Kinzal 80 mg

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Kinzal 80 mg Tabletten
  • Darreichungsform:
  • Tabletten
  • Zusammensetzung:
  • telmisartanum 80 mg, excipiens pro Kompression.
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Kinzal 80 mg Tabletten
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Synthetik menschlichen
  • Therapiebereich:
  • Antihypertensivum

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • Swissmedic - Swiss Agency for Therapeutic Products
  • Zulassungsnummer:
  • 56316
  • Berechtigungsdatum:
  • 25-02-2003
  • Letzte Änderung:
  • 13-02-2018

Packungsbeilage

Patienteninformation

Kinzal®

Bayer (Schweiz) AG

Was ist Kinzal und wann wird es angewendet?

Kinzal gehört zu einer Gruppe blutdrucksenkender Arzneimittel, die Angiotensin-II-Antagonisten

(Typ AT1) genannt werden, und enthält den Wirkstoff Telmisartan.

Kinzal wird zur Senkung eines erhöhten Blutdrucks (Hypertonie) angewendet.

Kinzal wird ebenfalls zur Vorbeugung von Herzinfarkt und Schlaganfall bei Patienten angewendet,

die bereits ein erhöhtes Risiko für solche Ereignisse haben und/oder die an Diabetes mellitus

(Zuckerkrankheit) vom Typ 2 leiden. Ihr Arzt kann Ihnen Auskunft geben, ob Sie zu diesen

Betroffenen gehören.

Kinzal darf nur auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin angewendet werden.

Wann darf Kinzal nicht angewendet werden?

Kinzal darf nicht eingenommen werden, wenn Sie überempfindlich oder allergisch sind gegen

Telmisartan oder einen anderen Tablettenbestandteil oder wenn Sie wegen einer seltenen

Erbkrankheit (Fruktose-Intoleranz) Sorbitol nicht vertragen.

Wenn Sie schwanger sind, dürfen Sie Kinzal nicht einnehmen.

Wenn Sie während der Einnahme dieses Arzneimittels schwanger werden, müssen Sie umgehend

Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin verständigen. Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin auch, wenn

Sie eine Schwangerschaft planen. Dies ist deshalb wichtig, weil Arzneimittel mit dieser Art von

Wirkung bei Einnahme nach dem dritten Schwangerschaftsmonat schwere Schädigungen bei dem

sich entwickelnden Kind hervorrufen können. Wenn Sie stillen darf Kinzal ebenfalls nicht

eingenommen werden.

Weiter darf Kinzal nicht angewendet werden bei starken Leberfunktionsstörungen, bei Gallenstauung

und wenn Sie an einer Gallenwegsobstruktion (Abflussstörungen der Gallenflüssigkeit aus der

Gallenblase) leiden.

Falls früher anlässlich der Einnahme eines blutdrucksenkenden Arzneimittels Schwellungen im

Gesicht, an Lippen, Zunge oder im Rachen (Schluck- oder Atembeschwerden) auftraten, dürfen Sie

Kinzal nicht einnehmen.

Falls Sie ein blutdrucksenkendes Arzneimittel mit dem Wirkstoff Aliskiren einnehmen und an

Diabetes mellitus (Typ 1 oder Typ 2) oder an eingeschränkter Nierenfunktion leiden.

Kinzal darf bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht verabreicht werden.

Wann ist bei der Einnahme von Kinzal Vorsicht geboten?

Bitte informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn Sie an einer Nierenerkrankung leiden oder

Ihnen eine Niere transplantiert wurde, wenn Sie an einer Lebererkrankung, Durchfall oder Erbrechen

leiden, wenn Sie Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) haben oder wenn Sie eine Erkrankung des

Herzens haben. Informieren Sie auch Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn Sie eine salzarme Diät

einhalten, hohe Blutkaliumwerte haben und wenn Sie andere Arzneimittel, insbesondere Diuretika

(«Entwässerungstabletten»), andere Arzneimittel zur Senkung des Blutdrucks, Lithium oder Digoxin

einnehmen.

Kinzal kann die blutdrucksenkende Wirkung anderer blutdrucksenkender Mittel verstärken.

Falls Kinzal gleichzeitig mit nichtsteroidalen Schmerzmitteln (einschliesslich Acetylsalicylsäure)

eingenommen wird, sollte auf genügende Flüssigkeitseinnahme geachtet und die Nierenfunktion zu

Beginn der Kombinationstherapie untersucht werden.

Vorsicht ist geboten, wenn Sie mit einem ACE-Hemmer oder Aliskiren (Arzneimittel gegen

Bluthochdruck) behandelt werden.

Sorbitol: Kinzal Tabletten zu 40 mg enthalten 169 mg Sorbitol, diejenigen zu 80 mg enthalten 337

mg Sorbitol. Wenn Sie an einer erblichen Fruktose-Intoleranz leiden, sollten Sie dieses Arzneimittel

nicht einnehmen.

Aufgrund möglicher Nebenwirkungen kann dieses Arzneimittel die Reaktionsfähigkeit, die

Fahrtüchtigkeit und Fähigkeit Maschinen zu bedienen beeinträchtigen.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie an anderen

Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder

äusserlich anwenden (Externa)!

