Kapanol 100 mg

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Kapanol 100 mg Retardkapseln
  • Darreichungsform:
  • Retardkapseln
  • Zusammensetzung:
  • morphini sulfas pentahydricus 100 mg Endwerte. Morphin 75.2 mg, Zucker Sphären, ethylcellulosum, excipiens für die Kapsel.
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Kapanol 100 mg Retardkapseln
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Synthetik menschlichen
  • Therapiebereich:
  • Analgetikum

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • Swissmedic - Swiss Agency for Therapeutic Products
  • Zulassungsnummer:
  • 53842
  • Berechtigungsdatum:
  • 01-10-1996
  • Letzte Änderung:
  • 08-02-2018

Packungsbeilage

Patienteninformation

Transferiert von GlaxoSmithKline AG

Kapanol®

Spirig HealthCare AG

Untersteht der Kontrolle gemäss Bundesgesetz über die Betäubungsmittel und die psychotropen

Stoffe

Was ist Kapanol und wann wird es angewendet?

Kapanol ist ein Arzneimittel zur Behandlung mittelstarker bis starker, andauernder Schmerzen. Es

enthält als Wirkstoff Morphin.

Kapanol darf ausschliesslich auf Verschreibung und unter Kontrolle des Arztes oder der Ärztin

verwendet werden.

Wann darf Kapanol nicht angewendet werden?

Kapanol darf nicht eingenommen werden bei Überempfindlichkeit gegenüber Morphin oder einem

anderen Bestandteil des Präparates, bei schweren Atemwegserkrankungen, gestörter

Magendarmfunktion, Gallenwegserkrankungen, akuten Lebererkrankungen, Vergrösserung der

Prostata mit damit verbundenen Schwierigkeiten beim Wasserlassen, bei einem Tumor der

Nebennierenrinde, bei Schockzuständen und schweren Kopfverletzungen mit erhöhtem Hirndruck,

krampfartigen Störungen sowie von akut alkoholkranken Personen.

Kapanol darf nicht gleichzeitig mit sogenannten Monoaminooxidase-Hemmern (Arzneimittel zur

Behandlung von Depressionen) eingenommen werden. Mit der Einnahme von Kapanol darf erst

2 Wochen nach Absetzen des Monoaminooxidase-Hemmers begonnen werden.

Da noch zu wenige Erfahrungen vorliegen, darf Kapanol bei Kindern unter 12 Jahren nur in

Ausnahmefällen angewendet werden.

Wann ist bei der Einnahme von Kapanol Vorsicht geboten?

Bei älteren und geschwächten Patienten, Patienten mit Leber- und Nierenerkrankungen und Patienten

mit Schilddrüsen- und Nebennierenfunktionsstörungen muss Kapanol vorsichtig dosiert werden.

Vorsicht ist ausserdem geboten bei vergrösserter Prostata, bei eingeschränkter Atmung (insbesondere

bei Asthma). Morphin kann auch zu akuten Schwierigkeiten beim Wasserlassen führen, speziell bei

Männern mit einer gutartigen Prostatavergrösserung.

Stark wirksame Schmerzmittel, die als Inhaltsstoff Morphin oder eine morphinähnliche Substanz

enthalten, können bei nicht vorschriftsmässiger oder missbräuchlicher Einnahme eine Abhängigkeit

erzeugen. Es ist deshalb wichtig, dass Sie Kapanol nur auf Verschreibung Ihres Arztes oder Ihrer

Ärztin und genau nach seinen resp. ihren Anweisungen regelmässig einnehmen. Auch beim

Absetzen der Therapie sind die Anweisungen des Arztes oder der Ärztin sorgfältig zu beachten (z.B.

stufenweises Absetzen).

Wenn Sie gleichzeitig Arzneimittel einnehmen, die den Wirkstoff Cimetidin enthalten (gegen

übermässige Magensäuresekretion), kann die Wirkung von Kapanol verstärkt werden. Morphin kann

auch die Wirkung anderer Stoffe wie Beruhigungsmittel, Schlafmittel, Antidepressiva (Arzneimittel

gegen Depression) und Alkohol verstärken. Morphin reduziert zudem die Wirkung von Diuretika

(Arzneimittel gegen Bluthochdruck). Wenn Sie die vorher erwähnten Arzneimittel einnehmen,

sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin.

Kapanol Retardkapseln dürfen nicht zusammen mit Alkohol eingenommen werden.

Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit, die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit, Werkzeuge

oder Maschinen zu bedienen, beeinträchtigen! Insbesondere bei Auftreten von Müdigkeit und

Schwindel muss auf diese Tätigkeiten verzichtet werden.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie in der

Vergangenheit überempfindlich auf morphinähnliche Substanzen reagiert haben.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie an anderen

Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder

äusserlich anwenden.

Darf Kapanol während der Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Kapanol darf während der Schwangerschaft nicht eingenommen werden.

Während der Stillzeit sollte Kapanol nicht eingenommen werden. Ihr Arzt oder Ihre Ärztin kann

allerdings Ausnahmen machen.

