Übelkeit, muskuloskelettale Schmerzen,

Neutropenie und Mukositis.

Die für Doxorubicin bekannten Toxizitäten, die in der Kombination von Olaratumab und

Doxorubicin beobachtet wurden, beinhalteten Müdigkeit, Anämie, Thrombozytopenie und Alopezie.

Bitte beachten Sie für alle Nebenwirkungen in Bezug auf Doxorubicin die entsprechende

Fachinformation.

Die folgende Tabelle zeigt die Häufigkeit und Schwere der Nebenwirkungen, die bei mit Olaratumab

behandelten Patienten während des Phase II Abschnitts der Phase Ib/II Studie mit Olaratumab in

Kombination mit Doxorubicin bei Weichgewebesarkom aufgetreten sind. Die Häufigkeiten sind wie

folgt definiert: Sehr häufig (≥1/10); Häufig (≥1/100 bis <1/10); Gelegentlich (≥1/1'000 bis <1/100);

Selten (≥1/10'000 bis <1/1'000); Sehr selten (<1/10'000)

Tabelle 1: Nebenwirkungen bei Patienten unter Olaratumab plus Doxorubicin bei

Weichgewebesarkom während des Phase II Anteils der Studie Phase Ib/II

Systemorganklasse

Häufigkeit

Ereignisa

Olaratumab plus

Doxorubicin

(n = 64)

Doxorubicin

(n = 65)

Toxizität

alle

Grade

Grad ≥3

Toxozität

Toxizität

alle

Grade

Grad ≥3

Toxizität

Erkrankungen des Blutes

und des Lymphsystems

Sehr

häufig

Neutropenie

Häufig

Lymphopenie

Erkrankungen des

Nervensystems

Sehr

häufig

Kopfschmerzen

Erkrankungen des

Gastrointestinaltrakts

Sehr

häufig

Diarrhoe

Sehr

häufig

Mukositis

Sehr

häufig

Übelkeit

Sehr

häufig

Erbrechen

Bauchschmerzen

Skelettmuskulatur-,

Bindegewebs- und

Knochenerkrankungen

Sehr

häufig

Muskuloskeletale

Schmerzen

Allgemeine

Erkrankungen und

Beschwerden am

Verabreichungsort

Sehr

häufig

Infusionsbedingte

Reaktionen

a Siehe NCI CTCAE-Kriterien (Version 4.03) für jeden Toxizitätsgrad

Überdosierung

Es gibt keine Erfahrungen mit einer Überdosierung von Lartruvo in klinischen Studien am

Menschen. Lartruvo wurde in einer Phase 1 Studie mit bis zu 20 mg/kg an Tag 1 und 8 eines 21-

tägigen Zyklus eingesetzt, ohne eine maximal tolerierbare Dosis zu erreichen. Im Fall einer

Überdosierung sollte eine unterstützende Therapie erfolgen. Es ist kein spezifisches Antidot für

Olaratumab bekannt.

Eigenschaften/Wirkungen

ATC Code: L01XC27, antineoplastische Substanzen, monoklonale Antikörper

Wirkmechanismus

Der PDGFR- α (Platelet derived growth factor Rezeptor-α) wird auf Tumor- und Stromazellen

exprimiert. Der PDGF-Signalweg ist bedeutsam für Tumorzell-Proliferation, Metastasierung und

Mikroumgebung des Tumors. Olaratumab ist ein PDGFR-α Antagonist. Olaratumab ist ein

zielgerichteter, rekombinanter, monoklonaler, vollständig humaner Antikörper des Typs

Immunglobulin G Subklasse 1 (IgG1), der spezifisch an PDGFR-α bindet, so die Bindung von PDGF

AA, -BB und -CC hemmt und die Rezeptoraktivierung inhibiert. In vitro hemmte Olaratumab die

PDGFR-α Signalkaskade bei Tumor- und Bindegewebszellen. Zudem wurde in vivo belegt, dass

Olaratumab die PDGFR-α Signaltransduktion in Tumorzellen unterbricht und das Tumorwachstum

hemmt.

