Iromin - Tabletten

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Iromin - Tabletten
  • Einheiten im Paket:
  • 20 Stueck, Laufzeit: 36 Monate,50 Stueck, Laufzeit: 36 Monate
  • Verschreibungstyp:
  • Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Iromin - Tabletten
    Österreich
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiebereich:
  • Carbasalat calcium
  • Produktbesonderheiten:
  • Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AGES
  • Zulassungsnummer:
  • 6200
  • Berechtigungsdatum:
  • 29-04-1950
  • Letzte Änderung:
  • 10-08-2017

Packungsbeilage

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR PATIENTEN

IROMIN-Tabletten 

Wirkstoff: Carbasalat-Calcium

Lesen  Sie  die  gesamte  Packungsbeilage  sorgfältig  durch,  bevor  Sie  mit  der  Einnahme 

dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen. 

Dieses Arzneimittel ist für Patienten über 12 Jahren ohne Verschreibung erhältlich, Kindern 

unter 12 Jahren darf IROMIN nur über ärztliche Verschreibung gegeben werden. 

Nehmen  Sie  dieses  Arzneimittel  immer  genau  wie  in  dieser  Packungsbeilage  beschrieben 

bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein.

Heben  Sie  die  Packungsbeilage  auf.  Vielleicht  möchten  Sie  diese  später  nochmals 

lesen.

Fragen  Sie  Ihren  Apotheker,  wenn  Sie  weitere  Informationen  oder  einen  Rat 

benötigen.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. 

Dies  gilt  auch  für  Nebenwirkungen,  die  nicht  in  dieser  Packungsbeilage  angegeben 

sind. Siehe Abschnitt 4.

Wenn Sie sich nach 3 bis 4 (max. 10 Tagen) nicht besser oder gar schlechter fühlen, 

wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Was in dieser Packungsbeilage steht:

1. Was sind IROMIN-Tabletten und wofür werden sie angewendet?

2. Was sollten Sie vor der Einnahme von IROMIN-Tabletten beachten?

3. Wie sind IROMIN-Tabletten einzunehmen?

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

5. Wie sind IROMIN-Tabletten aufzubewahren?

6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.    WAS SIND IROMIN-TABLETTEN UND WOFÜR WERDEN SIE   

       ANGEWENDET ?

IROMIN-Tabletten wirken schmerzstillend, fiebersenkend und entzündungshemmend. 

Der  Wirkstoff  in  IROMIN-Tabletten,  Carbasalat-Calcium,  ist  die  lösliche  Form  der 

Acetylsalicylsäure  (Aspirin®).  In  Wasser  aufgelöste  Tabletten  von  IROMIN  reagieren 

ähnlich  neutral  wie  Wasser,  Acetylsalicylsäure-Tabletten  sind  dagegen  sehr  sauer.  Dieser 

Unterschied  bedingt,  dass  IROMIN-Tabletten  allgemein  besser  magenverträglich  sind  als 

Acetylsalicylsäure-Tabletten. 

IROMIN Tabletten werden angewendet bei akuten und kurzdauernden Schmerzzuständen wie 

Kopfschmerzen,  Zahnschmerzen,  Muskelschmerzen,  rheumatische  Schmerzen, 

Menstruationsschmerzen  sowie  bei  Fieber  und  Schmerzen  bei  Erkältungskrankheiten  und 

grippalen Infekten.

Wenn Sie sich nach 3 bis 4 (max. 10 Tagen) nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden 

Sie sich an Ihren Arzt.

Gebrauchsinformation

Iromin-Tabletten Seite 2 von 10

2.    WAS SOLLTEN SIE VOR DER EINNAHME VON IROMIN-TABLETTEN 

        BEACHTEN ?

IROMIN-Tabletten dürfen nicht eingenommen werden, 

-  wenn  Sie  allergisch  gegen  Carbasalat-Calcium  bzw.  gegen  andere  Salicylate  (wie  z.B. 

Acetylsalicylsäure)  oder  einen  der  in  Abschnitt  6  genannten  sonstigen  Bestandteile  dieses 

Arzneimittels sind

-  wenn  Sie  in  der  Vergangenheit  auf  bestimmte  schmerzlindernde  Arzneimittel 

(Acetylsalicylsäure  oder  andere  nichtsteroidale  Entzündungshemmer)  mit  Asthmaanfällen 

oder in anderer Weise überempfindlch reagiert haben  

- wenn Sie an Magen- Darm-Geschwüren, -Blutungen oder -Durchbruch leiden

- wenn Sie in der Vergangenheit bereits mehr als einmal an einem Magen-Darm-Geschwür, -

Blutung oder –Durchbruch gelitten haben

- wenn Sie an krankhaft erhöhter Blutungsneigung oder Verminderung der Blutplättchenzahl  

leiden oder Bluter sind

- wenn Sie an starken Blutungen leiden sowie vor bzw. unmittelbar nach Operationen

- wenn Sie an schweren Leber- oder Nierenfunktionsstörungen leiden

- wenn Sie an schwerer Herzschwäche leiden

- wenn Sie Arzneimittel mit dem Wirkstoff Methotrexat (Arzneimittel zur Unterdrückung von 

