Lacosamid

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Lacosamid AbZ 200 mg Filmtabletten
  • Darreichungsform:
  • Filmtablette
  • Zusammensetzung:
  • Lacosamid 200.mg
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Lacosamid AbZ 200 mg Filmtabletten
    Deutschland
  • Sprache:
  • Deutsch

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • BfArM - Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte
  • Zulassungsnummer:
  • 97469.00.00
  • Letzte Änderung:
  • 31-10-2018

Packungsbeilage

Gebrauchsinformation: Information für Patienten

Lacosamid AbZ 50 mg Filmtabletten

Lacosamid AbZ 100 mg Filmtabletten

Lacosamid AbZ 150 mg Filmtabletten

Lacosamid AbZ 200 mg Filmtabletten

Lacosamid

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses

Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter.

Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt

auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe

Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was ist

Lacosamid AbZ

und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Einnahme von

Lacosamid AbZ

beachten?

Wie ist

Lacosamid AbZ

einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist

Lacosamid AbZ

aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

Was ist Lacosamid AbZ und wofür wird es angewendet?

Was ist Lacosamid AbZ?

Lacosamid AbZ

enthält Lacosamid. Diese Substanz gehört zur Arzneimittelgruppe der sogenannten

Antiepileptika und wird zur Behandlung der Epilepsie

eingesetzt.

Das Arzneimittel wurde Ihnen verordnet, um die Häufigkeit Ihrer Anfälle zu senken.

Wofür wird Lacosamid AbZ angewendet?

Lacosamid AbZ

wird bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern ab 4 Jahren eingesetzt.

Es wird zur Behandlung einer bestimmten Form von epileptischen Anfällen eingesetzt, die als „fokale

Anfälle mit oder ohne sekundäre Generalisierung“ beschrieben werden.

Bei dieser Epilepsie-Form beginnt der Anfall in nur einer Gehirnhälfte, kann sich dann aber unter

Umständen auf größere Bereiche in beiden Gehirnhälften ausbreiten.

Lacosamid AbZ

kann alleine oder zusätzlich zu anderen Antiepileptika angewendet werden.

2.

Was sollten Sie vor der Einnahme von Lacosamid AbZ beachten?

Lacosamid AbZ darf nicht eingenommen werden,

wenn Sie allergisch gegen Lacosamid oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen

Bestandteile dieses Arzneimittels sind. Wenn Sie nicht wissen, ob Sie eine Allergie haben,

sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt.

wenn Sie unter bestimmten Herzrhythmusstörungen leiden (sog. AV-Block 2. oder 3. Grades).

Nehmen Sie

Lacosamid AbZ

nicht ein, wenn einer der genannten Punkte auf Sie zutrifft. Wenn Sie

sich nicht sicher sind, sprechen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels mit Ihrem Arzt oder

Apotheker.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie

Lacosamid AbZ

einnehmen, wenn

Sie Gedanken an Selbstverletzung oder Suizid haben

Eine geringe Anzahl von Patienten, die mit

Antiepileptika, wie Lacosamid, behandelt wurden, hatten Gedanken daran, sich selbst zu

verletzen oder sich das Leben zu nehmen. Wenn Sie zu irgendeinem Zeitpunkt solche Gedanken

haben, setzen Sie sich

sofort

mit Ihrem Arzt in Verbindung.

Sie eine Herzkrankheit haben, bei der der Herzschlag verändert ist und sie oft einen sehr

langsamen, schnellen oder unregelmäßigen Herzschlag haben (z. B. AV-Block,

Vorhofflimmern oder Vorhofflattern).

Sie eine schwerwiegende Herzkrankheit haben (z. B. Herzschwäche) oder schon einmal einen

Herzinfarkt hatten.

Ihnen häufig schwindelig ist oder Sie stürzen. Lacosamid AbZ kann Schwindelgefühl

verursachen und dadurch kann sich die Gefahr versehentlicher Verletzungen und Stürze

erhöhen. Deshalb sollten Sie vorsichtig sein, bis Sie sich an die möglichen Wirkungen des

Arzneimittels gewöhnt haben.

Wenn irgendeiner der genannten Punkte auf Sie zutrifft (oder Sie sich darüber nicht sicher sind),

sprechen Sie vor der Einnahme von

Lacosamid AbZ

mit Ihrem Arzt oder Apotheker.

Kinder unter 4 Jahren

Lacosamid AbZ

wird nicht bei Kindern im Alter unter 4 Jahren empfohlen, weil man noch nicht weiß,

ob es bei Kindern dieser Altersgruppe wirksam und sicher ist.

Einnahme von Lacosamid AbZ zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere

Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen.

