Lacosamid Aspire 100 mg Filmtabletten

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Lacosamid Aspire 100 mg Filmtabletten
  • Darreichungsform:
  • Filmtablette
  • Zusammensetzung:
  • Lacosamid 100.mg
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Lacosamid Aspire 100 mg Filmtabletten
    Deutschland
  • Sprache:
  • Deutsch

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • BfArM - Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte
  • Zulassungsnummer:
  • 2200068.00.00
  • Letzte Änderung:
  • 08-12-2018

Packungsbeilage: zusammensetzung, kinische angaben, nebenwirkungen, wechselwirkungen, dosierung, schwangerschaft, stillzeit

PACKUNGSBEILAGE

Gebrauchsinformation: Information für Patienten

Lacosamid Aspire 50 mg Filmtabletten

Lacosamid Aspire 100 mg Filmtabletten

Lacosamid Aspire 150 mg Filmtabletten

Lacosamid Aspire 200 mg Filmtabletten

Lacosamid

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses

Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter.

Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt

auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was ist Lacosamid Aspire und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Einnahme von Lacosamid Aspire beachten?

Wie ist Lacosamid Aspire einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Lacosamid Aspire aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

Was ist Lacosamid Aspire und wofür wird es angewendet?

Was ist Lacosamid Aspire

Lacosamid Aspire enthält Lacosamid. Dieser Wirkstoff gehört zur Arzneimittelgruppe der

sogenannten Antiepileptika und wird zur Behandlung der Epilepsie eingesetzt.

Das Arzneimittel wurde Ihnen verordnet, um die Häufigkeit Ihrer Anfälle zu senken.

Wofür wird Lacosamid Aspire angewendet?

Lacosamid Aspire wird bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern ab 4 Jahren eingesetzt.

Es wird zur Behandlung einer bestimmten Form von epileptischen Anfällen eingesetzt, die als

„fokale Anfälle mit oder ohne sekundäre Generalisierung“ beschrieben werden.

Bei dieser Epilepsie-Form beginnt der Anfall in nur einer Gehirnhälfte, kann sich dann aber

unter Umständen auf größere Bereiche in beiden Gehirnhälften ausbreiten.

Lacosamid Aspire kann alleine oder zusätzlich zu anderen Antiepileptika angewendet werden.

2.

Was sollten Sie vor der Einnahme von Lacosamid Aspire beachten?

Lacosamid Aspire darf nicht eingenommen werden

wenn Sie allergisch gegen Lacosamid, Soja, Erdnuss oder einen der in Abschnitt 6. genannten

sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind. Wenn Sie nicht wissen, ob Sie eine Allergie

haben, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt.

wenn Sie unter bestimmten Herzrhythmusstörungen leiden die als AV-Block zweiten oder

dritten Grades bezeichnet werden.

Nehmen Sie Lacosamid nicht ein, wenn einer der genannten Punkte auf Sie zutrifft. Wenn Sie sich

nicht sicher sind, sprechen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels mit Ihrem Arzt oder Apotheker.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie Lacosamid Aspire einnehmen, wenn

Sie Gedanken an Selbstverletzung oder Suizid haben. Eine geringe Anzahl von Patienten, die mit

Antiepileptika wie Lacosamid behandelt wurden, hatten Gedanken, daran sich selbst zu verletzen

oder sich das Leben zu nehmen. Wenn Sie zu irgendeinem Zeitpunkt solche Gedanken haben,

setzen Sie sich sofort mit Ihrem Arzt in Verbindung.

Sie eine Herzkrankheit haben, bei der der Herzschlag verändert ist und sie oft einen sehr

langsamen, schnellen oder unregelmäßigen Herzschlag haben (z. B. AV-Block, Vorhofflimmern

oder Vorhofflattern).

Sie eine schwerwiegende Herzkrankheit haben (z. B. Herzschwäche) oder schon einmal einen

Herzinfarkt hatten.

Ihnen häufig schwindelig ist oder Sie stürzen. Lacosamid Aspire kann Schwindelgefühl

verursachen und dadurch kann sich die Gefahr versehentlicher Verletzungen und Stürze erhöhen.

Deshalb sollten Sie vorsichtig sein, bis Sie sich an die möglichen Wirkungen des Arzneimittels

gewöhnt haben.

