Imrestor

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Imrestor
  • Verwenden für:
  • Tiere
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Imrestor
    Europäische Union
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Rinder (Kühe und Färsen), Rinder
  • Therapiebereich:
  • Antineoplastische und immunomodulierende Mittel Immunstimulanzien Immunstimulanzien koloniestimulierende Faktoren pegbovigrastim
  • Anwendungsgebiete:
  • Als Hilfe in einem Herdenmanagementprogramm, um das Risiko einer klinischen Mastitis bei peripartalen Milchkühen und Färsen während der 30 Tage nach der Abkalbung zu reduzieren.

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • EMA - European Medicines Agency
  • Berechtigungsstatus:
  • Autorisiert
  • Zulassungsnummer:
  • EMEA/V/C/002763
  • Berechtigungsdatum:
  • 09-12-2015
  • EMEA-Code:
  • EMEA/V/C/002763
  • Letzte Änderung:
  • 24-02-2018

Öffentlichen Beurteilungsberichts

© European Medicines Agency, 2016. Reproduction is authorised provided the source is acknowledged.

EMA/665496/2015

EMEA/V/C/002763

Zusammenfassung des EPAR für die Öffentlichkeit

Imrestor

Pegbovigrastim

Dies ist eine Zusammenfassung des Europäischen Öffentlichen Beurteilungsberichts (EPAR) für

Imrestor. Hierin wird erläutert, wie die Agentur dieses Tierarzneimittel beurteilt hat, um zu ihren

Empfehlungen für die Zulassung des Arzneimittels in der Europäischen Union (EU) und die

Anwendungsbedingungen zu gelangen. Diese Zusammenfassung ist nicht als praktischer Rat zur

Anwendung von Imrestor zu verstehen.

Wenn Sie als Tierbesitzer oder -halter praktische Informationen über Imrestor benötigen, lesen Sie

bitte die Packungsbeilage oder wenden Sie sich an Ihren Tierarzt oder Apotheker.

Was ist Imrestor und wofür wird es angewendet?

Imrestor ist ein Tierarzneimittel das im Rahmen eines Herden-Management-Programms zur

Reduzierung des Risikos einer klinischen Mastitis (Entzündung des Euters) bei Milchkühen und

Färsen (Kühen, die noch nicht gekalbt haben) während der ersten 30 Tage nach dem Kalben

unterstützend eingesetzt wird. Es enthält den Wirkstoff Pegbovigrastim.

Nähere Informationen sind der Packungsbeilage zu entnehmen.

Wie wird Imrestor angewendet?

Das Arzneimittel ist nur auf ärztliche Verschreibung als Injektionslösung in Fertigspritzen erhältlich.

Der Inhalt einer einzelnen Fertigspritze wird einer Milchkuh/Färse vorzugsweise 7 Tage vor dem

voraussichtlichen Kalbungstermin subkutan (unter die Haut) injiziert. Eine zweite Injektion wird

innerhalb von 24 Stunden nach dem Kalben verabreicht. Der zeitliche Abstand zwischen den beiden

Injektionen sollte nicht unter 3 Tagen und nicht über 17 Tagen liegen.

Nähere Informationen sind der Packungsbeilage zu entnehmen.

Wie wirkt Imrestor?

Pegbovigrastim ist die modifizierte Form eines natürlich vorkommenden Proteins, dem bovinen

Imrestor

EMA/665496/2015

Seite 2/3

Granulozyten-Kolonie stimulierenden Faktor (bG-CSF), der die Produktion und Aktivität eines

bestimmten Typs von weißen Blutkörperchen (Leukozyten), den Neutrophilen, stimuliert.

Neutrophile gehören zum Immunsystem (der körpereigenen Abwehr) und unterstützen die

Infektionsbekämpfung. Durch die Gabe von Imrestor wird die Zahl der Neutrophilen im Blut erhöht

und damit ein Beitrag zur Risikominderung einer Euterinfektion, die zu einer Mastitis führen kann,

geleistet.

Welchen Nutzen hat Imrestor in den Studien gezeigt?

In einer Feldstudie, an der 2 465 Kühe teilnahmen, betrug die Inzidenz einer in den Tagen 3 bis 30

der Milchproduktion auftretenden klinischen Mastitis in der mit Imrestor behandelten Gruppe 9,1 %

(113/1235) und in der Kontrollgruppe, der ein Scheinmedikament injiziert worden war, 12,4 %

(152/1230). Dies entspricht einer relativen Reduktion der Mastitis-Inzidenz um 26 %.

