Iromin - Tabletten

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Iromin - Tabletten
  • Einheiten im Paket:
  • 20 Stueck, Laufzeit: 36 Monate,50 Stueck, Laufzeit: 36 Monate
  • Verschreibungstyp:
  • Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Iromin - Tabletten
    Österreich
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiebereich:
  • Carbasalat calcium
  • Produktbesonderheiten:
  • Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AGES
  • Zulassungsnummer:
  • 6200
  • Berechtigungsdatum:
  • 29-04-1950
  • Letzte Änderung:
  • 10-08-2017

Packungsbeilage: zusammensetzung, kinische angaben, nebenwirkungen, wechselwirkungen, dosierung, schwangerschaft, stillzeit

128878_F_GI_14-04-02_Iromin

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR PATIENTEN

IROMIN-Tabletten

Wirkstoff: Carbasalat-Calcium

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme

dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Dieses Arzneimittel ist für Patienten über 12 Jahren ohne Verschreibung erhältlich, Kindern

unter 12 Jahren darf IROMIN nur über ärztliche Verschreibung gegeben werden.

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben

bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals

lesen.

Fragen

Ihren

Apotheker,

wenn

weitere

Informationen

oder

einen

benötigen.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben

sind. Siehe Abschnitt 4.

Wenn Sie sich nach 3 bis 4 (max. 10 Tagen) nicht besser oder gar schlechter fühlen,

wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Was in dieser Packungsbeilage steht:

1. Was sind IROMIN-Tabletten und wofür werden sie angewendet?

2. Was sollten Sie vor der Einnahme von IROMIN-Tabletten beachten?

3. Wie sind IROMIN-Tabletten einzunehmen?

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

5. Wie sind IROMIN-Tabletten aufzubewahren?

6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

1. WAS SIND IROMIN-TABLETTEN UND WOFÜR WERDEN SIE

ANGEWENDET ?

IROMIN-Tabletten wirken schmerzstillend, fiebersenkend und entzündungshemmend.

Wirkstoff

IROMIN-Tabletten,

Carbasalat-Calcium,

lösliche

Form

Acetylsalicylsäure

(Aspirin®).

Wasser

aufgelöste

Tabletten

IROMIN

reagieren

ähnlich neutral wie Wasser, Acetylsalicylsäure-Tabletten sind dagegen sehr sauer. Dieser

Unterschied bedingt, dass IROMIN-Tabletten allgemein besser magenverträglich sind als

Acetylsalicylsäure-Tabletten.

IROMIN Tabletten werden angewendet bei akuten und kurzdauernden Schmerzzuständen wie

Kopfschmerzen,

Zahnschmerzen,

Muskelschmerzen,

rheumatische

Schmerzen,

Menstruationsschmerzen sowie bei Fieber und Schmerzen bei Erkältungskrankheiten und

grippalen Infekten.

Wenn Sie sich nach 3 bis 4 (max. 10 Tagen) nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden

Sie sich an Ihren Arzt.

Gebrauchsinformation

Iromin-Tabletten

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2. WAS SOLLTEN SIE VOR DER EINNAHME VON IROMIN-TABLETTEN

BEACHTEN ?

IROMIN-Tabletten dürfen nicht eingenommen werden,

- wenn Sie allergisch gegen Carbasalat-Calcium bzw. gegen andere Salicylate (wie z.B.

Acetylsalicylsäure) oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses

Arzneimittels sind

wenn

Vergangenheit

bestimmte

schmerzlindernde

Arzneimittel

(Acetylsalicylsäure oder andere nichtsteroidale Entzündungshemmer) mit Asthmaanfällen

oder in anderer Weise überempfindlch reagiert haben

- wenn Sie an Magen- Darm-Geschwüren, -Blutungen oder -Durchbruch leiden

- wenn Sie in der Vergangenheit bereits mehr als einmal an einem Magen-Darm-Geschwür, -

Blutung oder –Durchbruch gelitten haben

- wenn Sie an krankhaft erhöhter Blutungsneigung oder Verminderung der Blutplättchenzahl

leiden oder Bluter sind

- wenn Sie an starken Blutungen leiden sowie vor bzw. unmittelbar nach Operationen

- wenn Sie an schweren Leber- oder Nierenfunktionsstörungen leiden

- wenn Sie an schwerer Herzschwäche leiden

- wenn Sie Arzneimittel mit dem Wirkstoff Methotrexat (Arzneimittel zur Unterdrückung von

Tumorwachstum

Immunreaktionen)

Dosen

mg/Woche

oder

mehr

einnehmen (siehe Wechselwirkungen)

