InfluASS - Tabletten

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • InfluASS - Tabletten
  • Einheiten im Paket:
  • 10 Stück, Laufzeit: 36 Monate,30 Stück, Laufzeit: 36 Monate
  • Verschreibungstyp:
  • Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • InfluASS - Tabletten
    Österreich
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiebereich:
  • Anilides
  • Produktbesonderheiten:
  • Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AGES
  • Zulassungsnummer:
  • 1-23796
  • Berechtigungsdatum:
  • 29-09-2000
  • Letzte Änderung:
  • 01-12-2018

Packungsbeilage: zusammensetzung, kinische angaben, nebenwirkungen, wechselwirkungen, dosierung, schwangerschaft, stillzeit

Gebrauchsinformation: Information für den Anwender / die

Anwenderin

InfluASS®-Tabletten

Wirkstoffe: Acetylsalicylsäure (ASS), Paracetamol, Coffein

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, denn sie enthält wichtige

Informationen für Sie.

Dieses Arzneimittel ist ohne Verschreibung erhältlich. Um einen bestmöglichen Behandlungserfolg zu

erzielen, müssen InfluASS®-Tabletten jedoch vorschriftsgemäß angewendet werden.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.

Wenn sich Ihre Beschwerden verschlimmern oder nach 3-4 Tagen keine Besserung eintritt, müssen

Sie auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen.

Wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie

Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind, informieren

Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker. Siehe Abschnitt 4.

Diese Packungsbeilage beinhaltet:

1. Was sind InfluASS®-Tabletten und wofür werden sie angewendet?

2. Was müssen Sie vor der Einnahme von InfluASS®-Tabletten beachten?

3. Wie sind InfluASS®-Tabletten einzunehmen?

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

5. Wie sind InfluASS®-Tabletten aufzubewahren?

6. Weitere Informationen

1.

WAS SIND InfluASS®-Tabletten UND WOFÜR WERDEN SIE ANGEWENDET?

Die Wirkstoffe Acetylsalicylsäure (ASS) und Paracetamol in InfluASS® - Tabletten haben eine rasch

einsetzende schmerzstillende, fiebersenkende und entzündungshemmende Wirkung.

ebenfalls

enthaltene

Coffein

soll

Abgeschlagenheit

Müdigkeit,

häufige

Begleiterscheinungen von Erkältungskrankheiten, mildern.

InfluASS®-Tabletten eignen sich zur Behandlung von

Fieber- und Schmerzzuständen bei Erkältungskrankheiten bzw. grippalen Infekten sowie akuten

leichten bis mäßig starken Schmerzen bei Erwachsenen und Jugendlichen ab dem vollendeten 12.

Lebensjahr.

2.

WAS MÜSSEN SIE VOR DER EINNAHME VON InfluASS®-Tabletten BEACHTEN?

InfluASS®-Tabletten dürfen nicht eingenommen werden

wenn

überempfindlich

(allergisch)

gegen

Wirkstoffe

Acetylsalicylsäure

(ASS),

Paracetamol

Coffein

oder

Salicylate

sowie

einen

sonstigen

Bestandteile

von

InfluASS®-Tabletten sind

Personen,

nach

Anwendung

Salicylaten

oder

anderen

entzündungshemmenden

Schmerzmitteln

(nicht-steroidalen

Anti-Rheumatika

[NSAR])

Symptome

Asthma,

Fließschnupfen,

plötzlich

auftretende

Schwellungen

v.a.

Gesichtsbereich, bei Beteiligung von Nase, Kehlkopf und Zunge unter Umständen mit

Atemnot und Schluckbeschwerden oder Nesselausschlag (juckende rote Flecken auf der

Haut) entwickelten

bei bestehenden Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwüren

bei erhöhter Blutungsneigung bzw. Blutgerinnungsstörungen

starken

Blutungen

oder

Blutungsrisiko

(z.B.

Rahmen

Operationen,

siehe

Abschnitt

„Besondere

Vorsicht

Einnahme

InfluASS®-Tabletten

erforderlich“)

bei Bluthochdruck

schweren

Herzrhythmusstörungen,

Erkrankung

Herzkranzgefäße,

Herzmuskelschwäche

bei schwerer Leberfunktionsstörung

bei übermäßigem bzw. chronischem Alkoholgenuss

bei schwerer Nierenfunktionsstörung

bei Behandlung mit Methotrexat (Arzneimittel mit hemmender Wirkung auf das

Immunsystem oder gegen Krebs) mit einer Dosierung von 15 mg pro Woche oder mehr

bei Glukose-6-phosphat-Dehydrogenasemangel (seltene, erbliche Stoffwechselerkrankung;

siehe dieser Abschnitt unter „Besondere Vorsicht bei der Einnahme von InfluASS®-

Tabletten ist erforderlich“)

von Schwangeren im letzten Schwangerschaftsdrittel (siehe dieser Abschnitt unter

„Schwangerschaft und Stillzeit“)

von Kindern oder Jugendlichen mit Windpocken oder Grippe (Influenza) wegen des Risikos

der Entwicklung des sogenannten „Reye-Syndroms“ durch die in InfluASS®-Tabletten

enthaltene ASS – einer sehr seltenen, aber unter Umständen lebensbedrohlichen Krankheit

(siehe auch dieser Abschnitt unter „Besondere Vorsicht bei der Einnahme von InfluASS®-

Tabletten ist erforderlich“)

von Kindern unter 12 Jahren

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von InfluASS®-Tabletten ist erforderlich bei

chronischen oder wiederkehrenden Magen- oder Zwölffingerdarmbeschwerden

Geschwür,

Blutung

oder

Durchbruch

eines

Geschwürs

Magen-Darmtrakt

Vorgeschichte

Bronchialasthma,

allergischem

Schnupfen

chronischer

Nasenschleimhautschwellung

(Nasenpolypen)

Überempfindlichkeit gegen entzündungshemmende Schmerz- und Rheumamittel (NSAR)

gleichzeitiger Anwendung von gerinnungshemmenden Arzneimitteln (z.B. Cumarinderivate,

Heparin),

Mittel

Vorbeugung

Blutgerinnselbildung,

oder

Arzneimittel,

Blutgerinnsel auflösen

eingeschränkter Leberfunktion

eingeschränkter Nierenfunktion

Patienten mit Flüssigkeitsmangel

niedrigem Blutdruck

Schilddrüsenüberfunktion

Zuckerkrankheit

Neigung zu bestimmen Nierensteinen (Oxalatsteine)

Gilbert-Meulengracht-Syndrom (seltene, erbliche Stoffwechselerkrankung)

InfluASS®-Tabletten sollen in all diesen Fällen nur unter ärztlicher Kontrolle angewendet werden.

