Ketesse

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Ketesse 12,5 mg Filmtabletten
  • Einheiten im Paket:
  • 20 Stück, Laufzeit: 24 Monate,40 Stück, Laufzeit: 24 Monate,10 Stück, Laufzeit: 24 Monate,30 Stück, Laufzeit: 24 Monate,50 Stück
  • Verschreibungstyp:
  • Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Ketesse 12,5 mg Filmtabletten
    Österreich
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiebereich:
  • Dexketoprofen
  • Produktbesonderheiten:
  • Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AGES
  • Zulassungsnummer:
  • 1-22481
  • Berechtigungsdatum:
  • 02-04-1998
  • Letzte Änderung:
  • 08-03-2018

Packungsbeilage: zusammensetzung, kinische angaben, nebenwirkungen, wechselwirkungen, dosierung, schwangerschaft, stillzeit

Gebrauchsinformation: Information für Anwender

Ketesse

®

12,5 mg Filmtabletten

Dexketoprofen

Lesen

Sie

die

gesamte

Packungsbeilage

sorgfältig

durch,

bevor

Sie

mit

der

Einnahme

dieses

Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter. Es kann

anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch

für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was ist Ketesse und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Einnahme von Ketesse beachten?

Wie ist Ketesse einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Ketesse aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

Was ist Ketesse und wofür wird es angewendet?

Ketesse

schmerzstillendes

Arzneimittel

Gruppe

sogenannten

nichtsteroidalen

Antiphlogistika/Antirheumatika (NSAR, Schmerz- und Entzündungshemmer).

Ketesse wird angewendet zur symptomatischen Behandlung leichter bis mäßig starker Schmerzen, z. B.

Schmerzen des Bewegungsapparates, Regelschmerzen, Zahnschmerzen.

2.

Was sollten Sie vor der Einnahme von Ketesse beachten?

Ketesse darf nicht eingenommen werden,

wenn Sie allergisch gegen Dexketoprofen oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile

dieses Arzneimittels sind,

wenn Sie allergisch gegen Acetylsalicylsäure oder andere nichtsteroidalen Antirheumatika sind,

wenn

Asthma

leiden

oder

unter

Asthmaanfällen,

allergischem

Schnupfen

(akute

Rhinitis),

Nasenpolypen (allergiebedingte Geschwüre in den Nase), Nesselsucht (Hautausschlag), Angioödemen

(Schwellungen im Gesicht, an den Augen, an den Lippen oder auf der Zunge oder Atemnot) oder Keuchen

nach Einnahme von Acetylsalicylsäure oder anderen NSAR gelitten haben,

wenn Sie während der Behandlung mit Ketoprofen (ein NSAR) oder Fibraten (Arzneimittel zur Senkung

der Blutfettwerte) bereits einmal an fotoallergischen bzw. fototoxischen Reaktionen (eine bestimmte Form

der Rötung/Blasenbildung von Hautpartien, die dem Sonnenlicht ausgesetzt sind) gelitten haben,

wenn Sie ein Magengeschwür oder Magen-Darm-Blutungen haben oder wenn Sie in der Vergangenheit

unter einer Magen-Darm-Blutung, einem Magen-Darm-Geschwür oder einem Magen-Darm-Durchbruch

(Perforation) gelitten haben,

wenn Sie unter chronischen Verdauungsstörungen (Magenverstimmung, Sodbrennen) leiden,

wenn

Vergangenheit

Magen-Darm-Blutungen

oder

-Durchbruch

aufgrund

vorangegangenen Einnahme von nichtsteroidalen Schmerz- und Entzündungshemmern (nichtsteroidale

Antiphlogistika/Antirheumatika, NSAR) gelitten haben,

wenn Sie unter bestimmten chronisch-entzündlichen Darm-Erkrankungen (Morbus Crohn, Colitis

ulcerosa) leiden,

wenn Sie unter schwerer Herzleistungsschwäche, mäßiger bis schwerer Nierenfunktionsstörung oder

schwerer Leberfunktionsstörung leiden,

wenn Sie unter Blutungsneigung oder einer Blutgerinnungsstörung leiden,

wenn Sie stark dehydriert sind (erheblicher Flüssigkeitsverlust des Körpers), z.B. durch Erbrechen,