- zusammen mit Gerinnungshemmern (Arzneimittel zur „Blutverdünnung“), wenn IROMIN

hochdosiert wird

Kindern

Jugendlichen

Windpocken

oder

Grippe

wegen

Gefahr

Entwicklung eines sogenannten Reye-Syndroms (eine lebensbedrohliche Erkrankung des

Gehirns und der Leber), siehe auch „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“

- in den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft (siehe auch „Schwangerschaft und Stillzeit“)

- von Kindern im ersten Lebensjahr

Warnhinweise und Vorsichtmaßnahmen

Besondere Vorsicht bei der Einnahme ist erforderlich,

wenn

überempfindlich

gegen

andere

Wirkstoffe

schmerz-

oder

entzündungshemmenden Mitteln oder andere allergieauslösende Substanzen sind

wenn

Allergien

(z.B.

Hautreaktionen,

Juckreiz,

Nesselfieber),

Asthma,

Heuschnupfen,

Nasenschleimhautschwellungen

(Nasenpolypen)

oder

chronischen

Atemwegserkrankungen leiden – das Risiko einer Überempfindlichkeitsreaktion ist dann

erhöht

- wenn Sie an Asthma bronchiale leiden – das Risiko einer Überempfindlichkeitsreaktion ist

erhöht. Bei manchen Patienten ist die Reaktion auf eine Allergie gegen nichtsteroidale

Entzündungshemmer

oder

Acetylsalicylsäure

zurückzuführen.

diesem

Fall

darf

Medikament nicht angewendet werden.

wenn

Vergangenheit

schon

einmal

Magen-Darm-Geschwüren,

Magen-

Darmblutungen oder an einer Entzündung der Magenschleimhaut (Gastritis) gelitten haben –

das Blutungsrisiko im Magen-Darm-Trakt ist erhöht

- wenn Sie an eingeschränkter Leber- oder Nierenfunktion leiden

- wenn Sie an Bluthochdruck und/oder Herzmuskelschwäche leiden oder schon einmal

darunter gelitten haben. In Zusammenhang mit Acetylsalicylsäure-Behandlung wurde über

Flüssigkeitseinlagerung und Schwellungen berichtet.

- wenn Sie an Mangelernährung oder Austrocknung leiden

- wenn Sie an krankhaft verlängerten oder verstärkten Monatsblutungen leiden

Gebrauchsinformation

Iromin-Tabletten

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Fragen Sie in all diesen Fällen Ihren Arzt um Rat.

Weitere Informationen:

Magen-Darm-Trakt:

Achten Sie während der Einnahme dieses Arzneimittels auf Anzeichen einer Erkrankung im

Magen-Darm-Trakt, denn es können während der Behandlung jederzeit schwerwiegende

Blutungen

und/oder

Geschwüre

oder

Durchbrüche,

lebensbedrohlich

sein

können,

auftreten – auch ohne vorherige Warnsymptome oder eine entsprechende Vorgeschichte. Das

Risiko

erhöht

sich

steigender

Dosis,

älteren

Personen,

Personen

Magengeschwüren in der Krankengeschichte (insbesondere bei Komplikationen wie Blutung

oder Durchbruch) sowie bei Personen mit niedrigem Körpergewicht und bei Personen, die mit

Blutgerinnungshemmern behandelt werden. Diese Patienten sollten die geringstmögliche

Dosis erhalten und jede ungewöhnliche Beschwerde im Magen-Darm-Bereich

(vor allem

Blutungen) melden. Eine Behandlung mit IROMIN in Kombination mit Magenschutzmitteln

sollte in diesen Fällen in Erwägung gezogen werden.

HINWEISE AUF NEBENWIRKUNGEN IM MAGEN-DARM-TRAKT KÖNNEN SEIN:

Bauchschmerzen, Bluterbrechen, kaffeesatzartiges Erbrechen, Schwarzfärbung des Stuhls. In

diesem Fall unterbrechen Sie bitte die Einnahme von IROMIN und suchen Sie unverzüglich

einen Arzt auf.

OPERATIONEN:

IROMIN

hemmt

Aneinanderhaften

Blutplättchen,

daher

besteht

erhöhte

Blutungsgefahr bei Operationen (auch kleineren, wie z.B. zahnärztlichen Eingriffen). Diese

Wirkung

hält

noch

Tage

nach

Beendigung

Einnahme

IROMIN

Informieren

bitte

sämtlichen

Operationen

Ihren

Arzt,

wenn

IROMIN

eingenommen haben.

HARNSÄURE:

Carbasalat-Calcium

vermindert

niedriger

Dosierung

Harnsäureausscheidung.

Patienten, die bereits zu einer niedrigen Harnsäureausscheidung neigen, kann dies unter

Umständen einen Gichtanfall auslösen.