Wenden Sie sich daher bitte an Ihren Arzt, wenn einer der genannten Punkte auf Sie zutrifft oder in

der Vergangenheit zugetroffen hat.

Bei Fortbestand der Beschwerden oder wenn der erwartete Erfolg durch die Anwendung nicht eintritt,

ist ehestens (spätestens nach 3-4 Tagen) ärztliche Beratung erforderlich.

Achten auf Anzeichen einer Erkrankung im Magen-Darmtrakt:

Während

Behandlung

können

jederzeit

Blutungen

und/oder

Geschwüre/Durchbruch

Geschwüren

Magen-Darmbereich

auftreten

auch

ohne

vorherige

Warnsymptome

oder

entsprechende Magen-Darmerkrankungen in der Vorgeschichte. Bei älteren Personen, Personen mit

niedrigem Körpergewicht und bei Patienten, die mit blutgerinnungshemmenden Arzneimitteln oder

Arzneimitteln, die die Blutgerinnselbildung hemmen, behandelt werden, besteht ein erhöhtes Risiko

(siehe dieser Abschnitt unter „Bei Einnahme von InfluASS®-Tabletten mit anderen Arzneimitteln“).

Falls Sie Anzeichen einer Nebenwirkung im Magen-Darm-Trakt bemerken (z.B. Bluterbrechen,

kaffeesatzartiges Erbrechen, Magenschmerzen, Bauchschmerzen, teerähnlicher Stuhl), setzen Sie bitte

InfluASS®-Tabletten sofort ab und fragen Sie unverzüglich einen Arzt um Rat.

Blutungsrisiko bei Operationen:

Da die in InfluASS®-Tabletten enthaltene ASS bereits in sehr niedrigen Dosierungen und mehrere

Tage lang anhaltend die Blutgerinnselbildung hemmt, kann die Blutgerinnung beeinträchtigt sein.

Vor einer Operation - selbst bei geringfügigen chirurgischen Eingriffen

(z.B. eine Zahnextraktion) – informieren Sie daher bitte den behandelnden Arzt über die Einnahme

von InfluASS®-Tabletten.

Stoffwechselerkrankungen:

in bestimmten Fällen von schwerem Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Mangel (seltene, erbliche

Stoffwechselerkrankung) können höhere Dosen von ASS eine Blutarmut durch den Zerfall von roten

Blutkörperchen auslösen.

Nicht bestimmungsgemäßer Gebrauch von Schmerzmitteln

längerer

Anwendung

Schmerzmitteln

allem

hoher

Dosierung

–können

Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erhöhte Dosen dieser Arzneimittel behandelt werden dürfen.

Falls Sie meinen, dass dies bei Ihnen der Fall ist, lassen Sie sich bitte von Ihrem Arzt beraten.

Gewöhnungseffekte:

Ein plötzliches Absetzen von Schmerzmitteln nach langfristiger Anwendung hoher Dosen kann

Entzugserscheinungen auslösen (z.B. Kopfschmerzen, Müdigkeit, Nervosität), die typischerweise

innerhalb weniger Tage verschwinden. Eine erneute Einnahme von Schmerzmitteln darf nur nach

entsprechender Anordnung des Arztes und nach Abklingen der Entzugserscheinungen erfolgen.

Unverträglichkeit / Asthma nach Einnahme von Schmerzmittel:

Patienten,

Asthma,

Heuschnupfen,

Nasenschleimhautschwellungen

(Nasenpolypen)

oder

chronischen Atemwegsinfektionen (besonders gekoppelt mit heuschnupfenartigen Erscheinungen)

leiden, und Patienten mit Überempfindlichkeit gegen Schmerz- und Rheumamittel aller Art sind bei

Anwendung dieses Arzneimittels durch Asthmaanfälle gefährdet (so genannte Analgetika-Intoleranz /

Analgetika-Asthma).

Falls dies auf Sie zutrifft, fragen Sie vor der Anwendung Ihren Arzt. Das

Gleiche

gilt

für

Patienten,

auch

andere

Stoffe

allergisch

reagieren,

Hautreaktionen, Juckreiz oder Nesselfieber.

Schmerzbehandlung bei weiterbestehender Grunderkrankung:

InfluASS®-Tabletten dürfen bei Schmerzen nicht länger als 3-4 Tage ohne ärztliche Anordnung

eingenommen werden. Wenn Schmerzen oder Fieber während dieser Zeit bestehen bleiben oder sich

sogar verschlimmern, wenn neue Symptome auftreten (z.B. eine Rötung bzw. Schwellung, oder eine

Verschlechterung des Allgemeinbefindens), ist unverzüglich ein Arzt aufzusuchen, da dies Zeichen

einer schweren Erkrankung sein kann.

Nierenschädigung infolge Schmerzmitteleinnahme (sogenannte „Analgetikanephropathie“):

Der gewohnheitsmäßige Gebrauch von Schmerzmitteln, speziell bei gleichzeitiger Anwendung von

unterschiedlichen schmerzhemmenden Wirkstoffen, kann zu Nierenschäden führen, die mit dem

Risiko eines Nierenversagens einhergehen.

Harnsäure:

ASS kann die Ausscheidung von Harnsäure verringern und bei empfänglichen Patienten einen

Gichtanfall auslösen.