Klinische Wirksamkeit und Sicherheit

Die Wirksamkeit und Sicherheit von Olaratumab wurde in Studie I5B-IE-JGDG untersucht, eine

multizentrische Studie Phase Ib/II bei Anthrazyklin-naiven Patienten mit histologisch oder

zytologisch bestätigtem fortgeschrittenem Weichgewebesarkom, die nicht für eine kurative

Behandlung (Operation oder Strahlentherapie) geeignet waren. Patienten mit gastrointestinalen

Stromatumoren (GIST) oder Kaposi-Sarkom wurden nicht eingeschlossen. Der Phase II-Anteil der

Studie war eine randomisierte, offene Studie mit Olaratumab plus Doxorubicin versus Doxorubicin

als Monotherapie. Insgesamt wurden 133 Patienten randomisiert (66 in den Arm Olaratumab plus

Doxorubicin und 67 in den Arm Doxorubicin). Davon erhielten 129 mindestens eine Dosis der

Studientherapie (64 im Arm Olaratumab plus Doxorubicin und 65 im Arm Doxorubicin). Die

Patienten mussten ein histologisch oder zytologisch bestätigtes, fortgeschrittenes

Weichgewebesarkom und einen ECOG-Performance-Status von 0-2 haben. Die Randomisierung

wurde stratifiziert nach PDGFRα-Expression (positiv versus negativ), Anzahl vorheriger

Behandlungslinien (0 versus 1 oder mehr Linien), histologischem Tumortyp (Leiomyosarkom,

Synovialsarkom und andere) und ECOG-Performance-Status (0 oder 1 versus 2).

Die Patienten wurden in einem 1:1 Verhältnis randomisiert, um entweder Olaratumab (15 mg/kg) an

Tag 1 und Tag 8 plus Doxorubicin (75 mg/m2) an Tag 1 jedes 21-Tage-Zyklus für insgesamt bis zu 8

Zyklen zu erhalten oder Doxorubicin (75 mg/m2) allein an Tag 1 jedes 21-Tage-Zyklus für

insgesamt bis zu 8 Zyklen. Olaratumab und Doxorubicin wurden als intravenöse Infusion

verabreicht. In beiden Behandlungsarmen konnte nach Entscheidung des Prüfarztes in den Zyklen 5

bis 8 Dexrazoxan (dosiert in einem Verhältnis von 10:1 zur verabreichten Doxorubicin Dosis) an Tag

1 jedes Zyklus gegeben werden, um mögliche Doxorubicin-Kardiotoxizität zu reduzieren. Alle

Patienten, die mehr als 4 Zyklen Doxorubicin erhalten hatten, erhielten Dexrazoxan. Patienten im

Arm Olaratumab plus Doxorubicin konnten Olaratumab als Monotherapie fortführen bis zum

Auftreten eines Tumorprogresses, einer nicht-akzeptablen Toxizität oder bis zum Therapieabbruch

aus anderem Grund.

Demographische Daten und Charakteristika zu Behandlungsbeginn waren im Phase II Anteil der

klinischen Studie vergleichbar zwischen den Therapiearmen. Das mediane Alter betrug 58 Jahre, 42

Patienten waren > 65 Jahre. Mehr als 25 unterschiedliche Subtypen von Weichgewebesarkomen

waren in der Studie vertreten, am häufigsten Leiomyosarkom, undifferenziertes pleomorphes Sarkom

und Liposarkom. Die Patienten hatten zuvor für die fortgeschrittene Erkrankung 0 - 4 Therapielinien

erhalten, jedoch kein Anthrazyklin. Nach Studienende erhielt eine vergleichbare Zahl von Patienten

in beiden Studienarmen weitere Therapien.

Die mediane kumulative Dosis von Doxorubicin betrug 488 mg/m2 im Behandlungarm Olaratumab

plus Doxorubicin und 300 mg/m2 im Behandlungsarm Doxorubicin allein. Die Studie zeigte in einer

verblindeten, unabhängigen Beurteilung ein medianes PFS von 4,4 Monaten im Kontroll- und 8,2

Monaten im Studienarm (HR = 0,670; p = 0,12). Das mediane Gesamtüberleben war im

Behandlungsarm Olaratumab plus Doxorubicin statistisch signifikant um 11,8 Monate verlängert im

Vergleich zu Doxorubicin alleine (HR = 0,463; 95% KI 0,30–0,71). Das mediane Gesamtüberleben

betrug 26,5 Monate im Behandlungsarm Olaratumab plus Doxorubicin im Vergleich zu 14,7 Monate

unter Doxorubicin Monotherapie. In allen vorher festgelegten Subgruppen, einschliesslich den zwei

histologischen Subtypen Leiomyosarkom und Nicht-Leiomyosarkom, ECOG PS, Geschlecht,

ethnische Abstammung und Alter wurden Verbesserungen im Gesamtüberleben konsistent

beobachtet.

Ein klinisch relevanter Unterschied der Doxorubicin-Kardiotoxizität zwischen den beiden

Behandlungsarmen wurde nicht festgestellt.

