Kenacort

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Kenacort Tabletten
  • Darreichungsform:
  • Tabletten
  • Zusammensetzung:
  • triamcinolonum 4 mg, excipiens pro compresso.
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Kenacort Tabletten
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Synthetika human
  • Therapiebereich:
  • Glukokortikoid-Therapie

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • Swissmedic - Swiss Agency for Therapeutic Products
  • Zulassungsnummer:
  • 24206
  • Berechtigungsdatum:
  • 07-01-1959
  • Letzte Änderung:
  • 05-02-2018

Packungsbeilage

Patienteninformation

Kenacort® Tabletten

DERMAPHARM

Was ist Kenacort und wann wird es angewendet?

Glukokortikoide sind Hormone, die im Körper von der Nebennierenrinde produziert werden. Diese

Wirkstoffe beeinflussen lebenswichtige Vorgänge im Körper, wie z.B. den Flüssigkeitshaushalt und

den Mineralstoffwechsel, und sie spielen eine wichtige Rolle in der Anpassung des Organismus an

Belastungssituationen. Unabhängig von der zugrundeliegenden Erkrankung hemmen sie

entzündliche und Überempfindlichkeitsreaktionen.

Kenacort Tabletten enthalten als Wirkstoff Triamcinolon, ein Glukokortikoid mit geringem Einfluss

auf den Wasser- und den Mineralhaushalt des Körpers.

Kenacort Tabletten werden auf Verschreibung und unter ständiger Kontrolle des Arztes oder der

Ärztin zur Behandlung folgender Krankheiten verwendet:

Bei rheumatischen Krankheiten als kurzfristige Zusatzbehandlung während eines akuten Schubs,

einer Verschlimmerung oder – in ausgewählten Fällen – als niedrig dosierte Dauerbehandlung bei

chronischer Polyarthritis, Arthrosen und rheumatischem Fieber.

Bei schweren Allergien oder allergischen Zuständen, die auf herkömmliche Arzneimittel nicht

ansprechen wie Bronchialasthma, allergischen Haut- oder Serumkrankheiten,

Überempfindlichkeitsreaktionen auf Arzneimittel und saisonbedingtem oder chronischem Schnupfen

(Heuschnupfen).

Als Zusatzbehandlung bei gewissen Lungenkrankheiten wie Lungenfibrose oder chronischer

Lungenblähung (Emphysem) mit Bronchitis.

Als Zusatzbehandlung bei gewissen Blutkrankheiten, z.B. gewisse Formen von Anämie.

Als Zusatzbehandlung bei gewissen bösartigen Wucherungen (Tumoren) der weissen Blutkörperchen

(gewisse Formen von Leukämie) und gewisser Organe (z.B. Lymphknotentumor).

Was sollte dazu beachtet werden?

Um bei längerdauernder, hochdosierter Behandlung mit Kenacort die unerwünschten Wirkungen so

gering wie möglich zu halten und einem eventuell gesteigerten Verbrauch von Eiweiss vorzubeugen,

sollten Sie folgende Empfehlungen beachten: keine Gewichtszunahme (täglich wiegen,

Gewichtsanpassung durch Kontrolle der Kalorienzufuhr); Zurückhaltung mit Salz und Zucker; für

kaliumreiche Ernährung (Obst und Gemüse, speziell Aprikosen und Bananen) sorgen; ausreichende

Kalziumzufuhr (Milch, Milchprodukte); ausreichend eiweissreiche Ernährung (Fleisch, Fisch, Eier,

Milchprodukte).

Wann darf Kenacort nicht angewendet werden?

Kenacort Tabletten dürfen Sie bei Vorliegen folgender Zustände oder Krankheiten nicht einnehmen:

Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff Triamcinolon; generalisierte Pilzerkrankung; unbehandelte

Allgemeininfektionen; Virusinfektionen, wie Herpes (Gürtelrose), Masern, Windpocken,

Kinderlähmung; unbehandelte bakterielle Infektionen, insbesondere frische Lungen- oder

Knochentuberkulose; etwa 8 Wochen vor bis 2 Wochen nach Impfungen mit Lebendimpfstoff (z.B.

gegen Windpocken oder Masern); Lymphknotenveränderungen nach Tuberkulose-Impfung; Magen-

oder Darmgeschwür (Ulkus); stark erhöhte Knochenbrüchigkeit (Osteoporose); erhöhter

Augeninnendruck (grüner Star [Glaukom]); Bluthochdruck, der mit Arzneimitteln schlecht

kontrollierbar ist.

Ihr Arzt oder Ihre Ärztin weiss, was in solchen Fällen zu tun ist.

Wann ist bei der Einnahme von Kenacort Vorsicht geboten?