Welche Risiken sind mit Imrestor verbunden?

Sehr häufige Nebenwirkungen von Imrestor (die bis zu 1 von 100 Kühen betreffen können) sind

untypische anaphylaktische (allergische) Reaktionen wie Schwellungen der Schleimhäute

(insbesondere Vulva und Augenlider), Hautreaktionen, eine erhöhte Atemfrequenz sowie vermehrter

Speichelfluss. Diese klinischen Symptome treten in der Regel zwischen 30 Minuten und 2 Stunden

nach der ersten Dosis auf und klingen nach 2 Stunden wieder ab. Eine symptomatische Behandlung

kann erforderlich sein.

Die vollständige Auflistung der im Zusammenhang mit Imrestor berichteten Nebenwirkungen ist der

Packungsbeilage zu entnehmen.

Welche Vorsichtsmaßnahmen müssen von Personen, die das Arzneimittel

verabreichen oder mit dem Tier in Kontakt kommen, getroffen werden?

Personen, die überempfindlich (allergisch) gegen Pegbovigrastim sind, sollten den Kontakt mit

Imrestor vermeiden.

Im Falle einer versehentlichen Selbstinjektion des Tierarzneimittels sollte sofort ärztlicher Rat

eingeholt und dem Arzt die Packungsbeilage oder das Etikett vorgezeigt werden. Es können

Kopfschmerzen sowie Knochen- und Muskelschmerzen auftreten. Es können auch andere

Nebenwirkungen auftreten, u. a. Übelkeit und Hautausschläge oder weitere

Überempfindlichkeitsreaktionen (z. B. Atembeschwerden, niedriger Blutdruck).

Beim Umgang mit zerbrochenen oder beschädigten Spritzen sollte eine persönliche

Schutzausrüstung (bestehend aus Handschuhen) getragen werden. Ziehen Sie nach dem Gebrauch

die Handschuhe aus und waschen Sie die Hände und die exponierte Haut.

Was ist die Wartezeit für Tiere, die der Lebensmittelgewinnung dienen?

Die Wartezeit ist die Zeitdauer, die nach Verabreichung eines Arzneimittels abgewartet werden

muss, bevor das Tier geschlachtet und das Fleisch für den menschlichen Verzehr verwendet werden

kann. Sie ist ebenfalls nach Verabreichung eines Arzneimittels zu beachten, bevor Milch für den

menschlichen Verzehr verwendet werden kann.

Die Wartezeit für Fleisch und Milch von Kühen, die mit Imrestor behandelt wurden, beträgt null

Tage. Dies bedeutet, dass es keine vorgeschriebene Wartezeit gibt.

Imrestor

EMA/665496/2015

Seite 3/3

Warum wurde Imrestor zugelassen?

Der Ausschuss für Tierarzneimittel (CVMP) der Agentur gelangte zu dem Schluss, dass der Nutzen

von Imrestor gegenüber den Risiken überwiegt, und empfahl, es zur Anwendung in der EU

zuzulassen.

Weitere Informationen über Imrestor

Am 09/12/2015 erteilte die Europäische Kommission eine Genehmigung für das Inverkehrbringen

von Imrestor in der gesamten EU.

Den vollständigen Wortlaut des EPAR für Imrestor finden Sie auf der Website der Agentur:

ema.europa.eu/Find medicine/Veterinary medicines/European public assessment reports. Wenn Sie

als Tierbesitzer oder -halter weitere Informationen zur Behandlung mit Imrestor benötigen, lesen

Sie bitte die Packungsbeilage oder wenden Sie sich an Ihren Tierarzt oder Apotheker.

Diese Zusammenfassung wurde zuletzt im Oktober 2015 aktualisiert.

Packungsbeilage

B. PACKUNGSBEILAGE

GEBRAUCHSINFORMATION FÜR

Imrestor 15 mg Injektionslösung für Rinder

1.

NAME UND ANSCHRIFT DES ZULASSUNGSINHABERS UND, WENN

UNTERSCHIEDLICH, DES HERSTELLERS

DER FÜR DIE CHARGENFREIGABE

VERANTWORTLICH IST

Zulassungsinhaber:

Eli Lilly and Company Limited

Elanco Animal Health

Priestley Road

Basingstoke

Hampshire

RG24 9NL

Großbritannien

Für die Chargenfreigabe verantwortlicher Hersteller:

Eli Lilly and Company Limited

Speke Operations

Fleming Road

Liverpool

L24 9LN

Großbritannien

2.

