Lacosamid

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Lacosamid AbZ 150 mg Filmtabletten
  • Darreichungsform:
  • Filmtablette
  • Zusammensetzung:
  • Lacosamid 150.mg
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Lacosamid AbZ 150 mg Filmtabletten
    Deutschland
  • Sprache:
  • Deutsch

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • BfArM - Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte
  • Zulassungsnummer:
  • 97468.00.00
  • Letzte Änderung:
  • 11-03-2018

Packungsbeilage

Gebrauchsinformation: Information für Patienten

Lacosamid AbZ 50 mg Filmtabletten

Lacosamid AbZ 100 mg Filmtabletten

Lacosamid AbZ 150 mg Filmtabletten

Lacosamid AbZ 200 mg Filmtabletten

Lacosamid

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses

Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter.

Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt

auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe

Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was ist

Lacosamid AbZ

und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Einnahme von

Lacosamid AbZ

beachten?

Wie ist

Lacosamid AbZ

einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist

Lacosamid AbZ

aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

Was ist Lacosamid AbZ und wofür wird es angewendet?

Lacosamid AbZ

wird zur Behandlung bestimmter Formen von Epilepsie (siehe unten) bei Patienten ab

16 Jahren angewendet.

Epilepsie ist eine Erkrankung, bei der Patienten wiederholt auftretende Krampfanfälle bekommen.

Lacosamid AbZ

wird gegen jene Form der Epilepsie angewendet, bei der die Krampfanfälle zunächst

nur von einer Gehirnhälfte ausgehen, sich später aber auf größere Bereiche beider Gehirnhälften

ausdehnen können (fokale Krampfanfälle mit oder ohne nachfolgende Generalisierung). Ihr Arzt hat

Ihnen

Lacosamid AbZ

verordnet, um die Anzahl der Krampfanfälle zu verringern.

Lacosamid AbZ

kann alleine oder zusätzlich zu anderen Antiepileptika angewendet werden.

2.

Was sollten Sie vor der Einnahme von Lacosamid AbZ beachten?

Lacosamid AbZ darf nicht eingenommen werden,

wenn Sie allergisch gegen Lacosamid oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen

Bestandteile dieses Arzneimittels sind. Wenn Sie nicht wissen, ob Sie eine Allergie haben,

sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt.

wenn Sie an einem bestimmten Typ einer Herzrhythmusstörung leiden (AV-Block 2. oder

3. Grades).

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Eine geringe Anzahl von Patienten, die mit Antiepileptika, wie Lacosamid, behandelt wurden, hatten

Gedanken daran, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen. Wenn Sie zu irgendeinem

Zeitpunkt solche Gedanken haben, setzen Sie sich

sofort

mit Ihrem Arzt in Verbindung.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie

Lacosamid AbZ

einnehmen, wenn Sie an

Beeinträchtigungen der elektrischen Erregungsleitung des Herzens (AV-Block, Vorhofflimmern und

Vorhofflattern) oder an einer schweren Herzkrankheit wie Herzschwäche oder Herzinfarkt leiden.

Anzeichen eines AV-Blocks sind niedriger oder unregelmäßiger Puls, Schwindelgefühl und das

Gefühl, ohnmächtig zu werden. Im Falle von Vorhofflimmern und –flattern können Sie Herzrasen,

einen schnellen oder unregelmäßigen Puls und Kurzatmigkeit entwickeln.

Lacosamid AbZ

kann Schwindelgefühl verursachen, wodurch sich die Gefahr versehentlicher

Verletzungen und Stürze erhöhen kann. Deshalb sollten Sie vorsichtig sein, bis Sie sich an die

möglichen Wirkungen des Arzneimittels gewöhnt haben.

Kinder und Jugendliche

Lacosamid AbZ

wird nicht bei Kindern und Jugendlichen im Alter unter 16 Jahren empfohlen. Die

Sicherheit und Wirksamkeit in dieser Altersgruppe sind bisher nicht bekannt.