Sprechen Sie insbesondere mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie eines der

folgenden Arzneimittel

einnehmen, die Auswirkungen auf die Herztätigkeit haben können, denn auch

Lacosamid AbZ

kann

das Herz beeinflussen:

Arzneimittel gegen Herzkrankheiten;

Arzneimittel, die das sogenannte „PR-Intervall“ der Herzkurve im EKG (Elektrokardiogramm)

verlängern können; beispielsweise Arzneimittel zur Behandlung der Epilepsie oder von

Schmerzen wie Carbamazepin, Lamotrigin oder Pregabalin;

Arzneimittel gegen bestimmte Arten von Herzrhythmusstörungen oder gegen Herzschwäche.

Wenn irgendeiner der genannten Punkte auf Sie zutrifft (oder Sie sich darüber nicht sicher sind),

sprechen Sie vor der Einnahme von

Lacosamid AbZ

mit Ihrem Arzt oder Apotheker.

Sprechen Sie auch mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel

einnehmen, denn diese können die Wirkung von

Lacosamid AbZ

im Körper verstärken oder

abschwächen:

Arzneimittel gegen Pilzinfektionen

wie Fluconazol, Itraconazol oder Ketoconazol;

ein Medikament gegen HIV wie Ritonavir;

die Antibiotika Clarithromycin oder Rifampicin;

das pflanzliche Arzneimittel Johanniskraut zur Behandlung leichter Angstzustände und

Depressionen.

Wenn irgendeiner der genannten Punkte auf Sie zutrifft (oder Sie sich darüber nicht sicher sind),

sprechen Sie vor der Einnahme von

Lacosamid AbZ

mit Ihrem Arzt oder Apotheker.

Einnahme von Lacosamid AbZ zusammen mit Alkohol

Nehmen Sie

Lacosamid AbZ

vorsichtshalber NICHT zusammen mit Alkohol ein.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen,

schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker

um Rat.

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, wird die Behandlung mit

Lacosamid AbZ

nicht empfohlen, da

nicht bekannt ist, welche Auswirkungen

Lacosamid AbZ

auf den Verlauf der Schwangerschaft und das

ungeborene Kind im Mutterleib oder auf das Neugeborene haben kann. Es ist auch nicht bekannt, ob

Lacosamid AbZ

in die Muttermilch übergeht. Fragen Sie

sofort

Ihren Arzt um Rat, falls Sie schwanger

geworden sind oder eine Schwangerschaft planen. Er wird Ihnen helfen zu entscheiden, ob Sie

Lacosamid AbZ

einnehmen sollten oder nicht.

Brechen Sie die Behandlung nicht ohne vorherige Rücksprache mit Ihrem Arzt ab, denn sonst könnten

mehr Anfälle auftreten. Eine Verschlechterung Ihrer Epilepsie kann auch Ihrem Baby schaden.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Sie sollten kein Fahrzeug führen oder Rad fahren und keine Werkzeuge und Maschinen bedienen, bis

Sie wissen, wie das Arzneimittel bei Ihnen wirkt, da

Lacosamid AbZ

möglicherweise zu

Schwindelgefühl und verschwommenem Sehen führen kann.

Lacosamid AbZ 100 mg und 150 mg Filmtabletten enthalten Gelborange S (E 110).

Gelborange S (E 110) kann allergische Reaktionen hervorrufen.

Lacosamid AbZ 200 mg Filmtabletten enthält Ponceau 4R (E 124).

Ponceau 4R (E 124) kann allergische Reaktionen hervorrufen.

3.

Wie ist Lacosamid AbZ einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein.

Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Einnahme von Lacosamid AbZ

Nehmen Sie Lacosamid AbZ zweimal täglich ein, einmal morgens und einmal abends.

Versuchen Sie, das Arzneimittel jeden Tag ungefähr zur gleichen Uhrzeit einzunehmen.

Schlucken Sie die Tablette mit einem Glas Wasser.

Sie können

Lacosamid AbZ

zum Essen oder unabhängig von einer Mahlzeit einnehmen.

Üblicherweise werden Sie die Behandlung mit einer geringen Dosis beginnen, die der Arzt im Verlauf

einiger Wochen langsam steigert. Wenn Sie die für sich richtige Dosis erreicht haben (die sogenannte

„Erhaltungsdosis“), dann nehmen Sie täglich immer die gleiche Dosis ein. Eine Behandlung mit

Lacosamid AbZ ist eine Langzeittherapie

Nehmen Sie

Lacosamid AbZ

so lange ein, bis Ihr Arzt Ihnen

sagt, dass Sie es absetzen sollen.

