Kaliumjodid G.L.

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Kaliumjodid G.L. 65 mg - Tabletten
  • Einheiten im Paket:
  • 10 Stück, Laufzeit: 120 Monate
  • Verschreibungstyp:
  • Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Kaliumjodid  G.L. 65 mg - Tabletten
    Österreich
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiebereich:
  • Kaliumiodid
  • Produktbesonderheiten:
  • Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AGES
  • Zulassungsnummer:
  • 7-00789
  • Berechtigungsdatum:
  • 19-07-1996
  • Letzte Änderung:
  • 08-03-2018

Packungsbeilage: zusammensetzung, kinische angaben, nebenwirkungen, wechselwirkungen, dosierung, schwangerschaft, stillzeit

GI –Kaliumjodid G.L. 65 mg-Tabletten

zugelassen:

19.07.1996

Seite 1 (7)

geändert:

17.04.2014

erstellt:

bearbeitet: JD

kontrolliert: BG

Gebrauchsinformation: Information für Anwender

Kaliumjodid G.L. 65 mg-Tabletten

Wirkstoff: Kaliumjodid

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme

dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben

bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies

gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe

Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was ist Kaliumjodid G.L. und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Einnahme von Kaliumjodid G.L. beachten?

Wie ist Kaliumjodid G.L. einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Kaliumjodid G.L. aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1. Was ist Kaliumjodid G.L. und wofür wird es angewendet?

Dies ist ein spezielles Arzneimittel zur Einnahme bei Strahlenunfällen mit Freisetzung von

radioaktivem Jod. Nehmen Sie das Arzneimittel erst nach ausdrücklicher Aufforderung

durch die zuständigen Behörden ein.

Bei Unfällen in kerntechnischen Anlagen, insbesondere in Kernkraftwerken, kann es unter

ungünstigen Umständen auch zur Freisetzung von radioaktivem Jod kommen. Radioaktives

Jod kann durch die Nahrung aufgenommen oder eingeatmet werden. Es hat die gleichen

chemischen und biologischen Eigenschaften wie das in der Nahrung vorkommende natürliche

Jod und wird deshalb wie normales, nicht radioaktives Jod in der Schilddrüse gespeichert.

Kaliumjodid

G.L.

verhindert

in

der

angegebenen

Dosierung

die

Aufnahme

von

radioaktivem Jod in die Schilddrüse (so genannte Jodblockade) und vermindern so das

Risiko, an Schilddrüsenkrebs zu erkranken.

Bei einer Gefährdung durch radioaktives Jod informieren die zuständigen Behörden über die

Medien

sowohl

über

Bereitstellung

Kaliumjodid-Tabletten

auch

über

deren

Einnahmedauer.

Kaliumjodid G.L. ist nicht zum Ausgleich bei Jodmangel geeignet.

2. Was sollten Sie vor der Einnahme von Kaliumjodid G.L. beachten?

Kaliumjodid G.L. darf nicht eingenommen werden,

wenn Sie eine Schilddrüsenüberfunktion haben.

GI –Kaliumjodid G.L. 65 mg-Tabletten

zugelassen:

19.07.1996

Seite 2 (7)

geändert:

17.04.2014

erstellt:

bearbeitet: JD

kontrolliert: BG

wenn Sie einen gutartigen Knoten in der Schilddrüse haben, der nicht behandelt wird.

genannten

unbehandelten

„heißen

Knoten“

besteht

Gefahr

massiven

Überproduktion von Schilddrüsenhormonen, die schlimmstenfalls zu lebensbedrohlichen

Herz-Kreislauf-Reaktionen führen kann.

wenn der Verdacht besteht, dass Sie einen bösartigen Tumor der Schilddrüse haben.