Vor einer Behandlung mit Kenacort sollten Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin über alle Krankheiten, die

Sie durchgemacht haben oder an denen Sie jetzt leiden, informieren. Bei den folgenden Krankheiten

dürfen Sie Kenacort nur auf ausdrückliche Verordnung durch den Arzt oder die Ärztin einnehmen:

Herzkreislauferkrankungen (hoher Blutdruck, Herzschwäche, frischer Herzinfarkt); Magen-Darm-

Krankheiten, wie Geschwüre (Ulkus), geschwürartige Darmwandzerstörung (Colitis ulcerosa),

Entzündungen von Darmausstülpungen (Divertikulitis) und chronischer Durchfall; Tuberkulose;

schwere Leber- oder Nierenerkrankungen; Unterfunktion der Schilddrüse oder andere Krankheiten

mit hormonellen Störungen; schwerer Knochenschwund (Osteoporose); Muskelschwäche

(Myasthenia gravis); Blutgerinnsel in Beinen oder Lunge (Thrombose, Embolie); akute und

chronische Infektionen; psychische Störungen (Stimmungsschwankungen, Schlaflosigkeit).

Teilen Sie Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin auch mit, wenn Sie an Zuckerkrankheit (Diabetes) leiden,

denn unter der Behandlung mit Kenacort kann eine Veränderung des Blutzucker-Stoffwechsels

auftreten und eine Neueinstellung der antidiabetischen Behandlung kann erforderlich sein.

Während der Behandlung mit Kenacort sollten Sie sich nicht impfen lassen. Ihr Arzt oder Ihre Ärztin

weiss, was in diesem Falle zu tun ist.

Teilen Sie dem Arzt oder der Ärztin ebenfalls mit, wenn Sie in letzter Zeit tropische Länder bereist

haben.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin unverzüglich, wenn im Laufe der Behandlung mit

Kenacort eine Infektionskrankheit auftritt. Dies ist besonders wichtig, wenn bei Kindern

Windpocken auftreten (bei Erwachsenen ist das selten), da Windpocken unter diesen Umständen eine

schwere Verlaufsform annehmen können. Ihr Arzt oder Ihre Ärztin weiss, was in einem solchen Fall

zu tun ist.

Bei Frauen in der Menopause, aber auch bei betagten männlichen Patienten wird der Arzt oder die

Ärztin wegen der erhöhten Neigung zu Knochenschwund (Osteoporose) die Behandlung mit

Kenacort besonders sorgfältig überwachen.

Da eine langdauernde Einnahme von Kortikosteroiden zu Starerkrankungen der Augen führen kann

(Glaukom, Linsentrübung), wird Ihr Arzt oder Ihre Ärztin Sie möglicherweise während der

Behandlung periodisch vom Augenarzt untersuchen lassen.

Je nach Therapiedauer kann in Stresssituationen (wie z.B. vor Operationen, bei schweren Unfällen

oder bei körperlicher Überbelastung) eine verminderte Reaktionsfähigkeit beobachtet werden (siehe

«Wie verwenden Sie Kenacort?»).

Viele andere Arzneimittel und Kenacort können sich bei gleichzeitiger Verabreichung gegenseitig in

ihrer Wirkung verstärken oder abschwächen. Dazu gehören gewisse Antibiotika, gewisse

Arzneimittel, die zur Verhinderung von über das Gehirn ausgelösten (besonders epilepsieartigen)

Krämpfen, zur psychischen Dämpfung sowie zur Behandlung von Herzmuskelschwäche,

Zuckerkrankheit oder Störungen der Blutgerinnung eingenommen werden müssen. Vorsicht ist auch

geboten, wenn Sie gleichzeitig hormonale Verhütungsmittel («Pille») oder gewisse Arzneimittel

gegen entzündliche oder rheumatische Erkrankungen verwenden oder wenn Sie harntreibende Mittel

einnehmen. Wenn Sie Mittel zur «Blutverdünnung» einnehmen, so wird Ihr Arzt oder Ihre Ärztin Ihr

Blut öfters kontrollieren und gegebenenfalls die Dosierung anpassen.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie an anderen

Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen,

oder äusserlich anwenden.

Darf Kenacort während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Wenn Sie schwanger sind, bei Kinderwunsch, oder wenn Sie Ihr Kind stillen, sollten Sie

vorsichtshalber möglichst auf Arzneimittel verzichten. Wirkstoffe vom Typ, wie sie in Kenacort

enthalten sind, durchqueren die Placenta und treten in die Muttermilch über, und sie können die

Entwicklung Ihres Kindes beeinträchtigen. Deshalb darf Kenacort während der Schwangerschaft nur

in Notfällen und nur auf ausdrückliche Verordnung des Arztes oder der Ärztin eingenommen

werden, und während einer Behandlung mit Kenacort sollten Sie Ihr Kind nicht stillen.