Wenn irgendeiner der genannten Punkte auf Sie zutrifft (oder Sie sich darüber nicht sicher sind),

sprechen Sie vor der Einnahme von Lacosamid Aspire mit Ihrem Arzt oder Apotheker.

Kinder unter 4 Jahren

Lacosamid Aspire wird nicht bei Kindern im Alter unter 4 Jahren empfohlen, weil man noch nicht

weiß, ob es bei Kindern dieser Altersgruppe wirksam und sicher ist.

Einnahme von Lacosamid Aspire zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere

Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel anzuwenden.

Sprechen Sie insbesondere mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel

einnehmen, die Auswirkungen auf die Herztätigkeit haben können, denn auch Lacosamid kann das

Herz beeinflussen:

Arzneimittel gegen Herzkrankheiten,

Arzneimittel, die das sogenannte „PR-Intervall“ der Herzkurve im EKG

(Elektrokardiogramm) verlängern können; beispielsweise Arzneimittel zur Behandlung der

Epilepsie oder von Schmerzen wie Carbamazepin, Lamotrigin oder Pregabalin,

Arzneimittel gegen bestimmte Arten von Herzrhythmusstörungen oder gegen Herzschwäche.

Wenn irgendeiner der genannten Punkte auf Sie zutrifft (oder Sie sich darüber nicht sicher sind),

sprechen Sie vor der Einnahme von Lacosamid Aspire mit Ihrem Arzt oder Apotheker.

Sprechen Sie auch mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel

einnehmen, denn diese können die Wirkung von Lacosamid Aspire im Körper verstärken oder

abschwächen:

Arzneimittel gegen Pilzinfektionen wie Fluconazol, Itraconazol oder Ketoconazol,

ein Arzneimittel gegen HIV wie Ritonavir,

die Antibiotika Clarithromycin oder Rifampicin,

das pflanzliche Arzneimittel Johanniskraut zur Behandlung leichter Angstzustände und

Depressionen.

Wenn irgendeiner der genannten Punkte auf Sie zutrifft (oder Sie sich darüber nicht sicher sind),

sprechen Sie vor der Einnahme von Lacosamid Aspire mit Ihrem Arzt oder Apotheker.

Einnahme von Lacosamid Aspire zusammen mit Alkohol

Nehmen Sie Lacosamid Aspire vorsichtshalber nicht zusammen mit Alkohol ein.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder

beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt

oder Apotheker um Rat.

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, wird die Behandlung mit Lacosamid Aspire nicht empfohlen,

da nicht bekannt ist, welche Auswirkungen Lacosamid auf den Verlauf der Schwangerschaft, auf das

ungeborene Kind im Mutterleib oder auf das Neugeborene haben kann. Es ist auch nicht bekannt, ob

Lacosamid in die Muttermilch übergeht. Fragen Sie sofort Ihren Arzt um Rat, falls Sie schwanger

geworden sind oder eine Schwangerschaft planen. Er wird Ihnen helfen zu entscheiden, ob Sie

Lacosamid Aspire einnehmen sollten oder nicht.

Brechen Sie die Behandlung nicht ohne vorherige Rücksprache mit Ihrem Arzt ab, denn sonst könnten

mehr Anfälle auftreten. Eine Verschlechterung Ihrer Epilepsie kann auch Ihrem Baby schaden.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Sie sollten kein Fahrzeug führen oder Rad fahren und keine Werkzeuge und Maschinen bedienen, bis

Sie wissen, wie das Arzneimittel bei Ihnen wirkt, da Lacosamid möglicherweise zu Schwindelgefühl

und verschwommenem Sehen führen kann.

Lacosamid Aspire enthält Phospholipide aus Sojabohnen (E322).

Phospholipide aus Sojabohnen (E322) können sebr selten allergische Reaktionen hervorrufen.

3.

Wie ist Lacosamid Aspire einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein.

Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Einnahme von Lacosamid Aspire

Nehmen Sie Lacosamid Aspire zweimal täglich ein, einmal morgens und einmal abends.

Versuchen Sie das Arzneimittel jeden Tag ungefähr zur gleichen Uhrzeit einzunehmen.

Schlucken Sie die Tablette mit einem Glas Wasser.

Sie können Lacosamid Aspire zum Essen oder unabhängig von einer Mahlzeit einnehmen.

