Lacosamid STADA

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Lacosamid STADA 100 mg Filmtabletten
  • Verschreibungstyp:
  • Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Lacosamid STADA 100 mg Filmtabletten
    Österreich
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Produktbesonderheiten:
  • Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AGES
  • Zulassungsnummer:
  • 138122
  • Berechtigungsdatum:
  • 19-01-2018
  • Letzte Änderung:
  • 08-03-2018

Packungsbeilage

GEBRAUCHSINFORMATION: Information für Anwender

Lacosamid STADA 50 mg Filmtabletten

Lacosamid STADA 100 mg Filmtabletten

Lacosamid STADA 150 mg Filmtabletten

Lacosamid STADA 200 mg Filmtabletten

Wirkstoff: Lacosamid

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der

Einnahme dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige

Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später

nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder

Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht

an Dritte weiter. Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die

gleichen Beschwerden haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder

Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser

Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was ist Lacosamid STADA und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Einnahme von Lacosamid STADA beachten?

Wie ist Lacosamid STADA einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Lacosamid STADA aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1. Was ist Lacosamid STADA und wofür wird es angewendet?

Was ist Lacosamid STADA?

Lacosamid STADA enthält Lacosamid. Diese Substanz gehört zur

Arzneimittelgruppe der sogenannten Antiepileptika und wird zur Behandlung der

Epilepsie eingesetzt.

Das Arzneimittel wurde Ihnen verordnet, um die Häufigkeit Ihrer Anfälle zu

senken.

Wofür wird Lacosamid STADA angewendet?

Lacosamid STADA wird bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern ab

4 Jahren eingesetzt.

Es wird zur Behandlung einer bestimmten Form von epileptischen Anfällen

eingesetzt, die als „fokale Anfälle mit oder ohne sekundäre Generalisierung“

beschrieben werden.

Bei dieser Epilepsie-Form beginnt der Anfall in nur einer Gehirnhälfte, kann

sich dann aber unter Umständen auf größere Bereiche in beiden

Gehirnhälften ausbreiten.

Lacosamid STADA kann alleine oder zusätzlich zu anderen Antiepileptika

angewendet werden.

2. Was sollten Sie vor der Einnahme von Lacosamid STADA beachten?

Lacosamid STADA darf NICHT eingenommen werden

wenn Sie allergisch gegen Lacosamid oder einen der in Abschnitt 6.

genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind. Wenn Sie nicht

wissen, ob Sie eine Allergie haben, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt.

wenn Sie unter bestimmten Herzrhythmusstörungen leiden, die als AV-Block

zweiten oder dritten Grades bezeichnet werden.

Nehmen Sie Lacosamid STADA nicht ein, wenn einer der genannten Punkte

auf Sie zutrifft. Wenn Sie sich nicht sicher sind, sprechen Sie vor der Einnahme

dieses Arzneimittels mit Ihrem Arzt oder Apotheker.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie Lacosamid STADA einnehmen,

wenn

Sie Gedanken an Selbstverletzung oder Suizid haben. Eine geringe Anzahl

von Patienten, die mit Antiepileptika wie Lacosamid behandelt wurden,

hatten Gedanken daran, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu

nehmen. Wenn Sie zu irgendeinem Zeitpunkt solche Gedanken haben,

setzen Sie sich sofort mit Ihrem Arzt in Verbindung.

Sie eine Herzkrankheit haben, bei der der Herzschlag verändert ist und Sie

oft einen sehr langsamen, schnellen oder unregelmäßigen Herzschlag

haben (z.B. AV-Block, Vorhofflimmern oder Vorhofflattern),

Sie eine schwerwiegende Herzkrankheit haben (z.B. Herzschwäche) oder

schon einmal einen Herzinfarkt hatten,

Ihnen häufig schwindelig ist oder Sie stürzen. Lacosamid STADA kann

Schwindelgefühl verursachen, und dadurch kann sich die Gefahr

versehentlicher Verletzungen oder Stürze erhöhen. Deshalb müssen Sie

vorsichtig sein, bis Sie sich an die möglichen Wirkungen des Arzneimittels

gewöhnt haben.

Wenn irgendeiner der genannten Punkte auf Sie zutrifft (oder Sie sich darüber

nicht sicher sind), sprechen Sie vor der Einnahme von Lacosamid STADA mit

Ihrem Arzt oder Apotheker.

Kinder unter 4 Jahren

Lacosamid STADA wird nicht bei Kindern im Alter unter 4 Jahren empfohlen,

weil man noch nicht weiß, ob es bei Kindern dieser Altersgruppe wirksam und

sicher ist.