Einnahme von Lacosamid AbZ zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere

Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen. Dies ist

besonders wichtig, wenn Sie Arzneimittel gegen Herzkrankheiten einnehmen oder wenn Sie

Arzneimittel einnehmen, die eine Anomalie im EKG (Elektrokardiogramm), eine sogenannte PR-

Intervall-Verlängerung, hervorrufen können; wie Carbamazepin, Lamotrigin, Pregabalin (Arzneimittel

zur Behandlung von Epilepsie) und Arzneimittel gegen bestimmte Arten von Herzrhythmusstörungen

oder gegen Herzschwäche. Wenn Sie nicht wissen, ob die Arzneimittel, die Sie einnehmen, diese

Wirkung haben können, sprechen Sie mit Ihrem Arzt.

Arzneimittel wie Fluconazol, Itraconazol, Ketoconazol (Arzneimittel zur Behandlung von

Pilzinfektionen), Ritonavir (Arzneimittel zur Behandlung von AIDS), Clarithromycin, Rifampicin

(Arzneimittel zur Behandlung bakterieller Infektionen) und Johanniskraut (Arzneimittel zur

Behandlung leichter Angstzustände) können den Abbau von Lacosamid in der Leber beeinflussen.

Einnahme von Lacosamid AbZ zusammen mit Alkohol

Nehmen Sie

Lacosamid AbZ

vorsichtshalber NICHT zusammen mit Alkohol ein.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen,

schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker

um Rat.

Wenn Sie schwanger sind, wird die Behandlung mit

Lacosamid AbZ

nicht empfohlen, da nicht

bekannt ist, welche Auswirkungen

Lacosamid AbZ

auf den Verlauf der Schwangerschaft und das

Ungeborene haben kann. Informieren Sie

sofort

Ihren Arzt, falls Sie schwanger sind oder eine

Schwangerschaft planen; er wird dann entscheiden, ob Sie

Lacosamid AbZ

einnehmen sollten.

Während der Behandlung mit

Lacosamid AbZ

sollten Sie nicht stillen, da nicht bekannt ist, ob

Lacosamid AbZ

in die Muttermilch übertritt. Informieren Sie

sofort

Ihren Arzt, wenn Sie stillen; er

wird dann entscheiden, ob Sie

Lacosamid AbZ

einnehmen sollten.

Untersuchungen haben ein erhöhtes Risiko von Fehlbildungen bei Kindern von Frauen gezeigt, die mit

Antiepileptika behandelt wurden. Andererseits darf eine effektive Therapie mit Antiepileptika nicht

unterbrochen werden, da eine Verschlechterung der Erkrankung sowohl der Mutter als auch dem

ungeborenen Kind schadet.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Lacosamid AbZ

kann möglicherweise zu Schwindelgefühl und verschwommenem Sehen führen. Dies

könnte Ihre Fähigkeit beeinträchtigen, am Straßenverkehr teilzunehmen oder Werkzeuge und

Maschinen zu bedienen. Sie sollten daher auf beides verzichten, bis Sie wissen, ob das Arzneimittel

bei Ihnen die Durchführung solcher Aktivitäten einschränkt.

Lacosamid AbZ 100 mg und 150 mg Filmtabletten enthalten Gelborange S (E 110).

Gelborange S (E 110) kann allergische Reaktionen hervorrufen.

Lacosamid AbZ 200 mg Filmtabletten enthält Ponceau 4R (E 124).

Ponceau 4R (E 124) kann allergische Reaktionen hervorrufen.

3.

Wie ist Lacosamid AbZ einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein.

Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind. Die Anwendung

einer hohen Anfangsdosis (Aufsättigungsdosis) wurde nicht bei Patienten untersucht, die akute

Zustände, wie z. B. Status epilepticus zeigten.

Dosierung

Nehmen Sie

Lacosamid AbZ

zweimal täglich ein, einmal morgens und einmal abends, jeden Tag

ungefähr zur selben Uhrzeit. Eine Behandlung mit

Lacosamid AbZ

ist eine Langzeittherapie.

Wenn Sie

Lacosamid AbZ

alleine einnehmen:

Die übliche Anfangsdosis von Lacosamid

beträgt 100 mg pro Tag, verteilt auf zwei Dosen von jeweils

50 mg einmal morgens und 50 mg einmal abends.

Ihr Arzt kann Ihnen auch eine Anfangsdosis von 200 mg pro Tag verordnen, verteilt auf zwei Dosen

von jeweils 100 mg einmal morgens und 100 mg einmal abends.