Schilddrüsentumore werden mit radioaktivem Jod behandelt. Wenn Kaliumjodid in großen

Mengen eingenommen wird, kann das die Tumorbehandlung unmöglich machen.

wenn Sie allergisch gegen Jod sind. Das ist sehr selten und darf nicht mit der häufigen

Allergie gegen Kontrastmittel (dienen zur besseren Darstellung von verschiedenen Organen

in bildgebenden Verfahren wie z.B. der Röntgendiagnostik) verwechselt werden.

wenn Sie allergisch gegen einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses

Arzneimittels sind.

wenn

Dermatitis

herpetiformis

Duhring

leiden

(einer

Erkrankung,

Bläschen,

Hautrötungen,

Hautausschläge,

Quaddeln

stark

brennender

Juckreiz

auftreten, bevorzugt an Ellbogen oder Knien).

wenn

allergisch

bedingten

Entzündungen

der

Blutgefäßwände

(hypokomplementämischer Vaskulitis) leiden.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Kaliumjodid G.L. ist erforderlich,

wenn Sie älter als 40 Jahre sind. Ab diesem Alter nimmt die Wahrscheinlichkeit stark ab,

an einem durch Strahlung verursachten Schilddrüsenkrebs zu erkranken. Zeitgleich steigt

allerdings die Gefahr der Auslösung von Schilddrüsenerkrankungen durch die Einnahme

von Kaliumjodidtabletten an. Daher wird bei Personen ab 40 Jahren die Einnahme von

Kaliumjodidtabletten nicht empfohlen.

wenn Sie eine Erkrankung haben, die Ihre Luftröhre betrifft. Durch die Gabe von hohen

Jodmengen kann die Schilddrüse wachsen, was eine bereits bestehende Einengung der

Luftröhre noch verschlimmert.

wenn Sie mit Schilddrüsenhemmstoffen (Thyreostatika) behandelt werden. Fragen Sie

bitte Ihren Arzt, ob Sie Kaliumjodid G.L. einnehmen dürfen.

Einnahme von Kaliumjodid G.L. zusammen mit anderen Arzneimitteln

Die Wirkung von Kaliumjodid G.L. wird beeinflusst durch:

Arzneimittel, die den Schilddrüsenstoffwechsel beeinflussen (z.B. Perchlorat, Thiocyanat

in Konzentrationen über 5 mg/dl). Sie hemmen die Jodaufnahme in die Schilddrüse.

Kaliumjodid G.L. beeinflusst die Wirkung von:

Schilddrüsenhemmstoffen (Thyreostatika).

Beachten Sie bitte, dass diese Angaben auch für Arzneimittel gelten können, die Sie vor kurzem

eingenommen/angewendet haben.

Einnahme von Kaliumjodid G.L. zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Nahrungsmittel und Getränke haben keinen Einfluss auf die Wirkung von Kaliumjodid.

Schwangerschaft und Stillzeit

Schwangere und Stillende erhalten die gleiche Dosis wie Jugendliche und Erwachsene. Die

Dauer der Einnahme sollte sich bei Schwangeren und Stillenden auf höchstens 2 Tage

beschränken (siehe Abschnitt 3. „Wie ist Kaliumjodid G.L. einzunehmen?“). Informieren Sie

Ihren Arzt, wenn Sie während der Schwangerschaft Kaliumjodid einnehmen, weil dieser dann

routinemäßige

Schilddrüsenvorsorgeuntersuchung

Neugeborenen

besonders

GI –Kaliumjodid G.L. 65 mg-Tabletten

zugelassen:

19.07.1996

Seite 3 (7)

geändert:

17.04.2014

erstellt:

bearbeitet: JD

kontrolliert: BG

beachten wird.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Eine Beeinträchtigung der Konzentrations- oder Reaktionsfähigkeit durch Kaliumjodid G.L. ist

nicht zu erwarten.

Kaliumjodid G.L. enthält Lactose

Bitte nehmen Sie Kaliumjodid G.L. erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen

bekannt ist, dass Sie an einer Zuckerunverträglichkeit leiden.

3. Wie ist Kaliumjodid G.L. einzunehmen?

Bitte

nehmen

dieses

Arzneimittel

erst

nach

ausdrücklicher

Aufforderung

durch

zuständigen Behörden ein.

Der Schutz ist am wirksamsten, wenn die Tabletten kurz vor oder gleichzeitig mit der

Aufnahme (auch durch Einatmen) von radioaktivem Jod eingenommen werden. Eine spätere

Einnahme verringert den möglichen Schutz. Daher sollte die erstmalige Einnahme von

Kaliumjodid G.L. nicht später als einen Tag nach der Aufnahme von radioaktivem Jod

erfolgen.

Art der Einnahme

Sie können die Tabletten im Ganzen schlucken oder zuvor in etwas Flüssigkeit auflösen.