Einnahme von Lacosamid STADA zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel

einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet

haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Sprechen Sie insbesondere mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie eines der

folgenden Arzneimittel einnehmen/anwenden, die Auswirkungen auf die

Herztätigkeit haben können, denn auch Lacosamid kann das Herz beeinflussen:

Arzneimittel gegen Herzkrankheiten,

Arzneimittel, die das sogenannte „PR-Intervall“ der Herzkurve im EKG

(Elektrokardiogramm) verlängern können, beispielsweise Arzneimittel zur

Behandlung der Epilepsie oder von Schmerzen wie Carbamazepin,

Lamotrigin oder Pregabalin,

Arzneimittel gegen bestimmte Arten von Herzrhythmusstörungen oder

gegen Herzschwäche.

Wenn irgendeiner der genannten Punkte auf Sie zutrifft (oder Sie sich darüber

nicht sicher sind), sprechen Sie vor der Einnahme von Lacosamid STADA mit

Ihrem Arzt oder Apotheker.

Sprechen Sie auch mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie eines der

folgenden Arzneimittel einnehmen/anwenden, denn diese können die Wirkung

von Lacosamid STADA im Körper verstärken oder abschwächen:

Arzneimittel gegen Pilzinfektionen wie Fluconazol, Itraconazol oder

Ketoconazol,

ein Medikament gegen HIV wie Ritonavir,

die Antibiotika Clarithromycin oder Rifampicin,

das pflanzliche Arzneimittel Johanniskraut zur Behandlung leichter

Angstzustände und Depressionen.

Wenn irgendeiner der genannten Punkte auf Sie zutrifft (oder Sie sich darüber

nicht sicher sind), sprechen Sie vor der Einnahme von Lacosamid STADA mit

Ihrem Arzt oder Apotheker.

Einnahme von Lacosamid STADA zusammen mit Alkohol

Nehmen Sie Lacosamid STADA vorsichtshalber nicht zusammen mit Alkohol

ein.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu

sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme

dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, wird die Behandlung mit Lacosamid

STADA nicht empfohlen, da nicht bekannt ist, welche Auswirkungen Lacosamid

auf den Verlauf der Schwangerschaft, auf das ungeborene Kind im Mutterleib

oder auf das Neugeborene haben kann. Es ist auch nicht bekannt, ob

Lacosamid in die Muttermilch übergeht. Fragen Sie sofort Ihren Arzt um Rat,

falls Sie schwanger geworden sind oder eine Schwangerschaft planen. Er wird

Ihnen helfen zu entscheiden, ob Sie Lacosamid STADA einnehmen dürfen oder

nicht.

Brechen Sie die Behandlung nicht ohne vorherige Rücksprache mit Ihrem Arzt

ab, denn sonst könnten mehr Anfälle auftreten. Eine Verschlechterung Ihrer

Epilepsie kann auch Ihrem Baby schaden.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und

Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigen!

Sie dürfen kein Fahrzeug führen oder Rad fahren und keine Werkzeuge und

Maschinen bedienen, bis Sie wissen, wie das Arzneimittel bei Ihnen wirkt, da

Lacosamid möglicherweise zu Schwindelgefühl und verschwommenem Sehen

führen kann.

3. Wie ist Lacosamid STADA einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt

oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie

sich nicht sicher sind.

Einnahme von Lacosamid STADA

Nehmen Sie Lacosamid STADA zweimal täglich ein, einmal morgens und

einmal abends.

Versuchen Sie das Arzneimittel jeden Tag ungefähr zur gleichen Uhrzeit

einzunehmen.

Schlucken Sie die Lacosamid STADA Filmtablette mit einem Glas Wasser.

Sie können Lacosamid STADA zum Essen oder unabhängig von einer

Mahlzeit einnehmen.

Üblicherweise werden Sie die Behandlung mit einer geringen Dosis beginnen,

die der Arzt im Verlauf einiger Wochen langsam steigert. Wenn Sie die für sich

richtige Dosis erreicht haben (die sogenannte „Erhaltungsdosis“), dann nehmen

Sie täglich immer die gleiche Dosis ein. Eine Behandlung mit Lacosamid

STADA ist eine Langzeittherapie. Nehmen Sie Lacosamid STADA so lange ein,

bis Ihr Arzt Ihnen sagt, dass Sie es absetzen dürfen.

Wie viel muss eingenommen werden?