Eine niedrige Inzidenz von während der Therapie aufgetretenen Antikörpern und neutralisierenden

Antikörpern wurde in Studien-Proben festgestellt.

Pharmakokinetik

Resorption

Olaratumab wird nur als intravenöse Infusion verabreicht.

Verteilung

Basierend auf der populations-pharmakokinetischen Analyse (PopPK) betrug das mittlere (CV %)

Verteilungsvolumen von Olaratumab im Steady state (Vss) 7,7 l (16%).

Elimination

Basierend auf der PopPK betrug die mittlere (CV %) Clearance von Olaratumab 0,56 l/Tag (33%).

Dies entspricht einer mittleren terminalen Halbwertszeit von etwa 11 Tagen.

Kinetik spezieller Patientengruppen

Basierend auf der PopPK hatten Alter, Geschlecht und ethnische Abstammung keine klinisch

bedeutsame Auswirkung auf die Pharmakokinetik von Olaratumab. Clearance und

Verteilungsvolumen zeigten eine positive Korrelation mit dem Körpergewicht.

Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion

Gesonderte Studien zu den Auswirkungen einer eingeschränkten Nierenfunktion auf die

Pharmakokinetik von Olaratumab wurden nicht durchgeführt. Basierend auf der PopPK Analyse

zeigten sich keine klinisch bedeutsamen Unterschiede bei der Clearance von Olaratumab bei

Patienten mit leichter (kalkulierte Creatinine Clearance [CLcr] 60-89 ml/min, n = 43) oder

mittelschwerer (CLcr 30-59 ml/min, n = 15) Einschränkung der Nierenfunktion im Vergleich zu

Patienten mit normaler Nierenfunktion (CLcr ≥90 ml/min, n = 85). Es sind keine Daten vorhanden

von Patienten mit schwerer Einschränkung der Nierenfunktion (CLcr 15-29 ml/min).

Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion

Gesonderte Studien zu den Auswirkungen einer eingeschränkten Leberfunktion auf die

Pharmakokinetik von Olaratumab wurden nicht durchgeführt. Basierend auf der PopPK Analyse

zeigten sich keine klinisch bedeutsamen Unterschiede bei der Clearance von Olaratumab bei

Patienten mit leichter (Gesamtbilirubin innerhalb des oberen Normwertes [ULN, upper limit of

normal] und AST > ULN, oder Gesamtbilirubin >1,0-1,5× ULN bei jeglichem AST, n = 16) oder

mittelschwerer (Gesamtbilirubin >1,5-3,0× ULN, n = 1) Einschränkung der Leberfunktion im

Vergleich zu Patienten mit normaler Leberfunktion (Gesamtbilirubin und AST < ULN, n = 126). Es

sind keine Daten vorhanden von Patienten mit schwerer Einschränkung der Leberfunktion

(Gesamtbilirubin >3,0× ULN und jeglicher AST).

Präklinische Daten

Offensichtlich mit der Olaratumab-Therapie zusammenhängende unerwünschte Wirkungen wurden

in den Studien bei Cynomolgus-Affen nicht beobachtet. Daher entsprach der NOAEL (no-

observable-adverse-effect level) der höchsten getesteten Dosis (75 mg/kg) in der Studie mit der

längsten Dauer (39 Wochen). Es wurden keine Studien an Tieren durchgeführt, um Olaratumab in

Bezug auf sein Potential zur Karzinogenität, Genotoxizität oder Einschränkung der Fertilität zu

testen. Auf Grundlage des Wirkmechanismus (siehe Abschnitt «Eigenschaften/Wirkungen») kann

Olaratumab den Fötus schädigen. Olaratumab unterbricht die PDGFR-α Signalkaskade und kann

unerwünschte Wirkungen bei kritischen Aspekten der embryofetalen Entwicklung haben. Die

Verabreichung von 50 und 150 mg/kg eines anti-murinen PDGFRα-Surrogat-Antikörpers an

schwangere Mäuse während der Organogenese verursachte verstärkte Fehlbildungen (abnormale

Augenlidentwicklungen) und Skelettveränderungen (zusätzliche frontale/parietale Verknöcherung).

Die fetalen Effekte in Mäusen, die den Surrogat-Antikörper verabreicht bekommen hatten, traten bei

Dosierungen auf, die unterhalb der AUC-Exposition der maximal empfohlenen humanen Dosis von

15 mg/kg Olaratumab lagen.

Sonstige Hinweise

Inkompatibilitäten

Nicht mit Dextrose-haltigen Lösungen zeitgleich geben oder mischen.

Haltbarkeit

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet

werden.