Wie viel muss ich einnehmen?

Unten sind die üblicherweise empfohlenen

Lacosamid AbZ

-Dosierungen für verschiedene Alters- und

Gewichtsklassen aufgelistet.

Wenn Sie Nieren- oder Leberprobleme haben, ist es möglich, dass der Arzt Ihnen eine andere Dosis

verschreibt.

Erwachsene, Jugendliche und Kinder ab 50 kg Körpergewicht

Wenn Sie

Lacosamid AbZ

alleine einnehmen

Die übliche Anfangsdosis von

Lacosamid AbZ

beträgt zweimal täglich 50 mg.

Ihr Arzt kann Ihnen auch eine Anfangsdosis von zweimal täglich 100 mg

Lacosamid AbZ

verordnen.

Ihr Arzt wird möglicherweise die Dosis, die Sie zweimal täglich einnehmen, jede Woche um 50

mg erhöhen, bis Sie die Erhaltungsdosis von zweimal täglich 100 bis 300 mg erreicht haben.

Wenn Sie

Lacosamid AbZ

zusammen mit anderen Antiepileptika einnehmen:

Die übliche Anfangsdosis

Lacosamid AbZ

beträgt zweimal täglich 50 mg.

Ihr Arzt wird möglicherweise die Dosis, die Sie zweimal täglich einnehmen, jede Woche um 50 mg

erhöhen, bis Sie die Erhaltungsdosis von zweimal täglich 100 bis 200 mg erreicht haben.

Wenn Sie 50 kg oder mehr wiegen, kann Ihr Arzt entscheiden,

die Behandlung mit

Lacosamid AbZ

einer einzelnen Anfangsdosis von 200 mg (sogenannte „Aufsättigungsdosis“) zu beginnen. In diesem

Fall würden Sie die Behandlung mit Ihrer gleichbleibenden Erhaltungsdosis 12 Stunden später

beginnen.

Kinder und Jugendliche unter 50 kg Körpergewicht

Für diese Gewichtsklasse hängt die Dosis vom Körpergewicht ab. Die Behandlung wird üblicherweise

mit einem Lacosamid Sirup begonnen und nur auf die Tablettenform umgestellt, wenn die

Kinder/Jugendlichen in der Lage sind, Tabletten zu schlucken, und wenn die richtige Dosis mit den

unterschiedlichen Dosisstärken der Tabletten gegeben werden kann. Der Arzt wird die am besten

geeignete Zubereitungsform verschreiben.

Wenn Sie eine größere Menge von Lacosamid AbZ eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie mehr

Lacosamid AbZ

eingenommen haben, als Sie sollten, wenden Sie sich

unverzüglich

an Ihren Arzt. Versuchen Sie nicht, mit einem Fahrzeug zu fahren!

Sie können folgende Beschwerden bekommen:

Schwindelgefühl,

Übelkeit oder Erbrechen,

Anfälle, Herzschlag-Probleme (z. B. zu langsamer, zu schneller oder unregelmäßiger

Herzschlag), Koma oder Blutdruckabfall mit beschleunigtem Herzschlag und Schwitzen.

Wenn Sie die Einnahme von Lacosamid AbZ vergessen haben

Wenn Sie die Einnahme bis zu 6 Stunden

nach dem planmäßigen Zeitpunkt vergessen haben, holen

Sie sie nach, sobald es Ihnen einfällt.

Wenn Sie die Einnahme um mehr als 6 Stunden versäumt haben, so nehmen Sie die vergessene

Tablette NICHT mehr ein. Nehmen Sie

Lacosamid AbZ

stattdessen zum nächsten normalen

Einnahmezeitpunkt wieder ein. Nehmen Sie NICHT die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige

Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Lacosamid AbZ abbrechen

Brechen Sie die Einnahme von

Lacosamid AbZ

NICHT ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt ab, sonst

können Ihre epileptischen Anfälle wieder auftreten oder sich verschlechtern.

Wenn Ihr Arzt beschließt, Ihre Behandlung mit

Lacosamid AbZ

zu beenden, wird er Ihnen genau

erklären, wie Sie die Dosis Schritt für Schritt verringern sollen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt

oder Apotheker.

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem

auftreten müssen.