Darf Kinzal während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet werden?

Kinzal darf weder in der Schwangerschaft noch in der Stillzeit eingenommen werden. Wenn Sie

während der Einnahme von Kinzal schwanger werden, informieren Sie sofort Ihren Arzt bzw. Ihre

Ärztin, der/die über eine Absetzung des Präparates entscheiden wird (siehe auch «Wann darf Kinzal

nicht angewendet werden?»).

Wie verwenden Sie Kinzal?

Die folgenden Angaben gelten für Kinzal Tabletten zu 40 mg oder 80 mg, soweit Ihr Arzt bzw. Ihre

Ärztin es Ihnen nicht anders verschrieben hat. Bitte beachten Sie diese Anweisungen, anderenfalls

wird Kinzal bei Ihnen nicht optimal wirken.

Behandlung der leichten bis mittelschweren Hypertonie

Die empfohlene Dosis ist einmal täglich 40 mg (1 Tablette zu 40 mg). Wird Ihr Blutdruck dadurch

nicht angemessen gesenkt, kann Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin die Dosis bis auf 80 mg täglich erhöhen (2

Tabletten zu 40 mg oder 1 Tablette zu 80 mg).

Vorbeugung von Herzinfarkt und Schlaganfall

Die empfohlene Dosis ist einmal täglich 80 mg.

Lebererkrankung

Bei Patientinnen und Patienten mit Lebererkrankungen (leicht bis mittelstark eingeschränkter

Leberfunktion) soll bei der Behandlung des Blutdrucks eine Tagesdosis von 40 mg nicht

überschritten werden. Zur Vorbeugung von Herzinfarkt und Schlaganfall bei Patientinnen und

Patienten mit Lebererkrankungen ist Kinzal nicht geeignet.

Die Tabletten sollen immer zur gleichen Tageszeit (z.B. morgens) mit einer ausreichenden Menge an

Flüssigkeit geschluckt werden. Sie können Kinzal zu oder zwischen den Mahlzeiten einnehmen.

Im Falle einer Überdosis benachrichtigen Sie sofort Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin oder setzen Sie sich

mit der Notaufnahme des nächsten Krankenhauses in Verbindung.

Wenn Sie vergessen haben Ihr Arzneimittel einzunehmen, sollten Sie, sobald Sie dies bemerken, die

Dosis am gleichen Tag zu sich nehmen. Ist dies nicht mehr möglich, nehmen Sie Ihre verschriebene

Dosis von Kinzal am nächsten Tag ein; nehmen Sie keine doppelte Dosis.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel

wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin

oder Apothekerin.

Welche Nebenwirkungen kann Kinzal haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Kinzal auftreten:

Über Fälle von allergischen Reaktionen mit Schwellung der Lippen und/oder des Gesichtes

(angioneurotisches Ödem), Jucken, Hautausschlag und Nesselausschlag (Urtikaria) wurde berichtet.

Sollten Sie solche Symptome bei sich verspüren, so ist sofort der Arzt bzw. die Ärztin zu

benachrichtigen.

Weitere Nebenwirkungen sind:

Infektionen der oberen Atemwege einschliesslich Hals- und Nasennebenhöhlenentzündung sowie

Bronchitis; Harnwegsinfektionen, Infektionen bis hin zur Blutvergiftung (Sepsis), Blutarmut

(Anämie) und andere Blutbildveränderungen, Überempfindlichkeit, allergische Reaktion,

Kaliumüberschuss, Senkung der Blutzuckerspiegel (Hypoglykämie) (bei Diabetikern),

Schlaflosigkeit, Angstgefühle, Depression, Gefühl von Ohnmacht, Sehstörungen, Schwindel, zu

tiefer Blutdruck, zu schneller Puls oder zu langsamer Puls, Kurzatmigkeit, Bauchschmerzen,

Durchfall, Blähungen, Magenbeschwerden, Erbrechen, Mundtrockenheit; Funktionsstörung der

Leber (äussert sich in Symptomen wie Oberbauchschmerzen, Übelkeit, hellem Stuhl, dunklem Urin),

Schwitzen, Hautrötungen, Ekzem; Hautreaktionen (Ausschlag, Juckreiz und ähnliches),

Muskelschmerzen, Muskelkrämpfe (Wadenkrämpfe), Rücken-, Gelenk- und Beinschmerzen,

Sehnenentzündung-ähnliche Symptome; Beeinträchtigung der Nierenfunktion einschliesslich eines

akuten Nierenversagens, Brustschmerzen, Schwäche, grippeähnliche Symptome, Veränderung von

gewissen Laborwerten.

Wenn bei Ihnen solche oder andere Beschwerden auftreten und länger andauern oder als störend

empfunden werden, suchen Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin auf oder informieren Sie Ihren Apotheker

bzw. Ihre Apothekerin.

Was ist ferner zu beachten?

Die Tabletten sollten bis zu ihrer Anwendung in der Folienpackung verbleiben.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet

werden.