EMPFÄNGNISVERHÜTUNG MIT DER SPIRALE:

Falls Sie ein Intrauterinpessar („Spirale“) zur Empfängnisverhütung verwenden, beachten Sie

bitte, dass IROMIN die empfängnisverhütende Wirkung abschwächen kann.

ENZYMDEFEKTE:

bestimmten

Fällen

schwerem

sogenannten

Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase-

Mangel

(eine

angeborene

Stoffwechselkrankheit)

können

hohen

Dosen

Carbasalat

Calcium einen Zerfall der roten Blutkörperchen auslösen. Die Verabreichung von IROMIN

in höheren Dosen muss in diesen Fällen daher unter ärztlicher Überwachung erfolgen.

KOPFSCHMERZEN DURCH SCHMERZMITTEL:

Durch

gewohnheitsmäßige

Einnahme

schmerzlindernden

Arzneimitteln

können

Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch dasselbe Schmerzmittel behandelt werden dürfen.

Fragen Sie in diesem Fall Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

NIERENSCHÄDEN DURCH SCHMERZMITTEL:

Durch

gewohnheitsmäßige,

langdauernde

Einnahme

schmerzlindernden

Arzneimitteln

kann

dauerhaften

Nierenschäden

kommen,

einem

Nierenversagen führen können.

ÄLTERE MENSCHEN:

Bei älteren Menschen kann es unter Behandlung mit IROMIN häufiger zu unerwünschten

Wirkungen, insbesondere Blutungen oder Durchbrüchen im Magen-Darm-Trakt, kommen,

die lebensbedrohlich sein können.

Gebrauchsinformation

Iromin-Tabletten

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FIEBERBEHANDLUNG BEI KINDERN UND JUGENDLICHEN:

Bei Kindern und Jugendlichen mit Virusinfektionen (z.B. Windpocken, Grippe) wurden im

Zusammenhang

Anwendung

Acetylsalicylsäure

Einzelfälle

lebensbedrohlichem

Reye-Syndrom

(Leberschäden,

Schädigung

Gehirns)

berichtet.

Acetylsalicylsäure-haltige Arzneimittel, und somit auch IROMIN, dürfen Kindern unter 12

Jahren daher nur auf ärztliche Verordnung verabreicht werden und dürfen bei Kindern und

Jugendlichen mit Windpocken oder Grippe gar nicht verabreicht werden. Auch nach einer

Windpocken-Impfung soll zur Sicherheit 6 Wochen lang auf die Einnahme von IROMIN

verzichtet werden.

Falls langandauerndes Erbrechen, Bewusstseinstrübung und/oder abnormales Verhalten (auch

nach anfänglicher Besserung des Allgemeinzustandes) in Folge der Behandlung auftreten,

muss die Einnahme von IROMIN sofort abgebrochen und unverzüglich ein Arzt aufgesucht

werden.

ANHALTEN DER BESCHWERDEN:

Die schmerzstillende Wirkung kann die Beschwerden einer Begleiterkrankung verschleiern.

Bei Anzeichen einer Neuinfektion (z.B. Rötung, Schwellung) oder Anhalten der Beschwerden

wie Schmerzen oder Fieber über mehr als 3 Tage muss ärztlicher Rat eingeholt werden.

LABORKONTROLLEN:

länger

dauernder

Einnahme

IROMIN

sind

Kontrollen

(z.B.

Leberfunktion,

Nierenfunktion, Blutbild, Blutgerinnung) anzuraten.

Einige Daten legen nahe, dass die Anwendung von einigen nichtsteroidalen Antirheumatika,

insbesondere bei hoher Dosierung und im Rahmen einer Langzeitbehandlung, möglicherweise

mit einem geringfügig erhöhten Risiko eines Herzinfarkts oder Schlaganfalls verbunden sein

könnten. Es sind zu wenige Daten vorhanden, um dieses Risiko für IROMIN bei einer

täglichen Dosis von nicht mehr als 3,8 g (= etwa 7-8 Tabletten) auszuschließen.

Wenn Sie Probleme mit dem Herzen haben, schon einmal einen Schlaganfall hatten, oder

wenn Sie denken, dass bei Ihnen ein erhöhtes Risiko für diese Umstände vorliegt (z.B.

Bluthochdruck, Diabetes, erhöhte Cholesterinwerte, wenn Sie Raucher sind) sprechen Sie mit

Ihrem Arzt oder Apotheker über die Behandlung.

Einnahme von IROMIN-Tabletten mit anderen Arzneimitteln

Die Wirkungen mancher Arzneimittel können durch die gleichzeitige Anwendung anderer

Mittel

beeinflusst

werden.