Das Auftreten von Nebenwirkungen, die das Nervensystem betreffen, wie z. B. Schwindel, kann nach

einer einzelnen hohen Anfangsdosis (Aufsättigungsdosis) erhöht sein.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn die folgenden Beschwerden auftreten:

Sehr häufig: kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen

Kopfschmerzen

Schwindelgefühl oder Übelkeit

Doppeltsehen (Diplopie)

Häufig: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen

Gleichgewichtsstörungen, Schwierigkeiten bei der Bewegungskoordination oder beim Gehen,

Zittern (Tremor), Kribbeln (Parästhesie)

oder Muskelkrämpfe, Sturzneigung und Blutergüsse

Gedächtnisstörungen (Vergesslichkeit), Denk- oder Wortfindungsstörungen, Verwirrtheit;

Schnelle und nicht kontrollierbare Augenbewegungen (Nystagmus), verschwommenes Sehen;

Drehschwindel, Gefühl der Betrunkenheit;

Erbrechen, trockener Mund, Verstopfung, Verdauungsstörungen, übermäßige Gase im Magen

oder im Darm, Durchfall;

Vermindertes Sensitivitätsgefühl der Haut, Schwierigkeiten, Wörter zu artikulieren,

Aufmerksamkeitsstörungen;

Ohrgeräusche wie Summen, Klingeln oder Pfeifen;

Reizbarkeit, Schlafstörung, Depression;

Schläfrigkeit, Müdigkeit oder Schwächegefühl (Asthenie);

Juckreiz, Hautausschlag.

Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen

Verlangsamter Herzschlag, spürbarer Herzschlag (Palpitationen), unregelmäßiger Puls oder

andere Veränderungen in der elektrischen Aktivität des Herzens (Reizleitungsstörungen);

Übertriebenes Wohlbefinden (euphorische Stimmung), Sehen und/oder Hören von Dingen,

die nicht wirklich sind;

Überempfindlichkeitsreaktionen gegen das Arzneimittel, Nesselausschlag;

Auffällige Ergebnisse in Bluttests zur Leberfunktion, Leberschaden;

Gedanken an Selbstverletzung oder Suizid, Suizidversuch: Sprechen Sie sofort mit Ihrem Arzt!;

Zorn und Erregtheit

Abnorme Gedanken oder Realitätsverlust;

Schwere allergische Reaktion, die Schwellungen des Gesichts, Hals, Hände, Füße, Knöchel oder

Unterschenkel verursachen;

Bewusstlosigkeit (Synkope).

Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar

Halsschmerzen, Fieber und erhöhte Infektanfälligkeit. Im Blut zeigt sich möglicherweise eine

erhebliche Verringerung einer bestimmten Art weißer Blutzellen (Agranulozytose);

Schwere Hautreaktion, die mit Fieber und anderen grippeähnlichen Beschwerden einhergehen

kann, Hautausschlag im Gesicht, ausgedehnter Hautauschlag geschwollene Lymphdrüsen

(vergrößerte Lymphknoten). Im Blut zeigen sich möglicherweise erhöhte Leberenzymwerte und

eine erhöhte Anzahl bestimmter weißer Blutzellen (Eosinophilie);

Ausgedehnter Ausschlag mit Blasen und abblätternder Haut, besonders um den Mund herum, an

der Nase, an den Augen und im Genitalbereich (Stevens-Johnson-Syndrom), und eine

schwerwiegendere Ausprägung, die eine Hautablösung an mehr als 30 % der Körperoberfläche

hervorruft (toxische epidermale Nekrolyse).

Schüttelkrämpfe (Konvulsion)

Zusätzliche Nebenwirkungen bei Kindern

Häufig: kann bis zu 1 von 10 Kindern betreffen

Verminderter Appetit;

Schläfrigkeit oder Energielosigkeit;

Verhaltensänderungen, fremdartiges Verhalten.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch

für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte,

Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de

anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen

über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5.

Wie ist Lacosamid AbZ aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton, der Blisterpackung oder dem

Tablettenbehältnis nach „Verwendbar bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das

Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Für dieses Arzneimittel sind bezüglich der Temperatur keine besonderen Lagerungsbedingungen

erforderlich. In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu

entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

6.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Lacosamid AbZ enthält

Der Wirkstoff ist Lacosamid.

Lacosamid AbZ 50 mg Filmtabletten

Jede Filmtablette enthält 50 mg Lacosamid.

Lacosamid AbZ 100 mg Filmtabletten

Jede Filmtablette enthält 100 mg Lacosamid.

Lacosamid AbZ 150 mg Filmtabletten

Jede Filmtablette enthält 150 mg Lacosamid.

Lacosamid AbZ 200 mg Filmtabletten

Jede Filmtablette enthält 200 mg Lacosamid.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Tablettenkern: Mikrokristalline Cellulose, Hyprolose (5.0-16.0 % m/m Hydroxypropoxy-Gruppen),

Hyprolose, hochdisperses Siliciumdioxid, Crospovidon (Typ A), Magnesiumstearat (Ph.Eur.)

