Klacid

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Klacid 500 mg - Filmtabletten
  • Einheiten im Paket:
  • 14 Stück, Laufzeit: 36 Monate,20 Stück, Laufzeit: 36 Monate
  • Verschreibungstyp:
  • Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Klacid 500 mg - Filmtabletten
    Österreich
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiebereich:
  • Clarithromycin
  • Produktbesonderheiten:
  • Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AGES
  • Zulassungsnummer:
  • 1-21527
  • Berechtigungsdatum:
  • 03-07-1996
  • Letzte Änderung:
  • 10-08-2017

Öffentlichen Beurteilungsberichts

Für diese Arzneispezialität steht kein NPAR zur Verfügung. Alle relevanten

Änderungen seit 01.07.2011 finden sich in der Life – Cycle Tabelle.

Relevante Änderungen

Art der Änderung

Genehmigun

gs-Datum

Fachinformation

Gebrauchsinformation

Kennzeichnung

betroffen

Zusammenfassung der

Änderung bzw.

wissenschaftliche

Information

Änderung des

Herstellers

29.01.13

Änderung des Namens von

Abbott S.l.r. auf AbbVie S.r.l.

Strada Statale 148 Pontina Km

52; 04011 Aprilia (LT) - Italien

Packungsbeilage: zusammensetzung, kinische angaben, nebenwirkungen, wechselwirkungen, dosierung, schwangerschaft, stillzeit

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR ANWENDER

Klacid

®

500 mg – Filmtabletten

Wirkstoff: Clarithromycin

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme

dieses Arzneimittels beginnen,

denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte

weiter. Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden

haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Siehe Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht

1. Was sind Klacid 500 mg - Filmtabletten und wofür werden sie angewendet?

2. Was sollten Sie vor der Einnahme von Klacid 500 mg - Filmtabletten beachten?

3. Wie sind Klacid 500 mg - Filmtabletten einzunehmen?

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

5. Wie sind Klacid 500 mg - Filmtabletten aufzubewahren?

6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

1. Was sind Klacid 500 mg - Filmtabletten und wofür werden sie angewendet?

Klacid 500 mg - Filmtabletten sind ein Antibiotikum aus der sogenannten Gruppe der

Makrolide. Antibiotika hemmen das Wachstum von bestimmten Bakterien

(Krankheitserreger), die Infektionen hervorrufen.

Klacid 500 mg - Filmtabletten sind zur Behandlung folgender Infektionen geeignet, die durch

Clarithromycin empfindliche Erreger hervorgerufen werden:

Infektionen der unteren Atemwege wie z.B. Bronchitis und Lungenentzündung

Infektionen des Hals-, Nasen-, Ohrenbereichs wie z.B. Rachen– und

Nasennebenhöhlenentzündung

Infektionen der Haut und Weichteile, welche auch Eiterflechte, Entzündungen des

Haarbalges oder Wundrose genannt werden.

Klacid kann in Kombination mit einem geeigneten anderen Antibiotikum und einem gängigen

Ulkustherapeutikum (Arzneimittel gegen durch das Bakterium Helicobacter pylori

hervorgerufenes Geschwür im Magen-Darmtrakt) zur Elimination von Helicobacter pylori

angewendet werden. Durch Elimination von Helicobacter pylori kann das Wiederauftreten

von Zwölffingerdarmgeschwüren weitgehend verhindert werden.

Klacid 500 mg Filmtabletten werden bei Erwachsenen und Jugendlichen über 12 Jahren

angewendet.

2.

Was sollten Sie vor der Einnahme von Klacid 500 mg – Filmtabletten beachten?

Klacid 500 mg - Filmtabletten dürfen nicht eingenommen werden,

wenn Sie allergisch gegen Clarithromycin oder andere Antibiotika derselben Klasse

(Makrolidantibiotika) wie z.B. Erythromycin oder Azithromycin oder einen der in

Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind. Im Zweifelsfall

sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker.

wenn Sie Ergotalkaloide (z.B. Ergotamin oder Dihydroergotamin) einnehmen oder wenn

Sie Ergotamin gegen Migräne inhalieren, Terfenadin oder Astemizol (Arzneimittel

gebräuchlich gegen Heuschnupfen oder Allergien) oder Cisaprid (bei

Magenbeschwerden) oder Pimozidtabletten (Arzneimittel zur Behandlung von

psychiatrischen Erkrankungen) oder Midazolam (bei Angst oder als Schlafmittel)

einnehmen.