Beachten

auch

bitte,

dass

manche

andere

Arzneimittel

ebenfalls Acetylsalicylsäure enthalten könnten (z.B. Mittel gegen Erkältungen), und dass es

bei gleichzeitiger Anwendung zu einer Überdosierung kommen könnte. Informieren Sie daher

Ihren

Arzt

oder

Apotheker,

wenn

andere

Arzneimittel

einnehmen,

kürzlich

andere

Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen. Er

kann Ihnen sagen, ob unter diesen Umständen mit Unverträglichkeiten zu rechnen ist, oder ob

besondere Maßnahmen wie z.B. eine andere Dosis erforderlich sind.

ARZNEIMITTEL, DIE NICHT GEMEINSAM EINGENOMMEN WERDEN DÜRFEN:

- Wenn Sie Methotrexat in Dosen von 15 mg pro Woche oder mehr einnehmen, dürfen Sie

IROMIN nicht anwenden

- Wenn Sie Gerinnungshemmer (Arzneimittel zur „Blutverdünnung“) einnehmen, dürfen Sie

IROMIN in hoher Dosierung nicht anwenden.

Gebrauchsinformation

Iromin-Tabletten

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FOLGENDE

ARZNEIMITTEL

DÜRFEN

UNTER

ÄRZTLICHER

KONTROLLE

MIT IROMIN TABLETTEN KOMBINIERT WERDEN:

Blutgerinnungshemmende

Arzneimittel

(„Blutverdünnung“)

sowie

Arzneimittel,

Blutgerinnsel auflösen / andere Arzneimittel, die das Zusammenhaften und Verklumpen von

Blutplättchen hemmen – es kann durch eine Wirkungsverstärkung zu Blutungen kommen.

IROMIN kann das Blutungsrisiko erhöhen, wenn es vor einer Behandlung mit Medikamenten

eingenommen wurde, die Blutgerinnsel auflösen sollen. Daher müssen Sie aufmerksam auf

Zeichen äußerer und innerer Blutungen (z.B. blaue Flecken) achten, wenn bei Ihnen eine

solche Behandlung durchgeführt werden soll.

- Methotrexat (Arzneimittel zur Hemmung von Tumorwachstum oder von Immunreaktionen)

in Dosen unter 15 mg / Woche – es besteht die Gefahr von verstärkten (Neben-)Wirkungen

andere

schmerz-

entzündungshemmende

Arzneimittel,

andere

nichtsteroidale

Entzündungshemmer

oder

Acetylsalicylsäure

enthalten

kann

einem

vermehrten

Auftreten von Nebenwirkungen (insbesondere Geschwüre und Blutungen im Magen-Darm-

Bereich) bzw. zu einer Überdosierung kommen

- Arzneimittel gegen Gicht – es ist eine Wirkungsabschwächung der Gichtmittel möglich. Es

wird empfohlen, ein anderes Schmerzmittel zu verwenden.

Arzneimittel

gegen

Zuckerkrankheit

(Diabetes

mellitus)

kann

durch

Wirkungsverstärkung

einer

Unterzuckerung

kommen.

Eine

häufigere

Blutzuckerselbstkontrolle wird empfohlen.

Arzneimittel

Entwässerung

besteht

Gefahr

einer

schweren

Nierenfunktionsstörung. Bei gleichzeitiger Einnahme ist auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr

achten.

bestimmten

Entwässerungsmitteln

(z.B.

Furosemid)

kann

Abschwächung ihrer blutdrucksenkenden Wirkung kommen.

Arzneimittel,

Kortison

oder

kortisonähnliche

Substanzen

enthalten

(ausgenommen

Hydrocortison

in der

Cortisonersatztherapie

Morbus Addison) – es

besteht erhöhte

Blutungsgefahr im Magen-Darm-Trakt

bestimmte

Arzneimitel

gegen

Bluthochdruck

(Antihypertensiva)

und/oder

Herzmuskelschwäche (ACE-Hemmer, Aldosteronantagonisten) – es besteht die Gefahr einer

schweren

Nierenfunktionsstörung,

außerdem

kann

blutdrucksenkende

Wirkung

vermindert werden

- bestimmte durchblutungsfördernde Arzneimittel (Pentoxifyllin) – das Blutungsrisiko ist

erhöht

- bestimmte Arzneimittel gegen Epilepsie (Valproinsäure) – es besteht die Gefahr verstärkter

(Neben-)Wirkungen der Valproinsäure

- bestimmte Arzneimittel gegen Infektionen (Sulfonamide)

- Schilddrüsenhormone – die Einnahme sollte 4-5 Stunden vor IROMIN erfolgen

- bestimmte Arzneimittel gegen Herzmuskelschwäche (Digitalis)

bestimmte

Arzneimittel

Behandlung

Depressionen

(selektive

Serotonin-

Wiederaufnahme-Hemmer)

gleichzeitige

Einnahme

IROMN

kann

Blutungsrisiko im Magen-Darm-Trakt erhöhen

- bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von manisch-depressiven Erkrankungen (Lithium)

- Tetrazykline (Antibiotikum) – zwischen der Anwendung von IROMIN und Tetrazyklinen

sollte ein Zeitraum von mindestens 1 bis 3 Stunden liegen

Bitte

beachten

ferner,

dass

IROMIN

höheren

Dosierungen

Ergebnisse

Laboruntersuchungen verändern kann. Informieren Sie daher Ihren Arzt über die Einnahme

von IROMIN.