Informieren Sie deshalb Ihren Arzt oder Ihre Ärztin, wenn Sie schwanger sind, es werden möchten,

oder wenn Sie Ihr Kind stillen.

Wie verwenden Sie Kapanol?

Grundsätzlich wird der Arzt oder die Ärztin die für Sie geeignete Dosierung festlegen. Die

Dosierung ist dabei von individuellen Faktoren wie z.B. dem Ausmass der Schmerzen, dem Alter

oder dem Vorliegen gewisser Krankheiten abhängig.

Die Behandlung wird üblicherweise mit 2 Kapseln zu 20 mg alle 24 Stunden oder 1 Kapsel zu 20 mg

alle 12 Stunden begonnen. Bei Bedarf wird der Arzt oder die Ärztin die Dosierung schrittweise

erhöhen.

Halten Sie sich an den vom Arzt oder von der Ärztin vorgeschriebenen Einnahmerhythmus, der

üblicherweise 24 oder 12 Stunden beträgt. Um vor den Schmerzen optimal geschützt zu sein, ist es

wichtig, dass die Kapanol Retardkapseln in regelmässigen, vom Arzt oder von der Ärztin bestimmten

Abständen eingenommen werden. Warten Sie nicht mit der Einnahme, bis Sie wieder Schmerzen

verspüren.

Die Retardkapseln sind unzerkaut mit Flüssigkeit einzunehmen. Sollten Sie Schwierigkeiten mit dem

Schlucken haben, können Sie die in den Kapseln enthaltenen Kügelchen in einer kleinen Menge

Joghurt, Apfelmus oder Marmelade einrühren oder mit wenig Wasser aufschlämmen. Diese

Mischung sollte unmittelbar nach Zubereitung eingenommen werden. Dabei ist darauf zu achten,

dass die Kügelchen weder zerdrückt noch zerkaut werden. Um sicher zu sein, dass alle Kügelchen

geschluckt worden sind, sollte nach der Einnahme das Glas und danach der Mund mit Wasser

gespült werden.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung oder den Einnahmerhythmus. Wenn Sie

glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder

Apotheker bzw. Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

Welche Nebenwirkungen kann Kapanol haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme auftreten:

Die Einnahme von Kapanol kann zu Verstopfung führen. Mit ballastreicher Ernährung kann dem

entgegengewirkt werden. Vielfach kann es aber notwendig sein, dass der Arzt oder die Ärztin

zusätzlich ein abführendes Arzneimittel verschreibt.

Dosisabhängig können besonders zu Beginn der Behandlung Übelkeit, Mundtrockenheit,

Appetitlosigkeit und Erbrechen beobachtet werden.

Harnverhalten, Bauchkrämpfe, ein Abflachen der Atmung, Schwindel, Schwitzen, Müdigkeit,

Kopfschmerzen, Sehstörungen, Veränderungen der Stimmungslage, Dämpfungs- und

Erregungszustände und Überempfindlichkeitsreaktionen wie Juckreiz, Rötung, Hautausschlag und

Nesselfieber (in seltenen Fällen auch schwere Reaktionen bis hin zum allergischen Schock) sind

weitere mögliche Nebenwirkungen.

Bei Atemlähmung oder Kreislaufversagen ist unverzüglich der Arzt oder die Ärztin zu informieren,

der resp. die entsprechende Gegenmassnahmen einleiten wird.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder

Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Die gleichzeitige Einnahme von Beruhigungs-, Betäubungs-, Schlaf- und anderen Schmerzmitteln,

die nicht ausdrücklich vom Arzt oder von der Ärztin verschrieben wurden, oder von Rauschmitteln,

wie z.B. Alkohol, ist zu unterlassen, da sie die Wirkung von Kapanol unvorhersehbar verändern

können.

Kapanol Retardkapseln sind unter 30 °C, vor Licht geschützt, trocken und ausserhalb der Reichweite

von Kindern aufzubewahren.

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet

werden.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese

Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Kapanol enthalten?

1 Retardkapsel Kapanol 20 mg, 50 mg resp. 100 mg enthält 20 mg, 50 mg resp. 100 mg

Morphinsulfat als Wirkstoff, entsprechend 15,04 mg, 37,6 mg resp. 75,2 mg Morphin. Hilfsstoffe:

Zucker-Stärke-Pellets (aus gentechnisch verändertem Mais hergestellt), Ethylcellulose (aus

gentechnisch veränderter Baumwolle hergestellt), sowie weitere Hilfsstoffe.

Zulassungsnummer

53842 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Kapanol? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken gegen ärztliche Verschreibung, die nur zum einmaligen Bezug berechtigt.

Untersteht der Kontrolle gemäss Bundesgesetz über die Betäubungsmittel und die psychotropen

Stoffe.

Kapanol 20 mg: 60 Retardkapseln.

Kapanol 50 mg: 60 Retardkapseln.

Kapanol 100 mg: 60 Retardkapseln.

Zulassungsinhaberin

Spirig HealthCare AG, 4622 Egerkingen/Schweiz.

Diese Packungsbeilage wurde im Mai 2015 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic)

geprüft.

14-8-2018

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