Tumorwachstum  und  von  Immunreaktionen)  in  Dosen  von  15  mg/Woche  oder  mehr 

einnehmen (siehe Wechselwirkungen)

-  zusammen  mit  Gerinnungshemmern  (Arzneimittel  zur  „Blutverdünnung“),  wenn  IROMIN 

hochdosiert wird

-  von  Kindern  und  Jugendlichen  mit  Windpocken  oder  Grippe  wegen  der  Gefahr  der 

Entwicklung  eines  sogenannten  Reye-Syndroms  (eine  lebensbedrohliche  Erkrankung  des 

Gehirns und der Leber), siehe auch „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“

- in den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft (siehe auch „Schwangerschaft und Stillzeit“)

- von Kindern im ersten Lebensjahr

Warnhinweise und Vorsichtmaßnahmen

Besondere Vorsicht bei der Einnahme ist erforderlich,

-  wenn  Sie  überempfindlich  gegen  andere  Wirkstoffe  von  schmerz-  oder 

entzündungshemmenden Mitteln oder andere allergieauslösende Substanzen  sind

-  wenn  Sie  an  Allergien  (z.B.  mit  Hautreaktionen,  Juckreiz,  Nesselfieber),  Asthma, 

Heuschnupfen,  Nasenschleimhautschwellungen  (Nasenpolypen)  oder  chronischen 

Atemwegserkrankungen  leiden  –  das  Risiko  einer  Überempfindlichkeitsreaktion  ist  dann 

erhöht

- wenn Sie an Asthma bronchiale leiden – das Risiko einer Überempfindlichkeitsreaktion ist 

erhöht.  Bei  manchen  Patienten  ist  die  Reaktion  auf  eine  Allergie  gegen  nichtsteroidale 

Entzündungshemmer  oder  Acetylsalicylsäure  zurückzuführen.  In  diesem  Fall  darf  das 

Medikament nicht angewendet werden.

-  wenn  Sie  in  der  Vergangenheit  schon  einmal  an  Magen-Darm-Geschwüren,  Magen-

Darmblutungen oder an einer Entzündung der Magenschleimhaut (Gastritis) gelitten haben – 

das Blutungsrisiko im Magen-Darm-Trakt ist erhöht

-  wenn Sie an eingeschränkter Leber- oder Nierenfunktion leiden

-  wenn  Sie  an  Bluthochdruck  und/oder  Herzmuskelschwäche  leiden  oder  schon  einmal 

darunter  gelitten  haben.  In  Zusammenhang  mit  Acetylsalicylsäure-Behandlung  wurde  über 

Flüssigkeitseinlagerung und Schwellungen berichtet.

- wenn Sie an Mangelernährung oder Austrocknung leiden

- wenn Sie an krankhaft verlängerten oder verstärkten Monatsblutungen leiden

Gebrauchsinformation

Iromin-Tabletten Seite 3 von 10

Fragen Sie in all diesen Fällen Ihren Arzt um Rat.

Weitere Informationen:

Magen-Darm-Trakt:

Achten Sie während der Einnahme dieses Arzneimittels auf Anzeichen einer Erkrankung im 

Magen-Darm-Trakt,  denn  es  können  während  der  Behandlung  jederzeit  schwerwiegende 

Blutungen  und/oder  Geschwüre  oder  Durchbrüche,  die  lebensbedrohlich  sein  können, 

auftreten – auch ohne vorherige Warnsymptome oder eine entsprechende Vorgeschichte. Das 

Risiko  erhöht  sich  mit  steigender  Dosis,  bei   älteren  Personen,  Personen  mit 

Magengeschwüren in der Krankengeschichte (insbesondere bei Komplikationen wie Blutung 

oder Durchbruch) sowie bei Personen mit niedrigem Körpergewicht und bei Personen, die mit 

Blutgerinnungshemmern  behandelt  werden.  Diese  Patienten  sollten  die  geringstmögliche 

Dosis  erhalten  und  jede  ungewöhnliche  Beschwerde  im  Magen-Darm-Bereich   (vor  allem 

Blutungen) melden. Eine Behandlung mit IROMIN in Kombination mit Magenschutzmitteln 

sollte in diesen Fällen in Erwägung gezogen werden.

HINWEISE  AUF  NEBENWIRKUNGEN  IM  MAGEN-DARM-TRAKT  KÖNNEN  SEIN: 

Bauchschmerzen, Bluterbrechen, kaffeesatzartiges Erbrechen, Schwarzfärbung des Stuhls. In 

diesem Fall unterbrechen Sie bitte die Einnahme von IROMIN und suchen Sie unverzüglich 

einen Arzt auf.

OPERATIONEN:

IROMIN  hemmt  das  Aneinanderhaften  von  Blutplättchen,  daher  besteht  erhöhte 

Blutungsgefahr  bei  Operationen  (auch  kleineren,  wie  z.B.  zahnärztlichen  Eingriffen).  Diese 

Wirkung  hält  noch  4  bis  8  Tage  nach  Beendigung  der  Einnahme  von  IROMIN  an. 

