Lansomylan

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Lansomylan Magensaftresistente Hartkapsel 30 mg
  • Dosierung:
  • 30 mg
  • Darreichungsform:
  • Magensaftresistente Hartkapsel
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

  • Information für medizinisches Fachpersonal:
  • Das Informationsblatt für dieses Produkt ist derzeit nicht verfügbar, können Sie eine Anfrage an unseren Kundendienst zu senden und wir werden Sie benachrichtigen, sobald wir in der Lage, um es zu erhalten.


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Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Lansomylan Magensaftresistente Hartkapsel 30 mg
    Belgien
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Protonen-Pumpen-Hemmer

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AFMPS - Agence Fédérale des Médicaments et des Produits de Santé - Belgium
  • Zulassungsnummer:
  • BE390993
  • Letzte Änderung:
  • 12-04-2018

Packungsbeilage

Packungsbeilage

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR PATIENTEN

Lansomylan 15 mg magensaftresistente Kapseln

Lansomylan 30 mg magensaftresistente Kapseln

Lansoprazol

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme

dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals

lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte

weiter. Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen

Beschwerden haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben

sind. Siehe Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was ist Lansomylan und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Einnahme von Lansomylan beachten?

Wie ist Lansomylan einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Lansomylan aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

WAS IST LANSOMYLAN UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?

Der Wirkstoff in Ihrem Arzneimittel ist Lansoprazol, ein Protonenpumpenhemmer.

Protonenpumpenhemmer verringern die Menge an Säure, die Ihr Magen produziert.

Ihr Arzt kann Ihnen Lansomylan für die folgenden Zustände verschreiben:

Behandlung von Zwölffingerdarm- und Magengeschwüren;

Behandlung von Speiseröhrenentzündung (Refluxösophagitis);

Vorbeugung von Refluxösophagitis;

Behandlung von Sodbrennen und Aufstoßen von Magensäure;

Behandlung von Infektionen, die durch die Bakterie Helicobacter pylori verursacht sind,

bei gleichzeitiger Verabreichung mit Antibiotika;

Behandlung oder Vorbeugung von Zwölffingerdarm- oder Magengeschwüren bei

Patienten, die konstant mit NSAR (gegen Schmerzen oder Entzündung) behandelt

werden müssen;

Behandlung des Zollinger-Ellison-Syndroms.

Ihr Arzt hat Ihnen Lansomylan vielleicht für eine andere Anzeige oder in einer anderen Dosis

verschrieben, als in dieser Gebrauchsinformation angeführt. Halten Sie sich bei der

Einnahme Ihres Arzneimittels bitte immer an die Anweisungen Ihres Arztes.

WAS SOLLTEN SIE VOR DER EINNAHME VON LANSOMYLAN BEACHTEN?

Lansomylan darf nicht eingenommen werden,

wenn Sie allergisch gegen Lansoprazol oder einen der in Abschnitt 6. genannten

sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind;

Packungsbeilage

wenn Sie ein Arzneimittel zur Behandlung virusbedingter Infektionen einnehmen, das

Atazanavir genannt wird (wird zur Behandlung von HIV angewendet).

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Lansomylan einnehmen,

wenn Sie jemals infolge einer Behandlung mit einem mit Lansoprazol vergleichbaren

Arzneimittel, das ebenfalls die Magensäure reduziert, Hautreaktionen festgestellt haben;

wenn bei Ihnen ein bestimmter Bluttest (Chromogranin A) geplant ist.

Falls bei Ihnen ein Hautausschlag auftritt, insbesondere in den der Sonne ausgesetzten

Hautbereichen, informieren Sie unverzüglich Ihren Arzt, da Sie die Behandlung mit

Lansoprazol eventuell abbrechen sollten. Vergessen Sie nicht, auch andere

gesundheitsschädliche Auswirkungen wie Gelenkschmerzen zu erwähnen.

Informieren Sie Ihren Arzt bitte, wenn Sie an einer schweren Lebererkrankung leiden. Der

Arzt muss Ihre Dosis möglicherweise anpassen.