Üblicherweise werden Sie die Behandlung mit einer geringen Dosis beginnen, die der Arzt im Verlauf

einiger Wochen langsam steigert. Wenn Sie die für sich richtige Dosis erreicht haben (die sogenannte

„Erhaltungsdosis“), dann nehmen Sie täglich immer die gleiche Dosis ein. Eine Behandlung mit

Lacosamid Aspire ist eine Langzeittherapie. Nehmen Sie Lacosamid Aspire so lange ein, bis Ihr Arzt

Ihnen sagt, dass Sie es absetzen sollen.

Wie viel muss ich einnehmen?

Unten sind die üblicherweise empfohlenen Dosierungen von Lacosamid für verschiedene Alters- und

Gewichtsklassen aufgelistet. Wenn Sie Nieren- oder Leberprobleme haben, ist es möglich, dass der

Arzt Ihnen eine andere Dosis verschreibt.

Erwachsene, Jugendliche und Kinder ab 50 kg Körpergewicht

Wenn Sie Lacosamid Aspire alleine einnehmen

Die übliche Anfangsdosis beträgt zweimal täglich 50 mg Lacosamid.

Ihr Arzt kann Ihnen auch eine Anfangsdosis von zweimal täglich 100 mg Lacosamid verordnen.

Ihr Arzt wird möglicherweise die Dosis, die Sie zweimal täglich einnehmen, jede Woche um 50 mg

erhöhen, bis Sie die Erhaltungsdosis von zweimal täglich 100 bis 300 mg erreicht haben.

Wenn Sie Lacosamid Aspire zusammen mit anderen Antiepileptika einnehmen:

Die übliche Anfangsdosis beträgt zweimal täglich 50 mg Lacosamid.

Ihr Arzt wird möglicherweise die Dosis, die Sie zweimal täglich einnehmen, jede Woche um 50 mg

erhöhen, bis Sie die Erhaltungsdosis von zweimal täglich 100 bis 200 mg erreicht haben.

Wenn Sie 50 kg oder mehr wiegen, kann Ihr Arzt entscheiden, die Behandlung mit einer einzelnen

Anfangsdosis von 200 mg Lacosamid (sogenannte „Aufsättigungsdosis“) zu beginnen. In diesem Fall

würden Sie die Behandlung mit Ihrer gleichbleibenden Erhaltungsdosis 12 Stunden später beginnen.

Kinder und Jugendliche unter 50 kg Körpergewicht

Für diese Gewichtsklasse hängt die Dosis vom Körpergewicht ab. Die Behandlung dieser

Kinder/Jugendlichen wird üblicherweise mit einem Sirup begonnen und nur auf die Tablettenform

umgestellt, wenn sie in der Lage sind, Tabletten zu schlucken, und wenn die richtige Dosis mit den

unterschiedlichen Dosisstärken der Tabletten gegeben werden kann. Der Arzt wird die am besten

geeignete Darreichungsform verordnen.

Wenn Sie eine größere Menge von Lacosamid Aspire eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie mehr Lacosamid Aspire eingenommen haben, als Sie sollten, wenden Sie sich unverzüglich

an Ihren Arzt. Versuchen Sie nicht, ein Fahrzeug zu fahren!

Sie können folgende Beschwerden bekommen:

Schwindelgefühl,

Übelkeit oder Erbrechen,

Anfälle, Herzschlag-Probleme (z.B. zu langsamer, zu schneller oder unregelmäßiger

Herzschlag), Koma oder Blutdruckabfall mit beschleunigtem Herzschlag und Schwitzen.

Wenn Sie die Einnahme von Lacosamid Aspire vergessen haben

Wenn Sie die Einnahme bis zu 6 Stunden nach dem planmäßigen Zeitpunkt vergessen haben,

holen Sie sie nach, sobald es Ihnen einfällt.

Wenn Sie die Einnahme um mehr als 6 Stunden versäumt haben, so nehmen Sie die

vergessene Tablette nicht mehr ein. Nehmen Sie Lacosamid Aspire stattdessen zum nächsten

normalen Einnahmezeitpunkt wieder ein.

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen

haben.

Wenn Sie die Einnahme von Lacosamid Aspire abbrechen

Brechen Sie die Einnahme von Lacosamid Aspire nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt ab,

sonst können Ihre epileptischen Anfälle wieder auftreten oder sich verschlechtern.

