Kaliumchlorid "Fresenius"

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Kaliumchlorid "Fresenius" 1 molar - Infusionszusatz - Ampullen
  • INN (Internationale Bezeichnung):
  • POTASH
  • Einheiten im Paket:
  • 10 Glasampullen zu 20 ml, Laufzeit: 60 Monate,5 x 10 Glasampullen zu 20 ml (Buendelpackung), Laufzeit: 60 Monate,20 x 20 ml Poly
  • Verschreibungstyp:
  • Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Kaliumchlorid "Fresenius" 1 molar - Infusionszusatz - Ampullen
    Österreich
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiebereich:
  • Kaliumchlorid
  • Produktbesonderheiten:
  • Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AGES
  • Zulassungsnummer:
  • 14833
  • Berechtigungsdatum:
  • 17-02-1992
  • Letzte Änderung:
  • 08-03-2018

Packungsbeilage

/Version: 3

Gebrauchsinformation: Information für Anwender

Kaliumchlorid „Fresenius“ 1molar – Infusionszusatz – Ampullen

Wirkstoff: Kaliumchlorid

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Anwendung dieses 

Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter. Es 

kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das 

medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser 

Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht

1. Was sind Kaliumchlorid „Fresenius“ 1molar - Infusionszusatz-Ampullen und wofür werden sie 

angewendet?

2. Was sollten Sie vor der Anwendung von Kaliumchlorid „Fresenius“ 1molar - Infusionszusatz-

Ampullen beachten?

3. Wie sind Kaliumchlorid „Fresenius“ 1molar - Infusionszusatz-Ampullen anzuwenden?

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

5. Wie sind Kaliumchlorid „Fresenius“ 1molar - Infusionszusatz-Ampullen aufzubewahren?

6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

1. Was sind Kaliumchlorid „Fresenius“ 1molar – Infusionszusatz - Ampullen und wofür 

werden sie angewendet?

Kalium ist das wichtigste Kation (positiv geladenes Teilchen) in den Zellen.

Ein verminderter Kaliumgehalt im Blut geht mit Muskelschwäche, Verstopfung bis zum 

Darmverschluss, verminderter Konzentrationsfähigkeit der Nieren, EKG - Veränderungen und 

Herzrhythmusstörungen einher.

Chlorid ist das wichtigste Anion (negativ geladenes Teilchen) im Serum. Bei ausgeglichenem 

Elektrolytstatus beträgt der tägliche Chlorid-Bedarf 1 bis 3 mmol pro kg Körpergewicht.

Kaliumchlorid „Fresenius“ 1molar – Infusionszusatz - Ampullen werden bei Kalium- und Chloridmangel 

angewendet.

2. Was sollten Sie vor der Anwendung von Kaliumchloride „Fresenius“ 1molar – 

Infusionszusatz - Ampullen beachten?

Kaliumchlorid „Fresenius“ 1molar – Infusionszusatz - Ampullen dürfen nicht angewendet 

werden,

wenn Sie allergisch gegen Kaliumchlorid sind,

wenn Sie erhöhte Konzentrationen von Kalium (Hyperkaliämie) und Chlorid (Hyperchlorämie) im 

Blut haben,

wenn Sie an Funktionsstörungen der Nebennierenrinde leiden,

wenn Sie an Blutübersäuerung leiden,

wenn Sie an Erkrankungen leiden, die häufig mit einer Hyperkaliämie einhergehen, wie 

Flüssigkeitsmangel (Dehydratation), 

Adynamia episodica hereditaria (auch Gamstorp-Syndrom genannt; periodisch auftretende 

schlaffe Lähmungen der Arme und Beine und des Rumpfes, infolge einer erblichen 

Störung des Kaliumstoffwechsels), 

Sichelzellenanämie (erbliche Erkrankung der roten Blutkörperchen),

bei allgemeinen Gegenanzeigen der Infusionstherapie, wie schwere Herzschwäche 

(dekompensierte Herzinsuffizienz), Wasser in der Lunge, Hirnschwellung (Hirnödem), 

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Nierenfunktionsstörungen mit verminderter Harnausscheidung (Oligurie, Anurie) oder 

Überwässerungszustände (Hyperhydratationszustände).

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Kaliumchlorid „Fresenius“ 1molar – Infusionszusatz - 

Ampullen bei Ihnen angewendet werden.