Unten sind die üblicherweise empfohlenen Dosierungen von Lacosamid STADA

für verschiedene Alters- und Gewichtsklassen aufgelistet. Wenn Sie Nieren-

oder Leberprobleme haben, ist es möglich, dass der Arzt Ihnen eine andere

Dosis verschreibt.

Erwachsene, Jugendliche und Kinder ab 50 kg Körpergewicht

Wenn Sie Lacosamid STADA alleine einnehmen

Die übliche Anfangsdosis von Lacosamid STADA beträgt zweimal täglich

50 mg.

Ihr Arzt kann Ihnen auch eine Anfangsdosis von zweimal täglich 100 mg

Lacosamid STADA verordnen.

Ihr Arzt wird möglicherweise die Dosis, die Sie zweimal täglich einnehmen, jede

Woche um 50 mg erhöhen, bis Sie die Erhaltungsdosis von zweimal täglich

100 mg bis 300 mg erreicht haben.

Wenn Sie Lacosamid STADA zusammen mit anderen Antiepileptika

einnehmen:

Die übliche Anfangsdosis Lacosamid STADA beträgt zweimal täglich 50 mg.

Ihr Arzt wird möglicherweise die Dosis, die Sie zweimal täglich einnehmen, jede

Woche um 50 mg erhöhen, bis Sie die Erhaltungsdosis von zweimal täglich

100 mg bis 200 mg erreicht haben.

Wenn Sie 50 kg oder mehr wiegen, kann Ihr Arzt entscheiden, die Behandlung

mit Lacosamid STADA mit einer einzelnen Anfangsdosis von 200 mg

(sogenannte „Aufsättigungsdosis“) zu beginnen. In diesem Fall würden Sie die

Behandlung mit Ihrer gleichbleibenden Erhaltungsdosis 12 Stunden später

beginnen.

Kinder und Jugendliche unter 50 kg Körpergewicht

Für diese Gewichtsklasse hängt die Dosis vom Körpergewicht ab. Für

Dosierungen unter 50 mg kann ein Sirup zur Verfügung stehen. Die

Behandlung dieser Kinder/Jugendlichen wird üblicherweise mit einem Sirup

begonnen und nur auf die Tablettenform umgestellt, wenn sie in der Lage sind,

Filmtabletten zu schlucken, und wenn die richtige Dosis mit den

unterschiedlichen Dosisstärken der Filmtabletten gegeben werden kann. Der

Arzt wird die am besten geeignete Zubereitungsform verschreiben.

Wenn Sie eine größere Menge von Lacosamid STADA eingenommen

haben, als Sie sollten

Wenn Sie mehr Lacosamid STADA eingenommen haben, als Sie sollten,

wenden Sie sich unverzüglich an Ihren Arzt. Versuchen Sie nicht, mit einem

Fahrzeug zu fahren!

Sie können folgende Beschwerden bekommen:

Schwindelgefühl,

Übelkeit oder Erbrechen,

Anfälle, Herzschlag-Probleme (z.B. zu langsamer, zu schneller oder

unregelmäßiger Herzschlag), Koma oder Blutdruckabfall mit beschleunigtem

Herzschlag und Schwitzen.

Wenn Sie die Einnahme von Lacosamid STADA vergessen haben

Wenn Sie die Einnahme bis zu 6 Stunden nach dem planmäßigen Zeitpunkt

vergessen haben, holen Sie sie nach, sobald es Ihnen einfällt.

Wenn Sie die Einnahme um mehr als 6 Stunden versäumt haben, so

nehmen Sie die vergessene Filmtablette nicht mehr ein. Nehmen Sie

Lacosamid STADA stattdessen zum nächsten normalen Einnahmezeitpunkt

wieder ein.

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige

Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Lacosamid STADA abbrechen

Brechen Sie die Einnahme von Lacosamid STADA nicht ohne Rücksprache

mit Ihrem Arzt ab, sonst können Ihre epileptischen Anfälle wieder auftreten

oder sich verschlechtern.

Wenn Ihr Arzt beschließt, Ihre Behandlung mit Lacosamid STADA zu

beenden, wird er Ihnen genau erklären, wie Sie die Dosis Schritt für Schritt

verringern sollen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden

Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die

aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Das Auftreten von Nebenwirkungen, die das Nervensystem betreffen, wie z.B.

Schwindel, können nach einer einzelnen hohen Anfangsdosis

(Aufsättigungsdosis) erhöht sein.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn die folgenden

Beschwerden auftreten:

Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):

Kopfschmerzen,

Schwindelgefühl oder Übelkeit,

Doppeltsehen (Diplopie).