Wenn Ihr Arzt beschließt, Ihre Behandlung mit Lacosamid Aspire zu beenden, wird er Ihnen

genau erklären, wie Sie die Dosis Schritt für Schritt verringern sollen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder

Apotheker.

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem

auftreten müssen.

Das Auftreten von Nebenwirkungen, die das Nervensystem betreffen, wie z.B. Schwindel, kann nach

einer einzelnen hohen Anfangsdosis (Aufsättigungsdosis) erhöht sein.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn die folgenden Beschwerden auftreten:

Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):

Kopfschmerzen,

Schwindelgefühl oder Übelkeit,

Doppeltsehen (Diplopie).

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

Gleichgewichtsstörungen, Schwierigkeiten bei der Bewegungskoordination oder beim Gehen,

Zittern (Tremor), Kribbeln (Parästhesie) oder Muskelkrämpfe, Sturzneigung und Blutergüsse,

Gedächtnisstörungen (Vergesslichkeit), Denk- oder Wortfindungsstörungen, Verwirrtheit,

Schnelle und nicht kontrollierbare Augenbewegungen (Nystagmus), verschwommenes Sehen,

Drehschwindel, Gefühl der Betrunkenheit,

Erbrechen, trockener Mund, Verstopfung, Verdauungsstörungen, übermäßige Gase im Magen

oder im Darm, Durchfall,

Vermindertes Sensitivitätsgefühl der Haut, Schwierigkeiten Wörter zu artikulieren,

Aufmerksamkeitsstörungen,

Ohrgeräusche wie Summen, Klingeln oder Pfeifen,

Reizbarkeit, Schlafstörung, Depression,

Schläfrigkeit, Müdigkeit oder Schwächegefühl (Asthenie),

Juckreiz, Hautausschlag.

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

Verlangsamter Herzschlag, spürbarer Herzschlag (Palpitationen), unregelmäßiger Puls oder

andere Veränderungen in der elektrischen Aktivität des Herzens (Reizleitungsstörungen),

Übertriebenes Wohlbefinden (euphorische Stimmung), Sehen und/oder Hören von Dingen, die

nicht wirklich sind,

Überempfindlichkeitsreaktionen gegen das Arzneimittel, Nesselausschlag,

Auffällige Ergebnisse in Bluttests zur Leberfunktion, Leberschaden,

Gedanken an Selbstverletzung oder Suizid, Suizidversuch: Sprechen Sie sofort mit Ihrem Arzt!

Zorn und Erregtheit,

Abnorme Gedanken oder Realitätsverlust,

Schwere allergische Reaktion, die Schwellungen von Gesichts, Hals, Hände, Füße, Knöchel

oder Unterschenkel verursachen,

Bewusstlosigkeit (Synkope).

Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)

Halsschmerzen, Fieber und erhöhte Infektanfälligkeit. Im Blut zeigt sich möglicherweise eine

erhebliche Verringerung einer bestimmten Art weißer Blutzellen (Agranulozytose);

Schwere Hautreaktion, die mit Fieber und anderen grippeähnlichen Beschwerden einhergehen kann,

Hautausschlag im Gesicht, ausgedehnter Hautauschlag, geschwollene Lymphdrüsen (vergrößerte

Lymphknoten). Im Blut zeigen sich möglicherweise erhöhte Leberenzymwerte und eine erhöhte

Anzahl bestimmter weißer Blutzellen (Eosinophilie);

Ausgedehnter Ausschlag mit Blasen und abblätternder Haut, besonders um den Mund herum, an der

Nase, an den Augen und im Genitalbereich (Stevens-Johnson-Syndrom) und eine schwerwiegendere

Ausprägung, die eine Hautablösung an mehr als 30 % der Körperoberfläche hervorruft (toxische

epidermale Nekrolyse).

Schüttelkrämpfe (Konvulsion).

Zusätzliche Nebenwirkungen bei Kindern

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Kindern betreffen):

Verminderter Appetit,

Schläfrigkeit oder Energielosigkeit,

Verhaltensänderungen, fremdartiges Verhalten.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch

für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt.

Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: http://www.bfarm.de

anzeigen.

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die

Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5.

Wie ist Lacosamid Aspire aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Blisterpackung nach „verwendbar

bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten

Tag des angegebenen Monats.

Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu

entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

6.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Lacosamid Aspire enthält

Der Wirkstoff ist Lacosamid.