Ihr Arzt wird Ihre Behandlung sorgfältig überwachen,

wenn Sie an Herzerkrankungen leiden (speziell wenn Sie Digitalisglykoside einnehmen),

wenn Sie mit Medikamenten behandelt werden, die die Kaliumausscheidung verringern (z.B. 

kaliumsparende Diuretika),

wenn Sie bestimmte Blutdruck senkende Medikamente (Aldosteronantagonisten, ACE-Hemmer) 

einnehmen,

wenn Sie Medikamente einnehmen, die die Niere schädigen können (z.B. nicht-steroidale 

Antiphlogistika bzw. nicht-steroidale Antirheumatika - Mittel mit entzündungshemmender, 

fiebersenkender und schmerzstillender Wirkung),

wenn Sie an einer Erkrankung leiden, die zu hohen Kaliumwerten im Blut (Hyperkaliämie) führen 

kann, wie z.B.:

Nierenversagen,

Nebennierenrindenfunktionsstörung (diese Erkrankung der Nebennieren betrifft die Hormone, 

die die Konzentration der Elektrolyte im Körper steuern), 

akute Dehydratation (Wasserverlust wie z.B. bei Erbrechen oder Durchfall)

bei ausgedehnten Gewebeschädigungen (wie z.B. bei schweren Verbrennungen).

Ihr Arzt wird regelmäßig den Elektrolytgehalt Ihres Blutes, Ihren Säuren-Basen-Haushalt, Ihre 

Wasserbilanz, Ihren pH-Wert im Serum und Ihr EKG kontrollieren. Störungen des Säuren-Basen-

Haushaltes müssen vor der Behandlung ausgeglichen werden.

Die Anwendungsbeschränkungen der Trägerlösung sind zu beachten.

Bei Gabe von Kalium in eine Vene ist auf eine angemessene Infusionsgeschwindigkeit (maximal 

20 mmol Kalium/Stunde) zu achten, da eine zu hohe Kalium-Blutkonzentration die Herzleistung 

beeinträchtigt.

Ihr Arzt wird dafür sorgen, dass die Infusion ausschließlich in eine Vene erfolgt, da eine Verabreichung 

neben eine Vene zu einer Gewebsschädigung bis hin zu einer Gewebszerstörung führen kann.

Kinder und Jugendliche

Zur Sicherheit und Wirksamkeit bei der Anwendung bei Kindern und Jugendlichen liegen keine Daten 

vor.

Anwendung von Kaliumchlorid „Fresenius“ 1molar – Infusionszusatz - Ampullen zusammen 

mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere 

Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel 

einzunehmen/anzuwenden.

Die gleichzeitige Verabreichung von Medikamenten, die die Kaliumausscheidung verringern (z.B. 

kaliumsparende Diuretika wie Spironolakton, Triamteren, Amilorid; diese Arzneimittel können auch in 

Kombinationspräparaten enthalten sein) ist bei der Dosierung zu berücksichtigen.

Verschiedene andere Harn treibende Medikamente (Carboanhydrasehemmer sowie Thiazid- und 

Schleifendiuretika, z.B. Furosemid) verstärken einen Kaliummangel.

Bei Gabe eines bestimmten muskelerschlaffenden Mittels (Suxamethonium), den immunitäts-

hemmenden Mitteln Ciclosporin und Tacrolimus gleichzeitig mit Kalium kann es zu einem erhöhten 

Kaliumspiegel im Blut kommen, der sich negativ auf den Herzrhythmus auswirken kann.

Die Wirkung bestimmter Herzmittel (Digoxin und andere sog. Herzglykoside) wird bei hohen 

Kaliumwerten im Blut abgeschwächt, bei niedrigen Kaliumwerten im Blut können die genannten Mittel 

Unregelmäßigkeiten im Herzrhythmus hervorrufen.

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Eine Neigung zu vermindertem Kaliumspiegel im Blut steigert die Empfindlichkeit gegenüber diesen 

Herzmedikamenten.

Einige Mittel zur Behandlung von Bluthochdruck (Angiotensin-Converting-Enzym [ACE]-Hemmer) (z.B. 

Captopril, Enalapril) führen zu verminderter Kaliumausscheidung.

Bestimmte entzündungshemmende Medikamente (z.B. nicht-steroidale Antirheumatika), Betablocker 

(zur Behandlung von Bluthochdruck) und Heparin (zur Vorbeugung von Thrombosen) können den 

Kaliumspiegel im Blut ebenfalls erhöhen.

Der Kaliumgehalt von anderen Arzneimitteln und von Kalium enthaltenden Salzsubstituten ist 

gegebenenfalls zu berücksichtigen.

Vorsicht ist auch bei Bluttransfusionen geboten, da diese die Kaliumkonzentration stark erhöhen 

können.

Kalium kann die antiarrhytmische Wirkung von Chinidin verstärken.

Die gleichzeitige Einnahme von Kortikosteroiden (wie z.B. Kortison, Prednison, Betamethason) kann 

dazu führen, dass das Kaliumchlorid nicht richtig wirkt.

Beim Mischen mit anderen Arzneimitteln und sonstigen Manipulationen ist auf die Gefahr mikrobieller 

Kontamination zu achten.