Durchfall oder unzureichende Flüssigkeitsaufnahme,

wenn Sie sich in den letzten drei Monaten der Schwangerschaft befinden oder stillen.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Ketesse einnehmen,

wenn Sie an einer Allergie leiden oder in der Vergangenheit Probleme mit Allergien hatten,

wenn Sie an Problemen mit den Nieren, der Leber, dem Herz (Bluthochdruck und/oder Herzschwäche)

oder mit Wasseransammlung leiden oder an einem dieser Probleme in der Vergangenheit gelitten haben,

wenn

Diuretika

einnehmen

oder

unter

einer

sehr

dürftigen

Wasserzufuhr

vermindertem

Blutvolumen aufgrund eines erhöhten Flüssigkeitsverlusts (z. B. durch häufiges Harnlassen, Durchfall

oder Erbrechen) leiden,

wenn Sie Probleme mit dem Herz haben, einen Schlaganfall hatten oder glauben, dass Sie gefährdet sind

durch

Bluthochdruck,

Diabetes,

hohen

Cholesterinspiegel

oder

Rauchen),

sollten

Ihre

Behandlung mit Ihrem Arzt besprechen; Arzneimittel wie Ketesse können mit einem geringfügig erhöhten

Risiko eines Herzanfalls („Herzinfarkt“) oder Schlaganfalls in Zusammenhang gebracht werden. Jedes

Risiko steigt mit der Höhe der Dosierung und Dauer der Anwendung. Steigern Sie daher nicht die Ihnen

empfohlene Dosierung oder Therapiedauer,

wenn

älter

sind:

können

höherer

Wahrscheinlichkeit

Nebenwirkungen

erleiden

(siehe

Abschnitt 4.). Sollte eine der Nebenwirkungen auftreten, konsultieren Sie umgehend Ihren Arzt,

wenn Sie eine Frau mit Fruchtbarkeitsproblemen sind (Ketesse könnte Ihre Fruchtbarkeit beeinträchtigen,

daher sollten Sie Ketesse nicht einnehmen, wenn Sie schwanger werden wollen oder Fruchtbarkeitstests

durchführen),

wenn Sie unter Störungen bezüglich der Bildung von Blut oder Blutkörperchen leiden,

wenn Sie einen systemischen Lupus erythematodes oder Mischkollagenosen (Immunsystemerkrankungen,

die das Bindegewebe betreffen) haben,

wenn Sie in der Vergangenheit an einer chronischen Darmentzündung (ulzerative Colitis, Morbus Crohn)

gelitten haben,

wenn Sie an anderen Magen-Darm-Problemen leiden oder in der Vergangenheit gelitten haben,

wenn

einer

Varizellen-Infektion

(Windpocken-Infektion)

erkrankt

sind,

NSAR

Ausnahmefällen die Infektion verschlechtern können,

wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, die das Risiko für Magengeschwüre oder -blutungen erhöhen,

wie z.B. orale Steroide, gewisse Antidepressiva (SSRI, selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer),

Blutverdünnungsmittel wie Acetylsalicylsäure oder Warfarin. In diesen Fällen konsultieren Sie Ihren Arzt

Einnahme

Ketesse:

Arzt

wird

Ihnen

gegebenenfalls

zusätzlich

Arzneimittel

Magenschutz verschreiben (z.B. Misoprostol oder Arzneimittel, die die Produktion von Magensäure

hemmen),

wenn

Asthma

Verbindung

chronischem

Schnupfen,

chronischer

Nasen-

nebenhöhlenentzündung und/oder Nasenpolypen leiden, weil Sie ein höheres Allergierisiko gegenüber

Acetylsalicylsäure

und/oder

NSAR

Rest

Bevölkerung

haben.

Anwendung

dieses

Arzneimittels kann Asthmaanfälle oder Atemnot durch Verengung der Luftwege (Bronchospasmus)

verursachen, insbesondere bei Patienten, die allergisch gegen Acetylsalicylsäure oder NSAR sind.

Kinder und Jugendliche

Die Anwendung von Ketesse Filmtabletten bei Kindern und Jugendlichen wurde nicht untersucht. Da

demnach die Sicherheit und Wirksamkeit nicht erwiesen sind, sollte das Arzneimittel bei Kindern und

Jugendlichen nicht angewendet werden.

Einnahme von Ketesse zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere

Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen,auch wenn es sich um

nicht

verschreibungspflichtige

Arzneimittel

handelt.

gibt

einige

Arzneimittel,

nicht

zusammen

eingenommen werden sollten oder deren Dosis bei gleichzeitiger Einnahme angepasst werden müssen.