Ihr Arzt wird vielleicht eine zusätzliche Untersuchung, sog. Endoskopie, durchführen - oder

hat dies bereits getan, um Ihre Krankheit zu diagnostizieren und/oder eine bösartige

Erkrankung auszuschließen.

Wenn während der Behandlung mit Lansoprazol Durchfall auftritt, wenden Sie sich sofort an

Ihren Arzt, da Lansoprazol mit einem geringen Anstieg von infektiösem Durchfall in

Zusammenhang gebracht wurde.

Wenn Ihr Arzt Ihnen Lansoprazol zusätzlich zu anderen Arzneimitteln zur Behandlung von

Helicobacter pylori-Infektionen (Antibiotika) oder zusammen mit entzündungshemmenden

Arzneimitteln zur Behandlung Ihrer schmerzhaften oder rheumatischen Erkrankung

verschrieben hat, lesen Sie bitte auch die Gebrauchsinformationen dieser Arzneimittel

sorgfältig durch.

Die Einnahme eines Protonenpumpenhemmers wie Lansomylan, insbesondere über einen

Zeitraum von mehr als einem Jahr, kann Ihr Risiko auf eine Fraktur in der Hüfte, im

Handgelenk oder in der Wirbelsäule geringfügig erhöhen. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn

Sie Osteoporose haben oder wenn Sie Kortikosteroide einnehmen (was das Risiko auf

Osteoporose erhöhen kann).

Wenn Sie Lansomylan langfristig einnehmen (länger als 1 Jahr), wird Sie Ihr Arzt

wahrscheinlich regelmäßig untersuchen. Sie müssen über neue und außergewöhnliche

Symptome und Umstände sprechen, wenn Sie Ihren Arzt sehen.

Einnahme von Lansomylan zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich

andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel

einzunehmen, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Informieren Sie Ihren Arzt auf jeden Fall, wenn Sie Arzneimittel einnehmen, die einen der

folgenden Wirkstoffe enthalten:

Atazanavir (zur Behandlung einer HIV-Infektion). Nehmen Sie Lansoprazol nicht

gleichzeitig mit Atazanavir ein (siehe: „Lansomylan darf nicht eingenommen werden“);

Ketoconazol, Itraconazol, Rifampicin (zur Behandlung von Infektionen);

Digoxin (zur Behandlung von Herzproblemen);

Theophyllin (zur Behandlung von Asthma);

Packungsbeilage

Tacrolimus (zur Vorbeugung von Abstoßungsreaktionen nach einer

Organtransplantation);

Fluvoxamin (zur Behandlung von Depressionen und anderen psychiatrischen

Erkrankungen);

Antazida (zur Behandlung von Sodbrennen und Aufstoßen von Magensäure);

Sucralfat (zur Behandlung von Geschwüren);

Johanniskraut (Hypericum perforatum) (zur Behandlung von leichter Depression).

Einnahme von Lansomylan zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Für ein optimales Resultat Ihres Arzneimittels nehmen Sie Lansomylan mindestens 30

Minuten vor einer Mahlzeit ein.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder

beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels

Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Nebenwirkungen wie Schwindel, Benommenheit, Müdigkeit und Sehstörungen können

manchmal bei Patienten vorkommen, die Lansomylan einnehmen. Wenn Sie solche

Nebenwirkungen feststellen, müssen Sie vorsichtig sein, da Ihre Reaktionsfähigkeit

herabgesetzt sein könnte. Wenn Sie betroffen sind, dürfen Sie keine Fahrzeuge führen oder

Maschinen bedienen.

Sie müssen in Eigenverantwortung entscheiden, ob Sie in der Lage sind, ein Kraftfahrzeug

zu lenken oder andere Aufgaben auszuführen, die erhöhte Konzentration erfordern. Wegen

ihrer Wirkungen oder Nebenwirkungen ist Ihre Einnahme von Arzneimitteln einer der

Faktoren, die Ihre Fähigkeit zur sicheren Ausführung dieser Tätigkeiten beeinträchtigen

können (Siehe Abschnitt 4).