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

Gleichgewichtsstörungen, Schwierigkeiten bei der Bewegungskoordination

oder beim Gehen, Zittern (Tremor), Kribbeln (Parästhesie) oder

Muskelkrämpfe, Sturzneigung und Blutergüsse,

Gedächtnisstörungen (Vergesslichkeit), Denk- oder Wortfindungsstörungen,

Verwirrtheit,

schnelle und nicht kontrollierbare Augenbewegungen (Nystagmus),

verschwommenes Sehen,

Drehschwindel, Gefühl der Betrunkenheit,

Erbrechen, trockener Mund, Verstopfung, Verdauungsstörungen,

übermäßige Gase im Magen oder im Darm, Durchfall,

vermindertes Sensitivitätsgefühl der Haut, Schwierigkeiten Wörter zu

artikulieren, Aufmerksamkeitsstörungen,

Ohrgeräusche wie Summen, Klingeln oder Pfeifen,

Reizbarkeit, Schlafstörung, Depression,

Schläfrigkeit, Müdigkeit oder Schwächegefühl (Asthenie),

Juckreiz, Hautausschlag.

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

verlangsamter Herzschlag, spürbarer Herzschlag (Palpitationen),

unregelmäßiger Puls oder andere Veränderungen in der elektrischen

Aktivität des Herzens (Reizleitungsstörungen),

übertriebenes Wohlbefinden (euphorische Stimmung), Sehen und/oder

Hören von Dingen, die nicht wirklich sind,

Überempfindlichkeitsreaktionen gegen das Arzneimittel, Nesselausschlag,

auffällige Ergebnisse in Bluttests zur Leberfunktion, Leberschaden,

Gedanken an Selbstverletzung oder Suizid, Suizidversuch: Sprechen Sie

sofort mit Ihrem Arzt!

Zorn und Erregtheit,

abnorme Gedanken oder Realitätsverlust,

schwere allergische Reaktion, die Schwellungen von Gesichts, Hals,

Händen, Füßen, Knöcheln oder Unterschenkeln verursachen,

Bewusstlosigkeit (Synkope).

Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht

abschätzbar):

Halsschmerzen, Fieber und erhöhte Infektanfälligkeit. Im Blut zeigt sich

möglicherweise eine erhebliche Verringerung einer bestimmten Art weißer

Blutzellen (Agranulozytose).

Schwere Hautreaktion, die mit Fieber und anderen grippeähnlichen

Beschwerden einhergehen kann, Hautausschlag im Gesicht, ausgedehnter

Hautauschlag, geschwollene Lymphdrüsen (vergrößerte Lymphknoten). Im

Blut zeigen sich möglicherweise erhöhte Leberenzymwerte und eine erhöhte

Anzahl bestimmter weißer Blutzellen (Eosinophilie).

Ausgedehnter Ausschlag mit Blasen und abblätternder Haut, besonders um

den Mund herum, an der Nase, an den Augen und im Genitalbereich

(Stevens-Johnson-Syndrom) und eine schwerwiegendere Ausprägung, die

eine Hautablösung an mehr als 30% der Körperoberfläche hervorruft

(toxische epidermale Nekrolyse),

Schüttelkrämpfe (Konvulsion).

Zusätzliche Nebenwirkungen bei Kindern

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Kindern betreffen):

verminderter Appetit,

Schläfrigkeit oder Energielosigkeit,

Verhaltensänderungen, fremdartiges Verhalten.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder

Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser

Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt

über das

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

1200 Wien

Fax: +43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at

anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen,

dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung

gestellt werden.

5. Wie ist Lacosamid STADA aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der

Blisterpackung nach „Verwendbar bis“ bzw. „Verw. bis“ angegebenen

Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den

letzten Tag des angegebenen Monats.

Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen

erforderlich.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie

das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie

tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Lacosamid STADA 50 mg Filmtabletten enthält

Der Wirkstoff ist Lacosamid.

Jede Filmtablette von Lacosamid STADA 50 mg enthält 50 mg Lacosamid.

Jede Filmtablette von Lacosamid STADA 100 mg enthält 100 mg Lacosamid.

Jede Filmtablette von Lacosamid STADA 150 mg enthält 150 mg Lacosamid.

Jede Filmtablette von Lacosamid STADA 200 mg enthält 200 mg Lacosamid.