Nach Zubereitung

Das Präparat enthält keine Konservierungsmittel und die zubereitete Lösung soll daher unverzüglich

angewendet werden. Sofern nicht unverzüglich angewendet, kann die zubereitete Lösung bis zu 24

Stunden bei 2 °C bis 8 °C aufbewahrt werden und zusätzlich bis zu 8 Stunden bei Raumtemperatur

(bis zu 25 °C), vorausgesetzt die Zubereitung hat unter angemessenen aseptischen Bedingungen

stattgefunden. Die Aufbewahrungszeit beinhaltet die Dauer der Infusion. Die Olaratumab

Infusionslösung darf nicht eingefroren oder geschüttelt werden.

Besondere Lagerungshinweise

Ausserhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.

Im Kühlschrank lagern (2 °C-8 °C).

Nicht einfrieren.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Aufbewahrungsbedingungen nach Zubereitung des Arzneimittels, siehe Abschnitt «Haltbarkeit».

Hinweise für die Handhabung und Entsorgung

·Schütteln Sie nicht die Durchstechflasche.

·Verwenden Sie bei der Zubereitung der Infusionslösung eine aseptische Technik, um die Sterilität

der zubereiteten Lösung sicherzustellen.

·Jede Durchstechflasche ist nur für den einmaligen Gebrauch bestimmt. Überprüfen Sie den Inhalt

der Durchstechflaschen vor der Verdünnung auf sichtbare Partikel und Verfärbungen (das

Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung sollte klar bis leicht opaleszent, farblos bis leicht

gelblich und frei von sichtbaren Partikeln sein). Wenn Sie sichtbare Partikel und Verfärbungen

feststellen, entsorgen Sie die Durchstechflasche. Berechnen Sie Dosis und Volumen von Olaratumab,

wie es zur Herstellung einer Infusionslösung benötigt wird. Eine Durchstechflasche enthält 190 mg

oder 500 mg als 10 mg/ml Lösung Olaratumab. Verwenden Sie nur Natriumchlorid 0,9%

Injektionslösung als Verdünnungsmittel.

Bei Nutzung von vorgefüllten Infusionsbehältnissen:

Basierend auf dem berechneten Volumen Olaratumab entnehmen Sie das entsprechende Volumen

der Natriumchlorid 0,9% Injektionslösung aus dem vorgefüllten 250 ml Infusionsbehältnis.

Überführen Sie das berechnete Volumen Olaratumab auf aseptische Weise in das Infusionsbehältnis.

Das Endvolumen in dem Behältnis sollte 250 ml betragen. Das Behältnis soll vorsichtig gewendet

werden, um eine adäquate Durchmischung sicherzustellen. Die Infusionslösung NICHT

SCHÜTTELN und NICHT EINFRIEREN.

Bei Nutzung von leeren Infusionsbehältnissen:

Überführen Sie auf aseptische Weise das berechnete Volumen Olaratumab in das leere

Infusionsbehältnis. Geben Sie eine entsprechende Menge Natriumchlorid 0,9% Injektionslösung in

das Infusionsbehältnis für ein Endvolumen von 250 ml. Das Behältnis soll vorsichtig gewendet

werden, um eine adäquate Durchmischung sicherzustellen. Die Infusionslösung NICHT

SCHÜTTELN und NICHT EINFRIEREN.

Verwerfen Sie die nicht genutzte Menge an Olaratumab, die in der Durchstechflasche verbleibt, da

das Präparat keine antimikrobiellen Konservierungsmittel enthält.

Die Olaratumab-Infusionslösung wird unter Verwendung eines separaten Infusionsbestecks als

intravenöse Infusion über 60 Minuten angewendet. Nach Ende der Infusion muss das

Infusionsbesteck mit steriler Natriumchlorid 0,9% Lösung zur Injektion gespült werden.

Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den lokalen Anforderungen zu

beseitigen.

Zulassungsnummer

66352 (Swissmedic).

Packungen

1 Durchstechflasche zu 190 mg/19 ml (A)

1 Durchstechflasche zu 500 mg/50 ml (A)

Zulassungsinhaberin

Eli Lilly (Suisse) SA, Vernier/Genève.

Stand der Information

September 2017.

  • Das Informationsblatt für dieses Produkt ist derzeit nicht verfügbar, können Sie eine Anfrage an unseren Kundendienst zu senden und wir werden Sie benachrichtigen, sobald wir in der Lage, um es zu erhalten.

    Fordern Sie das Informationsblatt für die Öffentlichkeit.