BEZEICHNUNG DES TIERARZNEIMITTELS

Imrestor 15 mg Injektionslösung für Rinder

Pegbovigrastim

3.

WIRKSTOFF(E) UND SONSTIGE BESTANDTEILE

Bei dem Tierarzneimittel handelt es sich um eine klare, farblose bis blassgelbe Injektionslösung, die

15 mg Pegbovigrastim (pegylierter boviner Granulozyten-Kolonie-stimulierender Faktor) in einer

Fertigspritze enthält.

4.

ANWENDUNGSGEBIET(E)

Unterstützendes Mittel innerhalb eines Herdenmanagement-Programms zur Reduzierung des Risikos

einer klinischen Mastitis bei Milchkühen und Färsen in der peripartalen Phase bis 30 Tage nach dem

Abkalben.

5.

GEGENANZEIGEN

Nicht anwenden bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der

sonstigen Bestandteile.

6.

NEBENWIRKUNGEN

Während der klinischen Feldstudien wurden gelegentlich atypische anaphylaktoide Reaktionen

beobachtet. Die Kühe wiesen Schwellungen der Schleimhäute (insbesondere Vulva und Augenlider),

Hautreaktionen, eine erhöhte Atemfrequenz sowie vermehrten Speichelfluss auf. In seltenen Fällen

kann es vorkommen, dass das Tier kollabiert. Diese klinischen Zeichen treten in der Regel zwischen

30 Minuten und 2 Stunden nach der ersten Dosis auf und gehen nach 2 Stunden wieder zurück. Eine

symptomatische Behandlung kann erforderlich sein.

Die subkutane Anwendung des Arzneimittels kann eine vorübergehende lokale Schwellung an der

Injektionsstelle sowie entzündliche Reaktionen verursachen, die innerhalb von 14 Tagen nach der

Behandlung zurückgehen.

Die Angaben zur Häufigkeit von Nebenwirkungen sind folgendermaßen definiert:

- Sehr häufig (mehr als 1 von 10 behandelten Tieren zeigen Nebenwirkung(en) während der

Behandlung)

- Häufig (mehr als 1 aber weniger als 10 von 100 behandelten Tieren)

- Gelegentlich (mehr als 1 aber weniger als 10 von 1000 behandelten Tieren)

- Selten (mehr als 1 aber weniger als 10 von 10.000 behandelten Tieren)

- Sehr selten (weniger als 1 von 10.000 behandelten Tieren, einschließlich Einzelfallberichte)

Falls Sie Nebenwirkungen, insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind, bei

Ihrem Tier feststellen, teilen Sie diese Ihrem Tierarzt oder Apotheker mit.

7.

ZIELTIERART

Rind (Milchkühe und Färsen).

8.

DOSIERUNG FÜR JEDE TIERART, ART UND DAUER DER ANWENDUNG

Subkutane Verabreichung.

Die Behandlung besteht aus zwei Fertigspritzen. Der Inhalt einer Fertigspritze wird der

Milchkuh/Färse 7 Tage vor dem erwarteten Abkalbetermin subkutan injiziert.

Der Inhalt der zweiten Fertigspritze wird innerhalb von 24 Stunden nach dem Abkalben subkutan

injiziert. Das Intervall zwischen den beiden Verabreichungen sollte nicht weniger als 3 Tage und nicht

mehr als 17 Tage betragen.

Eine Fertigspritze enthält eine Dosis von 20-40 µg Pegbovigrastim/kg Körpergewicht für die meisten

Kühe, je nach Körpergewicht, z. B. eine Dosis von 21

g/kg Körpergewicht für eine Kuh mit 700 kg

oder 33

g/kg Körpergewicht für eine Färse mit 450 kg.

9.

HINWEISE FÜR DIE RICHTIGE ANWENDUNG

Nur zur subkutanen Injektion.

Übermäßiges Schütteln der Spritze kann zu einer Aggregation von Pegbovigrastim führen und seine

biologische Wirkung herabsetzen: Die Lösung sollte vor dem Gebrauch visuell kontrolliert werden. Es

sollten nur klare Lösungen ohne Partikel verwendet werden.