Informieren Sie immer Ihren Arzt, Zahnarzt oder Apotheker, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel

zusätzlich zu Ketesse einnehmen/anwenden:

Kombinationen, die nicht empfohlen sind:

Acetylsalicylsäure, Kortikosteroide oder andere entzündungshemmende Arzneimittel

Warfarin, Heparin oder andere blutgerinnungshemmende Arzneimittel

Lithium: wird zur Behandlung bestimmter Arten von Depressionen angewendet

Methotrexat (Arzneimittel gegen Krebs oder Immunsuppressivum), angewendet in hohen Dosen über

15 mg/Woche

Hydantoin und Phenytoin: wird bei Epilepsie angewendet

Sulfamethoxazol: wird bei bakteriellen Infektionen angewendet

Kombinationen, die eine vorsichtige Anwendung erfordern:

ACE-Hemmer, Diuretika und Angiotensin-II-Rezeptorantagonisten (werden als blutdrucksenkende Mittel

und bei Herzproblemen angewendet)

Pentoxiphyllin und Oxpentiphyllin: werden bei chronisch venösen Geschwüren angewendet

Zidovudin: wird zur Behandlung viraler Infektionen angewendet

Aminoglycosidantibiotika: werden bei bakteriellen Infektionen angewendet

Sulfonylharnstoffe (z.B. Chlorpropamid und Glibenclamid), angewendet zur Behandlung von Diabetes

Methotrexat, angewendet in geringen Dosen, weniger als 15 mg/Woche

Kombinationen, die sorgfältig überprüft werden müssen:

Chinolon-Antibiotika

(z.B.

Ciprofloxazin,

Levofloxazin):

werden

bakteriellen

Infektionen

angewendet

Ciclosporin

Tacrolimus:

werden

Behandlung

Immunkrankheiten

Organtransplantationen angewendet

Streptokinase und andere thrombolytische oder fibrinolytische Arzneimittel: werden gegen Thrombose

(Blutgerinnsel) angewendet

Probenecid: wird bei Gicht angewendet

Digoxin: wird zur Behandlung von chronischer Herzschwäche angewendet

Mifepriston: wird als Abtreibungsmittel angewendet

Antidepressiva vom Typ der SSRI (selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer)

Blutplättchenaggregationshemmer:

werden

Verhinderung

Thrombosen

(Blutgerinnsel)

angewendet

Betablocker, angewendet zur Behandlung von Bluthochdruck und Herzproblemen

Tenofovir, Deferasirox, Pemetrexed

Sollten Sie Zweifel haben, andere Arzneimittel mit Ketesse einzunehmen, fragen Sie Ihren Arzt oder

Apotheker.

Einnahme von Ketesse zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Nehmen Sie die Tabletten mit einer entsprechenden Menge Wasser ein. Nehmen Sie die Tabletten mit ihrer

Nahrung ein, da dies hilft, Nebenwirkungen im Magen-Darmtrakt zu verringern. Sollten Sie jedoch unter

akutem Schmerz leiden, nehmen Sie die Tabletten auf leeren Magen ein (mindestens 30 Minuten vor der

Nahrungsaufnahme), da dies den Wirkeintritt des Arzneimittels beschleunigt.

Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit

Nehmen Sie Ketesse nicht in den letzten drei Monaten der Schwangerschaft oder während der Stillzeit ein.

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen,

schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat,

da Ketesse nicht das Richtige für Sie sein kann. Die Anwendung von Ketesse sollte vermieden werden bei

Frauen, die eine Schwangerschaft planen oder schwanger sind. Eine Behandlung darf, zu jedem Zeitpunkt

einer Schwangerschaft, nur auf Anweisung des Arztes erfolgen.

Die Anwendung von Ketesse wird bei einem Versuch, schwanger zu werden, oder Untersuchungen zu

Unfruchtbarkeit nicht empfohlen.

Hinsichtlich

möglichen

Auswirkungen

weibliche

Fruchtbarkeit,

siehe

auch

Abschnitt

„Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigen.

!

Ketesse Filmtabletten können Schwindel und Müdigkeit verursachen und daher einen leichten bis mäßigen

Einfluss auf die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen haben. Sollten Sie diese

Nebenwirkungen

feststellen,

fahren

nicht

bedienen

keine

Maschinen,

Symptome

abgeklungen sind. Fragen Sie Ihren Arzt um Rat.

3.