Lansomylan enthält Sucrose

Bitte nehmen Sie Lansomylan erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen

bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden.

WIE IST LANSOMYLAN EINZUNEHMEN?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker

ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die Dosis Lansomylan hängt von Ihrem Zustand ab. Die empfohlenen Dosierungen von

Lansomylan für Erwachsene sind weiter unten angeführt. Ihr Arzt wird Ihnen gelegentlich

eine andere Dosis verschreiben und wird Ihnen sagen, wie lange Ihre Behandlung dauern

wird.

Behandlung von Sodbrennen und Aufstoßen von Magensäure: eine 15-mg- oder 30-mg-

Kapsel täglich 4 Wochen lang. Wenn die Symptome andauern, müssen Sie das mit Ihrem

Arzt besprechen. Wenn Ihre Symptome innerhalb 4 Wochen nicht gelindert sind, wenden Sie

sich bitte an Ihren Arzt.

Behandlung von Zwölffingerdarmgeschwüren: eine 30-mg-Kapsel täglich 2 Wochen lang.

Behandlung von Magengeschwüren: eine 30-mg-Kapsel täglich 4 Wochen lang.

Packungsbeilage

Behandlung von Speiseröhrenentzündung (Refluxösophagitis): eine 30-mg-Kapsel

täglich 4 Wochen lang.

Langzeitvorbeugung von Refluxösophagitis: eine 15-mg-Kapsel täglich, Ihr Arzt kann Ihre

Dosis auf eine 30-mg-Kapsel täglich erhöhen.

Behandlung einer Infektion durch Helicobacter pylori: die empfohlene Dosis beträgt eine

30-mg-Kapsel in Kombination mit zwei verschiedenen Antibiotika morgens und eine 30-mg-

Kapsel in Kombination mit zwei verschiedenen Antibiotika abends. Die Behandlung ist

üblicherweise täglich 7 Tage lang einzuhalten.

Die empfohlenen Kombinationen mit Antibiotika sind:

30 mg Lansomylan zusammen mit 250-500 mg Clarithromycin und 1000 mg Amoxicillin;

30 mg Lansomylan zusammen mit 250 mg Clarithromycin und 400-500 mg

Metronidazol.

Wenn Sie wegen einer Infektion aufgrund eines Geschwürs behandelt werden, ist es

unwahrscheinlich, dass Ihr Geschwür wieder auftritt, wenn Sie mit Erfolg behandelt wurden.

Damit Ihr Arzneimittel optimal wirken kann, müssen Sie es zum richtigen Zeitpunkt

einnehmen und dürfen Sie keine Dosis vergessen.

Behandlung von Zwölffingerdarm- oder Magengeschwüren bei Patienten, die

ununterbrochen mit NSAR behandelt werden müssen: eine 30-mg-Kapsel täglich 4

Wochen lang.

Vorbeugung von Zwölffingerdarm- oder Magengeschwüren bei Patienten, die

ununterbrochen mit NSAR behandelt werden müssen: eine 15-mg-Kapsel täglich, Ihr

Arzt kann Ihre Dosis auf eine 30-mg-Kapsel täglich erhöhen.

Zollinger-Ellison-Syndrom: die übliche Anfangsdosis beträgt zwei 30-mg-Kapseln täglich,

danach kann Ihr Arzt die Dosis je nach Ihrer Reaktion auf Lansomylan individuell anpassen.

Art der Anwendung

Schlucken Sie die Kapsel unzerkaut mit einem Glas Wasser vor einer Mahlzeit. Wenn Sie

Schwierigkeiten haben, die Kapseln zu schlucken, kann Ihnen Ihr Arzt andere Methoden zur

Einnahme Ihres Arzneimittels empfehlen. Zerdrücken oder zerkauen Sie diese Kapseln oder

den Inhalt einer geleerten Kapsel nicht, da sie so nicht mehr richtig wirken.

Wenn Sie Lansomylan einmal täglich einnehmen, sollten Sie das jeden Tag zur gleichen Zeit

tun. Sie erzielen wahrscheinlich die beste Wirkung, wenn Sie Lansomylan gleich nach dem

morgendlichen Aufstehen einnehmen.

