Lacosamid-ratiopharm

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Lacosamid-ratiopharm 100 mg Filmtabletten
  • Darreichungsform:
  • Filmtablette
  • Zusammensetzung:
  • Lacosamid 100.mg
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Lacosamid-ratiopharm 100 mg Filmtabletten
    Deutschland
  • Sprache:
  • Deutsch

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • BfArM - Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte
  • Zulassungsnummer:
  • 97544.00.00
  • Letzte Änderung:
  • 11-03-2018

Packungsbeilage

Gebrauchsinformation: Information für Patienten

Lacosamid-ratiopharm

®

50 mg Filmtabletten

Lacosamid-ratiopharm

®

100 mg Filmtabletten

Lacosamid-ratiopharm

®

150 mg Filmtabletten

Lacosamid-ratiopharm

®

200 mg Filmtabletten

Lacosamid

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses

Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter.

Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt

auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe

Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was ist

Lacosamid-ratiopharm

und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Einnahme von

Lacosamid-ratiopharm

beachten?

Wie ist

Lacosamid-ratiopharm

einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist

Lacosamid-ratiopharm

aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

Was ist Lacosamid-ratiopharm

®

und wofür wird es angewendet?

Lacosamid-ratiopharm

wird zur Behandlung bestimmter Formen von Epilepsie (siehe unten) bei

Patienten ab 16 Jahren angewendet.

Epilepsie ist eine Erkrankung, bei der Patienten wiederholt auftretende Krampfanfälle bekommen.

Lacosamid-ratiopharm

wird gegen jene Form der Epilepsie angewendet, bei der die Krampfanfälle

zunächst nur von einer Gehirnhälfte ausgehen, sich später aber auf größere Bereiche beider

Gehirnhälften ausdehnen können (fokale Krampfanfälle mit oder ohne nachfolgende Generalisierung).

Ihr Arzt hat Ihnen

Lacosamid-ratiopharm

verordnet, um die Anzahl der Krampfanfälle zu verringern.

Lacosamid-ratiopharm

kann alleine oder zusätzlich zu anderen Antiepileptika angewendet werden.

2.

Was sollten Sie vor der Einnahme von Lacosamid-ratiopharm

®

beachten?

Lacosamid-ratiopharm

®

darf nicht eingenommen werden,

wenn Sie allergisch gegen Lacosamid oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen

Bestandteile dieses Arzneimittels sind. Wenn Sie nicht wissen, ob Sie eine Allergie haben,

sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt.

wenn Sie an einem bestimmten Typ einer Herzrhythmusstörung leiden (AV-Block 2. oder

3. Grades).

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Eine geringe Anzahl von Patienten, die mit Antiepileptika, wie Lacosamid, behandelt wurden, hatten

Gedanken daran, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen. Wenn Sie zu irgendeinem

Zeitpunkt solche Gedanken haben, setzen Sie sich

sofort

mit Ihrem Arzt in Verbindung.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie

Lacosamid-ratiopharm

einnehmen, wenn Sie an

Beeinträchtigungen der elektrischen Erregungsleitung des Herzens (AV-Block, Vorhofflimmern und

Vorhofflattern) oder an einer schweren Herzkrankheit wie Herzschwäche oder Herzinfarkt leiden.

Anzeichen eines AV-Blocks sind niedriger oder unregelmäßiger Puls, Schwindelgefühl und das

Gefühl, ohnmächtig zu werden. Im Falle von Vorhofflimmern und –flattern können Sie Herzrasen,

einen schnellen oder unregelmäßigen Puls und Kurzatmigkeit entwickeln.

Lacosamid-ratiopharm

kann Schwindelgefühl verursachen, wodurch sich die Gefahr versehentlicher

Verletzungen und Stürze erhöhen kann. Deshalb sollten Sie vorsichtig sein, bis Sie sich an die

möglichen Wirkungen des Arzneimittels gewöhnt haben.

Kinder und Jugendliche

Lacosamid-ratiopharm

wird nicht bei Kindern und Jugendlichen im Alter unter 16 Jahren empfohlen.

Die Sicherheit und Wirksamkeit in dieser Altersgruppe sind bisher nicht bekannt.

Einnahme von Lacosamid-ratiopharm

®

zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere

Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen. Dies ist

besonders wichtig, wenn Sie Arzneimittel gegen Herzkrankheiten einnehmen oder wenn Sie

Arzneimittel einnehmen, die eine Anomalie im EKG (Elektrokardiogramm), eine sogenannte PR-

Intervall-Verlängerung, hervorrufen können; wie Carbamazepin, Lamotrigin, Pregabalin (Arzneimittel

zur Behandlung von Epilepsie) und Arzneimittel gegen bestimmte Arten von Herzrhythmusstörungen

oder gegen Herzschwäche. Wenn Sie nicht wissen, ob die Arzneimittel, die Sie einnehmen, diese

Wirkung haben können, sprechen Sie mit Ihrem Arzt.