wenn Sie Arzneimittel einnehmen, von denen bekannt ist, dass sie schwere

Herzrhythmusstörungen verursachen.

wenn Sie Arzneimittel einnehmen, die Ticagrelor oder Ranolazin enthalten (Arzneimittel

gegen Angina pectoris oder zur Verringerung des Risikos für einen Schlaganfall oder

Herzinfarkt).

wenn Sie einen abnormal niedrigen Gehalt an Kalium im Blut haben (Hypokaliämie), da

dies auch zu schweren Herzrhythmusstörungen führen kann.

wenn Sie eine Herzrhythmusstörung (ventrikuläre Arrhythmie, einschließlich Torsade de

pointes) oder Abweichung im EKG (Elektrokardiogramm, Aufzeichnung der

elektrischen Aktivität des Herzens), die „Long-QT-Syndrom“ genannt wird, schon

einmal hatten oder derzeit haben.

wenn Sie Arzneimittel gegen zu hohen Cholesterinspiegel (wie z.B. Lovastatin oder

Simvastatin) einnehmen.

wenn Sie unter einer schweren Leberfunktionsstörung und einer gleichzeitigen

Nierenfunktionsstörung leiden.

wenn Sie Colchicin (gegen Gicht) einnehmen.

Wenn Sie denken, dass eine dieser genannten Voraussetzungen auf Sie zutrifft, konsultieren

Sie Ihren Arzt vor der Einnahme von Clarithromycin.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Klacid 500 mg - Filmtabletten

einnehmen,

wenn Sie schwanger sind oder stillen (siehe Abschnitt Schwangerschaft und Stillzeit).

wenn Sie an einer Nierenfunktionsstörung oder einer Leberfunktionsstörung leiden, da

eine Dosisreduktion notwendig sein kann.

wenn Sie bestimmte Herzprobleme haben (koronare Herzerkrankung, schwere

Herzinsuffizienz, abnormalen Herzrhythmus oder einen klinisch bedeutsamen,

langsamen Herzschlag).

wenn Sie einen abnormal niedrigen Magnesiumspiegel im Blut haben

(Hypomagnesiämie).

wenn Sie unter schweren oder langanhaltenden Durchfällen während oder nach der

Einnahme von Klacid leiden. Dies kann Anzeichen einer schwerwiegenden Entzündung

der Darmschleimhaut sein. In diesem Fall informieren Sie sofort einen Arzt.

wenn Sie Klacid längerfristig oder wiederholt anwenden, da es zu erneuten Infektionen

mit nicht empfindlichen Erregern kommen kann. Tritt eine solche Infektion auf,

informieren Sie bitte Ihren Arzt.

wenn Sie nach der Einnahme eine Überempfindlichkeitsreaktion (Allergie) bemerken. In

diesem Fall informieren Sie sofort einen Arzt.

Wenn Sie denken, dass einer dieser genannten Faktoren auf Sie zutrifft, konsultieren Sie Ihren

Arzt vor der Einnahme von Clarithromycin.

Einnahme von Klacid 500 mg - Filmtabletten zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen /

anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen / angewendet haben oder

beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen / anzuwenden.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel

einnehmen:

Digoxin, Chinidin oder Disopyramid (Herzpräparate)

Warfarin (Blutverdünnungsmittel)

Ergotamin, Dihydroergotamin oder Eletriptan (gegen Migräne)

Carbamazepin, Valproat oder Phenytoin (Arzneimittel zur Behandlung der Epilepsie

oder bipolarer Störungen (manische Depression))

Colchicin (gegen Gicht)

Theophyllin (gegen Asthma oder Emphysem)

Terfenadin oder Astemizol (gegen Heuschnupfen oder Allergie)

Triazolam, Alprazolam, oder Midazolam intravenös oder in der Mundhöhle

angewendet (gegen Angstzustände oder zum Einschlafen)

Cisapirid oder Omeprazol (gegen Magenerkrankungen)

Quetiapin, Pimozid, Ziprasidon oder Johanniskraut (gegen Schizophrenie oder andere

psychiatrische Erkrankungen)

Zidovudin, Ritonavir, Atazanavir, Saquinavir, Nevirapin oder Efavirenz oder

Etravirin (gegen HIV)

Rifabutin (ein Antibiotikum gegen manche Infektionen)