Wie ist Ketesse einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie

bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die für Sie notwendige Dosis von Ketesse hängt vom Typ, der Schwere und Dauer Ihres Schmerzes ab. Ihr

Arzt sagt Ihnen, wieviele Tabletten Sie über welchen Zeitraum täglich einnehmen müssen.

Die empfohlene Dosis beträgt generell 1 Tablette (12,5 mg) alle 4 bis 6 Stunden, also maximal 6 Tabletten

täglich (75 mg).

Wenn Sie älter sind oder an Nieren- oder Leberproblemen leiden, sollte die Behandlung mit einer täglichen

Maximaldosis von 4 Tabletten (50 mg) begonnen werden. Wenn Ketesse gut vertragen wird, kann bei älteren

Patienten die Dosis später auf die generell empfohlene Dosis (75 mg) erhöht werden.

Zur schnellen Linderung intensiver Schmerzen nehmen Sie die Tabletten auf leeren Magen (mindestens 30

Minuten vor der Nahrungsaufnahme), da diese dann einfacher vom Körper aufgenommen werden (siehe

Abschnitt 2 „Einnahme von Ketesse zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken“).

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen

Dieses Arzneimittel sollte nicht bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren angewendet werden.

Wenn Sie eine größere Menge von Ketesse eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie zu viel dieses Arzneimittels eingenommen haben, teilen Sie dies unverzüglich Ihrem Arzt oder

Apotheker mit oder begeben Sie sich in die Notaufnahme des nächstgelegenen Krankenhauses. Nehmen Sie

bitte die Verpackung oder diese Gebrauchsinformation mit.

Wenn Sie die Einnahme von Ketesse vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Nehmen Sie

die nächste Dosis gemäß Abschnitt 3. „Wie ist Ketesse einzunehmen“.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder

Apotheker.

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem

auftreten müssen.

Mögliche Nebenwirkungen sind nach der Wahrscheinlichkeit ihres Auftretens gelistet.

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

Übelkeit

und/oder

Erbrechen,

Bauchschmerzen

vorwiegend

oberen

Quadranten,

Durchfall

Verdauungsstörungen (Dyspepsie).

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

Drehschwindel

(Vertigo),

Schwindel/Benommenheit,

Schläfrigkeit,

Schlafstörung,

Nervosität,

Kopfschmerzen,

Herzklopfen,

Errötung,

Entzündung

Magenschleimhaut

(Gastritis),

Verstopfung,

Mundtrockenheit,

Blähungen,

Hautausschlag,

Ermüdung,

Schmerzen,

Schüttelfrost

Fiebergefühl,

generelles Unwohlsein.

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

Magengeschwür,

Blutung

oder

Durchbruch

Magen-Darmbereich

(erkennbar

Bluterbrechen

oder

teerartiger

Stuhl),

Ohnmachtsanfälle,

hoher

Blutdruck,

verlangsamte

Atmung,

Wasseransammlung

Gewebe und periphere Schwellungen (z. B. geschwollene Knöchel), Kehlkopfschwellung, Appetitlosigkeit

(Anorexie),

abnorme

Sinnesempfindung,

Nesselausschlag

(juckender

Hautausschlag),

Akne,

vermehrtes

Schwitzen,

Rückenschmerzen,

vermehrtes

Harnlassen,

Menstruationsstörungen,

Störungen

Prostatafunktion, abnorme Werte bei Leberfunktionstests (Bluttests), Leberzellschädigung (Hepatits), akutes

Nierenversagen.

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)

Anaphylaktische Reaktionen, Schock (Überempfindlichkeitsreaktion, die zum Kollaps führen kann), offene

Wunden auf der Haut, im Mund, in den Augen und im Intimbereich (Stevens-Johnson und Lyell’s-Syndrom),

Angioödeme

(Gesichtsschwellungen

oder

Schwellungen

Lippen

Kehle),

Atemnot

infolge

verengter

Atemwege

(Bronchospasmus),

Kurzatmigkeit,

schneller

Herzschlag,

niedriger

Blutdruck,

Entzündung der Bauchspeicheldrüse, Sehstörungen, Ohrensausen (Tinnitus), empfindliche Haut, Lichtüber-

empfindlichkeit, Juckreiz, Nierenprobleme.

Verminderte

Anzahl

weißer

Blutkörperchen

(Neutropenie),

verminderte

Anzahl

Blutplättchen

(Thrombozytopenie).