Arzneimittel wie Fluconazol, Itraconazol, Ketoconazol (Arzneimittel zur Behandlung von

Pilzinfektionen), Ritonavir (Arzneimittel zur Behandlung von AIDS), Clarithromycin, Rifampicin

(Arzneimittel zur Behandlung bakterieller Infektionen) und Johanniskraut (Arzneimittel zur

Behandlung leichter Angstzustände) können den Abbau von Lacosamid in der Leber beeinflussen.

Einnahme von Lacosamid-ratiopharm

®

zusammen mit Alkohol

Nehmen Sie

Lacosamid-ratiopharm

vorsichtshalber NICHT zusammen mit Alkohol ein.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen,

schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker

um Rat.

Wenn Sie schwanger sind, wird die Behandlung mit

Lacosamid-ratiopharm

nicht empfohlen, da

nicht bekannt ist, welche Auswirkungen

Lacosamid-ratiopharm

auf den Verlauf der Schwangerschaft

und das Ungeborene haben kann. Informieren Sie

sofort

Ihren Arzt, falls Sie schwanger sind oder eine

Schwangerschaft planen; er wird dann entscheiden, ob Sie

Lacosamid-ratiopharm

einnehmen sollten.

Während der Behandlung mit

Lacosamid-ratiopharm

sollten Sie nicht stillen, da nicht bekannt ist, ob

Lacosamid-ratiopharm

in die Muttermilch übertritt. Informieren Sie

sofort

Ihren Arzt, wenn Sie

stillen; er wird dann entscheiden, ob Sie

Lacosamid-ratiopharm

einnehmen sollten.

Untersuchungen haben ein erhöhtes Risiko von Fehlbildungen bei Kindern von Frauen gezeigt, die mit

Antiepileptika behandelt wurden. Andererseits darf eine effektive Therapie mit Antiepileptika nicht

unterbrochen werden, da eine Verschlechterung der Erkrankung sowohl der Mutter als auch dem

ungeborenen Kind schadet.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Lacosamid-ratiopharm

kann möglicherweise zu Schwindelgefühl und verschwommenem Sehen

führen. Dies könnte Ihre Fähigkeit beeinträchtigen, am Straßenverkehr teilzunehmen oder Werkzeuge

und Maschinen zu bedienen. Sie sollten daher auf beides verzichten, bis Sie wissen, ob das

Arzneimittel bei Ihnen die Durchführung solcher Aktivitäten einschränkt.

Lacosamid-ratiopharm

®

100 mg und 150 mg Filmtabletten enthalten Gelborange S (E 110).

Gelborange S (E 110) kann allergische Reaktionen hervorrufen.

Lacosamid-ratiopharm

®

200 mg Filmtabletten enthält Ponceau 4R (E 124).

Ponceau 4R (E 124) kann allergische Reaktionen hervorrufen.

3.

Wie ist Lacosamid-ratiopharm

®

einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein.

Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind. Die Anwendung

einer hohen Anfangsdosis (Aufsättigungsdosis) wurde nicht bei Patienten untersucht, die akute

Zustände, wie z. B. Status epilepticus zeigten.

Dosierung

Nehmen Sie

Lacosamid-ratiopharm

zweimal täglich ein, einmal morgens und einmal abends, jeden

Tag ungefähr zur selben Uhrzeit. Eine Behandlung mit

Lacosamid-ratiopharm

ist eine

Langzeittherapie.

Wenn Sie

Lacosamid-ratiopharm

alleine einnehmen:

Die übliche Anfangsdosis von Lacosamid beträgt 100 mg pro Tag, verteilt auf zwei Dosen von jeweils

50 mg einmal morgens und 50 mg einmal abends.

Ihr Arzt kann Ihnen auch eine Anfangsdosis von 200 mg pro Tag verordnen, verteilt auf zwei Dosen

von jeweils 100 mg einmal morgens und 100 mg einmal abends.

Ihr Arzt wird möglicherweise Ihre Tagesdosis jede Woche um jeweils 100 mg erhöhen, bis Sie die

sogenannte Erhaltungsdosis von 200 bis 600 mg pro Tag verteilt auf zwei Dosen erreicht haben. Diese

Erhaltungsdosis nehmen Sie dann dauerhaft ein.