Bei einer vermuteten oder bestätigten Schwangerschaft sollten Sie unbedingt den Arzt oder die

Ärztin verständigen, bevor Sie mit der Einnahme von Kenacort fortfahren.

Wie verwenden Sie Kenacort?

Die für den einzelnen Patienten erforderliche Dosis Kenacort ist von Fall zu Fall verschieden. Ihr

Arzt oder Ihre Ärztin wird Sie entsprechend der Art und Schwere Ihrer Krankheit und Ihrem

Ansprechen auf die Behandlung festsetzen. Der Arzt oder die Ärztin wird auch darüber entscheiden,

ob der Behandlung mit Kenacort eine intravenöse Verabreichung eines anderen Arzneimittels vom

gleichen Typ vorausgehen muss, ob im Lauf der Behandlung die Dosierung erhöht werden muss oder

schrittweise gesenkt werden kann und ob eine Zusatzbehandlung oder eine Umstellung auf ein

anderes Arzneimittel vom gleichen Typ wie Kenacort erforderlich ist. Wenn die Beschwerden

abgeklungen sind, wird er die Dosis stufenweise ganz absetzen oder eine niedrige Erhaltungsdosis

beibehalten.

Nach Beendigung einer länger dauernden Behandlung mit Kenacort kann es zu

Entzugserscheinungen, wie Fieber, Unwohlsein, Muskel- oder Gelenkschmerzen, aber auch zu

schwereren oder sogar bedrohlichen Störungen kommen, die durch einen Funktionsausfall der

Nebennieren verursacht werden. Aus diesem Grund darf eine längere Behandlung mit Kenacort auf

keinen Fall abrupt abgebrochen werden, sondern das Arzneimittel muss unter ärztlicher Kontrolle

langsam und schrittweise abgesetzt werden (siehe auch «Wie verwenden Sie Kenacort Tabletten?»).

Die übliche Erhaltungsdosis beträgt höchstens 2 Tabletten Kenacort täglich, die Sie auf einmal

zwischen 6 und 8 Uhr morgens unzerkaut nach dem Frühstück mit etwas Flüssigkeit einnehmen

sollten. Wenn Ihr Arzt oder Ihre Ärztin Ihnen zu Beginn der Therapie eine höhere Dosis verschreibt,

so nehmen Sie auch eine Tagesdosis von 4 Tabletten noch auf einmal zwischen 6 und 8 Uhr

morgens, wogegen noch höhere Dosen (6 bzw. 8 Tabletten/Tag) auf 2 möglichst gleiche Einnahmen

morgens und mittags zu verteilen sind. Die Höchstdosis darf 8 Tabletten am 1. Behandlungstag nicht

überschreiten.

Für die Behandlung von Kindern wird Ihr Arzt oder Ihre Ärztin die Dosierung weniger nach Alter

und Körpergewicht als vielmehr nach dem Schweregrad der Erkrankung festlegen. Für Kinder unter

27 kg Körpergewicht gilt eine Dosis von 4– max. 12 mg Kenacort täglich als Richtlinie.

Da unter einer Langzeitbehandlung mit Kortikosteroiden die Reaktion des Körpers auf plötzliche

starke Belastungen («Stress», körperliche Überbelastung, schwere Infektionen, Verletzungen oder

operative Eingriffe) gestört ist, wird Ihr Arzt oder Ihre Ärztin vor, während oder nach solchen

Situationen die Dosierung von Kenacort möglicherweise vorübergehend erhöhen. Nach einer

Langzeitbehandlung ist die Reaktion auf Belastung unter Umständen noch bis zu einem Jahr nach

Absetzen der Behandlung gestört und macht in Stresssituationen eine vorbeugende

Kortikosteroideinnahme erforderlich! Das Vorgehen wird von Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin

festgelegt.

Um bei längerdauernder, hochdosierter Behandlung mit Kenacort einen eventuell gesteigerten

Verlust von Kalium und einer erhöhten Salz- oder Wasseransammlung entgegenzuwirken, wird Ihr

Arzt oder Ihre Ärztin vielleicht die Verwendung von Diätsalz empfehlen. Einem Kaliumverlust

können Sie selbst vorbeugen, indem Sie Kenacort mit einem Glas Orangensaft einnehmen (s.a.

Abschnitt «Was sollte dazu beachtet werden?»).

