Konakion MM Mischmizellen-Ampullen

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Konakion MM Mischmizellen-Ampullen Injektionslösung
  • Darreichungsform:
  • Injektionslösung
  • Zusammensetzung:
  • phytomenadionum 10 mg, acidum glycocholicum, natrii hydroxidum, lecithinum, acidum hydrochloridum, aqua ad iniectabilia q.s. ad solutionem pro 1 ml.
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Konakion MM Mischmizellen-Ampullen Injektionslösung
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Synthetika human
  • Therapiebereich:
  • Hypoprothrombinämie, Antidot gegen Anticoagulantien vom Dicumarol-Typus, Morbus haemorrhagicus neonatorum

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • Swissmedic - Swiss Agency for Therapeutic Products
  • Zulassungsnummer:
  • 48112
  • Berechtigungsdatum:
  • 13-02-1987
  • Letzte Änderung:
  • 05-02-2018

Packungsbeilage

Patienteninformation

Konakion® MM

Roche Pharma (Schweiz) AG

Was ist Konakion MM und wann wird es angewendet?

Konakion MM enthält als Wirkstoff Vitamin K1 (Phytomenadion), welches die Blutgerinnung

fördert. Ihr Arzt oder Ihre Ärztin setzt Konakion MM ein zur Behandlung und Vorbeugung von

Blutungen infolge von Vitamin K-Mangel, bei Blutungsneigung von Neugeborenen, bei

Überdosierung von bestimmten blutgerinnungshemmenden Präparaten (Antikoagulantien).

Konakion MM Mischmizellen-Ampullen dürfen nur auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin

angewendet werden.

Was sollte dazu beachtet werden?

Wenn Sie mit «Blutverdünnungsmitteln» behandelt werden, dürfen Sie Konakion MM nur unter

genauer Einhaltung der Anweisungen Ihres Arztes oder Ihrer Ärztin einnehmen oder anwenden.

Wann darf Konakion MM nicht eingenommen/angewendet werden?

Wenn Sie auf den Wirkstoff von Konakion MM oder einen darin enthaltenen Hilfsstoff allergisch,

d.h. überempfindlich sind, dürfen Sie Konakion MM nicht anwenden (siehe «Was ist in Konakion

MM enthalten?»).

Wann ist bei der Einnahme/Anwendung von Konakion MM Vorsicht geboten?

Zum Zeitpunkt der Anwendung muss die Mischmizellen-Lösung in der Ampulle klar sein.

Arzneimittel gegen Krampfanfälle (Epilepsie) sowie solche zur Blutgerinnungshemmung

(«Blutverdünnung») schwächen die Wirkung von Konakion MM ab.

Wenn Sie unter schweren Störungen der Leberfunktion leiden, kann die Blutgerinnung beeinträchtigt

sein. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird durch Laboruntersuchungen die Blutgerinnung überwachen.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie an anderen

Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder

äusserlich anwenden.

Darf Konakion MM während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen/angewendet

werden?

Konakion MM darf während der Schwangerschaft und Stillzeit in den vom Arzt oder von der Ärztin

verordneten Mengen eingenommen oder angewendet werden.

Wie verwenden Sie Konakion MM?

Bei schweren oder lebensbedrohenden Blutungen

In diesen Fällen wird Konakion MM vom Arzt oder von der Ärztin selbst, in der Regel als einmalige

Injektion (Spritze) verabreicht.

Für Neugeborene und Säuglinge unter einem Jahr soll wegen der geringeren Dosierung Konakion

MM paediatric verwendet werden.

Bei leichten Blutungen oder bei Blutungsneigung

Menge, Häufigkeit und Dauer der Anwendung werden vom Arzt bzw. von der Ärztin individuell

festgelegt und angepasst.

Normalerweise beträgt die Dosierung 0,1 bis 0,5 ml (1 bis 5 mg) Konakion MM Injektionslösung

und Lösung zum Einnehmen.

Im niedrigen Dosierungsbereich besteht die Möglichkeit, auch eine oder mehrere Ampullen

Konakion MM paediatric, 2 mg/0,2 ml (gleiche Lösung wie Konakion MM 10 mg/1 ml) zu

verwenden, evtl. unter Zuhilfenahme des bei Konakion MM paediatric beigelegten oralen

Dispensers.