Gebrauchsinformation

Iromin-Tabletten

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Einnahme von IROMIN-Tabletten zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Die gleichzeitige

Einnahme von Alkohol kann die Magenverträglichkeit

von IROMIN-

Tabletten verschlechtern und die Blutungszeit verlängern. Gleichzeitiger Alkoholgenuß sollte

daher möglichst vermieden werden.

Schwangerschaft, Stillzeit und Zeugungs-/Gebärfähigkeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten schwanger zu sein oder

beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren

Arzt oder Apotheker um Rat.

Erstes und zweites Schwangerschaftsdrittel:

Während

ersten

Monate

Schwangerschaft

Kinderwunsch

dürfen

IROMIN nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt einnehmen. Dabei sollte die Dosis so niedrig

und die Behandlung so kurz wie möglich gehalten werden.

Drittes Schwangerschaftsdrittel:

Während des letzten Drittels der Schwangerschaft darf IROMIN nicht eingenommen werden.

Es besteht die Gefahr von Entwicklungsstörungen beim Ungeborenen (Fehlentwicklungen im

Kreislaufsystem und/oder Nierenfunktionsstörungen bis hin zu Nierenversagen). Bei der

Geburt

kann

verstärkten

Blutungen

Mutter

Kind

Verzögerung/Verlängerung des Geburtsvorganges kommen.

Stillzeit:

IROMIN und seine Abbauprodukte gehen in geringen Mengen in die Muttermilch über. Bei

kurzfristiger Anwendung und niedriger Dosierung wird eine Unterbrechung des Stillens nicht

erforderlich sein. Bei längerer Anwendung bzw. höherer Dosierung sollte abgestillt werden.

Fruchtbarkeit:

Es gibt gewisse Hinweise darauf, dass Arzneistoffe wie Acetylsalicylsäure (und somit auch

Carbasalat

Calcium)

weibliche

Fruchtbarkeit

über

eine

Wirkung

Eisprung

beeinträchtigen können. Dies ist durch Absetzen der Behandlung umkehrbar.

IROMIN Tabletten enthalten Lactose

Dieses Arzneimittel enthält Lactose. Bitte nehmen Sie IROMIN-Tabletten daher erst nach

Rücksprache

Ihrem

Arzt

ein,

wenn

Ihnen

bekannt

ist,

dass

einer

Milchzuckerunverträglichkeit leiden.

3. WIE SIND IROMIN-TABLETTEN EINZUNEHMEN?

Iromin Tabletten sind ausschließlich zur Kurzzeitbehandlung vorgesehen. Für Patienten, die

eine Schmerzbehandlung über einen längeren Zeitraum benötigen, sind Iromin Tabletten nicht

empfohlen.

Unerwünschte Nebenwirkungen können dadurch minimiert werden, dass die kleinste noch

wirksame Dosis für die kürzest notwendige Dauer eingenommen wird.

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben

bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie

bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Als übliche Dosis wird empfohlen:

Erwachsene und Jugendliche über 12 Jahre (und schwerer als 50 kg):

Gebrauchsinformation

Iromin-Tabletten

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Einzeldosis: 1-2 Tabletten

Bei Bedarf kann die Anwendung bis zu einer Maximaldosis von 3mal täglich 2 Tabletten

wiederholt werden.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen:

Kindern unter 12 Jahren dürfen IROMIN Tabletten nur auf ärztliche Verordnung gegeben

werden. Sollte die Gabe von IROMIN-Tabletten für Kinder unter 12 Jahren verordnet worden

sein, ist die Dosis, falls von Ihrem Arzt nicht anders verordnet:

Kinder von 6 – 12 Jahren ½ - 1 Tablette (bis höchstens 3 mal täglich)

Kinder von 3 – 6 Jahren ½ Tablette (bis höchstens 3 mal täglich)

Im ersten Lebensjahr dürfen IROMIN Tabletten nicht angewendet werden.

Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.

Der Mindestabstand zwischen den Einzeldosen soll 4 Stunden betragen.

Ältere Personen (über 65 Jahre):

Einzeldosis: 1-2 Tabletten. Der Mindestabstand zwischen den Einzeldosen soll 4 Stunden

betragen.