Informieren  Sie  bitte  vor  sämtlichen  Operationen  Ihren  Arzt,  wenn  Sie  IROMIN 

eingenommen haben.

HARNSÄURE:

Carbasalat-Calcium  vermindert  in  niedriger  Dosierung  die  Harnsäureausscheidung.  Bei 

Patienten,  die  bereits  zu  einer  niedrigen  Harnsäureausscheidung  neigen,  kann  dies  unter 

Umständen einen Gichtanfall auslösen.

EMPFÄNGNISVERHÜTUNG MIT DER SPIRALE:

Falls Sie ein Intrauterinpessar („Spirale“) zur Empfängnisverhütung verwenden, beachten Sie 

bitte, dass IROMIN die empfängnisverhütende Wirkung abschwächen kann.

ENZYMDEFEKTE:

In  bestimmten  Fällen  von  schwerem  sogenannten  Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase-

Mangel  (eine  angeborene  Stoffwechselkrankheit)  können  hohen  Dosen  von  Carbasalat 

Calcium   einen Zerfall der roten Blutkörperchen auslösen. Die Verabreichung von IROMIN 

in höheren Dosen muss in diesen Fällen daher unter ärztlicher Überwachung erfolgen.

KOPFSCHMERZEN DURCH SCHMERZMITTEL:

Durch  die  gewohnheitsmäßige  Einnahme  von  schmerzlindernden  Arzneimitteln  können 

Kopfschmerzen  auftreten,  die  nicht  durch  dasselbe  Schmerzmittel  behandelt  werden  dürfen. 

Fragen Sie in diesem Fall Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

NIERENSCHÄDEN DURCH SCHMERZMITTEL:

Durch  die  gewohnheitsmäßige,  langdauernde  Einnahme  von  schmerzlindernden 

Arzneimitteln  kann  es  zu  dauerhaften  Nierenschäden  kommen,  die  bis  zu  einem 

Nierenversagen führen können.

ÄLTERE MENSCHEN:

Bei  älteren  Menschen  kann  es  unter  Behandlung  mit  IROMIN  häufiger  zu  unerwünschten 

Wirkungen,  insbesondere  Blutungen  oder  Durchbrüchen  im  Magen-Darm-Trakt,  kommen, 

die lebensbedrohlich sein können.

Gebrauchsinformation

Iromin-Tabletten Seite 4 von 10

FIEBERBEHANDLUNG BEI KINDERN UND JUGENDLICHEN:

Bei  Kindern  und  Jugendlichen  mit  Virusinfektionen  (z.B.  Windpocken,  Grippe)  wurden  im 

Zusammenhang  mit  der  Anwendung  von  Acetylsalicylsäure  Einzelfälle  von 

lebensbedrohlichem  Reye-Syndrom  (Leberschäden,  Schädigung  des  Gehirns)  berichtet. 

Acetylsalicylsäure-haltige  Arzneimittel,  und  somit  auch  IROMIN,  dürfen  Kindern  unter  12 

Jahren  daher  nur  auf  ärztliche  Verordnung  verabreicht  werden  und  dürfen  bei  Kindern  und 

Jugendlichen  mit  Windpocken  oder  Grippe  gar  nicht  verabreicht  werden.  Auch  nach  einer 

Windpocken-Impfung  soll  zur  Sicherheit  6  Wochen  lang  auf  die  Einnahme  von  IROMIN 

verzichtet werden.

Falls langandauerndes Erbrechen, Bewusstseinstrübung und/oder abnormales Verhalten (auch 

nach  anfänglicher  Besserung  des  Allgemeinzustandes)  in  Folge  der  Behandlung  auftreten, 

muss die Einnahme von IROMIN sofort abgebrochen und unverzüglich ein Arzt aufgesucht 

werden.

ANHALTEN DER BESCHWERDEN:

Die  schmerzstillende  Wirkung  kann  die  Beschwerden  einer  Begleiterkrankung  verschleiern. 

Bei Anzeichen einer Neuinfektion (z.B. Rötung, Schwellung) oder Anhalten der Beschwerden 

wie Schmerzen oder Fieber über mehr als 3 Tage muss ärztlicher Rat eingeholt werden.

LABORKONTROLLEN:

Bei  länger  dauernder  Einnahme  von  IROMIN  sind  Kontrollen  (z.B.  Leberfunktion, 

Nierenfunktion, Blutbild, Blutgerinnung) anzuraten.

Einige Daten legen nahe, dass die Anwendung von einigen nichtsteroidalen Antirheumatika, 

insbesondere bei hoher Dosierung und im Rahmen einer Langzeitbehandlung, möglicherweise 

mit einem geringfügig erhöhten Risiko eines Herzinfarkts oder Schlaganfalls verbunden sein 

könnten.  Es  sind  zu  wenige  Daten  vorhanden,  um  dieses  Risiko  für  IROMIN  bei  einer 

täglichen Dosis von nicht mehr als 3,8 g (= etwa 7-8 Tabletten) auszuschließen.

Wenn  Sie  Probleme  mit  dem  Herzen  haben,  schon  einmal  einen  Schlaganfall  hatten,  oder 

wenn  Sie  denken,  dass  bei  Ihnen  ein  erhöhtes  Risiko  für  diese  Umstände  vorliegt  (z.B. 