Itraconazol oder Fluconazol (gegen Pilzinfektionen)

Sildenafil, Tadalafil oder Vardenafil (gegen erektile Dysfunktion - Potenzmittel)

Tolterodin (Behandlung der überaktiven Blase)

Methylprednisolon (ein Steroid zur Behandlung von Entzündungen)

Vinblastin (Krebsmittel)

Aprepitant (zur Prävention von Übelkeit während einer Chemotherapie)

Cilostazol (zur Verbesserung der Beindurchblutung)

Rifampicin, Rifapentin (zur Behandlung der Tuberkulose)

Jegliches ß-Lactamantibiotikum (bestimmte Penicilline und

Cephalosporinantibiotika)

Tacrolimus oder Cyclosporin (nach Organtransplantationen)

Nateglinid oder Repaglinid (Arzneimittel zur Behandlung der Zuckerkrankheit)

Aminoglykoside (bestimmte Antibiotika zur Behandlung von Infektionen)

Kalziumkanalblocker (Arzneimittel gegen Bluthochdruck)

Arzneimittel gegen zu hohen Cholesterinspiegel (wie z.B. Lovastatin oder

Simvastatin)

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder

beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren

Arzt oder Apotheker um Rat.

Nehmen Sie Klacid 500 mg - Filmtabletten nicht bevor Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker

gesprochen haben, da die Sicherheit von Klacid 500 mg - Filmtabletten während der

Schwangerschaft und Stillzeit nicht bekannt ist.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

„Achtung: dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und

Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigen.“

Klacid 500 mg - Filmtabletten können bei manchen Patienten Schwindel oder Benommenheit

hervorrufen. Dies könnte Ihre Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von

Maschinen herabsetzen.

Klacid 500 mg – Filmtabletten enthalten Natrium

Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Tablette, d.h. es ist

nahezu „natriumfrei“.

3.

Wie sind Klacid 500 mg – Filmtabletten einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder

Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher

sind.

Hören Sie nicht mit der Einnahme von Klacid 500 mg - Filmtabletten auf, nur weil Sie sich

besser fühlen. Es ist wichtig, dass Sie die Tabletten in der vom Arzt vorgeschriebenen Dauer

einnehmen, sonst wird die Infektion nicht ausreichend behandelt und Ihr Gesundheitszustand

kann sich wieder verschlechtern.

Art der Anwendung

Zum Einnehmen.

Klacid-Filmtabletten sind unzerkaut einzunehmen. Die Einnahme kann unabhängig von den

Mahlzeiten, das heißt, nüchtern oder zu den Mahlzeiten erfolgen.

Dosierung und Dauer der Behandlung

Erwachsene

Jugendliche

Jahren

nehmen

morgens

abends

Clarithromycin. Für diese Dosierung stehen Klacid 250 mg – Filmtabletten zur Verfügung.

Bei schweren Infektionen kann die Tagesdosis auf morgens und abends je 1 Klacid 500 mg -

Filmtabletten

erhöht

werden

Therapiedauer

richtet

sich

nach

Schwere

Erkrankung. Über die Dauer der Behandlung entscheidet der Arzt.

Kinder unter 12 Jahren

Für Kinder unter 12 Jahren stehen andere Darreichungsformen zur Verfügung. Es wird

empfohlen, Klacid Granulat für orale Suspension zu verwenden.

Dosierung und Dauer der Behandlung zur Elimination von Helicobacter pylori

Die übliche Tagesdosis für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren ist 2 x täglich 1 Klacid

500 mg - Filmtabletten über mindestens 7 Tage in Kombination mit anderen Arzneimitteln.

Diese Dosierung oder die Therapiedauer können gegebenenfalls vom Arzt geändert werden.

Dosierung bei Patienten mit eingeschränkter Leber und oder Nierenfunktion

Ihr Arzt wird die Dosis gegebenenfalls anpassen.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung und hören Sie nicht plötzlich auf,

das Arzneimittel einzunehmen.

Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu stark oder zu schwach, so sprechen Sie mit

Ihrem Arzt. Nehmen Sie aber nicht mehr als die vom Arzt verordnete Menge pro Tag ein.

Kommt es kurz nach der Einnahme (bis ca. 10 Minuten) von Klacid-Filmtabletten zum

Erbrechen, sollte die Einnahme wiederholt werden.