Fieberbehandlung bei Kindern und Jugendlichen mit Grippe oder Windpocken:

Bei Kindern und Jugendlichen mit fieberhaften Erkrankungen darf ASS ausschließlich nach ärztlicher

Anweisung –

nur,

wenn

andere

Maßnahmen

keine

Wirkung

zeigen –

angewendet

werden.

Besonders bei jungen Patienten besteht das Risiko für die Entwicklung des sehr seltenen, jedoch

lebensbedrohlichen Reye-Syndroms, das unbedingt sofortiger ärztlicher Intensivbehandlung bedarf. Es

kamen allerdings auch Fälle bei Erwachsenen vor. Das Reye-Syndrom ist charakterisiert durch eine

Erkrankung des Gehirns und Leberversagen, es tritt typischerweise nach dem Abklingen der ersten

Anzeichen

einer

fieberhaften

Erkrankung

(insbesondere

Windpocken

grippeähnlichen

Erkrankungen) auf. Auch nach einer Impfung gegen Windpocken soll 6 Wochen lang kein ASS-

hältiges Arzneimittel angewendet werden. Alarmsignale sind langanhaltendes, heftiges Erbrechen,

Kopfschmerzen

Bewusstseinstrübung.

Wenden

sich

sofort

einen

Arzt,

wenn

diese

Symptome auftreten.

Fix kombinierte Arzneimittel:

Um die Gefahr einer Überdosierung zu vermeiden, sollte der mögliche Gehalt an ASS und/oder

Paracetamol (sowie Coffein) in anderen verwendeten Arzneimitteln (bzw. Genussmitteln) beachtet

werden.

Laborkontrollen:

nach

Dauer

Behandlung

sind

Kontrollen

(z.B.

Leberfunktion,

Nierenfunktion,

Blutbild,

Blutgerinnung) angezeigt. Beachten Sie daher entsprechende Empfehlungen bzw. Anordnungen Ihres

Arztes.

Hinweis:

Schwindel und Ohrenklingen können, insbesondere bei Kindern und älteren Patienten, Beschwerden

einer

Überdosierung

sein

(siehe

auch

Abschnitt

unter

„Wenn

eine

größere

Menge

InfluASS®-Tabletten eingenommen haben, als Sie sollten). In diesen Fällen benachrichtigen Sie bitte

Ihren Arzt.

Bei Einnahme von InfluASS®-Tabletten mit anderen Arzneimitteln

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden

bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht

verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Werden InfluASS®-Tabletten gleichzeitig mit anderen Arzneimitteln angewendet, so können sie sich

in ihrer Wirkung gegenseitig beeinflussen.

Acetylsalicylsäure (ASS):

Kombination von ASS mit:

Mögliche Reaktionen:

Entzündungshemmende Schmerz-

und Rheumamittel (NSAR)

Wechselseitige Verminderung der Wirksamkeit bei

verstärktem Risiko einer Magen-Darmschädigung

(Kombination wird nicht empfohlen)

„Digitalis“ (herzstärkende

Arzneimittel)

Gefährliche Erhöhung von deren Wirksamkeit – entsprechende

Kontrolle durch den Arzt ist erforderlich

Bestimmte Arzneimittel gegen

Infektionen (Antibiotika wie

Sulfonamide, Cotrimoxazol)

Verstärkung der Wirkung bzw. Nebenwirkungen

Bestimmtes Arzneimittel gegen

Infektionen (das Antibiotikum

„Tetrazyklin“)

Störung der Aufnahme in den Körper bei gleichzeitiger

Einnahme (Einnahmeabstand von 1-3 Stunden wird

empfohlen)

„Kortison“

Erhöhung des Risikos eines Magen-Darmgeschwürs oder einer

–blutung

Schilddrüsenhormone

Wirkungsverstärkung

Arzneimittel mit hemmender

Wirkung auf die Blutgerinnung

ASS kann die Wirkung von blutgerinnungshemmenden

Arzneimitteln verstärken; erhöhtes Blutungsrisiko möglich

(Kontrolle der Gerinnungswerte wird empfohlen)

Erhöhung des Risikos einer Magen-Darmblutung

Valproinsäure (Arzneimittel zur

Behandlung von Epilepsie)

ASS kann zu einem Anstieg der Blutspiegel von Valproinsäure

führen und in der Folge die (Neben)wirkungen dieser Substanz

verstärken

Arzneimittel zur Behandlung von

Depressionen („SSRI“)

Erhöhung des Risikos einer Magen-Darmblutung

Lithium (Arzneimittel zur

Behandlung psychischer

Erkrankungen)

Erhöhung der Lithium-Blutspiegel – eine Kontrolle und

gegebenenfalls Dosisanpassung wird empfohlen

Harnsäuresenkende Arzneimittel

Wirkungsverminderung

Entwässerungmittel

Abschwächung von deren blutdrucksenkender Wirkung

(Blutdruckkontrollen werden empfohlen)

Blutdrucksenkende Arzneimittel

Abschwächung von deren blutdrucksenkender Wirkung

(Blutdruckkontrollen werden empfohlen)

Methotrexat (Arzneimittel mit

hemmender Wirkung auf das

Immunsystem oder gegen Krebs)

ASS kann zu einem Anstieg der Blutspiegel von Methotrexat

führen und in der Folge die schädigende Wirkung dieser

Substanz verstärken (Kombination ist zu vermeiden –

alternativ wird eine strikte Kontrolle von Blutbild, Leber- und

Nierenfunktion empfohlen)

Blutzuckersenkende Arzneimittel

zum Einnehmen

Blutzuckerschwankungen sind möglich

(vermehrte Blutzuckerkontrollen werden empfohlen)

Alkohol

Erhöhte Gefahr des Auftretens und der Verstärkung von

Magen-Darmblutungen (Kombination sollte vermieden

werden)

Paracetamol:

Kombination von Paracetamol

Mögliche Reaktionen:

mit:

Arzneimittel, die Leberenzyme

beeinflussen, wie z.B. Glutethimid

(Schlaf- und Beruhigungsmittel),

Phenytoin, Phenobarbital, (beides

Arzneimittel zur Behandlung von

Epilepsie), Carbamazepin

(Arzneimittel zur Behandlung

depressiver Erkrankungen),

Rifampicin (Arzneimittel zur

Behandlung von Tuberkulose)

Erhöhung der leberschädigenden Wirkung von Paracetamol;

Leberschäden bereits durch sonst unschädliche Dosen möglich

Chloramphenicol (Antibiotikum)

Erhöhte schädigende Wirkung des Chloramphenicol durch

deutlich verzögerte Ausscheidung

Blutgerinnungshemmende

Arzneimittel

Paracetamol kann bei längerer Einnahme die Wirkung von

blutgerinnungshemmenden Arzneimitteln verstärken; erhöhtes

Blutungsrisiko möglich (Kontrolle der Blutgerinnungswerte

wird empfohlen)

Zidovudin (Arzneimittel zur

Behandlung von AIDS)

Erhöhte Neigung zu Veränderungen des Blutbildes

(Kombination sollte nur auf ärztlichen Rat erfolgen)

Probenecid (harnsäure-senkendes

Arzneimittel) und Salicylamid

(entzündungshemmendes

Schmerzmittel)

Erhöhte schädigende Wirkung von Paracetamol durch

verzögerte Ausscheidung

Metoclopramid (Arzneimittel

gegen Erbrechen und Übelkeit)

Erhöhung der Aufnahme von Paracetamol

Alkohol

Erhöhtes Risiko einer Leberschädigung

Coffein:

Kombination von Coffein mit:

Mögliche Reaktionen:

Beruhigungsmittel

Verminderung der dämpfenden Wirkung

Schilddrüsenhormone

Verstärkung der herzschlagbeschleunigenden Wirkung

Beeinflussung von Labortests

ASS kann in höheren Dosierungen verschiedene Laborergebnisse beinflussen.

Paracetamol kann die Bestimmung der Harnsäurewerte und der Blutzuckerwerte mittels bestimmer

Labortests beeinträchtigen.

Laboruntersuchungen

informieren

bitte

Arzt

über

Einnahme

InfluASS®-

Tabletten.

Bei Einnahme von InfluASS®-Tabletten zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Die Kombination von InfluASS®-Tabletten mit alkoholischen Getränken erhöht das Risiko von

Blutungen im Magen-Darm-Trakt und sollte daher vermieden werden. Beim Genuss coffeingehältiger

Getränke sollte berücksichtigt werden dass es zur Überdosierung von Coffein kommen könnte.

Schwangerschaft und Stillzeit

Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt um Rat.

Schwangerschaft

Erstes und zweites Schwangerschaftsdrittel:

Wie andere Arzneimittel mit hemmender Wirkung auf die Bildung bestimmter Gewebshormone

(Prostaglandine) können InfluASS®-Tabletten die Schwangerschaft und/oder die Entwicklung des

ungeborenen Kindes nachteilig beeinflussen.

Wenn nicht unbedingt notwendig, sollten InfluASS®-Tabletten daher während des ersten und zweiten

Schwangerschaftsdrittels nicht angewendet werden. Bei Anwendung von InfluASS®-Tabletten bei

Frauen mit Schwangerschaftswunsch oder während des ersten und zweiten Schwangerschaftsdrittels

sollte die Dosis so niedrig und die Behandlungsdauer so kurz wie möglich gehalten werden.

Letztes Schwangerschaftsdrittel:

Im letzten Schwangerschaftsdrittel dürfen InfluASS®-Tabletten nicht eingenommen werden, da ein

erhöhtes

Risiko

Komplikationen

für

Mutter

Kind

besteht

(Fehlentwicklungen

Kreislaufsystem und/oder Nierenfunktionstörung beim Kind, erhöhte Blutungsgefahr bei Mutter und

Kind unter der Geburt, Geburtsverzögerung durch Beeinträchtigung der Wehen)

Eine länger dauernde Einnahme von hohen Coffein-Dosen kann bei Schwangeren zu Fehl- und

Frühgeburten führen.

Stillzeit

Die Wirkstoffe gehen in die Muttermilch über. Eine Störung der Blutgerinnung beim Säugling durch

möglich.

Allgemeinbefinden

Verhalten

Säuglings

kann

durch

Muttermilch aufgenommenes Coffein beeinträchtigt werden.

Während der Einnahme von InfluASS®-Tabletten sollte daher nicht gestillt werden.

Fruchtbarkeit

ASS hemmt die Bildung bestimmter Gewebshormone (Prostaglandine), kann damit die weibliche

Fruchtbarkeit

beeinträchtigen

wird

daher

Frauen,

schwanger

werden

möchten,

nicht

empfohlen.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

InfluASS®-Tabletten haben keinen oder vernachlässigbaren Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und

die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.

Falls

allerdings

Nebenwirkungen

auftreten,

welche

Aufmerksamkeit

beeinträchtigen

(z.B.

Schwindel, Müdigkeit oder Sehstörungen), dürfen Sie keine Fahrzeuge lenken und keine gefährlichen

Maschinen bzw. Werkzeuge bedienen.

Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von InfluASS®-Tabletten

Dieses Arzneimittel enthält Milchzucker (Lactose). Bitte nehmen Sie InfluASS®-Tabletten erst nach

Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit

leiden.

3.

WIE SIND InfluASS®-Tabletten EINZUNEHMEN?

Nehmen Sie InfluASS®-Tabletten immer genau nach der Anweisung in dieser Packungsbeilage ein.

Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Die Tabletten haben eine Kreuzbruchrille und sind somit teilbar.