Bluthochdruck, Diabetes, erhöhte Cholesterinwerte, wenn Sie Raucher sind) sprechen Sie mit 

Ihrem Arzt oder Apotheker über die Behandlung.

Einnahme von IROMIN-Tabletten mit anderen Arzneimitteln

Die  Wirkungen  mancher  Arzneimittel  können  durch  die  gleichzeitige  Anwendung  anderer 

Mittel  beeinflusst  werden.  Beachten  Sie  auch  bitte,  dass  manche  andere  Arzneimittel 

ebenfalls  Acetylsalicylsäure  enthalten  könnten  (z.B.  Mittel  gegen  Erkältungen),  und  dass  es 

bei gleichzeitiger Anwendung zu einer Überdosierung kommen könnte. Informieren Sie daher 

Ihren  Arzt  oder  Apotheker,  wenn  Sie  andere  Arzneimittel  einnehmen,  kürzlich  andere 

Arzneimittel  eingenommen  haben  oder  beabsichtigen,  andere  Arzneimittel  einzunehmen.  Er 

kann Ihnen sagen, ob unter diesen Umständen mit Unverträglichkeiten zu rechnen ist, oder ob 

besondere Maßnahmen wie z.B. eine andere Dosis erforderlich sind.

ARZNEIMITTEL, DIE NICHT GEMEINSAM EINGENOMMEN WERDEN DÜRFEN:

- Wenn Sie Methotrexat in Dosen von 15 mg pro Woche oder mehr einnehmen, dürfen Sie 

IROMIN nicht anwenden

- Wenn Sie Gerinnungshemmer (Arzneimittel zur „Blutverdünnung“) einnehmen, dürfen Sie 

IROMIN in hoher Dosierung nicht anwenden.

Gebrauchsinformation

Iromin-Tabletten Seite 5 von 10

FOLGENDE  ARZNEIMITTEL  DÜRFEN  NUR  UNTER  ÄRZTLICHER  KONTROLLE 

MIT IROMIN TABLETTEN KOMBINIERT WERDEN:

-  Blutgerinnungshemmende  Arzneimittel  („Blutverdünnung“)  sowie  Arzneimittel,  die 

Blutgerinnsel auflösen / andere Arzneimittel, die das Zusammenhaften und Verklumpen von 

Blutplättchen  hemmen  –  es  kann  durch  eine  Wirkungsverstärkung  zu  Blutungen  kommen. 

IROMIN kann das Blutungsrisiko erhöhen, wenn es vor einer Behandlung mit Medikamenten 

eingenommen  wurde,  die  Blutgerinnsel  auflösen  sollen.  Daher  müssen  Sie  aufmerksam  auf 

Zeichen  äußerer  und  innerer  Blutungen  (z.B.  blaue  Flecken)  achten,  wenn  bei  Ihnen  eine 

solche Behandlung durchgeführt werden soll.

- Methotrexat (Arzneimittel zur Hemmung von Tumorwachstum oder von Immunreaktionen) 

in Dosen unter 15 mg / Woche – es besteht die Gefahr von verstärkten (Neben-)Wirkungen

-  andere  schmerz-  und  entzündungshemmende  Arzneimittel,  die  andere  nichtsteroidale 

Entzündungshemmer  oder  Acetylsalicylsäure  enthalten  –  es  kann  zu  einem  vermehrten 

Auftreten  von  Nebenwirkungen  (insbesondere  Geschwüre  und  Blutungen  im  Magen-Darm-

Bereich) bzw. zu einer Überdosierung kommen

- Arzneimittel gegen Gicht – es ist eine Wirkungsabschwächung der Gichtmittel möglich. Es 

wird empfohlen, ein anderes Schmerzmittel zu verwenden.

-  Arzneimittel  gegen  Zuckerkrankheit  (Diabetes  mellitus)  –  es  kann  durch 

Wirkungsverstärkung  zu  einer  Unterzuckerung  kommen.  Eine  häufigere 

Blutzuckerselbstkontrolle wird empfohlen.

-  Arzneimittel  zur  Entwässerung  –  es  besteht  die  Gefahr  einer  schweren 

Nierenfunktionsstörung. Bei gleichzeitiger Einnahme ist auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr 

zu  achten.  Bei  bestimmten  Entwässerungsmitteln  (z.B.  Furosemid)  kann  es  zur 

Abschwächung ihrer blutdrucksenkenden Wirkung kommen.