Es liegen keine Informationen hinsichtlich einer möglichen Immunreaktion auf das Arzneimittel oder

auf das endogene Molekül (bG-CSF) nach wiederholter Anwendung des Arzneimittels bei Kühen vor.

In einer Verträglichkeitsstudie an Jersey-Kühen lag die Verträglichkeitsbreite dieses Arzneimittels bei

dem 1,5-Fachen der höchsten empfohlenen Dosis (eine Überdosis von 60 µg/kg wurde auf drei Dosen

verteilt verabreicht). Die angegebene Dosis darf nicht überschritten werden.

Wie bei der Wirkungsweise des Wirkstoffes zu erwarten, zeigen Verträglichkeitsstudien, dass ein

geringer und vorübergehender Anstieg der somatischen Zellzahlen bei einzelnen Kühen beobachtet

werden kann.

10.

WARTEZEIT

Essbare Gewebe: Null Tage.

Milch: Null Tage.

11.

BESONDERE LAGERUNGSHINWEISE

Arzneimittel unzugänglich für Kinder aufbewahren.

Im Kühlschrank lagern (2°C – 8°C).

Nicht einfrieren.

Lichtempfindlich. In der Originalverpackung aufbewahren.

Das Tierarzneimittel kann bei 25°C für maximal 24 Stunden aufbewahrt werden.

Sie dürfen das Tierarzneimittel nach dem auf dem Karton und der Fertigspritze angegebenen

Verfalldatum nicht mehr anwenden.

12.

BESONDERE WARNHINWEISE

Bei Tieren mit einer pharmazeutisch induzierten, veränderten Immunfunktion, z. B. Tiere, die kurz

zuvor mit systemisch verabreichten Kortikosteroiden oder nichtsteroidalen, entzündungshemmenden

Arzneimitteln behandelt wurden, könnte die Wirkung des Tierarzneimittels ausbleiben. Die

gleichzeitige Anwendung solcher Arzneimittel sollte vermieden werden.

Das Tierarzneimittel sollte nur nach einer positiven Beurteilung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses für

die Herde durch den zuständigen Tierarzt angewendet werden.

Hinweise von ähnlichen, beim Menschen angewendeten Wirkstoffen zeigen, dass eine versehentliche

Verabreichung von mehr als der erlaubten Dosis Nebenwirkungen hervorrufen kann, die durch die

Aktivität von Pegbovigrastim hervorgerufen werden. Die Behandlung sollte symptomatisch erfolgen.

Ein Gegenmittel ist nicht bekannt.

In einer Verträglichkeitsstudie an Jersey-Kühen wurden bei einer Überdosis von 60 µg/kg, die auf drei

Dosen verteilt verabreicht wurde (das 1,5-Fache der höchsten empfohlenen Dosis), Ulzera im

Labmagen beobachtet.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Anwender

Im Fall einer versehentlichen Selbstinjektion können Kopfschmerzen sowie Knochen- und

Muskelschmerzen auftreten. Es können auch andere Nebenwirkungen auftreten, wie Übelkeit und

Hautausschlag sowie Überempfindlichkeitsreaktionen (Atembeschwerden, niedriger Blutdruck,

Nesselsucht und Angioödem).

Ziehen Sie sofort einen Arzt zu Rate und zeigen Sie dem Arzt die Packungsbeilage.

Personen mit bekannter Überempfindlichkeit gegenüber Pegbovigrastim sollten den Kontakt mit dem

Tierarzneimittel vermeiden.

Eine persönliche Schutzausrüstung bestehend aus Handschuhen sollte beim Umgang mit zerbrochenen

oder beschädigten Spritzen getragen werden. Ziehen Sie nach dem Gebrauch die Handschuhe aus und

waschen Sie die Hände und die exponierte Haut.

Trächtigkeit und Laktation:

Kann während der Trächtigkeit und Laktation angewendet werden.

Inkompatibilitäten:

Nicht mit anderen Tierarzneimitteln mischen.

Die gleichzeitige Anwendung von Wirkstoffen, welche die Immunfunktion verändern (z. B.

Kortikosteroide oder nichtsteroidale entzündungshemmende Arzneimittel), kann die Wirksamkeit

dieses Tierarzneimittels beeinträchtigen. Die gleichzeitige Anwendung solcher Arzneimittel ist zu

vermeiden.

Es liegen keine Informationen zur Unschädlichkeit und Wirksamkeit des Tierarzneimittels bei

gleichzeitiger Anwendung mit Impfstoffen vor.