Mögliche unerwünschte Wirkungen können dadurch gering gehalten werden, dass die kleinste noch

wirksame Dosis für die kürzeste notwendige Dauer eingenommen wird.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis bei

Erwachsenen und Jugendlichen ab dem 12. Lebensjahr:

1-1 ½ Tabletten bis zu 3 mal täglich (in der Regel im Abstand von 4-8 Stunden).

Besonderen Patientengruppen:

Nierenfunktionsstörungen:

Es gibt keine speziellen Dosierungsempfehlungen; es wird empfohlen, den Dosierungsabstand zu

verlängern. Falls Sie an einer Nierenfunktionsstörung leiden, fragen Sie bitte vor Einnahme dieses

Arzneimittels Ihren Arzt um Rat.

Bei schweren Nierenfunktionsstörungen dürfen InfluASS®-Tabletten nicht eingenommen werden

Leberfunktionsstörungen:

Es gibt keine speziellen Dosierungsempfehlungen; es wird empfohlen, den Dosierungsabstand zu

verlängern. Falls Sie an einer Leberfunktionsstörung leiden, fragen Sie bitte vor Einnahme dieses

Arzneimittels Ihren Arzt um Rat.

Bei schweren Leberfunktionsstörungen dürfen InfluASS®-Tabletten nicht eingenommen werden

Ältere Personen (ab 65 Jahren):

Bei älteren Personen ist wegen eventueller Begleiterkrankungen (siehe Abschnitt 2. WAS MÜSSEN

SIE VOR DER EINNAHME VON InfluASS®-Tabletten BEACHTEN?) bzw. Untergewicht

besondere Vorsicht angezeigt (siehe Abschnitt 2 unter „Besondere Vorsicht bei der Einnahme von

InfluASS®-Tabletten ist erforderlich„). Es wird empfohlen, dass insbesonders ältere und

untergewichtige Personen die niedrigste wirksame Dosis einnehmen.

Kinder unter 12 Jahren:

Über die Anwendung der fixen Kombination in InfluASS®-Tabletten bei Kindern

liegen keine

ausreichenden

Erkenntnisse

vor.

diesem

Grund

sowie

wegen

Coffeinanteils

dürfen

InfluASS®-Tabletten Kindern bis zum vollendeten 12. Lebensjahr nicht verabreicht werden.

Art der Anwendung:

InfluASS®-Tabletten mit reichlich Flüssigkeit einnehmen oder die Tabletten in Flüssigkeit zerfallen

lassen und reichlich Flüssigkeit nachtrinken.

Dauer der Anwendung:

InfluASS®-Tabletten sollen ohne ärztliche Anweisung nicht länger als 3-4 Tage hintereinander und

nicht in höherer Dosierung angewendet werden.

Wenn Sie eine größere Menge von InfluASS®-Tabletten eingenommen haben, als Sie sollten

Anzeichen einer Paracetamol-Überdosierung:

Paracetamol-Überdosierung

können

anfangs

(1.Tag)

Übelkeit,

Erbrechen,

Schwitzen,

Benommenheit

allgemeines

Krankheitsgefühl,

aber

auch

Schwindel

Ohrgeräusche,

insbesondere bei Kindern und älteren Patienten auftreten. Trotz Besserung des Allgemeinbefindens

am 2. Tag kann es zu einer fortschreitenden Leberschädigung bis hin zum tödlichen Leberversagen am

3. Tag kommen. Unabhängig davon sind auch Nierenschädigungen beschrieben worden.

Anzeichen einer ASS-Überdosierung:

Akute Überdosierung:

Neben Störungen des Salz-und Wasserhaushaltes im Körper, Hautausschlägen sowie Magen-Darm-

Blutungen werden beschleunigte Atmung, Ohrgeräusche, Übelkeit, Erbrechen, Beeinträchtigung von

Sehen

Hören,

Kopfschmerzen,

Schwindel,

Verwirrtheitszustände

beobachtet.

schweren

Vergiftungen

können

Bewusstseinsstörungen,

Zittern,

Atemnot,

Schweißausbrüche,

Flüssigkeitsverlust, Erhöhung der Körpertemperatur und Bewusstseinsverlust (Koma) auftreten. Bei

Kindern ist ein Blutzuckerabfall (Hypoglykämie) möglich.

Chronische Überdosierung:

Unterschieden wird davon die Überdosierung von ASS bei Langzeiteinnahme mit überwiegenden

Störungen von Gehirnfunktionen.

Anzeichen einer Coffein-Überdosierung:

Vergiftungssymptome durch Coffein (Störung von Gehirnfunktionen, Herz-Kreislauf-Reaktionen bis

hin zu Herzmuskelschäden) können bei Aufnahme großer Mengen in kurzer Zeit auftreten.

Wenn Sie zu viele Tabletten eingenommen haben oder ein Kind Tabletten geschluckt hat, wenden Sie

sich unverzüglich an einen Notarzt. Dieser kann entsprechend der Schwere der Überdosierung über

die erforderlichen Maßnahmen entscheiden. Halten Sie eine Packung des Arzneimittels bereit, damit

sich der Arzt über die aufgenommenen Wirkstoffe informieren kann.

Für den Arzt:

ZUR THERAPIE BEI INTOXIKATION FINDEN SIE HINWEISE AM ENDE DIESER

GEBRAUCHSINFORMATION !

Wenn Sie die Einnahme von InfluASS®-Tabletten vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Nehmen

Sie statt dessen einfach die übliche folgende Dosis zur gewohnten Zeit ein.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie

Ihren Arzt oder

Apotheker.

4.

WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?

Wie alle Arzneimittel können InfluASS®-Tabletten Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem

auftreten müssen.