-  Arzneimittel,  die  Kortison  oder  kortisonähnliche  Substanzen  enthalten  (ausgenommen 

Hydrocortison  in  der  Cortisonersatztherapie  bei  Morbus  Addison)  –  es  besteht  erhöhte 

Blutungsgefahr im Magen-Darm-Trakt 

-  bestimmte  Arzneimitel  gegen  Bluthochdruck  (Antihypertensiva)   und/oder 

Herzmuskelschwäche (ACE-Hemmer, Aldosteronantagonisten) – es besteht die Gefahr einer 

schweren  Nierenfunktionsstörung,  außerdem  kann  die  blutdrucksenkende  Wirkung 

vermindert werden

-  bestimmte  durchblutungsfördernde  Arzneimittel  (Pentoxifyllin)  –  das  Blutungsrisiko  ist 

erhöht

- bestimmte Arzneimittel gegen Epilepsie (Valproinsäure) – es besteht die Gefahr verstärkter 

(Neben-)Wirkungen der Valproinsäure

- bestimmte Arzneimittel gegen Infektionen (Sulfonamide)

- Schilddrüsenhormone – die Einnahme sollte 4-5 Stunden vor IROMIN erfolgen

- bestimmte Arzneimittel gegen Herzmuskelschwäche (Digitalis)

-  bestimmte  Arzneimittel  zur  Behandlung  von  Depressionen  (selektive  Serotonin-

Wiederaufnahme-Hemmer)  –  die  gleichzeitige  Einnahme  von  IROMN   kann  das 

Blutungsrisiko im Magen-Darm-Trakt erhöhen

- bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von manisch-depressiven Erkrankungen (Lithium)

-  Tetrazykline  (Antibiotikum)  –  zwischen  der  Anwendung  von  IROMIN  und  Tetrazyklinen 

sollte ein Zeitraum von mindestens 1 bis 3 Stunden liegen

Bitte  beachten  Sie  ferner,  dass  IROMIN  in  höheren  Dosierungen  die  Ergebnisse  von 

Laboruntersuchungen  verändern  kann.  Informieren  Sie  daher  Ihren  Arzt  über  die  Einnahme 

von IROMIN.

Gebrauchsinformation

Iromin-Tabletten Seite 6 von 10

Einnahme von IROMIN-Tabletten zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Die  gleichzeitige  Einnahme  von  Alkohol  kann  die  Magenverträglichkeit  von  IROMIN-

Tabletten verschlechtern und die Blutungszeit verlängern. Gleichzeitiger Alkoholgenuß sollte 

daher möglichst vermieden werden.

Schwangerschaft, Stillzeit und Zeugungs-/Gebärfähigkeit

Wenn  Sie  schwanger  sind  oder  stillen,  oder  wenn  Sie  vermuten  schwanger  zu  sein  oder 

beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren 

Arzt oder Apotheker um Rat.

Erstes und zweites Schwangerschaftsdrittel:

Während  der  ersten  6  Monate  der  Schwangerschaft  und  bei  Kinderwunsch  dürfen  Sie 

IROMIN nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt einnehmen. Dabei sollte die Dosis so niedrig  

und die Behandlung so kurz wie möglich gehalten werden.

Drittes Schwangerschaftsdrittel:

Während des letzten Drittels der Schwangerschaft darf IROMIN nicht eingenommen werden. 

Es besteht die Gefahr von Entwicklungsstörungen beim Ungeborenen (Fehlentwicklungen im 

Kreislaufsystem  und/oder  Nierenfunktionsstörungen  bis  hin  zu  Nierenversagen).  Bei  der 

Geburt  kann  es  zu  verstärkten  Blutungen  bei  Mutter  und  Kind  und  zur 

Verzögerung/Verlängerung des Geburtsvorganges kommen.

Stillzeit:

IROMIN und seine Abbauprodukte gehen in geringen Mengen in die Muttermilch über. Bei 

kurzfristiger Anwendung und niedriger Dosierung wird eine Unterbrechung des Stillens nicht 

erforderlich sein. Bei längerer Anwendung bzw. höherer Dosierung sollte abgestillt werden.

Fruchtbarkeit:

Es  gibt  gewisse  Hinweise  darauf,  dass  Arzneistoffe  wie  Acetylsalicylsäure  (und  somit  auch 

Carbasalat  Calcium)  die  weibliche  Fruchtbarkeit  über  eine  Wirkung  auf  den  Eisprung 

beeinträchtigen können. Dies ist durch Absetzen der Behandlung umkehrbar.

IROMIN Tabletten enthalten Lactose 

Dieses  Arzneimittel  enthält  Lactose.  Bitte  nehmen  Sie  IROMIN-Tabletten  daher  erst  nach 

Rücksprache  mit  Ihrem  Arzt  ein,  wenn  Ihnen  bekannt  ist,  dass  Sie  an  einer 

Milchzuckerunverträglichkeit leiden.

3.    WIE SIND IROMIN-TABLETTEN EINZUNEHMEN?

Iromin Tabletten sind ausschließlich  zur Kurzzeitbehandlung  vorgesehen. Für Patienten, die 

eine Schmerzbehandlung über einen längeren Zeitraum benötigen, sind Iromin Tabletten nicht 

empfohlen.

Unerwünschte  Nebenwirkungen  können  dadurch  minimiert  werden,  dass  die  kleinste  noch 

wirksame Dosis für die kürzest notwendige Dauer eingenommen wird.