13.

BESONDERE VORSICHTSMASSNAHMEN FÜR DIE ENTSORGUNG VON NICHT

VERWENDETEM ARZNEIMITTEL ODER VON ABFALLMATERIALIEN, SOFERN

ERFORDERLICH

Arzneimittel sollten nicht über das Abwasser oder den Haushaltsabfall entsorgt werden.

Fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker, wie nicht mehr benötigte Arzneimittel zu entsorgen sind.

Diese Maßnahmen dienen dem Umweltschutz.

14.

GENEHMIGUNGSDATUM DER PACKUNGSBEILAGE

Detaillierte Angaben zu diesem Tierarzneimittel finden Sie auf der Website der Europäischen

Arzneimittel-Agentur unter http://www.ema.europa.eu/.

15.

WEITERE ANGABEN

Es liegen keine Angaben bezüglich der Pharmakokinetik von Pegbovigrastim bei Rindern vor.

Bei Pegbovigrastim handelt es sich um eine modifizierte Form des natürlich vorkommenden

immunregulatorischen Zytokins, boviner Granulozyten-Kolonie stimulierender Faktor (bG-CSF). Der

bovine Granulozyten-Kolonie stimulierende Faktor ist ein natürlich vorkommendes Protein, das von

mononukleären Leukozyten, Endothelzellen sowie Fibroblasten produziert wird. Kolonie

stimulierende Faktoren regulieren die Bildung und funktionelle Aktivität von Immunzellen. Die

immunregulatorischen Aktivitäten des Granulozyten-Kolonie stimulierenden Faktors betreffen

insbesondere Zellen des neutrophilen Granulozytenverbandes, welche Rezeptoren auf ihrer

Zelloberfläche für dieses Protein tragen. Das Tierarzneimittel erhöht die Anzahl der zirkulierenden

Neutrophilen. Es wurde auch nachgewiesen, dass es die von Myeloperoxidase-Hydrogenperoxid-

Haliden vermittelten mikrobioziden Fähigkeiten der Neutrophile verbessert. bG-CSF zeigt darüber

hinaus weitere Funktionen zusätzlich zu seiner Wirkung auf Neutrophile, wobei es sich um direkte

oder indirekte Wirkungen auf andere Zellen/Rezeptoren und Zytokin-Signalwege handeln könnte.

In einer europäischen Feldstudie betrug die beobachtete Inzidenz der klinischen Mastitis in der

Behandlungsgruppe 9,1 % (113/1235) und in der Kontrollgruppe 12,4 % (152/1230). Dies entspricht

einer relativen Reduktion der Mastitis-Inzidenz um 26,0 % (p = 0,0094). Die Wirksamkeit wurde bei

üblichem Herdenmanagement in Milchviehbeständen getestet. Während dieser EU-Studie wurden

312 Kühe mit Imrestor behandelt, um 10 Fälle klinischer Mastitis während des peripartalen Zeitraums

zu verhindern.

Auf klinische Mastitis wird bei Veränderung des Milchcharakters oder des Euterviertels oder sowohl

der Milch als auch des Viertels untersucht.

Basierend auf allen Feldstudien beträgt der Anteil von Mastitiden, der durch die Herdenbehandlung

mit Imrestor verhindert wird, 0,25 (mit 95 %-Konfidenzintervall 0,14 - 0,35).

Verfügbar in Kartons mit 10, 50 oder 100 Spritzen.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in Verkehr gebracht.

Falls weitere Informationen über das Tierarzneimittel gewünscht werden, setzen Sie sich bitte mit dem

örtlichen Vertreter des Zulassungsinhabers in Verbindung.

België/Belgique/Belgien (Belgium)

Eli Lilly Benelux NV./S.A.

Division Elanco Animal Health

Markiesstraat 1

B-1000 Brussels

Belgium

Lietuva (Lithuania)

Eli Lilly Regional Operations GmbH

Elanco Animal Health

Kölblgasse 8-10

A-1030 Viena Austrija

Česká republika (Czech Republic)

Eli Lilly Regional Operations GmbH

Elanco Animal Health

Kölblgasse 8-10

A-1030 Vídeň

Austria

Luxembourg/Luxemburg

Eli Lilly Benelux NV./S.A.