In (sehr) seltenen Fällen kann einer der Wirkstoffe von InfluASS®-Tabletten eine Nebenwirkung

verursachen, die ein Absetzen der Tabletten und sofortige ärztliche Hilfe erfordert. Alarmsignale

für eine solche möglicherweise gefährliche Nebenwirkung sind:

Bluterbrechen, kaffeesatzartiges Erbrechen, Bauchschmerzen oder teerähnlicher Stuhl

Störung des Allgemeinbefindens mit Atemnot, Hautrötung oder –jucken, ev. mit erniedrigtem

Blutdruck und Schwellungen im Kopfbereich

Hautausschläge mit Blasenbildung bzw. Hautblutungen, ev. mit Geschwüren im Mund

Blässe mit Abgeschlagenheit, Fieber, vermehrte Blutungsneigung (Hautblutungen,

Nasenbluten!), Halsschmerzen, Wunden im Mund

Kopfschmerzen und Bewussteinseintrübung, ev. mit Krämpfen oder Erbrechen oder

Veränderungen des Verhaltens

Starke Abgeschlagenheit mit ausgeprägter Appetitlosigkeit oder Verminderung der

Harnausscheidung

Wenden Sie sich in all diesen Fällen bitte unverzüglich an einen Arzt.

Die folgende Einteilung wird für die Häufigkeitsbeschreibungen der Nebenwirkungen verwendet:

sehr häufig

mehr als 1 von 10 Behandelten

häufig

weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten

gelegentlich

weniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1 000 Behandelten

selten

weniger als 1 von 1 000, aber mehr als 1 von 10 000 Behandelten

sehr selten

weniger als 1 von 10 000 Behandelten oder nicht bekannt (Häufigkeit auf

Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)

Folgende Nebenwirkungen können während der Behandlung mit InfluASS®-Tabletten auftreten:

Durch den Acetylsalicylsäure-Anteil bedingt:

Die Liste der Nebenwirkungen von ASS erstreckt sich auch auf Beobachtungen von Patienten mit

rheumatischen Beschwerden, die über einen langen Zeitraum mit hohen Dosen behandelt wurden.

ASS kann Oberbauchbeschwerden, Magen-Darmgeschwüre und Magenschleimhautentzündung mit

Schleimhautdefekten (erosive Gastritis) verursachen, die zu schwerwiegenden Magen-Darmblutungen

führen

können.

Wahrscheinlichkeit

für

Auftreten

dieser

Nebenwirkungen

steigt

Verabreichung höherer Dosen, obwohl sie auch bei Anwendung niedrigerer Dosen auftreten können.

Bei Anwendung von ASS über einen längeren Zeitraum kann es als Folge von Magen-Darmblutungen

zur Blutarmut wegen Eisenmangel kommen.

Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems

Gelegentlich:

erhöhtes Blutungsrisiko (z.B. Nasenbluten, Zahnfleischbluten,

Schleimhautblutungen) möglicherweise mit verlängerter Blutungszeit wegen der

gerinnungshemmenden Wirkung, die auch nach Beendigung der Behandlung für

einige Tage (bis zu 8 Tage) andauert.

Selten bis sehr selten: es wurden insbesondere bei Patienten mit nicht-kontrolliertem Bluthochdruck

und/oder gleichzeitiger Behandlung mit blutgerinnungshemmenden Arzneimitteln

schwere

Blutungen

Hirnblutungen

berichtet.

Dies

kann

unter

Umständen

lebensbedrohlich sein.

Sehr selten:

Verminderung der Blutplättchen, der weißen Blutzellen oder aller Blutzellen,

Blutarmut infolge verminderter Bildung von roten Blutkörperchen im

Knochenmark

Erkrankungen des Nervensystems

Unbestimmt:

Kopfschmerzen, Schwindel, Schläfrigkeit, Verwirrung, Unruhe, Nervosität

Augenerkrankungen

Unbestimmt:

Sehstörungen

Erkrankungen des Ohrs und des Innenohrs

Unbestimmt:

Einschränkung des Hörvermögens, Ohrgeräusche („Ohrensausen“)

Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und der Brusthöhle

Gelegentlich:

Verkrampfung der Muskulatur der Bronchien (mit Atemnot)

Erkrankungen des Magen-Darmtrakts

Häufig:

Magen-Darm-Beschwerden wie Sodbrennen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall,

Bauchschmerzen

Selten:

Magen-Darmgeschwüre und Blutungen

Sehr selten:

Durchbruch von Geschwüren im Magen-Darmbereich

Erkrankungen der Nieren und Harnwege

Selten:

Einschränkung der Nierenfunktion

Sehr selten:

akutes Nierenversagen

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes

Gelegentlich:

Hautreaktionen

Selten:

schwerwiegende entzündliche Hauterkrankungen mit Blasenbildung und

Hautabschälung, Hautblutungen, allergische Gefäßentzündung

Skelettmuskulatur- Bindegewebs- und Knochenerkrankungen

Sehr selten:

Bindegewebsentzündung mit Gewebsschädigung - wurde im zeitlichen

Zusammenhang mit der Anwendung von entzündungshemmenden Schmerzmitteln

(NSAR) berichtet

Stoffwechsel – und Ernährungsstörungen

Sehr selten:

Blutzuckermangel, Störung des Säure-Basen-Haushaltes

Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort

Sehr selten:

Reye-Syndrom (seltene, jedoch lebensbedrohliche Erkrankung, die bei Kindern

und Jugendlichen mit fieberhaften Erkrankungen - insbesondere bei Windpocken

und grippeähnlichen Erkrankungen – auftritt (siehe auch Abschnitt 2 unter

„InfluASS®-Tabletten dürfen nicht eingenommen werden“ und „Besondere

Vorsicht bei der Einnahme von InfluASS®-Tabletten ist erforderlich“)

Erkrankungen des Immunsystems

Gelegentlich:

Hautreaktionen (z.B. Nesselauschlag)

Selten:

Überempfindlichkeitsreaktionen, einschließlich Blutdruckabfall, Atemnot,

plötzlich auftretende Schwellungen, v.a. im Gesichtsbereich (bei Beteiligung von

Kehlkopf und Zunge unter Umständen mit Atemnot), Schluckbeschwerden und

Kreislaufversagen

Leber- und Gallenerkrankungen

Sehr selten:

Erhöhung bestimmter Leberwerte, Einschränkung der Leberfunktion

Durch den Paracetamol-Anteil bedingt:

Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems

Sehr selten:

Veränderungen des Blutbildes einschließlich Verminderung der Blutplättchen, der

weißen Blutzellen oder aller Blutzellen

Erkrankungen des Nervensystems

Häufig:

Nervosität, Unruhe, Kopfschmerzen

Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und der Brusthöhle

Sehr selten:

Verkrampfung der Muskulatur der Bronchien (häufiger bei Personen mit Allergie

gegen entzündungshemmende Schmerz- und Rheumamittel [NSAR])

Erkrankungen der Nieren und Harnwege

Selten:

Einschränkung der Nierenfunktion

Sehr selten:

akutes Nierenversagen

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes

Selten:

Hautrötung

Sehr selten:

schwerwiegende Hautreaktionen

Stoffwechsel – und Ernährungsstörungen

Sehr selten:

Blutzuckermangel

Erkrankungen des Immunsystems

Sehr selten:

Überempfindlichkeitsreaktionen einschließlich Hautrötung, Temperaturanstieg

(„drug fever“), Nesselausschlag, Übelkeit, plötzlich auftretende Schwellungen, v.a.

im Gesichtsbereich, bei Beteiligung von Kehlkopf und Zunge unter Umständen mit

Atemnot und Schluckbeschwerden, Schwitzen, Atemnot und Kreislaufversagen

Leber- und Gallenerkrankungen

Gelegentlich:

Gallestau

Selten:

Erhöhung bestimmter Leberwerte

Durch den Coffein-Anteil bedingt:

Coffein kann Ruhelosigkeit, Schlaflosigkeit, Zittern, Verdauungsbeschwerden und eine beschleunigte

Herzschlagfolge verursachen.

liegen

keine

Erkenntnisse

vor,

dass

bestimmungsgemäßem

Gebrauch

durch

fixe

Kombination Umfang und Art der Nebenwirkungen der Einzelsubstanzen verstärkt oder im Spektrum

erweitert werden.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch

für

Nebenwirkungen,

nicht

dieser

Packungsbeilage

angegeben

sind.

können

Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

1200 WIEN

ÖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die

Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5.

WIE SIND InfluASS®-Tabletten AUFZUBEWAHREN?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren!

Nicht über 30°C lagern.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu schützen.

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton nach „Verwendbar bis:“ angegebenen

Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren

Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme

hilft, die Umwelt zu schützen.

6.

WEITERE INFORMATIONEN

Was InfluASS®-Tabletten enthalten

Die Wirkstoffe sind: Acetylsalicylsäure (ASS), Paracetamol und Coffein.

1 Tablette enthält:

Acetylsalicylsäure (ASS)

250 mg

Paracetamol

200 mg

Coffein, wasserfrei

50 mg

Die sonstigen Bestandteile sind:

Vorverkleisterte Stärke, Maisstärke, Lactose-Monohydrat (Milchzucker), Stearinsäure, Talkum.

Wie InfluASS®-Tabletten aussehen und Inhalt der Packung

InfluASS®-Tabletten sind weiße, runde Tabletten mit Bruchkerbe und ca. 13 mm Durchmesser.

Die Tablette kann in gleiche Hälften geteilt werden.

InfluASS®-Tabletten sind in Packungen mit 10 und 30 Stück erhältlich.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer

TEVA B.V.

Swensweg 5

2031 GA Haarlem

Niederlande

Tel.-Nr.: +43/1/97007-0

Fax-Nr.: +43/1/97007-66

e-mail: info@ratiopharm.at

Hersteller

Merckle GmbH

Ludwig-Merckle-Straße 3

D-89143 Blaubeuren

Z.Nr.: 1-23796

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt überarbeitet im Juli 2015.

Die folgenden Informationen sind nur für Ärzte bzw. medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Die Einnahme überhöhter Dosen von Paracetamol kann zu Intoxikationserscheinungen mit einer

Latenz von 24-48 Stunden führen. Es können sich Leberfunktionsstörungen durch Leberzellnekrosen

bis hin zum Leberkoma - auch mit tödlichem Ausgang - entwickeln. Unabhängig davon sind auch

Nierenschädigungen durch Nekrosen der Tubuli beschrieben worden.

Symptome der Paracetamol-Intoxikation:

Bei Paracetamol-Intoxikation können folgende Symptome auftreten:

1. Phase (1. Tag):

Übelkeit, Erbrechen, Schwitzen, Somnolenz und allgemeines Krankheitsgefühl, aber auch Schwindel

und Tinnitus, insbesondere bei Kindern und älteren Patienten.

2. Phase (2. Tag):

Besserung

subjektiven

Befindens,

jedoch

leichte

Leibschmerzen,

Lebervergrößerung,

Transaminasen-

Bilirubinanstieg,

verlängerte

Thromboplastinzeit,

Rückgang

Urinausscheidung.

3. Phase (3. Tag):

Hohe Transaminasewerte, Ikterus, Gerinnungsstörungen, Hypoglykämie, Übergang in Leberkoma.

Symptome der akuten ASS-Intoxikation:

Neben Störungen des Säure/Basen-Gleichgewichtes, des Elektrolythaushaltes (z.B. Hypokaliämie),

Hautausschlägen sowie gastrointestinalen Blutungen werden Hyperventilation, Tinnitus, Übelkeit,

Erbrechen,

Beeinträchtigung

Sehen

Hören,

Kopfschmerzen,

Schwindel,

Verwirrtheitszustände beobachtet. Bei schweren Vergiftungen können Delirien, Tremor, Atemnot,

Schweißausbrüche, Exsikkose, Hyperthermie und Koma auftreten. Bei Kindern ist eine Hypoglykämie

möglich. Unterschieden werden davon die chronischen Überdosierungen von ASS mit überwiegend

zentralnervösen Störungen („Salicylismus").