Ihr Arzt wird möglicherweise Ihre Tagesdosis jede Woche um jeweils 100 mg erhöhen, bis Sie die

sogenannte Erhaltungsdosis von 200 bis 600 mg pro Tag verteilt auf zwei Dosen erreicht haben. Diese

Erhaltungsdosis nehmen Sie dann dauerhaft ein.

Wenn Sie

Lacosamid AbZ

zusammen mit anderen Antiepileptika einnehmen:

Die übliche Anfangsdosis Lacosamid

beträgt 100 mg pro Tag, verteilt auf zwei Dosen: 50 mg morgens

und 50 mg abends. Ihr Arzt wird möglicherweise Ihre Tagesdosis jede Woche um jeweils 100 mg

erhöhen, bis Sie die sogenannte Erhaltungsdosis von 200 bis 400 mg pro Tag verteilt auf zwei Dosen

erreicht haben. Diese Erhaltungsdosis nehmen Sie dann dauerhaft ein.

Ihr Arzt könnte entscheiden, die Behandlung mit

Lacosamid AbZ

ggf. mit einer einzelnen hohen

Anfangsdosis von 200 mg (Aufsättigungsdosis) zu beginnen und ungefähr 12 Stunden später mit einer

Erhaltungsdosis fortzuführen. Eine hohe Anfangsdosis (Aufsättigungsdosis) sollte unter medizinischer

Überwachung verabreicht werden.

Wenn Sie Nieren- oder Leberprobleme haben, ist es möglich, dass der Arzt Ihnen eine andere Dosis

verschreibt.

Lacosamid AbZ

einzunehmen ist

Lacosamid AbZ

ist zum Einnehmen.

Schlucken Sie die Tabletten mit ausreichend Flüssigkeit (z. B. ein Glas Wasser). Sie können

Lacosamid AbZ

mit oder ohne Nahrung einnehmen.

Lacosamid AbZ 100 mg und 200 mg Filmtabletten

Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.

Dauer der Behandlung mit

Lacosamid AbZ

Eine Behandlung mit

Lacosamid AbZ

ist eine Langzeittherapie. Nehmen Sie

Lacosamid AbZ

so lange

ein, bis Ihr Arzt Ihnen sagt, dass Sie es absetzen sollen.

Wenn Sie eine größere Menge von Lacosamid AbZ eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie mehr

Lacosamid AbZ

eingenommen haben, als Sie sollten, wenden Sie sich

unverzüglich

an Ihren Arzt.

Sie können Schwindelgefühl, Übelkeit, Erbrechen, Krampfanfälle, Herzbeschwerden haben, ins Koma

fallen oder einen Blutdruckabfall mit beschleunigtem Herzschlag und Schwitzen erleiden.

Versuchen Sie NICHT, mit einem Fahrzeug zu fahren!

Wenn Sie die Einnahme von Lacosamid AbZ vergessen haben

Wenn Sie die Einnahme für einige Stunden vergessen haben, holen Sie sie nach, sobald es Ihnen

einfällt. Ist es aber schon beinahe Zeit (weniger als 6 Stunden) für die nächste Dosis, so nehmen Sie

die vergessene Tablette NICHT mehr ein. Nehmen Sie

Lacosamid AbZ

zum nächsten regulären

Einnahmezeitpunkt ein.

Nehmen Sie NICHT die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Lacosamid AbZ abbrechen

Brechen Sie die Einnahme von

Lacosamid AbZ

NICHT ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt ab, sonst

können Ihre Beschwerden wieder auftreten oder sich verschlechtern.

Wenn Ihr Arzt beschließt, Ihre Behandlung mit

Lacosamid AbZ

zu beenden, wird er Ihnen genau

erklären, wie Sie die Dosis Schritt für Schritt verringern sollen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt

oder Apotheker.

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem

auftreten müssen.

Das Auftreten von Nebenwirkungen, die das Nervensystem betreffen, wie z. B. Schwindel, kann nach

einer hohen Anfangsdosis (Aufsättigungsdosis) erhöht sein.