Anwendung von Kaliumchlorid „Fresenius“ 1molar – Infusionszusatz - Ampullen zusammen 

mit Nahrungsmitteln und Getränken

Vorsicht ist geboten, wenn es sich um Lebensmittel mit hohem Kalium-Gehalt handelt.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder 

beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt 

um Rat.

Es liegen keine Daten über die Anwendung bei Schwangeren vor.

Über die Anwendung von Kaliumchlorid „Fresenius“ 1molar – Infusionszusatz - Ampullen während der 

Schwangerschaft und in der Stillzeit entscheidet der Arzt.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Kaliumchlorid „Fresenius“ 1molar – Infusionszusatz - Ampullen haben keinen oder einen zu 

vernachlässigenden Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von 

Maschinen.

3. Wie sind Kaliumchlorid „Fresenius“ 1molar – Infusionszusatz - Ampullen anzuwenden?

Die Dosierung und Dauer der Behandlung wird von Ihrem Arzt sorgfältig auf Sie abgestimmt.

Die Dosierung richtet sich nach der Konzentration der Elektrolyte in Ihrem Blut.

Sie werden pro Tag maximal 2 – 3 mmol Kalium pro kg Körpergewicht und pro Stunde maximal 

20 mmol Kalium erhalten. Ein entsprechender Urinfluss muss gewährleistet sein. Erhalten Sie eine 

höhere Dosis, wird laufend Ihr EKG kontrolliert.

Wenn Ihre Nierenfunktion eingeschränkt ist, müssen Sie mit geringeren, individuell abgestimmten 

Dosen unter fortlaufender Kontrolle der Serum Kalium- und Chloridspiegel behandelt werden.

Ein eventueller Kalium-Gehalt von anderen Infusionslösungen bzw. Arzneimitteln ist bei der Dosierung 

zu berücksichtigen.

Kaliumchlorid „Fresenius“ 1molar - Infusionszusatz wird Ihnen normalerweise von einem Arzt oder 

dem medizinischen Fachpersonal nach Zuspritzen zu einer Trägerlösung (z.B. Kohlenhydrat- oder 

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Elektrolytlösung wie Glucose 5 % „Fresenius Infusionslösung oder Physiologische Kochsalzlösung 

„Fresenius“ - Infusionslösung) als Infusion in eine Vene verabreicht. Die Lösung ist 7,45 %ig und nach 

Verdünnen mit Wasser auf ca. 125 ml isoton.

Kaliumchlorid „Fresenius“ 1molar - Infusionszusatz darf nicht unverdünnt injiziert werden!

Handhabungshinweis

Ampullenverschluss durch Drehen entfernen.

Die Ampulle enthält einen Luer-Ansatz. Entsprechende Spritzen passen ohne Nadel direkt in den 

Ansatz. Das System schließt dicht ab und lässt keine Luft eindringen.

Wenn Sie eine größere Menge Kaliumchlorid „Fresenius“ 1molar - Infusionszusatz erhalten 

haben, als Sie sollten

Informieren Sie sofort Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal, wenn Sie befürchten, eine zu 

große Menge Kaliumchlorid „Fresenius“ 1molar - Infusionszusatz erhalten zu haben.

Eine Überdosierung kann zu einem erhöhten Kaliumspiegel im Blut führen, vor allem bei Vorliegen 

einer Blutübersäuerung und einer eingeschränkten Nierenfunktion.

Ein erhöhter Kaliumspiegel im Blut ist vor allem durch Störungen des Herz-Kreislauf-Systems, wie 

langsamer Herzschlag, Erregungsleitungsstörung zwischen Vorhöfen und Kammern des Herzens, 

Kammerflimmern und Herzstillstand charakterisiert.

Kreislaufstörungen äußern sich in Blutdruckabfall und Minderdurchblutung von Haut, Muskulatur, 

Magen-Darm-Trakt, Nieren zugunsten der Durchblutung der Hirn- und Herzkranzgefäße.

Auch im EKG zeigt ein erhöhter Kaliumspiegel im Blut charakteristische Zeichen.

Weitere Krankheitszeichen sind Müdigkeit, Schwäche, Verwirrtheitszustände, Lustlosigkeit, 

Gliederschwäche, Muskelzuckungen, Missempfindungen der Haut, aufsteigende Lähmung.

Sollte ein überhöhter Kaliumspiegel auftreten, wird Ihr Arzt den sofortigen Abbruch der Infusion 

veranlassen sowie geeignete Maßnahmen ergreifen.

Wenn die Anwendung von Kaliumchlorid „Fresenius“ 1molar – Infusionszusatz - Ampullen 

vergessen wurde

Informieren Sie sofort Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal, wenn Sie befürchten, dass eine 

Dosis vergessen wurde.