Nehmen  Sie  dieses  Arzneimittel  immer  genau  wie  in  dieser  Packungsbeilage  beschrieben 

bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie 

bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Als übliche Dosis wird empfohlen:

Erwachsene und Jugendliche über 12 Jahre (und schwerer als 50 kg):

Gebrauchsinformation

Iromin-Tabletten Seite 7 von 10

Einzeldosis: 1-2 Tabletten

Bei  Bedarf  kann  die  Anwendung  bis  zu  einer  Maximaldosis  von  3mal  täglich  2  Tabletten 

wiederholt werden.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen: 

Kindern  unter  12  Jahren  dürfen  IROMIN  Tabletten  nur  auf  ärztliche  Verordnung  gegeben 

werden. Sollte die Gabe von IROMIN-Tabletten für Kinder unter 12 Jahren verordnet worden 

sein, ist die Dosis, falls von Ihrem Arzt nicht anders verordnet:

Kinder von 6 – 12 Jahren ½ - 1 Tablette (bis höchstens 3 mal täglich)

Kinder von 3 – 6 Jahren ½ Tablette (bis höchstens 3 mal täglich)

Im ersten Lebensjahr dürfen IROMIN Tabletten nicht angewendet werden.

Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.

Der Mindestabstand zwischen den Einzeldosen soll 4 Stunden betragen.

Ältere Personen (über 65 Jahre):

Einzeldosis:  1-2  Tabletten.  Der  Mindestabstand  zwischen  den  Einzeldosen  soll  4  Stunden 

betragen.

Die  maximale  Tagesdosis  von  5  Tabletten  darf  nicht  überschritten  werden.  Bei  älteren 

Personen  ist  wegen  eventuellen  Begleiterkrankungen  bzw.  wegen  Untergewicht  besondere 

Vorsicht  angezeigt.  Insbesondere  wird  empfohlen,  die  niedrigste  wirksame  Dosis 

anzuwenden.

Personen mit Leber- oder Nierenfunktionsstörungen:

In diesen Fällen wird empfohlen, das Dosierungsintervall zu verlängern. Bei schweren Leber- 

oder  Nierenfunktionsstörungen  dürfen  IROMIN  Tabletten  nicht  eingenommen  werden. 

Sprechen Sie in jedem Fall mit Ihrem Arzt oder Apotheker. 

Art der Anwendung:

Die  Tabletten  sind  mit  reichlich  Flüssigkeit  einzunehmen,  oder  man  lässt  die  Tabletten  in 

Wasser, Tee oder Fruchtsaft zerfallen und trinkt reichlich Flüssigkeit nach.

Die Einnahme sollte möglichst unmittelbar vor oder während einer Mahlzeit erfolgen.

Dauer der Anwendung:

IROMIN darf ohne ärztlichen Rat bei Schmerzen nicht länger als 3 bis 4 Tage (max. 10 Tage) 

und bei Fieber maximal 3 Tage eingenommen werden. Wenn Schmerzen oder Fieber während 

dieser Zeit bestehen bleiben oder sich sogar verschlimmern, wenn neue Symptome auftreten 

(z.B.  Rötung,  Schwellung)  ist  ein  Arzt  aufzusuchen,  da  dies  Zeichen  einer  schwereren 

Erkrankung sein können.

Wenn  Sie  eine  größere  Menge  von  IROMIN-Tabletten  eingenommen  haben,  als  Sie 

sollten

Vergiftungen  können  insbesondere  für  ältere  Personen  und  vor  allem  für  kleine  Kinder 

gefährlich, unter Umständen sogar lebensbedrohlich, sein. Folgende Beschwerden können bei 

Überdosierung  auftreten:  Übelkeit,  Erbrechen,  Schwindelgefühl,  Verwirrtheit,  Ohrensausen, 

Hör-  und  Sehstörungen,  Kopfschmerzen.  Bei  schwerer  Vergiftung  kann  es  zu  Fieber, 

Beschleunigung  der  Atmung,  Atemnot,  Störungen  des  Säure-Basen-Haushaltes,  schwerer 

Unterzuckerung, Herz-Kreislaufversagen sowie zu Bewusstseinsstörungen bis hin zum Koma 

kommen. 

Gebrauchsinformation

Iromin-Tabletten Seite 8 von 10

Bei Verdacht auf eine Überdosierung mit IROMIN Tabletten verständigen Sie unverzüglich 

einen Arzt.

Weitere  Informationen  für  Ihren  Arzt  enthält  der  entsprechende  Abschnitt  am  Ende  der 

Gebrauchsinformation.

4.    WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht 

bei jedem auftreten müssen. 

Bei  der  Bewertung  von  Nebenwirkungen  werden  folgende  Häufigkeitsangaben  zugrunde 

gelegt:

Sehr häufig: mehr als 1 von 10 Behandelten 

Häufig: weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten 

Gelegentlich: weniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1.000 Behandelten

Selten: weniger als 1 von 1.000, aber mehr als 1 von 10.000 Behandelten 

Sehr selten: weniger als 1 von 10.000 Behandelten, einschließlich Einzelfälle

Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar

Die  meisten  der  im  Folgenden  angeführten  Nebenwirkungen  sind  dosisabhängig  und 

individuell unterschiedlich.

VERDAUUNGSTRAKT:

Häufig:   Magen-Darm-Beschwerden  wie  Sodbrennen,  Übelkeit,  Erbrechen,  Durchfall, 

Bauchschmerzen.