Sehr häufig: kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen

Schwindelgefühl, Kopfschmerzen

Übelkeit

Doppeltsehen (Diplopie)

Häufig: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen

Gleichgewichtsstörungen, Koordinationsstörungen, Gedächtnisstörungen (Vergesslichkeit),

Schläfrigkeit, Zittern (Tremor), Denk- oder Wortfindungsstörungen, schnelle und

unwillkürliche Augenbewegungen (Nystagmus), Kribbeln (Parästhesie)

Verschwommenes Sehen

Gefühl, dass sich alles dreht (Drehschwindel)

Erbrechen, Verstopfung, übermäßige Gase im Magen oder in den Gedärmen, Durchfall

Juckreiz

Stürze, Prellung

Müdigkeit, Gehstörungen, ungewöhnliche Müdigkeit mit Schwächegefühl (Asthenie), Gefühl

der Betrunkenheit

Depression

Verwirrtheit

Vermindertes Sensitivitätsgefühl, Schwierigkeiten, Wörter zu artikulieren,

Aufmerksamkeitsstörungen

Ohrgeräusche wie Summen, Klingeln oder Pfeifen

Verdauungsstörungen, trockener Mund

Reizbarkeit

Muskelkrämpfe

Hautausschlag

Schlafstörung

Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen

Verlangsamter Herzschlag

Störungen in der Erregungsleitung des Herzens (Herzrhythmusstörungen)

Glücksgefühl (Euphorische Stimmung)

Überempfindlichkeitsreaktionen gegen das Arzneimittel

Auffällige Ergebnisse in Leberfunktionstests, Leberschaden

Suizidversuch

Suizidgedanken oder Selbstverletzung

Herzrasen und/oder schneller oder unregelmäßiger Puls

Aggression

Motorische Unruhe

Abnorme Gedanken und/oder Realitätsverlust

Schwere allergische Reaktion, die Schwellungen des Gesichts, Hals, Hände, Füße, Knöchel oder

Unterschenkel verursachen

Nesselausschlag

Halluzinationen (Das Sehen und/oder Hören von Dingen, die nicht wirklich sind.)

Bewusstlosigkeit (Synkope)

Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar

Erhebliche Verringerung einer bestimmten Art weißer Blutzellen (Agranulozytose)

Schwere Hautreaktion, die mit grippeähnlichen Beschwerden einhergehen kann, Hautausschlag

im Gesicht, ausgedehnter Hautauschlag mit hoher Temperatur, erhöhte Leberenzymwerte in

Bluttests und erhöhte Anzahl bestimmter weißer Blutzellen (Eosinophilie) und vergrößerte

Lymphknoten

Ausgedehnter Ausschlag mit Blasen und abblätternder Haut, besonders um den Mund herum, an

der Nase, an den Augen und im Genitalbereich (Stevens-Johnson-Syndrom), und eine

schwerwiegendere Ausprägung, die eine Hautablösung an mehr als 30 % der Körperoberfläche

hervorruft (toxische epidermale Nekrolyse)

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch

für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte,

Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de

anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen

über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5.

Wie ist Lacosamid AbZ aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton, der Blisterpackung oder dem

Tablettenbehältnis nach „Verwendbar bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das

Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Für dieses Arzneimittel sind bezüglich der Temperatur keine besonderen Lagerungsbedingungen

erforderlich. In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu

entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

6.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Lacosamid AbZ enthält

Der Wirkstoff ist Lacosamid.

Lacosamid AbZ 50 mg Filmtabletten

Jede Filmtablette enthält 50 mg Lacosamid.

Lacosamid AbZ 100 mg Filmtabletten

Jede Filmtablette enthält 100 mg Lacosamid.

Lacosamid AbZ 150 mg Filmtabletten

Jede Filmtablette enthält 150 mg Lacosamid.

Lacosamid AbZ 200 mg Filmtabletten

Jede Filmtablette enthält 200 mg Lacosamid.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Tablettenkern: Mikrokristalline Cellulose, Hyprolose (5.0-16.0 % m/m Hydroxypropoxy-Gruppen),

Hyprolose, hochdisperses Siliciumdioxid, Crospovidon (Typ A), Magnesiumstearat (Ph.Eur.)