Wenn Sie Lansomylan zweimal täglich einnehmen, müssen Sie die erste Dosis morgens und

die zweite Dosis abends einnehmen.

Anwendung bei Kindern

Lansomylan sollte nicht an Kinder verabreicht werden.

Wenn Sie eine größere Menge von Lansomylan eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie eine grö

ßere Menge von

Lansomylan haben eingenommen, kontaktieren Sie

sofort Ihren Arzt, Ihren Apotheker oder das Antigiftzentrum (070/245.245).

Wenn Sie die Einnahme von Lansomylan vergessen haben

Packungsbeilage

Wenn Sie vergessen, eine Dosis einzunehmen, holen Sie das nach, sobald Sie daran

denken, es sei denn, es ist beinahe Zeit für Ihre nächste Dosis. Nehmen Sie nicht die

doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Lansomylan abbrechen

Brechen Sie die Behandlung nicht vorzeitig ab, weil sich Ihre Symptome gebessert haben.

Ihre Krankheit ist vielleicht noch nicht ganz ausgeheilt und kann sich wieder verschlimmern,

wenn Sie Ihre Behandlung nicht wie verschrieben beenden.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an

Ihren Arzt oder Apotheker.

WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht

bei jedem auftreten müssen.

Brechen Sie die Einnahme Ihres Arzneimittels ab und wenden Sie sich sofort an Ihren

Arzt oder die Notaufnahme des nächsten Krankenhauses, wenn Sie Folgendes

feststellen:

Durchfall (häufig, kann bis zu 1 von 10 Personen betreffen). Ihr Arzt ist über diese

Nebenwirkung zu informieren, da dieses Arzneimittel mit einer leichten Erhöhung von

infektiösem Durchfall verbunden wurde;

Eine Senkung der Anzahl weißer Blutkörperchen, wodurch Ihre Widerstandskraft gegen

Infektionen geschwächt werden kann. Wenn Sie eine Infektion mit Symptomen wie

Fieber und starker Verschlechterung Ihres Allgemeinzustands, oder Fieber mit lokalen

Infektionssymptomen wie Schmerzen im Hals-/Rachen-/Mundraum oder Probleme mit

den Harnwegen feststellen, müssen Sie sich sofort an Ihren Arzt wenden. Mit einer

Blutuntersuchung wird eine mögliche Senkung der weißen Blutkörperchen kontrolliert

(gelegentlich, können bis zu 1 von 100 Personen betreffen);

Entzündung der Bauchspeicheldrüse, dass schwere Schmerzen in den Bauch oder

Rücken verursacht (Bauchspeicheldrüsenentzündung) (selten, kann bis zu 1 von 1000

Personen betreffen);

Leberentzündung, kann durch gelbe Haut oder Augen bemerkt werden (Gelbsucht)

(selten, kann bis zu 1 von 1000 Personen betreffen);

Angioödem mit Symptomen wie Anschwellen von Gesicht, Zunge oder Rachenraum,

Schluckbeschwerden, Urtikaria und Atembeschwerden (selten, können bis zu 1 von

1000 Personen betreffen);

Nierenprobleme (selten, können bis zu 1 von 1000 Personen betreffen);

Eine Reduktion aller Typen von Blutzellen. Dies kann sich in Form einer Zunahme von

Infektionen (siehe Leukopenie oben), von unüblichen Blutergüssen oder längerer

Blutungsdauer als gewöhnlich mit Blässe und Müdigkeit zeigen (sehr selten, können bis

zu 1 von 10000 Personen betreffen);

schwere Überempfindlichkeitsreaktionen einschließlich Schock. Symptome einer

Überempfindlichkeitsreaktion können Fieber, Hautausschlag, Schwellung und manchmal

Blutdruckabfall umfassen (sehr selten, können bis zu 1 von 10000 Personen betreffen);

sehr schwere Hautreaktionen mit Rötung, Blasenbildung, schwerer Entzündung und

Ablösung der Haut (Stevens-Johnson-Syndrom) (sehr selten, können bis zu 1 von 10000

Personen betreffen);

Kolitis (Darmentzündung) (sehr selten, können bis zu 1 von 10000 Personen betreffen);

Ausschlag, eventuell verbunden mit Schmerzen in den Gelenken (nicht bekannt,

Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar).