Die maximale Tagesdosis von 5 Tabletten darf nicht überschritten werden. Bei älteren

Personen ist wegen eventuellen Begleiterkrankungen bzw. wegen Untergewicht besondere

Vorsicht

angezeigt.

Insbesondere

wird

empfohlen,

niedrigste

wirksame

Dosis

anzuwenden.

Personen mit Leber- oder Nierenfunktionsstörungen:

In diesen Fällen wird empfohlen, das Dosierungsintervall zu verlängern. Bei schweren Leber-

oder

Nierenfunktionsstörungen

dürfen

IROMIN

Tabletten

nicht

eingenommen

werden.

Sprechen Sie in jedem Fall mit Ihrem Arzt oder Apotheker.

Art der Anwendung:

Die Tabletten sind mit reichlich Flüssigkeit einzunehmen, oder man lässt die Tabletten in

Wasser, Tee oder Fruchtsaft zerfallen und trinkt reichlich Flüssigkeit nach.

Die Einnahme sollte möglichst unmittelbar vor oder während einer Mahlzeit erfolgen.

Dauer der Anwendung:

IROMIN darf ohne ärztlichen Rat bei Schmerzen nicht länger als 3 bis 4 Tage (max. 10 Tage)

und bei Fieber maximal 3 Tage eingenommen werden. Wenn Schmerzen oder Fieber während

dieser Zeit bestehen bleiben oder sich sogar verschlimmern, wenn neue Symptome auftreten

(z.B. Rötung, Schwellung) ist ein Arzt aufzusuchen, da dies Zeichen einer schwereren

Erkrankung sein können.

Wenn Sie eine größere Menge von IROMIN-Tabletten eingenommen haben, als Sie

sollten

Vergiftungen können insbesondere für ältere Personen und vor allem für kleine Kinder

gefährlich, unter Umständen sogar lebensbedrohlich, sein. Folgende Beschwerden können bei

Überdosierung auftreten: Übelkeit, Erbrechen, Schwindelgefühl, Verwirrtheit, Ohrensausen,

Hör-

Sehstörungen,

Kopfschmerzen.

schwerer

Vergiftung

kann

Fieber,

Beschleunigung der Atmung, Atemnot, Störungen des Säure-Basen-Haushaltes, schwerer

Unterzuckerung, Herz-Kreislaufversagen sowie zu Bewusstseinsstörungen bis hin zum Koma

kommen.

Gebrauchsinformation

Iromin-Tabletten

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128878_F_GI_14-10-27_Iromin

Bei Verdacht auf eine Überdosierung mit IROMIN Tabletten verständigen Sie unverzüglich

einen Arzt.

Weitere Informationen für Ihren Arzt enthält der entsprechende Abschnitt am Ende der

Gebrauchsinformation.

4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht

bei jedem auftreten müssen.

Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde

gelegt:

Sehr häufig: mehr als 1 von 10 Behandelten

Häufig: weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten

Gelegentlich: weniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1.000 Behandelten

Selten: weniger als 1 von 1.000, aber mehr als 1 von 10.000 Behandelten

Sehr selten: weniger als 1 von 10.000 Behandelten, einschließlich Einzelfälle

Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar

meisten

Folgenden

angeführten

Nebenwirkungen

sind

dosisabhängig

individuell unterschiedlich.

VERDAUUNGSTRAKT:

Häufig:

Magen-Darm-Beschwerden

Sodbrennen,

Übelkeit,

Erbrechen,

Durchfall,

Bauchschmerzen.

Selten: Offensichtliche (Bluterbrechen, Schwarzfärbung des Stuhls) oder unbemerkte Magen-

Darm-Blutungen, die in sehr seltenen Fällen eine Blutarmut (Anämie) wegen Eisenmangels

bewirken

können.

Diese

Nebenwirkung

umso

häufiger,

höher

Dosis

ist.

Gelegentlich:

Magen-Darm-Geschwüre,

unter

Umständen

Blutung

Durchbruch,

insbesondere bei älteren Patienten

Nicht bekannt: Verdauungsstörungen, Schmerzen im Magen-Darm-Bereich, Schmerzen im

Oberbauch

BLUT:

Häufigkeit

nicht

bekannt:

Blutungen

Verlängerung

Blutungszeit,

z.B.

Nasenbluten, Zahnfleischbluten oder Hautblutungen. Diese Wirkung kann über 4 bis 8 Tage

nach der Einnahme anhalten. Daraus kann ein Blutungsrisiko bei Operationen entstehen;

Blutarmut durch Blutverlust

Selten bis sehr selten: schwerwiegende Blutungen wie z.B. Gehirnblutungen insbesondere bei

Patienten mit nicht eingestelltem Bluthochdruck und/oder gleichzeitiger Behandlung mit

gerinnungshemmenden Mitteln, die in Einzelfällen lebensbedrohlich sein können.