[pflanzlich]

Filmüberzug: Poly(vinylalkohol), Titandioxid (E 171), Macrogol 3350, Talkum,

Eisen(III)-oxid (E 172) (

Lacosamid AbZ 50 mg Filmtabletten

Eisen (II,III)-oxid (E 172) (

Lacosamid AbZ 50 mg Filmtabletten

Eisen (III)-hydroxid-oxid x H

O (E 172) (

Lacosamid AbZ 50 mg, 100 mg, 150 mg Filmtabletten

Chinolingelb (E 104) (

Lacosamid AbZ 100 mg Filmtabletten)

Gelborange-S-Aluminiumsalz (E 110) (

Lacosamid AbZ 100 mg, 150 mg Filmtabletten

Brillantblau-FCF-Aluminiumsalz (E 133) (

Lacosamid AbZ 200 mg Filmtabletten

Ponceau-4R-Aluminiumsalz (E 124) (

Lacosamid AbZ 200 mg Filmtabletten

Wie Lacosamid AbZ aussieht und Inhalt der Packung

Lacosamid AbZ

50 mg Filmtabletten

Rosafarbene, ovale, bikonvexe Filmtabletten mit der Prägung „50“ auf der einen und glatt auf der

anderen Seite.

Lacosamid AbZ

100 mg

Filmtabletten

Gelbe, ovale, bikonvexe Filmtabletten mit der Prägung „100“ auf der einen und glatt auf der anderen

Seite.

Lacosamid AbZ

150 mg

Filmtabletten

Orangefarbene, ovale, bikonvexe Filmtabletten mit der Prägung „150“ auf der einen und glatt auf der

anderen Seite.

Lacosamid AbZ

200 mg

Filmtabletten

Blaue, ovale, bikonvexe Filmtabletten mit der Prägung „200“ auf der einen und glatt auf der anderen

Seite.

Lacosamid AbZ

ist in Blisterpackungen zu 14, 56, 98, 112, 168, 200 und 210 Filmtabletten,

Blisterpackungen zur Abgabe von Einzeldosen zu 14 x 1, 56 x 1 und 60 x 1 Filmtablette und in

Tablettenbehältnissen zu 60, 100 und 200 Filmtabletten erhältlich.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer

AbZ Pharma GmbH

Graf-Arco-Str. 3

89079 Ulm

Hersteller

Teva Pharmaceutical Works Private Limited Company

TEVA Gyógyszergyár Zrt. -

Pallagi út 13

4042 Debrecen

Ungarn

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR)

unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Deutschland: Lacosamid AbZ 50 mg, 100 mg, 150 mg, 200 mg Filmtabletten

Belgien: Lacosamide Teva 50 mg, 100 mg, 150 mg, 200 mg filmomhulde tabletten/comprimés

pelliculés/Filmtabletten

Zypern: Lacosamide/Teva 50 mg, 100 mg, 150 mg, 200 mg επικαλυμμένα με λεπτό υμένιο δισκία

Griechenland: Lacosamide/Teva 50 mg, 100 mg, 150 mg, 200 mg επικαλυμμένα με λεπτό υμένιο

δισκία

Spanien: Lacosamida Teva 50 mg, 100 mg, 150 mg, 200 mg comprimidos recubiertos con película

Frankreich: Lacosamide Teva 50 mg, 100 mg, 150 mg, 200 mg, comprimé pelliculé

Kroatien: Lakozamid Pliva 50 mg, 100 mg, 150 mg, 200 mg filmom obložene tablete

Ungarn: Lacosamid Teva 50 mg, 100 mg, 150 mg, 200 mg filmtabletta

Italien: LACOSAMIDE TEVA

Niederlande: Lacosamide Teva 50 mg, 150 mg, filmomhulde tabletten

Polen: Lacosamide Teva

Portugal: Lacosamida ratiopharm

Schweden: Lacosamide Teva

Slowenien: Lakozamid Teva 50 mg, 100 mg, 150 mg, 200 mg filmsko obložene tablete

Vereinigtes Königreich: Lacosamide Teva 50 mg, 100 mg, 150 mg, 200 mg Film-coated Tablets

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Mai 2018.

A

Z-Pharma wünscht Ihnen gute Besserung!

Versionscode: Z04

9-9-2011

Danish Pharmacovigilance Update, 18 August 2011

Danish Pharmacovigilance Update, 18 August 2011

Among the topics covered in this issue are Vimpat® 15mg/ml syrup (lacosamide) for treatment of epilepsy, which is recalled due to a quality defect and Nplate® (romiplostim), which could increase the risk of disease progression in patients with myelodysplastic syndrome (MDS).

Danish Medicines Agency

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