Symptome der Coffein-Intoxikation:

Vergiftungssymptome durch Coffein (zentralnervöse Symptome, Herz-Kreislauf-Reaktionen bis hin

zu Myokardschäden) können bei Aufnahme großer Mengen in kurzer Zeit auftreten.

Therapie der Intoxikation:

Bereits bei Verdacht auf Intoxikation mit InfluASS®-Tabletten ist aufgrund des Paracetamolanteils

Magenspülung innerhalb der ersten 6 Stunden und eine Bestimmung der Plasmakonzentration von

Paracetamol sinnvoll.

zytotoxischen

Metaboliten

Paracetamol

können

durch

Gabe

Schwefelwasserstoff-

Donatoren wie Acetylcystein (Verabreichung soll innerhalb von 8-10 Stunden nach Intoxikation

erfolgen) gebunden werden:

p.o.: initial 150 mg/kg, dann 4stündlich 70 mg/kg bis zu 68 Stunden.

i.v.: initial 150 mg/kg in 200 ml 5%iger Glukose über 15 Minuten,

danach 50 mg/kg in 500 ml 5%iger Glukose über 4 Stunden, anschließend

100 mg/kg in 1000 ml 5%iger Glukose über 16 Stunden (insgesamt 300 mg/kg in 20 Stunden). Bei

gleichzeitig

oraler

Gabe

Aktivkohle

(Mischintoxikationen)

sollte

Acetylcystein

parenteral

verabreicht werden.

Ist dies nicht möglich, empfiehlt es sich, die orale Initialdosis um ca. 50% zu steigern.

Durch Dialyse kann die Plasmakonzentration von Paracetamol abgesenkt werden.

Die weiteren Therapiemöglichkeiten zur Behandlung einer Intoxikation mit Paracetamol richten sich

nach Ausmaß, Stadium und klinischen Symptomen entsprechend den üblichen Maßnahmen in der

Intensivmedizin.

Therapiemöglichkeiten

Behandlung

Intoxikationssymptome

Coffein

entsprechen

üblichen

Maßnahmen

Verminderung

Resorption

Wirkstoffes

(Magenspülung und Gabe von medizinischer Kohle), Kontrolle des Wasser- und Elektrolythaushaltes

sowie der gestörten Temperaturregulation und Atmung.

Zentralnervöse

Symptome

Krampfanfälle

Überdosierung

Coffein

können

Benzodiazepinen, eine supraventrikuläre Tachykardie mit ß-Rezeptoren-Blockern behandelt werden.

19-7-2018

Analgetika-Warnhinweis-Verordnung (AnalgetikaWarnHV) am 01.07.2018 in Kraft getreten

Analgetika-Warnhinweis-Verordnung (AnalgetikaWarnHV) am 01.07.2018 in Kraft getreten

Die Verordnung erfasst rezeptfreie Schmerzmittel, die zur Behandlung leichter bis mäßig starker Schmerzen oder von Fieber eingesetzt werden und beispielsweise die Wirkstoffe Paracetamol, Ibuprofen Diclofenac oder Acetylsalicylsäure (Aspirin) enthalten.

Deutschland - BfArM - Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

16-1-2018

Yunnan Feng Shi Ling capsules – counterfeit

Yunnan Feng Shi Ling capsules – counterfeit

Yunnan Feng Shi Ling capsules contain the undeclared substance paracetamol.

Therapeutic Goods Administration - Australia

27-2-2014

Paracetamol use during pregnancy

Paracetamol use during pregnancy

A new Danish study suggests a possible connection between mothers' use of paracetamol painkillers during pregnancy and the risk of developing disorders like ADHD (attention deficit hyperactivity disorder) in children.

Danish Medicines Agency

3-8-2012

Danish Pharmacovigilance Update, 21 June 2012

Danish Pharmacovigilance Update, 21 June 2012

Among the topics covered in this issue of Danish Pharmacovigilance Update are: Decrease in the number of intoxications and suicide attempts using drugs containing acetylsalicylic acid or paracetamol.

Danish Medicines Agency

13-12-2018

Paracetamol-ratiopharm® Lösung

Rote - Liste

12-11-2018

Paracetamol-ratiopharm® Zäpfchen

Rote - Liste

12-11-2018

Paracetamol AbZ Zäpfchen

Rote - Liste

29-10-2018

Clopidogrel/Acetylsalicylic acid Zentiva (Sanofi-Aventis groupe)

Clopidogrel/Acetylsalicylic acid Zentiva (Sanofi-Aventis groupe)

Clopidogrel/Acetylsalicylic acid Zentiva (Active substance: clopidogrel / acetylsalicylic acid) - Centralised - 2-Monthly update - Commission Decision (2018)7249 of Mon, 29 Oct 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/1144/WS1433/0051

Europe -DG Health and Food Safety

29-10-2018

DuoPlavin (Sanofi Clir SNC)

DuoPlavin (Sanofi Clir SNC)

DuoPlavin (Active substance: clopidogrel / acetylsalicylic acid) - Centralised - 2-Monthly update - Commission Decision (2018)7255 of Mon, 29 Oct 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/1143/WS/1433/0050

Europe -DG Health and Food Safety

7-9-2018

Klacid® Filmtabletten

Rote - Liste

7-9-2018

Klacid® Pro, 250 mg Filmtabletten

Rote - Liste

30-8-2018

Consultation: Referral of proposed amendment to the current Poisons Standard to the meeting of the ACMS, March 2019

Consultation: Referral of proposed amendment to the current Poisons Standard to the meeting of the ACMS, March 2019

Advisory Committee on Medicines Scheduling to consider upscheduling of modified release paracetamol to 'Pharmacist Only'. Closing date 31 October 2018

Therapeutic Goods Administration - Australia

30-8-2018

Modified release paracetamol

Modified release paracetamol

Advisory Committee on Medicines Scheduling to consider upscheduling of modified release paracetamol to 'Pharmacist Only'

Therapeutic Goods Administration - Australia

28-8-2018

Paracetamol AbZ 500 mg Tabletten

Rote - Liste