Selten: Offensichtliche (Bluterbrechen, Schwarzfärbung des Stuhls) oder unbemerkte  Magen-

Darm-Blutungen,  die  in  sehr  seltenen  Fällen  eine  Blutarmut  (Anämie)  wegen  Eisenmangels 

bewirken  können.  Diese  Nebenwirkung  ist  umso  häufiger,  je  höher  die  Dosis  ist. 

Gelegentlich:  Magen-Darm-Geschwüre,  unter  Umständen  mit  Blutung  und  Durchbruch, 

insbesondere bei älteren Patienten

Nicht  bekannt:  Verdauungsstörungen,  Schmerzen  im  Magen-Darm-Bereich,  Schmerzen  im 

Oberbauch

BLUT:

Häufigkeit  nicht  bekannt:  Blutungen  mit  Verlängerung  der  Blutungszeit,  wie  z.B. 

Nasenbluten, Zahnfleischbluten oder Hautblutungen. Diese Wirkung kann über 4 bis 8 Tage 

nach  der  Einnahme  anhalten.  Daraus  kann  ein  Blutungsrisiko  bei  Operationen  entstehen; 

Blutarmut durch Blutverlust

Selten bis sehr selten: schwerwiegende Blutungen wie z.B. Gehirnblutungen insbesondere bei 

Patienten  mit  nicht  eingestelltem  Bluthochdruck  und/oder  gleichzeitiger  Behandlung  mit 

gerinnungshemmenden Mitteln, die in Einzelfällen lebensbedrohlich sein können.

Sehr selten: Blutbildveränderungen durch Knochenmarksschädigung

ÜBEREMPFINDLICHKEITSREAKTIONEN:

Gelegentlich: Überempfindlichkeitsreaktionen wie z.B. Nesselsucht, allergische, entzündliche 

Reaktionen der Haut, Haut- und Schleimhautschwellungen, allergischer Schnupfen, Krämpfe 

der Atemmuskulatur

Selten:  Überempfindlichkeitsreaktionen  in  Form  von  schweren  Hautreaktionen  mit 

Blasenbildung  und  Hautabschälung;  Hautblutungen,  entzündliche  Erkrankungen  der 

Blutgefäße

Gebrauchsinformation

Iromin-Tabletten Seite 9 von 10

Nicht  bekannt:  Arzneimittelüberempfindlichkeit,  allergische  Schwellungen,  allergische 

Reaktionen einhergehend mit Blutdruckabfall, Schwindel, Übelkeit und eventuell Atemnot

Bei  den  ersten  Anzeichen  einer  Überempfindlichkeitsreaktion  sollen  IROMIN-Tabletten 

sofort abgesetzt und nicht mehr eingenommen werden.

HAUT UND UNTERHAUTZELLGEWEBE:

Siehe unter „Überempfindlichkeitsreaktionen“

NERVENSYSTEM:

Häufigkeit  nicht  bekannt:  Kopfschmerzen,  Schwindel,  Benommenheit,  Unruhe, 

Desorientierung,  gestörtes  Hörvermögen,  Ohrensausen,  Sehstörungen  und  geistige 

Verwirrung. Diese Nebenwirkungen können bereits Zeichen einer Überdosierung sein.

HERZ:

Nicht bekannt: herzbedingte Atemnot 

NIERE UND HARNWEGE:

Sehr selten: Nierenfunktionsstörung, plötzliches Nierenversagen

STOFFWECHSEL- UND ERNÄHRUNGSSTÖRUNGEN:

Sehr selten: Blutzuckerabfall

LEBER UND GALLE:

Sehr selten: Leberfunktionsstörungen, Erhöhungen der Leberwerte wurden beobachtet.

Insbesondere bei Patienten mit Leberschäden in der Vorgeschichte und bei Rheumapatienten, 

wie  z.B.  bei  Patienten  mit  juveniler  Arthritis,  rheumatischem  Fieber  oder  Lupus 

erythematodes,  wurden  plötzliche  schwere  Leberfunktionsstörungen  beobachtet  (siehe  auch 

„Warnhinweise und Vorsichtmaßnahmen“).

ALLGEMEINE ERKRANKUNGEN:

Selten:  Überempfindlichkeitsreaktionen  mit  Atemnot,  Blutdruckabfall,  Schwellungen  von 

Haut und Schleimhaut (vor allem bei Asthma-Patienten) bis zum lebensbedrohlichen Schock

Sehr selten: schwere lebensbedrohliche Hirn- und Leberfunktionsstörungen (Reye-Syndrom) 

siehe: „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“

Häufigkeit nicht bekannt: Schwellungen, Bluthochdruck und Herzmuskelschwäche wurde in 

Zusammenhang mit nichtsteroidalen Entzündungshemmern berichtet.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies 

gilt  auch  für  Nebenwirkungen,  die  nicht  in  dieser  Packungsbeilage  angegeben  sind.  Sie 

können Nebenwirkungen auch direkt über das 

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

1200 Wien

Österreich

Fax: +43 (0) 50 555 36207

Website: http:// www.basg.gv.at

anzeigen.  Indem  Sie  Nebenwirkungen  melden,  können  Sie  dazu  beitragen,  dass  mehr 

Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5.    WIE SIND IROMIN-TABLETTEN AUFZUBEWAHREN?