Wenn Sie eine größere Menge von Klacid 500 mg - Filmtabletten eingenommen haben,

als Sie sollten

Wenn Sie unbeabsichtigt mehr Klacid 500 mg - Filmtabletten an einem Tag eingenommen

haben, oder ein Kind versehentlich mehrere Tabletten geschluckt hat, ziehen Sie schnell einen

Arzt zu Rate, auch wenn sich keine Anzeichen oder Probleme zeigen. Bei Überdosierung von

Klacid 500 mg - Filmtabletten können Erbrechen und Magen-Darm-Beschwerden auftreten.

Wenn Sie die Einnahme von Klacid 500 mg - Filmtabletten vergessen haben

Wenn Sie einmal eine Einnahme von Klacid 500 mg - Filmtabletten vergessen haben, sollten

Sie diese so rasch als möglich nachholen. Nehmen Sie nicht mehr Tabletten an einem Tag ein

als Ihr Arzt Ihnen verordnet hat.

Wenn Sie die Einnahme von Klacid 500 mg – Filmtabletten abbrechen,

auch wenn eine Besserung der Krankheitssymptome eintritt, darf die Behandlung nicht ohne

Rücksprache mit dem Arzt abgebrochen werden, um eine Verschlechterung oder ein

Wiederauftreten der Krankheit zu vermeiden.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren

Arzt oder Apotheker.

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht

bei jedem auftreten müssen.

Wenn bei Ihnen eine der folgenden Nebenwirkungen auftritt, beenden Sie die Clarithromycin-

Einnahme und wenden Sie sich unverzüglich an einen Arzt:

Schwerer, langanhaltender Durchfall, der mit Schleim- bzw. Blutbeimengungen

durchsetzt sein kann. Durchfall kann auch noch innerhalb von 2 Monaten nach der

Clarithromycin-Behandlung auftreten.

Hautausschlag, Atemprobleme, Bewusstlosigkeit oder Schwellung von Gesicht und

Rachen. Kontaktieren Sie sofort einen Arzt, da diese Anzeichen einer schweren

allergischen Reaktion sein können, die einer Notfallbehandlung bedürfen.

Appetitverlust, Gelbfärbung der Haut (Gelbsucht), dunkler Urin, Juckreiz oder

Bauchspannen. Kontaktieren Sie sofort einen Arzt, da dies Anzeichen für ein

Leberversagen sein kann.

Schwere Hautreaktionen, wie Blasenbildung der Haut, Mund, Lippen, Augen und

Genitalien (Symptome einer seltenen allergischen Reaktion, genannt Stevens-Johnson

Syndrom/toxische epidermale Nekrolyse) oder ein roter, schuppiger Ausschlag mit

Erhebungen unter der Haut und Blasen (exanthematische Pustulose). Die Häufigkeit

dieser Nebenwirkung ist nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren

Daten nicht abschätzbar).

Muskelschmerzen oder –schwäche, bekannt als Rhabdomyolyse (Zerfall von

Muskelzellen, kann in weiterer Folge zu Nierenproblemen führen).

Weitere Nebenwirkungen:

Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

Schlaflosigkeit

Störung des Geschmackempfindens, Kopfschmerzen, Geschmacksstörung

Durchfall, Erbrechen, Verdauungsstörung (Dyspepsie), Übelkeit, Bauchschmerzen

abnormaler Leberfunktionstest

Hautausschlag, übermäßiges Schwitzen

Gelegentliche Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

Pilzinfektionen (Candidosen) und Vaginalinfektionen

Verminderte Anzahl der roten und weißen Blutkörperchen (Anämie, Leukopenie,

Neutropenie), starke Vermehrung bestimmter Blutzellen (Eosinophilie)

Überempfindlichkeit

Appetitlosigkeit (Anorexie), verminderter Appetit

Hyperchlorämie, Hyperurikämie (zu viel Chlor oder Harnsäure im Blut)

Hypokalzämie (zu wenig Kalzium im Blut)

Angstgefühl

Schwindelgefühl, Schläfrigkeit und Zittern (Tremor)