Wenn Sie

Lacosamid-ratiopharm

zusammen mit anderen Antiepileptika einnehmen:

Die übliche Anfangsdosis Lacosamid beträgt 100 mg pro Tag, verteilt auf zwei Dosen: 50 mg morgens

und 50 mg abends. Ihr Arzt wird möglicherweise Ihre Tagesdosis jede Woche um jeweils 100 mg

erhöhen, bis Sie die sogenannte Erhaltungsdosis von 200 bis 400 mg pro Tag verteilt auf zwei Dosen

erreicht haben. Diese Erhaltungsdosis nehmen Sie dann dauerhaft ein.

Ihr Arzt könnte entscheiden, die Behandlung mit

Lacosamid-ratiopharm

ggf. mit einer einzelnen

hohen Anfangsdosis von 200 mg (Aufsättigungsdosis) zu beginnen und ungefähr 12 Stunden später

mit einer Erhaltungsdosis fortzuführen. Eine hohe Anfangsdosis (Aufsättigungsdosis) sollte unter

medizinischer Überwachung verabreicht werden.

Wenn Sie Nieren- oder Leberprobleme haben, ist es möglich, dass der Arzt Ihnen eine andere Dosis

verschreibt.

Lacosamid-ratiopharm

einzunehmen ist

Lacosamid-ratiopharm

ist zum Einnehmen.

Schlucken Sie die Tabletten mit ausreichend Flüssigkeit (z. B. ein Glas Wasser). Sie können

Lacosamid-ratiopharm

mit oder ohne Nahrung einnehmen.

Lacosamid-ratiopharm 100 mg und 200 mg Filmtabletten

Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.

Dauer der Behandlung mit

Lacosamid-ratiopharm

Eine Behandlung mit

Lacosamid-ratiopharm

ist eine Langzeittherapie. Nehmen Sie

Lacosamid-

ratiopharm

so lange ein, bis Ihr Arzt Ihnen sagt, dass Sie es absetzen sollen.

Wenn Sie eine größere Menge von Lacosamid-ratiopharm

®

eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie mehr

Lacosamid-ratiopharm

eingenommen haben, als Sie sollten, wenden Sie sich

unverzüglich

an Ihren Arzt.

Sie können Schwindelgefühl, Übelkeit, Erbrechen, Krampfanfälle, Herzbeschwerden haben, ins Koma

fallen oder einen Blutdruckabfall mit beschleunigtem Herzschlag und Schwitzen erleiden.

Versuchen Sie NICHT, mit einem Fahrzeug zu fahren!

Wenn Sie die Einnahme von Lacosamid-ratiopharm

®

vergessen haben

Wenn Sie die Einnahme für einige Stunden vergessen haben, holen Sie sie nach, sobald es Ihnen

einfällt. Ist es aber schon beinahe Zeit (weniger als 6 Stunden) für die nächste Dosis, so nehmen Sie

die vergessene Tablette NICHT mehr ein.

Nehmen Sie

Lacosamid-ratiopharm

zum nächsten regulären Einnahmezeitpunkt ein. Nehmen Sie

NICHT die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Lacosamid-ratiopharm

®

abbrechen

Brechen Sie die Einnahme von

Lacosamid-ratiopharm

NICHT ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt ab,

sonst können Ihre Beschwerden wieder auftreten oder sich verschlechtern.

Wenn Ihr Arzt beschließt, Ihre Behandlung mit

Lacosamid-ratiopharm

zu beenden, wird er Ihnen

genau erklären, wie Sie die Dosis Schritt für Schritt verringern sollen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt

oder Apotheker.

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem

auftreten müssen.

Das Auftreten von Nebenwirkungen, die das Nervensystem betreffen, wie z. B. Schwindel, kann nach

einer hohen Anfangsdosis (Aufsättigungsdosis) erhöht sein.

Sehr häufig: kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen

Schwindelgefühl, Kopfschmerzen

Übelkeit

Doppeltsehen (Diplopie)

Häufig: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen

Gleichgewichtsstörungen, Koordinationsstörungen, Gedächtnisstörungen (Vergesslichkeit),

Schläfrigkeit, Zittern (Tremor), Denk- oder Wortfindungsstörungen, schnelle und

unwillkürliche Augenbewegungen (Nystagmus), Kribbeln (Parästhesie)

Verschwommenes Sehen

Gefühl, dass sich alles dreht (Drehschwindel)

