Irenat - Tropfen

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Irenat - Tropfen
  • Einheiten im Paket:
  • 20 ml, Laufzeit: 60 Monate
  • Verschreibungstyp:
  • Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Irenat - Tropfen
    Österreich
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiebereich:
  • Perchlorates
  • Produktbesonderheiten:
  • Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AGES
  • Zulassungsnummer:
  • 10510
  • Berechtigungsdatum:
  • 21-01-1959
  • Letzte Änderung:
  • 08-03-2018

Packungsbeilage

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR ANWENDER

Irenat - Tropfen

Wirkstoff: Natriumperchlorat

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses 

Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter. 

Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt 

auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnit 

Was in diese Packungsbeilage steht:

Was sind Irenat - Tropfen und wofür werden sie angewendet?

Was sollten Sie vor der Einnahme von Irenat - Tropfen beachten?

Wie sind Irenat - Tropfen einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie sind Irenat - Tropfen aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1. WAS SIND IRENAT - TROPFEN UND WOFÜR WERDEN SIE ANGEWENDET?

Irenat - Tropfen enthalten Natriumperchlorat, einen Wirkstoff aus der Gruppe der Thyreostatika 

(Mittel, die die Schilddrüsenfunktion hemmen).

Natriumperchlorat blockiert den Jodaufnahme-Mechanismus der Schilddrüse indem es mit Jod um den 

Transport in die Schilddrüse konkurriert (kompetitive Hemmung). Das in der Schilddrüse befindliche 

freie Jodid wird verdrängt. Auch die Wiederverwertung des beim Abbau der Schilddrüsenhormone 

freiwerdenden Jodids wird verhindert, seine Ausscheidung wird hingegen beschleunigt. 

Natriumperchlorat führt daher insgesamt zu einer Jodverarmung. 

Ebenso kann die Aufnahme von abgespaltenem Jodid bei Gabe von jodhaltigen 

Röntgenkontrastmitteln (Kontrastmittel dienen zur verbesserten Darstellung von Organen, Strukturen 

und Funktionen des Körpers und werden bei verschiedenen radiologischen Untersuchungen 

eingesetzt) durch Natriumperchlorat kompetitiv gehemmt werden. Das gleiche gilt für die 

Technetium-Pertechnetat-Aufnahme. 

Natriumperchlorat soll durch die Blockade der Schilddrüse bei Verabreichung jodhaltiger 

Kontrastmittel oder schilddrüsengängiger Radiopharmaka ( 123 I,  131 I,  99m Tc) die Strahlenbelastung der 

Schilddrüse gering halten um eine mögliche Schädigung oder Fehlfunktion der Schilddrüse zu 

verhindern (Radiopharmaka sind radioaktive oder radioaktiv markierte Substanzen, die in der 

Nuklearmedizin zur Diagnostik bestimmter Erkrankungen verwendet werden).

Anwendungsgebiete:

Zur Behandlung der jodinduzierten (durch Zufuhr von Jod verursachten) Schilddrüsenüberfunktion.

Zur Behandlung der Amiodaron-induzierten (durch ein Arzneimittel zur Behandlung von 

Herzrhythmusstörungen verursachten) Schilddrüsenüberfunktion.

Zur Blockade der Schilddrüse bei szintigraphischen (nuklearmedizinischen) Untersuchungen anderer 

Organe mit radioaktiv markiertem Jod bzw. Technetium, oder bei Immunszintigraphien zur 

Tumorsuche mit Radiojod-markierten Antikörpern. 

Zur Blockade der Schilddrüse bei Verabreichung von jodhaltigen Röntgenkontrastmitteln.

Zum Nachweis von Jodverwertungsstörungen (Perchlorat-Discharge-Test).

2. WAS SOLLTEN SIE VOR DER EINNAHME VON IRENAT - TROPFEN BEACHTEN?

Irenat - Tropfen dürfen nicht eingenommen werden,

wenn Sie allergisch gegen Natriumperchlorat oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen 

Bestandteile dieses Arzneimittels sind;

bei Schilddrüsenvergrößerungen mit Knoten im Rahmen der Basedowschen Krankheit 

(basedowifizierte Knotenstrumen)

bei Tauchkropf (hinter dem Brustbein bzw. den Schlüsselbeinen befindlicher Kropf) (Struma 

retrosternalis);

bei bereits zuvor unter Natriumperchlorat-Gabe aufgetretenen Blutbildveränderungen 

(insbesondere einer Agranulozytose)

während der Plummerung (hochdosierten Jodidvorbehandlung) zur 

Schilddrüsenoperationsvorbereitung.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Während einer Behandlung mit Thyreostatika sind regelmäßige und wiederholte Kontrollen der 

Schilddrüsenfunktion notwendig, um die Dosierung der Irenat - Tropfen an die aktuelle 

Stoffwechsellage anzupassen und Überbehandlungen zu vermeiden, die zu einem 

Schilddrüsenwachstum und einer Schilddrüsenunterfunktion-Symptomatik führen könnte.