Gebrauchsanweisung für die orale Anwendung

Bild 1

Bild 2

Die orale Verabreichung von Konakion MM kann mit einer Spritze wie folgt vorgenommen werden:

Öffnen der Ampullen:

Bild 1: Halten Sie den Glaszylinder der Ampulle (Ampullenkörper) zwischen zwei Fingern, mit dem

Farbpunkt nach oben und zu Ihnen gewandt. Lassen Sie die sich im Ampullenkopf befindliche

Lösung durch Klopfen oder Schütteln nach unten fliessen.

Bild 2: Dann brechen Sie den Ampullenkopf nach hinten ab. Zu Ihrem Schutz gegen mögliche

Schnittverletzungen verwenden Sie beim Öffnen der Ampullen z.B. einen Tupfer.

Mit der Spritze mit aufgesetzter Nadel der Ampulle das erforderliche Volumen entnehmen. Nadel

von der Spritze entfernen und Inhalt der Spritze direkt in den Mund applizieren und mit Flüssigkeit

nachspülen.

Hinweis für die parenterale Anwendung

Eine allfällige intravenöse Verabreichung hat durch Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin oder eine

Fachperson zu erfolgen.

Allgemeine Hinweise

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel

wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer

Ärztin oder Apothekerin.

Welche Nebenwirkungen kann Konakion MM haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme oder Anwendung von Konakion MM auftreten

In seltenen Fällen können an der Injektionsstelle Reaktionen mit möglicherweise starker Ausprägung

wie Entzündung, Gewebeschwund und Gewebezelltod auftreten.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder

Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Die Konakion Ampullenlösung sollte lichtgeschützt und nicht über 25 °C gelagert werden. Das

Arzneimittel ist ausserhalb der Reichweite von Kindern aufzubewahren und darf nur bis zu dem auf

dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden. Restmengen angebrochener

Ampullen können aus Stabilitätsgründen nicht aufbewahrt werden und sind zu verwerfen.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin; diese

Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Konakion MM enthalten?

1 ml Konakion MM Injektionslösung und Lösung zum Einnehmen enthält als Wirkstoff 10 mg

Phytomenadionum (Vitamin K1) und als Hilfsstoffe acidum glycocholicum, natrii hydroxidum,

lecithinum (aus gentechnisch verändertem Sojabohnenöl hergestellt), acidum hydrochloricum, aqua

iniectabilia ad solutionem pro 1 ml.

Zulassungsnummer

48112 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Konakion MM? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.

Konakion MM Injektionslösung und Lösung zum Einnehmen: Packung mit 5 Ampullen zu

10 mg/1 ml.

Zulassungsinhaberin

Roche Pharma (Schweiz) AG, 4153 Reinach.

Diese Packungsbeilage wurde im August 2015 letztmals durch die Arzneimittelbehörde

(Swissmedic) geprüft.

11-8-2018

Dringende Sicherheitsinformation zu AEROtube-ET01-65M-SET, Endotrachealtubus-SET,mit Manschette, einzeln steril verpackt, 6,5 mm,CH 26 von HUM Gesellschaft für Homecare und Medizintechnik mbH

Dringende Sicherheitsinformation zu AEROtube-ET01-65M-SET, Endotrachealtubus-SET,mit Manschette, einzeln steril verpackt, 6,5 mm,CH 26 von HUM Gesellschaft für Homecare und Medizintechnik mbH

Weitere Informationen sowie Details zum Produkt entnehmen Sie bitte der anliegenden Kundeninformation des Herstellers.

Deutschland - BfArM - Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

6-8-2018

Scientific guideline:  Draft guideline on the use of minimal residual disease as a clinical endpoint in multiple myeloma studies, draft: consultation open

Scientific guideline: Draft guideline on the use of minimal residual disease as a clinical endpoint in multiple myeloma studies, draft: consultation open

The guideline aims to address the use of undetectable minimal residual disease (MRD) as an intermediate efficacy endpoint in controlled randomised clinical studies in patients with multiple myeloma (MM), adequately designed to demonstrate efficacy by relevant hard endpoints. MRD as an endpoint in this context would allow earlier approval of new drugs pending final confirmatory data.

Europe - EMA - European Medicines Agency