Erbrechen, Verstopfung, übermäßige Gase im Magen oder in den Gedärmen, Durchfall

Juckreiz

Stürze, Prellung

Müdigkeit, Gehstörungen, ungewöhnliche Müdigkeit mit Schwächegefühl (Asthenie), Gefühl

der Betrunkenheit

Depression

Verwirrtheit

Vermindertes Sensitivitätsgefühl, Schwierigkeiten, Wörter zu artikulieren,

Aufmerksamkeitsstörungen

Ohrgeräusche wie Summen, Klingeln oder Pfeifen

Verdauungsstörungen, trockener Mund

Reizbarkeit

Muskelkrämpfe

Hautausschlag

Schlafstörung

Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen

Verlangsamter Herzschlag

Störungen in der Erregungsleitung des Herzens (Herzrhythmusstörungen)

Glücksgefühl (Euphorische Stimmung)

Überempfindlichkeitsreaktionen gegen das Arzneimittel

Auffällige Ergebnisse in Leberfunktionstests, Leberschaden

Suizidversuch

Suizidgedanken oder Selbstverletzung

Herzrasen und/oder schneller oder unregelmäßiger Puls

Aggression

Motorische Unruhe

Abnorme Gedanken und/oder Realitätsverlust

Schwere allergische Reaktion, die Schwellungen des Gesichts, Hals, Hände, Füße, Knöchel oder

Unterschenkel verursachen

Nesselausschlag

Halluzinationen (Das Sehen und/oder Hören von Dingen, die nicht wirklich sind.)

Bewusstlosigkeit (Synkope)

Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar

Erhebliche Verringerung einer bestimmten Art weißer Blutzellen (Agranulozytose)

Schwere Hautreaktion, die mit grippeähnlichen Beschwerden einhergehen kann, Hautausschlag

im Gesicht, ausgedehnter Hautauschlag mit hoher Temperatur, erhöhte Leberenzymwerte in

Bluttests und erhöhte Anzahl bestimmter weißer Blutzellen (Eosinophilie) und vergrößerte

Lymphknoten

Ausgedehnter Ausschlag mit Blasen und abblätternder Haut, besonders um den Mund herum, an

der Nase, an den Augen und im Genitalbereich (Stevens-Johnson-Syndrom), und eine

schwerwiegendere Ausprägung, die eine Hautablösung an mehr als 30 % der Körperoberfläche

hervorruft (toxische epidermale Nekrolyse)

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch

für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte,

Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de

anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen

über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5.

Wie ist Lacosamid-ratiopharm

®

aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton, der Blisterpackung oder dem

Tablettenbehältnis nach „Verwendbar bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das

Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Für dieses Arzneimittel sind bezüglich der Temperatur keine besonderen Lagerungsbedingungen

erforderlich. In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu

entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

6.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Lacosamid-ratiopharm

®

enthält

Der Wirkstoff ist Lacosamid.

Lacosamid-ratiopharm

®

50 mg Filmtabletten

Jede Filmtablette enthält 50 mg Lacosamid.

Lacosamid-ratiopharm

®

100 mg Filmtabletten

Jede Filmtablette enthält 100 mg Lacosamid.

Lacosamid-ratiopharm

®

150 mg Filmtabletten

Jede Filmtablette enthält 150 mg Lacosamid.

Lacosamid-ratiopharm

®

200 mg Filmtabletten

Jede Filmtablette enthält 200 mg Lacosamid.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Tablettenkern: Mikrokristalline Cellulose, Hyprolose (5.0-16.0 % m/m Hydroxypropoxy-Gruppen),

Hyprolose, hochdisperses Siliciumdioxid, Crospovidon (Typ A), Magnesiumstearat (Ph.Eur.)

[pflanzlich]

Filmüberzug: Poly(vinylalkohol), Titandioxid (E 171), Macrogol 3350, Talkum,

Eisen(III)-oxid (E 172) (

Lacosamid-ratiopharm

®

50 mg Filmtabletten

Eisen (II,III)-oxid (E 172) (

Lacosamid-ratiopharm

®

50 mg Filmtabletten

Eisen (III)-hydroxid-oxid x H

O (E 172) (

Lacosamid-ratiopharm

®

50 mg, 100 mg, 150 mg

Filmtabletten

Chinolingelb (E 104) (

Lacosamid-ratiopharm

100 mg Filmtabletten

Gelborange-S-Aluminiumsalz (E 110) (

Lacosamid-ratiopharm

100 mg, 150 mg Filmtabletten

Brillantblau-FCF-Aluminiumsalz (E 133) (

Lacosamid-ratiopharm

200 mg Filmtabletten

Ponceau-4R-Aluminiumsalz (E 124) (

Lacosamid-ratiopharm

®

200 mg Filmtabletten)

Wie Lacosamid-ratiopharm

®

aussieht und Inhalt der Packung

Lacosamid-ratiopharm

50 mg

Filmtabletten

Rosafarbene, ovale, bikonvexe Filmtabletten mit der Prägung „50“ auf der einen und glatt auf der

anderen Seite.