Bei Raumtemperatur (15-25 °C) lagern.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese

Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Kinzal enthalten?

1 Tablette zu 40 mg enthält: Telmisartan 40 mg und Hilfsstoffe.

1 Tablette zu 80 mg enthält: Telmisartan 80 mg und Hilfsstoffe.

Sorbitol: siehe «Wann ist bei der Einnahme von Kinzal Vorsicht geboten?».

Zulassungsnummer

56316 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Kinzal? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.

Kinzal 40mg: Packungen zu 28 und 98 Tabletten.

Kinzal 80mg: Packungen zu 28 und 98 Tabletten.

Zulassungsinhaberin

Bayer (Schweiz) AG, Zürich.

Diese Packungsbeilage wurde im September 2013 letztmals durch die Arzneimittelbehörde

(Swissmedic) geprüft.

9-8-2018

Camber Pharmaceuticals, Inc. Issues Voluntary Nationwide Recall of Valsartan Tablets, USP, 40mg, 80mg, 160mg and 320mg Due to The Detection of Trace Amounts of N-Nitrosodimethylamine (NDMA) Impurity, Found in an Active Pharmaceutical Ingredient (API)

Camber Pharmaceuticals, Inc. Issues Voluntary Nationwide Recall of Valsartan Tablets, USP, 40mg, 80mg, 160mg and 320mg Due to The Detection of Trace Amounts of N-Nitrosodimethylamine (NDMA) Impurity, Found in an Active Pharmaceutical Ingredient (API)

As a precautionary measure, Camber Pharmaceuticals, Inc. is voluntarily recalling all unexpired lots of Valsartan Tablets, USP, 40mg, 80mg, 160mg and 320mg to the hospital, retail and consumer level. This recall of multiple batches of Valsartan Tablets was prompted due to the detection of trace amounts of N-Nitrosodimethylamine (NDMA), a possible process impurity or contaminant in an active pharmaceutical ingredient, manufactured by Hetero Labs Limited, Unit – I (API manufacturer).

FDA - U.S. Food and Drug Administration

13-7-2018

Prinston Pharmaceutical Inc Issues Voluntary Nationwide Recall of Valsartan and Valsartan HCTZ Tablets Due to Detection of a Trace Amount of Unexpected Impurity, N-Nitrosodimethylamine (NDMA) in The Products

Prinston Pharmaceutical Inc Issues Voluntary Nationwide Recall of Valsartan and Valsartan HCTZ Tablets Due to Detection of a Trace Amount of Unexpected Impurity, N-Nitrosodimethylamine (NDMA) in The Products

Prinston Pharmaceutical Inc. dba Solco Healthcare LLC. is recalling all lots of Valsartan Tablets, 40 mg, 80mg, 160mg, and 320mg; and Valsartan-Hydrochlorothiazide Tablets, 80mg/12.5mg, 160mg/12.5mg, 160mg/25mg, 320mg/12.5mg, and 320mg/25mg to the retail level. This product recall is due to the detection of a trace amount of an unexpected impurity, N-nitrosodimethylamine (NDMA), made by the manufacturer – Zhejiang Huahai Pharmaceutical Co. Ltd. -- that is used in the manufacture of the subject product ...

FDA - U.S. Food and Drug Administration

12-7-2018

Minister Bruno Bruins bereikt akkoord over vergoeding Spinraza

Minister Bruno Bruins bereikt akkoord over vergoeding Spinraza

Minister Bruno Bruins (Medische Zorg) heeft  een akkoord bereikt met fabrikant Biogen. Hierdoor komt het middel Spinraza voor circa 80 jonge kinderen met de spierziekte Spinale Musculaire Atrofie (SMA) vanaf 1 augustus in het basispakket.  

Netherlands - Ministerie van Volksgezondheid, Welzijn en Sport

16-4-2018

Cardalis 10 mg/80 mg ad us. vet., Kautabletten fuer Hunde

Cardalis 10 mg/80 mg ad us. vet., Kautabletten fuer Hunde

● Verfügbarkeit: nicht erhältlich (Ausverkauft / Nicht lieferbar)

Institut für Veterinärpharmakologie und toxikologie

27-2-2018

Softiflox 80 mg ad us. vet., teilbare Kautabletten

Softiflox 80 mg ad us. vet., teilbare Kautabletten

● Die Zulassung ist am 27.02.2018 erloschen.

Institut für Veterinärpharmakologie und toxikologie

1-8-2018

Nimenrix (Pfizer Europe MA EEIG)

Nimenrix (Pfizer Europe MA EEIG)

Nimenrix (Active substance: Meningococcal group A, C, W-135 and Y conjugate vaccine) - Centralised - Transfer Marketing Authorisation Holder - Commission Decision (2018)5220 of Wed, 01 Aug 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/2226/T/80

Europe -DG Health and Food Safety

20-7-2018

Isoptin® 80 mg Filmtabletten

Rote - Liste

15-7-2018

Xtandi 40 mg/- 80 mg Filmtabletten

Rote - Liste

11-6-2018

TAGRISSO® 40 mg/-80 mg Filmtabletten

Rote - Liste