Außerdem sind bei Langzeitanwendung von Natriumperchlorat regelmäßige Blutbildkontrollen  

erforderlich. 

Vor Anfertigung einer Schilddrüsenszintigraphie oder Radionuklidaufnahmemessung sollten 

Irenat - Tropfen mindestens 3 Tage abgesetzt werden.

Einnahme von Irenat - Tropfen zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen /  anwenden, 

kürzlich andere Arzneimittel eingenommen / angewendet haben oder beabsichtigen, andere 

Arzneimittel einzunehmen/ anzuwenden.

Die Aufnahme von radioaktivem Jodids bzw.  99m Tc-Pertechnetat wird dosisabhängig durch 

Natriumperchlorat gehemmt. 

Die Wirkung von Irenat - Tropfen kann durch die gleichzeitige Einnahme von anderen 

Arzneimitteln zur Behandlung der Schilddrüsenüberfunktion (wie Propylthiouracil, Thiamazol 

oder Carbimazol) verstärkt werden.

Eine gleichzeitige Thiamazolgabe verursacht einen positiven Perchlorat-Discharge-Test (auch 

bei Patienten mit einer Schilddrüsenüberfunktion und Gesunden).

Eine gleichzeitige Jodgabe (z.B. jodhaltige Arzneimittel oder Röntgenkontrastmittel, 

perioperative Plummerung) vermindert die Wirkung von Irenat - Tropfen.

Einnahme von Irenat - Tropfen zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Da Irenat - Tropfen schlecht verträglich für den Magen-Darm-Trakt sind, sollte die Einnahme 

möglichst nach dem Essen und mit reichlich Wasser erfolgen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, 

schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat.

Über die Anwendung von Irenat in der Schwangerschaft entscheidet der Arzt. 

Wenn während der Stillperiode eine Irenat-Behandlung notwendig ist, sollte vorher abgestillt werden.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Irenat - Tropfen haben keinen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen 

von Maschinen.

3. WIE SIND IRENAT - TROPFEN EINZUNEHMEN?

Nehmen Sie Irenat - Tropfen immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem 

Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind. 

Therapie der jodinduzierten Schilddrüsenüberfunktion bei Erwachsenen

Anfangsdosis: 3 – 5mal täglich 21 Tropfen (entsprechend 900-1500 mg Natriumperchlorat), bis zur 

Normalisierung des Grundumsatzes.

Erhaltungsdosis: 1mal 7 bis 2mal 14 Tropfen (entsprechend 100–400 mg Natriumperchlorat) täglich. 

Zur Vorbehandlung bei szintigraphischen Untersuchungen, die nicht die Schilddrüse selbst betreffen 

zur Senkung der Strahlenbelastung der Schilddrüse und zur Blockierung der Radionuklidaufnahme in 

bestimmte Kompartimente:  

28 Tropfen (entsprechend 400 mg Natriumperchlorat) Irenat (oral) ½ bis 1 Stunde vor der Injektion 

des Nuklids; Kinder von 2-12 Jahren 14 Tropfen (entsprechend 200 mg Natriumperchlorat), Kinder 

unter 2 Jahren 7 Tropfen (entsprechend 100 mg Natriumperchlorat).

Verabreichung von jodhaltigen Röntgenkontrastmitteln: 

je 40 Tropfen (entsprechend ca. 600 mg Natriumperchlorat) 2 - 4 Stunden vor und nach 

Kontrastmittelgabe; anschließend 3mal täglich 21 Tropfen (entsprechend 300 mg Natriumperchlorat) 

für 7 – 14 Tage. Kontrolle der Schilddrüsenfunktion nach 4 Wochen. 

Perchlorat-Discharge-Test (Nachweis von Jodverwertungsstörungen): 

nach Gabe der Radiojod-Tracer-Dosis einmalig 40-70 Tropfen (entsprechend ca. 600-1000 mg 

Natriumperchlorat), bei Kindern 300-600 mg/m² Körperoberfläche.

Art der Anwendung

Da Irenat - Tropfen schlecht verträglich für den Magen-Darm-Trakt sind, sollte die Einnahme 

möglichst nach dem Essen und mit reichlich Wasser erfolgen. Wegen der kurzen Wirkdauer sollten 

Irenat - Tropfen auf mehrere Einzeldosen über den Tag verteilt eingenommen werden.

Dauer der Anwendung

Die Dauer der Anwendung ist abhängig von der Art der Anwendung und richtet sich nach dem 

klinischen Bild und den therapiebegleitenden Funktionstests. 

Schilddrüsenüberfunktion: die Behandlung sollte über einen längeren Zeitraum und ohne Unter-

brechung durchgeführt werden, um Rückfälle zu vermeiden.