Division Elanco Animal Health

Markiesstraat 1B-1000 Brussels

Belgium

Hrvatska (Croatia)

Eli Lilly Regional Operations GmbH

Elanco Animal Health

Kölblgasse 8-10

A-1030 Beč

Austria

Magyarország (Hungary)

Eli Lilly Regional Operations GmbH

Elanco Animal Health

Kölblgasse 8-10

A-1030 Bécs

Austria

Danmark (Denmark)

Elanco Animal Health A/SLyskær 3 E, 2 t.v.

2730 Herlev

Denmark

Malta

Eli Lilly Regional Operations GmbH

Elanco Animal Health

Kölblgasse 8-10

A-1030 Wien

L-Awstrija

Deutschland

Lilly Deutschland GmbH

Abteilung Elanco Animal Health

Werner-Reimers-Str. 2-4

61352 Bad Homburg

Germany

Nederland (the Netherlands)

Eli Lilly Nederland B.V.

Elanco Animal Health

Papendorpseweg 83

3528 BJ UTRECHT

The Netherlands

Eesti (Estonia)

Eli Lilly Regional Operations GmbH

Elanco Animal Health

Kölblgasse 8-10

A-1030 Viini

Austria

Norge (Norway)

Elanco Animal Health A/S

Lyskær 3 E, 2 t.v.

2730 Herlev

Denmark

España (Spain)

Lilly S.A.

Elanco Valquimica S.A.

Avda. de la Industria, 30

E-28108 Alcobendas Madrid

Spain

Österreich (Austria)

Eli Lilly Regional Operations GmbH

Elanco Animal Health

Kölblgasse 8-10

A-1030 Wien

Austria

Ελλάδα (Greece)

Eli Lilly Regional Operations GmbH

Elanco Animal Health

Kölblgasse 8-10

A-1030 Wien

Austria

Република България (Bulgaria)

Eli Lilly Regional Operations GmbH

Elanco Animal Health

Kölblgasse 8-10

A-1030

Виена

Австрия

Suomi (Finland)

Elanco Animal Health A/S

Lyskær 3 E, 2 t.v.

2730 Herlev

Denmark

Polska (Poland)

Eli Lilly Polska Sp. z o.o.

ul. Żwirki I Wigury 18A

02 – 092 Warszawa

Polska

France (France)

Lilly France

Elanco Animal Health

24 Boulevard Vital Bouhot

92200 Neuilly sur Seine

France

Portugal (Portugal)

Lilly Farma – Produtos Farmacêuticos, Lda

Elanco Animal Health

Torre Ocidente, Rua Galileu Galilei

piso 7 fração A/D

1500-392 Lisboa

Portugal

Ireland (Ireland)

Eli Lilly & Company Ltd.

Elanco Animal Health

Priestley Road

Basingstoke RG24 9NL

România (Romania)

Eli Lilly Romania SRL

Str. Menuetului nr. 12

Cladirea D, et 2, 013713, sector 1

Bucuresti

România

Ísland (Iceland)

Elanco Animal Health A/SLyskær 3 E, 2 t.v.

2730 Herlev

Denmark

Slovenská Republika (Slovak Republic)

Eli Lilly Regional Operations GmbH

Elanco Animal Health

Kölblgasse 8-10

A-1030 Viedeň

Austria

Italia (Italy)

Eli Lilly Italia S.p.A

Elanco Animal Health

Via Gramsci, 731-733

SestoFiorentino

-50019 Firenze

Italy

Slovenija (Slovenia)

Eli Lilly Regional Operations GmbH

Elanco Animal Health

Kölblgasse 8-10

A-1030 Wien

Austria

Κύπρος (Cyprus)

Eli Lilly Regional Operations GmbH

Elanco Animal Health

Kölblgasse 8-10

A-1030 Wien

Austria

Sverige (Sweden)

Elanco Animal Health A/S

Lyskær 3 E, 2 t.v.

2730 Herlev

Denmark

Latvija (Latvia)

Eli Lilly Regional Operations GmbH

Elanco Animal Health

Kölblgasse 8-10

A-1030

Vīne

Austria

Eli Lilly and Company Ltd

Elanco Animal Health

Priestley Road

Basingstoke RG24 9NL

16-4-2018

Imrestor ad us. vet., Injektionsloesung

Imrestor ad us. vet., Injektionsloesung

● Verfügbarkeit: nicht erhältlich (Ausverkauft / Nicht lieferbar)

Institut für Veterinärpharmakologie und toxikologie

Es gibt keine Neuigkeiten betreffend dieses Produktes.