Weitere mögliche Nebenwirkungen

Packungsbeilage

Häufig (können bis zu 1 von 10 Personen betreffen):

Kopfschmerzen, Schwindel;

Verstopfung, Magenschmerzen, Übelkeit oder Erbrechen, Blähungen, trockener oder

schmerzhafter Mund oder Rachen;

Hautausschlag, Juckreiz, Nesselsucht;

veränderte Werte bei Leberfunktionstests;

Müdigkeit;

Gutartige Magenpolypen.

Gelegentlich (können bis zu 1 von 100 Personen betreffen):

Depression;

Gelenk- oder Muskelschmerzen;

Fraktur in der Hüfte, im Handgelenk oder in der Wirbelsäule;

Flüssigkeitsverhaltung oder Schwellung;

Zunahme der Anzahl weißer Blutkörperchen, die in Bluttests zu sehen ist;

Senkung der Anzahl von Blutplättchen. Sie können unübliche Blutergüsse oder

Blutungen Ihrer Haut bemerken.

Selten (können bis zu 1 von 1000 Personen betreffen):

Fieber;

Ruhelosigkeit, Schläfrigkeit, Verwirrtheit, Halluzinationen, Schlaflosigkeit, Sehstörungen,

Vertigo;

veränderte Geschmacksempfindung, Appetitmangel, Entzündung der Zunge (Glossitis);

Hautreaktionen wie brennendes oder stechendes Gefühl unter der Haut, Blutergüsse,

Rötung und übermäßiges Schwitzen;

Lichtempfindlichkeit;

Haarausfall;

Ameisenlaufen (Parästhesie), Zittern;

Anämie (Blässe);

geschwollene Brüste beim Mann, Impotenz;

Candidose (Pilzinfektion, kann Haut oder Schleimhaut betreffen).

Sehr selten (können bis zu 1 von 10000 Personen betreffen)

Entzündung im Mund (Stomatitis);

Veränderungen bei Testwerten wie Natrium-, Cholesterin- und Triglyzeridspiegel.

Häufigkeit nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht

abschätzbar):

visuelle Halluzinationen;

wenn Sie Lansoprazol länger als drei Monate einnehmen, können die Magnesiumwerte

in Ihrem Blut sinken. Niedrige Magnesiumwerte äußern sich durch Müdigkeit,

unwillkürliche Muskelkontraktionen, Desorientierung, Konvulsionen, Schwindel, erhöhte

Herzfrequenz. Wenn Sie eines dieser Symptome feststellen, wenden Sie sich bitte

umgehend an Ihren Arzt. Niedrige Magnesiumwerte können auch zu einer Senkung der

Kalium- oder Calciumwerte im Blut führen. Ihr Arzt wird möglicherweise beschließen,

regelmäßige Bluttests durchzuführen, um Ihre Magnesiumwerte zu überwachen.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies

gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt anzeigen über:

Föderalagentur für Arzneimittel und Gesundheitsprodukte

Abteilung Vigilanz

EUROSTATION II

Packungsbeilage

Victor Hortaplein, 40/40

B-1060 BRÜSSEL

Website: www.fagg-afmps.be

E-Mail: patientinfo@fagg-afmps.be

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen

über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

WIE IST LANSOMYLAN AUFZUBEWAHREN?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Blisterpackung, dem Umkarton und der

Flasche nach EXP angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum

bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Blisterpackungen: Nicht über 25 °C lagern. In der Originalverpackung aufbewahren, um den

Inhalt vor Licht zu schützen.

Flaschen: Nicht über 25 °C lagern. In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt

vor Licht zu schützen. Nach Anbruch innerhalb 30 Tage verbrauchen. Angebrochene Flasche

fest verschlossen halten.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren

Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie

tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

INHALT DER PACKUNG UND WEITERE INFORMATIONEN

Was Lansomylan enthält

Jede Lansomylan 15 mg magensaftresistente Kapsel enthält 15 mg Lansoprazol.