Szintigraphische Untersuchungen: einmalige Gabe unmittelbar vor der Untersuchung; gegebenenfalls 

muss die Behandlung mit Irenat auch nach der Untersuchung in Abhängigkeit von der Schilddrüsen-

funktion noch einige Tage weitergeführt werden. 

Röntgenkontrastmitteluntersuchung: einmalige Anwendung vor und nach Kontrastmittelgabe sowie 

bis zu 14 Tage nach der Untersuchung.

Perchlorat-Discharge-Test: Dauer der Anwendung auf einmalige Gaben beschränkt.

Wenn Sie eine größere Menge von Irenat - Tropfen eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie versehentlich zuviel eingenommen haben, kontaktieren Sie bitte unverzüglich einen Arzt.

Die unverdünnte Einnahme der Irenat - Tropfen kann eine starke lokale Reizwirkung ausüben mit 

Symptomen wie Erbrechen, Leibschmerzen, Durchfall.

Akute tödliche Vergiftungen mit Perchloraten sind nicht bekannt. Natriumperchlorat wird in Mengen 

bis zu mehreren Gramm vertragen.

Wenn Sie die Einnahme von Irenat - Tropfen vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Irenat - Tropfen abbrechen

Bei der Behandlung der Schilddrüsenüberfunktion sollte die Einnahme über einen längeren Zeitraum 

und ohne Unterbrechung erfolgen, um Rückfälle zu vermeiden.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt 

oder Apotheker.

4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem 

auftreten müssen.

Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeiten zugrunde gelegt:

Sehr häufig: betrifft mehr als 1 Behandelten von 10 

Häufig: betrifft 1 bis 10 Behandelte von 100

Gelegentlich: betrifft 1 bis 10 Behandelte von 1.000

Selten: betrifft 1 bis 10 Behandelte von 10.000

Sehr selten: betrifft weniger als 1 Behandelten von 10.000 

Das Auftreten von Nebenwirkungen ist dosisabhängig.

Erkrankungen des Blutes und des Lymphystems:

Häufig:  Verringerung der Zahl der weißen Blutkörperchen, Schwellung der Lymphknoten

Gelegentlich:  Eosinophilie (Erhöhung der Zahl eosinophiler Granulozyten), Agranulozytose (starke 

Verminderung der Zahl einer bestimmten Art von weißen Blutkörperchen) die sich gewöhnlich nach 

Absetzen von Irenat-Tropfen rasch und folgenlos zurückbildet.

Selten:  Blutarmut, Störung der Blutbildung

Sehr selten:  Agranulozytose mit tödlichem Ausgang, Mangel an Blutplättchen oder Blutarmut mit 

fatalem Ausgang, Eiweiß im Harn

Erkrankungen des Nervensystems:

Gelegentlich:  leichte Muskelkrämpfe, Brennen in den Füßen, Schwere im Kopf

Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts:

Häufig:  Übelkeit, Erbrechen, Mundtrockenheit, Reizungen des Rachens 

Gelegentlich:  Durchfall (infolge unverdünnter Einnahme oder Überdosierung)

Sehr selten:  Durchbruch eines Zwölffingerdarmgeschwürs

Leber- und Gallenerkrankungen

Gelegentlich:  Gelbsucht

Sehr selten:  Leberschädigung mit plötzlichem Leberversagen

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes:

Häufig:  flüchtiger Hautausschlag, Purpura (punktförmige oder kleinfleckige Blutungen in der Haut)

Gelegentlich:  Juckreiz

Sehr selten:  Akne, Haarausfall, Hautausschläge am ganzen Körper, Urtikaria (Nesselsucht), Erythema 

nodosum (akute Hautentzündung mit Fieberschüben) 

Erkrankungen der Nieren und Harnwege:

Sehr selten:  nephrotisches Syndrom, mit teilweiser oder vollständiger Rückbildung

Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort:

Häufig:  fieberhafte Gelenkschmerzen, Arzneimittelfieber, Schilddrüsenunterfunktion

Selten:  allergische Reaktionen

Zumeist wurden die sehr seltenen Veränderungen während einer laufenden Perchlorat-Medikation 

beobachtet. 

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.   Dies gilt auch 

für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. 

Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen 

Traisengasse 5

1200 WIEN, ÖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website:  http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die 

Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5. WIE SIND IRENAT - TROPFEN AUFZUBEWAHREN?

In der Originalpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen. 

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Etikett und dem Umkarton nach „verwendbar bis“ 

angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag 

des Monats.

Nach Anbruch ist die Flasche wieder gut zu verschließen und nicht länger als 12 Wochen zu 

verwenden.