Sehr selten: Blutbildveränderungen durch Knochenmarksschädigung

ÜBEREMPFINDLICHKEITSREAKTIONEN:

Gelegentlich: Überempfindlichkeitsreaktionen wie z.B. Nesselsucht, allergische, entzündliche

Reaktionen der Haut, Haut- und Schleimhautschwellungen, allergischer Schnupfen, Krämpfe

der Atemmuskulatur

Selten:

Überempfindlichkeitsreaktionen

Form

schweren

Hautreaktionen

Blasenbildung

Hautabschälung;

Hautblutungen,

entzündliche

Erkrankungen

Blutgefäße

Gebrauchsinformation

Iromin-Tabletten

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Nicht

bekannt:

Arzneimittelüberempfindlichkeit,

allergische

Schwellungen,

allergische

Reaktionen einhergehend mit Blutdruckabfall, Schwindel, Übelkeit und eventuell Atemnot

ersten

Anzeichen

einer

Überempfindlichkeitsreaktion

sollen

IROMIN-Tabletten

sofort abgesetzt und nicht mehr eingenommen werden.

HAUT UND UNTERHAUTZELLGEWEBE:

Siehe unter „Überempfindlichkeitsreaktionen“

NERVENSYSTEM:

Häufigkeit

nicht

bekannt:

Kopfschmerzen,

Schwindel,

Benommenheit,

Unruhe,

Desorientierung,

gestörtes

Hörvermögen,

Ohrensausen,

Sehstörungen

geistige

Verwirrung. Diese Nebenwirkungen können bereits Zeichen einer Überdosierung sein.

HERZ:

Nicht bekannt: herzbedingte Atemnot

NIERE UND HARNWEGE:

Sehr selten: Nierenfunktionsstörung, plötzliches Nierenversagen

STOFFWECHSEL- UND ERNÄHRUNGSSTÖRUNGEN:

Sehr selten: Blutzuckerabfall

LEBER UND GALLE:

Sehr selten: Leberfunktionsstörungen, Erhöhungen der Leberwerte wurden beobachtet.

Insbesondere bei Patienten mit Leberschäden in der Vorgeschichte und bei Rheumapatienten,

z.B.

Patienten

juveniler

Arthritis,

rheumatischem

Fieber

oder

Lupus

erythematodes, wurden plötzliche schwere Leberfunktionsstörungen beobachtet (siehe auch

„Warnhinweise und Vorsichtmaßnahmen“).

ALLGEMEINE ERKRANKUNGEN:

Selten: Überempfindlichkeitsreaktionen mit Atemnot, Blutdruckabfall, Schwellungen von

Haut und Schleimhaut (vor allem bei Asthma-Patienten) bis zum lebensbedrohlichen Schock

Sehr selten: schwere lebensbedrohliche Hirn- und Leberfunktionsstörungen (Reye-Syndrom)

siehe: „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“

Häufigkeit nicht bekannt: Schwellungen, Bluthochdruck und Herzmuskelschwäche wurde in

Zusammenhang mit nichtsteroidalen Entzündungshemmern berichtet.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies

gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie

können Nebenwirkungen auch direkt über das

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

1200 Wien

Österreich

Fax: +43 (0) 50 555 36207

Website: http://

www.basg.gv.at

anzeigen.

Indem

Nebenwirkungen

melden,

können

dazu

beitragen,

dass

mehr

Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5. WIE SIND IROMIN-TABLETTEN AUFZUBEWAHREN?

Nicht über 25°C lagern. Die Blister im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu

schützen.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Gebrauchsinformation

Iromin-Tabletten

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128878_F_GI_14-10-27_Iromin

dürfen

Arzneimittel

nach

Umkarton

nach

„Verwendbar

bis“

angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den

letzten Tag des angegebenen Monats.

6. INHALT DER PACKUNG UND WEITERE INFORMATIONEN

Was IROMIN-Tabletten enthalten

Der Wirkstoff ist: Carbasalat Calcium

1 Tablette enthält 500 mg Carbasalat-Calcium (entsprechend 390 mg Acetylsalicylsäure)

sonstigen

Bestandteile

sind:

Talcum,

Siliconöl,

Aluminiumhydroxidgel,

Lactose,

Crospovidon, Aluminiumstearat, hochdisperses Siliciumdioxid

Wie IROMIN-Tabletten aussehen und Inhalt der Packung

IROMIN-Tabletten sind weiße, zylindrische Tabletten mit Kreuzbruchrille. Die Tablette kann

in gleiche Hälften geteilt werden.

