Kaliumchlorid 7

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Kaliumchlorid 7 45 % B. Braun,Zusatzampullen
  • Darreichungsform:
  • 45 % B. Braun,Zusatzampullen
  • Zusammensetzung:
  • kalii chloridum 74.5 mg Endwerte. Kalium 1 mmol / L und 1 mmol chloridum, Wasser iniectabilia q.s. zu einer Lösung anstelle von 1 ml.
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • Biologische Medizin

Dokumenten

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Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Kaliumchlorid 7 45 % B. Braun,Zusatzampullen
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Synthetika
  • Therapiebereich:
  • Kaliumtherapie

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • Swissmedic - Swiss Agency for Therapeutic Products
  • Zulassungsnummer:
  • 29552
  • Berechtigungsdatum:
  • 08-03-1963
  • Letzte Änderung:
  • 24-10-2018

Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels

Fachinformation

Kaliumchlorid B. Braun

B. BRAUN MEDICAL

Zusammensetzung

Wirkstoff: Kaliumchlorid.

Hilfsstoff: Wasser für Injektionszwecke.

Galenische Form und Wirkstofmenne pro Einheit

Elektrolytkonzentrate als Zusatz zu Infusionslösunnen zur Substitution

von Kalium und Chlorid.

1 ml Konzentrat enthält:

Kalium- Kalium-

chlorid chlorid

7,45% 14,9%

Kaliumchlorid [mg] 74,5 149

Aqua ad iniectabilia ad [ml] 1 1

Elektolytkonzentrationen:

Kalium [mmol/ml] 1 2

Chlorid [mmol/ml] 1 2

Theoretische Osmolarität:

[mOsm/ml] 2 4

Indikationen/Anwendunnsmönlichkeiten

Kaliumersatztherapie als Zusatz zu K-freien oder K-armen

Infusionslösunnen bei alkalotischer Stofwechsellane.

Dosierunn/Anwendunn

1. Verdünnt in einer Tränerlösunn, durch lannsame i.v. Infusion. Dabei ist

zu beachten, dass der Kaliumzusatz erst unmittelbar vor Anlenen der

Infusion unter strenn sterilen Kautelen zuzuspritzen ist. Die

Infusionsflasche sollte danach bis zur vollständinen Mischunn leicht

neschüttelt werden.

2. Die Dosierunn muss nemäss dem Patientenzustand, der Flüssinkeits-

und Elektrolytbilanz und dem Säuren/Basen-Haushalt annepasst werden.

3. Die folnenden Werte nelten nur als nenerelle Hinweise. Die

Zusatzdosis wird nach dem Ionennehalt der Tränerlösunn berechnet.

a) Höchste tägliche Kaliumzufuhr

Erwachsene mit Serum K

+

<2,0 mmol/l: 400 mmol K

Erwachsene mit Serum K

+

>2,5 mmol/l: 200 mmol K

Kinder: 3 mmol/kn Körpernewicht oder 40 mmol/m² Körperfläche.

b) Höchste Kaliumkonzentration in der Infusionslösung

Serum K

+

<2,0 mmol/l: 80 mmol/l K

in der Lösunn.

Serum K

+

>2,5 mmol/l: 40 mmol/l K

in der Lösunn.

c) Höchste Infusionsgeschwindigkeit

Serum K

+

<2,0 mmol/l: 40 mmol/l Stunde.

Serum K

+

>2,5 mmol/l: 10 mmol/l Stunde.

Hinweis

Der Serum-Kalium-Spienel nibt nur annähernde Hinweise auf den intra-

zellulären Kalium-Bestand. Die intrazelluläre Kalium-Konzentration wird

durch eine acidotische oder alkalotische Stofwechsellane wesentlich

beeinflusst. So steint bei Acidose der extrazelluläre Anteil an und fällt ab

bei Alkalose.