  • Dokumente in anderen Sprachen zur Verfügung hier

21-5-2018

Melanie Wholesale Inc. Issues Allergy Alert on Undeclared Peanuts in Melanie Mini Cookies with Caramel Flavor

Melanie Wholesale Inc. Issues Allergy Alert on Undeclared Peanuts in Melanie Mini Cookies with Caramel Flavor

Melanie Wholesale Inc. of Brooklyn, NY is recalling its 17.6 oz (500g) package of “Melanie Mini Cookies with Caramel Flavor”, because they contain undeclared peanuts. People who have allergies to peanuts run the risk of serious or life-threatening allergic reaction if they consume these products.

FDA - U.S. Food and Drug Administration

21-5-2018

Melanie Wholesale Issues Allergy Alert on Undeclared Peanuts in Cookies

Melanie Wholesale Issues Allergy Alert on Undeclared Peanuts in Cookies

Melanie Wholesale Inc. of Brooklyn, NY is recalling its 17.6 oz (500g) package of “Melanie Liubitelskie Cookies”, because they contain undeclared peanuts. People who have allergies to peanuts run the risk of serious or life-threatening allergic reaction if they consume these products.

FDA - U.S. Food and Drug Administration

17-5-2018

ufamed Colistin 500 ad us. vet., Arzneimittelvormischung

ufamed Colistin 500 ad us. vet., Arzneimittelvormischung

● Verzicht Packungsgrösse 25 kg

Institut für Veterinärpharmakologie und toxikologie

11-5-2018

Cevazuril 50 mg/ml ad us. vet., orale Suspension

Cevazuril 50 mg/ml ad us. vet., orale Suspension

● Verfügbarkeit: nicht erhältlich (Ausverkauft / Nicht lieferbar)

Institut für Veterinärpharmakologie und toxikologie

25-5-2018

Daivonex 50 Mikrogramm/g Creme

Rote - Liste

25-5-2018

Daivonex® 50 µg/g Salbe

Rote - Liste

22-5-2018

Juluca 50 mg/25 mg Filmtabletten

Rote - Liste

18-5-2018

Tetracyclin Wolff® 500 mg

Rote - Liste

17-5-2018

Biseko® 50 g/l Infusionslösung

Rote - Liste

15-5-2018

OCTANATE 250/500/1000

Rote - Liste

14-5-2018

REYATAZ® 50 mg Pulver zum Einnehmen

Rote - Liste

14-5-2018

Ideos 500 mg/400 IE Kautabletten

Rote - Liste

14-5-2018

Riluzol-Hormosan 50 mg Filmtabletten

Rote - Liste

8-5-2018

50% RUBBING (Isopropyl Alcohol) Liquid [Greenbrier International, Inc.]

50% RUBBING (Isopropyl Alcohol) Liquid [Greenbrier International, Inc.]

Updated Date: May 8, 2018 EST

US - DailyMed

8-5-2018

Beclorhinol® aquosum 50 Mikrogramm

Rote - Liste

8-5-2018

Lynparza® 50 mg Hartkapseln

Rote - Liste

7-5-2018

Syrea® 500 mg Kapsel

Rote - Liste

4-5-2018

50% RUBBING (Isopropyl Alcohol) Liquid [Family Dollar Services, Inc]

50% RUBBING (Isopropyl Alcohol) Liquid [Family Dollar Services, Inc]

Updated Date: May 4, 2018 EST

US - DailyMed

4-5-2018

BRYOPHYLLUM E FOL. 50% SPECIAL ORDER Liquid [Uriel Pharmacy Inc.]

BRYOPHYLLUM E FOL. 50% SPECIAL ORDER Liquid [Uriel Pharmacy Inc.]

Updated Date: May 4, 2018 EST

US - DailyMed

4-5-2018

BRYOPHYLLUM 50% Powder [Uriel Pharmacy Inc.]

BRYOPHYLLUM 50% Powder [Uriel Pharmacy Inc.]

Updated Date: May 4, 2018 EST

US - DailyMed

4-5-2018

Tramal® Kapseln, 50 mg, Hartkapseln

Rote - Liste

3-5-2018

Pletal® 50 mg/100 mg Tabletten

Rote - Liste

1-5-2018

After Age 50, Yearly Eye Checks May Catch Common Cause of Vision Loss

After Age 50, Yearly Eye Checks May Catch Common Cause of Vision Loss

Title: After Age 50, Yearly Eye Checks May Catch Common Cause of Vision LossCategory: Health NewsCreated: 4/28/2018 12:00:00 AMLast Editorial Review: 4/30/2018 12:00:00 AM

US - MedicineNet