Wenn die Anwendung von Kaliumchlorid „Fresenius“ 1molar – Infusionszusatz - Ampullen 

abgebrochen wird

Es sind keine Entzugserscheinungen bekannt.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt 

oder Apotheker.

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem 

auftreten müssen.

Erhöhte Kaliumkonzentrationen im Blut (Krankheitszeichen siehe oben) ist bei Nieren- und 

Nebennierenrindenversagen, bei Zufuhr großer Mengen an Kalium unter Umgehung des Magen-

Darm-Trakts (z.B. mittels Infusion) und bei der Einnahme kaliumsparender, harntreibender 

Medikamente zu beobachten.

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Als weitere Nebenwirkungen können Blutübersäuerung, ein erhöhter Chloridspiegel im Blut, Fieber 

und Übelkeit auftreten.

Durch eine zu schnelle Zufuhr können Herzrhythmusstörungen ausgelöst werden.

Nebenwirkungen können auch in Zusammenhang mit der Verabreichungstechnik stehen. Dazu zählen 

Infektion am Injektionsort, lokale Schmerzen oder Reaktionen, Venenreizung, Venenthrombose oder 

von der Einstichstelle ausgehende Entzündung der Vene (Phlebitis) oder Austreten der 

Infusionslösung in das die Vene umgebende Gewebe (Paravasat-Bildung).

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das 

medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage 

angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen direkt über das nationale Meldesystem (Details siehe unten) anzeigen. 

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die 

Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

Österreich

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

1200 WIEN

ÖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

5. Wie sind Kaliumchlorid „Fresenius“ 1molar – Infusionszusatz - Ampullen aufzubewahren?

Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und dem Behältnis nach „Verwendbar 

bis:“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten 

Tag des angegebenen Monats.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nicht verwenden, wenn Sie Folgendes bemerken: Die Lösung ist nicht 

klar und farblos und/oder das Behältnis ist beschädigt.

Bei Zusatz zu Arzneimitteln muss die Sterilität gesichert sein und es ist auf gute Durchmischung zu 

achten.

Kaliumchlorid „Fresenius“ 1molar - Infusionszusatz muss nach dem Öffnen des Behältnisses sofort 

verwendet werden.

Nur zur einmaligen Entnahme.

Die nach Infusion im Behältnis verbliebene Restmenge ist zu verwerfen.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie 

das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz 

der Umwelt bei.

6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Kaliumchlorid „Fresenius“ 1molar – Infusionszusatz - Ampullen enthalten

Der Wirkstoff ist:

Kaliumchlorid.

1 Ampulle zu 20 ml enthält:

1,491g Kaliumchlorid.

/Version: 3

entsprechend:

1 mmol Kalium + /ml

1 mmol Chlorid - /ml

Der sonstige Bestandteil ist:

Wasser für Injektionszwecke.

Theoretische Osmolarität: 2000 mosmol/l

pH-Wert: 5,0 - 7,0

Wie Kaliumchlorid „Fresenius“ 1molar – Infusionszusatz-Ampullen aussehen und Inhalt der 

Packung

Eine Packung Kaliumchlorid „Fresenius" 1molar - Infusionszusatz - Ampullen enthält 20 

Polypropylenampullen, die je 20 ml eines klaren und farblosen Konzentrats zur Herstellung einer 

Infusionslösung beinhalten.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer

Fresenius Kabi Austria GmbH

Hafnerstraße 36

A-8055 Graz

Hersteller

Fresenius Kabi Norge AS, NO-1788 Halden

Z.Nr.: 14.833

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im März 2014.

16-5-2018

Docetaxel Kabi (Fresenius Kabi Deutschland GmbH)

Docetaxel Kabi (Fresenius Kabi Deutschland GmbH)

Docetaxel Kabi (Active substance: Docetaxel) - Centralised - Transfer Marketing Authorisation Holder - Commission Decision (2018)3053 of Wed, 16 May 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/2325/T/19

Europe -DG Health and Food Safety

16-5-2018

Busulfan Fresenius Kabi (Fresenius Kabi Deutschland GmbH)

Busulfan Fresenius Kabi (Fresenius Kabi Deutschland GmbH)

Busulfan Fresenius Kabi (Active substance: busulfan) - Centralised - Transfer Marketing Authorisation Holder - Commission Decision (2018)3005 of Wed, 16 May 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/2806/T/8

Europe -DG Health and Food Safety

15-5-2018

Pemetrexed Fresenius Kabi (Fresenius Kabi Oncology Plc.)

Pemetrexed Fresenius Kabi (Fresenius Kabi Oncology Plc.)

Pemetrexed Fresenius Kabi (Active substance: pemetrexed) - Centralised - Yearly update - Commission Decision (2018)3060 of Tue, 15 May 2018

Europe -DG Health and Food Safety