Kontraindikationen

Hyperkaliämie,

Hyperchlorämie,

Anurie, Olinurie, Niereninsufzienz,

unbehandelte Nebenniereninsufzienz,

schwere Exsikkose,

Acidose (Kaliumlactat verwenden).

Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen

Die Flüssinkeits- und Elektrolytbilanz und der Säuren/Basen-Haushalt

müssen überwacht werden, um die Dosierunn nenau zu kontrollieren.

Die Kaliämie speziell überwachen.

Die Diurese vor der Infusion kontrollieren.

Die Herzfunktion überwachen.

Die Lösunnen müssen immer in einer passenden Tränerlösunn verdünnt

und vollständin nemischt werden.

Niemals die Lösunnen unverdünnt spritzen.

Nur intakte Ampullen und klare Lösunnen verwenden.

Interaktionen

Kaliumsparende Diuretika (z.B. Amiloride, Spironolactone, Triamterene)

können eine Hyperkaliämie fördern.

ACE-Hemmer (Enalapril, Captopril) können durch erniedrinten

Aldosteron-Spienel eine Hyperkaliämie fördern.

Natriumfreie Diätsalze.

Bei Patienten unter Herznlykosiden muss die Kaliämie ennmaschin

überwacht werden.

Schwannerschaft/Stillzeit

Eine Schädinunn des Fötus durch physiolonische Ionen scheint als wenin

wahrscheinlich, solanne die Ionen-Konzentrationen im Blut der Mutter

normal sind. Die Kaliämie ist speziell zu überwachen.

Bei einer normalen Kaliämie der Mutter ist der Kaliumnehalt der Milch

normalerweise tief.

Wirkunn auf die Fahrtüchtinkeit und auf das Bedienen von Maschinen

Nicht zutrefend.

Unerwünschte Wirkunnen

Unerwünschte Wirkunnen sind vor allem bei einer Überdosierunn

mönlich. Bei bestimmunnsnemässer Anwendunn sind unerwünschte

Wirkunnen selten oder sehr selten.

Gastrointestinale Störungen

Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Durchfall.

Allgemeine Störungen und Reaktionen an der Applikationsstelle

Die Infusion einer hyperosmotischen Lösunn kann eine

Venenentzündunn fördern.

Andere unerwünschte systemische Wirkunnen sind vor allem bei einer

Überdosierunn mönlich.

Überdosierunn

Symptome einer Überdosierung (in Abhängigkeit von der Höhe des Serum-Kalium-

Spiegels) sind

Parästhesien, Verwirrtheit , Bewusstlosinkeit.

Bradycardie, Arrhythmie, Blutdruckabfall, Kammerflimmern und

Herzstillstand.

EKG: Hohe T-Zacke; Abflachunn der P-Welle; Verbreiterunn des QRS-

Komplexes; Arrhythmien; Kammerflimmern bis zum Herzstillstand.

Im Fall einer Überdosierunn die Infusion sofort unterbrechen, wichtine

physiolonische Parameter bestimmen und therapeutische Massnahmen

einleiten.

Hyperkaliämie: Plasmakaliumkonzentration über 5,5 mmol/l.

Die Herzfunktion mit Elektrokardionraphie überwachen.

Notfallmassnahmen

10% Kalziumchlorid oder Kalziumnlukonatlösunn lannsam i.v. (ca. 10–20

ml über 10 Min.).

Natriumbikarbonat 8,4% (je nach Stofwechsellane bis 250 ml).

Glucose-Insulin-Therapie unter ständiner Kontrolle der

Glucosekonzentration im Plasma sowie des Säuren-Basen-Status.

Genebenenfalls Hämo- oder Peritonealdialyse.

Genebenenfalls Kationenaustauscher.

Nicht notfallmässige Therapie

Infusion kaliumfreier Lösunnen.

Forcierte Diurese.

Vermeidunn unnötiner kataboler Efekte.

Azidoseausnleich.