Jede Lansomylan 30 mg magensaftresistente Kapsel enthält 30 mg Lansoprazol.

Die sonstigen Bestandteile sind: Zuckerkügelchen, Magnesiumcarbonat, Sucrose (siehe

Abschnitt 2 „Lansomylan enthält Sucrose), Maisstärke, Hydroxypropylcellulose. Der

Überzug und die Kapselhülle enthalten Hydroxypropylcellulose, Metacrylsäure-

Ethylacrylat-Copolymer, Talkum, Macrogol, Titandioxid (E171), Polysorbat 80, Gelatine

und hochdisperses Siliciumdioxid. Der Überzug der 30-mg-Kapseln enthält auch Brilliant

blau FCF (E133) und Erythrosin (E127). Die Druckfarbe enthält Schellack, konzentriert

Ammoniaklösung, schwarzes Eisenoxid (E172) und Kaliumhydroxid.

Wie Lansomylan aussieht und Inhalt der Packung

15 mg: weißes bis gebrochen weißes Granulat in einer Hartgelatinekapsel Größe 2 mit

weißer, undurchsichtiger Kappe und weißem undurchsichtigem Körper mit dem Aufdruck

„MYLAN“ über „LN 15“ in schwarzer Farbe sowohl auf der Kappe als auch auf dem Körper.

30 mg: weißes bis gebrochen weißes Granulat in einer Hartgelatinekapsel Größe 0 mit rosa,

undurchsichtiger Kappe und rosa undurchsichtigem Körper mit dem Aufdruck „MYLAN“ über

„LN 30“ in schwarzer Farbe sowohl auf der Kappe als auch auf dem Körper.

Lansomylan ist in Blisterpackungen zu 7, 14, 15 (ausschließlich 15 mg), 28, 28x1, 30, 56, 60,

84, 98, 100 und 500 Kapseln erhältlich, und in Mehrfachverpackungen zu 84 und 98 mit 2

Kartons jeder mit 42 und 49 Kapseln, und in Flaschen zu 7, 14, 28, 30, 56, 60, 84, 98, 100

und 500 Kapseln erhältlich. Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den

Verkehr gebracht.

Packungsbeilage

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer:

Mylan bvba/sprl

Terhulpsesteenweg 6A

B-1560 Hoeilaart

Herstellern:

McDermott Laboratories Limited trading as Gerard Laboratories

35/36 Baldoyle Industrial Estate

Grange Road, Dublin 13

Irland

Mylan Hungary Kft

H-2900 Komárom

Mylan utca 1

Ungarn

Zulassungsnummern

15 mg Blisterpackung:

BE390966

15 mg Flasche:

BE390975

30 mg Blisterpackung:

BE390984

30 mg Flasche:

BE390993

Art der Abgabe

Verschreibungspflichtig.

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes

(EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Bezeichnung des Arzneimittels

Mitgliedsstaat

Lansoprazole 15 mg & 30 mg gastro-

resistant capsules

Vereinigtes Königreich

Lansoprazole 15 mg & 30 mg gastro-

resistant capsules

Irland

Lansomylan 15 mg & 30 mg

magensaftresistente Kapseln

Belgien

Lansoprazol Mylan

Portugal

Lansoprazol Mylan 30 mg, enterosolventní

tvrdé tobolky

Tschechische Republik

Lansoprazol Mylan 15 mg/30 mg,

maagsapresistente capsules

Niederlande

Lansolajen 15 mg & 30 mg

Dänemark, Island, Schweden

Lansoprazol Mylan

Norwegen, Finnland,

Lansoprazole Mylan Pharma 15 mg & 30 mg

gélule gastro résistante

Frankreich

Lansoprazolo Mylan

Italien

Lansoprazol MYLAN Pharmaceuticals 15 mg

& 30 mg cápsulas gastroresistentes EFG:

Spanien

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt überarbeitet im 12/2017.

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt genehmigt im 01/2018.