Nicht über 25°C lagern. Die Blister im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu 

schützen.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Gebrauchsinformation

Iromin-Tabletten Seite 10 von 10

Sie  dürfen  das  Arzneimittel  nach  dem  auf  dem  Umkarton  nach  „Verwendbar  bis“ 

angegebenen  Verfalldatum  nicht  mehr  verwenden.  Das  Verfalldatum  bezieht  sich  auf  den 

letzten Tag des angegebenen Monats.

6.    INHALT DER PACKUNG UND WEITERE INFORMATIONEN 

Was IROMIN-Tabletten enthalten

Der Wirkstoff ist: Carbasalat Calcium

1 Tablette enthält 500 mg Carbasalat-Calcium (entsprechend 390 mg Acetylsalicylsäure)

Die  sonstigen  Bestandteile  sind:  Talcum,  Siliconöl,  Aluminiumhydroxidgel,  Lactose, 

Crospovidon, Aluminiumstearat, hochdisperses Siliciumdioxid

Wie IROMIN-Tabletten aussehen und Inhalt der Packung

IROMIN-Tabletten sind weiße, zylindrische Tabletten mit Kreuzbruchrille. Die Tablette kann 

in gleiche Hälften geteilt werden. 

Packungsgrößen:  30 Tabletten

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Dr. A. & L. Schmidgall GmbH & Co KG

Wolfganggasse 45-47, A-1121 Wien

Tel: 01/811 58, Fax: 01/811 58 7, e-mail: office@schmidgall.at

Z.Nr.: 6200

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Oktober 2014

…………………………………………………………………………………………………

Folgende Informationen sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt:

BEHANDLUNG IM NOTFALL:

- Sofortige Einweisung in ein Krankenhaus

- Magenspülung, Verabreichung von Aktivkohle, Kontrolle des Säure-Basen-Haushaltes

-  forcierte  alkalische  Diurese  (pH-Sollwert  des  Harns  zwischen  7,5  und  8)  bei  Plasma-

Salicylatkonzentration höher als 500 mg/l (3,6 mmol/l) bei Erwachsenen bzw.  höher als 300 

mg/l (2,2 mmol/l) bei Kindern.

- Hämodialyse bei schwerer Vergiftung

- Überwachung der Serumelektrolyte

- Ausgleich des Flüssigkeitsverlustes

- Symptomatische Therapie

29-8-2018

Modification of the existing maximum residue levels for prohexadione in various oilseeds

Modification of the existing maximum residue levels for prohexadione in various oilseeds

Published on: Mon, 27 Aug 2018 00:00:00 +0200 In accordance with Article 6 of Regulation (EC) No 396/2005, the applicant BASF SE submitted a request to the competent national authority in France to modify the existing maximum residue levels (MRL) for the active substance prohexadione in linseeds, poppy seeds, sunflower seeds, rape seeds, mustard seeds and gold of pleasure seeds. The data submitted in support of the request were found to be sufficient to derive MRL proposals for all oilseeds under consid...

Europe - EFSA - European Food Safety Authority Publications

19-12-2008

Consultation responses on the future reimbursement status of dihydropyridine calcium antagonists (C08CA)

Consultation responses on the future reimbursement status of dihydropyridine calcium antagonists (C08CA)

The Danish Medicines Agency's assessment of the future reimbursement status of the dihydropyridine calcium antagonists (C08CA) were submitted for consultation with 11 November 2008 as the consultation deadline.

Danish Medicines Agency

29-10-2008

Reassessment of reimbursement status for medicinal products in ATC group C08CA

Reassessment of reimbursement status for medicinal products in ATC group C08CA

The Danish Medicines Agency has assessed the question of the future reimbursement status for medicinal products in ATC group C08CA (dihydropyridine calcium channel blockers) which are used for the treatment of cardiovascular diseases.

Danish Medicines Agency

8-9-2008

Reassessment of reimbursement status of medicinal products for cardiovascular diseases – additional recommendation from the Reimbursement Committee

Reassessment of reimbursement status of medicinal products for cardiovascular diseases – additional recommendation from the Reimbursement Committee

The Danish Medicines Agency has asked the Reimbursement Committee to reassess the reimbursement status of medicinal products authorised for marketing in Denmark in the ATC groups C02 (antihypertensives), C03 (diuretics), C07 (beta blocking agents), C08 (calcium channel blockers) and C09 (ACE inhibitors, angiotensin II antagonists and renin inhibitors).

Danish Medicines Agency

14-2-2008

Reassessment of reimbursement status for medicinal products for the treatment of cardiovascular diseases

Reassessment of reimbursement status for medicinal products for the treatment of cardiovascular diseases

Following a request from the Danish Medicines Agency, the Reimbursement Committee has reassessed the reimbursement status for medicinal products authorised for marketing in Denmark in ATC groups C02 (antihypertensives), C03 (diuretics), C07 (beta blocking agents), C08 (calcium channel blockers) and C09 (ACE inhibitors, angiotensin II antagonists and renin inhibitors).

Danish Medicines Agency

4-6-2018

Calcium D3-ratiopharm® forte

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