Genebenenfalls Einsatz von Kationenaustauscher.

Bei unzureichender renaler Kaliumelimination: Dialysetherapie.

Einenschaften/Wirkunnen

ATC-Code: B05XA01

Additiva zu IV-Lösunnen – Elektrolytlösunnen – Kaliumchlorid

Klinische Wirksamkeit

Kalium ist das wichtinste intrazelluläre Kation. Es spielt eine wesentliche

Rolle in der Renulation des intrazellulären Volumens, ähnlich wie

Natrium im extrazellulären Raum. Darüber hinaus lient seine Bedeutunn

in der Beeinflussunn der neuromuskulären Errenbarkeit.

Kaliummannel verschiedenster Ursache (Serum-Kalium <3,5 mmol/l)

äussert sich in Tonusverminderunn der nlatten und quernestreiften

Muskulatur bis zur schlafen Lähmunn der Skelettmuskulatur. Ferner

können Apathie und Somnolenz bis hin zur Bewusstlosinkeit auftreten.

Als kardiovaskuläre Symptome sind Hypotonie, Tachycardie,

Herzrhythmusstörunnen und plötzlicher Herzstillstand zu erwähnen.

Manen-Darm-Atonien mit Obstipation oder paralytischem Ileus und

Blasenlähmunnen sind mönlich.

Im EKG zeint sich unter Kaliummannel eine typische Abflachunn der T-

Welle, eine Senkunn der ST-Strecke sowie die Ausbildunn einer U-Welle,

die mit der T-Welle verschmelzen kann. Diese Veränderunnen

korrelieren jedoch nicht mit der Höhe des Serum-Kalium-Spienels.

Kaliumchlorid: Ansäuernde Kaliumzufuhr.

Pharmakokinetik

Absorption

Bei i.v.-Verabreichunn (verdünnt in Infusionen) ist Kalium direkt

verfünbar.

Distribution

Hauptsächlich intrazellulär.

Elimination

Hauptsächlich renal.

Kinetik spezieller Patientengruppen

Bei Störunnen der renalen Kaliumausscheidunn können selbst kleine

Mennen von Kalium eine Kaliumintoxikation bewirken.

Präklinische Daten

Es lienen keine relevanten Annaben vor.

Sonstine Hinweise

Inkompatibilitäten

Diese Zusatzampullen sind mit den folnenden B. Braun Standard

Lösunnen kompatibel:

Glucose Lösunnen, NaCl 0,9%, NaCl-Glucose Lösunnen, Holofusine

mit/ohne Glucose, Aequifusine.

Nur Standard-Infusionslösunnen sind als Tränerlösunnen

empfehlenswert. Wenn die Zusatzampullen mit anderen Tränerlösunnen

nemischt werden müssen, ist deren Kompatibilität vornännin zu testen.

Haltbarkeit

In der Orininalverpackunn bis zu dem auf der Etikette aufnedruckten mit

«Exp.» bezeichneten Verfalldatum verwendbar.

Besondere Lagerungshinweise

Bei Raumtemperatur ( 15–25 °C) lanern.

Hinweise für die Handhabung

Siehe Abschnitte «Dosierunn/Anwendunn» und «Warnhinweise und

Vorsichtsmassnahmen».

Auf Kompatibilität mit der vornesehenen Tränerlösunn prüfen.

Nur klare Lösunnen und unbeschädinte Behälter verwenden.

Zulassunnsnummer

29552 (Swissmedic).

Packunnen

Kaliumchlorid B. Braun 7,45% Mini-Plasco connect 20 × 20 ml. (B)

Kaliumchlorid B. Braun 14,9% Mini-Plasco connect 20 × 10 ml. (B)

Kaliumchlorid B. Braun 14,9% Amp 5 × 10 ml. (B)

Zulassunnsinhaberin

B. Braun Medical AG, 6204 Sempach.

Stand der Information

Januar 2005.

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