Magenprobleme

durch

mögliche

Reizungen

Magenschleimhaut

können

durch

Einnahme nach einer Mahlzeit und durch zusätzliche reichliche Flüssigkeitsaufnahme (z.B.

ein großes Glas Wasser) vermieden werden.

Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.

Dauer der Einnahme

Eine einmalige Einnahme ist in der Regel ausreichend. In Ausnahmefällen wird die zuständige

Behörde weitere Tabletteneinnahmen empfehlen.

Die Tabletteneinnahme ist jedoch bei Neugeborenen stets auf 1 Tag, bei Schwangeren und

Stillenden auf höchstens 2 Tage zu beschränken.

Kinder im ersten Lebensmonat, Schwangere und Stillende sollten einige Tage nach der

letzten Einnahme eine ärztliche Kontrolluntersuchung vornehmen lassen.

Dosierung

Bitte

halten

sich

genau

Anwendungsvorschriften,

Kaliumjodid

G.L.

sonst nicht richtig wirken kann.

65 mg Kaliumjodid entsprechen 50 mg Jodid.

Schwangere und Stillende: je 2 Tabletten über höchstens zwei Tage

Kinder bis zu 1 Monat: einmalig ¼ Tablette

Kinder von 1 bis 36 Monaten: ½ Tablette

Kinder von 3 bis unter 13 Jahren: 1 Tablette

GI –Kaliumjodid G.L. 65 mg-Tabletten

zugelassen:

19.07.1996

Seite 4 (7)

geändert:

17.04.2014

erstellt:

bearbeitet: JD

kontrolliert: BG

Jugendliche und Erwachsene von 13 bis unter 40 Jahren: 2 Tabletten

Erwachsene ab 40 Jahren: Die Tabletteneinnahme wird für Personen ab 40 Jahren nicht

empfohlen (siehe Abschnitt 2. „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“).

Teilung der Tablette

Um die Dosierung für Kinder bis zu 36 Monaten zu erhalten, sind die Tabletten mit Hilfe der

Bruchkerben zu teilen.

Legen Sie die Tablette mit der nach außen gewölbten Seite auf eine harte Unterlage

(kantig strukturierte Seite nach oben).

Um die Tablette zu halbieren, drücken Sie die Tablette mit 2 Fingern an den Rändern nieder.

Um die Tablette zu vierteln, drücken Sie mit einem Finger auf die Mitte der Tablette.

Wenn Sie eine größere Menge von Kaliumjodid G.L. eingenommen haben als Sie sollten

Die Einnahme sehr großer Mengen Jodid kann zu Reizungen vor allem im Magen-Darm-Trakt

führen. Folgende Beschwerden können auftreten:

- unangenehmer metallischer Geschmack im Mund

- Erbrechen

- Bauchschmerzen

- blutiger Durchfall

- Durst

- Kopfweh

Als Erstmaßnahme kann reichlich Milch, eine schleimhautschützende Lösung oder Aktivkohle

verabreicht

werden.

Anhalten

Beschwerden

sollten

unbedingt

einen

Arzt

kontaktieren.

starken

Beschwerden

sowie

Herz-Kreislauf-Problemen,

Atemproblemen

oder

Fieber

sollten Sie unbedingt und raschestmöglich Ihren Arzt aufsuchen.

Information

für

den

Arzt:

Maßnahmen

bei

Überdosierung

sind

am

Ende

dieser

Gebrauchsinformation angeführt.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren

Arzt oder Apotheker.

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei

jedem auftreten müssen.

Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde

gelegt:

Sehr häufig (kann mehr als 1 Behandelten von 10 betreffen)

Häufig (kann 1 bis 10 Behandelte von 100 betreffen)

Gelegentlich (kann 1 bis 10 Behandelte von 1.000 betreffen)

Selten (kann 1 bis 10 Behandelte von 10.000 betreffen)

Sehr selten (kann weniger als 1 Behandelten von 10.000 betreffen)

Häufigkeit

nicht

bekannt

(Häufigkeit

Grundlage

verfügbaren

Daten

nicht

GI –Kaliumjodid G.L. 65 mg-Tabletten

zugelassen:

19.07.1996

Seite 5 (7)

geändert:

17.04.2014

erstellt:

bearbeitet: JD

kontrolliert: BG

abschätzbar)

Erkrankungen des Immunsystems

Selten: Eine nicht bekannte Jodallergie kann erstmals in Erscheinung treten. Dabei können

allergische

Erscheinungen

z.B.