Lacosamid Aspire 50 mg Filmtabletten

Jede Filmtablette enthält 50 mg Lacosamid.

Lacosamid Aspire 100 mg Filmtabletten

Jede Filmtablette enthält100 mg Lacosamid.

Lacosamid Aspire 150 mg Filmtabletten

Jede Filmtablette enthält 150 mg Lacosamid.

Lacosamid Aspire 200 mg Filmtabletten

Jede Filmtablette enthält 200 mg Lacosamid.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Tablettenkern: Mikrokristalline Cellulose, Hyprolose (5,0 – 16,0 % m/m Hydroxypropoxy-Gruppen),

Crospovidon (Typ A), Hyprolose, hochdisperses Siliciumdioxid, Magnesiumstearat (Ph.Eur.)

[pflanzlich]

Filmüberzug: Poly(vinylalkohol), Macrogol 3350, Titandioxid (E171), Talkum, Phospholipide aus

Sojabohnen (E322)

Lacosamid Aspire 50 mg Filmtabletten zusätzlich:

Eisen(III)-oxid (E172), Eisen(II,III)-oxid (E172),

Indigocarmin, Aluminiumsalz (E132)

Lacosamid Aspire 100 mg Filmtabletten zusätzlich:

Eisen(III)-hydroxid-oxid x H2O (E172)

Lacosamid Aspire 150 mg Filmtabletten zusätzlich:

Eisen(III)-oxid (E172), Eisen(III)- hydroxid-oxid x

H2O (E172), Eisen(II,III)-oxid (E172)

Lacosamid Aspire 200 mg Filmtabletten zusätzlich:

Indigocarmin, Aluminiumsalz (E132)

Wie Lacosamid Aspire aussieht und Inhalt der Packung

Lacosamid Aspire 50 mg Filmtabletten

Blassrosafarbene, ovale, bikonvexe Filmtabletten mit der Prägung „11“ auf der einen Seite und glatt auf

der anderen Seite.

Lacosamid Aspire 100 mg Filmtabletten

Glebe, ovale, bikonvexe Filmtabletten mit der Prägung „12“ auf der einen Seite und glatt auf der

anderen Seite.

Lacosamid Aspire 150 mg Filmtabletten

Hellbraune, ovale, bikonvexe Filmtabletten mit der Prägung „113“ auf der einen Seite und glatt auf

der anderen Seite.

Lacosamid Aspire 200 mg Filmtabletten

Blaue, ovale, bikonvexe Filmtabletten mit der Prägung „114“ auf der einen Seite und glatt auf der

anderen Seite.

Lacosamid Aspire ist in Packungen mit 14, 56 und 168 Filmtabletten erhältlich.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer

Aspire Pharma Limited

Unit 4 Rotherbrook Court,

Bedford Road

GU32 3QG Petersfield, Hampshire

Vereinigtes Königreich

Hersteller

Wessling Hungary Kft.

Anonymus Utca 6, Budapest, H-1045,

Ungarn

<Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR)

unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen

Vereinigtes Königreich – Lacosamide Aspire

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Feb 2018

9-9-2011

Danish Pharmacovigilance Update, 18 August 2011

Danish Pharmacovigilance Update, 18 August 2011

Among the topics covered in this issue are Vimpat® 15mg/ml syrup (lacosamide) for treatment of epilepsy, which is recalled due to a quality defect and Nplate® (romiplostim), which could increase the risk of disease progression in patients with myelodysplastic syndrome (MDS).

Danish Medicines Agency

6-12-2018

Imanivec® 100 mg Filmtabletten

Rote - Liste

28-11-2018

Xadago 50 mg / 100 mg Filmtabletten

Rote - Liste

14-11-2018

DuoPlavin® 75 mg/100 mg Filmtabletten

Rote - Liste

6-11-2018

Symkevi® 100 mg/150 mg Filmtabletten

Rote - Liste

1-8-2018

Maviret® 100 mg/40 mg Filmtabletten

Rote - Liste

24-7-2018

Norvir® 100 mg Filmtabletten

Rote - Liste

2-7-2018

ZEPATIER 50 mg/100 mg Filmtabletten

Rote - Liste

22-6-2018

Fevarin® 100 mg Filmtabletten

Rote - Liste

11-6-2018

Kaletra® 100 mg/25 mg Filmtabletten

Rote - Liste