Informieren

Ihren

Arzt

unverzüglich

wenn

Nebenwirkungen

Magen-Darm-Trakt

(z.B.

Magenschmerzen,

Sodbrennen

oder

Blutungen)

feststellen

oder

wenn

früher

einer

dieser

Nebenwirkungen wegen der Langzeitbehandlung mit entzündungshemmenden Arzneimitteln gelitten haben,

und im speziellen, wenn Sie älter sind.

Beenden Sie sofort die Einnahme von Ketesse sobald Sie Hautausschlag oder Wunden im Mund oder im

Genitalbereich sowie jedes Anzeichen einer Allergie feststellen.

Während der Behandlung mit NSAR wurden Wasseransammlung und Schwellungen (vor allem der Knöchel

und Beine), erhöhter Bluthochdruck und Herzschwäche berichtet.

Die Anwendung von Medikamenten wie Ketesse könnte mit einem geringfügig erhöhten Risiko, einen

Herzinfarkt oder zerebrovaskulären Unfall (Schlaganfall) zu erleiden, verbunden sein.

Bei Patienten mit Immunsystemstörungen, die das Bindegewebe betreffen (systemischer Lupus erythematodes

oder Mischkollagenosen) können entzündungshemmende Arzneimittel selten Fieber, Kopfschmerzen oder

Genicksteife auslösen.

Die am häufigsten beobachteten Nebenwirkungen sind gastrointestinaler Art. Magengeschwüre, Perforation

oder

gastrointestinale

Blutungen

(manchmal

schwerwiegend,

besonders

älteren

Menschen)

können

auftreten. Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Blähungen, Verstopfung, Verdauungsstörung, Bauchschmerzen,

teerartiger Stuhl, Bluterbrechen, geschwürartige Entzündung der Mundschleimhaut, Verschlechterung einer

Dickdarmentzündung oder von Morbus Crohn wurden nach der Anwendung berichtet. Weniger häufig wurde

eine Entzündung der Magenschleimhaut (Gastritis) beobachtet.

Wie bei anderen NSAR können hämatologische Reaktionen (kleinfleckige Blutungen in die Haut, Unterhaut

oder Schleimhäute, Blutarmut aufgrund der Verminderung des blutbildenden Knochenmarks oder den Zerfall

der roten Blutkörperchen [aplastische oder hämolytische Anämie] und selten starke Verminderung der weißen

Blutzellen

[Agranulozytose]

oder

Verminderung

Knochenmarks

[medulläre

Hypoplasie])

können

auftreten.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für

Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

1200 WIEN

ÖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit

dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5.

Wie ist Ketesse aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Blisterstreifen und dem Umkarton nach „Verwendbar bis“

bzw. „Verw. bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den

letzten Tag des angegebenen Monats.

Nicht über 30°C lagern. Die Blister im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das

Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt

bei.

6.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Ketesse enthält

Der Wirkstoff ist Dexketoprofen (als Dexketoprofen-Trometamol).

Jede Filmtablette enthält 12,5 mg Dexketoprofen.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Maisstärke, mikrokristalline Cellulose, Natriumstärkeglykolat, Glycerindistearat, Hypromellose, Titandioxid,

Propylenglykol, Macrogol 6000.

Wie Ketesse aussieht und Inhalt der Packung

Weiße, runde Filmtablette.

Ketesse 12,5 mg Filmtabletten sind in Packungen zu jeweils 10, 20, 30, 40, 50 und 500 Filmtabletten

verfügbar. Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer

Menarini International Operations Luxembourg S.A.

1, Avenue de la Gare, L-1611 Luxembourg, Luxemburg

Hersteller

Laboratorios Menarini, S.A.,

Alfonso XII 587, 08918-Badalona (Barcelona), Spanien

oder

A. Menarini Manufacturing Logistics and Services s.r.l.,

Via Campo di Pile s/n Loc. Campo di Pile - L'Aquila, Italien

Medizinische Information in Österreich:

A. MENARINI Pharma GmbH, Wien

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den

folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Belgien, Frankreich, Island, Italien, Luxemburg, Norwegen, Österreich, Portugal, Schweden, Spanien: Ketesse

Zypern, Griechenland: Nosatel

Deutschland: Sympal

Irland, Malta: Keral

Niederlande: Stadium

Polen: Dexak

Slowakei: Dexadol

Slowenien: Menadex

Z.Nr.: 1-22481

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im März 2018.