Bindehautentzündung, Sehstörungen

Vertigo (Drehschwindel), beeinträchtigtes Hörvermögen und Ohrgeräusche

Änderung der Herzfrequenz (QT Verlängerung im Elektrokardiogramm),

Herzrasen

Entzündung der Nasenschleimhaut, Asthma, Atemnot, Lungenerkrankungen

Magenentzündung, Entzündung der Mundschleimhaut oder der Zunge,

Verstopfung, trockener Mund, Aufstoßen, Blähung, Blutung aus dem Magen-

Darmtrakt

Gallenstauung, Leberentzündung, Erhöhung bestimmter Leberwerte (erhöhte

Alaninaminotransferase, erhöhte Aspartataminotransferase, Hyperbilirubinämie,

erhöhte Gamma-Glutamyltransferase)

Trockene Haut, Ekzem, Juckreiz, Nesselsucht

-

Rückenschmerzen

Eiweiß, Blut oder Eiter im Urin

Ausfluss aus dem Genitalbereich

-

Kraftlosigkeit, Thoraxschmerzen (Brustkorbschmerzen), Gesichtsödem

(Gesichtsschwellung), Unwohlsein, Schmerz, Durst, Brustschmerzen,

Schüttelfrost, Müdigkeit

-

Erhöhte alkalische Phosphatase des Blutes, erhöhte Laktatdehydrogenase des

Blutes

Nicht bekannte Nebenwirkungen (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht

abschätzbar):

Hautrötung (Erysipel, Erythrasma)

starke Verminderung der Granulozyten (Agranulozytose), Mangel an

Blutplättchen (Thrombozytopenie)

Psychotische Störungen wie z.B. abnormale Träume, Verwirrungszustand,

Desorientierung, Halluzination (Dinge sehen), Depression,

Persönlichkeitsstörungen, unnatürlich gesteigerte Heiterkeit und Aktivitätsgrad

Krämpfe, Verlust des Geschmacksinns, Verlust oder Veränderung des

Geruchsinns, Missempfindungen (Parästhesie)

Taubheit

Herzrhythmusstörungen, Kammerflimmern

Blutung

Bauchspeicheldrüsenentzündung, Zungen- und Zahnverfärbung

arzneimittelinduzierter Ausschlag, Akne

Nierenversagen, Nierenentzündung

Bestimmte Blutgerinnungsstörungen, abnormale Urinfarbe

Kontaktieren Sie Ihren Arzt sofort, wenn Sie während oder nach der Therapie an Durchfall

leiden. Durchfall kann eine Reaktion auf das Arzneimittel sein, aber auch Anzeichen einer

ernsthaften Erkrankung. Ihr Arzt wird diesbezüglich eine Diagnose stellen.

In dem unwahrscheinlichen Fall, dass ihre Infektion durch Erreger ausgelöst wurde, welche

durch Klacid 500 mg - Filmtabletten nicht behandelt werden können, werden sich Ihre

Beschwerden verschlimmern. Sollte dies bei Ihnen der Fall sein, wenden Sie sich an ihren

Arzt.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies

gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie

können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

1200 WIEN

ÖSTERREICH

Fax: +43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen

über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5.

Wie sind Klacid 500 mg – Filmtabletten aufzubewahren?

Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und dem Blisterstreifen nach

„verwendbar bis“ bzw. „Verw.bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das

Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Sollte

Arzt

über

vorzeitiges

Therapieende

Klacid

Filmtabletten

entscheiden, bringen Sie die restlichen Tabletten in die Apotheke zurück.

Entsorgen

Arzneimittel

nicht

Abwasser

oder

Haushaltsabfall.

Fragen

Ihren

Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie

tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

6.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Klacid 500 mg - Filmtabletten enthalten

Der Wirkstoff ist Clarithromycin. 1 Filmtablette enthält 500 mg Clarithromycin.

Die sonstigen Bestandteile sind

Croscarmellose-Natrium, mikrokristalline

Zellulose, Siliciumdioxid, Povidon, Stearinsäure, Magnesiumstearat, Talkum,

Hypromellose, Hydroxypropylcellulose, Propylenglykol, Sorbitanoleat, Titandioxid

(E-171), Sorbinsäure, Vanillin und Chinolingelb (E-104).

Wie Klacid 500 mg - Filmtabletten aussehen und Inhalt der Packung

Hellgelbe, ovale Filmtabletten

Packungsgrößen: 14 und 20 Stück

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer :

BGP Products Ges.m.b.H., Perfektastraße 84A, 1230 Wien

Hersteller:

AbbVie S.r.l., 04011 Campoverde, Italien

Z.Nr.: 1-21527

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Dezember 2017.