Die sonstigen Bestandteile sind

Tablettenkern

Mikrokristalline Cellulose (E460)

Niedrig substituierte Hydroxypropylcellulose

Crospovidon (E1202)

Hydroxypropylcellulose (E463)

Hochdisperses Siliciumdioxid

Magnesiumstearat

Filmüberzug

Poly(vinylalkohol) (E1203)

Macrogol 3350 (E1521)

Titandioxid (E171)

Talkum (E553b)

Lacosamid STADA 50 mg Filmtabletten zusätzlich:

Eisenoxid rot (E172)

Eisenoxid schwarz (E172)

Indigocarmin Aluminiumlack (E132)

Lacosamid STADA 100 mg Filmtabletten zusätzlich:

Eisenoxid gelb (E172)

Eisenoxid schwarz (E172)

Lacosamid STADA 150 mg Filmtabletten zusätzlich:

Eisenoxid rot (E172)

Eisenoxid gelb (E172)

Eisenoxid schwarz (E172)

Indigocarmin Aluminiumlack (E132)

Lacosamid STADA 200 mg Filmtabletten zusätzlich:

Indigocarmin Aluminiumlack (E132)

Wie Lacosamid STADA aussieht und Inhalt der Packung

Lacosamid STADA 50 mg sind pinkfarbene, längliche, bikonvexe Filmtabletten,

mit der Prägung „50“ auf einer Seite und glatt auf der anderen Seite, ca.

10,3 mm lang und 4,8 mm breit.

Lacosamid STADA 100 mg sind gelbe, längliche, bikonvexe Filmtabletten, mit

der Prägung „100“ auf einer Seite und glatt auf der anderen Seite, ca. 13,1 mm

lang und 6,1 mm breit.

Lacosamid STADA 150 mg sind beigefarbene, längliche, bikonvexe

Filmtabletten, mit der Prägung „150“ auf einer Seite und glatt auf der anderen

Seite, ca. 15,2 mm lang und 7,1 mm breit.

Lacosamid STADA 200 mg sind blaue, längliche, bikonvexe Filmtabletten, mit

der Prägung „200“ auf einer Seite und glatt auf der anderen Seite, ca. 16,6 mm

lang und 7,7 mm breit.

Lacosamid STADA ist erhältlich in Packungen mit 14, 56 und 168 Filmtabletten

in PVC/PVDC-Blisterpackungen mit Aluminiumfolie versiegelt und in

Faltschachteln verpackt.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer

STADA Arzneimittel GmbH, 1190 Wien

Hersteller

STADA Arzneimittel AG, Stadastraße 2–18, 61118 Bad Vilbel, Deutschland

STADA Arzneimittel GmbH, Muthgasse 36/2, 1190 Wien, Österreich

Genepharm S.A., 18 km Marathonos Avenue, 15351 Pallini Attiki, Griechenland

Z.Nr.:

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen

Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Dänemark:

Lacosamid STADA

Deutschland:

Lacosamid AL 50 mg Filmtabletten

Lacosamid AL 100 mg Filmtabletten

Lacosamid AL 150 mg Filmtabletten

Lacosamid AL 200 mg Filmtabletten

Italien:

Lacosamide EG

Niederlande:

Lacosamide STADA 50 mg, filmomhulde tabletten

Lacosamide STADA 100 mg, filmomhulde tabletten

Lacosamide STADA 150 mg, filmomhulde tabletten

Lacosamide STADA 200 mg, filmomhulde tabletten

Polen:

Lacosamide Stada

Schweden:

Lacosamide STADA 50 mg filmdragerade tabletter

Lacosamide STADA 100 mg filmdragerade tabletter

Lacosamide STADA 150 mg filmdragerade tabletter

Lacosamide STADA 200 mg filmdragerade tabletter

Spanien:

Lacosamida STADA 50 mg comprimidos recubiertos con

película EFG

Lacosamida STADA 100 mg comprimidos recubiertos con

película EFG

Lacosamida STADA 150 mg comprimidos recubiertos con

película EFG

Lacosamida STADA 200 mg comprimidos recubiertos con

película EFG

Slowakei:

Lacosamide Stada 50 mg filmom obalené tablety

Lacosamide Stada 100 mg filmom obalené tablety

Lacosamide Stada 150 mg filmom obalené tablety

Lacosamide Stada 200 mg filmom obalené tablety

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Dezember 2017.

9-9-2011

Danish Pharmacovigilance Update, 18 August 2011

Danish Pharmacovigilance Update, 18 August 2011

Among the topics covered in this issue are Vimpat® 15mg/ml syrup (lacosamide) for treatment of epilepsy, which is recalled due to a quality defect and Nplate® (romiplostim), which could increase the risk of disease progression in patients with myelodysplastic syndrome (MDS).

Danish Medicines Agency

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