Lacosamid-ratiopharm

100 mg

Filmtabletten

Gelbe, ovale, bikonvexe Filmtabletten mit der Prägung „100“ auf der einen und einer Bruchkerbe auf

der anderen Seite.

Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.

Lacosamid-ratiopharm

150 mg

Filmtabletten

Orangefarbene, ovale, bikonvexe Filmtabletten mit der Prägung „150“ auf der einen und glatt auf der

anderen Seite.

Lacosamid-ratiopharm

200 mg

Filmtabletten

Blaue, ovale, bikonvexe Filmtabletten mit der Prägung „200“ auf der einen und einer Bruchkerbe auf

der anderen Seite.

Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.

Lacosamid-ratiopharm

ist in Blisterpackungen zu 14, 56, 98, 112, 168, 200 und 210 Filmtabletten,

Blisterpackungen zur Abgabe von Einzeldosen zu 14 x 1, 56 x 1 und 60 x 1 Filmtablette und in

Tablettenbehältnissen zu 60, 100 und 200 Filmtabletten erhältlich.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer

ratiopharm GmbH

Graf-Arco-Str. 3

89079 Ulm

Hersteller

Teva Pharmaceutical Works Private Limited Company

TEVA Gyógyszergyár Zrt. -

Pallagi út 13

4042 Debrecen

Ungarn

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR)

unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Deutschland: Lacosamid-ratiopharm

®

50 mg, 100 mg, 150 mg, 200 mg Filmtabletten

Österreich:

Lacosamid ratiopharm 50 mg, 100 mg, 150 mg, 200 mg Filmtabletten

Spanien:

Lacosamida ratiopharm 50 mg, 100 mg, 150 mg, 200 mg comprimidos recubiertos con

película EFG

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Dezember 2017.

Versionscode: Z01

17-4-2018

Opinion/decision on a Paediatric investigation plan (PIP):    Vimpat, Lacosamide, Therapeutic area: Neurology

Opinion/decision on a Paediatric investigation plan (PIP): Vimpat, Lacosamide, Therapeutic area: Neurology

Europe - EFSA - European Food Safety Authority EFSA Journal

17-4-2018

Memantine ratiopharm (ratiopharm GmbH)

Memantine ratiopharm (ratiopharm GmbH)

Memantine ratiopharm (Active substance: memantine) - Centralised - Renewal - Commission Decision (2018)2369 of Tue, 17 Apr 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/2671/R/11

Europe -DG Health and Food Safety

21-2-2018

Keppra vs. Vimpat

Keppra vs. Vimpat

Keppra (levetiracetam) and Vimpat (lacosamide) are anti-epileptic drugs (AEDs) (anticonvulsants) often used in conjunction with other drugs to treat types of seizures in people with epilepsy.

US - RxList

22-12-2017

Levetiracetam ratiopharm (ratiopharm GmbH)

Levetiracetam ratiopharm (ratiopharm GmbH)

Levetiracetam ratiopharm (Active substance: levetiracetam) - Centralised - Yearly update - Commission Decision (2017)9092 of Fri, 22 Dec 2017

Europe -DG Health and Food Safety

12-12-2017

Tiaprid-ratiopharm® 100 mg Tabletten

Rote - Liste

12-12-2017

Isotretinoin-ratiopharm® Weichkapseln

Rote - Liste

6-12-2017

Penicillin V-ratiopharm® TS

Rote - Liste

30-11-2017

Amiodaron-ratiopharm® 100 mg Tabletten

Rote - Liste

30-11-2017

Loratadin-ratiopharm® 10 mg Tabletten

Rote - Liste

30-11-2017

Attempta-ratiopharm® 35

Rote - Liste

23-11-2017

Amiodaron-ratiopharm® 200 mg Tabletten

Rote - Liste

13-11-2017

Rasagilin-ratiopharm 1 mg Tabletten

Rote - Liste

9-11-2017

Heparin-Natrium-25000-ratiopharm®

Rote - Liste

9-11-2017

Heparin-Natrium-7 500-ratiopharm® FS

Rote - Liste

15-10-2017

Oxycocomp-ratiopharm® Retardtabletten

Rote - Liste

12-10-2017

HerzASS-ratiopharm® 100 mg

Rote - Liste

11-10-2017

HerzASS-ratiopharm® 50 mg

Rote - Liste

11-10-2017

Paracetamol-ratiopharm® Zäpfchen

Rote - Liste