Zur Verminderung der weiter unten beschriebenen Nebenwirkungen (siehe Abschnitt «Welche

Nebenwirkungen kann Kenacort haben?») wird der Arzt oder die Ärztin, sobald es Ihr Zustand

erlaubt, die Dosierung soweit wie möglich und schrittweise herabsetzen.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel

wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer

Ärztin oder Apothekerin.

Nach einer Langzeitbehandlung ist es notwendig, dass Sie auch nach Absetzen von Kenacort

weiterhin unter ärztlicher Kontrolle sind, damit wiederauftretende Beschwerden frühzeitig erkannt

und behandelt werden können.

Welche Nebenwirkungen kann Kenacort haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Kenacort auftreten:

Das Auftreten von Nebenwirkungen unter einer Behandlung mit Kortikosteroiden ist von der Höhe

der Dosis und der Behandlungsdauer abhängig. Bei kurzfristiger Anwendung von Kenacort in

niedriger Dosierung sind nur wenige Nebenwirkungen zu erwarten. Bei Verabreichung höherer

Dosen sowie im Verlauf einer länger dauernden Behandlung können die für solche Wirkstoffe

typischen Nebenwirkungen auftreten: Appetitzunahme; vermehrter Durst; Flüssigkeitsansammlung

in den Geweben (Oedeme), Fettverteilungsstörungen (wie Vollmondgesicht, Stammfettsucht);

Gewichtszunahme; Magen-Darmbeschwerden (wie Blähungen oder Übelkeit); mit dem Risiko des

Wideraufbrechens von Magen-Darm-Geschwüren; erhöhte Knochenbrüchigkeit (Osteoporose);

verzögerte Wundheilung; Erhöhung der Anfälligkeit für Infektionen; Sehstörungen (durch erhöhten

Augeninnendruck [grüner Star] oder Linsentrübung [grauer Star]); Erhöhung der Anfälligkeit für

Blutgerinnsel in den Blutgefässen (Thrombose); Schwächegefühl in den Muskeln; Unregelmässigkeit

der Monatsblutung; Veränderung der Körperbehaarung; Impotenz.

Einige Patienten berichteten über Hautveränderungen, wie rote Streifen, punktförmige

Hautblutungen, Blutergüsse oder Akne oder Ausschlag sowie über vegetative Störungen, wie

Schwindel, Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, Hitzewallungen oder Gesichtsrötung, andere über

Schmerzen im Rücken oder in den Rippen.

In gewissen Fällen können psychische Störungen mit Stimmungs- und Persönlichkeitsveränderungen

auftreten, die von Euphorie (gesteigertes Lebensgefühl) bis zu Depressionen und psychotischen

Zuständen reichen können. Vor allem durch Veränderung der Stimmung, des Antriebes und der

Konzentrationsfähigkeit können – besonders zu Beginn der Behandlung – die Fahrtüchtigkeit und die

Fähigkeit, Maschinen zu bedienen, beeinträchtigt werden.

Bei Kindern kann es zu einer Verzögerung des Wachstums kommen.

Wegen einer möglichen Erhöhung des Blutdrucks und einer Störung des Kohlenhydratstoffwechsels

wird Ihr Arzt oder Ihre Ärztin während der Behandlung Blutdruck und Blutzucker regelmässig

kontrollieren (siehe «Wann ist bei der Einnahme von Kenacort Vorsicht geboten?»).

Mit Ausnahme der Knochenbrüchigkeit (Osteoporose), dem grünen Star, dem grauen Star und den

Wachstumsstörungen bei Kindern verschwinden die Nebenwirkungen nach Absetzen des Präparates

im Allgemeinen nach und nach.

Teilen Sie Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin mit, wenn Sie irgendein Krankheitszeichen im

Zusammenhang mit der Behandlung mit Kenacort beobachten.

Dies gilt insbesondere für: Starke Bauchschmerzen oder starke Zunahme des Bauchumfanges,

veränderte Farbe des Stuhls, starken Durst oder Harndrang, schnelle Gewichtszunahme (mehr als 2–

3 kg in einer Woche), verstärkte Blutungsneigung, Augenschmerzen, Atembeschwerden oder

Schmerzen in den Beinen.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder

Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Die Tabletten sollten in der verschlossenen Originalpackung an einem für Kinder unerreichbaren Ort

aufbewahrt werden.

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet

werden.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese

Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Kenacort enthalten?

Wirkstoff: 1 Tablette Kenacort enthält 4 mg Triamcinolon und Hilfsstoffe.

Zulassungsnummer

24206 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Kenacort? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.

Packungen

Kenacort: 20* Tabletten.

Zulassungsinhaberin

Dermapharm AG, 6331 Hünenberg.

Diese Packungsbeilage wurde im September 2005 letztmals durch die Arzneimittelbehörde

(Swissmedic) geprüft.