Hautrötung,

Jucken

Brennen

Augen,

Schnupfen,

Reizhusten,

Durchfall,

Kopfschmerzen

ähnliche

Beschwerden

auftreten.

Besonders bei bestehender Dermatitis herpetiformis Duhring (einer Erkrankung, bei der u.a.

Bläschen

Hautrötungen

auftreten,

bevorzugt

Ellbogen

oder

Knien)

sind

lebensbedrohliche

Reaktionen

möglich

(siehe

Abschnitt

„Kaliumjodid

G.L.

darf

nicht

eingenommen werden“).

Hormonelle Erkrankungen

Sehr selten: jodbedingte Schilddrüsenüberfunktion. Anzeichen einer Schilddrüsenüberfunktion

können

erhöhter

Puls,

Schweißausbrüche,

Schlaflosigkeit,

Zittrigkeit,

Durchfall

Gewichtsabnahme trotz gesteigerten Appetits sein. Bei solchen Beschwerden sollten Sie

Ihren Arzt aufsuchen.

Gefäßerkrankungen

Selten: Gefäßentzündungen (z.B. Periarteriitis nodosa).

Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts

Eine Reizung der Magenschleimhaut kann insbesondere bei Einnahme von Kaliumjodid G.L.

nüchternen

Magen

auftreten

(siehe

auch

Abschnitt

"Wie

Kaliumjodid

G.L.

einzunehmen?").

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies

gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt anzeigen (siehe Angaben weiter unten). Indem Sie

Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die

Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

1200 WIEN

ÖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

5. Wie ist Kaliumjodid G.L. aufzubewahren?

Nicht über 30°C lagern.

Nicht im Kühlschrank lagern oder einfrieren.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht und Feuchtigkeit zu schützen.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

dürfen

dieses

Arzneimittel

nach

Blisterpackung

Umkarton

angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den

letzten Tag des angegebenen Monats.

GI –Kaliumjodid G.L. 65 mg-Tabletten

zugelassen:

19.07.1996

Seite 6 (7)

geändert:

17.04.2014

erstellt:

bearbeitet: JD

kontrolliert: BG

Entsorgen

Arzneimittel

nicht

Abwasser

oder

Haushaltsabfall.

Fragen

Ihren

Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie

tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Kaliumjodid G.L. enthält

Der Wirkstoff ist: Kaliumjodid. 1 Tablette enthält 65 mg Kaliumjodid entsprechend 50 mg

Jodid.

Die sonstigen Bestandteile sind: Maisstärke, Lactose-Monohydrat, mikrokristalline Cellulose,

basisches Butylmethacrylat-Copolymer, Magnesiumstearat.

Wie Kaliumjodid G.L. aussieht und Inhalt der Packung

Die Tabletten sind weiß bis leicht bräunlich, rund, gewölbt und haben eine kreuzförmige

Bruchkerbe an der Innenseite sowie Einkerbungen an der Außenseite.

Eine leicht bräunliche Verfärbung beeinträchtigt weder die Wirksamkeit noch die Verträglichkeit

des Arzneimittels.

Packungsgrößen: Blisterpackungen mit 10 Tabletten

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

G.L. Pharma GmbH, 8502 Lannach

Z.Nr.: 7-00789

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im April 2014.

Die folgenden Informationen sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Überdosierung:

Akute Symptome und Folgen einer Überdosierung sind vor allem bedingt durch Haut- und

Schleimhautreizungen im Gastrointestinaltrakt:

- unangenehmer metallischer Geschmack im Mund

- Erbrechen

- abdominale Schmerzen

- blutiger Durchfall

- Durst

- Kopfweh

Systemische toxische Reaktionen wie Schockzustände mit Tachykardie, Hypotonie, Fieber,

metabolischer Azidose und Nierenfunktionsstörungen sind möglich. Todesfälle können durch

Herzkreislaufversagen,

Asphyxie

durch

Ödeme

Bereich

Epiglottis,

Aspirationspneumonie oder Lungenödeme auftreten.