6. INHALT DER PACKUNG UND WEITERE INFORMATIONEN

Was Irenat - Tropfen enthalten

Der Wirkstoff ist Natriumperchlorat.  1 ml Lösung (ca. 21 Tropfen) enthält 300 mg 

Natriumperchlorat.

Die sonstigen Bestandteile sind: 

Ammoniumchlorid, Magnesiumchlorid, Calciumchlorid, gereinigtes Wasser.

Wie Irenat - Tropfen aussehen und Inhalt der Packung

Farblose, geruchlose, klare Lösung.

Inhalt: 20 ml

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Zulassungsinhaber: 

SIGMAPHARM Arzneimittel GmbH

Leystraße 129 

1200 Wien

Hersteller:

MoNo chem-pharm Produkte GmbH 

Leystraße 129,

1200 Wien

Zulassungsnummer

10.510

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Juni 2014

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Die folgenden Informationen sind nur für Ärzte bzw. medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Überdosierung:

Die unverdünnte Einnahme der Irenat-Tropfen kann eine starke lokale Reizwirkung ausüben mit 

Symptomen wie Erbrechen, Leibschmerzen und Durchfall. Dies kann durch die Einnahme zu den 

Mahlzeiten vermieden werden.

Akute tödliche Vergiftungen mit Perchloraten sind nicht bekannt. Natriumperchlorat wird in Mengen 

bis zu mehreren Gramm vertragen. Über den Wert detoxifizierender Maßnahmen, wie Magenspülung, 

forcierte Diurese u.a. liegen keine Erkenntnisse vor. 

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29-5-2018

Informationsbrief zu Haldol® (Tabletten, Tropfen zum Einnehmen, Injektionslösung) und Haldol Decanoat Depot®: Ergänzung zum Rote-Hand-Brief der Janssen-Cilag GmbH vom 21. Dezember 2017

Informationsbrief zu Haldol® (Tabletten, Tropfen zum Einnehmen, Injektionslösung) und Haldol Decanoat Depot®: Ergänzung zum Rote-Hand-Brief der Janssen-Cilag GmbH vom 21. Dezember 2017

Aufgrund von Nachfragen zum kürzlich versendeten Rote-Hand-Brief zu haloperidolhaltigen Arzneimitteln möchte die Firma Janssen-Cilag GmbH (Haldol®-Janssen) die am häufigsten angesprochenen Aspekte klarstellen.

Deutschland - BfArM - Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

25-5-2018

Orphan designation:  Treprostinil sodium,  for the: Treatment of chronic thromboembolic pulmonary hypertension

Orphan designation: Treprostinil sodium, for the: Treatment of chronic thromboembolic pulmonary hypertension

On 8 February 2013, orphan designation (EU/3/13/1103) was granted by the European Commission to SciPharm S.a.r.L, Luxembourg, for treprostinil sodium for the treatment of chronic thromboembolic pulmonary hypertension.

Europe - EMA - European Medicines Agency

19-6-2018

Xyrem (UCB Pharma S.A.)

Xyrem (UCB Pharma S.A.)

Xyrem (Active substance: Sodium oxybate) - Centralised - Transfer Marketing Authorisation Holder - Commission Decision (2018)3912 of Tue, 19 Jun 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/593/T/74

Europe -DG Health and Food Safety

1-6-2018

Valproate

Valproate

Valproate (Active substance: medicinal products containing substances related to valproate (sodium valproate, valproic acid, valproate semisodium, valpromide, valproate magnesium)) - Community Referrals - Art 31 - Commission Decision (2018)3623 of Fri, 01 Jun 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/A-31/1454

Europe -DG Health and Food Safety

30-5-2018

Tilidin AbZ Tropfen

Rote - Liste

28-3-2018

EU/3/17/1876 (FGK Representative Service GmbH)

EU/3/17/1876 (FGK Representative Service GmbH)

EU/3/17/1876 (Active substance: Sodium (1R,3R,4R,5S)-3-({2-N-acetylamino-2-deoxy-3-O-[(1S)-1-carboxylato-2-cyclohexylethyl]-beta-D-galactopyranosyl}oxy)-4-({6-deoxy-alpha-L-galactopyranosyl}oxy)-5-ethyl-cyclohexan-1-yl-(38-oxo-2,5,8,11,14,17,20,23,26,29,32,35-dodecaoxa-39-azahentetracontan-41-yl)carboxamide) - Transfer of orphan designation - Commission Decision (2018)2011 of Wed, 28 Mar 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMA/OD/010/17/T/01

Europe -DG Health and Food Safety

21-3-2018

EU/3/16/1711 (Akcea Therapeutics UK Ltd)

EU/3/16/1711 (Akcea Therapeutics UK Ltd)

EU/3/16/1711 (Active substance: Volanesorsen sodium) - Transfer of orphan designation - Commission Decision (2018)1822 of Wed, 21 Mar 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMA/OD/082/16/T/01

Europe -DG Health and Food Safety