Packungsgrößen: 30 Tabletten

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Dr. A. & L. Schmidgall GmbH & Co KG

Wolfganggasse 45-47, A-1121 Wien

Tel: 01/811 58, Fax: 01/811 58 7, e-mail: office@schmidgall.at

Z.Nr.: 6200

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Oktober 2014

…………………………………………………………………………………………………

Folgende Informationen sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt:

BEHANDLUNG IM NOTFALL:

- Sofortige Einweisung in ein Krankenhaus

- Magenspülung, Verabreichung von Aktivkohle, Kontrolle des Säure-Basen-Haushaltes

- forcierte alkalische Diurese (pH-Sollwert des Harns zwischen 7,5 und 8) bei Plasma-

Salicylatkonzentration höher als 500 mg/l (3,6 mmol/l) bei Erwachsenen bzw. höher als 300

mg/l (2,2 mmol/l) bei Kindern.

- Hämodialyse bei schwerer Vergiftung

- Überwachung der Serumelektrolyte

- Ausgleich des Flüssigkeitsverlustes

- Symptomatische Therapie

7-12-2018

Magnesium citrate malate as a source of magnesium added for nutritional purposes to food supplements

Magnesium citrate malate as a source of magnesium added for nutritional purposes to food supplements

Published on: Thu, 06 Dec 2018 The present scientific opinion deals with the assessment of the bioavailability of magnesium, from the proposed nutrient source, magnesium citrate malate (MgCM), when added for nutritional purposes to food supplements. MgCM is a mixed salt consisting of magnesium cations and citrate and malate anions, and with a magnesium content of 12–15%. MgCM is proposed to be used in food supplements that are intended to provide up to 300–540 mg/day magnesium. The data provided demonst...

Europe - EFSA - European Food Safety Authority Publications

29-8-2018

Modification of the existing maximum residue levels for prohexadione in various oilseeds

Modification of the existing maximum residue levels for prohexadione in various oilseeds

Published on: Mon, 27 Aug 2018 00:00:00 +0200 In accordance with Article 6 of Regulation (EC) No 396/2005, the applicant BASF SE submitted a request to the competent national authority in France to modify the existing maximum residue levels (MRL) for the active substance prohexadione in linseeds, poppy seeds, sunflower seeds, rape seeds, mustard seeds and gold of pleasure seeds. The data submitted in support of the request were found to be sufficient to derive MRL proposals for all oilseeds under consid...

Europe - EFSA - European Food Safety Authority Publications

19-12-2008

Consultation responses on the future reimbursement status of dihydropyridine calcium antagonists (C08CA)

Consultation responses on the future reimbursement status of dihydropyridine calcium antagonists (C08CA)

The Danish Medicines Agency's assessment of the future reimbursement status of the dihydropyridine calcium antagonists (C08CA) were submitted for consultation with 11 November 2008 as the consultation deadline.

Danish Medicines Agency

29-10-2008

Reassessment of reimbursement status for medicinal products in ATC group C08CA

Reassessment of reimbursement status for medicinal products in ATC group C08CA

The Danish Medicines Agency has assessed the question of the future reimbursement status for medicinal products in ATC group C08CA (dihydropyridine calcium channel blockers) which are used for the treatment of cardiovascular diseases.

Danish Medicines Agency

8-9-2008

Reassessment of reimbursement status of medicinal products for cardiovascular diseases – additional recommendation from the Reimbursement Committee

Reassessment of reimbursement status of medicinal products for cardiovascular diseases – additional recommendation from the Reimbursement Committee

The Danish Medicines Agency has asked the Reimbursement Committee to reassess the reimbursement status of medicinal products authorised for marketing in Denmark in the ATC groups C02 (antihypertensives), C03 (diuretics), C07 (beta blocking agents), C08 (calcium channel blockers) and C09 (ACE inhibitors, angiotensin II antagonists and renin inhibitors).

Danish Medicines Agency

14-2-2008

Reassessment of reimbursement status for medicinal products for the treatment of cardiovascular diseases

Reassessment of reimbursement status for medicinal products for the treatment of cardiovascular diseases

Following a request from the Danish Medicines Agency, the Reimbursement Committee has reassessed the reimbursement status for medicinal products authorised for marketing in Denmark in ATC groups C02 (antihypertensives), C03 (diuretics), C07 (beta blocking agents), C08 (calcium channel blockers) and C09 (ACE inhibitors, angiotensin II antagonists and renin inhibitors).

Danish Medicines Agency

23-10-2018

Calciumacetat-Nefro® 500 mg/700 mg

Rote - Liste

4-6-2018

Calcium D3-ratiopharm® forte

Rote - Liste