GI –Kaliumjodid G.L. 65 mg-Tabletten

zugelassen:

19.07.1996

Seite 7 (7)

geändert:

17.04.2014

erstellt:

bearbeitet: JD

kontrolliert: BG

Gegenmaßnahmen:

Bei einer akuten Jodvergiftung kann reichlich Milch oder eine schleimhautschützende Lösung

verabreicht werden. Es ist auch möglich, Aktivkohle oder eine 1%ige Natriumthiosulfatlösung

zu geben. Magenspülungen sind nur mit Vorsicht anzuwenden und erst dann, wenn das

aufgenommene Jodid ausreichend verdünnt ist (aufgrund der stark schleimhautreizenden

Wirkung). Eventuell sind anschließende Gaben einer isotonischen Natriumsulfatlösung als

Laxans angezeigt.

Treten

Schockzustände

oder

Schmerzen

auf,

müssen

diese

ebenfalls

entsprechend

behandelt werden.

Jodinduzierte Hypothyreose:

Absetzen des Jods, Ausgleich der Stoffwechsellage durch Schilddrüsenhormone.

Jodinduzierte Hyperthyreose:

In schwersten Fällen (thyreotoxische Krise) sind Intensivtherapie, Plasmapherese oder

Thyreoidektomie angezeigt.

9-11-2018

Sandoz Inc. Issues Voluntary Nationwide Recall of One Lot of Losartan Potassium and Hydrochlorothiazide Due to the Detection of Trace Amounts of NDEA (N-Nitrosodiethylamine) Impurity Found in the Active Pharmaceutical Ingredient (API)

Sandoz Inc. Issues Voluntary Nationwide Recall of One Lot of Losartan Potassium and Hydrochlorothiazide Due to the Detection of Trace Amounts of NDEA (N-Nitrosodiethylamine) Impurity Found in the Active Pharmaceutical Ingredient (API)

Sandoz Inc. is voluntarily recalling one lot of Losartan Potassium Hydrochlorothiazide Tablets, USP 100mg/25mg to the consumer level. This product is being recalled due to the trace amount of an impurity, N-nitrosodiethylamine (NDEA) contained in the API Losartan, USP manufactured by Zhejiang Huahai Pharmaceutical Co. Ltd. Sandoz Inc. Losartan Potassium Hydrochlorothiazide product is manufactured by Lek Pharmaceuticals dd, Ljubljana, Slovenia. This impurity, which is a substance that occurs naturally in ...

FDA - U.S. Food and Drug Administration

19-9-2018

Modification of the existing maximum residue levels for potassium phosphonates in certain berries and small fruits

Modification of the existing maximum residue levels for potassium phosphonates in certain berries and small fruits

Published on: Tue, 18 Sep 2018 00:00:00 +0200 In accordance with Article 6 of Regulation (EC) No 396/2005, the applicant LTZ Augustenberg submitted a request to the competent national authority in Germany to modify the existing maximum residue levels (MRLs) for the active substance potassium phosphonates in raspberries, blackberries, currants, blueberries, gooseberries and elderberries. The data submitted in support of the request were found to be sufficient to derive MRL proposals for all crops under c...

Europe - EFSA - European Food Safety Authority Publications

7-9-2018

Camber Pharmaceuticals, Inc. Issues Voluntary Nationwide Recall of Montelukast Tablets USP, 10mg 30Ct. due to Product/Label Mix-Up

Camber Pharmaceuticals, Inc. Issues Voluntary Nationwide Recall of Montelukast Tablets USP, 10mg 30Ct. due to Product/Label Mix-Up

Camber Pharmaceuticals, Inc. is voluntarily recalling one single lot of Montelukast Sodium Tablets, USP 10mg, to the consumer level. This recall of one batch of Montelukast Sodium Tablets, USP 10mg, lot# MON17384 Exp. 12/31/2019, was prompted because a complaint of a sealed bottle labeled as Montelukast 10mg 30 ct found to contain 90 tablets of Losartan Potassium Tablets, USP 50mg

FDA - U.S. Food and Drug Administration

15-3-2018

Duro-K 600 mg potassium chloride tablets

Duro-K 600 mg potassium chloride tablets

Advisory – lead content may exceed regulatory guidelines

Therapeutic Goods Administration - Australia

Es gibt keine Neuigkeiten betreffend dieses Produktes.