[pflanzlich]

Filmüberzug: Poly(vinylalkohol), Titandioxid (E 171), Macrogol 3350, Talkum,

Eisen(III)-oxid (E 172) (

Lacosamid AbZ 50 mg Filmtabletten

Eisen (II,III)-oxid (E 172) (

Lacosamid AbZ 50 mg Filmtabletten

Eisen (III)-hydroxid-oxid x H

O (E 172) (

Lacosamid AbZ 50 mg, 100 mg, 150 mg Filmtabletten

Chinolingelb (E 104) (

Lacosamid AbZ 100 mg Filmtabletten)

Gelborange-S-Aluminiumsalz (E 110) (

Lacosamid AbZ 100 mg, 150 mg Filmtabletten

Brillantblau-FCF-Aluminiumsalz (E 133) (

Lacosamid AbZ 200 mg Filmtabletten

Ponceau-4R-Aluminiumsalz (E 124) (

Lacosamid AbZ 200 mg Filmtabletten

Wie Lacosamid AbZ aussieht und Inhalt der Packung

Lacosamid AbZ

50 mg Filmtabletten

Rosafarbene, ovale, bikonvexe Filmtabletten mit der Prägung „50“ auf der einen und glatt auf der

anderen Seite.

Lacosamid AbZ

100 mg

Filmtabletten

Gelbe, ovale, bikonvexe Filmtabletten mit der Prägung „100“ auf der einen und einer Bruchkerbe auf

der anderen Seite.

Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.

Lacosamid AbZ

150 mg

Filmtabletten

Orangefarbene, ovale, bikonvexe Filmtabletten mit der Prägung „150“ auf der einen und glatt auf der

anderen Seite.

Lacosamid AbZ

200 mg

Filmtabletten

Blaue, ovale, bikonvexe Filmtabletten mit der Prägung „200“ auf der einen und einer Bruchkerbe auf

der anderen Seite.

Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.

Lacosamid AbZ

ist in Blisterpackungen zu 14, 56, 98, 112, 168, 200 und 210 Filmtabletten,

Blisterpackungen zur Abgabe von Einzeldosen zu 14 x 1, 56 x 1 und 60 x 1 Filmtablette und in

Tablettenbehältnissen zu 60, 100 und 200 Filmtabletten erhältlich.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer

ratiopharm GmbH

Graf-Arco-Str. 3

89079 Ulm

Mitvertrieb:

AbZ Pharma GmbH

Graf-Arco-Str. 3

89079 Ulm

Hersteller

Teva Pharmaceutical Works Private Limited Company

TEVA Gyógyszergyár Zrt. -

Pallagi út 13

4042 Debrecen

Ungarn

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR)

unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Deutschland: Lacosamid AbZ 50 mg, 100 mg, 150 mg, 200 mg Filmtabletten

Belgien: Lacosamide Teva 50 mg, 100 mg, 150 mg, 200 mg filmomhulde tabletten/comprimés

pelliculés/Filmtabletten

Zypern: Lacosamide/Teva 50 mg, 100 mg, 150 mg, 200 mg επικαλυμμένα με λεπτό υμένιο δισκία

Griechenland: Lacosamide/Teva 50 mg, 100 mg, 150 mg, 200 mg επικαλυμμένα με λεπτό υμένιο

δισκία

Spanien: Lacosamida Teva 50 mg, 100 mg, 150 mg, 200 mg comprimidos recubiertos con película

Frankreich: Lacosamide Teva 50 mg, 100 mg, 150 mg, 200 mg, comprimé pelliculé

Kroatien: Lakozamid Pliva 50 mg, 100 mg, 150 mg, 200 mg filmom obložene tablete

Ungarn: Lacosamid Teva 50 mg, 100 mg, 150 mg, 200 mg filmtabletta

Italien: LACOSAMIDE TEVA

Niederlande: Lacosamide Teva 50 mg, 150 mg, filmomhulde tabletten

Polen: Lacosamide Teva

Portugal: Lacosamida ratiopharm

Schweden: Lacosamide Teva

Slowenien: Lakozamid Teva 50 mg, 100 mg, 150 mg, 200 mg filmsko obložene tablete

Vereinigtes Königreich: Lacosamide Teva 50 mg, 100 mg, 150 mg, 200 mg Film-coated Tablets

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Dezember 2017.

A

Z-Pharma wünscht Ihnen gute Besserung!

Versionscode: Z01

9-9-2011

Danish Pharmacovigilance Update, 18 August 2011

Danish Pharmacovigilance Update, 18 August 2011

Among the topics covered in this issue are Vimpat® 15mg/ml syrup (lacosamide) for treatment of epilepsy, which is recalled due to a quality defect and Nplate® (romiplostim), which could increase the risk of disease progression in patients with myelodysplastic syndrome (MDS).

Danish Medicines Agency

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